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Kunst und Wissenschaft.
— Der Maler Michael Munkacsy ist in der Heilanstalt Endenick bei Bonn in den Armen seiner Frau gestorben. Michael von Munkacsy, eigentlich Lieb, Maler, wurde 1844 zu Munkacs als Sohn eines Tischlers geboren und anfangs in diesem Handwerk erzogen, ging dann nach Wien, hierauf nech München, um sich zum Maler auszubilden. Das ergreifende Werk: Der letzte Tag des zum Tode Verurteilten (1869), machte großes Aufsehen. Zu den Genrebildern gehörten ferner: Milton seinen Töchtern das „Verlorene Paradies" diktierend (1878), sowie Die letzten Augenblicke Mozarts (1886); außer» dem M. Szenen aus dem Familienleben und ungar. Dorf- und Volksszenen, wie Besuch bei der Wöchnerin (1879, München, Neue Pinakothek), Der Taschenspieler in der Schenke, Der Hahn im Dorf. Auch
Trpesch« deS Bureau „Herold".
Berlin, 2. Mai. Die nationalliberale Reichstagsfraktion hat gestern abend die Flottenvorlage beraten. Zu dieser Sitzung war Staatssekretär Freiherr v. Thielmann geladen. Auch die konservative Reichs- ragsfraktion war gestern abend zusammengetreten und hat zu der Flottenvorlage insofern Stellung genommen, als sie die Beschlüsse der Budget-Kommission sowie einen gestern eingebrachten Antrag Müller-Fulda betreffend Bereitstellung der Mittel gut geheißen hat.
Karlsruhe, 2. Mai, 1.10 mittags. (Priv.Teleph.- Meld. d. G. A.) Die 2. Kammer des badischen Landtages beschäftigte sich heute mit der Lex Heinze. Bon der national-
l beraten, demokratischen, fteifiunigen und sozialdemokratischen
Fraktion war der Antrag gestellt worden, „die Regierung zu
ersuchen, für den Fall, daß der deutsche Reichstag die von der
Reichstagsmehrheit vorgeschlagenen Paragraphen 184a und 184b
der sogen. Lex Heinze aunehmen sollte, dem badischen Bevollmächtigten zum Bundesrat Instruktion zu erteilen, daß derselbe gegen die Paragraphen zu stimmen habe." Begründet wurde der Antrag von dem Abg. Musen (Dem.) Staatsminister Rocc erwiderte, daß er eine bestimmte Erklärung seitens der Regierung nicht abgeben könne, weil eine bestimmte Form des Gesetzes nicht vorliege. Die Regierung habe aber schwere Bedenken gehabt, und diese Bedenken seien auch jetzt noch nicht gehoben. Der Antrag wurde mit 28 gegen 18 Stimmen des Zentrums anaenommeu.
Paris, 2. Mai. Infolge des Unfalles in der Ausstellung werden sämtliche Brücken in der Ausstellung auf ihre Festigkeit hin einer neuen Prüfung unterzogen werden.
Brüffel, 2. Mai. Die hiesigen Sozialdemokraten feierten den gestrigen 1. Mai durch einen Umzug. Um
8 Uhr abends durchzogen etwa 2000 Personen mit roten Fahnen die Straßen. Zwischenfälle sind nicht vorgekommen.
Budapest, 2. Mai. In Erlau richtete das Hochwasser großen Schaden an. Viele Dörfer sind überschwemmt, Weinberge und Getreidefelder vollständig vernichtet.
Sidney, 2. Mai. Die Pest nimmt immer mehr zu. Die Behörden sind gezwungen, die Sicherheitsmaßregeln zu verdoppeln.
rienen sollten, unterschlagen zu haben. Die Unterschlag- inaen sollen Jahre lang zurückdatieren. — Beim Bahnbau Laubach-Mücke soll, wie verlautet, Militär vom E.sen- lahnregiment in Berlin beschäftigt werden. Em Ma)vr nnb ein Hauptmann des betr. Regiments waren in Gemeinschaft mit einem Ingenieur dieser Tage zur Einsichtnahme dort. ES soll eine Teilstrecke bestimm! worden sein, und dürfte Saubach im Sommer 1 bis 2 Kompagnien gtnquattautig erhalten. Als Vergütung seitens d-S Staates werden sur das Militär nur die Proviantkosten mit 85 Psg<, pro Mann und Taq beansprucht, - In Kirchhain beschlossen der Maaillrat und die Stadtverordnetenversammlung, den Zms- sutz für hypothekarische Darlehen und für Darlehen an Gemeinden ^und Korporationen von 3*/« ^">8- auf 4JJtDj. ’m 1. Juli d, I. zu erhöhen, — Die Leiche d-S be, der Nachenkatastrophe bei Bingen verunglückten Dr, >l Berberich aus Wiesbaden ist bei der Engelsburg bei Oberwesel, die Leiche der Frau Erb aus Winkel bei Aß- mannshausen gelandet worden. — In Laubenheim bei Bingen spielte sich ein schauerliches Liebesdrama ab. Der etwa 25 jährige Jakob Schnell von da unterhielt Mit der etwa 22 jährigen Klara Enk von Dorsheim em Liebesverhältnis. Als sich Mutter und Tochter Enk m ihren Weinbergen in der Gemarkung Laubenheim befanden, stellte sich bei ihnen auch Schnell ein. Wutentbrannt griff der verlassene Liebhaber zum Meffer und stach auf die Enk ein. Die Schwerverletzte wurde nach Laubenheim gebracht; an ihrem Aufkommen wird gezweifelt. Schnell flüchtete in seine elterliche Behausung, wo er sich durch Erhängen der irdischen Gerechtigkeit entzog. — In Niederohmen, Är. Alsfeld, wurde am letzten Tage des April die Witwe Dick zur letzten Ruhe bestattet, die in wenigen Tagen das '«6. Lebensjahr vollendet haben würde, die älteste Person unserer Gemeinde und jedenfalls eine der ältesten in Hessen. — Der Königlich Preußische Regierungsbaumeister Thomas Stock in Fürstenwalde a. d. Spree hat gelegentlich des Jubi- läumS seines Vaters der Kirche in Stockhausen ein versilbertes Kruzifix mit vergoldetem Körper und zwei silberne Altarleuchter und der Kirche in Rixfeld eine i^roße gemalte Fensterscheibe geschenkt. Aus gleichem Anlaß stifteten die Frauen in Rixfeld für die Kirche eine sammetiw Kanzelbekleidung mit Goldborden und Kreuz, einen Teppich .fuf die Kanzel und einen in die Sakristei. Der Jubilar selber hat der Pfarrei ein Kapital übergeben, aus dessen Zinsen allen zukünftig in der Pfarrei Stockhausen kirchlich Getrauten am Traualtar eine schön ausgestattete ganze Bibel mit Familienchronik überreicht werden soll.
mehrere Porträt« hat N. gemalt (das des Kardinal Haynald, Liszts u a) Eine gewisse melancholisch-düstere Richtung und eine tief gestimmte Farbe sind seinen Arbeiten eigen. Die Kuppel der Wiener Museen schmückte er mit Kompositionen mt Stil de8 Tiepolo; fett 1892 war er mit dem Kolossalbilde: Besitzergreifung Ungarns durch den großen Arpad, für den Sitzungssaal des neuen Parlamentsgebaudes in Budapest beschäftigt. Er wurde |in den öftere. Adelsstand erhoben und erhielt die große goldene Medaille der Berliner Ausstellung Nach Budapest zurückgekehrt, wurde er 1895 zum Oberlandeskunstmspektor eruannt. 1896 vollendete er sein neues Koloffalgemälde „Ucce homo Vieles Aufsehen erregte s. Z auch die Ausstellung des Bildes „Ehrtstus vor Pilatus." Später verfiel der geniale Künstler m gessltge Krankheit, von der er jetzt durch den Tod erlöst wurde
did'tiö1* Hochzeitsfeier avt LValdeck'schen Fürstenhofe.
Ms. Arolsen, den 1. Mai.
In den ersten Tagen des Wonnemonats vollzieht sich in unserer kleinen Residenzstadt eine überaus glänzende und prunkvolle Hochzeitsfeier, die, wenn auch am Fürst- lrchen Hofe stattfindend, und im engeren Sinne sich auf die Fürstlichkeiten, geladenen Ehrengäste und Hofkreise beschränkt, doch das lebhafteste Interesse bei der gesamten Bevölkerung findet. Die Prinzessin Elisabeth von Waldeck-Pyrmont (jüngste Schwester des regierenden Fürsten Friedrich von Waldeck-Pyrmont) und der Erb graf Alexander; zu Erbach-Schönberg schließen den Bund für's LebeF^Das fürstliche Schloß und die Stadt prangen im Festschmuck. Am Eingang zum Schloßhofe winkt eine ZhrenpfoM "ben Hochzeitsgästen ein fröhliches Willkommen zu Die hohen fürstlichen Anverwandten, Ihre Majestäten die Königin Wilhelmine und Königin-Regentin Emma von Holland sind mit großem Gefolge bereits gestern abend mittelst Extrazug aus Amsterdam hier eingetroffen, ebenso der hohe Bräutigam nebst Eltern und Anverwandten. Der Fürst und die Fürstin von Bentheim-Steinfurt (Schwester der Braut). Ihre Majestäten der König Wilhelm und Königin von Württemberg (Schwager und Schwägerin der Braut) werden ebenfalls zur Hochzeitsfeier heute eintreffen.
Wenngleich der Trauungsakt und die kirchliche Feier erst Donnerstag den 3. Mai in der Schloßkapelle stattfinden, so haben doch die Hochzeitsfestlichkeiten bereits gestern abend mit einem pompösen Fackelzug den Anfang genommen. Derselbe wurde von der Stadt und Bürgerschaft dem jungen Brautpaar dargebracht. Unter Vorantritt der Militärkapelle setzte sich der Fackelzug um 9 Uhr, von einer vieltausendköpfigen Menschenmenge begleitet, durch die Straßen der Stadt nach dem Schloßhofe in Bewegung. Die Spitzen der städtischen Behörden, die Beamten, die Vorstände der Vereine schritten voran im Zuge, welcher von Mitgliedern der sämtlichen Krieger-, Gesang-, Turn- Vereine, Feuerwehren rc. gebildet wurde. Auf dem Schloßhofe angekommen, brachte die Arolser „Liedertafel" ein Ständchen. Der Fürst Friedrich dankte in einer herzlichen Ansprache im Namen des Brautpaares der Bürgerschaft Arolsens für die patriotische Ovation, die bei dem Scheiden aus dem Elternhaus und aus der liebgewordenen Heimat namentlich seiner Schwester so unendlich wohlgethan habe.
Herr Vize-Bürgermeister Schwaner dankte und brachte ein | < Hoch auf das Brautpaar und das Fürstenhaus aus, worauf | unter brausenden Beifall die Waldeck'sche Nationalhymne I < intoniert wurde. I
Vermischtes.
* Dessau, 1. Mai. Der Hofbankier Herzoglich- I Sächsische Wirkliche Geheimrat Baron v. Cohn ist in der I ' vergangenen Nacht im Alter von 87 Jahren gestorben.
* Zur Konitzer Mordaffaire hat auch eine Anzahl Mitglieder der jüdischen Gemeinde in Berlin Stellung I genommen. Am Montag wurde der Beschluß gefaßt, ein I größeres Komitee ins Leben zu rufen, das Geldsamm I lungen unter den jüdischen Gemeinden Deutschlands ver- I anstalten soll. Der Ertrag dieser Sammlung soll für die 1 Aufdeckung des Mordes in Könitz bestimmt sein. Mit dieser I Geldsammlung wollen die Juden darthun, wie sehr auch I ihnen daran gelegen, daß die Mordaffaire in Könitz klar I gestellt werde. — Die amtliche Bekanntmachung, durch die I eine Belohnung von 20,000 Mk. auf die Ermittelung des I Mörders des Gymnasiasten Winter ausgeschrieben ist, wird I in allen größeren Städten verbreitet. Dem Berliner Polizei- I Präsidium ist der Aufruf des Regierungspräsidenten zu I Marienwerder in 200 Exemplaren zugegangen, die in der I vergangenen Nacht an die öffentlichen Säulen angeschlagen I worden sind.
* Grenoble, 1. Mai. In der hiesigen Feuer- ] werkerschule des 4. Genieregiments erfolgte eine I Dynamitexplosion, wodurch ein Kapitän getötet und mehrere Soldaten verwundet wurden.
Der Grundriß der deutschen Städte. Jul einer interessanten Studie über den Grundriß der deutschen- I Städte hat, wie wir der „Köln. Ztg." entnehmen, Otto- Schlüter in geschichtlicher Reihenfolge die wichtigsten Formen zusammengestellt, die in den Plänen der deutschen Städte wiederkehren. Als die ältesten Städte auf deutschem! Boden erscheinen die römischen Niederlassungen im Rheingebiet und in Ober-Deutschland. Sie zeigen überall die gleiche Form des römischen Lagers. Im Anschluß an diese römischen Siedlungen haben sich dann in deutscher Zeit eine Reihe von Städten entwickelt. Das gleiche geschah! bei zahlreichen militärischen oder kirchlichen Gründungen, und endlich entwickelten sich einige Städte aus Dörfern. I Die Anlage ist bei all diesen Orten sehr verschieden; nach i Meinung von Schlüter scheint es, als ob unter Bevorzugung der radialen Anordnung der Straßen eine weitgehende Anpassung an örtliche Verhältnisse stattgesunden hätte. Die Straßen dieser Städte sind fast ausnahmslos gewunden. Im weiteren Verlauf des Mittelalters traten dann wieder Grundrisse auf, die unter der Herrschaft der geraden Linie und des- rechten Winkels standen; so in verschiedenen Formen bei den Zähringer Städten in Baden sowie in einem der Hauptsache nach gleichen Schema bei zahlreichen Städten und Stadtgemeinden des westelbischen Deutschlands. Dieses dem römischen Lager nicht unähnliche Schema, das hier in Anwendung kam, wurde bei der Germanisierung des Ostens auch dorthin übertragen und findet sich daher auch in fast allen ostdeutschen Städten, Die Stadterweiterungen des späteren Mittelalters nahmen dann vielfach, auch im Osten, wieder die unregel- )näßige Form der alten westdeutschen Städte an. Im 17. Jahrhundert begannen deutsche Fürsten Städtegründungen, die wiederum mathematische Formen zeigen; das beliebteste Motiv war das Schachbrett-Muster (Mannheim, Hanau usw.), daneben finden sich andere schematische Figuren, z. B. die Fächerform (Karlsruhe). Die nüchterne Art der Stadtanlage nach schematischen Figuren ist weiterhin die beliebteste geblieben, hat unter der Form des Rechteck-Systems das weite Gebiet Amerikas und anderer Kolonialländer erobert und sie hat bei europäischen Stadterweiterungen die meiste Anwendung gefunden. Auch wo das Schachbrett-Muster vermieden wird, steckt, wie Schlüter betont, der heutige Städtebau noch tief im Schema. Er erwähnt besonders das moderne Stettin als Beispiel, in dem eine künstliche Figur gewählt wurde, statt daß man sich den natürlichen Verhältnissen anpaßte. Dagegen zeigen vielfach französische Stadterweiterungen mit ausgiebiger Verwendung von Diagonalstraßen und Ringstraßen, die beide in hervorragender Weise den Verkeht'sbedürfnissen zu, dienen geeignet sind, bessere Formen. Daß auch in* Deutschland derartige Formen, den Besonderheiten desj einzelnen Falles verständnisvoll angepaßt, allmählich zuv Verwenduna kommen, hebt Schlüter schließlich rühmend hervor, und bezeichnet als Beispiel dieser Art die von Stübben geleitete Stadterweiterung von Köln.
Arbeiterbewegung.
Telegramme des Gietzener Anzeigers.
Krakau, 2. Mai. Hiesige Blätter melden aus Warschau, m dem Fabrikkeile der Stadt seien Arbeiterunruhen ausgebrochen Am Montag Abend veranstalteten die Arbeiter Straßen-Demonstrationen. DaS Militär schritt ein und sistierte den Verkehr. Btna 2000 Personen wurden feftgenommen. Die Polizei entfernte mehrere auf Telegraphenstangen angebrachte rote Fahnen mit der Jnfchrui. Acktstunden-Arbeilstag.
Saude! und Verkehr. Uolkswirtschast.
+ Gründers, 1. Mai. Wie alle Märkte, so hat auch der hiesige Wochenmarkt, der früher zu den belebtesten Fruchtmärkten des Landes gehörte, viel von feiner einstigen Bedeutung verloren. Immerhin bringt der Markt, namentlich im Herbst und im Frühjahr, unserem Städtchen noch recht regen Verkehr. Während im Spätjahre meistens Getreide verkauft wird, herrscht jetzt der Handel mit Kartoffeln vor. Die Landwirte der oberen Wetterau bringen ihre oft noch beträchtlichen Kartoffelvorräte hierher, um sie an die Bewohner des vorderen Vogelbergs und der Rabenau abzusetzen. Mit Vorliebe verwendet man bekanntlich zur Aussaat aus anderer Gegend bezogene Kartoffeln. Es wurden nahezu 300 Doppelzentner Kartoffeln zu dem Durchschmtts- preise von 4 Mk. pro Doppelzenter verkauft.
Wetterbericht. Ueber dem Ostfeegebiete ist das Barometer ziemlich stark gestiegen und ein räumlich eng begrenztes Maximum liegt an der Rigaer Bucht. Ein Depressionsgeblet bedeckt heute die britischen Inseln und die Nordsee nebst den anliegenden Küstenländern. DaS Luftdruckminimum ist von der mittleren norwegischen Küste und ein sackförmiger Ausläufer erstreckt sich von dort südwärts über die Nordsee bis nach Westfalen herunter. Em sekundäres I Minimum hat sich außerdem noch im westlichen Mtttelmeerbecken erhalten und einzelne kleinere Unregelmäßigkeiten sind auch über I den kontinentalen Lagen vorhanden. DaS Wetter rst in Sud- I Deutschland vorwiegend trüb, daselbst sind auch am Morgen die I Temperaturen etwas gesunken, während sie im Norden eine leichte Zunahme zeigen. — Voraussichtliche Witterung: Bei wechselnder I Bewölkung noch stellenweise Niederschläge, später wieder etwas I besseres Wetter. ________
Verkauf von Streumaterial.
Die zur Ausschüttung kommende ausgelagerte Holzwolle wird Dienstag den 8. d. MtS., vormittags 10 Uhr, in unserem Geschäftszimmer, Kaserne I, versteigert. r ,rn 3232
Dte Bedingungen liegen daselbst aus.
Garnisön-Verwaltung Gießen.
HchgO-Erhebllug.
Nächste« Montag, den
Mai d. Js., soll die erste vurwärtige Erhebung von Freiherrlich
von Norreck zur Rabenau'schen Holzgeldern stattfinden und zwar:
1. von vormittags 8 bis
11 Uhr in der Wirtschaft des Herrn Karl Ranft in Beuern, 2. von mittags 12 bis 2 Uhr
in der Wirtschaft des Herrn Rühl in Grotzeu-Buseck,
3. von nachmittag- 4 bis
5 Uhr in Rödgen in der Wirtschaft der Frau Balser Witwe.
Londorf, am 1. Mai 1900.
Der Rentmeister.
Schmidt. 3230
Kekanntmachung.
Donnerstag den 3. d. M., nachmittags 3 Uhr, sollen dahier, Neustadt 55, HauS- und Küchengeräte aller Art, sowie 16 Tafeln Bilderylas u. v. a zwangsweise gegen bar versteigert werden.
Gießen, den 2. Mai 1900.
3244 Seipel, Gerichtsvollzieher.
U: in |i fehl nimm
werden chic und billig auf- gesteckt. Alte Zuthaten werden verwendet. 01920
Fran Else Niggl, Bleickstraße 3, Ii.
Hüte
LIEBIG
©ompanyt fleisch Exrratt
Suppfffl. Ssucen Gemüse e/c.
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