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Von der Firma Schneider Cannet haben die Buren zwei Riesenkanonen bezogen, von welchen wir die größere im Bilde vorführen. Es lag in der Absicht, diese beiden Kanonen im Felde zu gebrauchen, bei der enormen Verstärkung der englischen Truppen rechnet man aber mit einem Vordringen der Engländer nach Transvaal, und hat deshalb diese Kanonen auf den Hügeln in der Umgegend von Prätoria aufgestellt, um mit ihnen einen notwendigen englischen Angriff zurückzuschlagen.
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äußeren Ausstattung hat die altbewährte Annoncen-Expedi- rion diesmal etwas ganz Hervorragendes geboten. Auf mattblauem Grunde hebt sich scharf und klar die in byzantinischem Stile gehaltene, der modernen Richtung angepaßte elegante Titelpresiung ab, welche die erhabene Figur einer lorbeerbekränzten weiblichen Figur darstellt, die, mit Stift und Notizbuch ausgerüstet, wie träumerisch, erwartungsvoll dem neuen Jahrhundert entgegenzuschauen scheint. Fürwahr im ganzen ein sehr vornehmes, brauchbares Geschenk, das die weltbekannte, seit 44 Jahren bestehende Firma mit dem 1900er Katalog ihren Kunden und Geschäftsfreunden auf den Tisch legt.
— Lich, 31. Januar. Eine mit nahe an 300 Unterschriften auS der hiesigen Einwohnerschaft an den Stadtvorstand gerichtete Eingabe, welche die Kanalisierung der Stadt Lich wünscht, hat das erfreuliche Resultat gehabt, daß derselbe beschloffen hat, der Sache näher zu treten und einen Plan durch einen Techniker anfertigen lassen zu wollen.
Hungen, 30. Januar. Heute vormittag verunglückte bei Arbeiten am hiesigen Bahnhofe ein 16jähriger Schlosserlehrling namens Schmidt aus Lich, indem ihm eine zirka 5 Zentner schwere Eisenbahnschiene auf den Leib fiel. Die Schiene lag zum Abhauen auf einem Bock, der beim Umkanten der Schiene umstürzte, und, da der Junge beim Ausweichen zu Fall kam, demselben auf den Leib fiel. Zufällig war Herr Dr. Suffert gerade anwesend, welcher die erste Hilfe leisten konnte, sodann wurde der Verunglückte ins Krankenhaus gebracht. Ueber den Ausgang des Un- -falles ist man sich noch nicht klar. Die Mutter des Jungen, eine Witwe, setzte ihre Hoffnung auf diesen einzigen braven Sohn. — Die Submission auf Arbeiten und Materiallieferung beim Schulhaus-Neubau zu Echzell ist ausgeschrieben. Pläne und Bedingungen liegen bei Herrn Kreisstraßenmeister Bocher in Echzell zur Einsicht offen. Gebote sind bis zum 17. Februar einzureichen. (Landpost.)
= Bermuthshain, 28. Januar. Der hiesige, erst kürzlich wieder neu errichtete Gesangverein beging gestern abend im Lokale des Gasthauses „zum goldenen Stern" (Ernst Pfannstiel) den Geburtstag des Kaisers in festlicher Weise durch Gesang patriotischer Lieder und gemütlicher Abendunterhaltung bei einem guten Glase Bier. Der Dirigent des Vereins, Herr Lehrer Heldmann, hielt eine kernige Ansprache an die Mitglieder bezüglich der Bedeutung des Tages. Erst in später Mitternachtstunde trennte man sich voneinander mit dem Bewußtsein, einen vergnügten, patriotischen Abend verlebt zu haben.
x Mendorf a. d. Lda., 29. Januar. Den Geburtstag Sr. Maj. des Kaisers feierte der hiesige, aus 55 Mitgliedern bestehende Kriegerverein gestern abend in dem Saale des Herrn Kaufmann Moll in recht gefälliger Weise und beging zugleich sein 19. Stiftungs- f e st. Auf die politischen Ereignisse des abgelaufenen Jahrhunderts zurückgreifend, betonte Herr Lehrer Adam in :iner einleitenden Ansprache die Bedeutung des einmütigen Zusammenwirkens der deutschen Bundesfürsten unter einander und mit dem Volke und schloß mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf Se. Maj. den Kaiser und Se. Königl. Hoheit den Großherzog, worauf die ganze Versammlung von etwa 200 Personen eine Strophe der Nationalhymne sang. Sodann wurden von Mitgliedern des Kriegervereins recht wirkungsvoll folgende fünf Theaterstücke vorgeführt: „Leutnant v. Degen;" „Des Rekruten Weihnachtssendung"; „EineJnstruktionsstunde"; „Gefreiter Neumann"; «Die Herren Offiziersburschen". Nach einem sehr schönen Sologesang „Heil, Kaiser Dir" durch Herrn M. Rosengarten, begann der Ball, welcher, mit weiteren prächtigen Sologesängen der beiden Herren Rosengarten und des Herrn Weinberg, sowie durch gemeinsame patriotische Lieder und verschiedene Toaste gewürzt, bis in die Morgenstunden währte und in schönster Weise verlief. Besonderer Dank gebührt noch dem Ehrenmitgliede des Kriegervereins, Herrn Moll, in Ermangelung eines größeren Wirtslokals ohne seine bereitwillige unentgeltliche Ueberlassung seines Saales sich si< Feier nicht so erhebend gestaltet hätte, desgleichen den heiligten Jungfrauen für die prachtvolle Dekoration der
Kassel, 29. Januar. Der Lokomotivführer Gebhard führte in der Nacht zum Sonntag seinen Zug bis Bebra. Dort wurde er plötzlich von einem Unwohlsein befallen, das ihn nötigte, in dem Nachtzug nach hier zurückzufahren. Auf der Fahrt nach hier ereilte ihn der Tod. — Nachdem jetzt die Renovierungsarbeiten des geistlichen Hauses an der katholischen Kirche am Friedrichsplatz fertiggestellt sind, wird mit Renovierung der Kirche selbst, dem Vernehmen nach, Ostern begonnen werden. Die Kosten des ganzen bestreitet die Staatsverwaltung. — Von Ende Februar an wird in der hiesigen Gewerbehalle eine Sonder-Ausstellung von Artikeln der Schmalkalder Eisenkurzwaren- brauche stattfinden.
Universität und Hochschule.
— Wie Vie Universität Jena Doktoren der Theologie erhielt, wird in Nicolais „Reise durch Teutschland und die Schweiz" erzählt. Der vom Kaiser Ferdinand unterm 15. August 1557 aus- gefertigten Konfirmationsurkunde war der Revers einverleibt, „daß sich Äe höchsten Höfe der theologischen Fakultät halber aufs Neue, und zwar schriftlich zu reversieren hätten". Im Juli 1557 trat der Professor der Medizin Johannes Schröter eine Reise nach Wien an, wohin er vom Kaiser zur Konsultation berufen war. Bei dieser Gelegenheit erhielt er von der Universität den Auftrag, vom Kaiser die Privilegien und die Konfirmation der Statuten der Universität Jena zu erbitten. Er erreichte es in der That, daß der Kaiser die ganze Konfirmationsurkunde unterschrieb und auch der theologischen Fakultät ihre vollen Rechte und Freiheiten, ohne irgend eine Einschränkung erteilte. Nicolai schreibt darüber: „Glücklicherweise war zu Jena ein Professor der Arzney-Gelahrtheit, Joh Schröter, einer der damaligen geschicktesten Aerzte in Deutschland. Kaiser Ferdinand, der gut aß und nicht weniger trank, hatte 1557 öfter Indigestionen. Die Wienerischen Aerzte konnten damit nicht fertig werden, und es ward aus Jena der Professor Schröter berufen, der vorher schon in Wien bekannt war, weil er daselbst 1545 vey einer Schule gestanden hatte, und nachher daselbst, nachdem er zu Padua studiert hatte, Doctor geworden war. Er brachte des Kaysers Magen in Ordnung und erhielt dafür für sich den Adelstand und für die Universität Jena das Recht, in allen Facultäten Doctoren zu ernennen. Die Folgen des Wohllebens großer Herren sind mehrmals in der Geschichte wichtig geworden. Aus der letzten Indigestion Kayser Karls VI. entstanden zwey große Kriege, die beynahe ganz Teutschland zerrüttet hätten. Durch die Folgen einer Indigestion Churfürsts Maximilian Joseph von Bayern wäre beynahe ganz Bayern getheilt worden — und durch gleiche'Beranlassung »rhielt die Universität Jena Doctoren der Theologie".
Wien, 29. Januar. Hofrat Albert über die neue medizinische Studien- und Prüfungsordnung. In der letzten Sitzung der Gesellschaft der Aerzte hielt Hofrat Dr. Eduard Albert einen Vortrag über die neue medizinische Studien- und Rigorosen-Ordnung, womit die Diskussion über diesen Gegenstand eingeleitet wurde. Dieser Vortrag wurde von den versammelten Aerzten mit stürmischem Beifalle ausgenommen. Für weitere ärztliche Kreise wird der Vortrag im vollen Wortlaute in der am 25. dieses Monats erscheinenden Nummer der Wiener klinischen Wochenschrift veröffentlicht werden. In der Einleitung erklärte Hofcat Albert zunächst, daß die neue Studien- und Rigorosen-Ordnung sehr viel Gutes enthalte, und einzelne krasse, unheilvole Einflüsse der Studienordnung von 1872 behebe. Namentlich 'feien drei Uebelstände derselben beseitigt worden: die Vorprüfungen aus den drei Fächern der Naturgeschichte, die Ablegung des ersten Rigorosums in einer beliebigen Zeit und der Mißbrauch der Lernfreiheit, daß viele Studenten sich oft in die wichtigsten Fächer gar nicht einschrieben. Auch die Einführung praktischer Prüfungen bezeichnete Hosrat Albert als einen Fortschritt, lieber die gegenwärtige Bedeutung und Ausgabe des ärztlichen Standes sagte Hofrat Albert: „Meine Herren! Während der ärztliche Stand in unseren Tagen in einen Kampf um die materielle Existenz hineingerät, und man den angehenden Mediziner aufmerksam machen könnte, er fange nicht ein Brod- studium, sondern vielleicht ein H u n g e r st u d i u m an, muß es uns einigermaßen trösten, daß auf der anderen Seite Fragen auf die Tagesordnung gelangen, welche die Wichtigkeit des ärztlichen Standes für das allgemeine Wohl in helles Licht setzen. Es ist, als ob die uralte Heilkunde, die gerade in unseren Tagen positive und wichtige, unbestrittene Erfolge aufzuweisen hat, zu den Einzel- patienten sagen würde: „Mein Lieber! Wenn du dich von Naturheilkünstlern, Handwerkern, Dienstboten und dergleichen behandeln lassen willst, so ist das deine Sache; wir stehen nicht darauf an. Aber das Allgemeinwohl und das Wohl des anderen darf nicht gefährdet werden. Und dieser andere wird sprechen. Und in seinem Namen auch der S t a a t". Im weiteren Verlaufe seines Vortrages äußerte sich Hosrat Albert folgendermaßen über das medizinische Doktorat: „Die Studienordnung, unter welcher wir älteren Mitglieder studierten und geprüft wurden, hatte einen Hauptübelstand, der sich in einem Satze zusammenfasten läßt. Es konnte irgend jemand Doktor, der Medizin werden, ohne je eine Leiche geöffnet, ja unter Umständen auch ohne je einen Kranken auf der Klinik gesehen zu haben. Es wurde nur am grünen Tische geprüft. Das Doktorat ist auch Staats- e x a m e n. Und mit der Erlangung des Doktordiploms kann der damit Ausgestattete noch am Tage der Promotion über Leben und Gesundheit der Menschen entscheiden. Das Ziel des Fakultäts-Unterrichtes kann also kein anderes sein, als den jungen Doktor so weit aiisziibilden, daß er die kasuistischen Probleme,
die ihm die Praxis entgegenbringt, richtig lösen kann. Nicht selten sind promovierte Doktoren am ersten Tage ihrer Praxis- von sehr schwierigen Problemen, so zum Beispiel von einem komplizierten Geburtsfall, auf die Probe gestellt worden, und die ernstesten Erinnerungen dieser Art erklären den in Kreisen der praktischen Aerzte laut erhobenen Ruf nach dem praktischen Probejahre, d. h. Spitalsjahr". Zum Schlüsse erörterte Hosrat Albert den Einfluß der neuen Prüfungsordnung auf die psychische Oeko- nomie des Studierenden und bemerkte, daß auch nachMusscheidung der Ehemie, Anatomie, und Physiologie die neuen Prüfungsanforderungen weit größer sind, als jene vor 30 Jahren. Eine große Anzahl von Studenten werde überhaupt in dem einen Jahre die Masse nicht bewältigen, und die Prüfung machen können. „Wie es dabei" — fuhr Hofrat Albert fort — „dem armen Studenten gehen wird, der auch noch um sein Brod kämpfen muß, wie viele von den ärmsten und fleißigsten Köpfen durch eine Ueberanstrengung und durch den psychischen Druck, den das Riesenmaterial auf sie ausübt, krank werden, das überlasse ich der Beurteilung der Fachmänner. Ich persönlich, der ich mit einer großen Menge von Studenten in stetem Verkehre bin, muß meiner Meinung Ausdruck geben, daß so gerade die braven und ernsten Studenten der N e u r a st h en i e zugeführt werden. In unseren Tagen ist der ärztliche Stand in einem so harten materiellen Kampfe befangen, daß der Zudrang zu demselben schon nachzulassen beginnt. Tritt jetzt noch eine so bedeutende Erschwerung der Prüfungen hinzu, so ist nicht zu zweifeln, daß der Andrang zu dem Stande noch mehr abnehmen könnte. Man darf nicht vergessen, daß keine Fakultät, keine Abteilung der anderen Hochschulen eine so ganz singuläre und noch nie da- gewesene Erschwerung der Prüfungen besitzt. Die medizinische Fakultät wird dadurch geradezu stigmatisiert. Es ist also zu befürchten, daß durch diesen Umstand die Besorgung der Gesundheitspflege der Bevölkerung gefährdet werden kann".
Jagd und Sport.
Waid männer habt Acht! Tie Erfindungen und Errungenschaften des scheidenden Jahrhunderts, welches mit Recht das „eiserne" genannt wird, haben in Industrie, Handel und Verkehr große Umwälzungen hervorgerusen, durch die der moderne Mensch in ein nervöses Hasten und Arbeiten gedrängt wurde. Um der zunehmenden Nervosität entgegen zu wirken, hat man seit Jahrzehnten sich mehr und mehr den verschiedenartigsten Sports zugewandt in der richtigen Erkenntnis, daß nur hierdurch ein Gleichgewicht zwischen der Thätigkeit des Körpers und Geistes welch letzterer dem erstem gegenüber in unserem Zeitalter des Dampfes übermäßig in Anspruch genommen, hergestellt werden kann. Diese Erkenntnis hat auch dem edelsten der Sports, der Jagd, von Jahr zu Jahr mehr Jünger zugeführt, die in der schönen freien Natur Erholung von den Mühsalen des alltäglichen Lebens suchen und finden. Die Interessen der großen Anzahl Waidmänner zu vertreten und zu belehren, hat sich die in Cöthen (Anh.> erscheinende Jagdzeitschrift „St. Hubertus" zur Aufgabe gemacht, und sie weiß diese Aufgabe wie kein anderes derartiges Fachblatt auch zu lösen. Welche Reichhaltigkeit, welche Abwechselung in Wort und. Bild eine einzige Wochennummer der interessanten Jagdzeitschrift bietet, davon giebt die uns vorliegende neue Nummer 50 Zeugnis. Außer der Fortsetzung einer spannenden Wilddiebs-Erzählung: „Die Kräuterrus'l" enthält dieselbe an größeren belehrenden Artikeln „Lappjagd auf Hasen"/ ferner „Treiben auf Bären", mit prachtvollen Original-Illustrationen, worunter ein Vollbild, „Gamsbrunst-Erlebnisse", sodann „Gewehr- und Schießtechnik". Unter der Rubrik „Aus dem Rucksack" findet man zahlreiche kleine jagdliche Erlebnisse, Beobachtungen re., Jagdunfälle, Wilddiebgeschichten, Jagdresultate, Jagdverpachtungen u. s. w. Der Teil „Von unseren Hunden" ist der modernen Kynologie gewidmet, und sind darin Vereinsnachrichten, allgemeine kynologische Fragen, Berichte über Gebrauchs-Suchen und Ausstellungen re. zu finden. Im „Jägerheim", der den Jägerfrauen gewidmete Teil des „St. Huber- t u s", sind stimmungsvolle Gedichtcheu, wertvolle Rezepte für Haus, Hof und Küche, Empfehlungen guter Bezugsquellen, sowie Bücherbesprechungen rc. abgedruckt. Quasi als Kunstbeilage, von welchen der „St. Hubertus" monatlich ein bis zwei bringt, ist in der vorliegenden Nummer ein „Hubertus-Wandkalender für das Jahr 1900", künstlerisch in buntem Farbendruck hergestellt, beigegeben, welcher einem jeden Jägerzimmer zur Zierde gereicht.
Bei aller Reichhaltigkeit, vornehmer Ausstattung in Wort und Bild ist der „St. H u b e r t u s" spottbillig. Bei der Post abonniert, beträgt der vierteljährliche Bezugspreis nur 1,50 Mk., wofür die Zeitschrift frei ins Haus geliefert wird. Da am 1. Januar der „S t. Hubertu s" einen neuen Jahrgang beginnt, so ist jetzt gerade die vorteilhafteste Zeit zuin Abonnieren. Wer das beliebte Jagdblatt noch nicht kennen sollte, der lasse sich vom Verlag desselben eine Probenummer kommen, die auf Verlangen gratis und franko gesandt wird.
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Frankfurter Börse vom 30. Januar.
Wechsel auf New-York zu 4.21-22.
Prämien auf Kredit per ult Februar 1.500/®, do. per ult. März 2.60%, Diskonto Kommandit per ult. Febr. 1.30%, do. per ult. März 2.30-/o, Lombarden per ult. Februar 0,75% do. per ult. März 1.00 Zo-
Notierungen: Kreditaktien 235.40-00-00, Diskonto-Kommaudit 195.10-40-20, Staatsbahn 136.30-, Gotthard 142.20, Lombarden 27.80-00-00, Ungar. Goldrente 99.35, Italiener 94 10, 3proz. Mexikaner 26.20-00, Gestern Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.19%, Privat-Diskont 4%.
1% bis 2% Uhr: Kredit 235.30-235, Diskonto 195 20- 195.00, Staatsbahn 136.40-50, Lombarden 27.80.
Stuttgart, 30. Januar. (Allgemeiner Deutscher Verfiche- rungS-Verein.) Vom 1. Januar bis 31. Dezember 1899 wurden 67 389 neue Versicherungen abgeschlossen und 13 433 Schader.fälle reguliert. Don letzteren entfielen auf die Haftpfltchtverficherung 6 401 Fälle, und zwar 3 748 wegen Körperverletzung und 2653 wegen Sachbeschädigung; auf die Unfallversicherung 6242 Fälle, von benen 23 den sofortigen Tod und 68 eine gänzliche oder tellweise Invalidität der Verletzten zur Folge hatten. Von den Mitgliedern der Kapttalversicherung für den Todesfall find im gleichen Zeltraume 790 gestorben. Am 1. Januar 1900 waren 330165 Policen über 2 307 381 versicherte Personen in Kraft.
Schiffsnachrichten
Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten: Carl Loos und I. M. Schulhof.
Bremen, 29. Januar. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Doppelschrauben-Postdampfer Hannover, Capt. I. I a n tz e n , vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist am 26. Januar 12 Uhr nachts, wohlbehalten in Philadelphia angekommen.
Bremen, 29. Januar. (Per transatlantischen Telegraph). Der Schnellpostdampfer Aller, Capt. Petermann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 4 Uhr nachmittags wohlbehalten in Newyork angekommen.
Bremen, 29. Januar. (Per transatlantischen Telegraph.) Der Doppelschrauben Salondampfer Rhein, Capt. H. Gathemann, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist heute 4 Uhr morgens wohlbehalten in Newyork angekommen.


