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Registrator abwärts, sowie den Dienern dieser Behörde tote 1 des Predigerseminars diejenigen Beträge, um welche ihre I nach dem neuen Gesetze über die Gehalte der Beamten des I Oberkonsistoriums und des Predigerseminars berechneten I Gehalte ihre gegenwärtigen Gehalte übersteigen, schon jetzt | als Zulage ausbezahlt erhalten sollen,
daß die Beamten des Oberkonsistoriums, soweit sie I nicht oben erwähnt sind, und die Profesioren des Prediger- I seminars, sowie sämtliche Geistliche für 1900/1901 | neben ihren derzeitigen Gehalten die Differenz zwischen diesen und den Gehalten der neuen Gesetze, für alle gleich- | mäßig gekürzt nach Verhältnis des zur völligen Durchführung der Gesetze fehlenden Betrags als Zulage erhalten sollen,
Großh. Oberkonsistorium die Ermächtigung zu erteilen, daß, soweit Einnahmeüberschüsse und AuSgabeersparungen | in 1900/1901 weitere verfügbare Mittel ergeben, diese unter den Rubriken 2, 6 und 11 der Ausgaben (Kosten des Oberkonsistoriums, des Predigerseminars, der Versetzung I des Pfarrdienstes) verwendet werden dürfen, um die für dieses Rechnungsjahr nötige Herabsetzung der Zulagen zu den gegenwärtigen Gehalten zu mindern, beschließen, daß die für dieses Jahr hiernach gewährten Zulagen als pensionsfähiges Gehalt angesehen und behandelt werden rc. _ .
Die zu den Ausgabeposten: Kosten der Landcssynode, des Oberkonsistoriums, Bureaukosten der Superintendenten, Diäten und Reisekosten der Superintendenten und Dekane, Anwaltskosten gestellter Ausschußanträge bezwecken Be- I willigung und werden genehmigt.
Die Sitzung wurde um IV2 ^Ijr nachmittags ge- I schlossen. Fortsetzung der Beratung: Freitag 9 Uhr vor- I mittags. __________
offizielle Erklärungen: I
1. Das Oberkonsistorium sei nicht in der Lage, für das I Budgetjahr 1900/01 über den Koeffizienten von 2,2 — I dieser ist bereits durch Erhöhung des bisherigen Ko- I effizienten von 1,7 entstanden — hinauszugehen. Einem I solches bezweckenden Beschluß könne es seine Zustimmung I nicht erteilen. Der Grund liege in den Erfahrungen I vergangener Jahre, sowie in der Auffassung, daß schon I die erfolgte Erhöhung von 6/10 ein mit Sorge zu unter- I nehmender Versuch sei. Der Oberkonsistorial-Präsident I habe noch jüngst dem Großh. Ministerium wegen des I z. Z. von den Steuerkommissariaten vorzunehmenden I Kirchensteuerausschlags Mitteilung von dieser seiner I Auffassung und Stellungnahme gemacht und beantragt, I die Steuerkommissariate anzuweisen, 2,2 auszuschlagen. | Dies letztere sei geschehen.
2. Diese Stellungnahme beziehe sich nur auf das lausende I Budgetjahr. WaS später zu geschehen habe, sei eine I Sache für sich. Im nächsten Jahre werde mit der Steuerreform, auch für die Erhebung der Kirchensteuer I eine andere Unterlage geschaffen werden; vielleicht er- I mögliche die Verteilung der Steuerlasten dann die Ein- I setzung eines höheren Betrags.
Z. Den allseits geäußerten Wunsch, mit dem 1. April 19U1 I zu einem Definitivum zu kommen, verstehe man voll- I ständig. Das Oberkonsistorium werde alle seine Kräfte I einsetzen, damit dieses Ziel erreicht werde.
Ein Antrag B ern b eck -Staden, die ganze Position an den Finanzausschuß zurück zu verweisen, wird ange
Der Ausschuß empfiehlt indes mit 4 gegen 1 Stimme, in Berücksichtigung der entschiedenen Erklärung des Ober- konsistoriums Ablehnung des Antrages auf Erhöhung der Kirchensteuer. t r r
Synodaler Stamm- Gießen: Die Synode habe großes Interesse, daß über den Antrag abgestimmt werde. Die Lage sei eine sehr traurige; aus diesen provisorischen Zu- | ständen müsse man unbedingt herauskommen, denn sie seien entsittlichend, sie seien gefahrdrohend für die Zukunft des geistlichen Standes. Der Antrag der 24 Synodalen sei ein weithin verständliches Zeugnis; die Ueberzeugung der Synode müsse ausgesprochen werden, daß dem provisorischen Zustand ein Ende gemacht werde.
Synodaler Weiffenbach-Friedberg stellt den Antrag, daß es für das Budgetjahr 1900/01 bei dem Satz von 2,2 verbleiben, dagegen vom 1901 ab, wenn bis dahin die vorausgesetzte Erhöhung des Staatsbeitrags um 140 000 Mk. nicht eingetreten sein sollte, die dann erforderlichen Mittel auf dem Wege der Kirchensteuer eingebracht werden sollen.
Zu den verschiedenen Anträgen sprachen eine große Anzahl Synodale.
Oberkonsistorial-Präsident Buchner rechtfertigt die unbestimmte Erklärung des Oberkonsistoriums und glaubt, daß doch der gute Wille hier zunächst die Hauptsache sei. Der Antrag Weiffenbach bedeute in seinem ersten Teil Annahme der Vorlage des Oberkonsistoriums, der zweite Teil, als Resolution ohne verpflichtende, sondern nur mit moralischer Wirkung, sei ein Ausweg, auf den das Oberkonsistorium gerne eingehe.
Der Antrag auf Kirchensteuererhöhung fallt, nachdem einige Antragsteller in die Zurückziehung gewilligt, gegen 14 Stimmen. Der Antrag Weiffenbach wird gegen eine Stimme angenommen.
Die Beratung über die Übrigen Einnahmeposten er- giebt keine Meinungsverschiedenheiten. Nach ihrer Annahme wird zur Beratung der Ausgabe-Rubriken geschritten.
Es kommen u. a. zur Annahme die Anträge des Ausschusses, zu beschließen,
daß den Beamten des Großh. Oberkonsistoriums vom
rbl hierfür ein großes Arbeitsfeld gewähren; er müffe sie I noch äußerlich unterstützen. - Heute foDe ««« A«°n
übrig, als sie i" wählen $fet da-Verhältnis von
«d-ÜffentaJif*“n etanbpurfte aus; die
Staat uno Kirche W ' '^rer Selbständigkeit immer Kirche werde sich t ^ieIIc Gehaltsfragen vermöchten I «- ">
zu^Sunodaler Eger-Darmstadt spricht sich in ähnlichem Sinn^wie Synodaler Walter aus, hat aber die gleichen Öffnungen, wie Exz. Goldmann. Die Verbindung zwischen S unb Kirch! sei eine evangelische Errungenschaft, weniger die Organisation, als die Entfaltung relrgiosen Lebens habe die evangelische Kirche gewollt. Juristisch sei | der Staat nicht verpflichtet, wenn er aber die Kirche unter* stütze so sei dies ein Akt staatsmännischer Klugheit. ES handle sich jetzt besonders darum, daß der Staat gegenüber beiden Kirchen jedes Mittel ergreife, um die Bande zwischen sich und ihnen zu festigen, um die letzteren in Verbindung mit dem religiösen Leben zu halten. .
Der Antrag des Ausschusses, 380000 Mk. in den Voranschlag mit der Maßgabe einzustellen, daß für das Jahr 1900/01 nur 310000 Mk. in Einnahme vorgesehen werden sollen, wird angenommen.
Eine sehr lebhafte Debatte brachte die pos. 4 der Einnahmen, Umlagen anf die Angehörigen der evang. Kirche.
Ein von 24. Mitgliedern der Synode unterzeichneter Antrag geht dahin, statt der von dem Ausschuß vorgeschlagenen 616000 Mk. 700000 Mk. einzustellen; die Mittel sollen durch Erhöhung des für die Kirchensteuer vorgesehenen Koeffizienten von 2,2 auf 2,5 erzielt werden.
Oberkonsistorial-Präsident Buchner: Er gebe folgende
Lokales und VrsvüyieUes.
(Anonyme Einsendungen, gleichviel welchen Inhalte-, werden grundsätzlich nicht ausgenommen«)
Gieße«, den 2. März 1900.
♦♦ GeschichtSkalender. (Nachdruck verboten.) IVor 107 J«hren, I «m 3. März 1793, wurde zu Poppitz bet Zn-tm der Romanschrist- steller Charles SealSfield, eigentlich Karl Postl.f roren. Seine Kulturromane, in denen er die besondere historische Mission der Nationen und W-ltteile hervorhebt, weisen neben etner glühend n Phantasie gründliche Kenntnis der menschlichen Natur und geschickte Charakterzetchnung auf. Er starb am 26. Mat 1864 auf seinem I Landgute bei Solothurn.
•* Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 7. Februar 1900 Allergnädigst geruht, dem Kanzleidiener bei Großherzoglichen Hofmarstall - Amt, Josef Winter,! zum 1. März aus Anlaß seines 50jährigen Diensffubi läums die Verdienstmedaille des Ludewigs-Ordens zu ver- I leihen. . .
*» Aus dem Gerichtsdieust. Seine Königliche Hoheit der Großherzog habenAllergnädigst geruht, am 25. Februar I ben Gerichtsassessor Heinrich Noack aus Darmstadt zum I Amtsrichter bei dem Amtsgericht Herbstein, den Gerichts- I asseffor Jakob Ernst Mann aus Wonsheim zum Notar mit dem Amtssitze in Oppenheim, den Gerichtsassessor Karl Nikolaus Franz aus Mainz zum Notar mit dem Amtssitze I in Bechtheim zu ernennen.
Reifeprüfung am Gymnasium. Zu der gestrigen I Notiz sei bemerkt, daß auch die sechs Kandidaten, die die | mündliche Prüfung ablegen mußten, bestanden haben. Somit konnten sämtliche 17 Kandidaten mit dem Zeugnis der Reife entlassen werden.
•• Rohheit. Der Student Adam Barth aus Heu bach, gegenwärtig hier, trieb sich gestern nachmittag in betrunkenem Zustande und mit offenem Messer in der Hand am Wieseckerweg herum, neckte die in den Hofraiten befindlichen Hunde, versuchte solche durch die Einfriedigung I hindurch zu stechen, und als ihm dies nicht gelang, lockte I er einen der Hunde auf die Straße, und stach dem Tier I in den Hals, sodaß es stark blutete, und jedenfalls ver- I enden wird.
** Aus ben Mittel« des deutfche« Fischerei-Vereins sind I für daS Einsetzen von Fischbrut und Aschen für die ganze Rheinstrecke, soweit derselbe deutsches Gebiet durch- I fließt, int vorigen Jahre für das Großherzogtum Hessen । I 1050 Mk. bewilligt worden. Der^Fischerei Verein für das Großherzogtum Hessen hat nunmehr im Monat Januar für diesen Betrag auf der Rheinstrecke von Mainz biS Worms folgende Einsetzungen vorgenommen: 4000 Stück einsömmerige Spiegelkarpfen und 500 einsömmerige «eschen.
I Außer diesen Brutfischen wurden auch noch eine Anzahl größere männliche und weibliche «eschen in dem Rheine
I beigesetzt. _______________
8 Vom Lande, 1. März. Schneller noch, als man befürchtet, ist der Umschlag im Witterungscharakter I eingetreten. Auf die sommerlichen letzten Februartage ist I heute wieder rechtes Winterwetter gefolgt. Zu frühe haben die Schneeglöckchen den Frühling einzuläuten versucht; der I eisige Nordost, mit dem der März präludiert, läßt sie ihre I Glöcklein wieder schließen. Auch der Amselschlag und I Drosselsang ist wieder verstummt, und über die frühlings- I träumende Erde tanzen die Arriöregarden des Königs I Winter. Vorgestern gegen 15 Grad Reaumur Wärme im I Schatten, heute morgen 4 Grad Kälte, das ist ein Wechsel, I der ganz dem Witterungscharakter des diesjährigen Winters I entspricht; denn in ihm ist beständig der Wechsel. Brauchen I können wir aber jetzt die Kälte noch und zwar besser, als I die ungewöhnliche Wärme der letzten Februartage. Eine I zu frühe Entwickelung der Vegetation ist für unsere Gegend I fast nie nützlich, weil bann Kälterückfälle, die immer ein- I treten, zu großen Schaden anrichten.
Sich, 1. März. Sonntag den 11. März, nachmittags I Zi/z Uhr, wird Herr Rechtsanwalt Reh aus Alsfeld in
dem Saale des Gastwirts Jakob Stein, „Zur Eisenbahn", einen Vortrag in dem hiesigen Gewerbeverein über Eherecht und Erbrecht nach dem neuen Bürgerlichen Gesetzbuch halten, wozu jedermann freien Zutritt hat.
A Ruppertenrod, 1. März. Gestern nachmittag, als kurz vorher die Bergarbeiter mit ihrer Arbeit $eicrabenb gemacht, brach in dem SchntzhüuSch-n der in nuferer G-. martung gelegenen Sifenfteingrube „Martin" Feuer au«. Das aus Brettern zusammengefügte Häuschen brannte vollständig mit seinem Inhalte au Seilen, Werkzeugen und anderen Dingen nieder. Der Schaden wird lluf ungefähr 500 Mk. geschätzt, lieber die Entstehungsursache des Brandes weiß man nichts Genaueres, jedenfalls ist dieselbe aus den in der Hütte befindlichen Ofen zurückzuführen.
§§ Aus dem Ohmthal, 1. März. In vielen Orten unseres Gebietes tritt zurzeit die Influenza wieder sehr stark auf. Ganze Familien werden von ihr hcimgefucyt und drangsaliert mit Kopfweh, Gliederschmerzen, Husten, Appetitlosigkeit und anderen Plagegeistern. Den bösartigen I Charakter hat die Grippe allerdings nicht, wie vor neun I Jahren, als sie zum erstenmale zu uns kam, aber dessen- I ungeachtet muß doch in vielen Fällen ärztliche Hilfe in An-. I spruch genommen werden. Der ewige, schroffe Wechsel deS I Wetters scheint die Krankheit sehr zu begünstigen.
Darmstadt, 1. März. Nach hierher gelangter I Nachricht ist gestern in Pfungstadt Herr Kommerzienrat I Justus Ulrich, der Mitinhaber der weltbekannten I tzildebrandschen Brauerei, im 64. Lebensjahre gestorben. I Der Verstorbene hatte sich aus den bescheidensten Anfängen I zu hochachtbarer Stellung in Industrie und öffentlichem I Leben emporgearbeitet, er war ein self made man in des Wortes schönster Bedeutung. Mit warmem Herzen und I praktisch sicherem Blick nahm er am öffentlichen Leben teil und sicherte sich durch hingebungsvolle und erfolg- I reiche gemeinnützige ThÜtigkeit in weiten Kreisen größte Hochachtung und Sympathie. Herr Ulrich war eine zeit- lang Mitglied des Reichstages, wo er der nationalliberalen Partei angehörte und zu deren eifrigsten Anhängern er zählte Er bekleidete eine Reihe öffentlicher Ehrenämter, u a. war er für die Hebung der Ziegenzucht un Interesse des kleinen Mannes durch Begründung emes seit längerem in Pfungstadt und Umgebung sehr segensreich wirkenden Vereins ungemein thätig. Der sehr bescheidene und»mit den besten Charakter-Eigenschaften ausgestattete Manir. konnte am Abend seines Lebens auf em reiche* und wohl- gelungenes Lebenswerk mit aller Befriedigung zurück^ blickenn. Sein Gedächtnis wird in Ehren bleiben!
Wetzlar 1. März. Handelskammer für den Kreis Wetzlar. Der „Wetzl. Anz" schreibt: Wir können heute berichten, daß der Ausschuß für die Errichtung einer^Handelskammer für den Kreis Wetzlar in feiner Sitzung vom 28 v. Ms. den Wortlaut der an den Herrn Regierungspräsidenten in Koblenz zu richtenden Eingabe, in welcher die Bildung der Handelskammer beantragt wird, festge- stellt hat Der Antrag wird in diesen Tagen emgereicht werden: er darf aller Voraussicht nach auf Genehmigung rechnen, weil die ^zwischen an maßgebender Stelle erfolgten Erkundigungen ergeben haben, daß er bei den Behörden auf Schwierigkeiten nicht stoßen tmro.
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Fleisch-Extract
übertrifft trete billigeren Preises an N*hrkr1*1 und Wohlgeschmack die Liebig’sohen Extract* und ist L allen besseren Drogen-, Delicatessen- und Colonialwaaren-HaDdlumren en haben.
Wetterbericht. Von Nordwesten her, woselbst das Barometer stark gestiegen ist, hat hoher Druck sich weiter in den Kontinent herein ausgebreitet, wahrend über der Osthälfte des Erdteils eine umfangreiche Depression lagert. Das Zentrum derselben zieht langsam in das Innere von Rußland ab. Ein am Südfuße der Alpen gelegenes sekundäres Minimum steht mit der östlichen Depression ihn Verbindung. In Zentral-Europa sind bei dieser Druck-Verteilung zumeist nördliche Winde vorherrschend geworden. In der Pfalz und in Franken, woselbst gestern und nachts Regen fiel, hatte e^, am Morgen aufgeklärt. Im füdlicheren Deutschland dagegen bestaub trübes Wetter mit ausgiebigen Schneefallen. Die Temperaturen sind auf unserem ganzen Gebiete unter den Gefrierpunkt gesunken. — Voraussichtliche Witterung. Wolkiges, ziemlich kühles Wetter uni) un ©üben noch weise Niederschläge, dann vorübergehende Besserung.
Handel und Uerkehr. Uslkswirtsthast.
Frankfurter Börse vom 1. März
Wechsel auf New-York zu 4,21-22.
Prämien auf Kredit per ult. Februar 0.00%, do. per ult. März 1.25%, do. per ult. April 2.200/0 Diskonto Kommanfht per ult. Febr. 0.00%, do. per ult. März 1.35%, do. per ult. Aprü 2.20%. Lombarden per ult März 0.85%, do. per ult. April 1.25%, do. per ult, Mai 0.00, Deutsche Bank per ult. März 0 00.
Notierungen: Kreditaktien 236.60-000 , Diskonto - Kom- mandit 199 40-20-30.000, Staatsb. 140.80, Gotthard 143 30 Lombarden 29.80-00, Ungar. Goldrente 98.55, Italiener 94 80, 3prez. Mexikaner 26.30, Oesterr. Coupons 84.30, Amerik. Coupons 4.19 Privat-Diskont 5%.
1% bis 2% Uhr: Kredit 236.60-30, Diskonto 199 10-198.50-00 Staatsbahn 140.80, Lombarden 29.80, Portugiesen 24.50.
Vommerfche Hypotheken - Slktten - Bank. Wie aus dem Inseratenteile unserer heutigen Nummer ersichtlich, «erden die am 1. April l. Js. fülligen Pfandbrief-Coupons bereits vom 15. März l. >jS. ab kostenlos eingelöst.
Mecklenborg.Ltrelltzsch« H»poth.k.nb-nk. Wi- auä dem Inseratenteile unserer heutigen Nummer ersichtlich, «erden dre am 1. April l. Js. fälligen Pfandbrief-CoupanS bereits vom 15. Marz l. IS.
I ab kostenlos eingelöst.


