:‘%ä
A
/'"en nicht , U'ch ein» luff erf6iett >r C6er h?
«yrr löQr \ 30 Win 'w 4 $"f|en-
JjWhj lit ?etl üo" js der einst- der lang- 'UZdaß s?ch ji Hermann / ■öManterie« ’?? hier und Strafanstalt teren Verlauf "pperfeld-G' nnten ist in 'des Manne;
es heißt, e'e mitgeteilt,
ar; Im Jahre mn von 2324 "dessen, Nacht- m Miltagbrot threni arbeit (l'fraty: in mräljauftn 4,
6 und Ausgestellt, wo-
t Balten snr 1560,83 Ml, ‘ StationrMk i<n berechneten Hstück 6 Psg,
leichrtags- und "HerSf. Zlg." des preußischen Strecke HerS- lauscht, daß in trrtity ifl, bit
.Nr. 65. Marie-Anne Charlotte Corday, genannt d'AnnauS, ruS Caön gebürtig, ehemalige Adelige, 25 Jahre alt, überführt, Marat, den Freund des Lölkes ermordet zu haben. Am 17. Juli 1793 hingerichtet." - Wieder ein Paar Seiten tucitcr: „Nr. 105. Marie Antoniette, genannt von Oesterreich- Lothringen, Witwe Louis Capets, in Wien (Oesterreich) geboren, der Verschwörung gegen die Republik überführt." - Und dann: „Nr. 150. Louis Philippe Josef Egalit«, ehemaliger Herzog von Orleans, 46 Jahre alt, aus Saint- Cloud gebürtig, Deputierter am Konvent, ehemaliger General des Land- und Seeheeres, am 17. Brumaire (7. November) hingerichtet." Das muß doch den Prätendenten und seine Getreuen glücklich darüber stimmen, daß sie ein Jahrhundert nach Nobespierre leben, mit dem Waldeck-Rousseau doch herzlich wenig Aehnlichkeit hat. — „Nr. 911. Der revolutionäre Gerichtshof hat im Freiheitssaale Anna-Elisabeth Capet, 30 Jahre alt, zu Versailles geboren, zum Tode verurteilt." Immer weiter gehen die „Schlachtnummern", bis die Schlächter selbst an die Reihe kommen. Robespierre ist in diesem Guillotine-Register unter 2638, Couthon unter 2639, Saint Just unter 2643 verzeichnet. — Mancher wird sich beim Lesen dieser Daten, die wir in der „B. B. Z." finden, an das Gedicht Conr. Ferd. Meyers „Die Carpa- tide" erinnern. Am abend der Bartholomäusnacht schläft I das Steingebilde, dessen Schöpfer bei der Arbeit von einer I tätlichen Kugel getroffen wird, ein und erwacht nach Jahr
hunderten wieder beim Kampfgetöse der „Kommune". Anfangs weiß die Caryatide, die eine Front des Louvre schmückt, nicht, wo sie sich befindet. Aber sie giebt sich selbst rasch genug Auskunft: „Sie morden sich: eS ist Paris"; mit diesem welthistorischen Epigramm schließt das kurze, wuchtige Gedicht.
* London, 1. Februar. Englische Findigkeit. Die Innung der Großmetzger in London hat ihren Kunden die Anzeige gemacht, daß der Fleischpreis „wegen des Krieges" von nun an um mindestens 12 Pfennig für das Pfund erhöht werde. Warum „wegen des Krieges"? Die um Auskunft angegangenen Metzger hatten Mühe, einen vernünftigen Grund anzu- aeben. Endlich sind sie in ihrer Verlegenheit auf folgende köstliche Ausrede verfallen: „Hunderttausend Mann sind von England abgegangen, der Verbrauch an Fleisch ist daher geringer und wir müssen es teurer verkaufen, wenn unsere Einnahmen sich gleich bleiben sollen." Geschäft ist eben Geschäft.
Universität und Hochschule.
— (Ptttatmi: Der o. Professor der Meteorologie an der Universität Graz Dr. Julius Hann zum o. Professor der kosmischen Physik an der Universität Wien.
— Berufenr Prof. Dr L Krehl, der erst im Herbst vorigen Jahres alä o. Professor und Direktor der medizinischen Poliklinik nach Marburg übersiedelte, hat einen Ruf nach Greifswald als Direktor der medizinischen Klinik erhalten und angenommen. Er wird dort Nachfolger des Profeffor Mosler.
— Verschiedenes r Wie die „Äöln. Ztg." mitteilt, wird am 1. April Dr. phil. G. Fels aus München am mineralogischen Institut der Universität Bonn als A'sistent eintteten. — Die „Nordd. Allg Ztg * teilt d«e Zahl der in Frankreich studierenden Damen mit. Die mediziniiche Fakultät weist 129 Studentinnen auf; 263 Damen studieren Lilteratur, Kunstgeschichte, Philosophie und Geschichte, 7 Jurisprud-nz. Auf die anderen Wissenschaften entfallen 35 Hörerinnen.
Arbeiterbewegung.
Im Wurmrevier hat ein Teil der Bergleute den in Aussicht gestellten Ausstand thatsächlich begonnen. Auf einer Reihe von Gruben ist bereits ein erheblicher Teil der Bergleute nicht angefahren. Es ist dies bei der Lage der Bergwerksindustrie im Wurmrevier und bei den derzeitigen Löhnen und Verhältnissen der» dortigen Arbeiterschaft ein geradezu frevelhaftes Beginnen. Schon im Interesse der Arbeiter ist immer noch zu Hofen, daß es bei diesem kleinen Anfangsversuch eines Ausstandes sein Bewenden hat und daß die besonnenen Arbeiter die Oberhand bekommen und sehr bald wieder einen ungestörten Betrieb herbeiführen. In erfahrenen Kreisen im Wurmrevier ist man auch der Ansicht, daß der Ausstand'bis Anfang nächster Woche wieder beigelegt sein wird; man würde schon früher darauf rechnen, wenn nicht ein katholischer Feiertag dazwischen läge.
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Frankfurter Bör*e vem 2. Februar.
Wechsel auf New-York zu 4.21-22.
Prämien auf Kredit per ult Februar 1.4O°/o, do. per ult. März 2 50%, Diskonto Kommandit per ult. Febr. 1 20%, do. per ult. März 2.40/o, Lombarden per ult. Februar 0.65 % do. per ult. März 1.00 /o, Deutsche Bank per ult, März 0.00%, Dresdener Bank per ult März 0 00%.
Notierungen: Kreditaktien 235.-284 60, Diskonto-Komman- dit 196.30-20-30, Staatsbahn 1 .6.40, Gotthard 141.60, Lombarden 28.10-00-00, Ungar. Goldrente 99.40, Italiener 94 40, Sproz. Mexikaner 26.70-00, Oesterr. Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.19%, Privat-Diskont 4%«%•
1% bis 28/4 Uhr: Kredit 234.60-0, Diskonto 196.30-196 Staatsbahn —.•—, Lombarden 28.10, Bochum —.—, Sproz. amort. Mexikaner 42.50
— Neuer Schnellzug Arankfurt-PariS—Frankfurt. Nach den von der Handelskammer herausgegebenen „Mitteilungen" wird vom 1. Mai ab eine neue Schnellzugsverbindung zwischen Frankfurt a. M, und Paris eingerichtet. Die Züge verlassen Frankfurt um 9 Uhr 55 Min. vormittag- und treffen über Mainz-Bingerbrück-Neunknchen —Saarbrücken—Metz—Pagny um 9 Uhr 50 Minuten abends in Paris (Pariser Zeit) ein; die Gegenzüge verlassen Paris 9 Uhr 55 Minuten vormittags und finbj abends 10 Uhr' 42 Min. in Frankfurt. Durch diese Fahrplanänderung wird eine wesentliche Abkürzung der Reisezeit zwischen Frankfurt und Paris herbeigeführt, da die Gesamtreise Frankfurt-Parts nur 11 Stunden 57 Mm. und für dje umgekehrte Richtung 12 Stunden 50 Min. betragen wird. /
Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Gießen.
Aufgebote.
Januar: 12. Eugen Maria August Sohn, prakt. Tierarzt zu GrieS b. Straßburg i. E. mit Marie Karoline Ranft Hierselbst. 22. Adolph
Müller, Jnstitutsdiener dahier, mit Maria Klein Hierselbst. 23. H inrich Eckhardt, Schlosser dahier mit Karoline Wöhrmann h'erselbst 27 Karl Friedrich Frey, Maurer zu Wißmar mit Christine Hendle daselbst. 27 Jakob Broch Maurer zu Gambach mit Anna Eiise Schäfer daselbst. 27 Johann Haas, Oberpfleger zu Lohlitz mit Therese Müller dahier. 27. Heinrich Seipp, Tag öhner dahier mit Katharina Becker von Rüdaen. Februar: 1. Israel Joseph, Kaufmann zu Ehringshausen, Kreis Wetz ar mit Karoline Costmann zu Fronhausen. 1 Ludwig Kratz, Bahnarbetter zu G-eßen, mit Anna Maria Pf-iffer zu Großen Buseck 2 tz-mrich Horst, Fuhrknecht dahier mit Elisabetha Döll zu Stangenrod.
(Hiefdiliefiuugm.
Februar: 1. Karl Ludwig Baltasar Georg Justus Lenz, Restaurateur dahier, mit Marie Lyncker Hierselbst.
Geborene.
Januar: 22. Dem Wagenmeister Ludwig Wolf eine Tochter 23. Dem Schlosser Karl Stommel eine Tochter. 24. Dem Postassistenten Theodor Schiermann ein Sohn, Ludwig Friedrich Hans. 25. Dem Architekt Heinrich Kockerbeck eine Tochter, Maria Petronella. 26. Dem Oberinspektor Franz Umstetter ein Sohn, Franz Heinrich. 27. Dem Sergeanten Friedrich Vogel eine Tochter, Therese Mathilde Ottilie. 27. Dem Mineralwasserfabrikanten Ludwig ' Lüll ein Sohn, Rudolf. 27. Dem Bahnarbeiter Kart Weber Zwillinge, eine Tochter Katharina Wilhelmine und ein Sohn Karl Friedrich 27. Dem Stationsgehilfen W Ihelm Tränkner eine Tochter. 28. Dem Buchdrucker Wilhelm S<ll ein Sohn, Willi. 28. Dem Schlosier Johann Ommert ein Sohn, Karl Wilhelm. 28. Dem Taglöhner Heinrich Müller ein Sohn Februar : 2. Dem Oekonom Christian Rebe ein Sohn.
Gestorbene.
Januar: 26 Friedrich Schlapp, 42 Jahre alt, Maurer von Dau- bringen. 26. Gertrude Krieb geb Schmidt, Landwirthin von Silberg. 26. Dorothea Maria Anna Chrisiina Pieh, 3 Jahre alt, Tochter von Konrad Pieh Wwe. 28 Elisabeth Ommert, geb Klös, 39 J>hre alt, Ehefrau von Schlosser Johann Ommert dahier 29. Margarethe Möhl, 61 Jahre alt, Privatin dahier. 30. Sophie Gerner geb. Nickel, 45 Jahre alt, Ehefrau von Wagenwärter Carl Gerner zu Seelbach 31. Maria Volland geb. Weber, 29 Jahre alt, Ehefrau von Schneider Caspar Dolland dahier. L Februar Carl Heinrich Wilhelm Richard Felfing, 2 Jahre alt, Sohn von Chemiker Carl Felsing dahier.
Markus Bauer
Spezial-Geschäft in feiner Herren-Garderobe. Anfertigung nach Maß in eigener lverkstätte.
Gießen, Kirchenplatz u-
718
LU II NS ÄÄ LU UNS
Je nach Anzahl der Ende jeden Monats eingesandten Einschläge usw. von LuhnS Wasch-Extrakt (mit rotem Band), Lnnith- Seife (mit Bergmann), LuhnS Salm.-Terp.-Kernseife (mit totem Kreuz), Ltthns Mond-Seife, Luhns Kinder-Seife, LuhnS Blumen- Seife usw. werden folgende Preise verteilt:
1 Preis ä Mk. 50.— in bar. 10 Preise L Mk. 15.— in bar.
2 Preise ä Mk. 30 — in bar. 25 Preise: Eleg. Kaffee-ServiceS.
5 Preise ä Mk. 2j.— in bar. 50 Preise: Jsolier-Büaeleisen.
Dem fleißigsten Sammler am 1. Juli Mk. 600.—, am 1. Dezember Mk. 1200.— Extra-Prämie! — Bei EinsendUUg von 80 ober 50 Einschlägen erhält überhaupt jeder — zu jeder Zeit — ein nützliches Geschenk! Fordern Sie im Laden oder direkt bei der Fabrik Äug. Luhn & Co., Barmen-R., den Prospekt über LuhnS PreiS-Berteilung. — LuhnS Fabrikate find in allen besseren Geschäften zu haben. 466
t Muföung seien im Lvr- it T'nMMtz
SckiMr- . Indes wird ies aujgtbolen in der dieS- - Minister von llich widersetzen, i bit Sahnlinie kommen werde.
l imMunde. Lge ein Kellner Kittel gefunden ate nämlich ein enn jemand ihin chen die Zähm kranken heraus behauptete, nur ne zehn Franken s ging so mm langte, daß del 'n besonder- in« ft(t, wirb in rbtn unb i®ar acte de nome, conepirateuiB, anal revoW lt 1792 et py loi au VI®«* Patrie.“
tritt «I«" ° ; M«« 618 ® „ । fanti Md W ,j bet °°n 1,1 r «ntauf«'«" diuna der 9Iot Ä-,-5
les-
«öS
Brodpreife
vom 4. bis 18. Februar 1800.
Der hiesigen Bäcker.
1 Kg. (2 Pfd.) T-felbrod . . 28 Pfg i Kg. (2 Pfd.) Schwerzbrod . 24 Pfg.
2 Sa. (4 Pfd.) Tafelbrod . . 56 , 2 Kg. (4 Pfd.) Schwarzbrod . 48 ,
1 Kg. (2 Pfd.) Weißbrod . . 26 , 3 Kg. (6 Pfd.) Schwarzbrod . 72 ,
2 Kg. (4 Pfd.) Weißbrod . 52 ,
Der auswärtigen Bäcker.
1 Kilogramm (2 Pfunv) Wc-Hbrod bei:
L. Schmidt, Gr.-Linden . . . 24 Pfg. W. Weitzel von Lang-GSnS . 24 Pfg. W. Fabel von Wtefeck . . . 24 , C. Post von Wiefeck..... 26 , W. Steinmüller Lang GönS . 24 „
2 Kilogramm (4 Pfund) Weißbrod bei:
Joh. Kd. Belte v. Kirch-Göns . 44 Pfg. Wilh. Fabel von Wiefeck . . 48 Pfg
L. Schmidt (Grohen-Lindcn) . 48 , L. Stetnmüller Großen Linden 48 „
W. Weitzel von Lang-Göns . 48 „ C. Post von Wiefeck .... 52
W. Stetnmüller Lang-Göns . 48 ,
1 Kilogramm (2 Pfund) Schwarzbrod bei:
L. Schmidt, Großen Linden . 22 Pfg. W. Weitzel von Laug-GönS . 22 Pfg SB. Stetnmüller, Lang-GönS . 22 „
2 Kilogramm (4 Pfund) Schwarzbrod bei:
Joh. Kd. Belte v. Ktrchgöns . 40 Pfg. W. Weitzel v. Lang GSnS . . 44 Pfg. 8ß. Stetnmüller in Lanagönß. 44 „ L. Schmidt Gr.-Linden ... 44 „
L. Steinmüller Großen L uden 44 „ Karl Post von Wiefeck ... 44 „
ü Kilogramm f6 Pfund) Schwarzbrod bei:
& Post von Wiefeck .... 66 Pfg. Ernst Christ von Wiefeck . . 69 Pfg. Wilh- Fadel von Wiefeck . . 66 ,
Der Brodverkäufer.
JBtt den hiesigen Brodvertäufern bestehen dieselben Preise wie bei den hiesigen Bäckern
Gießen, den 3. Februar 1900.
Großherzogliches Polizeiamt Gießen. _______________________Muhl._______________________
Bekanntmachung,
betr.: Die öffentliche Impfung.
Nm Mittwoch, den 7. Februar, Bormittags IO1/,—12 Uhr wird im Jmpflokal (altes Rathaus)
ein öffentlicher Impftermin vbgchalten, in welchem diejenigen Angehörigen von Jmpfpflichtigen, welche Sufforderungen erhalten haben, ihre Kinder kostenlos der Impfung unterziehen lassen können.
Dieselbe wird an einem Arme mit Kälberlimphe aus dem Landes- iinpfinstitute vorgenommen. Die Kinder müssen rein gewaschen oder ge- habet und mit frischer Leibwäsche zur Impfung gebracht werden.
An dem darauffolgenden Termin Mittwoch, den 14. Februar vm dieselbe Zeit sind die am 7. Februar Geimpften zu der gesetzlichen Nachschau wieder vorzustellen. In beiden Terminen können ferner Kinder, welche wegen Krankheit bis zum Sommer von der Impfung zurückgestellt werden wollen, dem Jmpfarzte zur Untersuchung vorgezeigt, ober diesbezügliche ärztliche Atteste abgegeben werden.
Die am Gr. KceisgesundheitSamte abgegebenen Impfscheine müssen tzort wieder abgeholt werden.
Gießen, den 2. Februar 1900.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
896 Gnauth.
Bekanntmachung.
In unserem Handelsregister wurde eingetragen:
1. Das unter der Firma „F. E. Winter" zu Gießen bestehende Handelsgeschäft ist vom 1. Januar l. Js. ab auf Louis Althoft daselbst übergegangeu, welcher dasselbe unter der bisherigen Firma fortfübrt. Der Inhaber hat seiner Ehefrau Elise Althoff geb. Welz Prokura erteilt
2 Die Firma „jg. W. Moll" zu Allendorf a. Lda. ist erloschen. Das unter dieser Firma bisher vom Kaufmann Georg Moll das. betriebene Geschäft wird von demselben vom 1. d. M. ab unter der Firma ^Georg Moll" fortgeführt, für welche Firma der Ehefrau de« Inhabers, Lina Moll geb. Dippel, Prokura erteilt ist.
Gießen, den 30. Januar 1900. 898
Großherzogl^cheS Amtsgericht.
Bekanntmachung.
betr.: Die Er^änzungswahl des Vorstande» der israelitischen Religions- Gemeinde Gießen.
Bei der am 2. dss. Mts. vorgenommenen rubr. Wahl ist Herr Nathan Stamm dahier zum Mitgliede des Vorstandes der israelitischen ReligionSgemeinde dahier wiedergewählt worden.
E« wird dies mit dem Ansügen öffentlich bekannt gemacht, daß während dreier Tage, nämlich am 5., 6. und 7. dss. Mts., das Wahlprotokoll mit allen Anlagen auf dem Bureau des ersten Vorsteher«, Herrn Kommerzienrat Siegmund Heichelheim dabier, offen gelegt fein wird und daß während der unerstreckiichen Frist dieser drei Tage die Stimmberechtigten, sowie der Gewählte von oem Wahlprotokoll und dessen Anlagen E.nsicht nehmen und Einwendungen gegen die Wahl ober gegen den Ge wählten, bezw. auch eine Ablehnung der Wahl bei Vermeidung des Ausschlusses bei Großherzoglichem Kreisamte Gießen vorbringen können.
Gießen, den 3. Februar 1900. 919
Der Wahl-Kommissär.
Nathan Rosenthal.
Mtanz am 31. Dezember 1899.
Aktiva.
1
Passiva.
wN*
1. Warenvort
8368 78
1. AufgenommeneKapitalten
1800 —
2. Kassenvorrat
1310.55
2. Mitglied ^rguthaben
3. Reservefonds'
1270.—
3. Mobilien
184 —
865.51
4. DebUorenkonto
1827.29
4. Betrtebsrücklage
865.50
5. Dividenden
1889.61
6690.62
6690.62
Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1898 113
913 Während 1899 gingen zu 18
» » „ ab
Daher Stand der Mtglieder Ende 1899 131
Konsumverein Grotzen-Linden, E. G. m. u. H.
Der Direktor: Der Rechner: Der Lagerbalter:
Johs. Haukel. Ph. Pirr III. Gg. Mnhl II.
Versteigerung.
Dienstag den 6. Februar d. JA. versteigere ich dahier gegen Bar- zahlung:
a. Vormittags 10 Uhr Bahnhofstraße 58:
35 Säcke Mehl (Weiß- und Roagen- mehl), 2 verzinnte Teigmulden, 1 Teigteilmaschine, 1 Brodwägelchen, 1 vernickeltes Brodgestrll, 1 desgl. Schaufenstergestell, 1 Ladenthcke, 1 Laden- und 2 andere Tische (darunter em Sofatisch), 1 Nachttisch, 4 Rohrstühle, 1 Sofa, eine Pgrtie Mehlsäcke, Backbretter, Bleche rc.
Sämtliches Mobiliariftfaftnochnen b. Nachmittags 2 Uhr Neustadt 55:
200 Flaschen Wein, 8 Mllle Zigarren, 50 Liter Branntwein, 45 Zentner Heu, eine Partie Schuhwaren, Fliz- und Strohbüte, 3 Fahrräder und Möbel aller Art, sowie 1 Kaffenschrank.
Die Versteigerung -u a findet bestimmt statt.
921 Born, Gerichtsvollzieher.
W pfe situ im en
Gebe auf meine Parfümerien und Toiletteartiket bis zum 1. Oktober
10 pCt. Rabatt, s
H. Tichy, Stltersrrreg 60.
Mineral-Pastillen
sind das wirksamste Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Katarrh, sowie allo Reizungen der Athmnngs- Organe.
Für nur 85 Pfg. per
Schachtel zu erh. in allen Apotheken u. Drogerien, Mineralwasserhandlgn.
etc. etc. 370


