1898.
Iaße<01
1898.
1896.
W
1896.
WN
Kur Kqmpageu!
Kür Automobilen!
mitt z
Companys
voll f
61759
Jür Fahrräder!
109 3
fiR)
Hefepyon 61
Marktstraße
10
Oefen und Herde in grosser Auswahl
DaushMugsartilttl
Gartenwöbd
'S
Seegras-Matratzen. Z
i tü t* 2391 a
Spezialität:
cv
TMtkll
208 S-
verkauft.
Ernst Bloedner, Srlteiwg
8891
Fleisch Exiract
Knie Kü
M
Verbessert Suppen, Saucen, öemüsaeic.
Schaff!
sofort RräfMge Bouillon.
^®teren vor (28 Sei
Süd- Weine
Dir lag drn 6. 3240
Kognak
deutsch franz.
Ve
T
Chicago
Goldene Medaille:
Solingen
Goldene Medaille:
Mouline
Goldene Medaille: Rouen
Goldene Medaille:
Deutsche Weine Champagner
Arrak Rum
Patent-Matratzen
vieler bewährter Systeme
Rosshaar-Matratzen •
Kapok-Matratzen
Bettstellen
in Holz und Eisen
Patent-Bettstellen Reform-Bettstellen Kinder-Bettstellen
Z Kinder-Betten und Erstlings-Wäsche, g OOKOWGGDGA SGQGNVKTVGGA»«
Schaufeln, Spaten, Drahtgeflecht, Spalierdraht
Wring- und Wasch - Maschinen, Mangen
Kras- und Kleesamen, Wagen und Kewichte. m?
Alle Arten Werkzeuge, Jauöeschtage
die «evefte« Muster i« größter Auswahl, vorjährige und ältere Muster, sowie Beste
jeder Stückzahl werden fortwährend zu bedeutend herabgesetzten Preist»
Westanlage 31 Giessen Telephon 21 unterhalten stets großes Lager in
Meißner Ha,©hei-Opfern.
aller Art und Stil, einfach und reich dekoriert mit gewöhnlicher Aegntierung und amerikanischem Neuerungs-System. Spezialität: Altdeutsche Kachel-Oefen und Kamine. W Das Setzen der Oefen geschieht durch Fachleute unter Garantie meisterhafter, kompletter Ausführung. 1746
Getreidearten, von Hölzern und Mineralien, die aus jenen unendlichen Gebieten stammen, welche die Bahn erschließen wird, einen völlig neuen Faktor in den Weltverkehr bringend und in wirtschaftlicher Beziehung wahrscheinlich Umwälzungen hervorrufend, die sich heute in ihren vielen Einflüssen noch gar nicht ermessen lassen.
Auch des Schul- und Kolonisationswesens ist gedacht worden, der Ansiedelungen der Zwangsverschickten, der Sträflingsthätigkeit in den Minen, der neuen Dampferverbindungen auf Strömen und Seen — man fühlt ordentlich, daß hier, möchte man sagen, ein neuer Weltteil auf- gethan wird, von dem man bisher so wenig Richtiges und so vieles Falsche vernommen!
Eine ganz andere Szenerie plötzlich in jenem Saale, der uns die nördlichsten asiatischen Länder veranschaulicht: die Wände sind zum Teil mit den seltensten Fellen bedeckt, mit den Waffen und Gerätschaften der Samojeden, mit gemalten und plastisch wieder gegebenen Episoden ihres Thuns.und Treibens, das wir auch in zahllosen Heineren Darstellungen kennen lernen, daneben in ihren von Renntieren gezogenen Originalschlitten, in den lederbezogener! Eanoes, in der Ausbeute ihrer Jagden. Und welch' eine Ausbeute! Eisbären von erstaunlicher Größe, Wölfe, Schnee- und Blaufüchse, Ottern, Hermeline, Zobel, dann Raubvögel jeder Art, Robben, Fische re. Bon der verschwundenen Tierwelt aber berichten uns die ungeheuren Zähne des Mammuth, fünf und sechs Meter lang, ausgezeichnet erhalten in den Thon- und Eisschichten jener Gebiete, über denen der russische Doppelaar herrscht.
Wieder ein überraschend neues Bild im Nebensaale: hier hat Fürst E. Uchtomsky, gleich hervorragend als Forscher, Schriftsteller und Publizist, seine umfassenden! buddhistischen Sammlungen, die er auf vielen mühseligen und gl ährlichen Reisen aus den Grenzgebieten der Mongolei und Mandschurei wie Tibet's heimgebracht und die einzig in ihrer Reichhaltigkeit und wissenschaftlichen Bedeutung sind, zur Schau gestellt. In seinen verschiedenem Vertretungen und geschichtlichen Abstufungen lernen Iwir den Buddha-Kultus kennen, hauptsächlich in einer Fülle Buddha- und buddhistischer Götter- und Heiligen- Figureu, aus Gold, Silber, Bronze angefertigt, ost von bewundernswerter Arbeit, die das Erstaunen der Künstler und Kunstverständigen erweckt. Wenn einzelne dieser auf ein ehrwürdiges Alter zurückblickenden Buddha-Gestalten, mit dem mild-versöhnenden Lächeln in den erzenen Zügen erzählen könnten — welch' eine Vergangenheit würde vor uns erstehen, welche Tiefe religiösen Lebens, welche Reinheit menschlichen Empfindens würden wir kennen lernen!
In demselben Saal sind noch in der gleick-en Weise, wie im vorerwähnten, die Völkerschaften von Irkutsk und Tobolsk vertreten, dann die in kaiserlichem Besitz, befindlichen, aus Sibirien stammenden Mineralien, teils im Rohzustande, teils zu Vasen, Tellern, Schränkchen usw. verarbeitet, darunter ganz wunderbare Stücken von unbemessenem Wert. Und, die Säle verlassend, an einer Kolonie russischer Blockhäuschen mit zahllosen Gegenständen der russischen Hausindustrie, des Kunstgewer
Der Hauptmoschee in Samarkand nachgebildet ist und mit Ihren blau-grün-weißen Fliesen prächtig wirkt.
Und treten wir ein in den Saal, so fällt unser Blick sogleich auf ein vortrefflich gemaltes, die große Rückwand einnehmendes Panorama dieser Samarkander Moschee mit dem farbig-wechselvollen Getriebe davor, mit dem bunten Karawanen- und Bazarleben, das uns auch in seitlichen Bildern geschildert wird. Was diese Karawanen fortführen, was das Russische Zentral-Asien an Schätzen aller Art birgt, was sein Boden hervorbringt, seine Waldungen beherbergen, seine Einwohner Herstellen, das wird uns hier in umfassendster Weise vor Augen geführt, und zwar in geschicktester Aufstellung und in einem prächtigen dekorativen Rahmen, aus wundervollen Teppichen, gus- erlesenen Fellen und Waffen, welche die Wände bekleiden, sowie aus leichtesten Seiden- und Baumwollstoffen bestehend, die oben baldachinartig von den Decken hernieder- työngen, während unten an verschiedenen Stellen aus schweren Teppichen 'halboffene Zelte hergestellt sind, in denen Bucharer und Turkestaner, in bunte, faltige Gewänder gehüllt, breite Turbane aus weichen Wollenstoffen auf den dunkelgebräunten Köpfen, hocken, teils als Staffage dienend, teils als Wache inmitten der Seltenheiten und Kostbarkeiten. Unter den letzteren sind von höchstem Wert und Interesse die dem Emir von Buchara gehörenden Gegenstände, jene goldnen und silbernen, edelsteingeschmückten Waffen, auserlesene Schmucksachen von künstlerischem Geschmack und meisterhafter Arbeit, Rüstungen, Sattelzeug, Seiden- und Brokatgewänder, die von goldenen Stickereien starren, silbereingelegte Schränke und Truhen, Gerätschaften des Haushalts und der Reise, alte seidengewirkte Teppiche von schillerndem Glanz, und derart mehr.
Ein rechts liegender Saal ist dem Kaukasus gewidmet, -auch hiev ist .besondere Bedeutung den,' Bodenprodukten, den Mineralien und naturgeschichtlichen Sammlungen bei- flelegt, daneben lernen wir Land und Leute in Gemälden, Photographieen, Modellen, plastischen Gruppen kennen, die fruchtbaren Gebiete wechseln ab mit den starren eisumhüllten Gebirgsspitzen, auf deren schmalen Pfaden Soldatentrupps patroullieren oder die Regierungsbeamten begleiten. In einem benachbarten Saal werden wir mit der Petroleum- und Naphta-Gewinnung in Baku vertraut gemacht, große Wandgemälde schildern uns Landschaft und Gebäude, unter denen nicht der Tempel der Feueranbeter fehlt, und zahllose Modelle der industriellen Anlagen veranschaulichen uns den Betrieb der letzteren aufs eingehendste.
Die vom Hauptsaal links liegenden Räume führen uns na chS i 6 i r t en und den nördlichsten Gebieten Russisch-Asiens, wobei ein breiter Platz der Großen Sibirischen Eisenbahn Vorbehalten ist. Auch hier ist aufrichtige Anerkennung dafür zu zollen, in welcher klaren und übersichtlichen Weise durch Karten, Pläne, Abbildungen, durch Modelle der Brücken, der Ueberwindung aller Bodenschwierigkeiten, der Bahnhöfe usw. das gewaltige Werk uns vor Augen geführt wird. Und des letzteren Bedeutung wird verstärkt durch die Sammlungen von Früchten, von
Emil Pistor Nachfolger
Inhaber: H. Selbst und L. Schussler
des, der Gebrauchsthätigkeit, der kirchlichen Kunst, )oro.e einer sehr interessanten figürlichen Darstellung des Haushalts einer Bojaren-Familie des XVI. Jahrhunderts vorbeiwandelnd, gelangen wir noch einmal nach Sibirien: in einer Halle sind mehrere der großen Waggons der Sibirischen Eisenbahn aufgestellt, bequem und praktisch eingerichtet. „Trains Transsibiriens. Voyage de Moskoa a Pekin" steht draußen, und wenn wir auf den Polstersitzeir Platz genommen, ziehen in trefflichen Wandelbildern die Gegenden an uns vorüber, von Moskau bis Peking. „Aus- steigen, Peking!" — ja, sind wir denn, nicht nur im. Bilde, sondern wirklich im Reiche der Mitte angelangt? — Grelle Tempelbauten ragen vor uns auf, zu ihren Füßen liegen chinesische Häusck)en, in denen bezopfte, in lange Seidengewänder gekleidete Handwerker und Verkäufer thötig sind, die kurzaehackten chinesischen Laute schlagen an unjer Ohr, wir sind in China, in China auf der Pariser Welt- Ausstellung !
Blickensderfer Schreibmaschine.
Weitaus bestes System
Höchste Auszeichnung:
Betten- und Wäsche-Geschäft ®
C. Röhr & Co. X empfiehlt in solider Arbeit zu billigsten Preisen:
Viel Aerger und Verdruß sparen Sie, wenn Sie Ihr Rad mit
Continental Pneumatic
montieren lassen.
Continental Pneumatic ist ein erstklassiges Produkt aus bestem Gummi unb Gewebe, von Fachleuten richtig konstruiert und darum bekannt als der voll, kommenste abnehmbare Radreifen.
Omaha 1898.
Kein Farbband, direkte Färbung.
Automatische Herstellung der Wort-Zwischenräume.
Unübertroffen schöne und klare stets sichtbare Schrift, auswechselbares Typenrad in diversen Schriften und Sprachen (deutsch, englisch, französisch, italienisch, spanisch, portugiesisch, dänisch, schwedisch, russisch, polnisch, cztohisch, rumänisch, serbisch, griechisch eto.), unveränderliche Zeilengeradheit, einfachste und dauerhafteste Konstruktion. 2369
Die Maschine wird u. a. auch mit der von Sr. Majestüi dem Kaiser genehmigten Kursivschrift geliefert.
Beispielloser Erfolg:
Bereits 48,000 Maschinen bei vielen höchsten Behörden und ersten Firmen aller Branchen in Verwendung!
Katalog franko. Katalog franko.
Groyen & Richtmann, Köln.
Filiale Berlin, Kronenstrasse 68/69.
Allein-Vertrieb für das Grossherzogtum Hessen Brühl’sche Univ.-Buch- und Steindruckerei,
Giessen.


