Die Kriegerkameradschaft „Hassia" und die hessische Presse.
Wie die „N. Hess Volksbl." hören, steht auf der Tagesordnung der demnächst in Darmstadt stattfindenden Sitzung des Gesamtvorstandes der Kriegerkameradschaft „Hassia" ein Antrag, der bezweckt, die in Berlin als politisches Blatt täglich erscheinende „Feldpost" zum offi ziellen Verbandsorgan zu erwählen (zurzeit ist die „Parole" oifi stell es Organ) und das Abonnement für die Vereine nicht nur obligatorisch zu machen, sondern allen Mitgliedern der „Hassia".Vereine zu empfehlen. Die „Feldpost" erscheint in dem Verlage des bekannten Berliner Zeitungsverlegers Scherl. Das genannte Darmstädter Blatt vermutet nun, offenbar sehr richtig, daß dieser reichshaupt- städiische Zeitungsmann dem Präsidium der „Hassia" Vorteile zu Gunsten der Verbandskasse in Aussicht gestellt hat. Schon im verfloffenen Jahre soll die „Feldpost" einen ganzen Monat lang gratis an sämtliche „Hassia" Mitglieder gesandt worden sein, da aber der erwartete Erfolg nicht eintrat, scheint man jetzt etwas dringender vorgehen zu wollen, wie der erwähnte Antrag beweist.
Vielleicht geblendet durch die von dem Berliner Verleger für den Verband in Aussicht gestellten Vorteile scheint man, obwohl die „Parole" als offizielles Organ vollständig genügt, innerhalb deS Präsidiums der „Hassia" geneigt, auf die Berliner Offerte eiiijugeben,—uybarüber ganz zu vergessen, daß man, wie die „N. H Volks bl." weiterhin durchaus zutreffend bemerken, hierdurch die gesamte reichstreue hessische Presse, die seither den Bestrebungen der „Hassia" die größten Sympathieen entgegen gebracht hat und sie allezeit zu fördern bestrebt war, schwer schädigen würde.
Für gewisse Leute scheint aber alles Heil aus Berlin zu kommen. Für Herrn Scherl, von dem es neulich hieß, daß er nicht nur Herausgeber der patriotisch redigierten „Feldpost", sondern auch Miteigentümer an einem der schärfsten Oppositionsblätter sei, ist eben auch das einzugehende Vertragsverhältnis mit der „Hassia" nur reine Geschäftssache", aber das Präsidium der „Hassia" sollte sich doch wahrlich auf einen anderen, höheren Standpunkt stellen, und schon die Pflicht der Dankbarkeit sollte ihm verbieten, einer gegen die einheimische Presse gerichteten Maßregel zuzustimmen, deren Unterstützung man bei allen patriotischen Festlichkeiten ohne weiteres als selbstverständlich betrachtet.
Um die Verlagsunternehmungen des genannten Berliner groß ndustliellen Zeitungsmachers flüchtig zu kennzeichnen, sei daran erinnert, daß ihm unwidersprochen nachgewiesen wurde, daß die in seiner über alle Gebühr verbreiteten illustrierten, an Flachheiten Unvergleichliches leistenden Wochenschrift die von ihr als von dem jetzigen südafrikanischen Kriegsschauplätze stammend be zeichnetenAbbildungen aus der Zeit des Jame- son-Feldzuges herrührten. Und erst in den letzten Tagen ist das entsetzliche Berliner Lokalblatt deS Herrn Scherl auf einer neuen Mogelei ertappt worden. Wie die „Tägl. Rundsch." mitteilt, wurde in der DonnerStag-Nummer des „Bert. Lokal Anzeigers" in hohen Tönen das Lob des berühmten Geographen Freiherrn v. Richthofen gesungen, de» Präsidenten der Gesellschaft für Erdkunde, der an diesem Tage sein 50jähriges Doktor - Jubiläum feierte. Mitten aus diesem Aufsätze lächelte in freundlichen Zügen ein Bildnis, das den Gefeierten darstellen soll. Ja Wirklichkeit ist cs daS wohlgetroffene Porträt des Staatssekretärs im Auswärtigen Amt, der ein weitläufiger Verwandter deS gelehrten Forschungsreisenden ist, sonst aber nichts mit ihm gemein hat, selbst nicht die entfernteste Spur eher Ähnlichkeit; Das genannte Berliner Lokalblatt, das offenbar ein Porträt des Geographen nicht auftreiben konnte, half sich kalt lächelnd mildem des Diplomaten heraus! Derartige „Scherze", mir denen Herr Scherl seiner nato gläubigen Lesegemeinde Sand in die Augen streut, erzählt man sich in Berlin in unerichöpflicher Anzahl.
Die ,,N. Hess. Volksbl." fordern zu einem einmütigen Protest der gesammten hessischen Presse gegen den bevorstehenden Beschluß des „Hassia"- Präsidiums auf, und wir glauben, kein hessisches Blatt wird diele Aulfoiderung unbeachtet lassen. Das Darm- städter Blatt spricht schließlich die Hoffnung aus, daß die Mitglieder des „Hassia"-Präsidiums einen solchen illoyalen Beschluß nicht fassen werden. Wir hoffen zuversichtlich ein ®leid)eö und lehen, mit dem genannten Blatt, der Ent- scheroung des Präsidiums mit Vertrauen entgegen.
Aus Stadt und Kund.
Gießen, 1. Dezember 1900.
** Vortrag. Wie im Inseratenteil angezeigt ist, wird am Montag, 3 Dezember im großen Saale des „Hotel Emhorn" aoenbs 8 Uhr der erste Missionar der neu qe gegründet n „Sudan-Pionier Mission" über die Möglichkeit und Notw ndigkeit einer Misswnsarbeil in dem bis jetzt noch für die Mission verschlossenen großen Sudan (Nord aftlka) beraten und ans (einen eigenen Erlebnissen im Umgang mit d n Sudanvölkern erzählen
** Projektionsvorträge von Professor Sauer. Der dritte Vortrag, der die berühmten demschen Skulpturen des 13. JahiHunderts (von Bamberg, Naumburg, Halberstadt ;i. s. w.) behandeln wird, findet Montag, 3. Dezember um 4, bezw. Dienstag, 4. Dezember 6«/, Uhr statt.
•* Die Gemälde-Ausstellung im Turmhause' am Brand hat in dieser Woche wieder eine durchgreifende Aenderung erfahren, indem 35 Gemälde neu hinzugekommen sind. Unter den neu ausgestellten befindet sich auch eine kleine Kollektion eines Frankfurters, Otto Scholderer, worauf wir besonders Hinweisen wollen. Da nun kommende Woche eine
größere Kollektion eines Pariser Malers, W. Lefebre, angemeldet ist, so kann ein Teil der neu ausgestellten Gemälde nur bis zum Donnerstag in der Ausstellung verbleiben, weshalb wir unseren Kunstfreunden den baldigen Besuch der gegenwärtig reichhaltigen (120 Gemälde) und interessanten Ausstellung empfehlen. Dem Kunstverein neu beitretende Mitglieder nehmen noch Teil an der bevorstehenden Weihnachsverlosung. Die Liste zum Einzeichnen liegt in dem AuSstellungSsaale offen.
•* Wohlthätige Stiftung. Rentner Ludwig Bücking hier hat aus Anlaß ferner am 27. Oktober gefeierten goldenen Hochzeit dem Allgemeinen Verein für Armen- und Krankenpflege eine Stiftung von 10000 Mk. gemacht. Das Kapital soll unter dem Namen „Julie Bücking-Stiftung" von dem Allgemeinen Verein verwaltet, und die Zinsen zur Pflege oder Unterstützung hiesiger hilfsbedürftiger Kranker ganz nach freiem Ermessen des Vorstandes verwendet werden. Schöner und edler kann ein so seltener Freudentag, wie er Herrn und Frau Bücking beschieden war, nicht gefeiert werden. Herrn Bücking, der dadurch einen neuen Beweis seiner schon früher so reich betätigten hochherzigen Gesinnung gegeben hat, gebührt dafür der wärmste Dank.
** Aut dem Bureau des Stadttheaters. Herr Carl W.lliam Büller gastiert hier am Sonntag zum dritten und letzten male als „Rentier Schulze" in der beliebten SalingrS'schen Posse mit Gesang „Pechschütze". Der Künstler wird an diesem Abend einige seiner besten Couplets zum Vortrag bringen. Es ist ja allgemein bekannt, daß Büller gerade im Couplet-Vortrag ganz Außergewöhnliches leistet.
-k- Ausstellung. Die auf dem letzten hessischen HandelS- fammritag in Mainz von der Handelskammer in Darmstadt angeregte Frage/ ob sich bei der im Jahre 1902 in Düsseldorf stattfindenden rheinischen Jndustrie- und Gewerbeausstellung auch Industrielle aus dem Großherzogtum Hessen beteiligen können, hat, nachdem Unterhandlungen zwischen den bestimmenden Faktoren statt gefunden haben, jetzt, wi? wir hören, Beantwortung im bejahenden Sinne erfahren. Eine offizielle Benachrichtigung der Interessenten durch die verschiedenen Handelskammern dürfte bald zu erwarten fein.
** Die General-Versammlung des Detaillisten-Vereins fand am Freitagabend im Saale deS „Hotel Einhorn" statt. Nach dem von dem Vorsitzenden Ernst Balser erstatteten Jahresbericht hat der Verein einen Bestand von 92 Mitgliedern. Es fanden im abgelaufenen Vereinsjahre 13 Vorstandssitzungen, eine außerordentliche Generalversammlung, die Konferenz der südwestdeutschen Detaillisten Vereine in Hanau, sowie 5 AuSschutzsitzungen statt. Die Fälle, in denen wegen unlauteren Wettbewerbs seitens des Vereins eingeschritten werden mußte, haben sich vermindert, und die wenigen Fälle konnten brieflich erledigt werden. Betreffs der Ausverkäufe wird in dem Bericht erwähnt, daß auf ein Verbot des Nachschubs von Waren hingearbeitet werden müsse. Der Verein hat durch Eintrag in das Vereins- regifter die Rechte einer juristischen Person erworben. An der Bearbeitung des Handelskammerberichts nahm eine vom Verein eingesetzte Kommission teil. Die zum Zwecke der Herbeiführung eines einheitlichen Ladenschlusses in Umgang gesetzte Liste weist 246 Unterschriften auf, doch ist der erwartete Bescheid des Großherzoglichen KreisamteS bisher noch nicht erfolgt. Der Verein nahm ferner Stellung gegen das den Detaillistenstand schädigende Vorgehen der Spiritus Centrale. Betreffend das Offenhalten der Schaufenster an Sonntagen teilt der Vorsitzende mit, daß darüber die Bürgermeistereien befinden können, sofern aus den Kreisen der Interessenten diesbezügliche Wünsche vorgebracht würden; der Verein habe sich demzufolge mit einer Eingabe an das Kreisamt gewendet. Eine Vorstellung bet der Postbehörde betr. Neunummerierung der Fernsprechanschlüsse, sowie eine auf Freigabe zweier Sonntage vor Ostern gerichtete Eingabe an das • KreiSamt wurden abschlägig beschieden; die auf Festsetzung einer für ganz Hessen einheitlich en Sonntagsruhe gerichteten Bestrebungen waren bisher noch ohne Erfolg. Der Antrag auf Fertigbedienung der um 3 Uhr noch in den Lüden anwesenden Käufer wurde vom Verein unterstützt, desgl. eine Eingabe an die Stadt betr. des WeihnachtSmarkteS und Bekanntgabe derjenigen Mäikte, bei denen der Viehhandel wegen der Maul- und Klauenseuche ausgeschlossen werden muß. Die auf daS Verbot von Wanderlagern gerichteten Bestrebungen hatten nicht den erwünschten Erfolg. Das System der Rabattsparmarken hält der Verein weder im Interesse der Käufer noch der Verkäufer, es werde Aufgabe der Vereine sein, ein anderes System des Rabattgebens zu wählen. Als erfreulich bezeichnet der Bericht die Gründung weiterer Detaillistenvereine im Verbandsbezirke. Der Vorsitzende erstattete hierauf einen kurzen Bericht über die Konferenz südwestdeutscher Detaillisten Vereine in Hanau (über deren Verlauf wir f. Z. berichteten). Das
auf Beschluß der Konferenz gegründete, in Mainz
erscheinende VerbandSorgan wird jedem VerbandSmitgliede (der Verband zählt deren 1450) zugestellt. — Ein in
der folgenden Diskussion gestellter Antrag, der Verein
möge bei der Bürgermeisterei dahin vorstellig werden, daß die Gießener Märkte durch Plakate in den Wirtschaften der in weiterer Umgebung Gießens gelegenen Orte bekannt gemacht werden, wurde zum Beschluß erhoben. — Der vom Kassirer Aug. Noll erstattete Kassenbericht verzeichnet einschließlich des aus dem Vorjahre verbliebenen KaffenbestandeS von 353 M. 86 Psg. an Einnahmen 957 M. 36 Pfg., denen Ausgaben im Betrage von 423 M. 70 Pfg. gegen« Überstehen, sodaß der Verein mit einem Kassenbestand von 533 M. 66 Pfg. in daS neue Jahr eintritt. — In den Vorstand werden die He>ren Ernst Balser und Wilh. Herber t wieder-, die Herren Karl H oru, Konr. Schmidt
Grosses
Sie Beerdigung ß'
i'm Atter von entschlafen ist,
und G. W. S chn ei be r neugewählt. — Betr. der Hand, kämm er wähl beschließt die Versammlung, einen i trieb Vertreter des Detaillistenstandes in der Person des Röhr als Kandidaten aufzustellen, ferner für die ®le.f wähl des bisherigen verdienten Mitgliedes der Herrn Kommerzienrat Heichelheim einzutreten, betr. etwa von anderer Seite empfohlenen dritten Sanbibat? den Mitgliedern freie Hand zu lassen — Die Versammle nahm bann einen Antrag an, wonach im Lause des Win ix. einige das Handelsrecht und sonstige dem Kausmannsft^ interessierende Themata betreffende Vorträge geh^ werden sollen.
Marburg, 28. November. Einen dreisten Coup hier ein Schwindler ausgeführt, der sich in einem h, sigen Gasthofe einlogiert haue. Er lernte dort den Reift- ben einer auswärtigen Firma kennen. An diese sandte er bann ein Telegramm, das er mit dem Namen Reisenden unterzeichnete und in dem er bat, 100 Mark n«j Cassel zu senden. Das Geld kam auch umgehend dort a und wurde dem Pseudoreisenden ausgezahlt, der sich auf Nimmerwiedersehen empfahl. Der GasthauSbesher n Cassel hatte keinen Anlaß, Mißtrauen in diese seines Gastes zu setzen, der sich mit den Verhältnisse Firma völlig vertraut zeigte, und so leistete er aus btfa Bitten die bei solchen Auszahlungen von der Post verlang Bürgschaft für die Person des Empfängers.
** Kleine Mitteilungen ans Hessen und den Nachbarßutn Die Stelle des Ober Steuerinspektors zu Neuwied ist da Stationskontrolleur, preußischen Steuerinspektor Claßen p Darmstadt verliehen worden — Der „Reichs-Anzeigt- meldet jetzt die Versetzung des Ersten Staatsanwalts StUi- gast in Könitz an die Staatsanwaltschaft beim Landgench in Limburg a. d. Lahn.
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Vermischtes.
*Leipzig, 30. November. (Amtlich.) Aus dem Ranzig bahnhof Eng eldorf fuhr gestern abend 10 Uhr bet m Dresden kommende Durchgangszug Nr.4576, bem ir- tümlich die Einfahrt freigegeben war, eine in seinem 6m fahrtsgeleise stehende Wagengruppe an, wodurch die lepKi acht Wagen dieser Gruppe entgleisten. Beide Hauptgeleise der Leipzig^DreSdener Linie sind vorübergehend fftfptnL Infolge des herrschenden dichten Nebels bemerkte berl'ofomotir führet bas Hinbernis erst, als es ihm nicht x* war, ben Zug zum halten zu bringen. Der MateriaV^ob^ ist ziemlich bebeutenb. Niemanb wurde verletzt.
* „Der Präsident betet" — unter diesem W erzählt Adolphe Brisson im„Temps": Ich folgte der Meng', die sich zu dem ,.Hotel Scribe" hinbewegte. Und da weit.1. Eigenschaft als Chroniqueur mir das Anrecht auf einig« Privilegien gab, konnte ich bis zu der Schwelle der Wohnunz unseres berühmten Gastes gelangen. Der Präsident Krüge: war gut bewacht. Seine Secretäre, seine Freunde, feint Diener wachten darüber, baß seine Andacht nicht geftöi: würbe. Ich mußte mich also bar auf beschränken, wie bi: Person bei Victor Hugo „diese Mauer, hinter der etroal passiert", zu betrachten. Da sagte einer der Attache- be: Gesandtschaft zu mir: „Der Präsident betet." Ich sand daß dieses Wort in seiner Einfachheit Größe hatte. 6^ klang in meinen Ohren wie ein fremdes Wort, das von weither gekommen ist. Es beschwor in mir Bilder, an bie wir kaum noch gewöhnt sind. Es war überhaupt nidjt „modern". In unserem Paris, das so wild bewegt, so von von Frivolitäten und Leidenschaften ist, giebt eß zvnMv- Leute, die beten, aber das sind Demütige, schmerzgeqMe Wesen, die bei Gott eine Linderung ihres Elends suchen. ES giebt auch Frauen, die zur Kirche ein reuiges Herz bringen. Die Frömmigkeit ist bei uns etwas Intimes, Diskretes unb Heimliches geworden; sie gesellt sich Nicht mehr dem osfijielleu. Leben, aus dem sie sozusagen verbannt ist. Deshalb schier es mir, als mir der Attache sagte: „Der Präsident tritt", als ob ich in bie fernen, sagenumwobenen Zeiten zurückversetzt wäre, in denen die Könige, die Fürsten, die Führer der Menschen im Bewußtsein ihrer Schwäche die Vorsehullz- baten, sie in der Prüfung zu trösten und ihnen in dem Rat^ zu helfen....."
* Aus San Francisco wird ein schwere-Ungiuv gemeldet. Beim Fußballspiel stürzten viele Zuschauer durch bas Dach einer Glasfabrik auf heiße Oefen. Es würben dabei 12 Personen getötet, 10 lebensgefährlich, 80 leicht« verletzt. __
Handel und Verkehr. UolksmirtM
— Pommersche Hypotheren-Aktiett-Vanr. Wir Inseratenteil ersichtlich ist, werden die am 2. Januar 1901 Pfandbrief - KouponS bereits vom 15. Dezember ab kosten» etngelöst.
— Pfandbriefe. Angesicht- der Vorgänge vww
unu mun guyinu, wiuiiviiuu — i,
teressant, zu sehen, wie die Bayerische Regierung die » gäbe von Schuldverschreibungen auf den Inhaber betta« ■ Bet allen solchen Gesuchen hängt die staatliche Genehmtgunkl verschiedenen Vorbedingungen ab, vor allem von der notabene eingezahlten Akttenkavitals. Auch die Silanzm unD schästSberichte der letzten drei Jahre müssen vorgelegt werden- halten diese drei Jahre für eine sehr geringe Z ffer bet HvMd Gesellschaften, dte doch den Haupttetl tbrer Beleihungen wen tr * vorgenommen haben, sodaß eine gewisse Prüfung immer Hw wendig wäre. Im Ganzen sind dte elf Bedingungen, die >ur Genehmigung solcher Gesuche j.tzt in Bayern aufgestellt sind, r , lich formeller, d. h. bureaukratilcher Natur und haben mit der eig ltchen Sicherheit des Pfandbriefes nrchtS zu thun. __
ißt die beste, man kaufe
Qf »rL nicht8 anderes. Das bes
ist des guten Feind.
(Original.Marko in 0°-°^


