Ausgabe 
4.10.1900 Zweites Blatt
 
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« Postverbindung nach China und Ostasien findet lm Monat Oktober nach der vom Reichs-Poftamt herauSgegebenen Uebersicht im ganzen zehnmal statt. Dreimal vermittelt der Norddeutsche Lloyd von Neapel aus die Ver­bindung, und zwar am 3., 17. und 31. Oktober. Schluß- I ®er^n Pn^et am zweiten Tage vorher abends statt, I München 11 Uhr vormittags am Tage vorher. Von Brindisi nehmen Dampfer derPenisular and Oriental Steam Navigation Company" die deutsche Post nach Shanghai am 13. und 28. Oktober. Nach Port Said wird die deutsche Post von derselben Gesellschaft von Brindisi am

und 21. Oktober befördert; in Port Said übernehmen französische Schiffe die deutsche Post. DieMessageries I lnarttimeS" schicken Postdampfer unmittelbar von Marseille am 7 und 21. Oktober ab. Heber Kanada endlich findet I monatlich Postverbiudung statt, und zwar am 17. | Oktober von Queenstown nach Vancouver, dann mit der Kanada-Pacific-Linie. Die Schlußzeiten finden für Berlin I vorher statt. Briessendungen nach Peking,

Tientsin und Port Arthur gehen aus Verlangen der Ab- lender auch über Rußland. Verbindung findet hier viermal ; monatlich statt. Die Besörderungsdauer beträgt auf diesem Wege von Berlin nach Peking etwa 43, nach Tientsin etwa 44 Tage. Neber Neapel braucht die deutsche Post von Berlin nach Hongkong 29 Tage, nach Shanghai 35 Tage, nach Tsingtau 36 Tage. 2J?tt den englischen Dampfern unmittelbar von Brindisi bis Shanghai dauert die Beför­derungszeit von Berlin bis Hongkong 30 Tage, bis Shanghai 35 Tage, bis Tsingtau 39 Tage. Die Verbindung, welche I ! englische Dampfer bis Port Said und französische bis

Shanghai Herstellen, braucht von Berlin bis Shanghai 29 bis 31 Tage, bis Tsingtau 39 Tage. Heber Queenstown I wird Shanghai in 41 Tagen, Hongkong in 42 Tagen I erreicht. a |

Telegramme des Gießener Anzeigers.

London, 3. Oktober. Aus Shanghai wird gemeldet: I Der französische General-Konsul erklärte, daß die Kaiserin- Mutter auf der Flucht beim Passieren der Stadt Tuang I Khang fu den Befehl gegeben habe, alle Europäer, die in I der Stadt seien, zu ermorden. Infolgedessen wurden 15 I französische Missionare abgeschlachtet.

Nom, 3. Oktober. Admiral Candiani telegraphiert I aus Tientsin, daß Generalseldmarschall v. Waldersee I über die deutschen, österreichischen und' italienischen Truppen I eine Truppenschau abgehalten hat. Graf Waldersee be- I schästigt sich mit der Reorganisation des Transportdienstes. I

Petersburg, 3. Oktober. Zwischen Chabarowsk, dem I Administrativzentrum der Amurprovinzen, und Charbin in I der Mandschurei ist eine Telephonverbindung her- I gestellt. Der General Rennenkamp marschiert weiter in die Mandschurei hinein. In Shanghaikwan soll die Boxer- I bewegung zunehmen. Dieser wichtige Punkt und Handels­platz soll von den Russen besetzt werden.

New-York, 3. Oktober. Die nach den Nachrichten aus Wien und Paris zu erwartende französische Note be I treffend die China-Angelenheit ist hier noch nicht eingetroffen. Man ist indessen allgemein der Ansicht, daß die am erb I kanische Regierung dieser Note nicht zustimmen I wird.

Der Krieg in Südafrika.

Reuters Korrespondent in Koma 1i-Po ort ist der Ansicht, Kommandant Erasmus werde wahrscheinlich aus die Rückkehr DircksenS und Osthuysens warten, die sicheres Geleit nach der Delagoa-Bai erhalten hätten, um sich von

Deutsches Reich.

I nU 2- .pftot)cr- Aus Rom inten wird ge-

I Lntl * L'^e.r a 1 fc r uahm heute mittag eine Vorstellung I oer kombinierten Chrenkompagnie entgegen und ließ sich I dabei mehrere Griffe und Wendungen vorführen. Die Ofsi- I iere Wurden später zum Diner befohlen, während die Mannschaften mit Butterbrot und Bier bewirtet wurden.'

I . ^er, Eaiser wird nach den bisherigen Be- I heute Rominten verlassen und sich mit einigen,1

< Hungen nach Potsdam zurückbegeben. Auf der

I Rückfahrt wird der Kaiser, wie diePost" meldet, Zunächst dem ersten Leibhusaren-Regiment in Langfuhr bei Danzig, das jetzt aus dem Manöver wieder in die Garnison einge­ruckt ist, einen Besuch abstatten. Von Danzig fährt der Kaffer nach Marienburg, um dort unter Führung des die Wiederherstellungsarbeiten leitenden Baurats Stein- brecht das Hochschloß zu besichtigen. Von Marienburg

> ^a^eL ohne weitere Unterbrechung die Heimreise i uach Potsdam an, um nach kurzer Pause in Begleitung ber Kaiserin auf etwa eine Woche nach Jagdschloß Huber­tusstock überzusiedeln.

Aus Eisenjach wird gemeldet: Anläßlich des Hinscheidens des PrinzenBernhardHeinrich von Sachsen-Weimar-Eisenach trafen vom Kaiser der Königin der Niederlande und sehr vielen an­deren Fürstlichkeiten Beileidstelegramme ein. Der Gr oß­herzog ist durch das plötzliche Ableben seines Enkels so erschüttert, daß er sich zu Bett begeben mußte.

. ~ ^as Erbprinzen paar von Sachsen-Mei- nrngen ist heute abend in Cronberg eüigetroffen und wird bis Freitag auf Schloß Friedrichshof verweilen.

Generalfeldmarschall Graf Blumenthal, der schon seit langer Zeit in Quell en dorf bei Köthen zur Erholung weilt, hat dort einen schweren Krankheits­fall erlitten, das zeitweise zu Besorgnissen Anlaß gab. DerPost" zufolge ist in seinem Befinden eine -erheblich« Verschlechterung eingetreten, wovon sogar dem Kaiseir Mitteilung gemacht worden ist.

Dem Bundesrate ging ein Entwurf zu von Be­stimmungen über Herstellung ausreichender und geeigneter Sitzgelegenheit in offenen Verkaufs st eklen.

* Stuttgart, 2. Oktober. Die Deutsche Partei hat nun auch ihr W a h l p r o g r amin herausgegeben. Gestern waren ihre Vertrauensmänner in Stuttgart ver­sammelt. Sie billigten die Verständigung mit denbe­freundeten" Parteien, den Konservativen und dem! Bund der Landwirte,unbeschadet der liberalen und na­tionalen Grundsätze ihres Programms".

München, 2. Oktober. Heute vormittag fand die standesamtliche Eheschließung des Prinzen Al­bert von Belgien mit der Herzogin ElrsabetN

I insofern als er die leiten-

I ^rsonlichketten .Chinas augenscheinlich zum Nach--

I ?^rnfcn gebracht habe. DerStandard" äußert sich ziem- I ""wirsch über die neuesten Versuche der Chinesen zum I noch mehr aber über die Kundgebungen russi-

I £er? £en Drachenthron und bemerkt, I nrffnttPHnb/ o0d) ^upan noch England konnten sich, I Nnl!p"intt einer Lage zu spielen, die eben erst aufgehört I ^be, tragisch zu sein. Sie könnten die Komplimenten- I wacherer der Mandarinen oder selbst in kaiserliche Ver- I Endigungen eingewickelte Aeußerungen des Bedauerns I begangenes Unrecht weder als eine sichere Gewähr I Herstellung des Friedens noch als eine Knnd-

I Abbung geziemender Achtung für die ausländischen Rechte ^fgabe sei damit und mit der Kundgebung des Wunsches des flüchtigen Hofes nach

I ^rledensverhandlungen noch nicht erledigt. Die Räumung I rÄ110 war^gleichoedeutend mit der Preisgebung der bisherigen Errungenschaften. Es handle sich nicht um n^hb/fingen, sondern um die Begründung einer tüchtigen hieb eingeborenen Regierung. Dafür aber sei

ebmÖn9 eine gebührende Bestrafung der

Hauptschuldigen, die mit oder ohne sofortige amerikanische i ober russische Waffenhilfe erfüllt werden müsse.

Eine in Berlin eingegangene amtliche Meldung aus Peking vom 23, September berichtet über das vor- lausige Ergebnis der wegen der Ermordung v. Ketteler s angestellten Hntersuchung. Nach­dem der chinesische Hnterosfizier, der den tödtlichen Schuß auf v. Ketteler abgegeben hatte, bei dem Versuche, die Hhr des Ermordeten zu verkaufen, erkannt und von japanischen

C kestgenommen war, wurde er auf Antrag der I de "Ischen Vertretung unseren Truppen ausgeliefert. Am I 2 September fand seine letzte Vernehmung statt. Darin I '' c .verhaftete aus, am 19. Juni nachmittags hätte I er unb seine Leute von einem Prinzen den Befehl erhalten:Schießt die Fremden nieder, wenn! Euch welche zu Gesicht kommen!" Der Mörder | beflrettct, daß der Befehl lautete, auf einen Gesandten, oder im Besonderen auf den deutschen Gesandten zu schießen. Ebenso will der Mörder nicht angeben können, von I Welchem Prinzen der Befehl, aus die Fremden zu schießen, erteilt worden ist.

I Krügers zu überzeugen. Die

I fiänbe s°'°" folgendermaßen verteil!: Dclaren

I Erasmus hrfinh l^MenIs bei Kommando Nek gegenüber, bet bn iStt N Don Waterwal und Grobeiaar feine Basis In Pi-n->-rS Fluß geleitet, habe

I von Prelorial ^"dstation der nördlichen Bahn

fletebcter firn b7r Ä- aUä «vurenzo Marques zurück. bÄe£ er Ä b°- Einnahme von Machado!

I 00/ habe er gewußt, daß der Kampf boffnrmoslos spi und habe zur Hnterwerfung geraten, aber©teiin 6a6e durch s°'n w,llkllrlich°s Vorgehen seinen Rat Egüngen nnb

I ?n-.b;i®Ür9ct in aufreizenden Reden ungenaue Anaaben über * Verluste u Erfolge der Buren gemacht Es fti bezeich- Korrespondent hinzu, daß die Farmer in Gebieten,

I ^nfDrmotintipti ,, fänden, aus eigenem Antrieb Rnrpn^wnen gaben und sagten, sie betrachteten diejenigen kllb r'd °Rr°L»'Edst°n, ebenso sehr als ihre Feinde, Li- nr » --7 »Daily Chronicle» hört aus Prii-

buro Utarschiere mit 2000 Berittenen auf Pieters-

l°l?Rur^ " r - n z o - M a r q u e S sollen sich 2000 mittel-

bem d°r Selati-Bahn stehen

^/^. Telegr." zufolge 1486 Trecks. Lord Kitchener fitm6ati.StiiUSm3 bES rOlleni,en Materials in

q einer Meldung desDaily Telegraph" aus

I ^rUren3° r^aro?ucd ^at ber portugiesische Gou- I oerneur alle Truppen von der Grenze zurück- ^.^6en und nach Lourenzo MarqueS zurückkehren lassen. - K(Km Sr®«?* darum in besserer Stimmung, nn En^l Eloff Wird mit seiner Familie Krüger an Bord derGelderland" begleiten.

hnrtt Telegraph" meldet aus Lourenzo Marquez bonm. Oktober: Eine ganze Gardebrigade hat Ko- matipoort verlassen und kehrt nach England zurück.

«us Lindley wird gemeldet: Die Buren griffen am Samstagnacht ein englisches Picket an. Sie kamen | von Kaffirkraal her. Ein englischer Soldat wurde getötet, | einer verwundet. Ein Bur, der gefangen genommen wurde, trug eine vollständige Uniform der Reiter Generals Bra­bants. Es verlautet, die Buren hätten 20 farbige Ein­geborene in der Nachbarschaft von Lindley erschossen. Die eingeborene farbige Bevölkerung ist dadurch in großen Schrecken versetzt. Es ist eine Bekanntmachung erlassen, worm jeder Bur, welcher in englischer Uniform betroffen wrrd, mit Erschießung bedroht wird.

Aus Amsterdam wird demDaily Mail" gemeldet, ganz Holland treffe Vorbereitungen, um den Präsi­denten Krüger würdig zu empfangen.

* * *

Telegramm deS Gießener Anzeigers.

Loudon, 3. Oktober.Daily Mail" wird aus Pre­toria gemeldet, daß die Buren an der Grenze von Natal eine englische Proviant-Kolonne weggenommen Haven. Demselben Blatte wird gemeldet, daß General Buller Lord Roberts auf feiner Rückreise nach Eng­land begleiten und Lord K i t ch e n e r daS O b e r k o m m a n d o in Südafrika übernehmen wird.

< r. den Kaiser von China! Ich, der deutsche Kaiser, Mve das Telegramm Sr. Majestät des Kaisers von Ehina erhalten. Ich habe daraus mit Genugthuung er­sehen, daß Eure Majestät bestrebt sind, die schändliche, leoer Kultur hohnsprechende Ermordung meines Ge- sandten nach Gebrauch und Vorschrift Ihrer Religion zu juhnen. Doch kann ich als deutscher Kaiser und Christ diese Unthat durch Trankopfer nicht als gesühnt erachten. Neben meinem ermordeten Gesandten ist eine große Zahl von Brüdern christlichen Glaubens, Bischöfe, Missionare, Frauen und Kinder vor den Thron Gottes getreten, die um ihres Glaubens willen, der auch der peinige ist," unter Martern gewaltsam gestorben sind, und als An­kläger Eurer Majestät erscheinen. Reichen die von Eurer Majestät befohlenen Trankopfer für alle diese Unschuldi­gen aus? Ich mache nicht Eure Majestät persönlich ver­antwortlich für die Unbill, welche gegen die bei allen Volkern für unantastbar geachteten Gesandtschaften ver­übt, noch für die schwere Kränkung, welche so vielen Nationen, Konfessionen und den Unterthanen Eurer Ma- jeftat, die meinem christlichen Glauben angehören, zu- , gefugt worden ist. Aber die Ratgeber des Thrones I Mutttünl^^ 9'blCr ^mten' auf deren Häuptern die Blutschuld des Verbrechens ruht, das alle christlichen Nationen nut Entsetzen erfüllt, müssen ihre Schandthat und wenuj lÄrre Majestät sie der verdienten Strafe hpn tDlm £ine Sühne.betrachten, die

den christlichen Nationen genügt. Wollen Eure Majestät ^hren kaiferlichen Arm dazu leihen und hierbei die nple^Un9f bcr J?ertretC1-" aller beleidigten Nationen erkläre ich mich meinerseits damit ein- I üerftanben. Auch wurde ich die Rückkehr Eurer Majestät I nach ^hrer Hauptstadt Peking zu diesem Zweck gern Le- I & t «bm^eneralfeldmarfchall Graf v. Waldersee wird den Befehl erhalten, nicht nur Eure Majestät nach I S Ud Wurde ehrenvollzuempsangen, sondern auch I Eurer Majestät jeden militärischen Schutz zu gewähren, I wünschen unL dessen Sie vielleicht auch gegen bie Rebellen bedürfen. Auch ich sehne mich nach Frieden aber nach dem Frieden, der die Schuld sühnt, das be- I gangene Unrecht in vollem Umfang und nach jeder I uiacht und allen Fremden in China I

X bietet aJ1 £eib und Leben, an Hab und

Gut, besonders aber zu freier Ausübung ihrer Religion.

®eIe Antwort bewegt sich vollständig ^'denBahncn, den» «J?C? vorhergehenden Änndgcbungen des deutschen Reiches befolgt worden sind. Sie^ ist von .^uNchiedenhett in der Frage der Sühne, maß- voll aber in der geforderten Ausdehnung der Strafe Es fhrnrf^L^ xanb' baB öa§ üom Kaiser von China ausge­sprochene Bedauern in Verbindung mit zeremonieller Ebr- in Aequivalent für Pie Schand­taten betrachtet werden konnte, die in China begangen morgen fmd hat der Kaiser wieder auf das Eindring

.Ausgesprochen, und wenn seine Worte von höchster rTtstoar^n r^b Schandthaten als das bezeichneten, ?.a? ^-I^ud, nämlich als Schandthaten, so begrüßen wir S*' Offenheit als das einzige viLeichtoch a n ?lC Gf)me)en zu einer richtigen Er- Wung der Sage 5u bringen, die sie sich selbst geschaffen sQt,CI IC^e ^opefche weist zutreffend darauf

daß nur durch eine wirkliche und ausreichende Sühne ^^.^Pkehr solcher Ereignisse unmöglich gemacht und den Ausländern Sicherheit der Person, der Habe und des Glaubens gewährleistet werden könne. Wenn wir sagten daß die Depesche des Kaisers sich auch durch jMaßhalten I

' Jo ri^ dies in erster Linie dadurch hervor, daß der Kaiser von vornherein daraus verzichtet, den Kaiser von China für das Geschehene verantwortlich zu machen fondern daß er ganz im Sinne der Bülowschen Mote sich an hie Ratgeber hält, die die Verbrechen herbeigeführt haben. Auch in Bezug auf die Verhandlungen zeigt der I Kaiser das,elbe Entgegekommen, indem er dem Herrscher pS!2° verbürgt, und alle seinem Rang

Ä S^en wenn er nach Peking zurückkehren und dort die Verhandluiigen nut den Vertretern der Mächte I aufnehmen will. Indem der Kaiser die Rückkehr nach Pekmg anregt, hat er ein praktisches Mittel gezeigt, wo­durch die Friedensverhandlungen ungemein beschleunigt! und auf eine nützliche Grundlage gestellt werden können. Mit der kaiserlichen Depesche ist den Chinesen, soweit das bei ihnen überhaupt möglich ist, jede Aussicht genommen morben, und sie werden nun Farbe bekennen müssen, (ob es I ihnen ernst ist mit ihren Erklärungen der Reue und ihrer | Bereitwilligkeit, Sühne zu gewähren, oder ob wir es §ber- | wals nur mit einer jener verlogenen Spiegel- | fechtereien zu thun haben, in denen die Chinesen Meister | Uuo. Als eine weitere Folge der kaiserlichen Depesche betrachten wir es auch, daß nunmehr auch, für alle anderen | vollste Klarheit geschaffen werden wird über die | !?' «c(£I)ma ^^klich beseelen. Denii wenn (der kaiserliche Brief ausweichend beantwortet wird, ober wenn ^.^rsprechungen bie Thaten nicht nachfolgen, so werben ^aueneinnihen bUf)Cr nod) ein gewisses Per-

Jip^m fpl?p ben 9Utcn Willen und die Ehrlichkeit ber Chi- ?ommen^tSu ng notgedrungen jurücf.

wXe Ä^P^ST Beziehung scheint uns Pie ma£ ^beignet, die jetzt noch manche

mal vermißte Klarheit und Uedereinstimmung herzustellen. | J^te chinesischen Nachrichten stocken vollständig Tie I der^^°Mstimnttbett^^bn fresse wendet sich mit zunehmen- Bestimmtheit der deutschen A u f f a f s u n a ber I

erklärt heute angesichts der neueren Berliner I Nachrichten: wenn es richtig fei Wer Englands Rücken mit'Mußlan?

einigen trachte, wenn die deutsche Politik nnr ^P ^Ä^ heit für den chinesischen Handel anstrebe unh nirf.* I di°s-s Zi°l ohne Mitwirkung &Ä b« Ä delsmacht in China zu erreichen, fo stehe nur in bnffpl slk Lord Salisbury bereit ftsi Deuis'chl'ank aüpha° e entgegenzukommen, und nicht zu lange mit Mitte l>.n^ über die Weisungen für die britische Gesandt chE^" I Peking zögere. Schließlich müsse ja die Auffassung des bisherigen Gesandten genügend bekannt sein, die Ansicht I des Nachfolgers könne aber noch nicht allzuschwer ins .Gewicht fallen. Inzwischen habe freilich ber unvermeidliche I