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1899
Freitag dm 30. Juni
Gießener Anzeiger
General-Nnzeiger
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die Krondiamanten des
Alle Anz«ig«n-BermittlungSstellcn bei In- unb Äullenb*! nehmen Anzeigen für den Gießener Anjrigcr tnigttce.
fnmebHit »sn Anzeigen zu der Nachmittag- für bni »igtmben La, erscheinenden Nummer bii vorm. 10 Uhr.
eines kleinen achtzehn- . . Ohne Zweifel hatte
Heboftion, Lspcdition und Druckerei: Nr. 7.
In einer Tanzpause dann war er Plötzlich neben ihr gewesen.
„Fräulein Margarete, wo sind denn Ihre schönen Zöpfe?" hatte er gefragt, und in einem Tone, der fast wie ein Borwurf klang. Selbstverständlich hatte sie sich das
russischen Kaisers, oder —“
„Nun, oder?"
oder die blinde Thorheit
Hessischer Kandtag.
Zweite Kammer der Stände, nn. Darmstadt, 28. Juni 1899.
Die Sitzung wird um ‘/41O Uhr eröffnet. Arn Minifter- tisch: Justizminister Dittmar, Ministerialrat Krug v. Nidda und Breidert, sowie eine Anzahl Regierungsräte.
Nach Bekanntgabe einer Anzahl neuer Einläufe und Rückäußerungen aus der ersten Kammer, erstattet Abg. Friedrich Bericht über die Wahlen der Abgg. Korrell und Molthan. Der Ausschuß beantragt, diese Wahlen zu bestätigen, und beschließt die Kammer demgemäß.
Die Beratung des Stempel-Tarifs wird bei Position 10a fortgesetzt. Der Ausschuß beantragt, für die Automobilen einen Stempel von 5 bis 50 Mk. festzusetzen. Der Antrag wird angenommen. — Die Position 11, Bank, 12. Baugenehmigung; 13. Bauvorschriften; 14. Beerdigungen; 15. Befreiungen; 16. Beglaubigungen; 17. Bergwerke und 19. Bestätigungen von Familienstiftungen wurde ohne Debatte angenommen. — Position 20. Bestellung einer Hypothek und Grundschuld oder Rentenschuld wird ebenfalls genehmigt. — Abg. Brunner beantragt als Position 20a die Besteuerung der französischen Billards mit 20 Mk. jährlich. — Die Abgg. Ulrich und Köhler- Darmstadt warnen das Haus, in dieser Weise nach neuen Steuerobjekten zu suchen. Die Kammer werde, wenn dies so weiter gehe im Land in einen bösen Geruch kommen. Der Antrag Brunner wird hierauf mit großer Majorität abgelehnt. — Position 21, Börse; 22, Bürgschaften; 23, Doktordiplome; 24, Ehelichkeitserklärung; 25, Eheverträge; 26, Eingabestempel; 27, Einigungen; 28, Eintragungen in das Grundbuch; 29, Entlassungs-Urkunde; (30 und 32 ausgesetzt) ; 31, Erbscheine; 33, Erbverzichtsverträge finden ohne Debatte Annahme. Position 34, Erlaubniserteilungen (Kon-
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Zessionen, Genehmigungen der Behörden in gewerbepolizei- ichen 2c. Angelegenheiten giebt zu längeren Debatten Veranlassung. — Abg. Metz hält die Stempelsätze für viel zu hoch, und wird gegen diese Position stimmen. Auch der Abg. Osann hält einzelne Stempelsätze, insbesondere diejenigen für Veranstaltungen von Singspielen, Schaustellungen, Kunstreiten und anderen öffentlichen Darstellungen und Be- ustigungen in einem stehenden Lokale, für viel zu hoch. Man möge doch den Bogen nicht zu straff spannen, und die Schultern armer Leute nicht mit neuen Steuern belasten. — Abg. Schröder hält die Sätze des Ausschusses für nicht zu hoch, und hat auch nicht die Meinung, daß man die Sache zu leicht machen solle; denn es sei nicht alles schön, was geboten werde. — Obersteuerrat Bitte! betont, daß die Sätze wie sie jetzt konstruiert seien, von jedem getragen werden, weil sie sehr mäßig und gerecht seien. Die Regierung könne daher einer Herabsetzung des Tarifs nicht zustimmen. Der Tarif setzt hier für jeden Tag, an welchem Vorstellungen stattsinden oder für jede Woche oder für das Jahr die folgende besondere Stempelab- qabe durch Lösung einer entsprechenden Karte zu bezahlen fest, und zwar für einen Tag 1—20 Mk, für eine Woche 6 bis 130 Mk., für ein Jahr 50—1000 Mk. Abg. Osann beantragt 50 Pfg. bis 20 Mk. pro Tag, 3-100 Mk. pro Monat und 25—500 Mk. pro Jahr zu setzen. Abg. Osann wünscht von der Regierung Auskunft darüber, wer die Stempelsätze bestimmt. Obersteuerrat Bittel erwidert, daß dies Sache des Kreisamtes sei. Der Ausschußantrag, nach dem Antrag Osann motiviert, wird hierauf gegen 4 Stimmen angenommen. Zu öffentlichen Tanzbelustigungen auf Kirchweihen, Jahrmärkten und Hochzeiten sind für jeden Tag 20 Mk. Stempel festgesetzt. Abg. Weidner beantragt einen Stempel für Orte bis 500 Seelen 12 Mk., bis 1000 Seelen 15 Mk., über 1000 Seelen 20 Mk. festzusetzen. Dieser Antrag wird hierauf mit großer Majorität angenommen, der Ausschußantrag abgelehnt. Zu Tanzbelustigungen bei anderen öffentlichen Veranstaltungen für jeden Tag werden a) für Darmstadt, Mainz, Gießen Offenbach, Worms und Bingen, sowie in den Orten, welche weniger als eine Stunde von diesen entfernt sind, 20 Mk., b) in anderen Orten von 2500 Seelen und mehr 12 Mk., c) in anderen Orten von 50 bis weniger als 2500 Seelen 10 Mk., d) in Orten von weniger als 50 Seelen 8 Mk. festgesetzt. Zu öffentlichen Tänzen für einen Nachmittag ist die Hälfte zu zahlen. Ein Erlaubnisschein ist auch einzuholen für Tanzbelustigungen, welche in geschlossenen Gesellschaften bei bezahlter Musik stattsinden. — Abg. David erklärt, daß
Darauf hatte sie lächelnd „Vielleicht!" gesagt, und er war gegangen. Ohne Abschied. Nicht einmal eine Verbeugung hatte er für sie gehabt.
Das hatte ihr einen Stich gegeben. Aber nachher war so viel lustiger Blödsinn ausgeschüttet worden, daß sie darüber weggekommen war, und erst heute Morgen vor dem Spiegel wieder daran erinnert wurde. Die Augen so skeptisch, das Haar so wirr! Und wie sie es einflocht und dem Rittmeister zum Trotz in einen Knoten aufstecken wollte, kam ihr das Spiegelbild so ausdruckslos und unschön vor, daß sie mit einem plötzlichen Ruck die schönen, langen Zöpfe wieder vom Haupte schüttelte und sie wie ehedem über den Nacken hängen ließ. Aber die abscheulichen Zahnschmerzen! Alle Tinkturen hatte sie schon gebraucht, die auf ihrem Toilettentischchen standen; auch ein Kamillenkissen hatte ihr das Mädchen gebracht, während sie noch im Bette gelegen: nichts war von Erfolg gewesen.
Vielleicht konnte Onkel Heinrich ihr helfen. Seeleute kommen in der Welt herum. Weshalb sollte der alte Seebär nicht dabei ein Mittel gegen Zahnschmerzen kennen gelernt haben? Bei den Botokuden vielleicht! Sie ging hinunter in den Park, wo er sicher faß und rauchte und Zola dazu las, und fragte ihn.
„Verdammt will ich sein, wenn's nicht hilft, Kind!" beteuerte er. „Du mußt eine ordentliche Havanna rauchen."
„Pfui!" entrüstete sie sich, und wurde rot bei dem Gedanken, obgleich das eigentlich garnicht zu motivieren war. Rauchen als Heilmittel ist etwas ganz anderes, als rauchen zum Vergnügen.
Das machte er ihr denn auch mit der ganzen Kunst feiner Ueberredung klar, und verschwor sich dabei in sämtlichen existierenden Höllen des Weltalls hinein, wenn die Schmerzen länger anhielten als seine „Upmann".
!!r. 151 Zweites Blatt
England gezeigte „strafbare Apathie" soll in der Kapkolonie verbessert werden. Wir werden also demnächst von vielen begeisterten Meetings hören, die von den „Zweigorganisationen" in vielleicht ganz obskuren Ortschaften veranstaltet werden, und wir werden die mit Hilfe von Freibier erzeugte „Begeisterung von Taufenden von Teilnehmern" nach ihrem wahren Werte zu schätzen wissen. An und für sich wäre dieses Treiben vielleicht verhältnismäßig harmlos, aber es birgt immerhin die Gefahr in sich, daß es die Buren immer noch mehr erbittern und somit die Möglichkeit einer Explosion wieder vermehren wird. T. R.
Me»«gs»rei- vierteljährlich
2 Mart 20 Pf,, monatlich 75 Pf, mit Bringerloh«.
Bei Postbezug R Mark 50 Pf,, vierteljährlich
jährigen Mädchenherzens!"
Das war zu stark gewesen! . ,
er sich über die Huldigungen geärgert, die ihr von allen Seiten erwiesen worden waren. Aber wer gab ihm ein Recht dazu, ihre Freude an so viel Kundgebungen von Liebe und Verehrung zu verhöhnen? Nun wollte sie sich erst recht mit den Herren beschäftigen, so auffallend wie möglich, damit er sähe, wie gleichgiltig er ihr fei!
Unb so war es denn gekommen, daß sie alsbald in einer Korona von jungen Herren und Damen, angesteckt von der tollen Laune des Augenblickes, sogar die Zigarrette nicht verschmäht hatte, obgleich sie sonst eine abgesagte Feindin des „Weiberrauchens" war.
Und so hatte sie den Triumph gehabt, ihn mit finsterer Stirn in der Thür des Salons stehen zu sehen. Er war dann zu ihr getreten und hatte ihr ein ironisches Kompliment gemacht, wie „schneidig" sie aussähe — einJEßert, das er nicht leiden konnte — und ob sie nicht nächstens auch Zigarre und lange Pfeife acceptieren würde.
nicht gefallen lassen.
„Wo sie immer waren," hatte sie schnippisch geantwortet. „Oder glauben Sie, ich könnte sie ablegen wie einen Hut oder ein Paar Handschuhe?" .
„O, gegen die Echtheit Ihres Haares habe ich nie den leisesten Zweifel gehegt!" hatte er abscheulich ernsthaft erwidert. „Das ist so echt, wie tv.
Tie Treibereien der englischen Kriegspartei.
Die Kriegsbegeisterungs-Fabrikanten in England sind l>ilt! r enttäuscht. Erst waren sie voll begieriger Erwartung; als sich auf ihre Trompetenstöße nicht sofort das ganze Lavid einstimmig gegen Krüger erhob, fühlten sie sich be- unrnchigt, und sie sind nun, da immer noch keine Aussichten für die Einschiffung der gewünschten 40000 Mann vor- hanven sind, in weinerliche Verzweiflung versunken. Die „B. James Gazette", die sich durch die Enthüllung des angk'blichen Feldzugsplans des Generalftabs der Südafrikanischen Republik lächerlich gemacht hatte, muß nun das offene Geständnis ablegen: „Wir haben während der lebten vierzehn Tage versucht, dem Lande den ganzen Ernst der Krise im Transvaal klarzulegen. Es ist für uns kein ßeiynügen, zu bemerken, daß wir bei unseren Kollegen so ivcurig Unterstützung gefunden haben." Arme „Gazette"! Sie hat nach Kräften gepfiffen, und das Publikum will nicht tanzen. Noch naiver ist die Ueberraschung und das Bekenntnis der „Saturday Review": „Transvaal ist nach Lechältnis seiner Größe das wertvollste Land in der Welt und ein Krieg mit ihm würde unseren Handel nicht im mindesten stören, und doch verhält sich die öffentliche Meinung jonlnerbar, ja strafbar apathisch mit Bezug auf diese Frage." Hier haben wir die schamlose Theorie der Raubzügler ^ariesonscher Farbe in ihrer vollen Nacktheit in einem einzigem Satze zusammengefaßt. Die Regierung — vermutlich mit Ausnahme Mr. Chamberlains — ist nicht geneigt, sich vhn« weiteres zum Kriege drängen zu lassen. Sie weiß lehr wohl, daß dies mit Bezug auf die britische Herrschaft . in Südafrika va banque»®pielen hieße. Aber die Kriegs- parttei wird ihre Bemühungen noch nicht auf geben. Sie iviröd sie auf ein anderes Feld, d. h. nach Südafrika verpflanzen. Die südafrikanische Liga hatte sich anfangs ein tugendhaftes Ansehen gegeben. Sie hatte erklärt, sie wolle sch in dieser kritischen Lage der Dinge jeder Agitation enthüll cn, — offenbar in der Hoffnung, daß über der den Uitl anders widerfahrenen Unbill der Jingoismus in England in hellen Flammen auflodern würde. Aber das von der Mgen Kriegspartei ausgesprengte Zündmaterial hat nicht genügend gefangen, und die Liga sieht sich gezwungen, dm Tugendmantel abzuwerfen, und zwar kündigt die Jingopresse jetzt an, „daß die Exekutive der südafrikanischen Liga den dringenden Bitten des Volks, von allem seinen Zweigorganisationen in der Kapkolome Meetings veranstalten zu lassen, nachgegeben hat". Niemand wird fiel) von diesem sehr durchsichtigen Kniff betreffs „der dringenden Bitten des Volks" täuschen lassen. Die hier in
•tf4dwt HgM put Ausnahme be« Montags.
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frcBtn bem Anzeiger itcheittlich viermal beigelegt.
Feuilleton.
Das beste Mtlel.
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Sie batte Zahnschmerzen, jene heimtückisch wühlenden, ki denen man Anwandlungen zur Lebensverneinung be- bwmt, und sah überhaupt ein wenig übernächtig aus, die Wicke kleine Margarete, des Kommerzienrats Erdmann miaes Töchterlein. 9 Aber der Ball hatte auch bis in die Morgenfrühe gedauert, den der Vater zur Feier ihres 18 Geburtstages gegeben. Und er war so schon gewesen, sie noch niemals ein Ball in ihrem durchaus nicht walzer- mb rheinländerarmen Dasein. „Königin des Festes hatten
Ä ÄÄ diesen ruhigen stahl- „* n Augen zu begegnen, in deren rätselhaftem Grunde 7 ganz seltsames Gemisch von SMt Bedauern^un^doch iu$ wieder Zuneigung zu liegen fd)i • ihr' innnr neroefen als habe er leise seinen männlich aus mÄllen Kops S-schMelt^ «der sie hatte sofort weg- jfchen und sich um ,° lebhafter mit den anderen Herren inte trt) alten.


