Ausgabe 
4.9.1900 Zweites Blatt
 
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Tunesien entsendet werden, um über die zu errichtenden Befestigungswerke einen Bericht abzufassen.

Der Minister des Innern empfing die Zirkular­note der italienischen Regierung, betreffend die Einberufung einer internationalen Anarchistenkonferenz.

Nach einer Blättermeldung aus Narbonne wurde dort der auS Buenos Aires eingetroffene Anarchist Guiappa verhaftet. Die Verhaftung geschah auf die Anzeige eines Reisegefährten, daß Guiappa einen An­schlag gege^n den Kaiser von Oesterreich plane.

Bon bester russischer Seite wird hier mitgeteilt, daß ein Besuch des russischen Kaisers in Paris nicht beabsichtigt ist. (?)

Mailand, 2. September. BreSci hat gestern abend seinem Verteidiger mitgeteilt, daß er gegen die Höhe der Strafe keine Berufung einlegen werde, da dieselbe doch nicht gemildert werden würde. Nur gegen die Kon­fiszierung seines Vermögens werde er sich ver­wahren. Bresci benimmt sich im Gefängnis wieder frech und gewaltthätig.

Wien, 2. September. Erzherzog Franz Ferdinand reist am 8. September von hier nach Stettin ab zur Teil­nahme an den deutschen Land- und Seemanövern.

Ministerpräsident v. Körber wurde gestern nach­mittag vom Kaiser in Audienz empfangen, um diesem Be­richt über die Ergebnisse der Besprechungen mit den ver­schiedenen Parteiführern zu erstatten. Da die Jungtschechen nicht gewillt sind, die Obstruktion aufzugeben, so dürfte v. Körber sich in der Audienz die Ermächtigung zur Aus­lösung des Parlaments haben erteilen laffen.

Das Brünner Organ des Obmanns der Jung- tschechen, Stransky, meldet, das Kabinett Körber werde seine Demission einreichen und der Kaiser werde auf die ursprüngliche Kombination mit dem Fürsten Alfred Lichten­stein zurückkommen. Offiziell wird hingegen das Bestehen einer Kabinettskrise entschieden in Abreise gestellt.

Reichstagsabgeordneter Schönerer, der schon vor längerer Zeit aus der katholischen Kirchengemeinschaft aus­getreten ist, wurde in den Verband der evangelischen Kirche -ausgenommen.

Konstantinopel, 1. September. Anläßlich des Regier­ungsjubiläums des Sultans fand heute im Jildiz- palafte feierlicher Empfang statt. Der österr.-ungar. Bot­schafter von Calice als Doyen des diplomatischen Korps wurde als erster empfangen. Er überreichte dem Sultan ein besonderes Beglaubigungsschreiben und ein eigenhändiges Schreiben des Kaisers Franz Joseph. Hierauf wurden die anderen Botschafter mit den besonderen Gesandtschaften der .Reihe nach empfangen, die gleichfalls besondere Beglaubig­ungsschreiben und eigenhändige Schreiben der betr. Herrscher dem Sultan überreichten und die Mitglieder der Mission dem Sultan vorftellten. Sodann wurden die besonderen Gesandtschaften Serbiens und Rumäniens und schließlich die übrigen Gesandten und Geschäftsträger empfangen. Heute abend sand Illumination, morgen abend Galatafel im Jildiz- palaste statt. Der König von Italien übermittelte im eigenen Namen und namens der Königin dem Sultan Glückwünsche. Der Prinzregent Luitpold gratulierte dem Sultan ebenso. Der deutsche Kaiser sandte ein Telegramm, in dem er seinen Wünschen und denjenigen der Kaiserin für das Glück des Sultans erneuten Ausdruck gibt. Kaiser Wilhelm, der eine Fontaine in Stambul errichten läßt, sandte dem Sultan noch eine photographische Ausnahme, sowie eine Kiste herr­licher Aquarelle. Der Zar schickte das Wunderwerk einer aus Jaspis gehauenen Uhr, deren Ziffern durch große Rubinen und Brillanten markiert sind, während der Aufsatz mit Smaragden besät ist. Präsident Loubet sandte kost­bare Gobelins und Sövresvasen. Die aus türkischen Kreisen dem Sultan gewidmeten Geschenke betragen mehr als tausend.

Generalversammlung und Stiftungsfest des hessischen Bauernbundes.

-ff- Gießen, 2. September.

Vor ca. 200 Landwirten, die aus ganz Hessen herbei­geströmt waren, um die Feier des 10jährigen Bestehens ihrer politischen Vereinigung xu feiern, eröffnete in Ver­hinderung des ersten Vorsitzenden, Bürgermeisters Köhler- <angsdorf, der stellvertretende Vorsitzende Völp-Bergen heute vormittag halb 11 Uhr imGasthaus zum Löwen" ?le ^ejfammlung und erteilte dem Schriftführer des hessi- fchen Bauernbundes, Redakteur Hirschel- Offenbach, das r Herschel heißt die Landwirte willkommen

uno suyrt dann aus, warum das 10jährige Jubiläum des Bundes, das eigentlich auf den 5. Mai fiele, erst heute ge- fer^t werden könne. Dann wirft der Redner einen Rück-- bllck auf die Entwickelung des Bundes, bei dessen Geburt seine Gegner nicht geglaubt hätten, daß er sich so entwickeln wurde. 11 Leuten habe Dr. Böckel damals an derselben Stelle rm Garten desGasthauses zum Löwen" Zweck und Ziel ausernandergesetzt. Bei der ersten Versammluna in Gießen seien ca. 90 Mitglieder dem Bunde beiaetreten In kurzer Zeit fei die Vereinigung in Hessen bis auf 10 000 Mitglieder angewachsen, bis sie durch den Mar­burger Krach auf die Hälfte wieder gesunken sei. Diese 5000 hessischen Bauern hätten aber biA heute treu zup Fahne des Bundes gehalten. Und so, meinte der Redner, daraus dehe hervor, daß die Mitglieder das Wirken des Vereins als wohlthätig erkannt hätten. Es solle ein Verein sein, der alle Vorteile der Konsumvereine, Genossenschaften usw. ver­binde und den Ortsgruppen zugänglich mache, aber auch Politik treibe, die dem Bauernstände von Nutz und Frommen ist. Der Bauer müsse demgemäß, für geeignete Vertretung im Reichs- und Landtage sorgen, damit die Gesetzgebung auf den Bauern Rücksicht nehme. Dieser Ge­danke ist von dem Bunde ausgegangen und von ihm stets nachdrücklich vertreten worden. Ohne die Vertreter der Landwirte wäre beim Fleischschaugesetz das Aus- laud gegenüber dem Inland über alle Maßen gut weg- tecommen. Bor allem auch sei die Durchsetzung der freien Hausschlachtung vom Bunde vertreten wor­

den usw. usw. Also könnte der Bund mit Stolz sein Jubi­läum feiern. Am Schlüsse seiner Ausführungen heißt dann der Redner den Gründer des Bundes, Reichstagsabgeord­neten Tr. Böckel, den Vertreter des Bundes der Land­wirte, Neureuther-Offenbach, die erschienenen Land­tagsabgeordneten Leun, Bär und Wolf und den Ver­treter desGießener Anzeiger" als alleinigen Vertreter der Presse willkommen.

Hierauf giebt Herr Hirschel die Rechnungs­ablage, die nach Ausgaben von 4796.59 Mark noch einen Kassenbestand von 298.66 Mark aufweist, und kommt hierbei auf die letzte Landtagswahl zu sprechen, auf die Erfolge, die vom Bunde errungen sind, und auf die Fehler, die begangen sind. Die Prüfungskommission, in die durch Zuruf H o f f e r b e r t - König i. Odenw., Hanna ck - Stein­berg, Holler-Oberhörgern, Molkereidirektor Volz- Burggräfenrode und Fenchel-Griedel gewählt werden, findet die Rock)nungsablage richtig.

In der Diskussion wird von Schriftführer Hirschel die Kohlen frage eingehend erörtert. Im vorigen Jahre habe der Bund ca. 1110 Waggons Kohlen bezogen. Eine feste Bestellung dieser 110 Waggons fei aber nicht nötig gewesen: man habe je üach Bedarf mehr oder weniger von der betreffenden Firma nehmen können. Bei der jetzigen Lage auf dem Kohlenmarkte aber sei es der betreffenden Firma wie vielen andern» bei denen angefragt sei, un­möglich, dem Bedarf oder Nichtbedarf einen so weiten Spielraum zu lassen. Aus diesem Grunde sei auch von der Bundesleitung die genaue Umfrage Unter den Ortsgruppen nach dem Bedarf der Mitglieder gehalten worden. Die alte Firma hätte sich bereit erklärt, von den bestellten 250 Waggons 220 liefern zu wollen. Im Juni seien aber statt der fälligen 17 Waggons nur 6 geliefert worden. Dagegen habe er die nötigen Schritte schon eingeleitet. Der Redner erklärte dann stoch, daß das Syndikat mit den Preistreibereien der Großkohlenhändler nicht einverstanden sei.

Im Anschluß hieran referiert B o n ka tz-Offenbach über den Ab.s atz der K ar t o f f e l n durch Vermittelung des Bundes und warnt die Landwirte, sich nicht zu früh auf Abschlüsse einzulassen, da man augenblicklich noch gar nichts übersehen könne. Jedenfalls würden aus mannig­fachen Gründen die Preise im Spätherbst erheblich anziehen. Durch Absatz an die Arbeitervereinigungen in Frankfurt am Main könne der Bund jedenfalls demnächst 100 Waggons vermitteln. '

Bei der Vorstandswahl wird der alte Vorstand, Bürgermeister Köhler-Langsdorf und Völp-Bergen, durch Akklamation einstimmig wieder- und Z e i ß - Holzheim neugewählt.

Nach Verlesen zweier Begrüßungstelegramme von Werner-Marburg und dem Reichstagsabgeordneten Raab wird die Vormittagssitzung geschlossen.

Schluß folgt.

Aus Stadt and Land.

Gießen, 3. September 1900.

* Fürstliche Gaste. Se. Königliche Hoheit der Groß­herzog nebst Gefolge und Dienerschaft passierten gestern früh mit dem v-Zuge 757 von Berlin kommend die hiesige Station und nahmen daselbst im Salonwagen das vorher telegraphisch bestellte Frühstück ein.

** Perfonalnachrichteu. Der Oberlehrer an dem Real­gymnasium und der Realschule zu Mainz Konrad Scholl- mayer wurde zum Oberlehrer an dem Gymnasium zu Mainz, der Oberlehrer an der Real- und Landwirtschafts- schule zu Groß Umstadt Dr. Wilhelm Schottler zum Oberlehrer an dem Realgymnasium und der Realschule zu Mainz, und der Oberlehrer an dem Gymnasium zu Mainz Georg Büchler zum Oberlehrer an der Real- und Land Wirtschaftsschule zu Groß-Umstadt, sämtlich mit Wirkung vom 10. September l. Js. an, ernannt.

** Kriegerdenkmal. Wie aus dem Inseratenteil ersicht­lich, ist die Abrechnung über die Einnahmen und Aus­gaben für die Errichtung des Kriegerdenkmals seitens des Schatzmeisters Kommerzienrat He'Kelheim erfolgt, von Sparkassenrendant Doering geprüft und richtig befunden worden. Die Ausgaben insgesamt betrugen 23 212,21 Mk. Die Einnahmen insgesamt betrugen 22 872,21 Mk., mithin Mehrausgabe 340 Mk. Dieser Betrag ist durch einige Mit­glieder des engeren Ausschusses gedeckt worden, sodaß Ein­nahmen und Ausgaben balancieren. Die Einnahmen setzen sich wie folgt zusammen:

Freiwillige Beiträge: durch Zeichnungsliften 18594, Mk.

Außerordentliche Beiträge: Kronbauer'scher

Gesangverein ......... 300,

Vorstellung des Theater-Vereins .... 863,57 H

Konzert bet Kgl. Hofopernsängerin Frau

Marie Faul-Wittich....... 565,70

Herr I. Pfeffer für Fenstermiete . . . 50,

Herren Frees & Tasche durch Verkauf des

Bildes Kaiserkrönung in Versailles . . 20,

Sammlung beim Sedansest 1895 .... 362,32 M

Kapitalzinsen..........2116,62

zusammen 22872,21 Mk. Die Herstellungskosten des Denkmals selbst betragen rund 20 000 Mk. Die Rechnungsstellung liegt in dieser Woche in der Apotheke des Herrn Dr. Julius Caesar, Marktplatz, auf und kann von Interessenten jederzeit eingesehen werden.

* Extrazug GießenDillenburg. Anläßlich des in den Tagen vom 2. bis 4. September stattfindenden Tierschau­festes läßt die Eisenbahn-Direktion Frankfurt a. M. am Haupttage, 4. September, vormittags, einen Sonderzug von Gießen nach Dillenburg nach folgendem Fahr­

plan verkehren:

Gießen (Abfahrt) .... 9«

Dutenhofen......911

Wetzlar.......9

Aßlar ....... 9«

Werdorf.......9W

Ehringshausen.....958

Katzensurt......10"

Sinn........10»

Herborn.......10"

Dillenburg (Ankunft) . . . 10"

Außerdem verkehren auf der Strecke Dillenburg Ober­scheld und zurück am 3. und 4. September zwei außerge­wöhnliche Züge und zwar in der Richtung nach Oberscheld um 634 bezw. 830 abends ab Dillenburg; in der Richtung nach Dillenburg um 655 bezw. 855 abends ab Oberscheld. Die Personenzüge der Haupt- und Nebenbahnen werden an den Festtagen durch eine Anzahl Wagen verstärkt.

Abschiedsurlaub. Am SamStag nachmittag konnte man auf dem Bahnhofe mehrere von unseren China­kämpfern sehen, die von Griesheim aus noch einmal auf Sonntags Urlaub zu ihren Lieben in die Heimat gingen. Die wackernChinesen" trugen sämtlich Tropenausrüftung. Heute früh haben sie Darmstadt verlassen, um nächsten Dienstag nach China eingeschifft zu werden.

r- Klein-Linden, 2. September. Heute wurden Ausflüge zweier Gießener Vereine hierher unternommen. Der Loko- motiv-Beamten-Verein kehrte in dem Garten und Saal des Herrn Spuck ein, während der VereinAmi- citia" mit Musik bei Herrn Bernhard eintraf. Beide Lokale waren infolgedessen bis auf den letzten Platz besetzt, und erst in später Abendstunde kehrten die Ausflügler nach Gießen zurück.

% Laubach, 1. September. Gestern vormittag fand man in dem im hiesigen Schloßgarten belegenen Schwanen­teich die Leiche des wegen Verschwendung entmündigten Martin Schneider!, von Wetterfeld. Er hat in den letzten Tagen schon zweimal den Versuch gemacht, durch Erhängen seinem Leben ein Ende zu machen, wobei er jedoch jedesmal gesehen und an der Ausführung seines Vorhabens gehindert wurde. Eine Stunde vor dem Auffinden der Leiche soll Schneider noch gesehen worden sein. Die angestellten Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos.

Vermischtes.

* Berlin, 2. September. Amtlich wird gemeldet: Auf dem Bahnhofe Zehlendorf, Wannseebahn, ist heute vor- mittag gegen 93/4 Uhr der von Berlin abgelaffene Vororts­zug Nr. 668 auf die letzten Wagen des am Bahnsteig haltenden Vorortszuges Nr. 666, der nach Wannsee weiter­gehen sollte, aufgefahren. Die Lokomotive des Zuges 668 und 8 Personen sind beschädigt, 3 Reisende sind ganz un- erheblich durch Hautabschürfungen verletzt. Bahnbeamte sind nicht verunglückt. Der Unfall ist dadurch entstanden, daß Zug 668 das Haltesignal überfahren hat.

* Könitz, 2. September. Am Abend des 24. April befanden sich im Höcherlbräu zu Könitz Referendar Schröder, Oekonomie-Kommissions-Anwärter Hildebrandt und Apotheker (Provisor) Hahnfeld. Oberlehrer Dr. Hofrichter begrüßte beim Betreten des Lokals Schröder und Hildebrandt durch Handreichen. Als auch Hahnfeld die Hand zum Gruß ausstreckte, zog Hofrichter die feintge zurück mit der Be­merkung:Habe ich Sie nicht gestern ober vorgestern mit dem Lewin vor der Thür stehen sehen?" Hahnfeld be­jahte, worauf Herr Hofrichter fortfuhr:Na, wenn Sie mit einem Juden stehen, kann ich Ihnen vor­läufig die Hand nicht mehr geben!" Kaufmann Lewin, der davon Kenntnis erhielt, fühlte sich dadurch beleidigt und strengte die Privatklage an. Das Schöffen­gericht sprach jedoch am 19. Juli Hofrichter von der An­klage der Beleidigung frei, mit der Begründung, daß nicht die Person des Herrn Lewin, sondern die Juden- schast als solche wohl beleidigt sein könne, L. aber nicht der legitimierte Vertreter der Gesamt­heit fei. Gegen dies Urteil legte Lewin Berufung ein. Im Verhandlungstermin begründete der Ver­teidiger Hofrichters, Rechtsanwalt Hasse, seinen Antrag auf Verwerfung derBerufung in gleicherWeise. SowohldieZeugen, als auch die Vertreter Hofrichters bezeichneten Lewin als durch­aus anständigen und achtbaren Bürger. Diese Ansicht wird auch wohl von der gesamten Bürgerschaft ge« teilt. Wenn aber, so führte die Verteidigung aus, Hof­richter, der den Grundsätzen der deutsch - sozialenReform- partei huldigt und ausgesprochener Antise mit ist, diesen seinen Standpunkt vertrete und seiner freien Meinung Ausdruck gebe, könne nicht jeder beliebige Jude kommen und die Privatklage anftrengen; das würde mit der Ver­fassung nicht im Einklänge stehen. Eine Verächtlichtmachung der Person Lewins sei weder beabsichtigt, noch haben die Zeugen damals diesen Eindruck gewonnen. Der Vertreter Lewins Rechtsanwalt Maschke, konnte demgegenüber nur anführen, daß doch der Name Lewin genannt worden sei und man bann leicht zu ber Vermutung kommen könne, als sei dieser damit der Mitwissenschaft des Mordes bezichtigt. Dieser Anschauung trat aber das Gericht nicht bei und er­kannte auf Verwerfung der Berufung.

* Paris, 2. September. Infolge eines Zusammen­stoßes auf der elektrischen Bahn wurden gestern abend vier Personen schwer verletzt.

Cherbourg, 2. Septemberi Man glaubt, daß das TorpedobootBonet Billaumez", das gestern auf einen Felsen gestoßen, verloren ist. Die Bemannung ist gerettet.

TelephouischeMelduugeu deSGietzerrerAnzeigerS.

Loudon, 3. September. Lord Roberts soll am Samstag eine Proklamation erlasse« habe«, wodurch Trans­vaal i« aller Form annektiert wird.

Loudorr, 3. September. DieTimes" melden ans Shanghai, daß nach einem amtlichen Telegramm der Bize- köuig von Sztschwan und der Tatarengeneral von