Frospekt
»|o Anleihe der Stadt Mainz vom Jahre 1900
im Betrage von 4000000 Mark.
Verlosung und Gesamtkündigung bis zum Jahre 1910 ausgeschlossen.
4000000 Mark
Mainz, den 27. Oktober 1900.
No.
statt:
Dienstag, den 6. November d. J
Sie tragen die Unterschrift ’des Ober
den Inhaber.
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Deutsche Effekten- u. Wechselbank. L. &. E. Wertheimber.
eingelöst. Bei denselben Stellen erfolgt auch die Auslieferung neuer Zinsscheinbogen kostenfrei.
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ausgeführt von der
Arno di BallHyni.
Alfred Helm.
Marie Eichenwalds
Gnte Huche.
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In Vorbereitung:
Beramwonlich für den allgemeinen Teil: I. B.: A. Steffenhagen; für den «nzeigcndeil: Hans Bect.
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1—1200 a 1201—3200 L 3201 — 3900 L
Berlin
Frankfurt a.
der Deutschen Effekten- und Wechselbank, dem Bankhause L. & E. Wertheimber
der Stadtkasse,
dem Bankhause Bamberger & Co.,
zur Subskription aufgelegt.
Die Subskription findet
Die rückzahlbaren Schuldverschreibungen sind mit”sämtlichen nach dem Rückzahlungstermiae- fälligen Zinsscheinen einzuliefern; der Betrag etwa fehlender Zinsscheine wird von dem Kapital abgezogen.
Die Schuldverschreibungen der Anleihe verjähren 30 Jahre nach ihrem Rückzahlungstermine, die Zinsscheine 4 Jahre nach Schluss des Jahres, in welchem sie fällig geworden sind.
Julius Heuser.
Hans Ramseyer.
Max Hofer. Robert Marlitz. Willy Reinhardt. Siegfr. Lachmann. Heinrich Keßler. Ernst Neumann. Siegfr. Lachmann-
Grossherzogliche Bürgermeisterei Mainz. Die Beauftragten der Stadtverordnetenversammlung.
Gemäss Beschluss der Stadtverordneten-Versammlung vom 17. Oktober 1900 und mit Genehmigung des Grossheraoglichen Kreisamts Mainz vom 20. Oktober 1900 hat die Stadt Mainz eine Anleihe von
Berlin, Mainz, Frankfurt a. M., im November 1900.
Die Anleihe ist eingeteilt in
1200 Schuldverschreibungen
2000 „
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Berlin Mainz Frankfurt a. M°
aufgenommen, die zur Tilgung der schwebenden Schuld der Stadt im Betrage von 1 260 000 Mark und zur Bestreitung folgender Ausgaben bestimmt ist: Restkosten der Erbauung des neuen Gaswerkes, des Elektrizitätswerkes und den Schulhauses am Feldbergplatz, Kosten der Umänderung des Stadttheaters, der Erweiterung der Wasserversorgnngsanlage und des Ausbaues des Strassennetzes in der Neustadt, Bestreitung der ersten Rate des an den Reichsmilitärfiskus zu leistenden Beitrags für die Baukosten einer neuen Kaserne und Anderes.
Die Genehmigung des Grossherzoglichen Staatsministeriums zur Ausgabe der Schuldverschreibungen, laut § 795 des Bürgerlichen Gesetzbuches, ist erfolgt.
Die Anleihe wird mit 4<>/0 jährlich, in halbjährigen Terminen, am 2. Januar und 1. Juli, verzinst: der erste Zinsschein ist am 2. Januar 1901 fällig.
Die Anleihe ist seitens der Stadt bis zum 1. Januar 1910 unkündbar. Von diesem Tage an steht der Stadt das Recht zu, jederzeit mit dreimonatiger Kündigung die im Umlauf befindlichen Schuldverschreibungen ganz oder teilweise behufs Rückzahlung des Kapitalbetrages zu berufen. Den Inhabern der Schuldverschreibungen steht ein Kündigungsrecht der Stadt gegenüber nicht zu.
Die regelmässige Tilgung der Anleihe erfolgt vom Jahre 1910 ab mit jährlich V2°/o des Kapitalbetrages zuzüglich der durch die Kapitalrückzahlungen ersparten Zinsen gemäss einem den Schuldverschreibungen beigedruckten Tilgungsplanoi Die Nummern der zur Rückzahlung bestimmten Schuldverschreibungen werden jedesmal ein halbes Jahr vor dem Rückzahlungstermine, der auf den 2. Januar jedes Jahres festgesetzt wird, also jährlich am 1. Juli durch Verlosung festgestellt. Die erste Verlosung findet am 1. Juli 1910 statt.
Die Nummern der ausgelosten Schuldverschreibungen, sowie der aus vorhergegangenen Verlosungen fälligen, noch nicht zur Rückzahlung vorgezeigten Schuldverschreibungen werden alsbald in einer Zeitung in Mainz, zwei in Berlin und einer in Frankfurt a. M. bekannt gemacht. In denselben Zeitungen werden auch alle sonstigen die Anleihe betreffenden Bekanntmachungen veröffentlicht.
Die vorstehende 4prozentige Anleihe der Stadt Mainz vom Jahre 1900 im Betrage von 4 000 0(0 Mark, deren Zulassung zum Handel und zur Notiz an den Börsen von Berlin und Frankfurt a. M. beantragt wird, ist von den Unterzeichneten übernommen worden und wird hierdaroh
Der Schmied-Hansel Nanny, f. Tochter Hermann Walter, fein Buchhalter August Wetterhahn, Schmiedegeselle
Karline Hausmädchen Obermayer, Schreiber beim Landgericht
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Ein Adjutant vom Generalstab
Leutnant von Trott Meneke, Unteroffizier Keichel, Tambour Huber, ) bairische Deininger,) Soldaten Friedel, Knecht
während der bei jeder Stelle üblichen Geschäftsstunden zu nachfolgenden Bedingungen:
1) Der Subskriptionspreis beträgt 98.80 °/'o zuzüglich 4% Stückzinsen vom 1. Juli d. J. die zum Tage der Abnahme. Den Schlussscheinstempel trägt der Zeichner zur Hälfte.
2) Die Subskription erfolgt auf Grund des zu diesem Prospekt gehörigen Anmeldungs- formulars, welches von den vorgenannten Stellen bezogen werden kann. Jeder Subsknp- tionsstelle ist die Befugnis Vorbehalten, die Subskription auch schon vor Ablauf der festgesetzten Frist zu schliessen und nach ihrem Ermessen den Betrag jeder einzelnen Zuteilung zu bestimmen. Die Zuteilung erfolgt sobald wie möglich nach Schluss der Subskription .
3) Bei der Subskription ist eine Kaution von 5 % des gezeichneten Nominalbetrages nr Bar oder in solchen Effekten zu hinterlegen, die die Subskriptionsstelle als zulässig erachten wird. __ , . , , .
4) Die Abnahme der zugeteilten Stücke hat in der Zeit vom 14. November d. J. bis zum 5. Dezember d J. zu erfolgen.
Anmeldungen auf bestimmte Abschnitte können nur soweit berücksichtigt werden, ale dies nach dem Ermessen der Subskriptionsstelle mit den Interessen der andern Zeichner verträglich ist.
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dem Bankhause Mendelssohn & Co.
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Näheres daselbst.
Die Schuldverschreibungen lauten bürgermeistere sowie die von drei mit der Unterzeichnung beauftragten Stadtverordneten.
Personen:
'' Hieron. Liebscher. Lucie Kugler.
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Kapdto Groish. Hess. lof.-Regiments Nr. 116, Kaiser Wilhel*
unter persönlicher Leitung
des Grossh. Musikdirektors Herrn C. Krausse.
Spielplan. 1. Auf nach Osten! Marsch (neu) v. Oertel. 2. Ouvert. zu „Maritana“ v. Wallaye. 3. Variationen für Flöte v. Popp. 4, Klänge aus dem Odenwald! Lyrisches Tonstück im Ländlerstil (neu) v. Krausse. 5. Ouvert. zu „Die Hugenotten“ v. Meyer beer. 6. Cavatine a. d. Nachtwandlerin v. Bellini (Piston-Solo). 7. Valse chromatique (neu) v. Kockert 8. Fester Karneval! Rhapsodie v. Liszt. 9. Triumph-Marsch v. Schraper 10. Knecht Ruprecht V. Schumann. 11. Fang mich! V. Eilenberg. 12. Moderne lustige Weisen. Potpourri v. Thiele.
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Touutag den 4. November, abends 8 Uhr, in Tteius Taafbau.
Abend-Unterhaltung
mit Theater und Ball.
Eintritt 1 Mark. 7151 Der Vorstand.


