Ausgabe 
4.8.1900 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

wohnen.

Meldungen

S

6 ab au8 Greifswald ist in bet Irrenanstalt zu Itedcrmünbe verstorben. In München verstarb nach dem Schwäbischen Merkur an den Folgen der Malaria Dr. Erich Nymann, ein schwedischer Naturforscher auS Upsala, nachdem er soeben nach einer dreijährigen Reise durch den malayischen Archipel und im holländischen Teile Neuguineas nach München zurückgekehrt war.

Dem Privatdozenten in der medizinischen Fakultät zu Halle Dr. Grunert ist das PrädikatProfessor" beigclegt worden. Im August d.^J. werden an der Universität Cambridge Vorlesungen über die Entwicklung der Wissenschaften im 19. Jahrhundert gehalten, um den Zuhörern einen Einblick in das geistige Leben und einen Ueberblick über die Hauptströmungen dieses Zeitabschnittes zu geben. Aus Deutsch­land wird Prof. Dr. Rein in Jena drei Vorträge überDie Ent­wickelung der Pädagogik auf deutschem Boden" halten. Der Privat dozent der Theologie Dr. Otto Seesemann in Leipzig erhielt einen Ruf nach Dorpat. Der Physiker Prof. Boltzmann in Wien hat, entgegen einer früheren Meldung, den an ihn ergangenen Ruf an die Universität Leipzig angenommen.

Ansprache:

Verehrte Festgenosien und insbesondere liebe Schüler I

In festlichem Aufzuge und in freudiger Stimmung sind wir hier» I hergekommen, um das so beliebt gewordene Jugendfest zu feiern. I Ich will Euch, liebe Schüler, nicht durch eine längere Rede aup I halten, dies wäre heute nutzlose Mühe, aber einige Worte an Euch zu I richten, kann ich mir nicht versagen. Wir alle, besonders Eltern, Lehrer I und Freunde der Jugend wollen sehen, ob Ihr auch in der Freude und I bei dem Spiele Euch wiffet anständig und brav zu verhalten. Ihr sollt I heute an Eurem Freudentage zeigen, wie weit Ihr durch die seither an I Euch geübte Zucht gefördert seid in Gehorsam, Verträglichkeit und Zu- I vorkommenheil.

Wir wollen uns gerne mit Euch freuen. Sorgt dafür, daß unsere Freude nicht getrübt wird!

Aber, liebe Schüler, wenn die in echt vaterländischer* Gesinnung erzogene deutsche Jugend m solch stattlicher Zahl versammelt ist, um ihr 'Jugendfest zu feiern, da wird sie es auch gewiß nicht versäumen wollen, des deutschen Kaisers und des geliebten Landesfürsten besonders zu gedenken. Möge beiden eine recht lange und gesegnete Regierung zu teil werden. Möge unsere Liebe und Treue zu Kaiser und Reich, zu Fürst und Vaterland eine stets unwandelbare sein und bleiben 1 Und so wollen wir denn kurz alle Wünsche und Gefühle, welche unsere Herzen für sie durchziehen, ausklingen lasten in den Ruf: Seine Majestät Kaiser | Wilhelm II. und Se. König!. Hoheit Großherzog Ernst Ludwig, sollen leben hoch, abermals hoch und nochmals hoch 1

Nach Absingen vonHeil dir im Siegerkranz" und Deutschland, Deutschland über alles" löste sich der Zug in musterhafter Ordnung aus, und die einzelnen Gruppen begaben sich alsbald an die ihnen zugeteilten Spielplätze, wo sich unter Aufsicht der Festordner bald ein fröhliches Treiben entwickelte, während die älteren Festteilnehmer in der Leibschen Wirtschaft und den ausgeschlagenen Wirtschafts­hallen ihrer Festesstimmung Rechnung tragen konnten. Den Gipfelpunkt aber erreichte die Freude der Kleinen, als nach Beendigung des Turnens und der mannigfaltigen Spiele die Preisverteilung fiattfand. Da strahlte aus all den kleinen Gesichtchen jene jubelnde Zufriedenheit, wie sie eben nur dem kindlichen Gemüt geschenkt ist. Bereits um 7 Uhr scharte sich die Jugend wieder um die Fahnen, um sich zum Zug zu ordnen. Unter den munteren Weisen der ; Musik ginge dann wieder zurück zur Stadt, wo die Eltern 1 ihre zufriedenen Kleinen wieder in Empfang nahmen. Die Veranstalter und die Herren und Damen, welche in liebens­würdigster Weise das manchmal so undankbare Geschäft der Aufsicht über die Kinder übernommen hatten, mag für die gehabte Mühe das Bewußtsein entschädigen, so vielen be­scheidenen Kinderherzen eine reine Freude bereitet zu haben, für die ihnen gewiß auch die Eltern Dank wissen werden.

* Dar Kr lsequartett giebt heute abend 8 Uhr sein viertes Symphonie-Konzert in Heuchelheim. Mit dem 8-Uhr-Zug der Bieberlhalbahn kommt man zum Beginn des Konzertes noch zurecht. Das letzte Konzert findet wegen Abreise des Cellisten schon am Montag statt.

Homburg, 3. August. Die Grundsteinlegung für das Reichs-Limes-Museum auf der Saalburg, die am 11. August stattfinden sollte, ist wegen der Ermordung des Königs von Italien und wegen des Todes des Herzogs von Sachsen-Koburg-Gotha, Onkels des Kaisers, auf den Monat September verschoben. Gestern nachmittag traf Herr von Hülsen aus Wiesbaden ein, um die weiteren Bestimmungen des Kaisers zu übermitteln. Heute begeben sich die hier weilenden drei Prinzen und Prinzessin Luise nach Wilhelmshöhe, wo sie bis zum 24. August ver­weilen werden.

Hauau, 2. August. Ein betrübender Unglücks- sall mit tätlichem Ausgange ereignete sich am Mittwoch auf der Landstraße zwischen Mainkur und Dörnigheim. Der bei der Firma I. D. Weinig u. Sohn in Hanau thätige Fahrbursche Peter Wiegand befand sich mit seinem Fuhrwerk (Pritschenwagen, bespannt mit 2 Pferden) aus der Fahrt von Frankfurt nach Hanau. In der Richtung gegen­über Rumpenheim angelangt, ließ er, um ein Bedürfnis zu verrichten anhalten, und stieg vom Wagen herunter. In dem Augenblicke, als er im Begriffe stand, wieder aufzu­steigen und auch bereits oben angelangt war, zogen die Pferde plötzlich und vorzeitig an, und schlugen sofort eine scharfe Gangart an. Wregaud griff, um das zu verhindern, nach den Zügeln und stürzte hierbei rücklings vom Wagen herunter, wobei er sich die Schädeldecke zertrümmerte, was seinen sofortigen Tod herbeiführte. Er wurde noch etwa 50 Meter mit fortgeschleift, ehe die Pferde zum Halten ge­bracht werden konnten. Aus dem Wagen befand sich auch sein etwa 16 jähriger Sohn. Die Leiche des Verunglückten wurde dann von zwei anderen Hanauer Fahrburschen, die sich nicht weit von der Unfallstätte befanden, aus den Wagen gelegt und seiner Familie zugeführt.

* Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. Die von der Firma Eduard Gerlach in Lübbecke i. W. dem Kriegsminister für das ostasiatische Expeditionskorps gratis zur Versügnng gestellten 5000 Büchsen Präservativ- Cream (bewährter Schutz gegen Wund- und Schweißsuß, Wundreiben des Körpers, Folgen von Moskitoftichen rc., I sowie Geschirr- und Satteldruck bei Pferden) wurden dankend von der Medizinal - Abteilung des Ministeriums I aceeptiert. _________________________________________

Berlin, 3. August. Als Vertreter des Kaiser- Wilhelm bei den Beisetzungsfeierlichkeiten in Rom dürfte Prinz Albrecht von Preußen oder einer seiner Söhne nach Rom entsandt werden.

Karlsruhe, 3. August. Der mutmaßliche Lust­mörder der beiden Mädchen in Krumbach wurde gestern abend von zwei württembergischen Landjägern zwischen Sand­weier und Baden-Baden, bis wohin er verfolgt wurde, sestgenommen. Er wurde nach dem Rastatter Gefängnis gebracht, von wo er heute früh nach Neuenburg eingeliefert wurde.

Paris, 3. August. Der Schah von Persien sandte gestern abend persönlich ein Telegramm über das gegen ihn gerichtete Attentat nach Teheran. Der vorgestern unter dem Verdacht, das erste Attentat auf den Schah von Persien versucht zu haben, verhaftete Perser, ein Mitglied des persischen Theaters in der Ausstellung, ist auf freien Fuß gesetzt worden, da keine Beweise gegen ihn erbracht werden konnten.

Nom, 3. August. Im Pantheon haben die Vorarbeiten für die Beisetzung begonnen. Die Leiche wird in die Krypta gesenkt. Mitten im Pantheon wird bei der Leichen­feier ein reich geschmückter Katafalk errichtet werden. 160 der besten Sänger und Sängerinnen Italiens führen unter der Leitung Mascagnys die Totenmesse aus. Gestern abend 6 Uhr wurde der Sarg wegen fortschreitender Verwesung geschloffen.

Rom, 3. August. Die offiziöse Korrespondenzia betont die aufrichtige Freundschaft des neuen Königs von Italien zu Kaiser Wilhelm.

Monza, 3. August. Gestern vormittag kamen die Minister hier an und hielten sofort unter dem Vorsitz des Königs einen Ministerrat ab. Vorher hatte ein Familienrat stattgefunden.

Belgrad, 3. August. Die Trauung des König- Alexander erfolgt in der hiesigen Kathedrale. Auf Be­fehl des Königs müssen sämtliche Minister, alle Würden­träger, sowie sämtliche Mitglieder der Skuptschina der Trauung beiwohnen. Der Stadtgemeinde wurde befohlen, die Ausschmückung der Straßen am Tage der Trauuu- vorzunehmen. Die Personalveränderungen unter den Truppenkommandanten dauern ungeschwächt fort.

Universität und Hochschule.

Dec Vorstand des physikalischen vniversitätsmstituts in Tübingen, Professor Dr. Ob erb eck, hat aus Gesundheitsrücksichten seine Pensio­nierung nachgesucht. Der frühere Universitätsbibliothekar Dr. I. Ba-

Aus Stu-t und Hand.

Gießen, 3. August 1900.

** Gießener Zugendfest. Nach längerer Pause feierte man gestern wieder einmal in unserer Stadt da- früher so beliebte Jugendsest. Der gestrige Festtag verlief zur allgemeinen Zufriedenheit aller, namentlich der jugendlichen Teilnehmer, deren fröhliche Festesstimmung auch ein vorüber­gehender Regenschauer, der zwar mancher Mutter einige Besorgnis für dasneue weiße Kleidchen" einjagen mochte, 'ctucn Abbruch thun konnte. Die verschiedenen Ausschüffe

Ausland.

London, 2. August. (Unterhaus.) Balfour legt einen Adreßentwurf vor, der der Königin Viktoria und der Herzogin von Sachfen-Koburg und Gotha das Beileid des Hauses ausspricht. Der Adreßentwurf wird angenommen. Im weiteren Laufe der Beratung bemerkt Chamberlain, daß der Tarif, der für die Einfuhr in der Orangeriver-Kolonie zur Anwendung gelange, der Zolleinheitstarif sei, der für die Kapkolonie und Natal gelte. Balfour erklärte, die britische Regierung teilte der belgischen Regierung mit, daß sie in dem Ergebnis des Prozesses gegen Sipido einen schweren und unseligen Mißgriff der Justiz erblicke (Beifall), und daß sie mit Bedauern und Ueberraschung erfahren habe, daß die belgische Regierung keinerlei Maßnahmen getroffen habe, um Si­pido festzuhalten, so lange noch keine Entscheidung darüber getroffen war, was mit Rücksicht auf den Wahr- spruch des Gerichtshofes zu erfolgen habe. Die belgische Regierung habe bisher hierauf nicht geantwortet.

(Oberhaus.) Salisbury bringt einenAdreß­entwurf ein, der dem dem Unterhause vorgelegten Entwürfe entspricht. Der Entwurf wird angenommen. Die dritte Lesung des Gesetze« betreffend die ländlichen Be­sitztümer wurde angenommen.

Paris, 2. August. Die Mitglieder des internatio­nalen medizinischen Kongresses wurden heute vom Präsident Loubet im Elysee empfangen. Der Präsident unterhielt sich mit mehreren derselben, namentlich längere Zeit mit den Professoren Virchow und v. Bergmann. Um 2 Uhr fand die Eröffnung des Aerztekongress es statt, zu dem sich zweitausend Teilnehmer aller Länder ein- gefunben haben. Lannelongue eröffnete den Kongreß mit einer langen Rede, worin er die Zusammengehörigkeit der Gelehrten zum Wohle der Menschheit feierte. Namens der Republik sprach Justizminister Monis anstatt des Präsidenten, der wegen der Trauer um König Humbert nicht erschienen war. Dann folgten Reden der Delegierten, mit Ausnahme der italienischen. Dr. Bergmann feierte Frank­reich als das Land der großen Entdeckungen auf medizini­schem Gebiet. Dann, frenetisch begrüßt, sprach Virchow.

Valencia, 2. August. Die Behörden beschlossen, die tonftitutionellen Garantien wiederherzustellen.

Rom, 2. August. ES scheint jetzt sicher, daß die Be­erdigung der Leiche König Humberts in Rom stattfindet. Die Leiche wird am Bahnhof vom Pfarrer des QuirinalfprengelS eingesegnet und dann im Quirinal aus­gestellt. Von dort wird sie nach dem Pantheon über- geführt. Der Kardinalvikar Respighi verfügte, daß die Geistlichkeit ihr Aeußerstes zu thun habe, um das Begräbnis feierlich zu gestalten. Sobald das Nationalmonument in Rom fertig ist, werden die Leichen beider Könige vom Pan­theon dorthin gebracht. Bisher war alles Suchen nach dem Testament des Königs Umberto vergebens. Graf Brambilla ist von Monza nach Rom abgereift, um im Quirinal in den Königszimmern das Dokument aufzusuchen. Die Verhaftungen von Anarchisten dauern fort. Biella Piemont, die Geliebte Brescis, die ihn von Amerika nach Turin begleitete, wurde verhaftet.

Monza, 2. August. Der König bestätigte durch Dekret von heute das gegenwärtige Kabinett. Alle Minister außer dem in Rom zurückgebliebenen Kriegsminister und dem Justizminister find in Monza anwesend. Dieselben leisteten dem Könige den Eid.

Belgrad, 2. August. Gestern war der Andrang der Glückwunsch-Deputationen wieder so groß, daß der König dieselben vereinigt auf der Skupschtina Wiese bei Topschieder empfing. Der ehemalige Minister Andrea Nikol Usch, ein dynastisch gefinnter Radikaler, ist zum Staatsrat ernannt worden.

Petersburg, 2. August. Hiesige informierte Kreise be­stätigen, daß die definitive Ernennung des Grafen Lambsdorff zum Minister des Aenßern nahe bevorstehe. p v

Algier, 2. August. Der marokkanische Stamm Doucmesia griff am 30. Juli einen Convoi an. Auf Seite der Franzosen wurden neun Mann getötet und neun Mann verwundet. Die Marokkaner wurden zurück- zeschlagen und erlitten erhebliche Verluste.

iürftlic&en Damen qerades Wegs nach der Moritzkirchc , hallen auch wirklich mit größter Sorgfalt vorgearbeitet und 1 ' « - - -----""k I für die Sicherheit der Kleinen durch die große Zahl von

Zugführern und Festordnern, sowie durch Etablierung einer Sicherheitswache gesorgt, die übrigens unseres Wiffcns er­freulicherweise kaum in Thätigkeit zu treten brauchte. So war ein programmmäßiger Verlauf der Feier von vorn­herein gesichert; pünktlich 2/t Uhr setzte sich der Fcstzug unter Borantritt der Regimentskapelle mit Fahnen u. s. w. von der Bürgermeisterei aus in Bewegung. Besonders die in hell gekleideten Mädchen, alle mit Epheukränzen im Haar, machten mit ihren fröhlichen Gesichtern den denkbar freundlichsten Eindruck. Nach der Ankunft im Walde wurde ein Kreis geschlossen und Oberlehrer Hahn hielt folgende

fuhren, tvähreud der Großherzog von Hessen und der Regent, Erbprinz von H o he n lo h e-Lan g en- bürg, hinter bem Sarge herschritten. E» folgten das Ministerium, die Hofpehörden, der Landtag, die Reiche-, Staats- und städtischen Behörden und eine große Menge Leidtragender. Vereine und Schulen bildeten Späher. Die Straßen, die der Zug passierte, trugen .Trauerschmuck. Am Portal der Moritzkirche erwartete die Geistlichkeit des Landes den Zug. Zwölf Unteroffiziere trugen den Sarg zur Kirche. Im Fürstenstand hatte die Herzogin-Witwe mit ihren Töchtern Platz genommen. Oberhofpredigev Dausen hielt die Trauerandacht. Choralgesang schloß die Feier, worauf die fürstlichen Herrschaften die Kirche ver­geßen, die alsdann ffilr das Publikum geojfmt wurde. Den Sir Frederick Richards und fünf Marineoffizieren, bei-

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Sonntag den 5. August. 8. nach TrinitattL.

Gottesdienst.

In der LtadMrche.

Bormittags 8 Uhr: Pfarrer Schlosser.

Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Matthäus- gemeinde.

Vormittags v»/, Uhr: Pfarraffistent KrauS.

Näckstkünstigen Sonntag, den 12. August, totrb im Haupt- gottesdienst da-r heil. Abendmahl für bie Matthaus« und MarkuS- gemeinde gemeinsam gehalten werden Anmeldungen dazu werde« bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

I« der JoyanneSkirche.

Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Dr. Naumann.

Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten auS der Johannesgemeinde.

Vormittags 9</, Uhr: Pfarrer Euler. ,

Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die LukaSgememve« Pfarrer Euler.

Am Sonntag, dem 12. August, wird Pfarrer Abramowski aus Berlin, Prediger an der Berliner Sladtmission, den vav.pt- gottesdienst, vormittags 9«/, Uhr, halten.

Es wird wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß der kirch­lichen Trauung auch ein kirchliches Aufgebot vorherzugehen hat, und wird dringend gebeten, es rechtzeitig spätestens eine Woche vor der Trauung bei dem zuständigen Pfarrer zu bestellen.

Katholische Gemeinde.

SamStag den 4. August

Nachmittags um 4V| Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit 1« heil. Beichte.

Sonntag den 6. August. 9. Sonntag nach Pfingsten.

Vormittags von 6V» Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.

_ um 7 Uhr: Die erste heil. Meße;

vor und in derselben Austeilung der Herl. Kommunion, um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe.

um 9i/B Uhr: Hochamt mit Predigt.

Nachmittags um 21/» Uhr: Andacht.

Gottesdienst in der Synagoge.

SamStag den 4. August 1900.

Vorabend 7« Uhr, morgens 8»° Uhr, nachmittags 4 Uhr SabbathauSgang 9» Uhr.

Gottesdienst der israelitischen Ueligionsgesellschast.

Sabbathfeier am 4. August 1900.

Freitag abend 7 Uhr, SamStag vormittag 8 Uhr, nach­mittags 4 Uhr, Sabbathausgang 865 Uhr.

Nachmittag 8« Uhr SchrifterklLrimg in der Synagoge.

Wochengottesdienst morgens 6»° Uhr, abends 780 Uhr.