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1.2.1900 Erstes Blatt
 
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Schlafwagens sitzenden Diener in der Nähe der Station Bitterfeld aus dem Zuge; sie geriet zwischen dre Räder des Schlafwagens und blieb tobt liegen. Inzwischen erwachten die jungen Damen, vermißten sofort ihre An gehörige und veranlaßten eine Durchsuchung des Zuges, die natürlich zur Auffindung der Vermißten nicht führte. Erst in Berlin erfuhr die trostlose Familie, daß bet Bitter- felb die Leiche einer älteren Dame neben den Schienen lieaend aufaefunden worden und diese mit der Vermißten identisch sei. Die Dame hatte sich schon während der Reise sehr nervös und erregt gezeigt, und konnte von ihren Reise­begleiterinnen in Mailand nur mit Mühe verhindert werden, den Expreßzug zu verlassen. Der Inhaber des deutschen MilitärverlagS, Sydney O'Danner, welcher das Geschäft unter dem Namen eines Hauptmanns v. Schwerin betrieb, ist nach Berübung großer Kautionsschwindeleien geflüchtet.

Berlin, 30. Januar. Nach einer Meldung aus Dessau wurde heute Bankier Herzberg wegen Be­leidigung des Ministers v. Koseritz in Sachen der Kommerzienratstitel - Entziehung zu 3000 Mark ver­urteilt. Der Staatsanwalt hatte 2*/, Monate Gefängnis beantragt.

* Kiel, 30. Januar. Die hiesige Strafkammer ver­urteilte den sozialistischen Redakteur Korn wegen Beleidigung des Reichskanzlers und des Staatssekretärs v. PosadowSky durch die Presse als Verfasser der ZuchthauS- vorlage zu 2 Monaten Gefängnis.

Nürnberg, 29. Januar. Kämpfende Bühnen­helden. Die in Nürnberg erscheinende ..Nordbayerische Zeitung- schreibt: Die drei Heldendarsteller desNürn­berger Stadttheaters", die Herren Dietzsch, Fam­bach und Stöckel, haben in der Nacht vom Donnerstag Zum Freitag in dem Wartesaal 1. Klasse des Zentralbahn- hofeS sehr bedenkliche Ausschreitungen begaugen. Das Mit­glied des Stadttheaters, Herr Mol ter, saß in der frag­lichen Nacht mit einem Bekannten in dem Wartesaal 1. Klasse des Zentralbahnhofes in der Nähe des Buffets. In der dritten Stunde ungefähr kamen nach einander die oben ge- uannten Heldenspieler in den Wartesaal und ließen sich in der Nähe MolterS nieder. Sofort begannen sie den M. Mit ehrenkränkenden Beschimpfungen zu überschütten, und rls dieser die Beleidigungen scharf zurückwies, kam es zwischen Molter und Dietzsch zu ernsten Thätlichkeiten, bei denen ersterer gröblich mißhandelt wurde. Molter befand sich dabei lediglich in der Notwehr. Die Kämpfenden rollten bald auf dem Boden und wälzten sich da, bald standen sie auf den Füßen und setzten den Faustkampf fort, kurz, es spielte sich eine Szene ab, wie sie unter gebildet sein wollenden Leuten zu den Unmöglichkeiten zählen sollte. Der jugendliche Held Herr Stöckel hat sich an den Handgreiflich­keiten nicht beteiligt uud dem Molter mehr mit drohenden Gebärden und Beschimpfungen zugesetzt. Herr Fambach nahm an dem Kampfe gar nicht Teil, er entwickelte aber dafür in wilder uud lauter Redeweise einen so reichhaltigen Wortschatz der gröbsten und kränkendsten Beschimpfungen, daß die umsitzenden Gäste über den Reichtum der deutschen Sprache an Schimpfwörtern erstaunt gewesen sein sollen. Daneben leitete Herr Fambach die Schlacht und forderte seine Kollegen zum wörtlichen und thätlichen Vorgehen auf. Neberhaupt erregte das Benehmen der drei Heldendarsteller bei den übrigen sehr zahlreichen Gästen des Wartesaales das höchste Mißfallen. Die schmeichelhaftesten Charakterisier­ungen des Schauspielerstandes im allgemeinen und der Nürnberger Darsteller und des Stadttheaters im besonderen wurden laut, und energisch rief man nach der Polizei, die die gewaltthätigen Herren zur Ruhe bringen sollte. Zwei Schutzmännern uud drei Bahnbeamten gelang es schließlich, Frieden zu stiften, und der Wirt weigerte sich, den Herren «och weiter Bier zu verabfolgen. Die Namen der Herren sind polizeilich notiert worden und der grobe Exzeß in einem öffentlichen, vornehmen Lokale vor zahlreichen, den besieren Kreisen angehörenden Gästen dürfte ein unerfreuliches spiel für die Helden des Stadttheaters haben.

Universität und Hochschule.

Ernanntr Der waadtländische Staatsrat den bisherigen Privatdozenten an der Universität Lausanne Dr. Nikolaus Herzen l-men Sohn Alexander Herzens) zum a.-o. Profeffor für römisches Recht daselbst.

Habilitiert r An der Technischen Hochschule in Stuttgart als Privatdszenten: Regierungs-Bauführer Max Enßlin für Wärmemotoren rmd Anwendung der Elastizitäts- und Festigkeitslehre, und Dr. Julius Tchmidt, Assistent am chemisch-technischen Laboratorium der Hochschule kür Chemie.

verschiedenes! Man schreibt aus Tübingen vom 29. d. M.: Gestern feierte der R-chtshistoriker Prof. Dr. Otto v. Franklin ein $ et er an der hiesigen Juristenfakultät, feinen 70. Geburtstag. Franklin, der schon als Student für eine Schrift überDie deutsche Politik des großen Kurfürsten" durch die große goldene Medaille für Kunst und Wissenschaft ausgezeichnet wurde und seine akademische Laufbahn 1860 in Breslau begonnen hat, gehört der hiesigen Hochschule seit 1876 als o. Professor an. Der a.»o. Prof, in der philosophischen Fakultät der Universität Leipzig, Dr. phil. Brandenburg, ist vom Ministerium des Kultus und öffentlichen Unterrichts von der Abhaltung von Vorlesungen im Sommersemester 1900 zwecks Ableistung einer militärischen Hebung und wegen wissenschaftlicher Studien beurlaubt worden. Der Privat­dozent in der medizinischen Fakultät, Dr. Tschermack, der sich erst vor kurzem an der Leipziger Universität habilitiert hat, hat dieselbe verlaffen, um sich mit Beginn des nächsten Semesters an der Universität Halle als Dozent niederzulaffen.

Arbeiterbewegung.

Wien, 30. Januar. Aus Ostrau wird gemeldet- Die heutige Morgenschicht zeigte abermals das Anwachsen des Streiks. Im Kar- winer Revier sind alle Bergarbeiter nunmehr unter sozialdemokratischer Leitung vereinigt. Die Schächte sind leer und die Versammlungslokale überfüllt. Morgen sollen wieder von beiden Seiten neue Vertrauens­männer ins Einigungsamt gewählt werden Es ist jedoch wenig Aus­sicht auf Erfolg, da die Gewerkschaften unnachgiebig find.

Telegramme deö »Gießener Anzeiger".

Wien, 21. Januur. In Brüx wurden gestern die Redakteure zweier tschechischer Arbeiterblätter, welche die Streik-Agitation unter Der tschechischen Arbeiterschaft betrieben, verhaftet. Im Brüxer Revier ist der Versuch, das Einigungsamt in Thätigkett zu setzen, durch die Weigerung der Arbeiter erfolglos geblieben.

Heer und Marine.

Die von Regimentern der früheren hannoverschen Armee gespielten alten Märsche sind durch kaiserliche Ordre einer Anzahl Regimenter mit Der Maßgabe verliehen worden, daß das beliehene Regiment allein berechtigt sein soll, die ihm zugewiesenen Märsche bei großen Paraden als Präsentier- bez. Parademarsch zu spielen. Die Regimenter stehen meistens in der Provinz Hannover, und auch diese neue kaiserliche Anordnung soll dazu dienen, die Erinnerungen an die hannoversche Armee wieder zu beleben.

Eine imMar.-Ver.-Bl." veröffentlichte Kabinettsordre be­stimmt : Der Inspektor jbe£ Bildungswesens hat die Berechtigung, solche Fähnrichs zur See, welche durch ihr Verhalten Charakterunreife bekunden, oder durch Unfleiß so weit zurück­geblieben find, daß sie dem Unterricht mit Erfolg nicht mehr zu folgen vermögen, einem Stationskommando zur Verwendung im praktischen Dienst zu überweisen. Gegebenenfalls werden solche Fähnriche zur See wieder zum Besuch des nächsten Kursus kommandiert. Anträge auf Entlassung sind erst dann zu stellen, wenn Strafen und obige Maßnahme erfolglos geblieben find.

Der Kaiser hat bestintmt, daß die Feldartil­lerie in Zukunft grundsätzlich keine Fahnen mehr führen soll, sondern nur die Fußartillerie-Regimen­ter. Die Fahnen sollen von den ersten Bataillonen getragen werden. Hierbei haben nach der Ordre vom 24. April 1882 die im gemeinsamen Eigentum der gesamten Artillerie vom 1. bis zum 11. Armeekorps befindlich gewesenen Fahnen Verwendung zu finden. Wegen des Zeitpunktes der Verleihung und Uebergabe der Fahnen an die Fußartillerie hat sich der Kaiser weitere Be­stimmungen Vorbehalten.

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion keinerlei Verantwortung.)

Gießen, 29. Januar 1900.

Wem es, wie Einsender, des öfteren vergönnt ist, in das land­schaftlich so schön gelegene, im Winter sogar noch so reizvolle Busecker Thal, insbesondere nach Großen-Buseck zu kommen, den muß es doppelt unangenehm berühren, wenn er auf dem Wege von der Station Großen-Buseck nach dem Ort selber nolens volens mit dem übelsten aller Wege unliebsame Bekanntschaft machen muß. Dieser von der Gemeinde zu unterhaltende Weg spottete namentlich am vergangenen Sonntag jeder Beschreibung. Andere Straßen und Wege in Gießen und Umgegend lassen zwar auch, insbesondere nach ausgiebigem Regen in Bezug auf Reinlich­keit manches zu wünschen übrig, eine solche Morast- und Schmutz­ansammlung aber hat Einsender auf einer so kurzen Wegstrecke, deren Instandhaltung doch für Großen--Buseck als Verbindungs­weg von und zu der Bahnstation von erhöhtem Interesse sein sollte, noch nie zusammen gesehen. Ein derartig skandalöser Zu­stand kann nur die Folge jahrelanger Vernachlässigung besagten Weges sein, ist er doch sogar bei leidlich gutem und trockenen Wetter schon an und für sich meist in sehr zweifelhafter Verfassung. Auch die Passage über die Wiesekbrücke ist infolge der zahlreichen Defekte, Löcher, Ritzen rc. besonders abends mit ernster Gefahr für Arme und Beine verknüpft. Unbegreiflich erscheint, wie ein so großer und im allgemeinen so schmucker Ort diese Zustände dulden kann. Ein energisches Einsckxreiten vonseiten des Ge­meindevorstandes zur Besserung besagter Verhältnisse nebst An­lage einer genügenden Beleuchtung ist im höchsten Grade ange­bracht und notwendig. Ein rasches Handeln erscheint uns auch schon aus dem Grunde selbstverständlich zu sein, wird damit Großen-Buseck doch nur einer Forderung der Billigkeit und des Anstandes seinen Bürgern und den Fremden gegenüber, die den Ort besuchen, gerecht. H.

Wetterbericht. Während im Norden des Erdteils der Luftdruck fortwährend steigt, und über Lappland bereits mehr als 775 Millimeter erreicht hat, gehört der Kontinent und das Mittel­mehrgebiet andauernd einer umfangreichen Depression an. Das Zentrum derselben umfaßt heute Süddeutschland, die Zentral- uud Ostalpen, sowie Italien nebst der nördlichen Adria und dem Golfe von Genua. Ueberdies treten in der Luftverteilung in den kon­tinentalen Lagen noch mehrfach Ilnregelmäßigkeiten auf. Das Wetter ist demgemäß unbeständig geblieben, wenn auch stellen­weise vorübergehende Aufklärung sich geltend macht. Gestern und nachts hat es in Süddeutschland fast allenthalben geschneit. Voraussichtliche Witterung: Im allgemeinen noch unbeständiges Wetter mit zeitweisen Niederschlägen.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Donnerstag den 1. Februar, abends 8 Uhr, im Konfirmandensaal, Kirchstraße 9. 2. Brief Pauli an die Ko- inther. Kap. 7. Pfarrer Schloss er.

Neueste Meldungen.

Depeschen deS Bureaufeerolb*.

Berlin, 31. Januar. Der Kaiser hat gestern, wie alljährlich am Todestage des Kronprinzen Rudolf dem österreichisch-ungarischen Botschafter einen Besuch abgestattet. Der Kaiser hatte österreichisch­ungarische Generalsuniform angelegt und weilte über eine Stunde bei Herrn v. Szögyeny Marich.

Berlin, 31. Januar. Das Befinden des Finanz­ministers Dr. Miquel bessert sich langsam. Der Minister ist zurzeit nicht imstande, seine amtliche Thätigkett in vollem Umfange wieder aufzunehmen. Er darf zwar das Bett verlaffen, bedarf aber wegen anhaltender Heiserkeit noch der Schonung.

Berlin, 31. Januar. Die Besserung im Befinden des Zentrums-Abgeordneten Dr. Lieb er schreitet langsam vorwärts. Auch gestern abend fühlte sich der Patient verhältnismäßig wohl. Der behandelnde Arzt hofft, daß, falls kein Rückfall erfolgt, der Patient in einigen Tagen das Bett wird verlaffen können.

Berlin,31. Januar. Die Fraktionen der freisinnigen Volkspartei und der deutschen Bolkspartei be­rieten gestern abend über das neue Flottengesetz. Die Beratung hat volle Einstimmigkeit der Fraktionen inbezug auf ihre Stellung zur Vorlage gegeben.

Dresden, 31. Januar. Die zweite Kammer beschloß, die Justiz möge die unschuldig Verurteilten für ihre Vermögensverluste entschädigen.

Borkum, 31. Januar. Hier fand ein Arbeiter- Krawall statt, bei dem die Gendarmerie einschritt und von der Schußwaffe Gebrauch machte. Einer der Exeedentsn wurde tätlich verwundet und sterbend nach Emden gebracht. Zwei andere erhielten leichte Verletzungen.

Madrid, 31. Januar. Aus Coruna wird gemeldet: Oestlich von Kap Finisterre sank bei wütendem Sturm ein französisches Torpedoboot. Die Besatzung ist wahrscheinlich ertrunken. An der Westküste bei San Sebastian gegenüber Miramar scheiterte das dänische SegelschiffLivingstone" und einige Seemeilen von Bilbao der Dampfer Valle, wobei 15 Mann ums Leben kamen.

London, 31. Januar. Unter den bei Spionkop Ge­fallenen befindet sich auch der deutsche Leutnant Brüsewitz, welcher sich vor einiger Zeit der Buren- Armee angeschlossen hat.

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Hohversteigerung

im sicher Stadtwald.

Donnerstag den 8. Februar, vormittags IO Uhr beginnend, sollen im Licher Stadtwald, Distrikt Unterspeierlingskopf,versteigert werden 256 rm Buchen«, Eichen- und

Birkan-Scheitholz,

278 Buchen-, Eichen- und Radel-Knüppel,

260 Buchen-, Eichen- und Nadel-Stöcke,

TW) Stück Buchen- und Eichen- Wollen,

10OO Nadel-Wellen in Haufen. Zusammenkunft beim Pflanzgarten, dich, den 30. Januar 1900.

Gr*ßh. Bürgermeisterei Sich.

Heller. 824

Hohmrsteigerung.

Montag den 5. Februar d. IS., vormittags IO Uhr, sollen in dem Rockenberger und Opperrhofener Markwald, Distrikt Alterhof, Eisenzahl, Steinbiegel, Seegrund und Korstkopf, versteigert werden:

Stammholz: 116 Eichen = 61,98 fm (18 bi« 67 cm stark, Schnitt- und Werkholz), 28 Buchen ----- 36 fm (45 bi« 70 cm stark, Schnitt- und Wagnerholz), 1 Hain- buche ----- 0.44 fm, glatt, 39 Kiefern = 13,66 fm, 5 Fichten = 1,43 fm.

Derbstaugeu: 47 Fichten = 13,66 fm, 2 Lärchen ----- 0,14 fm, 51 Fichten-ReiSstangen = 0,25 fm.

Die Zusammenkunft ist am Stein- biegel, am Eingang de« Walde« auf

dem Randweg, zwischen der Gemark­ung Wölfersheim und Oppershofen.

E« wird mit dem Eichen- und Buchen-Stammholz ber Anfang gemacht

Oppershofen, den 30. Jan. 1900. Der Markgegenschreiber.

Heinftadt. 822

Hohversteigerung im eitiMhSllsn GkMkilldkwald.

Dienstag deu 6. uud Mitt­woch den 7. Februar 1900, vormittags 972 Uhr beginnend, werden im Gemeindewald Ettings­hausen, Distrikt Grauborn, Bruch und Rätstein, versteigert:

800 Stück Fichten-Derbstangen mit 12 fm, 615 Stück Reisstangen mit 7 fm, 9 Stück Buchenstämme mit 7 fm, 21 Stück Hainbuchen­

stämme mit 4 fm, 85 rm Buchen- Scheitholz, 78 rm Buchen-Knüppel, 37 rm Eichen-Knüppel, 200 rm Radel-Knüppel, 212 rm Buchen- Astreisig, 120 rm Eichen Reisig, 950 rm Radel-Reisig, 40 rm Buchen- Stöcke, 24 rm Eichen-Stöcke, 352 rm Radel-Stöcke.

Bemerkt wird, daß da« Buchen- Brennholz, Buchenstämme und Hain- buchenstämmr am ersten Tage, das Nadelholz im Bruch, sowie das Stangenholz und Nadel-Brennholz am zweiten Tage zur Versteigerung kommen. Der Anfang ist am ersten Tage beim neuen Pflanzgarten, am zweiten Tage im Rätstein am Stangen­holz, jede«mal 9</8 Uhr vormittags.

Ettingshausen, 30. Januar 1900. Gr. Bürgermeisterei Ettingshausen.

Görnert. 820

Bekanntmachung.

Donnerstag den 1. Aevruar er., nachmittags 3 Uhr, sollen dahier Neustadt 55 2 Pferde. Haus- und Küchengeräte aller Art, sowie 1 Näh maschine zwangsweise gegen Bar ver­steigert werden.

Die Versteigerung der Nähmaschine findet bestimmt statt.

Gießen, 31. Januar 1900.

835 Seipel, Gerichtsvollzieher.

ML Schlachthaus.

Freibank. 814

Heute uud morgen: OchsenßM 50 pfg. Febeude Spiegelkarpfen, per Pfund 1 Mark, empfiehlt A. Koch, Nachfl. 0378 Neuen Baue 17.