Ausgabe 
30.8.1899 Zweites Blatt
 
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Ausdruck giebt, aus Gesundheitsrücksichten nicht an dem Essen teilnehmen zu können. Nachdem Redner nochmals betont hat, das er nicht nur für das Freie Deutsche Hoch- stift sondern auch im Namen der Stadt danke, schloß er mit einem Hoch auf die Gäste, in deren Namen erwidert der Vertreter der Straßburger Hochschule, Professor Dr. Ziegler, in längerer Rede, welche ausklingt in ein begeistert aufgenommes Hoch auf die Stadt, auf welche heute mit Freude und Stolz die ganze gebildete Welt blickt: Die Goethestadt Frankfurt a. M.

Die Tafelmusik wurde von der Palmengarten-Kapelle ausgeführt, während von 5 Uhr ab im Neugarten zwei Militärkapellen abwechselnd spielten.

Die Gartenfeste im Palmengarten und auf dem Aus­stellungsplatz verregneten leider zum Teil.

Ein englischer Sozialdemokrat über die deutsche Industrie.

Der Generalsekretär des englischen Maschinenbauer- Gewerbevereins, Barnes, hat vor mehreren Wochen eine Reise nach Deutschland gemacht, um die Arbeitsverhältnisse der deutschen Fabrikarbeiter zu studieren. Seine Reise führte ihn nach Düsseldorf, Augsburg, München, Chemnitz und Berlin, wo er überall die bedeutendsten Maschinen­fabriken besichtigte. In einer englischen Monatsschrift ver­öffentlicht er nun die Ergebnisse seiner Forschungen. Barnes war, wie er offen zugiebt, über den Kanal mit allen Vor­urteilen gekommen, die in England über die Arbeits­bedingungen in Deutschland herrschen: Beim Antritt seiner Reise stand für ihn fest, daß der Aufschwung der deutschen Industrie lediglich auf einSchwitzsystem" gegründet sei, das den deutschen Arbeiter bei einem kärglichen Lohn ungewöhn­lich lange an die Werkstätte gefeffelt hielte. Mit dieser Fabel räumt Barnes in seinem Bericht gründlich auf.

Ein oder zwei Züge", so sagt er,die allen deutschen Werkstätten gemein sind, mögen hier zuerst angemerkt werden. In erster Linie ist der Schutz der Arbeiter gegen Unfälle und die Fürsorge für ihre Bequemlichkeit viel vollkommener als in England; die Arbeitsräume sind geräumig und rein­lich. Das mag zu einem gewissen Grade der Regieruugs- aufsicht und den Unfall- und sonstigen Versicherungsgesetzen zuzuschreiben sein; aber ich neige der Ansicht zu, daß vieles aus der freiwilligen Initiative der Unternehmer entspringt. Ich sah viele Dinge über die Anforderungen des Gesetzes hinaus, die in England einfach ihresgleichen nicht haben. Ein anderer gemeinsamer Zug ist das moderne Aussehen der Werkstätten und die erstklassige Ausstattung derselben. Ueberall sieht man neue Fabriken in Bau begriffen, und die meisten, die ich besuchte, wurden vergrößert. Ueberall wurden neue Maschinen montiert, und die, die im Gange waren, trugen das Datum der letzten Jahre. Und endlich ist ein nicht minder allen Werkstätten gemeinsamer Zug die bequeme Art, in welcher die Leute ihre Arbeit verrichten. Obgleich Akkord-Arbeit allgemein ist, sah ich doch nirgend nervöse Hast. In den meisten Fabriken waren Kantinen oder andere Vorrichtungen für Erfrischungen während der Arbeit."

Entgegen der in England vertretenen Anschauung, daß die deutschen Arbeiter bedeutend länger arbeiteten und schlechter bezahlt würden, als die englischen, ist Barnes zu der Ueber- zeugung gekommen,daß der Unterschied nicht so groß ist, wie man in England allgemein vermutet." Ja, er erklärt sogar freimütig, daß es,wenn man die Pausen für Kaffee und Vesper abrechnet (die es in England nicht gibt), zweifel­haft sei, ob die thatsächliche Arbeitszeit in Deutschland länger ist, als in England."

Barnes gibt dann einen genauen Bericht über die Löhne und Arbeitszeiten in den verschiedenen Fabriken. Aus seinen Angaben ergiebt sich der obige für Deutschlands Industrie erfreuliche Schluß.

Eine andere bemerkenswerte Beobachtung Barnes ist

spielerinnen, so begeisterte; dieser Schritt vom Wege seines geliebten Sohnes wollte ihm garnicht gefallen, denn Wolfgang sollte ein würdiger Rechtsgelahrter und Ratsherr werden. Dieser zweifelhafte Umgang brachte ihn gar oft in Harnisch gegen seinen Sohn, und es wäre wohl zu schlimmen Auf­tritten gekommen, wenn nicht Frau Aja mit ihrem feinen Takt und ihrem weiblichen Geschick vermittelnd und ver­söhnend dazwischen getreten wäre. In jener Frankfurter Franzosenzeit gewöhnte sich der junge Goethe, sich als an­gehendes Herrchen zu fühlen und zu gehaben; er selbst hat sich ja in seinem MärchenDer neue Paris" uns äußerlich dargestellt: Schuhe aus sauberem Leder mit großen silbernen Schnallen, feine baumwollene Strümpfe, schwarze Beinkleider aus Serge, eine aus des Vaters Bräutigamskleid hergestellte Weste, ein Rock aus grünem Perkal, das Haar gepudert uud an den Schläfen in zwei abstehende Locken frisiert, im Nacken ein Haarbeutelchen, unter dem Arm ein Dreimasterchen, an der Seite ein kleiner Degen, dessen Bügel mit einer großen Schleife garniert war, also im vollen Wichs und Glanz des Rokkoko. Aber seine gesunde Natur, seine ausgezeichnete Erziehung und der Genius, der in ihm lebte und waltete, ließen ihn nicht untergehen, wie so manchen Stürmer und Dränger, so manches verbummelte Genie der Weltlitteratur. Wie seine Eltern, so erkannte auch er frühzeitig seinen Beruf, und er blickte auf zur Soune, die auf seinem Lebens­wege im vollen Glanze aufzugehen begann. Unwillkürlich müffen wir hier an seine Auslassung imPrometheus" denken:

Da ich ein Kind war und

Nicht wußte, wo aus noch ein, Kehrt' ich mein verirrtes Auge Zur Sonne, als wenn drüber wär Ein Ohr, zu hören meine Kla;e, Ein Herz, wie meins, Sich des Bedrängten zu erbarmen.

diese: Während noch in den siebziger und achtziger Jahren viele der besten Arbeitsmaschinen englischer Herkunft waren, fand er jetzt trotz eifriger Nachforschung in allen Werken englische Maschinen fast nur noch in den ältesten Winkeln und im Schrott. Alle modernen Arbeitsmaschinen waren deutscher Herkunft, und die allermodernsten stammen aus Amerika. Dieser letzten Angabe werden wahrscheinlich die deutschen Industriellen ihre besondere Aufmerksamkeit zu­wenden, um sich, wie von der englischen, so auch von der amerikanischen Industrie unabhängig zu machen.

Jedenfalls ist der Bericht ein ehrenvolles Zeugnis für die deutsche Industrie. Das wird auch von der englischen Presse anerkannt. So sagt das Londoner BlattDaily Chronicle":Aus diesem Bericht geht klar hervor, daß das Emporkommen der deutschen Industrie nicht auf der Aus­beutung der Arbeiter, sondern auf der geistigen Tüchtigkeit der Industriellen beruht." Andererseits zeugt der Bericht von der Unparteilichkeit des englischen Arbeiterführers, die sich die Führer der deutschen Sozialdemokraten, die er­fahrungsgemäß unsere Zustände nicht schwarz genug schildern können, zum Muster nehmen könnten.

Deutsches Reich.

Berlin,28. August. Das Staatsministerium trat heute nachmittag 4 Uhr in seinem Dienstgebäude unter dem Vorsitz des Reichskanzlers Fürsten Hohenlohe zu einer Sitzung zusammen.

Berlin, 28. August. Finanzminister Miquel hat wieder unter Bronchial-Katarrh zu leiden. Sofort nach Schluß des Landtages tritt er wieder einen 14tägigen Urlaub an. Er gedenkt, denselben auf dem Gute seines Schwiegersohnes in Schlesien zu verbringen.

Berlin, 28. August. Das Goethe-Denkmal im Tiergarten war heute mit Blumen und Blattpflanzen ge­schmückt. Allen voran prangte an erhöhter Stelle der Lorbeerkranz, dendem deutschen Dichterfürsten die Haupt­stadt des Deutschen Reiches" gespendet hatte.

Ueber die Organisation des Po lentums im rheinisch - westfälischen Jndustriebezirke findet sich in der Rh.-Westfül. Ztg." eine Schilderung, der wir folgendes entnehmen: DerWiarus Polkski", welcher anfänglich mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, erscheint bereits im neunten Jahrgange und nimmt immer mehr an Umfang zu. Sein vor 6 Jahren ergangener Ruf, die deutschen Kaufleute zum Inserieren in der polnischen Presse zu zwingen und nur bei solchen zu kaufen, welche dies thun, ist mit großem Erfolge gekrönt worden. Dort erscheinen neben Inseraten polnischer Schuhmacher, Schneider, Kolonial­warenhändler, Uhrmacher, Kaufleute, welcheihren Lands­leuten" ihre Ware anpreisen, auch solcher deutscher Kauf­leute. Trotz vielfacher polizeilicher Strafverfügungen werden weiterhin Uhren mit Bildnissen von Kosciuszko, Johann III., Sobieski, sowie der Mutter-Gottes von Czen- stochau, dem Wallfahrtsorte der Polen, versehen mit der Inschrift:Gott schütze Polen!" ganz unverfroren an­gepriesen. Mit Sorgfalt wird jede Niederlage der Deutschen in Oesterreich, jeder Fortschritt der Polen in Rußland den Lesern vor Augen geführt. Nie dagegen findet sich in dem auf deutschem Boden erscheinenden Blatte eine Notiz über eine deutsche patriotische Feier oder auch nur über den Geburtstag des deutschen Kaisers. Zur Hebung des Polen- tums ist in Dortmund eine polnische Buchhandlung ge­gründet worden. Wöchentlich werden im Jndustriebezirk 10 bis 20 polnische Bereinssitzungen abgehalten, in welchen nebenbei Turn- und Gesangübungen gepflegt werden. Dazu kommen regelmäßig die Versammlungen aus Anlaß der angeblichen mangelhaften geistlichen Fürsorge, über welche die Gemüter noch immer nicht beruhigt sind, weil man ihnen nur polnisch sprechende aber nicht lolnisch, das heißt nationalpolnisch oder antideutsch denkende Geistliche zuweise. Gemeinschaftliche Mahlzeiten und Theateraufführungen, Gesangwettstreite und Unterhaltungs­abende tragen außerdem nicht wenig zur Hebung des Zu- ammengehörigkeitsbewußtseins bei. Nun noch eine kleine Probe von der Schreibart desWiarus Polski" : O, Bruder, denke stets daran, daß Du hierher (nach Westfalen) nur auf kurze Zeit gekommen bist, um später nach Polen wieder­zukehren, denn Polen das ist unsere Erde. Dort sind unsere Hütten, zwar armselig, aber doch besser als die deutschen Paläste. Unsere alte Kirche ist schöner, als hier die stolzen Kirchenbauten, in denen Du Gottes Wort in unserer ge­lebten polnischen Sprache nicht hörest. Wenn Du Deiner eignen Not steuerst, dann bereicherst Du das Nationalgut!"

Marburg, 28. August Heute ging hier und in der Imgegendein schweres Unwetter mit Wolkenbruch nieder. Durch die Wassermassen wurden Straßensenkungen verursacht. Der Blitz zündete mehrfach.

Ausland.

Wien, 28. August. Behufs Berichterstattung soll Oberst Schneider auch vom Kaiser Franz Josef empfangen werden.

Belgrad, 28. August. Den Angeklagten wurde heute )ie Anklageschrift zugestellt. Dieselben werden dem Standgericht überwiesen.

Paris, 28. August. DerFigaro" bringt ein Inter­view Freystätters, der nochmals erklärt, daß Oberst Maurel jedes einzelne Schriftstück des geheimen Dossiers mit lauter Stimme verlesen und dann besprochen habe.

Paris, 28. August. Einer Meldung derPetite Repu- blique" zufolge soll die Regierung entschlossen sein, nunmehr gegen Guörin vorzugehen.

Paris, 28. August.Gaulois" bestätigt, daß gegen­wärtig Schritte unternommen werden, die Mitglieder des Kriegsgerichtes von 1894 in Rennes erscheinen zu lassen.

Paris, 28. August. Der Figaro erzähl, daß Frau Labori einen anonymen von Frauenhand geschriebenem Brief erhalten hat, in welchem ihr angedroht wird, daß nicht nur ihr Mann, sondern auch sie und chre Kinder ermordet werden würden.

Paris, 28. August. Guörin erklärte einem Besucher namens Piate, dessen Bruder mit eingeschlossen ist, wenn die schwarze Fahne auf seinem Hause aufgezogen sei, so be­deute das, daß Guerin fortan jede Beziehung mit der Außen­welt aufgebe und den Hungertod erwarte. Die Wachen vor dem Hause Gusrins sind jetzt mit Revolvern versehen worden. Der gestrige Tag ist ohne Zwischenfall verlaufen.

Washington, 28. August. Sämtliche diplomatische Ver­treter wurden angewiesen, gegen die etwaige Anerkennung der Philippinos als kriegführende Macht zu pro­testieren.

Lokales und Provinzielles.

Gießen, den 29. August 1899.

** Gefundene Sachen. Mit dem 1. Januar 1900 tritt durch das Bürgerliche Gesetzbuch eine ueue rechtliche Be­handlung der gefundenen Sachen ein. Die Großh. Regierung hat soeben hierüber die neuen Bestimmungen für Hessen erlassen. Wer einen verlorenen Gegenstand an sich nimmt und den Verlierer oder seinen Aufenthaltsort nicht kennt, muß den Fund unverzüglich der Polizei anzeigen, falls der Gegenstand über 3 Mk. wert ist. Der Finder kann sich hierzu an jede beliebige Lokalpolizeibehörde in Heffen wenden. Letztere stellt alle Umstände fest, die für die Ermittelung des Verlierers erheblich sein können, so Zeit, Ort und Hergang des Fundes, Name und Wohnort des Finders, den Wert der Sache rc. Wenn die Polizei den Verlierer nicht erfährt, macht sie Zeit, Ort und Gegen­stand des Fundes in ortsüblicher Weise bekannt, und zwar innerhalb eines Monats nach der Anzeige des Fundes. Die Sache wird unterdessen von dem Finder oder der Polizei­behörde aufbewahrt. Ist letzteres der Fall und meldet sich der Verlierer innerhalb eines Jahres nicht, so fordert die. Polizeibehörde den Finder zur Erklärung auf, ob er die Herausgabe der gefundenen Sache verlange, und händigt ihm die Sache auf sein Verlangen dann zu Eigentum aus. In Zukunft hat jeder Finder auch Anspruch auf einen Finderlohn, und zwar bei Sachen unter 300 SJlt. auf 5 Prozent ihres Wertes, bei Sachen über 300 Mk. auf 1 Prozent des Mehrwertes.

* Kellnerinnen. Das Großh. Ministerium hat eine Verordnung erlassen, nach der einem Wirt, der seinen Kellnerinnen keinen Lohn zahlt und sie infolgedessen nur auf Trinkgelder und andere Einnahmen hinweist, die Kon­zession entzogen werden soll. Das Ministerium nimmt an, daß solche Wirtschaften nur dazu dienen, die Völlerei zu fördern und die Unsittlichkeit zu unterstützen. Weiter hat das Ministerium noch die Verordnung erlassen, daß auch dann solchen Wirten, wie den bezeichneten, die Konzession entzogen werden könne, wenn nachgewiesen sei, daß der In­haber einer Wirtschaft keine Kenntnis von den Vorfällen tn- feiner Wirtschaft habe, da er für das verantwortlich sei, was bei ihm vorgehe.

o. Lich, 28. August. DerMitteldeutsche Bauernbund" will die Redaktion seines VereinsorgansDeutsche Volkswacht" von Offenbach verlegen. Am Samstag waren deshalb Vertreter der Redaktion hier, um ein passendes Haus zu suchen. Dem Vernehmen nach hat ihnen die Stadt die an der Straße nach Nonnenroth gelegene, nicht mehr im Betrieb befindliche städtische Ziegelhütte zum Kauf an- geboten. Durch einige bauliche Veränderungen könnten hier die notwendigen Räume beschafft werden.

t. Lich, 28. August. Heute mittag zog sich in unserer Gegend ein Gewitter zusammen. Ein orkanartiger Wind riß Aepfel und Birnen mit dem Fruchtholz von den Bäumen, sodaß die an und für sich nicht reiche Obsternte schwer ge­schädigt worden ist. Durch die lang anhaltende Dürre ist das Kernobst in seiner Entwicklung gebindert worden, das Steinobst aber zum großen Teil abgefallen.

? Ans Oberheffen, 28. August. Gute und vollkommene Fruchternten haben als ganz natürliche Folge stets billigere Brotpreise gebracht. Der jetzige Sommer scheint hiervon eine Ausnahme machen zu wollen. Eine bessere Getreide­ernte wie gegenwärtig haben wir wohl noch niemals gehabt, aber die natürliche Folge, billigere Brotpreise, bleibt aus. Das Brot kostet noch genau denselben Preis wie im Winter, die Frucht ist aber im Preise gegen damals bemerkenswert herabgegangen. (!!)

n. Ortenberg, 27. August. Wie alljährlich, so fand auch am vergangenen Ludwigstag wieder die Hauptver­sammlung unserer Bezirkssparkasse, zu der die umliegen­den Orte der Kreise Schotten und Büdingen gehören, statt. Nach dem vorgelegten Rechenschaftsbericht betrug das Kapital­vermögen Ende 1898 1054983 Mk. 50 Pfg. Hierunter find 423537 Mk. 52 Pfg. Kaufgeld. Die verzinslichen Kapitalschulden belaufen sich auf 969033 Mk. 22 Pfg., die unverzinslichen auf 545 Mk. 65 Pfg. Das reine Vermögen beträgt mithin. 109115 Mk. 45 Pfg. Die Zahl der Ein­leger betrug am Ende des genannten Jahres 1150, Dar­unter waren 193 mit einem Guthaben bis je 50 Mk., 174 mit einem solchen von 50 bis 100, 179 von 100 bis 200, 182 von 200 bis 400, 168 von 400 bis 800, 254 mit über 800 Mk. Zurückbezahlt wurden an Einleger mit Gut­haben in nachstehender Reihenfolge: 7231 Mk. 9 Pfg., 15453 Mk. 17 Pfg., 32568 Mk. 23 Pfg., 63857 Mk. 75 Pfg., 114125 Mk. 84 Pfg., 735 797 Mk. 14 Pfg.

Darmstadt, 27. August. Der von Griesheim kommende, von Kirchweihgästen schwer beladene Zug der Dampfstraßen­bahn überfuhr heute abend nach 9 Uhr einen besseren Arbeiter namens Phil. Schmidt von Wixhausen. DaL