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— Am Sonntag, 7. Oktober, nachmittags 2 Uhr, findet auf dem Mtaracker zu Frankfurt das erste Spielfest des Mittelrheinischen Turnspielverbandes statt. Es finden Wettspiele im Barlaufen, Schlagball, Fußball, Fußball ohne Aufnahmen, Schleuderball, Stoßball und Tamburinball statt. Außerdem Wettlaufeu über 100 und 200 Meter, Diskuswerfen mit dem 4 Pfd. schweren Diskus, Stafettenlauf über 400 Meter (vier Mann) und Tauziehen (sechs Mann) statt.
schätzte, daß der Prozeß vielleicht in drei Tagen Iwird zu Ende geführt werden können.
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Frankfurter Böiee vom 3. Oktober.
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Landwirtschaft.
Darmstadt, 1. Oktober. Der Sitz und Bureau des Hessischen Landwirtschaftsrates wurde heute von Offenbach nach Darmstadt, Bismarckstrahe 78 I, verlegt. Alle den Landwirtschaftsrat betreffenden Zuschriften und Anfragen sind von jetzt ab dorthin zu richten. — Mit dem heutigen Tage wurde der Sitz und das Bureau des Verbandes der Hessischen Landwirtschaftlichen Genossenschaften und seiner milchwirtschaftlichen Versuchsstation nach Darmstadt, Saalbaustr. 78, verlegt.
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Universität und Hochschule.
— Hermann Grimm in Berlin erklärt in einer Zuschrift an die „Nationalztg.", er beabsichtige nicht, seine Lehrthätigkeid ganz aufzugeben, sondern hoffe, nach Wiederherstellung seiner Gesundheit seine Vorlesungen wieder aufzunehmen. — An Stelle des in den Ruhestand getretenen Geh.-Rath W. Harleß wurde der Archlvrat Dr. Theodor Ilgen zum Archivdirektor in Düsseldorf ernannt. — Der „Voss. Ztg." zufolge ist der Archivhilssarbeiter Dr. phil. Friedrich Lau von Berlin an das Staatsarchiv in Stettin und der Archivhilfsarbeiter Dr. phil. Rudolf Martiny von Königsberg an das Staatsarchiv in Koblenz versetzt worden. — Der Direktor der Psychiatrischen Klinik in Greifswald, Prof. Dr. Rudolf Arndt, ist im Alter von 65 Jahren gestorben.
Prospekt, worin abermals unrichtige Angaben über den Ueberschuß des Jahres 1895, die Höhe der Beteiligung der persönlich hastenden Gesellschafter, deren „bare" Einlagen und über die in Aussicht genommene Beantragung zur Zulassung der Aktien an der Börse enthalten gewesen sein sollen.
Angekl. W e n d l a n d bestritt bei seiner gestrigen umfangreichen verantwortlichen Vernehmung jegliche Schuld und behauptete, daß die von ihm vorgenommenen Transaktionen in keiner Weise gegen das Strafgesetzbuch verstießen, er vielmehr zu den Angaben des Prospekts berechtigt gewesen sei. Die Buchungen seien nach, seiner Ueberzeugung vollständig ordnungsgemäß vor sich gegangen. Die Bilanzen seien seinerzeit von dem gerichtlichen Bücherrevisor als richtig beglaubigt worden. Die Umwandlung in eine Kommanditgesellschaft sei nicht bloß auf ihn zurückzusühren, sondern durch den Aufsichtsrat ausdrücklich gebilligt worden. Er bestreitet auch, daß die Versendung des Prospekts in geschlossenem Couvert an eine beschränkte Anzahl von Personen als eine „öffentliche Bekanntmachung" im Sinne des Art. 249 D Les Reichsgesetzes vom 18. Juli 1885 zu betrachten sei.
Der Angekl. S o e ck n i ck lehnte sowohl für den Inhalt des ersten Prospekts, als auch für die spätere .Veröffentlichung in der „Allg. Börsenzeitung" jede Verantwortung ab. Wendland habe seinen Namen selbständig unter den gedruckten Prospekt gesetzt, den er allein redigiert habe. Er habe lediglich die Geschäste an der Börse wahrgenommen und sich um die Buchführung nicht gekümmert. Die Bilanzen habe er in gutem Glauben unterzeichnet und vuch geglaubt, daß die Angaben des Prospekts durchaus der, Wahrheit entsprächen. Er habe sich auch, thatsächlich mit 30 000 Mk. an der Kommanditgesellschaft beteiligt.
Bei der Beweisaufnahme wird es wesentlich auf die Gutachten der Sachverständigen ankommen, in welchen zahlreiche Buchführungs- und börsentechnische Fragen berührt werden müssen. Landgerichtsdirektor Müller
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Der Unterricht für Holzbrand, Tiefbrand, Holzmalerei, Schnitzen u. s. w. beginnt den 15. Oktober.
Um vielen Wünschen entgegen zu kommen, soll ein Unterricht für schulpflichtige Mädchen, auch kleinere Kinder, eingerichtet werden, in welchem dieselben ihre Weihnachtsarbeiten machen können, und dürften wir um baldige Anmeldungen bitten, da die Stunden doch nach der Schulzeit ein« gerichtet werden müssen.
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