Ausgabe 
28.10.1899 Erstes Blatt
 
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Mitzenmühle und Ziegelhütte, Lumda (Groß und Klein), Odenhausen mit Appenbörnerhof, Queckborn, Reinhardshain, Reiskirchen, Rüddingshausen, Saasen mit Bollnbach, Verts- berg und Wirberg, Stangenrod, Stockhausen, Weickartshain, Weitershain mit dem Hainer-Hof, Winnerod.

D. Zu Hungen

am 10. November 1899, vormittags 9 Uhr 30 Minuten, an der Post für die Bewohner von Bellersheim, Bettenhausen, Hungen, Inheiden, Langd, Langsdorf, Muschenheim mit Hof-Gill, Nonnenroth, Obbornhofen, Rabertshausen mit Ringelshausen, Rodheim mit Hof Graß, Röthges, Stein­heim, Trais-Horloff, Utphe, Villingen.

E. Zu Lich

am 10, November 1899, nachmittags 3 Uhr, in der Amts- gerichtsstraße für die Bewohner von Albach, Birklar, Dorf- Gill, Eberstadt mit Arnsburg, Ettingshausen, Garbenteich, Grüningen, Holzheim, Lich mit Albacher-Hof, Kolnhausen und Mühlsachsen, Münster,Nieder-Bessingen, Ober-Bessingen, Ober-Hörgern, Steinbach.

Befreiungsgesuche sind bis längstens 8 Tage vor dem Appell auf dem Dienstwege (durch das Hauptmeldeamt) ein­zureichen und müssen durch die Bürgermeisterei bezw. bei Beamten durch die vorgesetzte Behörde beglaubigt fein, werden aber nur im dringendsten Notfälle genehmigt.

Die Leute haben in bürgerlicher Kleidung zu erscheinen. Stöcke, Schirme, Pfeifen und Zigarren sind vorher weg­zulegen.

Die Militärpapiere (Paß- und Führungs­zeugnis) wüfs-n zur Stelle fei«.

Sämtliche Mannschaften stehen im Laufe des ganzen Kontrolltages bis einschl. Mitternacht unter dem MUitärgesetz.

Gießen, den 18. Oktober 1899.

Großherzogliches Bezirks-Kommando Gießen.

D et r i n g, Oberstleutnant und Kommandeur des Landwehrbezirks Gießen.

Kunstgewerblicher Unterricht.

Im Anschluß an die technische Mustersammlung und Vorbildersammlung des Landesgewerbevereins soll in dem Dienstgebäude der Zentralstelle für die Gewerbe zu Darm­stadt auch im kommenden Winter ein

Kunstgewerblicher Zeichen- und Modellier- Uuterricht

abgehalten werden.

Der Lehrplan umfaßt: Zeichnen und Malen nach Naturformen, Modellieren in Thon, Plastelin und Wachs. Bearbeitung von Entwürfen und Modellen für die Praxis nach dem Berufe der Schüler.

Der Unterricht eignet sich für Gewerbetreibende und Kunsthandwerker, insbesondere für Bildhauer (Stukkateure, Steinmetze, Schnitzer), Töpfer, Ciseleure, Gold- und Silber­arbeiter, Kunstschloffer, Kunstgewerbliche Zeichner und Maler, Lithographen, ebenso für Damen, welche sich berufsmäßig ausbilden wollen.

Handwerksmäßige und technische Vorkenntnisse werden vorausgesetzt.

Die Dauer des Unterrichtes ist auf 4 Monate mit wöchentlich 5 halben Tagen vorgesehen, der Beginn ist auf 13. November d. I. festgesetzt.

Das UuterrichtSgeld beträgt monatlich 2 Mark für jeden halben Wochentag, jedoch bei Besuch des ganzen Kursus höchstens 25 Mark halbjährlich.

Anmeldungen sind an die unterzeichnete Behörde zu richten, woselbst nähere Auskunft erteilt wird. Die Lage der Unterrichtsstunden wird nach vorheriger Besprechung mit den Teilnehmern festgesetzt.

Großh. Zentralstelle für die Gewerbe.

N oa ck.

Lokales und VrovilyieUes.

Gießen, den 27. Oktober.

** GeschichtSkalendee. (Nachdruck verboten.) Vor 145 Jahren, am 28. Okilber 1754, starb zu Hamburg der Dichter Friedrich von Hagedorn. Set» Ve bientt ist, Lied, Fabel und poetische Erzählung auf reineres Ge'ühl und natürliche Darstellung zu.ück- gesührt zu haben. Von seinen Gedichten e> wähnen roh:Johann, der muntere E»tfenst-d>r* undDas Hühnchen und der D amant". o. Hagedorn wurde am 28. April 1 08 zu Hamburg geboren.

** Morituri! Dem Tode ist alles geweiht auf der Erde, das Schöne wie das Häßliche, das Erhabene wie das Gemeine, das Alte wie das Junge. Auch Patroklos mußte sterben, undStiebe!" muß es auch. Nur die Art des Todes variiert bei den verschiedenen Geschöpfen dieser Welt. Während der wackre Percy zur Speise für die Würmer wird und zur Trauer des AbsatzesStiebe!" auf den Kehrichthaufen wandert, kehrenüberflüssig und unbeliebt" gewordene Geldmünzcn in ihren Berbrennungsofen, in den Schmelztopf, zurück. Die Glücklichen! Verjüngt wie ein Phönix und blitzblank, wie nur ein Geldstück in den ersten Tagen seiner Kindheit es sein kann, werden sie neubelebt und neubeliebt aus dem Glutbade wieder erstehen, um in die Portemonnaies der ihres Besitzes frohen Menschheit zurückzuwandern. Denn das Geld ist unsterblich, in mehr als einem Sinne. Aber nicht allen Münzen ist dieser Iugendbrunnen beschieden. Viele versinken in die Erdlager des Jahrhunderts, werden in Grundsteine eingeschlossen oder erhalten nummeriert einen Platz in Sammlungen zugewiesen. Nun, den Sammlern von Münzen sei es hiermit endglltig kund- gethan, daß drei deutsche Geldstücke dem Verschwinden geweiht werden sollen, weil sieüberflüssig und unbeliebt" sind, wie das offizielle Dekret recht unbarmherzig besagt. Diese ahnungslosen Morituri sind: Das goldene Fünfmarkstück, das silberne Zwanzigpfennigstück und der Nickel Zwanzig- pfenniger, auchschlesische Mark" genannt. Die Armen? Unbesorgt und lebensfroh werden sie nun weiter kursierens

von Hand zu Hand wandern, von den gröbsten und zier­lichsten Fingern gepackt werden, von Tasche zu Tasche gehen. Noch ein paar Jahre sind ihnen als Gnadenfrist bestimmt; denn sie sollenmit Schonung" auSgerottet werden; aber diese Schonung gilt nicht ihnen, sondern dem zahlenden und empfangenden Publikum. Zuerst muß das Goldstück sterben, in einem Jahr soll seine Lebensfrist um sein; es wird dann nach dem Grundsatz:Kannst Du selber kein ganzes bleiben, so geh in einem größeren ganzen auf," in Zehn- und Zwanzig-Markstitcke umgeformt werden, je zwei und vier werden zusammenschmelzen, und so weiß dann das neue Stück genau, was für Gold in feinen Adern fließt. Ein Jahr später kommt der silberne Zwanziger an die Reihe und bis zum Januar 1904 soll auch die schlesische Mark ausgestorben sein. Ueberflüssig und unbeliebt! Als ob über­haupt irgendwelches Geld überflüssig oder unbeliebt sein könnte! Freilich, die goldenen Fünfmarkstücke und die silbernen Zwanzigpfenniger haben, wenn sie nicht als Schmuckknöpfe und dergleichen getragen werden, eine gewisse Neigung, sich zu verkrümeln, eine Eigenschaft, die übrigens alles, auch das größte Geld, in der Hand vieler Leute besitzt, und mit der schlesischen Mark ist vielleicht manch einer schon an­geschmiert worden, wenn sie ihminkognito" alswirkliche" Mark in die Hand gedrückt wurde. Aber die, die das Kleingeld so mir nichts dir nichts verurteilen, sie haben wohl noch nie ihr Brot mit Thräuen gegessen und nie die kummervollen Nächte auf ihrem Bette weinend gehockt und Sechser zu Thalern zusammengezählt! Es kann sich ja doch nicht jeder nur mit Tausendmarkscheinen abgeben oder selbst mit Hunderten zufrieden sein! Glückliche Menschen müssen es fein, denen Zwanzigpfennigftücke überflüssig er­scheinen! Ilcberhaupt müssen die hohen Herren Gesetzgeber und Finanzvcrwalter merkwürdig optimistische Begriffe von der Besitzfähigkeit des deutschen Bürgersmannes haben. Denn dieselbe Verordnung, welche die Ausrottung der drei Münzstücke dekretiert, will den Gesamtbetrag des Reichs- silbers, der bisher pro Kopf nur zehn Mark betrug, auf vierzehn Mark pro Kopf erhöht haben. Nur vierzehn Mark in Silber pro Person! Als ob mit dem bischen Geld ein Mensch leben und auskommen könnte! Oder als ob allen der Mehrbetrag ihres Bedarfes an Geld zur Verfügung stände!

* * *

Dieustversetznug. Am 20. Oktober l. I. wurde der Großh. Steueraufseher Lautz zu Ober-Ingelheim, mit Wirkung vom 1. k. M. an, an das Hauptsteueramt Mainz mit dem Wohnorte Mainz versetzt.

** Die Gießenerakademische evangelische Vereinigung (Ortsgruppe des eo. Bundes)" beginnt in diesem Semester am 31. Oktober, abends 8l/a Uhr, in der Restauration Bavaria (Feidel) die Reihe ihrer mindestens alle vier Wochen stattfindenden Versammlungen. Herr Professor v. Kr üg er hat sich in dankenswerter Weise bereit erklärt, den ersten Vortrag zu übernehmen, und zwar wird dessen Thema sein: Bischof Ketteler". Die Vereinigung bezweckt als Orts­gruppe des ev. Bundes zur Wahrung der deutsch-protestanti­schen Interessen die Kräftigung des ev. Gemeinschaftsbewußt­seins unter den ev. Studierenden aller Fakultäten und Korporationen durch Aufklärung über die religiösen, sittlichen und sozialen Fragen unserer Zeit. Als Gast kann jeder­mann, der sich für die Bestrebungen interessiert, auch wenn er nicht evangelisch ist, an den Versammlungen teilnehmen. Die Vereinigung hofft auf die Anwesenheit zahlreicher früherer und neuerer Gäste, sowie auf den Eintritt neuer Mitglieder.

Von der Gendarmerie. Herr Gendarmerie-Wacht­meister Schwarz, der langjährige Vorsteher der Butzbacher Gendarmeriestation, wurde, unter Beförderung zum Ober­wachtmeister, mit dem 1 k November nach Gießen versetzt. Herr Schwarz gehörte schon früher dem hiesigen Gendarmerie- Kommando an.

** Der Kaufmännische Verein wird am nächsten Montag die Reihe seiner Winter-vorträge mit Experimental­vorträgen der Physiker Clausen und v. Bronk aus Berlin eröffnen. DieStettiner Ztg." schreibt über die Vorträge der Herren wie folgt:Bei den eminenten Fort­schritten, welche täglich auf allen mit der Elektrizität nur irgendwie in Verbindung stehenden Gebieten menschlichen Schaffens zu verzeichnen sind, macht sich auch im großen Publikum immer mehr das Bedürfnis geltend, über die neuesten Elfindungen der Elektrotechnik nicht blos durch Berichte und Abbildungen, fonbein auch durch eigene An­schauung unterrichtet zu werden. Deshalb gehören gegen­wärtig Experimentalvortrüge zu den aktuellen Ereignissen, und fanden wir gestern aus Anlaß einer derartigen Ver­anstaltung den kleinen Konzerthausjaal bis auf den letzten Platz besetzt. Es waren zwei hier bisher noch nicht be­kannte Physiker, die Herren Clausen und v. Bronk, welche uns die Vorführung neuer Wunder auf dem Gebiete der Elektrizität in Aussicht gestellt hatten und die gezeigten, zum Teil wirklich überraschenden Experimente erfüllten das gegebene Versprechen durchaus. Rechnet man hinzu, daß derjenige Herr, welcher den verbindenden Vortrag über­nommen hatte, die trockene Wissenschaft durch die Würze natürlichen Humors schmackhaft zu machen verstand, so muß man sagen, daß hier neben wissenschaftlicher Belehrung, zugleich interessante Unterhaltung geboten wurde. Bei der Reichhaltigkeit des aufgestellten Programms ist es leider absolut unmöglich, auf Einzelheiten einzugehen, wir erwähnen aus der Fülle von Material als- besonders hervorstechend die Vorführung der Selenzellen, sowie die verbesserte Tele­graphie ohne Draht. Eine instruktive Darstellung von Photographieen in natürlichen Farben beschloß die Reihe der Experimente."

* Theatervereiu Omuibusverbindung. Zu der heute abend im Sladtlheater stattfindenden ersten Vorstellung des Theatervereins werden in gewohnter Weise nach Schluß derselben wieder Omnibusse zur Verfügung stehen;

versuchsweise werden dieselben nach drei Linien fahren und zwar:

Theater-Markt Ludwigsplatz Ludwigstraße-Bleichstraße Theater Markt-Seltersweg-Liebigstraße

Theater-Markt Bahnhofstraße Liebigstraße.

Der Fahrpreis beträgt 20 Pfennig und können Fahr­scheine schon vorher an der Theaterkasse gelöst bezw. Plätze belegt werden.

* * Stadttheater. In dieser Woche wird auch ausnahms­weise am Samstag gespielt, und zwar wird alsdann das vor einigen Tagen mit so großem Beifall aufgenommene LustspielKrieg im Frieden" als Dolksvorstellung zu dem ermäßigten Eintrittspreise von Mk. 1 für Loge, 40 Pfg. für Saal und 20 Pfg. für Gallerie zum letzten- mnle in dieser Saison aufgesührt. Sonntag nachmittag ist die erste Kindervorstellung, auf welche unsere Kleinen schon mit Spannung warten. Zur Darstellung gelangt das dramatisierte MärchenDie Prinzessin von Marzi­pan". Sonntag abend wirdIm weißen Rößl" ge­geben, dessen Fortsetzung am Dienstag, dem 31. dS. Mts. folgen wird. Dieselbe betitelt sichAls ich wieder- kam . . . ." und steht augenblicklich fast täglich auf dem Spielplan der Frankfurter Bühne.

Aus Berlin wird gemeldet, daß Korvettenkapitän Scheibe! Seitens der Marineverwaltung zum Kriegs­schauplätze nach Südafrika entsandt wurde, um dort die Ausschiffung der englischen Truppen beobachten zu können. Wir können mitteilen, daß Herr Scheibe! einer unserer tüch­tigsten Marineoffiziere, eingeborener Hesse, und zwar ein geborener Friedberger, ist. no7srj(

* * Zur Organisation der Handlungsgehilfen. Von den 500 000 Handlungsgehilfen im Deutschen Reiche finb erst 150 000, also nicht ganz t/g, in Verbänden organisiert. Immerhin bedeutet das einen erfreulichen Fortschritt gegen den Zustand in früheren Jahren, und es wird mit der Zeit gewiß gelingen, die große Menge der kaufmännischen Ge­hilfen in Verbänden zusammenzuschließen, zum Besten deS ganzen deutschen Kaufmannsstandes. Wenn nun in den letzten Jahren, wie schon angebeutet, das Interesse der Handelsangestellten für ihre Standesfragen mehr und mehr geweckt wurde, so ist das in erster Linie demDeutsch- nationalen Handlungsgehilfen-Verband" zu Hamburg zu verdanken, dem es durch seine das Standeswohl in jeder Weise fördernden Bestrebungen gelang, in dem kurzen Zeit­raum von 4 Jahren etwa 32 000 Mitglieder zu erwerben und festzuhalten. Während z. B. der Leipziger Verband deutscher Handlungsgehilfen von seinen bis jetzt aufge- nommenen 100 000 Mitgliedern mehr als 50 000 (also mindestens 50% ?) wieder durch Austritt und Streichung verlor, hat der vorerwähnte deutschnationale Verband es verstanden, seine Mitglieder in jeder Weise zu fesseln, so daß nur etwa 2000 Verbandsangehörige gestrichen werden mußten. Eine gute Organisation wird immer verstehen müssen, durch hohe Leistungen ihre Mitglieder zu fesseln, da Berufsgenossenschaften, bei denen der Abgang der Mit­glieder dem Zugang die Wage hält, kaum als solche an­gesehen werden können, da erst durch den Zusammenhalt der Mitglieder die von ihnen gewünschten Ausgaben gelöst werden können.

* * Mit dem 1. Januar 1900 tritt eine Neuerung ein, welche für die Geschäftswelt von besonderer Wichtigkeit ist. Nach der Novelle zur Civilprozeßordnung wird nämlich bei den Amtsgerichten ein Verzeichnis derjenigen Per­sonen geführt, welche wegen Pfändungsunfähigkeit den Offenbnrungseid geleistet haben oder gegen welche wegen Verweigerung des Eides die Haft angeordnet ist. Die Einsicht des Verzeichnisses ist jedem gestattet.

** Polizeibericht. Gestern abend wurde ein hiesiger Bürger von einem Radfahrer an der Rodhcimerstraße überfahren und erlitt einen komplizierten Beinbruch. Der Radfahrer, welcher das vorgeschriebene Glockensignal unterlassen und keine Nummer am Rad führte, jedenfalls aber ein Krofdorfer ist, ließ den verletzten Mann liegen und fuhr davon. Das kommt davon, daß Radfahrer aus nichthessischen Orten ohne Nummerplatle in Gießen und Gemarkung fahren dürfen und dadurch ihr Unwesen un­gehindert treiben können. Arretiert wurde ein Trunken­bold und ein gewerbsmäßiger hiesiger stadtbekannter Bettler.

0 Grünberg, 26. Oktober. In Verbindung mit der heute stattgehabten Hauptversammlung des Spar- und Leih- kaffevereins Grünberg vollzog sich heute vormittag die feier­liche Einweihung des neuen Sparkassegebäudes, wozu sich viele Teilnehmer eingefunden hatten. Der Direktor der Kasse, Herr Dekan Pullmann, nahm nach einer längeren trefflichen Ansprache von dem Bauleiter, Herrn Straßen- meiiter Maringer, den Schlüffe! entgegen, dankte allen denen, die an dem Bau beteiligt waren und schloß dann mit dem SegensspruchDer Herr behüte den Ein- und Ausgang von nun an bis in Ewigkeit" die Thüre des neuen Hause- auf. In dem im unteren Geschoß befindlichen Sitzungs­saale eröffnete sodann der Vorsitzende die Verhandlungen, indem er die Erschienenen im neuen Heim willkommen hieß und namentlich den erschienenen Negierungsvertreter, Herr» Prooinzialdirektor von Bechtold aus Gießen als warme» Freund und Förderer der Sparkasse begrüßte. Wie all­dem nunmehr erstatteten Rechenschaftsberichte hervorgeht, ist im abgelaufenen Rechnungsjahre der Gesamtumsatz der Kasse wieder erheblich gestiegen gegen das Vorjahr, und die Einlagen sind ebenfalls bedeutend in die Höhe gegangen, was gewiß ein Beweis von dem Sparsinn der Bewohner unserer gerade nicht zu den besonders gesegneten Teilen deS Landes zählenden Gegend ist. Dem Gesuch der Bürger­meistereien Flensungen, Ilsdorf, Klein Eichen und Stockhause» um Beihilfe zum Geländeerwerb für den Bau der Neben­bahn Laubach - Mücke konnte vorläufig nicht ftattgegcbci werden, da ein genauerer Kostenüberschlag fehlte. Durch die Übersiedelung in das Vereinshaus können und solle«

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Aichach, 26. £ttob gewrrdevereinsBn^ der Handwerker der % Ort und Stelle die s gründenden Handwerksl gemeine Handwerkersra

Friedberg, 26. £ von gutem Wetter begl stark befahren. Trotz wurde viel gehandelt, sehr viele Tiere aufgetr in entsprechender Zahl i gedrückt waren.

Tarmfiait, 25. Okto richete Segnadigung Frankfurt a. M., der we 2 Wochen Gefängnis ver von Blättern als einec ßrrt worden. Die Dora "Nl Ztg " im Inter rechtfertigt indessen eine gnaöigung ist darnach I der Mißhandlung um t jauernö in seiner Erwer erfolgt. Da d öe"M daß seinem So "»d b»e» {folgen di- (j fl'Wnnten mürbe, dem 'chad'gungssumme iU , besitz,,

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