to. Fritzlar, 4. Februar. Gestern nachmittag fand im „Englischen Hof" hier eine Versammlung des landwirtschaftlichen Kreisvereins Fritzlar statt. Zu dem Protokoll der vorigen Versammlung bemerkte der Vorsitzende, Herr Rittergutsbesitzer Neutze Großenenglis, daß in derselben ein Antrag betr.: „Prämiierung von Dienstboten" gestellt und auch angenommen worden sei. Er habe daraufhin von anderen Bezirken, in welchen solche Einrichtungen bestehen, Satzungen kommen lassen, nach welchen für den Verein eine Prämiierungsordnung ausgearbeitet 'werden könne. Er beantrage, die Ausarbeitung dem Vorstande anheim zu geben, welcher dann in der nächsten Versammlung das betr. Statut dem Verein zu Vorlage bringen solle. Die Versammlung genehmigte diesen Antrag einstimmig.
** Kassel, 1. Februar. Polizeiverordnungen, betreffend den Verkehr mit Fahrrädern auf öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen, werden demnächst gleichmäßig für alle Provinzen des preußischen Staates erlassen werden. Ein 15 Paragraphen umfassender Normalentwurf zu diesen Verordnungen ist gemeinschaftlich von den königlich
Lokales und Urovinsielles.
(Anonyme Einsendungen, gleichviel welchen 3tit)aXte8, werden grundsätzlich nicht ausgenommen.) Gießen, den 5. Februar 1900.
A Seligenstadt, 4. Februar. Die moderne Feuerbestattung warf in den letzten Tagen auch hierher ihre Schatten. Die Leiche der kürzlich in hohem Alter zu Darmstadt verstorbenen Wittwe des ehemaligen Bureaugehilfen Reinhard Wagner dahier wurde nämlich auf Wunsch der Verstorbenen im Krematorium zu Offenbach verbrannt. Die Asche wurde sodann mit behördlicher Einwilligung auf dem hi.sigen Friedhöfe in das Grab des schon am 9. September 1859 bestatteten Ehemannes versenkt. — Die „Gesellschaft der Freunde" beschloß mit Rücksicht auf die gesetzliche Klaviersteuer von 20 Mk. die Abschaffung ihres Vereinsinstrumentes durch Verlosung unter den Vereins-
I preußischen Ministern der Arbeiten und des Innern aufgestellt 1 worden. Danach finden auf das Fahren mit Fahrrädern im allgemeinen die für den Fuhrwerksverkehr geltenden Vorschriften sinngemäß Anwendung. Außerhalb der geschlossenen Ortschaften ist der Fahrradverkehr auf den neben den Fahrstraßen hinführenden Banketten gestattet. Ferner kann er von den Wegepolizeibehörden auf bestimmten Fußwegen zugelassen, und auf bestimmten Wegen, Straßen, Brücken und Plätzen, sowei Teilen derselben einschließlich der Bankette neben den Fahrstraßen für Fahrräder im allgemeinen oder für bestimmte Arten von Fahrrädern — er zeitweilig — untersagt werden. Ob und in wie wett Ausnahmen von Wegeverboien für den dienstlichen Fahrraderverkehr der Beamten der Reichspost- und Telegraphenverwaltung und andere öffentlichen Verwaltungen zugelassen sind, unterliegt der Entscheidung der Minister der öffentlichen Arbeiten und des Innern. Den Fuhrwerken der Post ist von dem Radfahrer überall völlig Raum zu geben. Militärpersonen, sowie uniformierte und mit einem Drenstabzeichen versehene Beamte, die das Fahrrad dienstlich benutzen, bedürfen nach dem Inkrafttreten der Verordnung einer polizeilichen Radfahrkarte oder eines sonstigen Ausweises nicht.
Wetterbericht. Tas Baronieter ist außer über der Südosthälfte des Erdteils allenthalben gestiegen, zumal das Maximal über Skandinavien hat wieder erheblich au! Intensität gewonnen. Indessen gehören Zentral-Europa -sowie das Mittelmeergebiet noch immer* einer allerdings! nur flachen Depression an, innerhalb deren sich die Druck- Verteilung bei geringen Unterschieden ziemlich unregelmäßig gestaltet. Das Wetter ist demnach meist trüb geblieben. Die Temperaturen lagen nachts und am Morgen in Baiern unter dein Gefrierpunkt, sind jedoch im Laufe des Tages etwas über denselben gestiegen. — Voraussichtliche Witterung: Bei lvenig veränderter Temperatur vorwiegend trübes Wetter mit einzelnen Niederschlägen.
Empfang. Se. Königl. Hoheit der Großherzog empfingen am 3. Februar u. A. den Bcrgrat Chelius von Bad Nauheim, den Professor Grein, Lehrer an der Augustinerschule in Friedberg.
** Aus dem Großh. Ministerium. Se. Königl. Hoheit der Groß Herzog haben Allergnädigst geruht, am 3. d. Mts. den Ministerialrevisor bei der Buchhaltung des Mini fteriums der Finanzen, Rechnungsrat Friedrich Nick auf fern Nachsuchen und unter Anerkennung seiner langjährigen treu geleisteten Dienste mit Wirkung vom 1. Februar d. Js. m den Ruhestand zu versetzen, und demselben aus diesem Anlaß die Krone zum Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen zu verleihen; den Finanz- asprranten Ludwig Metzler aus Groß Gerau mit Wirkung vom 1. Februar d. Js. an zum Ministerialrevisor bei der Buchhaltung des Ministeriums der Finanzen zu ernennen.
* Ruhestands Versetzung. Se. Königl. Hoheit derGroß - Herzog haben Allergnädigst geruht,'am 3. d. Mts. den । ~ — .........
Steuerkommissar des Steuerkommissariats Grünberq Jakob kaiserlichen Majestät! Ernst Ludwig. Müller auf sein Nachsuchen wegen geschwächter Gesund- a rr'--
heit in den Ruhestand zu versetzen.
* * Stadttheater. Ueber die Novität „Das fünfte Rad" liegen uns noch mehrere Berichte der verschiedenen Berliner Zeitungen vor, die sich alle in der lobenswertesten Weise über dieselbe aussprechen. So schrieb u. a. die „National-Zeitung": Im Königlichen Schauspielhause hat em neues dreiaktiges Lustspiel „Das fünfte Rad" von Hugo Lubliner einen herzhaften Heiterkeits- erfolg gehabt, der im mittleren Akte am stärksten war. Die Figur des seif made war von echtestem Berlinertum, der Typus, der in dem Titel des anmutigen Werkes be- « > ------- -......... -
^ichnet wird, ist so hübsch erfunden und so fein empfunden I witglledern. Das Glückslos fiel auf die Künstlerfamilie daß die Spannung, wie dieser Character sich äußert und ** """ " ' '
entwickelt, den Zuhörer keinen Augenblick verläßt. Hugo Lubliner mußte nach dem zweiten und dritten Akte wiederholt an der Rampe erscheinen.
Vermischtes.
* Berlin, 4. Februar. Wie die „Tägl. Rundschau" I ?lt rl' ^findet sich unter den erschossenen Afrikandern, I bie sich gegen die englische Regierung erhoben und den I Buren angeschlossen hatten, auch der Deputirte Stutter- I heim. Das sei insofern von Interesse, als dieser Stutter- I herm, oder wie der Familienname richtiger laute, von Stutter- I heim, im Jahre 1851 in Lockstedt (auf Hamburger Gebiet) I geboren wurde. Der Vater, ein thüringischer Edelmann, I diente bei den Hanseaten als Offizier und erwarb durch I seine Verheiratung mit der Tochter des Konsuls Stövesand I einen ausgedehnten Besitz in Lockstedt. Stutterheim (der I Bater) trat später in die schleswig-holsteinische Armee ein I und schloß sich nach Beendigung des Krieges der afrikanischen I Legion an, die von den Engländern aus den entlassenen Schleswig-Holsteinern gebildet wurde. Stutterheim muß in Afrika eine hervorragende Rolle gespielt haben, da nach ihm die oft genannte Stadt Stutterheim benannt worden ist. Der Sohn hat in Oxford die Rechte studirt und war mit einer Tochter des Präsidenten des früheren Kap- Parlamentes verheiratet.
* Graz, 4. Februar. Stoff zu einem Kolportage-Roman. Das „Neue Wiener Tageblatt" berichtet: ! Eines Tages erschien bei der Gutsbesitzerin Anna Poglayen ein Herr, auf dessen Visitenkarte stand: „Sigmund Edler v. Edlenyi, Ulanenrittmeister i. P., Rittergutsbesitzer". Herr v. Edlenyi kaufte Frau Poglayen das ihr gehörige Gut Ratzenberg um 115 000 Gulden gegen Nebernahme von 5000 Gulden Hypothekarschulden und Jahresraten ab. Angabe war nicht verabredet. Bald darauf bezog der Rittergutsbesitzer die Herrschaft. Er schien ein Sonderling, denn er hielt den Einzug in die Besitzung in zerrissenen Schuhen und Kleidern. Bald darauf wurden die Forstbestände ausgeschlagen und das Holz zu solchen Preisen verkauft, daß Bedenken über Herrn von Edlenyi auftauchten. Die Recherchen ergaben, daß Herr von Edlenyi eigentlich Samuel Grünbaum heiße und in Ungarn wegen Mordes zu 15 Jahren schweren Kerkers verurteilt worden war. Er hatte damals dem Ermordeten seine eigenen Kleider angelegt, um glauben zu machen, er, Grünbaum, sei der Tote, und wollte sich die für den Todesfall abgeschlossene Versicherungssumme auszahlen lassen. Dieser Tage stand er nun wegen Betruges vor den hiesigen Geschworenen. Er leugnete, der Grünbaum zu sein, wurde jedoch von einem Aufseher der Jllavaer Strafanstalt agnosziert und auf Grund des Verdikts zu acht Jahren schweren Kerkers verurteilt.
* Rom, 2. Februar. Ueber 30 000 Personen liegen hier an der Krippe darnieder. Keine Familie, kein Geschäft ist verschont geblieben. — Zu einem Pilgerzug fordert das Centralkomitee für die Generalversammlungen der Katholiken Deutschlands auf. Die Wallfahrt soll in der Woche vom 29. April bis 6. Mai in der ewigen Stadt eintreffen.
* Pittsburg, 4. Februar. Tragisches Ende eines ehemaligen Offiziers. Hier hat sich vor kurzem ein. Herr Gersten, der auf dürftigste Weise sein Leben als Sprachlehrer fristete, durch Karbolsäure aus der Welt geschafft, um, wie er in einem nachgelassenen Schreiben sagte, nicht langsam zu verhungern. Gersten, der 45 Jahre alt war,Chatte in Heidelberg studiert; später hatte er jedoch die militärische Laufbahn betreten und als Leutnant seinen Abschied genommen, um nach Amerika auszuwandern. Ueber den Grund zu diesem Schritt beobachtete er stets Schweigen. Vor zehn Jahren war er einer der gesuchtesten Sprachlehrer in Philadelphia, da er außer der deutschen und englischen Sprache auch der französischen, russischen und neugriechischen Sprache mächtig war. Von Philadelphia ging er nach Cleveland, wo er längere Zeit Sprachlehrer in einem Institut war. Er erkrankte, verlor seine Stellung und kam vor ungefähr zwei Jahren nach Pittsburg.
i unsren echten, tiefempfundenen, ehrfurchts
vollsten -rank auszudrücken." Hierauf erwiderten Seine Momghdje Hoheit der Großherzog: „Es ist Mir eine große <vreubc die Marine-Ausstellung noch selbst eröffnen
I zu können, ehe nach Italien reise. Ich hoffe, daß der Segen, den man von der Ausstellung erwartet, in vollem Maße in Erfüllung geht." Hierauf begann der Rund- Sasn9f5UrdLblrr-ln nI(en ihren Teilen aufs zweckmäßigste und geschmackvollste arrangierte Ausstellung, die eine Fülle von Anregung und Belehrung über unser deutsches Ma- rineweseu bietet. Se. Königl. Hoheit der G r o ß h e r ; o g nahmen die Erläuterungen, die Herr Geh. Regierungsrat Pros. B u s l e y zu den einzelnen Gegenständen machen durste, mit großem Interesse entgegen, besichtigten die Ausstellung aufs eingehendste dreiviertel Stunden fang und geruhten wiederholt Allerhöchstseiner großen Befriedigung und Freude über das so wohl gelungene Unternehmen Ausdruck zu geben. Kurz nach der Eröffnung der Ausstellung hatte oe. Königl. Hoheit die Absendung des folgenden Telegramms befohlen: „An des Kaisers Majestät, Berlin. Habe die Marine Ausstellung soeben eröffnet. Möge die Ausstellung das Interesse für die maritimen Aufgaben Deutschlands in weite Schichten der Bevölkerung tragen, möge sie das Verständnis fördern für die auf Kräftigung unserer Wehr zur See gerichteten Bestrebungen Eurer ।
Darmstadt, 3. Februar. Das die Darmstädter Marine-Ausstellung besuchende Publikum wird freundlichst gebeten; Stöcke, Schirme, nicht mit in die Ausstellung zu bringen. Eine Garderobeabgabe tonnte nämlich nicht eingerichtet werden, da die Besucher, um eine richtige Zirkulation zu ermöglichen, in ihrem Rundgang durch die Räume eine bestimmte Richtung einhalten müssen und das Haus nicht wieder an derselben Stelle verlassen können, an der sie die Ausstellung betreten haben. In dem .Hintergebäude des Palais ist, besonders im Interesse der von auswärts kommenden Besucher, eine Restauration eröffnet worden, deren Betrieb Herr Restaurateur Kratsch hier übernommen hat. Natürlich fehlt es auch in der Marine-AuSstellung nicht an den unumgänglich nötigen Ansichtspostkarten, die in geschmackvoller Ausführung für 10 Pfg. das Stück verkauft werden.
Darmstadt, 3. Februar. In dem früheren Palais des Prinzen Carl, dessen Außenseite die Reichskriegsflagge, Fahnen und Wimpel in den deutschen und hessischen Farben und frisches Tannengrün festlich schmücken, wurde Sarns- tagmittag einhalb ein Uhr die Darmstädter Marine- Ausstellung durch den hohen Protektor des hessischen Landesausschusses des Deutschen, Flottenvereins, Seine Königliche Hoheit, den Groß Herzog von Hessen, feierlich eröffnet. Anwesend waren dabei Seine Durchlaucht Prinz Franz Joseph von Battenberg, die Spitzen der Zivil- und Militärbehörden, worunter Ihre Exzellenzen die Herren Staatsminister Rothe, Iustizmiui- ster Dr. Dittmar und Finanzminister Küchler zu bemerken waren, Kapitän Fischell von Berlin als Vertreter des Staatssekretärs des Reichsmarineamts Tirpitz, die Mitglieder des hessischen Landesausschusses von hier, Mainz, Gießen, Offenbach und Worms u. s. w. Nachdem Seine Königliche Hoheit mit großem Gefolge das Vestibül des Schlosses, das eine unter einem Baldachin aufgestellte Büste des Landesherrn ziert, betreten hatte, ergriff der Vorsitzende des Landesausschusses, Herr Dr. Willy Merck, das Wort zu folgender Ansprache: „Ew. Königliche Hoheit, der hohe Protektor des hessischen Flotten-Ver- eins, haben die Gnade gehabt. Allerhöchst das Protektorat auch über diese Marine-Ausstellung auszudehnen. Mir ist die hohe Ehre zu teil geworden, Ew. Königliche Hoheit an dieser Stelle im Namen des Flotten- Vereins ehrfurchtsvollst zu begrüßen und zugleich Meldung , zu erstatten, daß die Ausstellung, durch bewährte, sachkundige Hand fertig gestellt, der Eröffnung durch ihren Hohen Protektor harrt. Die Bestrebungen und Gesichtspunkte, die für den Flotten-Verein die leitenden sind, sie haben auch uns veranlaßt, diese Ausstellung zu veranstalten, und wir haben es um so freudiger gethan, xx\£ wir davon durchdrungen waren, daß Ew. -Königliche Hoheit mit wärmster Sympathie und regstem Interesse sich an, die Spitze dieses Unternehmens zu stellen, Allergnädigst geruhten. Es ist für jeden echten Hessen eine, Herzensfreude und bildet für ihn ein tiefinneres Be- dürfnis, wenn er bei dem, was ihm für sein Hessenland und für das ganze große Deutsche Reich von Wert und Bedeutung erscheint, wenn er sich dabei eins weiß mit seinem fürsten, mit ihm zu streben in echter Hessentreue und guter, deutscher Gesinnung für Größe und stete Ent Wickelung des engeren und weiteren Vaterlandes Eine stete Entwickelung unsres großen deutschen Vaterlandes ist aber auf die -rauer undenkbar ohne eine genügend starke Flotte, und so spreche ich denn die Hoffnung aus daß es auch durch diese Ausstellung gelingen möge, im ganzen schönen Hessenland Verständnis und Interesse für unsre Flotte zu fördern und zu befestigen. Das Euer Königliche Hoheit das warme Interesse für die Sache und unsre Bestrebungen durch die heutige feier
liche Eröffnung der Ausstellung zu befunden huldvollst geruhten, erhöht die Begeisterung, mit der wir an das Werk herangetreten sind, und ich habe Ew. Königl. Hoheit dafür iin Namen des Klotten-Vereins und — ijj. habe die Kühnheit zu sagen — im Namen des ganzen
I Lehrer Hamburger. - Der hiesige „Rohstoffverein der Schuhmacher" (e. G. m. u. H.), eines der ältesten Institute seiner Art in ganz Deutschland, feierte am Sonntag das Fest seines 25jährigen Bestehens. Die Festrede hielt der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Herr Gabriel Rachor. Den beiden Mitbegründern und Vorstandsmitgliedern, den Herren
1 Obmann Engelbert Franz und Lagerhalter Rudolf Neubauer, wurden künstlerisch ausgeführte Ehrendiplome überreicht. Die musterhaften Vereinssatzungen und jährlichen Geschäftsberichte pflegen aus allen deutschen Gauen und selbst aus dem Auslande begehrt zu werden.
M a i n z, 3. Februar. VerbanddeutscherAma- teur-R.enn fahrer. Am 21. Januar fand in Mainz die Gründungsversammlung obigen Verbandes statt, die sich eines zahlreichen Besuches zu erfreuen hatte, u. a. die Herren Wämser, 1. Vors. des Gau 9 des D. R. B., ferner die Herren Beck, Gauzahlmeister und Petitjean-Wiesbaden. Bundesmitglieder und Vertreter der Union fanden sich zu ernster Beratung zusammen und einigten sich unter der Devise^,Amateur.ismus und Idealismus". Beseelt von-dem Wunsche, dem Radrennsport mit und durch diese zwei Worte zu einer gesunden Entwickelung zu verhelfen, wurde beschlosfen, die Rennsatzungen des T. R. B. mit in die eigenen Satzungen aufzunehmen und findet Sonntag, den 4. Februar er., in Darmstadt, Hotel Kölnischer Hof, Bleichstraße, betr. Festlegung der Satzungen, eine Sitzung des Vorstandes statt. In den Vorstand wurden gewählt und । zwar einstimmig die Herren I. Wirthwein,' Darmstadt, | 1. Vorsitzender, Viktoriaplatz 2, H. Nahm, Mainz, 2. Vorsitzender, Waldpodenstr., G. Gierer, Mainz, Schriftführer, Wilhelm Hornberger, Fabrikant, Gießen, Kassierer, 1. Vorsitzender des R. V. „Waiiderer", Petitjean, Wiesbaden, Vorsitzender des Sportausschusses, Dr. Stöß, Zwickau, Vorsitzender der Rechtschutzkommission, Beiräte die Herren Beck, Wiesbaden, Dr. Jenkins - Prag, Eamerer - Ravensburg, Klemm-Meisen, Bausch-Bamberg. Die leitende Verbandsstelle bezw. deren Adresse: I. Wirthwein, Darmstadt, Viktoriaplatz 2.
Mainz, den 1. Februar. D i e Mitglieder der I g e w e r b l i ch e n B e r u f s g e n o s s e ns chäften (Arbei- I terunsall-Versicherung) haben in Gemäßheit des § 71 des I Unfallversicherungsgesetzes vom 6. Juli 1884 den Vor- I ständen ihrer Genossenschaften binnen sechs Wochen nach I Ablauf des Rechnungsjahres (11. Februar 1900) zum Zwecke I der Verteilung der Gesamtumlage eine Nachweisung über I die im verflossenen Jahre beschäftigten versichemngSpflich- I tigen Personen und die von denselben verdienten Löhne' I und Gehälter einzureichen. Für Mitglieder, welche mit I der Einsendung einer solchen Nachweisung im Rückstände I bleiben, erfolgt die Feststellung der Löhne durch die zu- I ständigen Organe der Genossenschaft. Außerdem können I derartige säumige Mitglieder gemäß § 104 deS obigen Ge- I setzeS mit einer Ordnungsstrafe bis zu 300 Mk. belegt I werden. ES sei deshalb hierdurch an die Einreichung der I betreffenden Lohnnachweisungen erinnert und auf die Fol- I egn der etwaigen Versäumnis hingewiesen.
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