morgen in die feindliche Stellung ein. Reiterei verfolgt die nach Nordosten zurückweichenden Buren.
In halbamtlichen Kapstadter Kreisen verlautet, in kurzem werde das Kriegsrecht proklamiert werden. Die Regierung lehnt jede Mitteilung über diesen Gegenstand ab.
Telegramm deS Gießener Anzeiger-.
London, 4. Dezember. Die Unruhen wegen des Afrikander-Kongresses, der am Donnerstag in Worcester tagen wild, wächst immer mehr. Die Zahl der Delegierten beläuft sich bereits auf 10000. Die Negierung hat umfassende Maßregeln zur Aufrechterhaltung der Ordnung getroffen. — Da>ly Telegraph meldet auS Kapstadt: Das Blatt Kap Times veröffentlicht einen längeren Brief, in dem die Aufhebung der Verfassungsrechte angesichts der Thätigkeit der Afrikander gefordert wird. — „Daily Mail" verlangt in einem Artikel, der die Rückkehr deS Lord Roberts (am 11. d. M. steht sie in Aussicht. D. Red.) behandelt, für diesen als Nationalgeschenk den Herzogstitel und eine jährliche Dotation von 125000 Pfund Sterling.
Der Krieg in China.
Feldmarschall Gras W a l d e r s e e meldet aus Peking vom 2. Dezember: Nach Hissen der deutschen Flagge auf den Minggräbern und Bestrafung mehrerer nahegelegener Dörfer wegen Christenmordes kehrt das Detachement des Generalmajors Frhrn. v. G a y l (bisher Graf Aork)) in einzelnen Kolonnen über $angfang, Schaho- tschöng, Tangschan und Niulanschan n a ch P e k i n g zurück. Ter Zug nach Kalgan hatte weitgehenden Erfolg und hat mehrere tausend Mann regulärer chinesischer Truppen unter zwei Generälen in 'wilder Flucht aus der Provinz Tschili nach Scharrst getrieben. Graf Ao rks Leiche ist in Peking eingetroffen, die vorläufige Beisetzung wird am Mittwoch stattfinden. — Tie Gräber der Mingdynastie (Schisanling) liegen nordöstlich von Nankou am Abhange des Kuntuschan. Tie erwähnten Orte, die von den vier Kolonnen -auf dem Rückmarsch zu berühren sind, liegen nördlich von Peking einen bis zwei Tagemärsche entfernt. Die beabsichtigte etwa dreiwöchige Dauer des Zuges ist also innegehalten worden. — Nach einer Pekinger Depesche des deutschen Flottenvereins hat das Yorksche Korps am 30. November in der Nähe der Minggräber fünf Boxerdörfer erobert und gänzlich zerstört. Die Boxer hatten 23 Tote.
Tie offizielle chinesische Presse verbreitet die Nachricht, die chinesische Regierung habe beschlossen, nach Peking zurückzukehren, sobald die Friedensverhandlungen zum Abschluß des Präliminarfriedens geführt haben. Sie hat deshalb Befehl erteilt, den Tributreis nicht mehr nach Singanfu, sondern nach Peking abzuführen. Die neu ernannten Beamten gehen- gleichfalls nach Peking. Nach- einer Meldung des Büreau Laffan aus Peking haben Li-Hung-Tschang und Prinz Tsch in g einen allerdings nicht von den Gesandten gemack)ten Vorschlag unter Erwägung, wonach sie die Meinung der Kaiserin über den Gedanken feststellen sollen, daß die Kaiserin unter Gewähr des Schutzes sämtlicher Mächte mit dem Hofe n a- ch, Peking zurückkehre, allerdings unter der Bedingung, daß sie keinen weiteren Anteil an der Regierung nehme, sondern im Sommerpalast oder anderswo mit auf Lebenszeit gesichertem Jahr geh alt lebe, während der Kaiser ungestört die Regierung führe. Der Geburtstag der Kaiserin war am 30. November, er wurde diesmal, abgesehen von Beamten, von niemandem beachtet.
Der chinesische Gesandte in Washington telegraphierte unterm 28. November an Li-Hung-Tschang, daß es ihm gelungen sei, von der amerikanischen Regierung die Z u s i ch e r u n g zu erhalten, daß diese ihren ganzen Einfluß bei den übrigen Mächten geltend madjeii werde, um eine Milderung der Forderungen betreffend die Bestrafung der Schuldigen herbeizuführen. Ter Gesandte C o n g e r soll von seiner Regierung ein Telegramm erhalten haben, in dem er angewiesen wird, seinen Kollegen Nachgiebigkeit anzuempfehlen. Conger hatte zu diesem Behufe eine Konferenz mit dem deutschen und englischen Gesandten, und man glaubt, daß sie in einigen Punkten einig geworden sind und hofft auch die Zustimmung Rußlands zu diesem Uebereinkommen zu erhalten.
Nach offiziösen chinesischen Nachrichten aus Singanfu ist die Kaiserin mehr und mehr von der Schwierigkeit der politischen Lage überzeugt. Man behauptet, daß die Kaiserin Li-Hung-Tschang und dem Prinzen Tsching mitgeteilt habe) daß sie der Enthauptung DuhsienT ihre Zustimmung gebe.
* * *
Telegramme des Gießener Anzeiger-.
Berlin, 4. Dezember. Von einer Niederlage deS Jork'scheu Korps liefen in der englischen Presse bekanntlich Gerüchte um. In einer dem „Vorwärts" zugegangenen Mitteilung wird nun behauptet, daß diese Berichte eines thattächlichen Kernes nicht entbehrten, daß die Expedition thatsächlich gescheitert sei und daß der Tod ihres Führers mit dem Mißlingen seiner Aufgabe in ursächlichem Zusammenhang steht.
Kiel, 4. Dezember. Zwei Unteroffiziere und zwölf Matrosen gehen am 12. ds. nach Ostasien ab zur Bemannung des Dampfbootes „Schamien", das in der Sikiang- münbung zur Unterdrückung der Seeräuberei stationiert wird. Kommandeur des „Schamien" ist Oberleutnant Reymann.
Deutsches Reich.
Berlin, 3. Dezember. Heute vormittag hörte der K a i s e r die Vorträge des Chefs des Zivilkabinetts v Ducanus, des Staatssekretärs v. Tirpitz und des Vne-Ad- mirals Frhrn. v. Senden-Bibran. 6
— Aus Anlaß des 200jährigen Jubiläums der preußischen Monarchie werden, wie ein Berichterstatter erfährt, für 4 Mill. Zweimarkstücke und für eine Million Fünf m a r k st ü ck e in besonders
schöner Ausstattung und mit bezüglicher Aufschrift als Denkmünzen geprägt, und im Januar nächsten Jahres durch die preußischen Staatskassen zur Ausgabe gelangen.
— Wie die „Nordd. Allg. Ztg." hört, ist zum Nachfolger des Fürsten Radolin auf dem Botschafterposten in Petersburg der deutsche Gesandte in Brüssel, Graf v. Alvensleben ausersehen. Friedrich Johann Graf von Alvensleben ist im Jahre 1836 als zweiter Sohn des Grafen Ferdinand von Alvensleben- Erxleben geboren. Er studierte in Bonn und Berlin und trat 1861 als Attache in Brüssel in die diplomatische Laufbahn ein. Graf Alvensleben war dann Legationssekretär bei den Gesandtschaften in München, Stuttgart, Dresden, Haag und Washington, wurde 1872 Botschaftsrat in Petersburg, 1876 Generalkonsul in Bukarest, 1879 preußischer Gesandter in Darmstadt, 1882 deutscher Gesandter im Haag und 1884 in Washington, schließlich 1888 außerordentlicher Gesandter und bevollmächtigter Minister in Brüssel.
— Abg. Frhr. v. Hehl zu H e r n s h e i m ist, wie heute im Reichstag während der Plenarsitzung bekannt wurde, aus der nationalliberalen Fraktion ausgeschieden, weil die Fraktion vor ihm den Abg. Hilbck in der Kohlenfrage zu Worte gelassen hatte.
— Eine Reihe von landwirtschaftlichen und genossenschaftlichen Verbänden hat sich zur Förderung der Interessen des Tabakbaues und de s Tabakabsatzes unter der Bezeichnung deutsche Tabaks- baukonferenz zu einer ständigen Vereinigung zusammengeschlossen. Den Beitritt haben bereits bewirkt: die genossenschaftlichen Verbände in Baden, Rheinpfalz, Hessen, Brandenburg, der Generalverband in Neuwied, der Bund der Landwirte, der badische Bauernverein, der Verband der örtlichen Tabaksbauvereine in Württemberg. Der Anschluß weiterer Körperschaften steht sicher in Aussicht. Zur Wahrnehmung der Geschäfte der Vereinigung ist eine deutsche Tabaksbau-Kommission bestellt, die aus je zwei Delegierten der angeschlossenen Körperschaften besteht. Diese Kommission hat sich konstituiert, ihre Arbeiten sofort begonnen und den Genossenschaftsanwalt, Geh. Regierungsrat Haas-Darmstadt zum Vorsitzenden, den Verbandsdirektor, Rechtsanwalt Bangratz in Landau zum Stellvertreter ernannt. Die deutschen Tabakbauer sehen mit großem Vertrauen der Thätigkeit der Vereinigung entgegen.
Wollstein, 3. Dezember. (Amtlich.) Bei der am 29. November im Wahlkreise Meseritz-Bomst stattgehabten Reichstags st ich wähl erhielten v. Gers- dorff (kons.) 9555, Chrzanowsky (Pole) 8719 Stimmen. Ersterer ist somit gewählt.
Ausland.
Brüffel, 3. Dezember. In Hofkreisen zirkuliert wieder einmal das Gerücht, der König wolle, wenn die von ihm seit 30 Jahren erstrebte HeereSreform auch diesmal scheitere, zu rück tret en. Viel bemerkt wurde auf der neulichen parlamentarischen Soiree die ungewöhnliche Form, in welcher der König auf die Mitglieder der Rechten einzu« wirken suchte.
Paris, 3. Dezember. Vor dem Schwurgericht wurde der Prozeß der Witwe des Obersten Henry gegen Joseph Reina ch heute aufgerufen. Nachdem das Schwurgericht seine Kompetenz erklärt hatte, formuliert der Staatsanwalt seine Anträge auf Kaffalion. Infolgedessen mußte die Verhandlung ausgesetzt und bis nach der Entscheidung des Kaffationshofs vertagt werden. Die Absicht des Staatsanwalts war anscheinend, durch die Inkompetenz-Erklärung des Schwurgerichts den Prozeß Henry- lleinach aus der Welt zu schaffen, der das wesentlichste Hindernis gegen die Entscheidung in der Amnestievorlage bildet.
Reims, 3. Dezember. Der Friedensrichter verurteilte den Kardinal^Erzbischof Langenieux und )ie Geistlichkeit verschiedener Parochien wegen Ueber- tretung der Verordnung, die Prozessionen am Allerseelentage durch die Stadt verbietet, zu einer Geldstrafe.
Madrid, 3. Dezember. Romero Robledo legte heute in den CorteS dar, daß die Heirat der Prinzessin vou Asturien nicht ohne die vorherige Zu- timmung des Parlaments statthaft sei, daß eoent. die Cortes die Aufgabe hätten, ihrem Gemahl eventuell eine Witwer-JahreSrente anzuweisen.
Livadia, 3. Dezember. Der Kaiser verbrachte den gestrigen Tag und die vergangene Nacht sehr gut. Um 9 Uhr abends war die Temperatur 36,6, Puls 72. Heute morgen war das Empfinoen sehr gut. Appetit und Kräfte nehmen zu. Temperatur morgens 36,3, Puls 66.
New York, 3. Dezember. Nachrichten aus Colon besagen, die Aufständischen hätten am letzten Mittwoch Chagres eingenommen, 800 Mann Regierungstruppen sind sofort zum Entsätze des Platzes abgegangen. Ein heftiges Gefecht fand statt; die Regierungstruppen hätten schwere Verluste erlitten, jedoch seien die Aufständischen aus der Stadt vertrieben. Ferner wird auS Colon gemeldet: Die Aufständischen greifen Porto Colombia und Sabanilla an. Regierungstruppen sind zur Verstärkung abgesandt. Man glaubt, daß die Insurgenten sich zum Angriff auf Colon, nicht wie erwartet, auf Panama sammeln. In Colon wird das KricgSrecht durchgesührt; viele verdächtige Personen wurden verhaftet.
— Heute wurde der Kongreß eröffnet. Die Botschaft Mac KinleyS ist bezüglich Chinas ausführlich und besagt, Amerika verlange Religionsfreiheit, eine vernunftgemäße Entschädigung, so bemessen, daß sie für Chinas Finanzen erschwinglich ist, weitere Garantien für die Siche rung der Rechte der Ausländer und als wichtigster Punkt Eröffnung Chinas für deu Welthandel. Rußlands Vorschlag, daß, falls nicht leicht eine Einigung erzielbar sei, die Entschädigungsfrage dem Friedenstribunal im Haag zur Entscheidung zu überweisen, stimmte Mac Kinley zu. Die Botschaft empfiehlt weiter eine Armeevermehrung auf 100,000 Mann, Nicaragua - Kanal, Pacific - Kabel,
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Marinevermehrung und SchifsSsubventiov,. Die mehrfachen Schwierigkeiten mit Oesterreich fo.JL Militärflüchtlingen seien in freundschaftlicher Weise beioelen# worden; bezüglich Deutschlands sagt die Botschaft hi! freundschaftlichen Beziehungen seien ungetrübt Preußen habe eine Bersicherungs Gesellschaft wieder gelaffen und wegen anderer stehe man in Unterhandle Die Samoafrage sei erledigt. DaS Fleischbesche gesetz möge die Inspektionen vereinfachen, indessen enthalt,' das Einfuhrverbot gegen gewisse bisher zugelaffene FlM Produkte die große Ungewißheit, ob der Fleisch xport nal Deutschland, der fast aufgehört habe, unter dieser nenei Bürde wieder aufleben könne. Viel hänge von den no4 nicht veröffentlichten Ausführungsbestimmungen ab, die, Amerika zuversichtlich hoffe, frei sein würden von den Dir kriminationen des früheren Gesetzes
Gießen, 4. Dezember 1900.
* * An die Herren Bürgermeister unseres Lesers wendet sich die Redaktion deS „Gieß. Anz." mit 6ttn M lichen Ersuchen, ihr, sobald das Ergebnis der zählung vom 1. Dezember, mit dem auch eineVieh-M Obstbaumzählung verbunden ist, feststeht, eine kurze teilung darüber zugehen zu lassen, vielleicht unter btt Angabe, ob gegen 1895 eine Zu- oder Abnahme der Persom, zahl und Haushaltungen festgestellt wurde.
* * Handelskammerwahl. Direktor Steinecke in Lollai ist einstimmig zum Handelskammermitglied wiedergewch worden.
'** Kaufmännischer Verein. Morgen hält m Case Ebel Handelskammersekretär Dr. Kehm (laut Jnserakj einen populären Vortrag über die Währun gsfrage
* * Vortrag. Herr Lektor A. Goetschy wird am Mittwoch dem 5. d. M. über „I/H6tel de Rambouillet et les Precieuses“ sprechen und bei dieser Gelegenheit eil bisher nur wenig bekanntes Gedicht von Edmond Rostan», dem Verfasser von „Cyrano de Bergerac" und „L'Siglon", »La JournSe d’une Pröcieuse“ betitelt, vorlesen.
H. ZOjähriges Jubiläum. Herr Benjamin Atzbach, der am 27. v. M. sein 76. Lebensjahr vollendete, feierte gestern das 30jährige Jubiläum als Mühlarzt in „SnrlS Mühle" und übt noch heute, trotz des hohen Slter, bei völliger Rüstigkeit seinen Beruf zu allseitiger Zufriedenheit aus. Der Bauer'sche Gesangverein, dessen der Jubilar ist, feierte denselben in Wort und Lied, sowie durch ein an seinem Geburtstag vorzüglich vorgetragtuts Ständchen. Die Wünsche der Teilnehmer an dieser Fein gehen dahin, daß eS Herrn A. vergönnt sein möge, noch viele Jahre in ungetrübter Gesundheit zu verbringen.
Z. Reiskirchen, 3. Dezember. Hente abend fanden heimkehrende Arbeiter von Lindenstruth kurz vor dem hiesigen Orte einen Mann vorn unter dem rechten vorder- rade eines mit Frucht schwerbeladenen Wagens des Mühlen- besitzers Möser von Gießen. Erst mit aus der Nachbarschaft herbeigeholter Hilfe gelang eS, den Fuhrmann, aber leider nur als Leiche, aus seiner Lage zu befreien. Wahr- scheinlich war derselbe im Begriff, sich wegen der nahen abschüssigen Lage der Straße an die Hemmvorrichtung zn begeben, vom Wagen abgestiegen, dabei hängen geblicku und zu Fall gekommen. DaS Rad hatte ihm bit Hufe Seite eingedrückt und Herz und Lunge durch die DM verletzt. Der Verunglückte, Johann Mar golf, iß in Grün berg verheiratet gewesen und hinterläßt Ara« und Kind.
* Bußtag. Der Bezirkssynode zu Wiesbaden ist ein Antrag Beesenmeyer und Genossen zugegangen, man möge mit der hessischen Synode und dem OberkonsistoriM in Darmstadt in Verbindung treten wegen gemeinsamer Feier des preußischen und hessische Bußtags am letzten Mittwoch des Kirchenjahres
Alsfeld, 3. Dezember. Eine furchtbare Kunde buch eilte diesen Morgen die Stadt. Kr eiskassenrechnrr Düse berg ist einem jähen, tragischen Tode zum Opfer gefallen. Bei der Heimfahrt aus Schlitz, wo die Turn« des Bezirks, unter ihnen der Genannte, gestern zur W nannten Vorturnerstunde sich versammelt, geriet Duseberg. vermutlich durch Ausgleiten, unter die Räder bet Eisenbahnzuges, die ihn derart verletzten, daß der2Ä alsbald eintrat.
• * Kleine Mitteilungen aus Hessen nnd deu Rachbof«^ In Bad-Nauheim ist eine meteorologische (Station 2. Ordnung) eingerichtet worden, die v , meteorologische Beobachtungsnetz des Großherzogtuvi am geschlossen ist. Die Station ist unter Oberleitung ' Bergrats Professor Dr. Chelius, dem Bademeister ww übertragen.
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Vermischtes.
Köln, 3. Dezember. In vergangener Nacht wur die von ihrem Manne getrennt lebende Prostituier Christine Schrewe geb, Müller in ihrer Wohnung 1 mordet. Gegen 3 Uhr nachts wurde sie mit äertrunim tem Schädel tot vor ihrem Bette liegend aufgesuu Als kurz darauf der Ehemann im Hause der , mordeten erschien, wurde er als der That verdächtig D haftet. Desgleichen ist der Eigentümer des Ha I -- der zu der Ermordeten in Beziehung gestanden Haven I in Haft genommen. Die Thäterschaft ist indes noa) bestimmt erwiesen. ! • ; 'A,
Gerichtssaal. »
Alzey, 3. Dezember. Das Schöffengericht hakte jüngst j
Kaufmann wegen Ungebühr mit einem Tage Haft bestraft, w j
Zuhörerrqum des Sitzungssaals eine Zeitung las. Beschwerde angegangene Darmstädter Oberlandesgertcht muß weil verspätet vorgelegt, zurückweisen, es hat aber doch va
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