Ausgabe 
28.10.1899 Zweites Blatt
 
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| zurückgezogen. Eingeborene berichten, daß die Bure» den Wasserbehälter in die Luft gesprengt haben.

I Die Maschinen sind nicht zerstört worden.

I . Loudon, 26. Oktober. In hiesigen militärischen Kreise« I ist die angebliche Vereinigung der Truppen deS Generals White mit denen deS Generals Aule I sehr freudig begrüßt worden. Man sieht es als eine« großen takiischen Fehler der Buren an, daß sie die Ver- I einigung nicht verhindert haben.

Loudon, 26. Oktober. Zu dem Bombardement von Mafeking wird noch gemeldet, daß daselbst mehrere I Häuser in Flammen stehen. General Joubert berichtete nach Prätoria, daß am Dienstag der Kommandant Cronje mit den englischen Truppen einen Kampf zu bestehen hatte, bei welchem 9 Buren verwundet und 6 getötet wurden. Die gesamte englische Truppenmacht zog sich auf Ladysmith I zurück. Weiter wird amtlich berichtet, daß bei Elandslaagte I e*n Hurter Kampf mit Engländern stattgefunden habe. 100 Buren seien tot, 200 verletzt.

, London, 26. Oktober. Die Blätter besprechen sämtlich die jetzige Lage in Natal nach dem gestrigen Treffe« von Rietfontein. Die Blätter sagen, dieser Krieg gestalte sich nicht zu einem militärischen Spaziergange, wie man bisher glaubte. Die Verteidigung der Natal-Kolonie werde vielmehr noch heftige Kämpfe kosten, und das Vordringe» des Generals Buller werde nichts weniger als eine Prome­nade sein.Daily Telegraph- berichtet, die Zahl der Buren unter dem Befehl des Generals Joubert belaufe sich auf 15 bis 16,000 Mann. Die Buren des Oranjestaates ver­fügen wahrscheinlich über eine ähnliche Streitmacht, während die englischen Truppen sich auf 12,000 Mann beziffern. Es sei daher sehr begreiflich, daß General White da- ! rauf bedacht sei, die Buren-Kolonnen einzeln anzugreifen, so oft sich ihm dazu Gelegenheit biete. Daily Graphic" sagt, die Lage habe sich gebeffert, seitdem die Generale White und Aule ihre Truppen vereinigt haben. Man könne daher volles Vertrauen haben.

Loudon, 26. Oktober. Nach einer Meldung aus Kap­stadt sammeln die Engländer alle Streitkräfte auf Ladysmith, während die Buren in zwei Kolonne« Vordringen, die erste von Nordost unter dem Kommando des Generals Joubert in Stärke von 12,000 Mann, die zweite von Westen her in Stärke von ca. 12,000 Man» Oranje Buren.

London, 26. Oktober. Heber Lorenzo Marguez wird gemeldet, daß General Joubert neue Verstärk­ungen sammelt. Die Vorposten der Buren haben bereit- mit denen der Engländer Fühlung gehabt. Die englische» Vorposten haben sich aber sofort zurückgezogen.

London, 26. Oktober. In Kimberley scheinen die Nahrungsmittel auf die Neige zu gehen. Der Ver­brauch von Fleisch ist auf ein Pfund pro Mann festgesetzt.

Loudon, 26. Oktober. Vis jetzt hat die Admiralität einen Befehl zurMobilmachung der Reserve flotte nicht erteilt. Fest steht nur, daß sie beschlossen hat, aus vier Kreuzern ein fliegendes Geschwader zu bilden, welches binnen kurzem in See geht, dessen Bestimmung noch unbekannt ist. Die drei Kreuzer des Kanalgeschwaders haben gestern Queenstown verlassen, behufs Vereinigung mit den aus den irländischen Gewässern kommenden acht Schlachtschiffen. Diese Schiffe fahren dann gemeinsam nach Gibraltar weiter.

London, 26. Oktober.Daily Mail- kommt nochmals auf die Mobilisierung der Neserveflotte zurück und sagt, es sei thöricht, zu glauben, daß dieselbe zur Sicherheit der nach Südafrika entsandten Transportschiffe notwendig sei. Es sei vielmehr beabsichtigt, denjenigen Mächten, welche aus der augenblicklich gefähr- ltchen Lage Englands Nutzen ziehen wollen, ein Warnungszeichen zu geben.

* Vom Kriegsschauplatz.

Auch heute muß man sich mit spärlichen Nachrichten vom Kriegsschauplätze in Südafrika begnügen, mtt dem, was das englische Kriegsamt zu verlautbaren für opportun hält. Daß in dem Gefecht nördlich von Ladysmith welches General White am Dienstag den Oranjeburen ae' liefert hat, um die auf Ladysmith im Rückzüge befindlichen

Englische Drohungen.

DieSaturday Review", eines der angesehensten englischen Wochenblätter, versteigt sich zu folgenden Droh­ungen gegen Deutschland:

Ueberall tritt der Deutsche dem Engländer zur Seite, kämpft mit 2^1 um den Erwerb, gelte es, ein Bergwerk auszubauen oder eine Eisenbahn zu erbauen. Wenn Deutschland morgen vernichtet wäre, gäbe es übermorgen kein Engländer mehr, der nicht reicher sein würde. Völker haben jahrelang um eine Stadt oder um ein Erbfolgerecht gekämpft, sollten sie nicht auch nm einen jährlichen Handel von 250 Mil­lionen Pfund kämpfen?"

Das Blatt verlangt dann Krieg mit Deutschland und fährt fort:

England ist die einzige Großmacht, die mit Deutschland ohne schwere Gefahr und ohne Zweifel über den Ausgang kämpfen kann. Wenige Tage und Deutschlands Kriegsschiffe würden auf dem Meeresgründe sein oder unter Geleit nach den britischen Häfen. Hamburg und Bremen, der Kieler Kanal und die baltischen Häfen würden unter den Kanonen En glands liegen, die warten würden, bis die Entschädigung vereinbart ist. Nach gethaner Arbeit könnten wir ohne Bedenken zu Rußland und Frankreich sagen: Sucht Kompensation! Nehmet in Deutschland, was Euch zefallt, Ihr könnt es haben!" In der Mahnung:Deutschland muß vernichtet werden!" klingt dann der Artikel aus.

Dieser rabiate Ausfall derSaturday Review" in Boxerstellung ist um so verwunderlicher, als seit dem deutsch- englischen Afrikaabkommen die englische Presse wieder einen viel freundlicheren, wenn auch immer noch gönnerhaften Ton gegen Deutschland anzuschlagen beliebt hatte. Warnte doch dieser Tage erstDaily Telegraph davor, zwischen England und Deutschland die Saat der Feindschaft zu säen, sprach das Blatt doch fast begeistert von der wachsenden Freundschaft zwischen Deutschland, England und Amerika und hieß Kaiser Wilhelm in England willkommen! Der gallische Erguß derSaturday Review" ist offenbar auf den Aerger seiner Redaktion und deren Hintermänner über die unverhohlene Stellungnahme der deutschen Presse für die Buren und ihre ablehnende Haltung in Bezug auf die Samoa-Compensationen" zurückzuführen. Aber unseres Er­achtens sieht das Blatt schärfer und kennzeichnet die Stim­mung in England richtiger alsDaily Telegraph". Der deutsche Handel überflügelt denjenigen Englands. Das ist ! es, was man uns jenseits des Kanals nicht verzeiht und weshalb es nie zu einem aufrichtigen Zusammengehen kommen I Tann. Das offizielle England wird einst, wenn man ihm I »udjt unterdessen von anderer Seite einen Dämpfer aufsetzt, et Sprache derSaturday Review" sich aneignen. Das Mit die öffentliche Meinung in Deutschland einige radikale Sonntagspolitiker ausgenommen nur zu deutlich heraus und deshalb weiß sie, auf welcher Seite sie jetzt schon An- fuc^n. hat. Das an die Adresse Frankreichs qe-

q?Idrf burfte «gerade jetzt nicht verfangen, wo die Pariser Presse das Vordringen der Buren in Natal mit I»,1; AfnnhrUiB\Unb^"61Qnb ist Nicht fo dumm, sich an Deutschland zu bereichern, auf die Gefahr hin, die Macht seines größten Rivalen dadurch ins Nngemeffene zu ver­größern. 0

Ksksles und MoMMes.

Gießen, den 27. Oktober 1899.

* Jahresfest des Oberhesfifchen Vereins für innere Mission. Das Fest findet in gewohnter Weife am 14. und 15. No- tiember statt. Am Dienstag, dem 14. November, nachmittag- 3 Uljr, versammelt sich im neuen Konfirmandensaal der Matthäusgemernde in der Kirchstraße der Vorstand mit de« Synodalvertretern zu einer Sitzung. Dabei wird Herr Pfarrer Julius Werner aus Frankfurt a M., ein als trefflicher Redner und Schriftsteller wohlbekannter Mann, die Frage erörtern, inwieweit und in welcher Weise sich die Kirche an der Ausgabe der Veredelung der Volkserholungen beteiligen soll. Die Teil- nähme auch weiterer Kreise von Vereinsmitgliedern an diese« jedenfalls sehr interessanten Verhandlungen ist gestattet und erwünscht. Der Festgottesdienst wird abends 6V4 llhr in der Stadtkirche gehalten werden. Die Festpredigt hält Herr Pfarrer Reng aus Offenbach a. M. Um 8!/3 Uhr schließt sich daran ein Familie nabend, inSteins Garten", bei dem Herr Pfarrer Vogt aus Mainz und Herr Pfarrer Werner Ansprachen über See­mannsmission und anderes halten werden. Der Kirchen­gesangverein wird dabei, wie auch im Gottesdienst, mit­wirken. Die Gemeinde in allen ihren Kreisen, auch die Jugend, und besonders die Herren Studierenden, sind herzlich baäUcm-n^abcn* der Jahresversammlung, die am Mittwoch dem 15. November, vormittags um 10 Uhr im Konfirmandensaal der Johanneskirche beginnt, und mit einer Morgenandacht eröffnet wird, wird überLändliche Notstände und ihre Abhilfe durch die innere Mission" verhandelt werden. Das Referat liegt ix sehr bewährten Händen. Herr Pfarrer O. S ch u l tz aus Franken- hcim in der Rhön, jener armen Gemeinde am Fuß des Kreuzberges, die durch die Arbeit der inneren Mission aus tiefem Verfall errettet wurde, wird aus eigener Erfahrung über die schwierige Frage reden.

I Truppen unter General Aule zu decken, die Engländer I einen Verlust von 12 Toten und 89 Verwundeten hatten, I wurde schon gemeldet, lieber die Verluste der Buren und I alle Einzelheiten des Kampfes schweigt sich die amtliche I Mitteilung vollständig aus, man darf also annehmen, daß I White den Zusammenstoß diesmal nicht als einever- I nichtende Niederlage" der Buren in Anspruch zu nehmen I den Mut besitzt. General Aule hat bei seinem flucht- I ähnlichen Rückzüge von Glencoe Dudee nach Ladysmith nicht I den bequemsten und geradesten Weg längs der Eisenbahn, I sondern den weiten Umweg über Beith und die Thäler des Waschbank und des Sonntags Flusses (östlich der Bahn- I >inie) gewählt. Der Grund hierfür ist einfach der, daß die Eisenbahn nicht benutzt werden kann, weil die Brücke über ben Waschbankfluß gesprengt worden ist, I hauptsächlich aber wohl deshalb, weil die Buren trotz des I englischen Sieges bei Elandslaagte fast die ganze Eisenbahn- I strecke von Glencoe bis Ladysmith beherrschen.

I Aus dem amtlichen Rapport geht hervor, daß die Meldung derDaily Mail", die Vereinigung Whites

I uiit Aule sei etwas nördlich von Ladysmith bereits er -= I folgt, irreführend und falsch war. Noch nicht einmal die Vorhut beider Abteilungen ist sich begegnet. Jedenfalls werden die Truppen Aales stark von den Buren belästigt, I die sich an verschiedenen Punkten der Straße eingenistet I haben werden. Wenn General White depeschiert, er habe dort alle feste Stellungen besetzt, so ist das offenbar stark übertrieben, | gab doch erst gestern das Kriegsamt bekannt, die Buren hätten I westlich der Straße in uneinnehmbarer Stellung sich festgesetzt.

Hier geriet White ja auch am Dienstag mit den Buren in den Eingangs erwähnten Kampf Auffallend ist, daß I wan von dem Vormarsch des Hauptkorps der Buren unter Joubert nichts hört; möglich, daß sie nach Ausbesserung des Schienenstranges und der Wiederherstellung der Brücke I über den Waschbank Fluß die Bahn benutzen wollen. Viel- I leicht aber ist General Joubert einzelnen in der zweiten Schlacht bei Glencoe zersprengten Abteilungen Aule's noch auf den Fersen, worauf die gestern unter Neuesten Mel­dungen wiedergegebenen Depejchen schließen lassen.

Vom westlichen Kriegsschauplatz auch heute nichts neues! Nur folgende Meldung liegt vor:

London, 26. Oktober. DenTimes" wird aus Mafeking vom 18 d M. gemeldet:Der Bur.ngeneral Cronje hat einen großen Ten seiner Truppen, die vor Mafeking lagerten, zurückgezogen. Man glaubt, daß ein heftiges Gefecht an einer anderen Stelle ihre Mithilfe nötig gemacht habe, oder daß es sich um eine List der Buren handle, die Oberst Baden-Powell verleiten soll, einen Ausfall zu machen.Es ist kaum mehr möglich", heißt es in der betreffenden Meldung weiter,die Operationen der Buren an der Westgrenze noch ernst zu nehmen."

Uns dünkt, die Meldung derTimes" sei nicht ernst zu nehmen. Cronje befindet sich nach gestrigen Telegrammen englischer Blätter auf dem Weg nach Kimberley, um dort I einen Hauptschlag zu führen, während eine kleine Abteilung I vor Mafeking zurückgelassen ist, um dieses in Schach zu halten. Die auffallendste Erscheinung in den Nachrichten über die Gefechte bei Glencoe und Elandslaagte ist schreibt die Köln. Ztg." der gewaltige Verlust an Offizieren, den diesiegreichen" Engländer erlitten haben. Er zeugt einerseits von der tapferen, vielleicht tollkühnen Opferwillig­keit der englischen Offiziere, ist aber auch andererseits ein I Beweis dafür, daß die Behauptung, die Buren hätten im I ßaufe der Jahre erheblich an Schießfertigteit eingebüßt, I lausch war. Die Instruktion Ihrer Scharsschützen lautete I offenbar dahin, die Chargen der Gegner aufs Korn zu I nehmen, und mit welchem Erfolge sie dies gethan haben, I dafür liefern die Verlustziffern ein erschreckendes Beispiel. Im Gefecht von Glencoe betrug der englische Verlust an Offizieren W/2 v H. des Gesamtverlustes, darunter I sind 1 General, 2 Obersten, 1 Oberstleutnant, 3 Majors, 9 Hauptleute; bei Elandslaagte beträgt nach den bis jetzt I vorliegenden Zahlen sie scheinen noch nicht vollständig I Zu sein der Verlust an Offizieren 13 v. H. Wie ge­waltig dieser Verlust ist, erhellt am besten, wenn wir ihn I an dem Osfiziersbestande der deutschen Truppen (Infanterie) I und deren Verlusten im Kriege von 1870/71 messen. Die I Stärke des Jnfanteriebataillons betrug 1002 Köpfe, darunter I 22 Offiziere, oder 2,2 v. H Offiziere. Der deutsche Ver­lust in der Schlacht bei Sichern, die die Engländer als I Gegenstück zu dem Gefecht von Glencoe anführen, betrug I nun 4871 Köpfe, darunter 223 Offiziere, also 4/2 v. H. an Offizieren, während die Engländer bei Glencoe, wie ge- I fagt, 141/2 v. H. an Offizieren verloren. Dabei erscheinen I fortwährend Nachtragsverluftlisten, die den Verlust an Offizieren geradezu entsetzlich erscheinen lassen. Man will I offenbar dem britischen Publikum die bittere Pille nur in ganz kleinen Dosen verabreichen.

*

£onbon, 26. Oktober. DieTimes" melden aus I Naauwport, der Präsident des Oranje-Staates habe sich mit 5000 Pfund Sterling zu seiner Haltung im I jetzigen Krieg durch die Transvaal Regierung bestechen I lassen.

London, 26. Oktober. Nach einer Meldung aus Prä- torta haben die Buren gestern nachmittag mit dem I Bombardement von Mafeking begonnen. Weiter I wird berichtet, daß neun englische Offiziere, welche bei Dundee gefangen genommen wurden, in Prätoria eingeliefert wurden.

London, 26. Oktober.Daily Telegraph" zufolge sind die Buren bereits inStärke von 30000 Mann vor Ladysmith an gekommen.

London, 26. Oktober. Aus Kapstadt wird gemeldet, daß das Standrecht über die ganze Natal-Kolo nie verhängt worden ist. Die Regierung fordert die Schützen- I gesellfchaften auf, an der Verteidigung von Pietermaritzburg I teilzunehmen.

Loudon, 26 Oktober. Das Kriegsamt veröffentlicht folgenoes Telegramm der Direktion der Wasserwerke von Kimberley: Die Buren haben den alten Vaal-Fluß I besetzt. Die englischen Arbeiter der Waffcrwerke haben sich |

Reichskanzler Fürst Hohenlohe wurde heute vom Groß­herzog empfangen.

Ausland.

Wien, 26. Oktober. Im Abgeordnetenhause wurde heute die Debatte über das RegierungS Programm fortgesetzt. Während der Gegenrede des vr. Kramarc ver­ließ die Linke und Die Sozialdemokratie demonstratio den Saal. Sodann griff Dr. Jaczek auf das heftigste die Regierung an, weil dieselbe auf die Excedenten in Böhmen und Mähren habe schießen lassen. Derselbe erklärte, in Wien hätte sich die Regierung so etwas nicht erlauben dürfen. Das Blut der in mährischen Städten unschuldig Ermordeten sollte allein genügen, diese Regierung hinweg zustoßen. Die Parteien der Linken beabsichtigen, im Lause der heutigen Sitzung Schluß der Debatte für das Regier- «ngsprogramm zu beantragen.

Wien, 26. Oktober. Da in Böhmen und Mähren die Exceffe fortbauern, wurden aus Nieder - Oesterreich Gendarmerie Mannschaften behufs Verstärkung der dortigen Departements abgesandt.

Brüssel, 26. Oktober. Von unbekannter Hand wurden an die Wand des englischen General-Konsulats zu Antwerpen mit Ochsenblut die Worte gemalt: Blut, Blut, Burenblut! Die Polizei traf Maßregeln, um das General-Konsulat vor Ausschreitungen zu schützen.

Amsterdam, 26. Oktober. In holländischen Blättern giebt Or. Leyds folgende Erklärung bekannt:Es wird mir berichtet, daß England farbige Eingeborene bewaffne, um sich ihrer im Kampfe gegen die Buren zu bedienen. Die Regierung der Republik kann nichts anderes thun, als gegen diese verwerfliche Handlungsweise zu protestieren, deren sie sich in Kriegen gegen Weiße stets enthalten hat und die in ihren Konsequenzen eine große Gefahr für alle Weißen in Südafrika hat.

Athen, 26. Oktober. Die hier verankerte französische Flotte wird dieser Tage, in zwei Geschwader geteilt, ab- fafyren. Das eine geht nach Smyrna, das andere nach Beirut.

NewYork, 20. Oktober. DieNew-Aork-Times" tritt nun, wie dieEvening Post", auch dafür ein, daß die Ver- ; einigten Staaten von Nordamerika ihre Ansprüche ! auf Samoa aufgeben, ausgenommen auf den Hafen Pagopago.

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