Ausgabe 
28.10.1899 Erstes Blatt
 
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Bekanntmachung.

Dünger Versteigerung im Schlachthaus.

Samstag, den 28. Oktober, vormittags 11 Uhr soll in dem hiesigen Schlachthof der 'g r aus beiden Gruben öffentlich meist­bietend versteigert werden.

Gießen, den 26.Oktober 1899. 7619

Großherzogltche Bürgermeisterei Gießen. G n a u t h.

' iMuuintmiuljiniijeii

Verdingung

von

Schreinerarbciten.

Die Anfertigung zweier Schränke mit 20 bezw. 24 einzelnen, verschließbaren Ab­teilungen für die Gesellenstube im städtischen Schlachthofe, soll Dienstag, 31. d. Mts., vormittags UVa Uhr, öffentlich verjüngen werden. Plan, Arbeitsbeschreibung urd Bedingungtn liegen während der Dienstftunden auf Zimmer Nr. 6 bei uns ofsin. Angebote auf Vordruck sind bis zum genannten Termin bei uns einzureichen.

Gießen, 25. Oktober 1899.

Das Stadlbauamt.

Schmandt 7620

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Mobltiar-Velsteigernug.

Moutag den 30. Oktober d. Js, nachmittags 2 Uhr, werden im Hause Neuenweg 40 nach­verzeichnete Gegenstände gegen Bar­zahlung versteigert:

1 Tafel-Klavier, 1 Se- kretär, 1 Sofa, Tische, Stühle, Kleiderschränke, Bette», Bilder ».Spiegel, Kommode», 1 Küchen schrank mit Glasaufsatz. Weihzeug, Haus- und Küchengeräte.

An demselben Nachmittag werden, zu bemMben Nachlaß gehörend, einige Fässer Farben, Zeichueu- uud Malerutensilieu, eiu Wäscherei- «. Bügeleibetrieb, sowie ein Handwagen mit versteigerl 7623 I. A.: Schneider.

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Theater-Verein.

Erste Vorstellung

Freitag den 27. Oktober 1899, im Stadttheater, Ausgeführt von den Mitgliedern des Stadttheaters

unter Mitwirkung von

Adalbert Matkowsky,

Königlich Preussischer Hof-Schauspieler aus Berlin.

Das Leben ein Traum.

Dramatisches Gedicht in 5 Akten von Calderon de la Baroa.

Nach dem Spanischen von C. A. West. 7564

Anfang 8 Uhr. Ende 10Va Uhr.

Dill nie in der Musikalienhandlung Ernst Challiersowie abends an der Kasse: Dlllvlö Loge Mk. 4., Sperrsitz Mk. 3.50 (drei letzte Reihen Mk. 2.26), Studentenkarten Mk. 1., Schülerkarten 40 Pfg., Gallerie 60 Pfg. Für Mitglieder (nur im Vorverkauf) bei weiterem Bedarf: Loge Mk. 3.50, Sperrsitz 3 Mk. resp. 2 Mk.

Die Abonnementskarten sind bei Herrn Challier abzuholen; eine Zusendung findet ausnahmslos nicht statt.

Giessener Konzertverein.

Erstes Konzert Samstag den 28. Oktober 1899, abends 6 Uhr, im Saale des Gesellschaftsvereins:

Dirigent: Grossherzoglicher Universitäts-Musikdirektor G. Trautmann.

Solist: Herr Professor Hugo Heermann aus Frankfurt a. M.

Chor: Der Akademische Gesangverein.

Orchester: Das Vereins-Orchester, verstärkt durch andere geehrte Künstler.

Programm.

1 Ouvertüre zu H. J. von Collins TrauerspielCoriolan, Op. 62 | 2. Koncert In D-dur für Violine mit Begleitung des Orchesters V 3. Elegischer Gesang für gemischten Chor und Streichorchester J

Ludwig van Beethoven (1770-1827).

4. Solostücke für Violine.

a) Scherzo, Op. 42

b) Serenata napoletana

F) Notturno in E-dur

5. Symphonie No. 5 in C-moll

Vintrittclrurton zum Konzert für Nichtmitglieder zu Mk. 2.50 (Sperraite £iHlUlllbK.<U ICH Mk g 50) sind in der Musikalienhandlung von Ernst Challier (Rudolphs Nachfolger), für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Stork zu ermässigten Preisen zu haben.

P. Tschaikowsky (18401893).

G. Sgambati (geb. 1843).

H. W. Ernst (18141865).

L. van Beethoven.

Hauptprobe: Samstag vormittag 11 Uhr.

Eintrittskarte 1 Mk. 7509

Die ausgelosten Sperrsitze sind bei Herrn Challier gefälligst abzuholen, eine Zusendung findet nicht statt.

Verein Jugendfreund.

Wie schon seit vielen Jahren, richten wir auch heuer wieder die Bitte an unsere Mitbürger, uns bei unserem Vorhaben, armen hiesigen Kindern ohne Rück­sicht auf Konfession eine Weihnachtsfreude zu bereiten, gütigst zu unterstützen. Cigarrenabschnitle, Staniolkapseln und Geldge chenke nehmen gerne an unsere Vor­standsmitglieder: Buchbinder A. Bourgeois, Rendant Doering, Schlaffer M. Dörr, Monteur Friedrich, Friseur G. Gerhardt. Kustos Dr. Heuser, Buchhalter M. Jaskowsky, Bildhauer E. Kalbfleisch, Kaufmann K. Roth II.

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Die Heutige Yummer umfaßt 12 Seite«.

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