Lokales und Provinzielles.
Gießen, den 28. September 1899.
** Empfang. Se. König!. Hoheit der Großherzog empfingen am 27. September u. a. II. DD. den Erbprinzen Friedrich Wilhelm und den Prinzen Ferdinand Maximilian zu Afenburg-Büdingen- Wächtersbach, den Oberlandesgerichtspräsident a. D. Frhrn. v. Rico».
"Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, durch Allerhöchste Entschließung vom 16. September dem Forstwart der Forstwartei Wingershausen, Förster Michael Appel zu Schotten, und dem Forstwart der Forstwartei Finkenloch, Förster Andreas Weitzel zu Forsthaus Finkenloch, aus Anlaß ihrer Versetzung in den Ruhestand das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für treue Dienste" zu verleihen.
*• Turnerisches. Dem Vorbericht über das Ab turn en des Gießener Turnvereins am kommenden Sonntag dem 1. Oktober l. I. sind wir heute in der Lage, noch folgende Einzelheiten hinzuzufügen: Das Wettturnen der aktiven Turner und der Zöglinge findet bereits im Laufe dieser Woche — am Mittwoch, Donnerstag und Freitag, abends 8 Uhr beginnend — statt, damit das Schauturnen am Sonntag selbst Präzise vor sich geht. Dieses wird sicher das ungeteilte Interesse des Publikums in Anspruch nehmen. Die Vorbereitungen hierzu sind flott im Gange, und herrscht schon geraume Zeit jeden Abend reges Leben in der Turnhalle. Zu dieser Veranstaltung sind bereits Einladungen an die hiesige Zivil- und Militärbehörde ergangen, und steht auch von Seiten der Mitglieder ein zahlreicher Besuch zu erwarten. Freunde der Turnerei haben ebenfalls Zutritt.
** Der Sprechverkehr zwischen Gießen 1 und Burgsolms und Oberbiel ist eröffnet worden.
** Aeudernngen im Omnibusbetrieb. Nachdem die Omnibus-Gesellschaft, um die Betriebsunkosten einzuschränken, bereits in diesem Sommer ihre Einspänner versuchsweise ohne Schaffner gefahren hat und sich Mißstände nicht ergeben haben, wird vom 1. Oktober d. I. ab der ganze Betrieb auf allen Linien ohne Schaffner gefahren, wie dies in anderen Städten mit ähnlichem Verkehr längst der Fall ist. Es empfiehlt sich nach Möglichkeit nur an den durch Tafeln kenntlich gemachten Haltestellen ein- und auszusteigen; in dringenden Fällen können aber auch die Kutscher durch Anziehen des Glocken-Riemens zum Anhalten veranlaßt werden. In dem Betrieb selbst treten vom 1. Oktober an verschiedene Aenderungen im Fahrplan ein und sind u. a. die Fahrten von und nach Wieseck vermehrt worden. Die neuen Winterfahrpläne sind bereits erschienen und in gewohnter Weise unaufgezogen zu 10 Pfg. — aufgezogen zu 25 Pfg. — Taschenformat zu 10 Pfg. bei Herrn Ernst Balser Mäusburg zu haben.
** Gestern fand im Nebe'schen Gutshofe dahier die Versteigerung der durch eine Kommission des landwirtschastl. Provinzialvereins in Ober-Baden angekauften Rinder statt. Im ganzen waren angekauft 21 Stück. Da hierunter eine Kuh vorhanden war, so kamen 20 Stück zur Versteigerung, 8 ältere trächtige Rinder und 12 jüngere. Der durchschnittliche Ankaufspreis der älteren Rinder stellte sich auf 670 Mk. Da durchschnittlich 700 Mk. erlöst wurde, so dürfte für die Steigerer ein Nachlaß von ca. 5 Prozent zu erwarten sein. Bei den jüngeren Rindern stellte sich der Ankaufspreis auf ca. 310 Mk., der Verkaufspreis auf ca. 410 Mk., so daß die Steigerer hier einen Nachlaß von ca. 25 Prozent erwarten können. Der Vereinszuschuß soll, wie bei der Versteigerung mitgeteilt wurde, in diesem Jahre nur 10 Prozent betragen. Zieht man diese von den obigen durchschnittlichen Ankaufspreisen ab, so erhält man den Kostenpreis der Tiere für die Besteller. Es würden also gekostet haben ältere trächtige Rinder aus Ober-Baden ca. 600 Mk., jüngere ca. 280 Mk. Das sind allerdings gegen Originaltiere aus dem Simmenthal wesentlich niedrigere Preise. Für viele Landwirte, die mit der Zucht erst beginnen, werden diese jungen weiblichen Tiere zunächst genügen. Wir möchten aber besonders darauf aufmerksam machen, daß der Ankauf des männlichen Zuchtmaterials, soweit der Bedarf nicht durch die eigene Jnlandszucht gedeckt wird, stets nur im Simmenthal geschehen sollte, da in der Zucht leistungsvoller Bullen Ober-Baden der Schweiz noch wesentlich mehr nachfteht, wie in der Zucht von weiblichen Tieren.
** Im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen zum 31. Landtag ist die Frage zeitgemäß, welche Eigenschaften die Bewerber um ein Mandat besitzen müssen, um als würdige Vertreter im Landtag erscheinen und die Garantie für eine solche Vertretung bieten zu können. Diese Frage finden wir im „Hessischen Volksblatt" vom 21. April 1832 anläßlich der damaligen Landtagswahlen ebenfalls aufgeworfen und beantwortet. Der Verfasser eines Artikels stellt sechs Haupterfordernisse auf. Das erste Erfordernis eines Landtagsabgeordneten ist hiernach „ein im höchsten Grade unbescholtener Ruf in jeder Hinsicht." Derjenige, dem die wichtigsten Interessen des Staats mit anvertraut werden sollen, muß sowohl in seinem Privatleben und in seinen Sitten, als auch in seiner öffentlichen Stellung tadellos dastehen. Das zweite Erfordernis sind „Kenntnisse und eine richtige gesunde Urteilskraft". Unter Kenntnissen ist das Durchdringen der Sache, die Fähigkeit, den Kern von der Schale zu unterscheiden, verstanden, das Abgeben der Stimme nach eigener reiflicher Ueberlegung und Ueberzeugung. Ein weiteres Erfordernis ist: „Gerechtigkeit, Redlichkeit, Unbefangenheit." Der pflichtgetreue Abgeordnete wird alles mit Ruhe und Unparteilichkeit prüfen, nie aber im voraus seine Ansicht auf immer einer Partei unterordnen. Viertens muß der Landtags-Abgeordnete Geschäftserfahrung haben, beziehungsweise sich aneignen; denn es ist gar manchmal von Wichtigkeit, wenn er in frühere Verhandlungen eingeweiht ist und persönliche Erfahrungen und Erinnerungen besitzt. Das fünfte Erfordernis ist: „Kenntnis der wahren und allgemeinen Bedürfnisse des Volkes, nicht nach gelehrten Abhandlungen in Schriften und Zeitungen, svndern nach eigener Anschauung und eigener Erfahrung." Das sechste Erfordernis ist endlich: „Verleugnung des eigenen Vorteils dem Vorteile der Gesamtheit gegenüber." Wie im Jahre 1832 ein tüchtiger Volksvertreter diese Erfordernisse besitzen mußte, so muß er sie auch gegenwärtig besitzen, umsomehr noch, als unsere fortgeschrittene Zeit erheblich größere Anforderungen stellt. Es möge daher jeder Bewerber um ein Mandat sich prüfen, ob er diesen Anforderungen entspricht.
„ ** Ueber die Anstellung von Militär-Anwärtern beiKommunal- behördeu bringt das Regierungsblatt Nr. 43 eine Bekanntmachung. Die Anstellung eines Militäranwärters beschränkt sich auf den Bundesstaat, dessen Staasangehörigkeit er seit zwei Jahren besitzt. Die Subaltern- und Unterbeamtenstellen bei den Gemeinden, bei den Jnvaliditäts- und Altersversicherungsanstalten sind, unbeschadet besonderer Landesvorschriften, mit Militäranwärtern zu besetzen. Gemeinden mit weniger als 3000 Einwohnern unterliegen den Vorschriften nicht. Ausschließlich mit Militäranwärtern sind zu besetzen. 1) Die Stellen im Kanzleidienst, einschließlich derjenigen der Lohnschreiber, soweit deren Inhabern die Besorgung des Schreibwerkes (Äbschreiben, Mundieren, Kollationieren u. s. w.) und der damit zusammenhängenden Verrichtungen obliegt, 2) sämtliche Stellen, deren Obliegenheiten im wesentlichen in mechanischen Dienstleistungen bestehen und keine technischen Kenntnisse erfordern. Die Regierungen sind befugt, in außergewöhnlichen Fällen den Anteil der Militäranwärter an den Stellen unter Ziffer 1 auf die Hälfte, den Stellen unter Ziffer 2 auf zwei Drittel zu begrenzen. Die Anstellung kann an einen Befähigungsnachweis, bezw. von einer Probedienstzeit abhänging gemacht werden.
** 39 Unglücksfälle in den Alpen haben nach dem soeben erschienenen Bericht des Schweizerischen Alpenklubs im Jahre 1898 einen rötlichen Ausgang gehabt; die Zahl der Opfer beträgt 45, wobei nicht gerechnet sind Unfälle, die sich blos beim Edelweißpflücken ereigneten. 17 Fälle beziehen sich auf Personen, die führerlos die oberen Gebiete zu besuchen wagten. Es ist hier nicht blos von den speziell schweizerischen, sondern auch von den angrenzenden Alpengebieten die Rede. Noch sind nicht in allen ausgezeichneten Fällen die Leichen beigebracht. Einige Katastrophen sind nicht einem Sturze, sondern der eingetretenen Erschöpfung oder dem Erfrieren und Verhungern in unwirtlichen Gegenden zuzuschreiben. So groß die Liste von 1898 ist, so wird sie doch von der 1899er weit übertroffen werden, wenn diese einmal zum Abschluß ge- langt ist. _____________
Bisses, 27. September. Bekanntlich wird unsere Gegend von mehreren Römer ft raßen durchschnitten, und der Pfahlgraben ist ganz in unserer Nähe am Forsthause noch
deutlich vorhanden. Auch ein römisches Kastell hat hier gestanden. Seit 14 Tagen läßt nun der rühmlich bekannte Limesforscher, Herr Ministerialrat Soldan aus Darmstadt, Nachgrabungen vornehmen, die zu ungemein interessanten Ergebnissen geführt haben, welche die Forscher jedenfalls besonders erfreuen werden. Nähere Mitteilungen bleiben für später Vorbehalten.
X Bingenheim, 27. September. Zwar wurde in Ihrer Zeitung vor einigen Tagen bereits mitgeteilt, daß übertriebene Gerüchte hinsichtlich des Gesundheitszustandes in unserem Orte verbreitet worden sind. Es soll aber hier noch einmal ausdrücklich hervorgehoben werden, daß es mit diesen Gerüchten wirklich nichts ist. Das Wasser wurde von der obersten Medizinalbehörde untersucht und festgestellt, daß es sehr gut ist, sogar wesentlich besser, als an vielen anderen Orten.
Darmstadt, 27. September. Ihre Kaiserlichen Hoheiten die Großfürsten Kyrill und Boris und Seine Kaiser- liche Hoheit Großfürst Nikolaus trafen heute vormittag zu Besuche der Allerhöchsten Herrschaften auf Jagdschloß Wolfsgarten ein und nahmen an dem Luncheon teil.
8. Darmstadt, 27, September. Im großen Festsaale der Ober-Realschule dahier fand heute eine General- Versammlung der Mitglieder und Agenten der Sterbekaffe „Ludwig-Alicestiftung" für hessische Volksschullehrer statt, welche aus allen Teilen Hessens mit über 100 stimmberechtigten Vertretern gut besucht war. — Um den veränderten Zeitverhältnissen Rechnung zu tragen, war eine Statutenänderung nötig geworden. Während seither bei einem Beitrage von 3 Mark ein Sterbegeld von 180 Mark bezahlt wurde, hatte der Vorstand vorgeschlagen, ähnlich den Statuten der Sterbekasse des Gastwirteverbands, eine Aenderung dahin vorzunehmen, daß man das Ganze in fünf Klassen einteile, sodaß sich jedes Mitglied je nach Wahl mit 200, 400, 600, 800 oder 1000 Mark versichern könne. — Die Beiträge richten sich nach dem Alter des Mitgliedes und nach der Höhe des Sterbegeldes. Die Vorschläge des Vorstandes wurden einstimmig angenommen und kann man wohl mit Recht sagen, daß hierdurch endlich lange gehegten Wünschen Rechnung getragen wurde.
Von der Bergstraße, 27. September. Wie der „Bergstr. Anz." hört, beabsichtigt der Odenwald-Klub, gegen den projektierten Bau einer Bergbahn von Auerbach und Zwingenberg auf den Melibokus Stellung zu nehmen. Das Blatt protestiert gegen dieses beabsichtigte Vorgehen des Odenwald-Klubs.
□ Mainz, 27. September. Mit dem Bau der neuen Bahnlinie Metz-Kreuznach, mit direkter Weiterführung nach Mainz, soll, wie wir aus Bahnkreisen erfahren, jetzt ernstlich vorangegangen werden, nachdem das seither bestandene Hindernis wegen der Bahnhofsanlage in Kreuznach endlich Beseitigung verspreche. Auf der pfälzischen Strecke soll schon in aller Kürze mit dem Bau begonnen werden, wogegen die nach Mainz führende Abzweigung wegen größerer Terrainschwierigkeiten noch verschiedenen Aenderungen in den Plänen unterworfen ist. — Seit Beginn dieser Woche ist das städtische Elektricitäts werk im Betrieb. Vorerst erfolgt die Abgabe des elektrischen Stromes indes nur in der Zeit von 6 Uhr abends bis 6 Uhr morgens. Mit dem 1. Oktober wird das Werk in vollen Betrieb gesetzt, und erfolgt von diesem Zeitpunkte an auch die Beleuchtung aller Bahnhofsanlagen mit elektrischem Licht.
Ö Vom Rhein, 27. September. Infolge des wieder eingetretenen günstigen Wasserstandes hat sich der Holz- und Floßverkehr auf dem Rhein nochmals außerordentlich belebt. Aus dem Neckar und Main kommen bedeutende Holzmassen, und steht die Mainmündung derart voller Holz, daß das übrige sich nur mit Mühe Bahn brechen kann.
Aus Rheinhefien, 26. September. Heute beginnt die Portugieserlese in Mölsheim, morgen folgen Gundersheim und Mettenheim. An letzterem Orte beginnt auch die Lese im Distrikt Sand.
Roth (Kr. Marburg), 27. September. Vergangene Nacht verunglückte auf schreckliche Weise die Ehefrau Schnabel von hier. Dieselbe war in einem Nachbarhause mit Mus- kochen beschäftigt und saß, wie üblich, auf erhöhtem Standpunkt neben dem Kessel. Ob die Frau nun eingeschlafen oder ob ihr sonst ein Unfall passiert ist, weiß man nicht. Als andere Leute hinzukamen, fand man sie, entsetzlich ver-
d
tierherden sind jetzt auf ein Minimum reduziert, und die Nomadenbevölkerung von Lappland hat ihren früheren Wohlstand verloren. Leute, die noch vor zehn Jahren Herden von 1000, 1500 oder gar 2000 Renntieren besaßen, haben jetzt höchstens noch 800 Stück. Die Lappländer, welche eine Familie von vier bis ^fünf Personen haben, müssen jedes Jahr 30—50 Renntiere schlachten oder verkaufen. Der Verkauf ist jedoch sehr beschränkt, denn das Renntier liefert dem Lappländer fast die einzige Nahrung und einen großen Teil seiner Kleidung, sodaß er es meist für seinen eigenen Bedarf braucht. Wer also 30—50 Renntiere schlachten oder verkaufen kann, ohne den Bestand der Herde zu gefährden, muß wenigstens 300—500 Stück besitzen. Die Hauptursachen des Niederganges der Nenntierzucht sind der Mangel an geeigneten Weideplätzen und die Renntierpest, die seit 1890 herrscht. Wenn die Renntiere bei ihren Wanderungen Futterplätze finden, verursachen sie große Schäden, und werden dann von den Bauern erschlagen. Andererseits richten auch die fleischfressenden Tiere einen großen Teil der Herde zugrunde. Die schwedischen Blätter verlangen unverzügliche Hilfe, sonst dürfte die kräftige Rasse der nomadisierenden Lappländer bald auf dem Aus- sterbe-Etat sein.
* Aus Napoleons Schulzeit. Napoleon hat bekanntlich, ehe er nach Brienne kam, die Schule in Autun besucht; ebenso sind seine Brüder Joseph und Lucian gleichfalls dort erzogen worden. Der „Amateur d'autographes" veröffentlicht nun einen Brief, in dem einer ihrer Lehrer, Abbö Chardon, seine Erinnerungen an die beiden älteren Brüder erzählt. Sie kamen zu Beginn des Jahres 1772 nach Autun und konnten kein Wort französisch sprechen. Napoleon, damals im Alter von 9‘/3 Jahren, war nur ein Vierteljahr Schüler des Abbö Chardon. In dieser Zeit hatte er aber so gut französisch gelernt, daß er bequem eine Unterhaltung führen und sogar kleine Aufsätze und Uebersetzungen schreiben konnte. „Er hatte gute Anlagen," schreibt Chardon, „begriff und lernte leicht. Wenn ich ihm eine Stunde gab, richtete er seinen Blick fest auf mich und saß mit offenem Munde da. Ging ich das eben Vorgetragene noch einmal mit. ihm durch, so hörte er nicht mehr zu, und wenn ich ihm deshalb Vorwürfe machte, so antwortete er in gebieterischem Ton: „Mein Herr, ich weiß es." An diesem Zuge erkennt man den Charakter des künftigen Kaisers recht gut wieder. Josef war auch sehr intelligent, aber ziemlich faul. Im übrigen war er ein guter Junge, gefällig und aufrichtig, und er arbeitete, um seinen Lehrern Freude zu machen. Sein Charakter war sanft, zuvorkommend und dankbar. Er liebte
seine Kameraden, beschützte die, welche man zu ärgern suchte und war frei von jedem Ehrgeiz; sein heiteres, aber ruhiges Naturell zeigte keine Veranlagung zu dem Leben, zu dem man ihn bestimmt hat. Ich vermute daher, daß man ihn, entgegen seinem Wunsche, zum König gemacht hat. Napoleon war im Gegensatz dazu finster, nachdenklich und gebieterisch. Er hörte auf seine Kameraden nur mit kalter und Phlegma tischer Miene. Er liebte keine Vergnügungen und unternahm einsame Spaziergänge; ihn beseelte ein leidenschaftlicher Ehrgeiz, ein ebenso bedeutender General zu werden als Paoli.
Humoristisches.
* Programm der landwirtschaftlichen Ausstellung.
Um 10 Uhr vormittag Ankunft des Rindviehes.
Um 11 Uhr Ankunft der Festgäste.
Um 12 Uhr gemeinschaftliches Mittagessen.
* Soldat (sich von einer Patrouille zurückmeldend): „Hauptmo'. der Huber isch wieder do I" — Hauptmann: „Geh' noch amol zurück und meld' Dich! Daß D' mir aber das Wörtle „Herr" nit vergischt!" — Soldat: „Hauptmo'! Der Herr Huber isch wieder do!"
* Sonderbare Geschmacksverirrungen zeitigt der Dreyfus- Prozeß. Ein in der Spenerstrahe in Berlin wohnhafter Wirt führt ein Getränk, dem er den Namen „Dreyfus-Thräne" beigelegt hat. Wie auf dem Etikett bemerkt ist, soll es der „unschuldigste" aller Schnäpse der Welt sein!!
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