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1.5.1900 Erstes Blatt
 
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Lindengasse 2, Ecke Marktlaubenstraße.

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Petersburg, 29. April. Die Großfürstin Ale­xandra Petrowna, die, wie mitgeteilt, in einem Nonnen­kloster in Kiew gestorben ist, war die Witwe des Großfürsten Nikolaus, des Bruders Alexanders II., und eine Tochter des 1881 in Rußland gestorbenen Herzogs Peter von Olden­burg und der Prinzessin Therese von Nassau.

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Gelände-Verpachtung.

Das städtische, vorher dem August Brühl dahier gehörige Grund­stück, Flur 16, Nr. 287 688 qm Acker hinter der Pulvermühle soll

Donnerstag den 3. Mai, vormittags 11 Uhr, auf dem Bürgermeisterei-Bürea» Zimmer Nr. 15 auf die Dauer von 6 Jahren öffentlich meistbietend verpachtet werden.

Gießen, den 28. April 1900.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

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Neueste Meldungen.

Deves6?en des Bureauöetolb*.

Berlin, 30. April. Der Kaiser wird am 2. Mar früh von seiner Reise nach Süddeutschland in Potsdam wieder eintreffen.

Berlin, 30. April. Die aus fünf Herren bestehende Deputation der Warenhaus-Angestellten wurde gestern vom Finanzminister v. Miquel empfangen, um ihm die Bedenken der Warenhaus-Angestellten gegen die Steuer vorzuschlagen. Der Finanzminister antwortete den Herren, er sei durchaus überzeugt davon, daß die Waren­haussteuer eine wesentliche Besserung in der Lage des Kleinhandels herbeiführen werde. Die Folgen der Steuer seien noch nicht vorher zu sehen. Die Steuer sei gewiffermaßen als Versuch zu betrachten, um die Gemeinden zu einer Reform der Gewerbesteuer zu veranlassen. Bei dem jetzigen Stande der Verhandlungen sei an ein Zurückziehen des Gesetzentwurfes nicht zu denken. Er habe jedoch mit Jntereffe, näheres über die Lage der Angestellten zu erfahren. Die Audienz endigte nach einer guten Stunde mit der Ueberreichung einer Denkschrift an den Minister.

Paris, 30. April. Gestern nachmittag ist auf dem AuSstellungs-Terrain eine Fußgängerbrücke zu­sammengebrochen. Beim Einsturz befand sich niemand auf der Brücke, dagegen zahlreiche Personen unter derselben. Es sind 9 Tote aufgefunden worden. Ferner wurden etwa 50 meist schwer Verletzte unter den Trümmern hervorgezogen. (Nach anderen Meldungen ist die Zahl der Verwundeten weit geringer.) Das Unglück ruft große Be­stürzung hervor. Es erfolgen bereits heftigeAngriffe gegen Millerand, der auf der Eröffnung der Aus­stellung am 14. April bestanden hat.

Rom, 30. April. Aus Anlaß der GroßjährigkeitS- erklärung des preußischen Kronprinzen wird gemeldet: Es wird daran festgehalten, daß die beiden Kaiser mit dem Kronprinzen von Italien die Dreibund- Angelegenheit erörtern werden.

Vermischtes.

Berlin, 29. April. In der Untersuchung über die Medenwaldt'sche Mordsache ist eine interessante

AieKalkstkM-Äeiubriichk der Gemeinde Niederkleen im Mühlberg sollen auf 9 weitere Jahre, Beginn vom 1. Oktober d. I ab, verpachtet werden. Gebote sind schriftlich bis znm 12. Mai d. I.. vormittags 10 Uhr, zu welcher Zeit Eröffnung erfolgt, hierhin einzu- reichen. Bedingungen hier einzusehen.

Groß-Rechtenbach, 27. April 1900. im Das Bürgermeisteramt.

Aus Stadt und Land.

Wie wir hören, ist die Errichtung einer Beschäl- statiou zu Gieße« nunmehr beschlossene Sache. Dem Großh. Krersamt Gießen ist von der Regierung die Mitteilung zu­gegangen, daß für das Rechnungsjahr 1901/02 die nötigen Mittel in den Staatsvoranschlag eingestellt werden sollen, und zunächst eine Station mit zwei Deckhengsten in Aus­sicht genommen ist. Diese Nachricht wird den zahlreichen Interessenten unseres Bezirkes zur Befriedigung gereichen. Wir hoffen, daß sich ein guter Stall finden läßt und die Maßnahme unserer Pferdezucht zum Segen gereichen möge.

** Petition. Wegen einer besseren Verbindung zwischen Wetzlar und Gießen sind in einer Eingabe an die Eisenbahnbehörde eine große Anzahl von Personen aus Gießen, Wetzlar, Dutenhofen, Dorlar, Atzbach ec. vorstellig geworden. Es handelt sich darum, zwischen 7 Uhr 21 Min. und 12 Uhr 10 Min. abends einen Zug zu erhalten, der ruch auf der Station Dutenhofen anhält. Die Petenten . wünschen, daß der Lokalzug 8 Uhr 10 Min. ab Weilburg von Wetzlar, wo gleich nach 9 Uhr abends liegen bleibt, bis Gießen durchgeleitet, und von hier aus gleich nach 11 Uhr bis Wetzlar zurückgeführt wird.

«* Befihwechsel. Andreas Euler verkaufte in ver­gangener Woche sein Besitztum Steinstraße No. 19 an die Manufakturwaren-Firma Gebrüder Stern-Bristenbach für 33000 Mark.

* Befitz-Wechsel. Das in der Ludwigstraße 10 ge­legene Haus des Herrn August Will ist in den Besitz des Herrn Buchbinders I. Häuser übergegangen.

Bad-Rauheim, 30. April. Die diesjährige offizielle Badesaison nimmt am 1. Mai ihren Anfang. Die Bäder­abgabe findet vom 1. Mai an in allen Badehäusern von vormittags 6 Uhr ab statt; auch sind von genanntem Tage ab die Jnhalationsräume geöffnet gleichzeitig wird der Be­trieb de- Gradierwerkes am Badehaus IV wieder ausge­nommen. Die Kurkapelle konzertiert zum erstenmal am 1. Mai.

§ Wickstadt, 29. April. Pfarrer Pichon beging kürz, lich sein 25jähriges Amtsjubiläum.

Kleine Mitteilungen aus Hesse« und den Nachbarstaaten. In Nr. 99 unter Laubach, 26. April, muß es heißen, daß die Stadt für das Wachsen der Schülerzahl keinen Vorteil von der Eisenbahn hat, weil keine günstige Zug- verbindung mit den Nachbarorten vorhanden ist. In der Oberförsterei Marburg brach ein großer Waldbrand aus. Dreißig Morgen Kieferndickicht sind vernichtet. Den vereinten Anstrengungen des Jäger-Bataillons und der Feuerwehr gelang es, die Gefahr zu beseitigen.

Mittwoch de» 2. Mai l. I.

werden versteigert:

1. nachmittags 2 Uhr (Zusammenkunft in meiner Amtsstube): 1 Schtffs- scharrkel mit Zubehör, 1 Zugpferd, 1 Häckselmaschine;

2. nachmittags 3 Uhr im Bieker'schen Saale: 2 Ladenregale, 1 Theke, 1 Silberschrank, 1 Sofa, eine Partie Schuhwaren u. a.

Die Versteigerung unter 1 wird vor« aussichtlich stattfinden.

3183 Gritzler, Gerichtsvollzieher.

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Gerichtssaal.

nn. Darmstadt, 29. April. Vor der Strafkammer I. ist jetzt ein interessanter Prozeß zu Ende geführt worden, nachdem die erste Verhandlung wegen Ergänzung des medizinischen Gutachtens vertagt worden war. Angeklagt war der Student der Elektrotechnik Moritz Braunstein aus Bukarest wegen Vergehens gegen § 176 Abs. 3 des Str.-G.-B. begangen an einem 5jährigen Mädchen. Der Angeklagte, der entschieden jede Schuld von sich ablehnte und die That dem Haushund Zamba zuschrieb, wurde jedoch durch die sachverständigen Gutachten des Geh Medizinalrat Dr. Lorenz, des Kreismedizinalrats Dr. Lehr, und des Heidelberger Universitätsprofcffors Dr. Strahl für überführt erachtet. Die Strafe lautete auf 8 Monate 2 Wochen Ge­fängnis unter Anrechnung von 2 Monaten Untersuchungshaft, und wegen eines unsittlichen Angriffs auf die Dienstmagd seiner Mietsleute erhält er noch weitere 2 Wochen Gefängnis. Der Angeklagte beteuerte noch­mals seine Unschuld und erklärte, daß er die Strafe nicht annehmen könne.

Main), 29. April. Ein Preßprozeß beschäftigte vorgestern das Schöffengericht. Der Redakteur Steuerwald, soll durch eine Brief­kastennotiz die Postbeamten des Bezirkes Mainz und Kaiserslautern beleidigt haben. Ein Abonnent in Kaiserslautern hatte trotz häufiger Beschwerden auf der dortigen Post die Zeitung oft tagelang nicht zugestellt erhalten. Als keine Befferung ein­trat, wendete er sich an die Redaktion des Blattes, worauf diese im Briefkasten mitteilte, das Blatt »erde regelmäßig expediert, fehlende Nummern fänden gewöhnlichaut der Post Liebhaber". Durch diese Notiz wurde der Vorgesetzte des Postamtes in Kaiserslautern auf die Unregelmäßigkeit aufmerksam. Der Abonnent bekam von nun ab regelmäßig seine Zeitung Die Oberpostdirektion in Darmstadt und das Oberpostamt in Speyer stellten aber gegen den Redakteur Straf- anttag, weil den Beamten der Bezirke Mainz und Kaiserslautern der Vorwurf des Diebstahls gemacht worden sei. Die Staatsanwaltschaft beantragte 200 Mk. Geldstrafe. Der Verteidiger, Dr. Zuckmayer, machte den Schutz des Paragraphen geltend, der von der Wahrung be­rechtigter Interessen handelt. Dos Gericht erkannte auf Frei- sfprechung. Die Briefkastennotiz erhebe nur den Vorwurf der Un­regelmäßigkeit in der Zeitungszustellung, picht den des Diebstahls. That- sächlich habe aber eine Unregelmäßigkeit bestanden, die erst durch die Notiz behoben wurde.

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Wendung eingetreten. Die Haftentlassung des der Mitlhäterschaft verdächtigen Georg Gluth hat statt­gefunden. Derselbe ist auf selbstständigen Antrag der Kriminalpolizei erfolgt, da durch die forischreitende Unter» uchung festgestellt wurde, daß Georg Gluth für die That elbst nicht in Betracht kommt. Sein Aufenthalt am Tage >es Mordes ist nun Stunde für Stunde nachgewiesen, und es lag kein Grund mehr vor, chn noch länger festzuhalten. Nichtsdestoweniger läuft die Untersuchung gegen Georg Gluth noch weiter. Willy Gluth bleibt nach wie vor in Haft.

* Znm Brande von Ottawa. Nach in London aus Ottawa eingetroffenen Telegrammen hat der ungeheure Brand 3600 Gebäude zerstört. 15,000 Menschen sind ohne Obdach, acht Personen wurden bereits als Leichen geborgen, viele werden noch vermißt. Es herrscht großes Elend.

* Zum Mord in Könitz. In der Konitzer Mord­sache scheint ein neuer wichtiger Fund gemacht worden zu sein. Wie ein Telegramm aus Könitz meldet, wurde bei Mewe, unweit Dirschau, einmenschlicherlinkerArm gefunden, der mit großer Wahrscheinlichkeit derjenige Winters ist. In Könitz will die Ruhe immer noch nicht wieder einkehren. Es wird gemeldet: Am gestrigen Abend ging es wieder etwas lebhafter auf den Straßen zu. So­wohl in der Synagoge, wie bei drei jüdischen Kaufleuten wurden mehrere Fensterscheiben eingeworfen. Die Thäter konnten, da der Haufe der Umstehenden zu groß war, nicht ermittelt werden. Auch am Donnerstag wogten große Menschenmassen durch die Straßen. Bei einigen jüdischen Kaufleuten wurden die Fenster eingeschlagen. Die anti­semitischeStaatsbürgers." sieht bekanntlich in dem Ko­nitzer Mord einen Ritualmord. Die Thatsache, daß der Mörder noch nicht entdeckt ist, giebt dem Blatte Anlaß zu folgender Verdächtigung:Das Vorgehen in allen diesen Blutmordfällen hat bisher den Anschein erweckt, als ob eine sehr große Rücksicht auf das Judentum genommen wird, ja als ob man sich sträubt, die Thäter unter den Juden zu suchen, und wenn noch so schwere Verdachts­momente vorhanden sind. Wir aber verlangen, daß eine solche Rücksicht nicht geübt wird, wir verlangen das im Namen der Menschlichkeit und der Gerechtigkeit!"

rrkläruna eine Alpenhütte des österreichische« Kaiser- Hauses sowie eine« Offizierssäbel mit Portepee zum beschenk machen. . _ . . _

- Die Reichswehr veröffentlicht em Interview mit einem aktiven Staatsmanne über die Aussichten der^ kom­menden Reichsrats-Session, m dem b^aatsmann erklärte, daß er die bei allen in Betracht fommetiben Fak­toren vorherrschende pessimistische Beurteilung der Situation nicht teilen könne. Der von der Regierung aus gearbeitet Sprachengesetzentwurf sei für die Tschechen ganz acceptabel, und da er die Tschechen als sehr vorsichtige Leute kenne, so nehme er sicher an, daß sie emsehen werden, dass fie durch weitere Obstruktion sich nur isolieren und bann im Kampfe unterliegen würden.

Budapest, 29. April. Die vom Berliner Magistrat erlassene Aufforderung, beim Empfang des Kaisers Franz ^-osef die Häuser auch mit den ungarischen Farben zu schmücken, wird hier allseitig als ein neuer Sympathie-Be­weis für Ungarn angesehen. Die Blätter erklären, niemals sei in einem auswärtigen Staate beim Empfang des Mo­narchen die Staatlichkeit Ungarns in einer solchen Welse

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Jede sorgsame Mutter sollte auf den Rat des Arzte« hören und beim Waschen der Kinder die ärztlich em- fohlene Patent-Myrrholin-Seife anwenden. So schreibt z. B. ein bekannter Arzt:Bei meinem Kindchen (z. Z. Vi Jahr alt) wegen oberflächlicher Haut­schrunden rc. zu Waschungen in Gebrauch ge­nommen, hat sich großartig bewährt." Die Patent-Myrrholin-Seife, welche überall, auch in den Apotheken, erhältlich, ist beretts in vielen Familien un­entbehrlich geworden. 125

Handel und Uerkehr. Volkswirtschaft.

Frankfurter Börse vom 88. April.

Wechsel auf New-York zu 4.21-22.

Prftmlen auf Kredit per ult Mai 1.40 o/o, do. per ult. ult. Juni 2 300/q, Diekonto-Kommandit per ult. Mai 1.30® & Lom­barden per ult. Mai 0.70®/f, do/per ult. Juni 1.10®/ . (Hamburger Packetf. gestern per ult. Juli 3.50°/o).

Notierungen: Kreditaktien 228.50-00-00-00, Diskonto- Kommandit 188.50-60-000, Staatsbahn 186.80-00, Gotthard 141.80, Lombarden 27.00-00.00, Ungar. Goldrente 97.45, Italiener 95.20, Bproz. Mexikaner 25.80, Oesterr. Coupons 841/«, Amenk. Coupons 4 19, Privat-Diskont 4*/2-48/b*/o

l</4-28/< Uhr: Kreditaktien 228.50-00-000, Diskonto-Kom- mandit 188.60, Staatsbahn 136.80, Lombarden.

Grüner-, 28. April. Fruchtmarkt. Weizen "'^-16.00, Mark, Korn 15,9216Mk., Gerste 14,6216,00$«., Hafer 14 74-15,50, Mark, Erbsen 18,0000.00 Mk., Linsen 00 Mk., Kartoffeln 4.38 Mk. dt» 5.00 Mk.

Stteder»MooS (Krein Lauterbach), 29. April. Der Gier abge­haltene erste diesjährige Biehmarkt war mit Schweinen verhältnlsmaßlg gut befahren. Aufgetrieben waren etwa 500 Schweine. Meistens waren junge Ferkel da. Es kostete das Paar, 6 bis 8 Wochen alt, 30 bis 40 Mark, 8 bis 10 Wochen alt 45 bis 50 Mk. Zuchtschweine und fette Schweine waren nicht vorhanden. _

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Jagd und Sport.

Stetze«, 30. April. Unser beliebter Herrenfahrer Karl Duill gewann gestern in Köln a. Rh. den ersten Preis im Hauptfahren.__

Arbeiterbewegung.

Gietzerr, 30. April. Die Weißbinder haben am Samstag den Meistern die Arbeit gekündigt und drohen mit einem all­gemeinen AuSstand, wenn die Arbeitgeber nicht einen Minimallohn von 40 Pfg. pro Stunde bewilligen. Die Arbeitgeber sind wenig geneigt, die ihnen gestellten Bedingungen anzunehmen.

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