Donnerstag den 3. Mai
Drittes Blatt
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^Tvch^gerade in den Zeiten, in denen die Schwärmerei
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höchsten Erlasses vom 30. Januar dieses Jahres, wonach den Dienststellen-Vorstehern, Station«- und ExpedttionS- Vorstehern, Gitterexpedienten, StationSeinnehmern, das Recht eingeräumt ist, die Lohnrechnungen sosort zur Zahlung anzuweisen, ohne eine Revision abzuwarten. Die Revision erfolgt erst nach der Zahlung der Lohnbeträge. Der Erlaß des Kaisers bedeutet nicht allein eine bedeutende Erweiterung der Befugnisse der Dienststellen-Vorsteher, sondern auch einen großen Vorteil für die Eisenbahnarbeiter.
*• Der tausendste Waggon. Das Garl'sche Thon- werk versandte vorgestern mit der Bahn den 1000. Waggon seines Fabrikates, den man mit Tannenrelsig geschmückt hatte, das die Zahl „1000“ umrahmte.
§ Bo« Lande, 30. April. Die Obstbaumblüten haben sich erschlossen. Pflaumen- und Kirschbäume blühen bereits in geschützten Lagen. Auch die Blütenknospen der Zwetschen- ! bäume sind am Aufbrechen. In seltener Reichhaltigkeit | zeigen sich Heuer die Tragknospen an allen Obstbaumen Blühten sonst schon die Obstbäume tm April, so entfaltet sich in diesem Lenze der eigentliche Blütenflor erst tm Mat. Durch diese Verspätung in der Blütenzeit darf man aus eine gute Obsternte rechnen, wenn die drei „Eismänner" von ihrem gefürchteten Regiment einmal abfehen. Diese I Blütenzerstörer könnten gerade in diesem Jahre den größten I Schaden bei der Obsternte anrichten, weil die Fruchtknoten I der Obstbaumblüten durch die Verspätung ihrer Entwtcke- I lung noch sehr zart sind.
Bieber, 30. April. Im Saale der neuen Turnhalle I fand gestern Mittag eine Versammlung des Bewerbe- I Vereins statt, die sehr zahlreich besucht war. Ingenieur I Brockmann aus Offenbach hielt einen beifällig aufgenommenen I Vortrag über Lehrlingsverhältnisse und Gesellenprüfungen, I in welchem er hauptsächlich auf die Bestimmungen des I Reichsgesetzes hinwies. Von feiten des Lehrers der Hand- I werkerschule, Architekt Gesser, waren die int abgelaufenen I Schuljahr angefertigten Zeichnungen ausgelegt, die sich durch I große Sauberkeit und flotte Darstelluugsweise auszeichneten, I und sich des Beifalls der Besucher dieser Ausstellung zu I erfreuen hatten.
h. Herbstei«, 30. April. Gestern wurde dahier der I Bezirkstag für die Kriegervereine des Bezirks | Herbstein abgehalten, der 16 Vereine mit 715 Mitgliedern, I gegen 12 Vereine und ca. 600 Mitglieder des Vorjahres | zählt. Es wurde beschlossen, das diesjährige Beztrksfest
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Mchener Anzeiger
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1900
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Erhaltung deutscher Amgen.
St. Gießen, 1. Mai 1900.
Bon dem Augenblicke an, wo die festen Sitze des, Rittertums im allgemeinen ihren praktischen Wert verloren, hat sich die Phantasie des Volkes ihrer mtt ganz, besonderer Liebe angenommen. Was wäre der Rhein ohne Y .1 ____o (ürtAöion Spv Arfrtnnritnnlh. Die
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für das Mittelalter am größten war, in denen man sich nicht genug thun konnte in poetischen Ergüssen über die Ehrwürdigkeit der Denkmäler unserer Vorzeit, ist man am pietätlosesten mit den erhaltenen, wie mit den bereits m Trümmer gefallenen Burgen umgegangen. Man besang die Burgen zwar, aber man ließ sie zerfallen oder riß sie nieder aus Geiz, und Habsucht, um lieber aus ihren Steinen Ställe oder Straßen zu bauen. Solchem Geschick verfiel auch mit unzähligen anderen u. a. die Kaiser- Pfalz zu GelnHausen.
An solchem Realismus war nicht zum wenigsten die Unbestimmtheit der Gefühle schuld, welche dte besitzenden Klassen für jene alten Denkmäler hatten. Die Empfindungen für die Zierden unserer Landschaft war eben so wenig geklärt, daß sie den Geldbeutelinteresfen nicht stand halten, konnten. t ’ , .,,
Daß also romantische Empfindungen allem nicht genügen, um die Burgen unseres Vaterlandes vor Verfall! zu schützen, haben wir gesehen. Und so liegt es nahe, daß die Freunde solcher Denkmäler alle Mühe daran setzen müssen, über ihr Wesen und ihre Art mehr Aufklärung zu verbreiten, besonders in solchen Kreisen, die durch Bildung und Besitz in der Lage sind, zur Rettung der vom Untergange bedrohten und zur Erhaltung der noch wohl in Stand befindlichen durch Rat Und That beizuttagen. Zwar thut ja der Staat, thun auch manche wohlhabende Burgbesitzer das ihrige, so gut sie können. Aber dies ist bis jetzt noch unzureichend.
Um nun weitere Kreise für diesen edlen Zweck zu, interessieren, ist im vorigen Jahre im Verlage fürs! deutsche Haus (C. A. Krollmann) Berlin W. 50 eine Zeitschrift, „Der Burgwart" erschienen, dessen Nr. 10 uns vorliegt. In dieser ist gerade auf die Bur g e n Hessens in weitestem Maße Rücksicht genommen. Ww Gießener, die wir den Vorzug hüben, mehrere solche stolzen mittelalterlichen Bauwerke in der näheren und weiteren Umgebung zu haben und zu den beliebtesten Ausflugspunkten zu zählen, dürften ein spezielles Interesse an den Bestrebungen einer solchen Zeitschrift haben. Und so glauben wir auch im Sinne weiterer Kreise zu handeln, wenn wir darauf aufmerksam machen, daß die letzten
Die Königgrätzer Straße.
Cfa Berlin «ließt es eine schöne, breite Straße, die man I unter dem Eindruck der Siege von 1866 als Königgrätzer Straße bezeichnet hat. Ihre Fortsetzung bilden dte Gtt- I schiner und die Skalitzer Straße, deren Namen gleichfalls I an die preußischen Waffenthaten erinnern, dte in ihren I Achten Wirkungen über die Auseinandersetzung zwischen I Preußen und Oesterreich hinausgingen und die Grundlagen I für 'das neue deutsche Reich! schufen. Schon auf den flacht- I feldern Böhmens begann sich eine Zukunft zu formen, I in der die beiden eben noch in heftiger Fehde, ringenden I Kampfer sich zu Schütz und Trutz vereinigen wurden. Dieses I Md ist zur Wirklichkeit geworden, die Empfindlichkeit der I Besiegten ist längst entschwunden vor der ruhigen Er- I Wägung, daß nur durch Eisen und Blut der ungeheuere Erbschaftsstteit um die Führung in Deutschland entschieden I werden konnte. Die Bedingungen des Nikolsburger Fme- I i bens wurden mit weisem Bedacht so gestellt, daß weder I I das alte Geschlecht der Habsburger, noch das Haus Wettin, I noch, irgend ein anderer der für die Zukunft als selb- I r ständig in Betracht kommenden Faktoren wertvollen Be- I ' sitzes beraubt und dauernd mit dem Bedürfnis nach emer I erneuten Auseinandersetzung erfüllt wurde. I
Am Hofe zu Wien mag zuweilen noch der Schatten der I Vergangenheit nachzittern und dynasttsche Empfindliche I f ketten mögen immer wieder einmal hervortauchen; in Sachfen hat man den alten Zwist längst zu Grabe getragen; man zählt dort bekanntlich die national zuverlässigsten Stimmen Deutschlands. ,
Jetzt will nationale Schwächlichkeit wieder einmal ihr Opfer fordern. Kaiser Franz Josef kommt in einigen Tagen nach Berlin, zum ersten Male feit langen fahren, so ost auch Kaiser Wilhelm ihn in feiner Donau- | refidenz besucht hat. Daß man dem Verbündeten Deutschlands einen freundlichen Empfang bereiten wird, ist selbstverständlich. Der Mann, der die Gefährtin semes Lebens in urchtbarer Stunde verlor, dessen Sohn das Opfer emer der ergreifendsten Tragödien wurde der in allem Glanze des Kaisertums schwer die Hand des HE^ls auf sich ruhen fühlte, ist sympathisch auch dann, wenn er m dem harten Streite, der heute sem Reich durchtobt, mcht den gebotenen Weg thatkräftiger Entschlossenheit M laden vermag Aber der Gedanke, den übereifrige Bewohner der Retchshauptstadt hegen, die vielleicht m dem Nationen , Miülnskeiitum ihr Ideal erblicken, der Gedanke, die 'M inncrunq an ^He^ergangen^eit zu löschen, und den nach
Kämvien des Jahres 1866 benannten Straßen neue I Hamen von byzantinischem Klang zu verleihen, ist so ver- । fehlt daß er kaum die eigentliche Bedientensphare verlassen durste. Gewiß, die Franzosen durften damals, als fie
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S. l-lll ton 1887
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Ueberreste der Burg Reichenbach, insbesondere der alte, schon geborstene Bergfried, in Kürze einzusturzew drohen. Damit würde wieder eines der geschichtlich denkwürdigsten Bauwerke unserer Heimat vom Erdboden ver- chwinoen, in dessen Mauern ein hessischer Fürst, Landgraf Ludwig II., sein Leben aushauchte. Auch für den Deutsch-Ritterorden war Reichenbach von großer Bedeutung. Zu Füßen der Burg erhielt der Orden durch Stiftung der Grafen von Reichenbach sein erstes Besitztum in deutschen Landen. Um den alten Bergfried nun vov gänzlichem Verfall zu bewahren, hat sich in Hessisch- Lichtenau ein Ausschuß zur Erhaltung dev Ruine Reichenbach gebildet. Wir helfen sem Vorhaben gern fördern und geben mit Freuden der Bitte Raüm, daß. alle, die sich noch ein warmes Herz und einen} treuen Sinn für die altersgrauen Zeugen großer Vergangenheit bewahrt haben und ihr Scherflein zur Haltung derselben beitragen möchten, etwaige Spenden an, dsn Schatzmeister, Apothekenbesitzer Nickell in Hes Lichtenau, gelangen lassen wollen. . Durch Zuwendungen aus der Gegend, durch Beihilfe des. hessischen! Fürstenhauses, d'es Deutsch-Ritterordens, der Grafen von Reichenbach, des hessischen Geschichtsvereins, des nieder- hessischen Touristenvereins, des Werrathalvereins u. a. m. ist bereits ein ansehnlicher Bettag zusammengekommen. Um aber wenigstens die unbedingt nötigen Arbeiten auszuführen, fehlen dem Ausschuß immer noch rund 1700 Mk. Seine Hilfsquellen sind erschöpft. Die durchweg arme Bevölkerung der Gegend vermag trotz größter Opferwilligkeit, die sich durch Uebernahme unentgeltlicher Hand- und Spanndienste rühmlich bethättgt hat, nichts mehr aufzubringen. Wenn also keine weiteren Spenden emlausen würden, wäre es also wieder unsicher, ob es gelange, enr Bauwerk zu erhalten, das neben seiner geschichtlichen -Bedeutung für unsere engere Heimat, zugleich gegenüber dem stolzen Ausbau der Marienburg - bem toatyx» zeichen der höchsten Blüte des Deutsch-Ritteror^n-so»
Ordensbesitz der Deutschritter geiegi w»
dem jungen Zaren glückselig die Stiefelsohlen leckten, auch I dem Gedanken nahe treten, die Erinnerung an den Waffen- I gang des ersten Napoleon und Alexanders aus den Augen I des angebeteten Gastes zu entfernen; aber der Hohn der I ganzen Welt begleitete solches Beginnen. Denn die Wahr- I zeichen eigenen Ruhmes zu vernichten, ist das Wahrzeichen I nationalen Niederganges. Was soll uns bestimmen, unter I Verleugnung unserer Vergangenheit dem greisen Mo- I narchen eine solche Huldigung darzubringen? Sind wir I politisch schon so weit auf den Hund gekommen, daß wir I schweifwedeln müssen, wenn ein fremder Herrscher einmal I geruht, den Besuch unseres Kaisers zu erwidern? Wer bildet denn das Rückgrat des Dreibundes? Wer sichert dem ermatteten Oesterreich sein Bestehen? Wir aus dem Reiche. Die Budgetziffern beider Länder führen eine beredte Sprache. Wenn in Wien der „Opernring" zu einem „Bis- marckring" und der „Graben" zu einer „Kaiser-Wilhelm- oder Hohenzollernsttaße" geworden ist, dann ist es vielleicht einmal Zeit, den Namen von Königgratz durch eine freundlichere Erinnerung zu ersetzen. Aber bis das geschieht, wird noch mancher Erzherzog zur Beichte gehem
. Es ist nicht ohne Reiz, zu beobachten, Mit welcher : I satten Ironie die tschechischen Blätter den wunderlichen
Gedanken begrüßen. Da wird an die von Friedrich dem Großen eroberten Kanonen erinnert, die jetzt die Siegessäule schmücken, da wird die Notwendigkeit betont, das Denkmal des großen Königs abzubrechen und Schlesien und Glatz zurückzugeben. In dieser Ironie steckt in^ber That ein ganz richtiger Kern. Alle staatluhen Gebilde unserer Zeit sind entstanden durch Kämpfe, durch Nieder- lage und Sieg; jedes Bündnis, jedes Zusammengehen fordert von dem einen Vergessen für die Wunden, die der andere einst schlug. Wer die Rücksichten schwächlicher Em-
I pfindlichkeit als einen ernsthaften Faktor in das politische Exempel einstellen will, der wird immer weiter und immer
I weiter gehen und schließlich dahin gelangen müssen, feine | Geschichte und seine persönliche Würde zu vergessen und zu I verleugnen. Wir sind wahrlich schon schwelgens in I Liebesdiensten, die wir anderen erweisen, daß es nicht not I thut, jetzt, wenn wir uns höflich verneigen, die Gelegen- I heit wahrzunehmen, und dem Gaste auch noch die Fuße zu I küssen._________________________
Aus Stadt und Land.
*• Von der Eisenbahn. Gestern am 1. Mai ist zum I erstenmale den sämtlichen Bediensteten der Staatsbahnen, I soweit solche im Arbeiterverhältuisse stehen, der Lohn für I einen vollen Kalendermonat, also für die Zeit vom 1. bis I 30. April ausgezahlt worden und zwar auf Grund Aller-
Mrgen was die Voaefen, der Schwarzwald, die Bergstraße n/as Tyrol? Schon in der Reformationszeit, der 9Epoche des eigentlichen Unterganges der „Ritter- buraew' tauchen Burg und Ruine m den gleichzeitigen Landschaftsbildern als bloßes Zierstück auf. Das Verdienst, i diebewußte Empfindung für die schone Landschaft mit dem malerifäien Reiz der Burgen und Schlosser in ch^offen- fmrt ru baden gebührt unserem Landsmanne Wilhelm ^7 aus Wabern. Eine wie große Rolle die Burg Stb faU Ruine in der Sagenbilduug der letzten Jahchun- derte spielt, welche Bedeuwng sie in der Poesie Belle- Eik, in der beschreibenden Darstellung und nicht we> niaer in der Malkunst namentlich m der ersten halste des 19 Jahrhunderts haben, ist wohl allgemein bekannt. Wenn wir uns aber fragen, woran es denn eigentlich liegt, baß ihr Anblick solchen Zauber aus uns ausubt, solche romantische Gefühle m uns weckt, so ist die Antwort darauf nicht eben leickst iu geben. Das reu, asthes tische Wohlgefallen an der Burg imi Landschastsbilde er-, klärt sich noch am ehesten. Ein solches, in den meisten Fällen sehr augenfällig liegendes Bauwerk bildet Mit seinen' ausqeprägten, geraden und eckigen Limen einen angenehm men Gegensatz zu den meist runden und fließenden Kon-. Euren des Berglandes, feine Masse einen erwunMen Ruhc^ ijunft für das Auge. Das eigentlich Romantische an einet Arg Iber must man wohl hauptsächlich auf. Erinnerungs. gefügte zurückführen. Bei den meisten Menjchen nun wer^ den diese Gefühle um so romantischer sem, je unbestimm- ter sie sind: Gedanken an die Vergänglichkeit alles Irdischen, ein wenig Träumerei von einem phantastischeii Mittelalter. Ter Wißbegierde genügen 'm allgemeinen ein paar klangvolle Namen und, wenn es hochtommt, eine


