। der Vertreter von Frankreich, England, Schweden und andern Ländern wurde eine Resolution im Sinne der deutschen Anträge einmütig angenommen. Bei den gesetzt gebenden Faktoren der einzelnen Länder sollen u. A. die beiden Anträge eingebracht werden: Die Mädchenhändler, die in der Regel durch die verschiedensten Urkunden sich exterritorial zu machen suchen, sollen in dem Land ihrer ! Betrugsversuche zur gerichtlichen Abhandlung gelangen, und die Mädchen sollen, indem sich die Staaten Gegenseitigkeit zusichern, in ihre jeweilige Heimat zurückgesandt werden. — Warme Anerkennung verdient die Gastfreundschaft der Londoner gegen die Kongreßmitglieder. Der glänzendste Festabend war der, den die Herzogin von Westminister am 22. Juni gab.
M P C Wie in parlamentarischen Kreisen angenommen wird, dürfte sich der Reichskanzler in den nächsten Tagen zum Vortrag beim Kaiser nach Kiel begeben. Daß die Sitzung der Kanalkommission am Dienstag schon eine definitive Entscheidung herbeiführen werde, galt von vornherein nicht für wahrscheinlich.
M.P.C. Man schreibt uns aus St. Petersburg: Wenn es die Absicht der englischen Diplomatie gewesen ist, die Haager Konferenz zu benutzen, um die Beziehungen zwischen Rußland und Deutschland zu verschlechtern, so darf dieser Teil des Programmes, mit welchem England zur Friedenskonferenz gekommen ist, als durchstrichen an- gesehen werden. Die Beziehungen zwischen beiden genannten Machten haben sich im Haag nicht verschlechtert, sondern gebessert.
London, 27. Juni. Chamberlain hielt in Birmingh.il,! eine Rede über die Lage in Transvaal, in welcher er u. a. betonte: Die Mißverwaltung Transvaals bilde em eiterndes Geschwür, welches die ganze Atmosphäre Süd- afrikas verpeste. Er habe versucht, freundschaftliche ä8r Ziehungen zum Präsidenten Krüger herzustellen, aber die ihm I unterbreiteten Vorschläge seien nur Mißachtung begegne! Er, Redner, glaube, man sei jetzt zu einem entscheidenden Wendepunkte in der Geschichte des Reiches, seiner ftohmietn uni) der Welt angekommen. Die Regierung sei bezüglich der zu verfolgenden Politik durchaus einmütig.
Madrid, 27. Juni. Minister-Präsident Silvela war gestern abend in den Straßen von Madrid Gegenstand feindlicher Kundgebungen.
Sarragoffa, 27. Juni. Infolge der Straßen- Kundgebungen, welche gegen das Budget inszeniert wurden, fanden hier ernste Unruhen statt. Eine Anzahl Manifestanten zogen vor die Präfektur, warfen Steine gegen das Gebäude, zerschlugen Fenster und Thüren und stießen aufrührerische Rufe aus. Der Polizei-Präfekt begab sich mit einigen Polizei-Agenten nach dem Platze, wurde aber mit Steinen beworfen und mit Revolverschüssen empfangen. Eine große Anzahl Tumultuanten wurden verhaftet, mehrere Personen trugen Verwundungen davon. Die Ruhe ist nunmehr wieder hergestellt.
Konstantinopel, 27. Juni. In den letzten Tagen fanden zahlreiche Verhaftungen von Armeniern statt, nachdem aufreizende Plakate mit der Aufschrift: Armenier bereitet Euch vor, in Stambul gefunden worden waren.
M.P.C. Der Entwicklung der Dinge in Frank- I reich steht man in Deutschland kühl bis ans Herz hinan I gegenüber. Ein Ministerium in Paris löst das andere ab, ob Galliffet morgen noch die Macht in Händen haben wird, I heute niemand, der Ausstellung wegen werden alle I Parteien bemüht sein, sich notdürftig zu verständigen, das I wertere muß man der Zukunft anheimstellen.
I — Von der Pest. Aus Smila wird gemeldet, daß die Pestepidemie weiter in Abnahme begriffen ist. In der letzten Woche kamen in ganz Indien nur 470 Pesttodesfälle I J’or- Nach amtlichen Meldungen aus Hongkong sind dagegen dort in der vergangenen Woche 148 Neuerkran-
I tungen und 138 Todesfälle an Pest vorgekommen.
Frankfurt a. M., 27. Juni. Die „Franks. Ztg." meldet I 915 dem Haag: In der gestrigen Sitzung der ersten I Kommission stand der russische Abrüstungsvorschlag zur Verhandlung. Die über denselben gehaltene Rede des Oberst v. Schwarzhoff kann als eine runde Absage Deutschlands in der Abrüstungsfrage betrachtet werden. Oberst v. Schwarzhoff bekämpfte die Argumente des russischen Oberst Jilinsky und des Generals Poortugael, denen er Uebertreibung vorwarf und besonders auf die unüberwindlichen Schwierig- I feiten der Durchführung des russischen Antrags Nachdruck legte. Er erklärte sich auch zur sofortigen Abstimmung be- reiJ- Gegen seine und des Schweizer Delegierten Stimme, welche Fortsetzung der Debatte wünschten, wurde die Ueber- weisung der Anträge an die beiden Subkommissionen beschlossen.
Köln, 27. Juni. Die „Köln. Ztg." schreibt aus Bochum: Der auf vier Herner Zechen ausgebrochene teilweise Ausstand der Pferdejungen und Schlepper wird allgemein für bedeutungslos gehalten. Der Anlaß ist erst I
Erhöhung der Beiträge für unter 17 Jahre alte und solche Arbeiter, dke weniger als ein Jahr Grubenarbeit verrichten, zur Pensionskasse des Allgemeinen Knappschafts- I Greins gegeben. Früher zahlten sie monatlich 1,50 Mk I wöchentlich 80 Pfg. Der Ausstand dürfte um so schneller beendet sein, als die sozialistischen Führer schleunigste I Wiederanfahrt empfehlen. Als schließliche Folge dürften die Zechen den Unterschied, ungeachtet der sehr hohen sozialen Lasten vermutlich abermals auf sich nehmen und die Löhne der Arbeiter entsprechend erhöhen.
Dresden, 27. Juni. Der Mörder der am Samstag I Zmittag in ihrer Wohnung erwürgt aufgefundenen Witwe Hermsdorf ist in Bodenbach in Böhmen von einem ihm von I Dresden nachgereisten Kriminalschutzmann verhaftet worden. Derselbe heißt John und soll Schiffer sein.
Berlin, 27. Juni. Der deutsche Arbeitgeberbund für das Baugewerbe, welcher behufs Stellungnahme zu dem Berliner Maurer-Ausstand — der inzwischen beigelegt ist —einberufen wurde, trat heute mittag zusammen, um über ein festeres Zusammenhalten der Bauarbeitgeber Deutschlands gegenüber etwaigen weiteren Ausständen bezw. Lohnbewegungen im Baugewerbe zu beraten. Vertreten waren 50 Bau-Arbeitgeber-Bünde der größeren Städte Deutschlands durch etwa 200 Delegierte. Es wurde eine Resolution einstimmig angenommen, in welcher der Wunsch ausgesprochen wird, daß überall da, wo der Bauarbeitgeber- Bund noch nicht vertreten ist, sich die Bauarbeitgeber zusammenschließen, denn nur durch eine kraftvolle Vertretung des gesamten deutschen Baugewerbes werde künftig der Friede zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern aufrecht zu erhalten fein. Ebenfalls einstimmig gelangte eine zweite Resolution zur Annahme, in welcher die Versammlung erklärt, daß sie es bedauern müsse, falls das Gesetz zum Schutze des gewerblichen Arbeitsverhältniffes vom Reichstage abgelehnt werden würde. Die letztere Resolution soll dem Reichstage übermittelt werden.
Permanenz zu erklären. Abgeordneter Letocha (Centrum) hält es für zweckmäßig, Subkommissionen für einzelne Gebiete einzusetzen. Ein solcher Antrag werde später gestellt werden. Abgeordneter Rewoldt (freikons.) meint, die Regierung müffe erwägen, ob es nicht besser sei, bei der Nn- haltbarkeit der geschaffenen Lage die Kanal-Vorlage zurückzuziehen. Finanzminister v. Miquel erklärt, die Regierung müsse es ablehnen, sich auf Forderungen einzulassen, die mit dem Kanal in gar keinem Zusammenhänge ständen. Es könnten nur diejenigen Kompensationen in Frage kommen, welche einen nachweisbaren Zusammenhang mit dem Mittelland-Kanal hätten. Morgen vormittag werden die Beratungen fortgesetzt.
Berlin, 27. Juni. Das Abgeordnetenhaus setzte heute die zweite Beratung des Ausführungsgesetzes zum bürgerlichen Gesetzbuch fort. Dasselbe wurde nach langer Debatte angenommen. Morgen wird das Ausführungs- gesetz zur Grundbuchordnung und der übrigen Justizgesetze beraten.
Lokales und Provinzielles.
Gießen, den 28. Juni 1899.
** Ruhestandsversetzung und Ordensverleihung. Seine Königliche Hoheit der Groß Herzog haben Allergnädigst geruht, den Lehrer an dem Realgymnasium und der Reab schule zu Mainz, Professor Robert Weihrauch, auf fein I Nachsuchen, unter Anerkennung seiner treu geleisteten Dienste, in den Ruhestand zu versetzen und demselben das Ritter kreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Groß' wütigen zu verleihen.
* • Erledigte Stellen im Bezirk des 18. Armeekorps. Förde, Amtsgericht, Lohnschreiber, 500 Mk. Gehalt. — Geisenheim, Stadtgemeinde, Polizeinachtwächter, 700 Mk. Gehau, 100 Mk. Wohnungsgeldzuschuß und 60 Mk. für Dienstkleidung. — Montabaur, Magistrat, zwei Polizeinachtwachrer, je 600 Mk. Gehalt. — Rahrbach, Amt Bilstein, W“ diener, 600 Mk. Gehalt und 90 Mk. Wohnungsgeldzuschud — RüdeSheim, Magistrat, Hausmeister an der Bolkssckuü 800 Mk. Gehalt und freie Wohnung. — Schierstei V Bürgermeisteramt, Feldhüter, 750 Mk. Gehalt.
* • 17. Verbandsfchießen. DiehiesigcTurnerschaf die Metzger-Innung haben heute ihre Festkravat bei der Firma H. F. Niekau hier in Bestellung gegeWb und liegen solche im Erker der benannten Firma z« Ansicht aus. , ,
* • 17. Verbandsschießen. Für Radfahrerkre dürfte die Mitteilung von Interesse fein, daß auf oem 6 , platze eine große, geräumige Halle zur Ausbewahr g Fahrrädern geschaffen ist und für Bewachung derseld 9 sorgt wird.
Ausland.
Budapest, 27. Juni. Durch den Austritt des Flusses Kozos und Kulpa sind viele Ortschaften überschwemmt •A?e.n’ ^uf„toeitc Länderstrecken ist der Saatenstand vcr- rnchtet. Die Kommunikation ist vielfach gestört.
r k Nachrichten aus Sevilla zufolge
ffnd beim Ansturm der sozialistischen Volksmenge gegen das Militarkasino mehrere der Demonstranten von Offizieren verwundet worden. Die Rädelsführer wurden verhaftet. I" Valeuzm trugen die Demonstrationen einen anti- apitalistischen Charakter. Es fanden zahlreiche Brandstiftungen statt. Der Belagerungszustand ist verhängt worden. Die größte Zahl von Verwundungen wird aus Sarragoffa gemeldet Auch m Murzia kam es zu Steuerunruhem
Pans, 27. Ium. Dupaty de Clam sprach seinem ^erd^er den Wunsch aus, baldigst dem Kriegsgericht vorgeführt zu werden. Dupaty de Clam glaubt bestimmt an seinen Freispruch noch vor Beginn des Rennes-Prozesses da er als unbescholtener Zeuge figurieren will.
Brussel, 27 Juni. Der Ministerrat beschloß, der be8 evolutionären Treibens der Sozialisten die Wahlreformvorlage unverändert aufrecht zu .Der König ist zwar dem Gesetzentwurf abgeneigt, Parlament Lsse7"°"'°^^ wird L
. c Brüssel, 27 Juni. Die Sozialisten verursachten in der heutigen Kammersitzung bei Beratung der Wahlqesetz- Borlage ungeheuren Tumult. Der Sozialist Demblon fbeCi?unh9 n Gierung aus Dieben zusammengesetzt zu sein und nannte das Gesetz einen mit bewaffneter Hand
Berlin, 27. Juni. Aus Cuxhaven wird der „T. R." unterm 26. Juni geschrieben: Seit geraumer Zeit weilen hier mehrere Gelehrte der Straßburger Universität, um hier Versuche mit Professor Brauns Telegraphie ohne Draht, einer Erfindung, die sich wesentlich von der Marconis unterscheiden und bedeutend weittragender sein soll anzustellen. In Anbetracht der Wichtigkeit dieser Erfindung, besonders für die Küsten und die See, hat der Hamburger Staat den hier weilenden Experimentatoren, die unter Leitung des Herrn Privatdozenten Dr. Cantor arbeiten, den hiesigen Leuchtturm, die Kugelbaake und andere Punkte unseres Amtes für ihre Zwecke in unumschränkter Weffe zur Verfügung gestellt. In letzter Zeit wurde fast nur von der Wattinsel Neuwerk aus experimentiert, und es soll gelungen sein, Nachrichten in vollkommen tadelloser Werse auf sehr beträchtliche Entfernungen zu übermitteln. Am Sonnabend erschien die Hamburger Finanz-Deputation hier, um sich die Versuche anzusehen. Zu ihrer Bequern- lichfeit wurde an diesem Tage wieder von dem Leuchtturm nach der Kugelbaake telegraphiert. Herr Dr. Cantor gab hie notigen Erläuterungen. Zwischen beiden Stationen liegt eme Entfernung von etwa einer halben Meile; doch sind , schon viel größere Entfernungen bewältigt worden. Zugleich wurde den Zuschauern Gelegenheit gegeben, sowohl von der Geber-, wie von der Nehmerstation Einsicht zu nehmen, n 5atUCr' r"?ter denen sich auch Bürgermeister i^r Monckeberg befand, waren von dem Gesehenen und Gehörten aufs höchste befriedigt. Es dürfte in nicht zu ferner Zeit gelingen, die vier in der ElbmÜndung verankerten Leuchtschiffe mittels der Professor Braunschen Telegraphie mit dem Lande zu verbinden; eine Verbindung, die seit Jahren sehnlichst gewünscht wurde, die aber bisher to,a?e Von wie großer Bedeutung für die I ri tv rt s^". würde, kann sich auch jede Landratte I vorstellen. Nach dieser Richtung hin würde die neue Er- I Endung von der allergrößten Bedeutung sein.
M.P.C. Die Konservativen des preußischen Abqe- I ordnetenhauses bestreiten entschieden, kanalgegnerisch in bem Sinne zu sein, in dem dies neuerdings immer mehr I Don ihnen behauptet wird. Sie haben ihrerseits ein Kanal- I Programm für die ganze Monarchie aufgestellt, gleichzeitig aber auch eine Liste in petto, ähnlich derjenigen, welche von I Den Nationalliberalen anfangs der zweiten Hälfte der sieb- ziger Jahre in Bereitschaft gehalten wurde, als Herr I ». Bennigs-n mit dem Fürsten Bismarck Verhandlungen über Neubildung des Ministeriums pflog. Auch -inen neuen Minister des Innern möchten sie haben, der jetzige — at-. I migt itjnen burdjaiid nicht. So wurde in den letzten Tagen I im Abgeordnetenhause erzählt.
— lieber ben internationalen Kongreß zur Bekämpfung des Mädchenhandels schreibt man aus London: Ein starkes nationales Interesse veranlaßte die m7hr7@$eUf^Iani’6' -r$ möglichst zahlreich und thätig an dem Kongreß zu beteiligen. Dabei mußte aus praktischen I ^wagungen von einer etwaigen Ausrollung der gesamten Sittlichkeitsfrage Umgang genommen werden, um desto fidierct aus d-m begrenzten Gebiete des Kampfes wider die Verlockung deutscher Mädchen in die Ferne etwas Wirkliches zu erreichen. Der Kongreß, die Tage vom 21.—23. Juni I umfassend war von etwa 250 Teilnehmern der verschiedensten Kulturstaaten besucht. Nachdem Rußland, Belgien und I Frankreich ihre Berichte vorgetragen hatten, folgte Deutschland vertreten u. a. durch Gras A. von Bernstorfs, Kaufmann Schroder-Bremen Gräfin Ds-nburg und Pastor Ostertag- Münchcn, Pastor Burckhardt-Berlin u. s. w. Ein sorgfältig ausgearbeiteter Antrag über 1) die Sonftitncruna 2) die Organisation der Landesverbände und 3) die zu leistende Arbeit wurde vorgelegt; nach freundlicher Befürwortung
I ausgesührten Diebstahl. Ziehen Sie die Vorlage rtef er den Ministern zu, sonst wird sie durch die R-voL hene%,,r?hVrEfamtC M und verursacht "
ben Pultdeckeln einen ungeheuren Lärm. Demblon i, fort, indem er eme letzte Warnung an die Armee und n Komg richtete. Em anderer sozialistischer Stbgeorbr„ federte die Kammer auf, zu erklären, weshalb fi, u Burgern verweigere sich mit ihren Abgeordneten in Wandelgangen der Kammer zu unterhalten. Mir M 'ucht- daß dieses Gesetz mit Hilfe der Bajonette durch,» werde. Der Tumult wurde immer größer, und bet Sräft tonnte bie Drbnung nicht mehr aufrecht erhalten r L'nke unb Rechte stauben sich mit geballten Fäusten . über. Reimer brachte eine Tagesorbnung ein, tooÄ . bic Kammer-Quästoren fabelt. Der Präsibent hob des immer größer werbenben Tumultes die SiNnn- ' und ließ Militär-Posten auf der Tribüne postiere/ 1 Soäialiften zogen sich hierauf zurück, indem sie bie'®/ fcidaife sangen. Nach Wieberausnahme ber Sitzung w, der klerikale Abgeorbnele Renkin mit ber Beratuna Budgets ber Justiz beginnen, aber bie gesamte Li l, summte ben Gesang ber Marseillaise an, bie von dem W, Demission, Demission zeitweise unterbrochen wurde Minister gerieten in bie größte Aufregung. Die Maeoi” neten ber Linken setzten ben ungeheuren Lärm uneiLJ fort unb fangen bas Lieb: „O van ber Peereboom" gut auf ben Tribünen herrschte große Aufregung. Auf Straße hatten sich viele Menschenmassen versammelt erwarteten, baß sich bie Manifestationen auf der Stipf< fortsetzen würben. Für heute ahenb werben Maffen-Kutt gedungen erwartet. Die Sozialisten werben ihren Mq( ^.dneten nach ber Sitzung große Ovationen batbrinn?- Die Polizei ist konsigniert. 9
Brüssel, 27. Juni. Gegen Ende ber Sitzung warf o? Sozialist Vanbervelbe ben Präsibenten unb ben auf h- Tribüne sprechenben klerikalen Abgeorbneten Renkin Papierballen ins Gesicht. Die Aufregung HZerburch ihren Höhepunkt. Der Präsibent verließ iWl Sitz unb hob bie Sitzung auf. Die Linke schrie: Dn bleiben hier. Das Bureau erteilte sobann Äckhl, bie Tribünen zu räumen. Mehrere Journalisten weigerten sich ! bie Plätze zu verlassen, weil noch Abgeordnete im Saal anwesend seien. Als ber letzte Abgeordnete ber Rechicu ben Saal verlassen, schrieen die Sozialisten: Es lebe Die Republik. — Die Sozialisten wollen die Obstruktion bis ! zum 5. Juli fortsetzen, dem Tage, wo die Debatte über bic Wahlvorlage beginnt.
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Der Prä Oberhess Montag Äonferen zücht in unb ben freier be tingeladei aus ber 8 jamte $ gegenb a' heim be lanbroitl1 Zuchtftai Graf So lung uni Hessen bu letzten Jc bei allem wie bit$ zu vermiss verein bie Ansichten i zu yexneb tiefen sei unb wie Kgelzuch wenden
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