Ausgabe 
5.12.1900 Zweites Blatt
 
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Kwdel und Verkehr. Volkswirtschaft.

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8. 21, 22, unk. b. 1905

lichung verpflichtet oder nicht verpflichtet sei. Der Umstand, daß die Regierung selbst sich zum Schweigen veranlaßt sieht, kann mit Recht nur beunruhigend wirken. Denn es geht daraus nur zu deutlich hervor, daß man eben in Dinge hiningesehen hat, deren plötzliche Mitteilung man im Jntereffe vielleicht einer Panik verhüten mußte. Wir sind gewiß die Letzten, die gegen die jüngste Campagne mit ihrer angeblichen Enthüllung exst der Spielhagen'schen Geschäftskomplikationen frei von Bedenken ge­wesen wären. Aber nachdem die Regierung es für nötig gehalten hat, etnzuschreüen, dürste eS schwer sein, nun nicht auch die letzten Kon­sequenzen dieser Prüfung zu ziehen. Die Obligationäre, die nicht ver­kauft haben, nachdem das Einschreiten der Aufsichtsbehörde bekannt wurde und es sind dies wohl die meisten Obligationäre haben jetzt ein Recht auf genaue Mitteilung oder sie dürfen sich enttäuscht fühlen. Noch bedenklicher erscheint uns aber die zögernde Art der Regierung, es der Grundschuldbank, wie gesagt, geradezuanheim zu stellen", vorläufig noch nichts zu sagen. Dies kommt unzweideutig auf einen Wunsch der Regierung hinaus, für den die Begründung noch aussteht und wahr« scheinlich auch nicht gegeben wird. So schwer eS ist, in einer Sache, in der man nichts verschuldet hat, eine Art von Intervention zu über­nehmen, so gefährlich ist es auch, nunmehr zögernd vorzugehen. Inder That können wir den preußischen Behörden in diesem Fall den Vorwurf nicht ersparen, in einer so weittragenden wirtschaftlichen Angelegenheit weittragend, weil sie auch grundsätzliche Folgen haben kann sich recht unentschieden gezeigt zu haben.

4. Bericht des Herrn Gewerbe-In­spektor Engeln über seinen Besuch der Pariser Weltausstellung.

» Die Sektionsleitung.

erkennbar sei, wie im Lesen einer Zeitung durch Verhandlung nicht Beteiligten eine Ungebühr gefunden

gilt als völlig überwunden, und da« chronische Leiden als bedeutend gemilvert.

Konstantinopel, 4. Dezember. Hier richtete ein Orkan enormen Schaden an. Eine Anzahl Dampfer sind ge­scheitert, sowie zahlreiche Barken untergegangen. Ver­schiedene Wohnhäuser wurden zerstört. Auch Menschen­opfer sind zu beklagen.

H. Da» Schweigen gegenüber Obligationären. Das .;eirJ6dttn der preußischen Staatsregierung in Sachen der Deutschen ^rnivndsHuldbank wird immer rätselhafter. Denn wenn es auch zu .jeriltyn ast, daß die Regierung selbst eine direkte Veröffentlichung unter; aßzso bedeutet eS doch eine eigentümliche Freiheit, die der Grundschuld- bariSdadrrch verliehen wird, daß ihr die Regierunganheimstellt", die ,i^,c«7tlchecl its gewonnenen Resultate bis nach Abschluß der Revision auch 'enj Mtzagenbank nicht zu veröffentlichen. In dieser Beziehung aber olL^doch von irendwelchem Belieben der Direktion, nachdem überhaupt ueiiStyJc^en einmal zu intervenieren hatten, keine Rede mehr sein. Nach unlnsttr Äiuffassung wäre eS daher korrekter gewesen, der Direktion der ^rimidschrldbank einfach zu sagen, ob sie zu einer sofortigen Veröffent-

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Kronberg, 4. Dezember. Innerhalb der letzten drei Tage hat sich eine überraschende Wendung zum Besseren im Befinden der Kaiserin Friedrich eingestellt. Am Mittag konnte gestern die Kaiserin bei dem herrlichen Sonnenschein im Fahrstuhl, den der Leibarzt Dr. Spielhagen dirigierte, auf der Schloßterasse einige Minuten im Freien zubringen. Das acute Stadium der Krankheit

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Die Seklionsmitglie* der werden hiermit ge­mäß § 3 der Satzungen zur ordenll. Jahres­versammlung auf Donnerstag, 6. Dezbr., abds. 81/, Uhr, in das Vereinslokal (Weidig) eingeladen. Tagesordnung:

1. Rechnungsablaqe und Jahresbericht.

2. Neuwahl des Vorstandes.

3. Antrag auf Abänderung deS § 4 der Satzungen.

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