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2.6.1900 Erstes Blatt
 
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Be-lrkSeiferrbahnrat. Aus der am 31. Mai abge- haltenen Gesamtsitzung des Bezirkseisenbahnrats Frankfurt «. M. berichten wir über nachstehende, unsere Stadt in» dressierende Verhandlungsgegenstände:

1. Antrag Macco.Siegen und Genoffen, betreffendbessere In- standhaltnng und Reinlichkeit der V-Züge wird ein­stimmig befürwortet. Die vertretenen Direktionen erkannten be­stehende Uebelstände an, es seien infolge ihrer eigenen Wahr­nehmung bereits die zur Abstellung erforderlichen technischen Umänderungen eingeleitet.

2. Borlage der König!. EtsenbahmDirektion Frankfurt a. M., be­treffendUmrechnung der Gütertarife für die Bahnhöfe Frankfurt a. M. und Hanau nach den wirklichen Ent­fernungen^. Die Versammlung erblickt in dieser Maßregel eine vielfache Verschiebung wirtschaftlicher Jntereffen des beteiligten Handelsstandes und lehnt die Vorlage einstimmig ab.

3. Der Antrag Güttler, Zuckerfabrik Maingau, betreffendden teleph. Anschluß der Güterabfertiaungsstellen an die Zentraltelephonstelle der betreffenden Stationen" wird einstimmig befürwortet.

4. Der Antrag Koch-Gießen und Genossen, betreffend die Einrichtung einer Schnellzugverbindung mit 3. WagenNaffe in Richtung Frankfurt a. M.KasselHannover mit Anschluß an Schnellzug 8 oder 10 der Main-Neckarbahn mit Gegenzug, dieser eintreffend in Frankfurt a. M. gegen 11«/-Uhr nonmttag-, zum Anschluß an Schnellzug 165 nach München ab 12*

, 6 , Basel 11*

v-Zug 51 Wiesbaden 12«

, 51 Köln , 12«

wird einstimmig vom Plenum angenommen.

5. Der Antrag Koch Gießen und Genoffen auf Herstellung eines neuen Schnellzuges GießenKöln mit Gegenzug eventl. Durchführung des Hagener Schnellzugs Nr. 81 von Betz­dorf nach Köln und Einführung eines Teil-SchnellzugcS Köln- Betzdorf zum Anschluß an den HagenGießener Schnellzug Nr. 82 in Betzdorf" fand ebenfalls ein­stimmige Annahme. Die Anträge 4 und 5 hatten sich auch Seitens der Direkton Frankfurt a. M. einer wohlwollenden Auf­nahme zu erfreuen. Hoffentlich bekundet sich in gleicher Weise endlich an entscheidender Stelle in Berlin gleiche Ge­neigtheit!

* Perf-nalnachrichten. Dem Bürgermeister Friedrich Jakob Berges II. zu Petterweil wurde das Silberne Lreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen ver- liehen. Am 30. Mai wurde der Forstassessor Karl Wallen­fels zu Gießen zum Oberförster der Oberförsterei Lorzen» bach, der Forstassistent Karl Freiherr Schenk von Sch mitt bürg zum Oberförster der Oberförsterei Kelster­bach, der Forstassistent Wilhelm Heim bürg zu Lorsch zum Oberförster der Oberförsterei Lindenfels, der Forstassistent Richard Schlich zu Romrod zum Oberförster der Ober- sörsterei Höchst, der Forstassistent Hermann Wiener zu Jugenheim zum Oberförster der Oberförsterei Maulbach, der Forstafsistent Wilhelm Schlag zu Gießen zum Ober­förster der Oberförsterei Messel, der Forstassistent Karl H o f f m a n n zu Darmstadt zum Oberförster der Oberförsterei Romrod, der Forstafsistent Ludwig S chr eh er zu Grünberg zum Oberförster der Oberförsterei Wahlen, der Forstassistent Friedrich Kullm ann zu Nidda zum Oberförster der Ober- strsterei Burg-Gemünden, der Forstafsistent Dr. Emil Schüz zu Beerfelden zum Oberförster der Oberförsterei Ulrichstein, dec Forstaffessor Hugo Seidel zu Darmstadt zum Ober­förster der Oberförsterei Schotten, der Forstaffessor Wilhelm Cellarius zu Mainz zum Oberförster der Oberförsterei Bad-Salzhausen, der Forstaffessor Georg Ohl zu Groß- Gerau zum Oberförster der Oberförsterei Grebenhain, die Forstaffessoren Karl Urstadt zu Darmstadt, Wilhelm Fuchs zu Mainz, Hermann Lautenschläger zu Mainz, Hans Schwörer zu Papiermühle bei Londorf, Gustav Krug zu Mainz zu Forstassistenten mit Wirkung vom 1. Juni de. Jahres ab ernannt; ferner wurden die Stationsgehilfen bei der Main-Neckar-Eisenbahn Otto Cramer, Heinrich Graulich, Karl Justus, Heinrich Schnittspahn und Johannes Wolf aus Darmstadt, Karl Thomas aus Elberfeld, Philipp Feick aus Fränkisch-Crumbach, Peter Mütz aus Bickenbach, Karl Stumpf aus Zell i. Od., Jakob I a c o b y aus Bickenbach, Heinrich F r i tz aus Zwingen­berg und Friedrich Wilhelm Schroth I. aus Egelsbach, fvwie die Expeditionsgehilfen bei der Main-Neckar-Eisenbahn Karl Gompf aus Beffungen, Ludwig Dönges aus Orles­hausen, Wilhelm Schroth II. aus Egelsbach und Otto Minheim aus Gedern zu Stationsasfistenten bei dieser gähn sämtlich mit Wirkung vom 1. Januar 1900 an ernannt. Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde verliehen am 5. Mai dem Mitglied der freiwilligen Feuerwehr zu Friedberg Heinrich Neuß. Ernannt wurde am 30. Mai der Gerichtsvollzieher mit dem Amtssitz zu Alsfeld Johann Georg Michel zum Gerichtsvollzieher zu Groß-Umstadt, am 26. Mai der Steueraufscher Robert Junge zu Darmstadt mit Wirkung ,om 1. April d. I. an znm Kanzlisten bei der Landes- lofterie-Direktion, am 19. Mai der Dammwärter Simon Schneider zu Bingen zum Hafenmeister in Bingen, am 23. Mai der Gefangenwärter Max Schad zu Darmstadt zum Gefangenaufseher am Provinzialarresthaus zu Darm­stadt mit Wirkung vom 1. Juni 1900 an.

* Unfall. Bei dem gestern gemeldeten Unfall ist das Pferd nicht durchgegangen, sondern der Fuhrknecht auf der neugepflasterten Straße ausgeglitten und so unter die Räder geraten.

Friedberg, 31. Mai. Die H an de ls kämm er beschloß u. a. sich wegen täglicher Beförderung des Zuges 514 abends 927 ab NiddaGelnhausen von neuem an die Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. zu wenden und energisch gegen die Auffassung zu protestieren, als ob die Petition im Interesse der BUdinger Kammermitglieder und nicht vielmehr im Jutereffe des gesamten Verkehrs eingereicht worden sei. Ferner wurde beschlossen, an die VerkehrS- inspektion Gießen das Ersuchen zu richten, die Fahrkarten FriedbergSchotten auch zur Rückfahrt LaubachFriedberg und umgekehrt und die Fahrkarten Gelnhausen (und da- hinterliegenden Orten)Schotten auch zur Rückfahrt GedernGelnhausen und umgekehrt zuzulaffen. Die Oberpostdirektion soll ersucht werden, Fernsprechanstalten in Nidda, Schotten, Stockheim, Laubach u. s. w. einzurichten. Der Vorsitzende teilte darauf die Tagesordnung des am 31. Mai stattsindenden Bezirkseisenbahnrats mit. Punkt 3 betrifft Antrag des Direktors Güttler zu Hattersheim auf telephonischen Anschluß der Güterabfertigungsstellen an die Zentralstelle der betr. Stationen. Punkt 7 derselben be­trifft den auch von dem diesseitigen Vertreter unterstützten Antrag des Kommerzienrats Koch-Gießen betr. die Ein­richtung einer Schnellzugsverbindung mit 3. Wagenklasse in der Richtung Frankfurt a. M.Hannover mit Anschluß an Schnellzug 8 oder Schnellzug 10 der Main-Neckarbahn. Punkt 5 betrifft die Herstellung einer durchgehenden Schnell­zugsverbindung GießenKöln mit Gegenzug. Die Kammer beauftragt, ihren Delegierten diese Anträge zu unterstützen. Der Vorsitzende nahm sodann neue Anträge entgegen: Kromm-Schotten: Bessere Verbindung zwischen Schotten und Friedberg bezw. Gießen; Wetzell- Nieder-Erlenbach betr. Unterhaltung der Kreisstraße Vilbel Homburg; Umwandlung des Postamts III in Vilbel in ein Postamt II. Klaffe. Die Kammer beschließt auf den Antrag Sprengel-Bad-Nauheim einstimmig das Ministerium zu ersuchen, in Bad-Nauheim ein selbständiges Steueramt einzurichten.

Vermischter.

Berlin, 31. Mai. Der Kassierer der Spandauer Straßenbahngesellschaft, Max Döring, ist nach Unter­schlagung von 7350 Mk. und Verübung von Fälschungen zur Deckung der Unterschleise flüchtig geworden.

* Kiel, 31. Mai. Diese Nacht hat ein großes Brand­unglück das Dorf D a l l d o r f bei Segeberg heimgesucht. Das Dorf ist vollständig eingeäschert, 23 Gebäude sind der Bernsichtung anheimgefallen. Der Vieh- und Inventar- Verlust ist sehr bedeutend.

* Budapest, 31. Mai. Der Rechtshörer Max Goldzieher, Sohn des bekannten Orientalisten, Uni­versitätsprofessors Dr. Goldzieher, erschoß sich aus Furcht vor dem Rigorosum.

ArbeiterbeWegunz.

O Gieße«, 1. Juni. Von den im Ausstand befindlichen Maurern haben 80 der unverheirateten nach dem Kreise Biedenkopf Arbeit angenommen. Die Leute werden dort mit Erd- und Planierungs- arbeiten beschäftigt und es ist ihnen die Zuficherung erteilt, daß die Beschäftigung solange es die Witterung zuläht, auch den Winter über forldauert

Petersburg, 31. Mai. In der hiesigen Zwirnspinnerei von Jakob Pahl brachen dieser Tage große Arbeiterunruhen aus. Um die Ordnung wiederherzustellen, mußte ein starkes Polizeiaufgebot ein­greifen. Die Polizei verhaftete 800 Arbeiter, die alle noch jetzt im Gefängnis find. Man vermutet, daß die Kiewer und Charkower Arbeiterunruhen, die kürzlich entstanden waren, mit den hiesigen Un­ruhen zusammenhängen.

Gerichtssaal.

Darmstadt, 31. Mai. Das Landgericht hat, wie derFranks. Zig." geschrieben wird, gestern die von dem pensionierten Amtsrichter Eckstein in Ulrichstein gegen den FiskuS auf Nachzahlung des vollen Richtergehaltes angestrengte Klage abgewiesen. Die Sache wird jedenfalls die Instanzen durchlaufen.

Krieskasten der Redaktion.

W-R. Aber bitte, sehen Sie sich doch unsere Nr. 124 an. Da finden Sie im ersten Blatt unterJagd und Sport" den Bericht. Es verlohnt sich vielleicht doch, denGießener Anzeiger" von A bis Z zu lesen. Oder sind Sie anderer Ansicht?

Kunst und Wissenschaft.

Frankfurt a. M., 31. Mai. Kapellmeister Dr. Rottenberg erklärt, daß die vieles Aufsehen erregende Broschüre:Die Wahrheit über die Frankfurter Oper" (Verlag von Johs. Alt in Frankfurt) nicht von ihm herrühre und er erst nach deren Veröffentlichung von dem Inhalt Kenntnis erlangt habe.

Kirchliche Nachrichten.

Katholische Gemeinde.

SamSlag den 2. Juni.

Nachmittags um 4>/, Uhr und abendS um 8 Uhr: «Helegenleit zur Herl. Beichte.

in ba l^nofey,

Samstag den 2. Juni 1900.

Vorabend 1«, ubr, morgenS 8» Uhr, nachnuttagS 4 ilyr, Sabbathausgang 9" Uyr.

GsttrMenA drr israelitischen KrligirmsgrjrVchaßl.

Sabbathfeier am 2. Juni 1900.

Freitag abeno 7" Uhr, Samstag vormittag 8 Uhr, nach* mittags 4 Uhr, SabbathauSgang 9» Uhr.

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Neueste Meldungen.

Darmstadt, 1. Juni. (Teleph.-Meld. desGieß. Anz." 1" mittags). HessischerLandtag. Während der heutigen Kammcroerhandlungen kamen die Verhältniffe der fürstlich Jsenburg-Birstein'schen Güter zur Sprache, und Ministerial­rat Braun, der seit 1897 als Administrator dieser Güter von Seiten der Regierung bestellt ist, um einen Zusammenbruch d s Hauses Jsenburg-Birstein zu vermeiden, erklärt in längeren Ausführungen, daß die in derFranks. Ztg." kürzlich gemachten Angaben bezüglich des Verkaufs der Waldungen zu Spekulationszwecken u. s. w. teilweise falsch und teilweise erfunden seien. Zum Schluß wird ein von sämt­lichen Mitgliedern des Hauses unterschriebener Antrag Schmidt-Mainz verlesen, in dem die Regierung beauftragt wird, die fraglichen Waldungen selbst bei einem zwangs­weisen Verkauf für den Fiskus zu erwerben. Fortsetzung der Debatte Samstag früh.

Berlin, 1. Juni. DerVossischen Zeitung" wird angeblich zuverlässig berichtet, daß vom Minister des Innern von Rheinbaben auf Grund der aus Königsberg ein­gegangenen Berichte dem Kaiser die N ich t o e stäti g - u n g des zum Bürgermeister von Berlin gewählten Bürger­meister von Königsberg, Brinkmann, empfohlen worden sei. Wie dasselbe Blatt weiter berichtet, soll die Ernennung des Dr. Langerhans zum Ehrenbürger voU Berlin an höchster Stelle verstimmt haben.

Könitz, 1. Juni. Gestern abend wurde Gendarmerie und Militär längere Zeit hindurch von den Straßen fern gehalten, um den Versuch zu machen, ob das Publikum ruhig bleiben werde. Jedoch das Auftauchen der von der Zeit der ersten Exzesse her mißliebigen Lokalpolizei gab Veranlassung, daß die in den Straßen anwesende Menge mit Hohnrusen und Steinwürfen gegen die Fen- sterdervonJuden bewohnten Häuser wiederum vorzugehen begann. Militär vertrieb die Exzedenten Seitdem halten Doppelposten und Patrouillen mit aufge- pslanztem Gewehr die Ordnung aufrecht.

Bonbon, 1. Juni.Daily Mail" veröffentlicht ein Telegramm aus Tanger, worin gemeldet wird, daß ein ernstlicher Kampf in Süd-Marokko stattgefunden hat, in dem der Führer der marokkanischen Truppen ge­fallen ist.

London, 1. Juni. Aus Cape Coast Castle wird ge­meldet, daß Haussa, ein Stadtviertel von Kumassi, niedergebrannt ist. Viele Menschen kamen in den Flammen um.

D u b l i n, 1. Juni. Dis Beschlagnahmender letzten Nummer des irländischen Organs Clited Jrishmen ruft hier allgemeine Entrüstung hervor und wird selbst in Kreisen, die England freundlich gesinnt sind, höchst ab­fällig beurteilt, da man der Ansicht ist, daß nicht der ge­ringste Grund zu einer solchen Maßregel vorliegt. Dem Haß gegen die Engländer, der in den unteren Volksschichten schlummert, ist dadurch neue Nahrung zu­geführt. Seit einigen Tagen macht sich eine gewisse G ä h r- u n g bemerkbar.

Rom, 1. Juni. Die Staats-Kanzlei beauftragte den Wiener Nuntius, den Führern der Christlich-Sozialen die Glückwünsche des Papstes zu ihrem Wahlsiege auszudrücken.

New-York, 1. Juni. Staatssekretär Hay demen­tiert trie Meldung über ein Einverständnis zwischen den Vereinigten Staaten, England und Japan bezüglich eines gemeinsam in China zu befolgenden Planes. Nach Meldungen aus Tientsin verließen mittelst Spezialzug 22 Offiziere und 324 europäische Soldaten mit fünf Schnell­feuer-Kanonen die Stadt. Man glaubt, daß sie weit hinter der Stadt auf Widerstand stoßen werden.

AliMemg.

Alle diejenigen, welche noch Forder­ungen an die Erben der verstorbenen Seorg Brömer Eheleute in Gießen zu bilden hoben, werden hiermit aufgefordert, solche bis zum 15. Ium l. Js. bei dem Nachlaß- vermalter, Ortsgerichtsmann Helfrich in Gießen, einzureichen, da sie später keine Berücksichtigung mehr fil.dm. Ebenso werden diejenigen, welche noch mit Zahlungen an die genannten Erben im Rückstände sind, mit einer Frist von 14 Tagen aufgefordert, dieselben an den Nachlaßverwalter abzuführen, da sonst gerichtliche Bei- treibmrg erfolgt. 3908

Sparkaffen-Neudau.

Diejenigen Herren Architekten, welche sich an dem Wettbewerb zur Erlangung eines Bauplanes beteiligt, nach dem Urteil des Preisgerichts aber Berücksichtigung nicht gefunden haben, können die eingereichten Pläne nebst den uneröffneten Couverts, in welchen die Namen der Verfaffer ent­halten find, auf unserem Bureau, unter Angabe des Kennwortes, ab- holen laffen. Zugleich werden auf Wunsch Exemplare des gedruckten Urteils de» Preisgerichts abgegeben.

Gießen, den 29. Mai 1900.

Direktion der Spar- und Leihkaffe Gießen.

Wiener. 3910

Luftkurort Lindenfels im Odenwald (genannt: Die Perle vom Odenwald). Hotel und Pension Odenwald.

Altbekanntes Haus. 50 Zimmer. Schattiger Garten. Bäder im Hause. Gute Küche.

Pension Mk. 8.50 bis Mk. 4.50. 2708 Ad. Vogel, Aefttzer.

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Palmin ist ein unverfälschtes Pflanzenfett, lehr appetitlich und leicht verwendbar. 1 Pfund Palmin, A 65 Pfg. = 5/< Pfund Butter; folglich 50% Ersparnis. 3912

Die Niederlage» sind durch Plakate erkeautlich.

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