des Friedhofes werde niemand etwas einwenden. Die Inschrift, welche besagt, daß dort die Märzgefallenen ruhen, habe aber etwas demonstratives, da an dem Eingänge von keinem anderen Friedhöfe angegeben sei, wer dort ruhe. Der Vertreter des Polizei-Präsidiums deutete an, daß die Bauerlaubnis erteilt werden würde, wenn diese Bedenken behoben wären. Der Vertreter des Magistrats übernahm es, diesen dementsprechend zu berichten, worauf die Verhandlung vertagt wurde.
— Zur Schutztruppe in Deutsch-Südwestafrika sind gestern morgen vier Offiziere, neun Unteroffiziere und 353 Mann, die aus den verschiedensten Truppenteilen des deutschen Heeres in den letzten Tagen sich in Berlin versammelt hatten, abgeschickt worden. Die Mannschaften wurden Montag abend durch den Deutschen Offizier- Verein im Meßpalast in der Alexandrinenstraße eingekleidet und von dort kurz nach 9 Uhr zum übernachten nach dem städtischen Ordonnanzhause in der Neuen Königstraße 21 geführt. Das Haus war aber zu klein, sodaß ein Teil der Leute in einem benachbarten Gasthofe untergebracht werden mußte. Dienstag Morgen kamen Angehörige und Bekannte der Mannschaften, die auf drei Jahre Europa verlassen, in großer Zahl, um Abschied zu nehmen. Dann ließ ein Feldwebel vom Alexander-Regiment antreten. Kurz vor 8 Uhr erschien Hauptmann Johannes, der nach beendetem Urlaub nach Afrika zurückkehrt und den Transport führt mit drei Leutnants, die aus dem bayerischen Heere zur Schutztruppe übergetreten sind. Von den Unteroffizieren waren bereits vier in Afrika. Um 8 Uhr erfolgte unter klingendem Spiel der Musik des Elisabeth-Regiments der Abmarsch nach dem Lehrter Bahnhofe. Eine große Menschenmenge begleitete die Scheidenden, die außer dem üblichen Koffer zum Teil auch allerhand Dinge zum Zeitvertreib mitführten, Geigen, Zithern, Harmonikas usw. Um 9 Uhr verließ der Sonderzug nach Hamburg den Bahnhof. Di»^Verteilung der Leute auf die einzelnen Stationen erfolgt in Walfischbai.
M.P.C. Der vomwürttembergischenMinister- präsidenten Frhr. v. Mittnacht kundgegebene Wunsch, daß die leitenden Minister der Einzelstaaten wieder mehr freie Hand bekommen möchten, um, wie in der ersten Zeit des Reichs der Fall gewesen, ihre Hauptkraft den Reichsangelegenheiten und den Arbeiten des Bundesrats zu widmen und möglichst oft persönlich dort zu erscheinen und mitzuberaten, begegnet an den Zentralstellen der Reichsverwaltung weitgehenden Sympathien. Es würden sich, meint man, wenn es gelingen sollte, ihn der Erfüllung entgegenzuführen, manche Fragen viel besser ins richtige Geleise bringen und zahlreiche Geschäfte viel leichter abwickeln lassen, als jetzt der Fall ist, wo durch das Hin- und Herschreiben viel Zeit verbraucht wird. Außerdem ist durch den schriftlichen Verkehr, auch wenn derselbe durch den mündlichen Gedankensaustausch unterstützt wird, den die in Berlin ständig wohnenden Vertreter der Einzelstaaten mit dem leitenden Staatsmanne und den Chefs der Reichsämter wie mit den preußischen Ministern Pflegen, eine Beseitigung von Mißverständnissen schwerer zu erreichen, als durch persönliches Benehmen der leitenden Minister der Bundesstaaten mit den Vertretern der Reichsämter. Sehr richtig, sagt man, sei auch der dann in sein Recht tretende gesellschaftliche Verkehr. Die seit Jahr und Tag bestehende Einrichtung, daß sich die preußischen Minister Sonntags abends zu einem Glase zusammenfinden, habe sich als ein wichtiges Hilfsmittel für die glattere Abwicklung der Geschäfte herausgestellt, I etwas Analoges sei zu erwarten, wenn sich mit der Zeit ein bis zu einem gewissen Grade regelmäßiger Verkehr zwischen den leitenden Chefs der Regierungen in den Einzelstaaten und den verantwortlichen Trägern der Initiative und Exekutive im Reiche herstellen lasse.
Breslau, 25. April. Wie der „Breslauer General- Anzeiger" aus Lauban meldet, ist vorgestern auf dem Dominium Niedersteinkirch eine polnische Arbeiterin an den schwarzen Pocken erkrankt und vorläufig im Kreiskrankenhause zu Lauban untergebracht worden, bis eine Baracke vom Roten Kreuz-Verein aus Berlin eingetroffen ist. Gestern ist abermals eine Polnische Arbeiterin auf demselben Dominium unter gleichen Erscheinungen erkrankt. Sowohl die zuletzt Erkrankte wie sämtliche Personen des Kreiskrankenhauses sind sofort geimpft worden und auch sonst alle nötigen Vorsichtsmaßregeln ergriffen worden.
Ausland.
Budapest, 25. April. Zwischen den Stationen Veczes und Delloe stießen zwei Lokomotiven zusammen. Eine derselben stürzte den Bahndamm hinab. Vier Bahnbedienstete wurden rötlich verletzt.
Rom, 25. April. Italien hat den auf einer englischen Werft gebauten Schnell-Kreuzer „Haichi" für elf Millionen Lire gekauft, um denselben nach China zu entsenden.
Marseille, 25. April. Präsident Loubet, welcher im Sommer den hiesigen Hafen besucht, wird bei dieser Gelegen- heit von einem italienischen Geschwader begrüßt werden.
Lokales und Provinzielles.
Gießen, 26. April 1899.
•• Der Evangelische Psarrverein im Großherzogtum Hessen wird seine diesjährige Hauptversammlung am 6. und 7. Juni in Friedberg abhalten. Außer den statutenmäßig üblichen Gegenständen und Berichten stehen auf der Tagesordnung Vorträge über die Frage der Sonntagsruhe u. s. w.
** Durch die Güte eines unserer geschätzten Leser wird uns ein Brief eines Deutschen aus Manila vom 20. März zur Verfügung gestellt, dem wir folgenden Abschnitt entnehmen: .... „Ja, glauben Sie nur, wir haben hier schwere Zeiten durchgemacht und haben jetzt vielleicht noch
schwerere zu erwarte«. Wird es doch bald ei« Jahr, daß wir Krieg habe« und unter de« Gefechte» desselben zu leide« haben. Während der Blockade saß man hier u«d wußte nicht, was man anfangen sollte, die Lebensmittel gingen aus, wochenlang haben wir von Pferde- und Büffelfieisch und Reis gelebt; nun, wir sind immer satt geworden, und niemals habe ich den Mut finken lassen. Alltäglich oder bester gesagt allnächtlich, den« die Indier griffe« nur nachts an, fanden heftige Kämpfe, oft ganz i« unserer Nähe, statt, wir hatten uns so dran gewöhnt, daß man nicht einschlafen konnte, wenn nicht geschossen wurde. Dann kam die Einnahme Manilas durch die Amerikaner und wir sagten: „Gott sei Dank"; denn Handel und Wandel hob sich, und wir dachten, jetzt ist alles wieder in Ordnung. Fehl geschossen! Zwischen den Amerikanern und Indiern, die sich anfangs ganz gut verstehen konnten, kamen allmählich Reibereien, und es bedurfte nur einer Kleinigkeit, und der Kampf zwischen beiden ging los. Am 4. Februar ging der Tanz los und bis heute wird auf beiden Seiten heftig gekämpft, zwar ist der Amerikaner dem Indier bedeutend überlegen und hat ihm schon manch' empfindliche Schlappe beigebracht, allein die Indier haben bedeutend mehr Truppen, kennen das Land und sind die Hitze gewöhnt, unter der die Amerikaner furchtbar zu leiden haben. Das muß man den Amerikanern lassen, es sind tapfere, äußerst zähe Soldaten, die ausführen, was sie angefangen haben, es wird aber wohl noch lange dauern, bis sie ihr Ziel erreichen. Hier, in der Stadt, brannte es jeden Tag, oft standen hunderte von Häusern in Brand, in unserer nächsten Nähe brannte ein Straßenteil nieder, so daß wir sogar unsere Dampfspritze in Thätigkeit treten lassen mußten. Die Folge der häufigen Brände, die natürlich alle angelegt waren, war, daß eine Verordnung vom General Otis erschien, daß niemand mehr nach 7 Uhr abends sich auf der Straße sehen lassen darf, die Patrouillen können jeden, den sie antreffen, ohne weiteres niederschießen. So ist man gezwungen, von 7 Uhr ab zu Hause zu sitzen und Trübsal zu schwitzen, denn man will doch nicht gern Bekanntschaft mit den blauen Bohnen der Amerikaner machen. — Das Geschäft ist jetzt vollständig auf dem Hund, da es uns an Arbeitern mangelt; wir habtzn höchstens Ts unserer Arbeiter, Aufträge kommen stark ein, aber wir können nicht liefern. Wir haben mindestens 4000 Mille Zigarren in Nota und können wöchentlich höchstens 250 Mille abliefern, das ist doch schrecklich? Die Export- und Importgeschäfte haben gar nichts zu thun, die Leute sind wirklich zu bedauern. Wie und wann das anders wird, wer weiß es. Kommen hier mal ruhige Zeiten, so daß die Amerikaner Herren des Landes sind, dann wird es allerdings besser, ich glaube, daß dann der Handel großartig aufblühen wird. Wir haben bis vor kurzem fast immer deutsche Kriegsschiffe hier gehabt, und haben mit den Offizieren manch vergnügte Stunde verlebt. Kaisers Geburtstag haben wir gebührend gefeiert. Wir hatten dazu die Offiziere S.M.S. Irene geladen, so daß wir ungefähr 80 Personen waren. Die Feier war herrlich, und haben wir uns köstlich amüsiert. An Bord der Schiffe war ich diverse Male, am Cormoran, Prinzeß Wilhelm und Irene. Als Zufluchtsort während der Blockade habe ich aber kein Schiff aufgesucht, sondern bin ruhig an Land geblieben, zum Entsetzen vieler Deutscher, die es nicht fassen konnten, daß ich als verheirateter Mann mein Leben nicht in Sicherheit iringen wollte. Ich sah aber die Sache nicht für gefährlich an und habe Recht gehabt. Ich würde auch so leicht nicht auf ein Schiff flüchten, ich bleibe lieber in der Fabrik, auch wenn es schlimmer kommen sollte. —
* * Oberhesfifcher Gefchichtsverein. Einen sprechenden Beweis für die Rührigkeit des Oberhessischen Geschichtsvereins liefert folgendes vor kurzem erlassene Preisaus- ch r e i b e n: Nachdem neuerdings in dem von Arthur Wyß ^arbeiteten Urkundenbuch der Deutschordensballei Hessen zahlreiche Urkunden zur Geschichte des Augustiner-Chorherren- Stifts Schiffenberg bei Gießen veröffentlicht, zum erstenmal streng kritisch geprüft und in ihrem Wert für die Geschichte )es Stifts, der Deutschordenskommende Marburg, zu der Schiffenberg i. I. 1323 geschlagen ist, für die Geschichte >er umliegenden Landschaft und der Gleiberger Herrschaft eftgestellt worden, nachdem neuerdings Heinrich Witte im 5. Ergänzungsbande zu den Mitteilungen des Instituts für österreichische Geschichtsforschung in seinen genealogischen Untersuchungen ebenfalls in die Geschichte des Gleiberger Grafenhauses, das ebenso der Geschichte des westlichen und äußersten südöstlichen alten Deutschland angehört hat, wie der des Lahnthals tief eingedrungen ist, erscheint es zeitgemäß, die Ergebnisse dieser Mitteilungen und Untersuchungen zu einer Darstellung der älteren Geschichte des Schiffenbergs als Kloster (1129—1319) und als Deutschordensniederlassung zusammenzufassen und weiterzuführen. Eine Anzahl Freunde und Gönner der Geschichte Ober- ;essens und seines geschichtlichen Vereins hat dem Vorstände )ie Mittel zur Verfügung gestellt, um einen Preis für eine Geschichte des Schiffenbergs nebst dem zugehörigen Nonnenkloster Zelle auszuschreiben. Demgemäß fordert der Vorstand, indem er einen Preis von 500 Mk. aussetzt, zur Ausarbeitung eines Werks über die Geschichte des Schiffen- )ergs als Kloster und Deutschordensniederlassung von der Stiftung (1129) bis zum Ausgang des 14. Jahrhunderts auf. Das Werk soll im Anschluß an die Untersuchungen von Wyß und Witte auf selbständiger kritischer Quellenforschung beruhen, die das gesamte veröffentlichte Material beherrschen muß, aber auf das ungedruckte nicht zurückzugehen braucht. Es soll nicht nur die äußere Geschichte des Klosters und der ritterlichen Niederlassung vorführen, sondern in demselben Maß auch das innere, kirchliche, geistliche, geistige, das klösterliche und ordensritterliche Leben in seiner alltäglichen Erscheinung und in seiner Wirkung auf die wirt- schaftlichen und die allgemeinen kulturellen Verhältnisse der näheren und weiteren Umgebung zur Anschauung zu bringen versuchen. Vertiefung in die Leben-bedingungen und Lebens
Aus der Zeit für die Zett.
Vor 87 Jahren, am 27. April 1812, wurde zu Reutti« dorf in Mecklenburg der beliebte Opernkomponist Fnedm Freiherr von Flotow geboren. Die Opern: „S!e^'.nd - Stradella", zuerst in Hamburg gegeben, und die lieblichst feiner Schöpfungen „Martha", ober „Der Markt zu Rir: mond", erste Aufführung 1847 in Wien, bezeichnen d« Gipfel feiner Höhe. Seine Musik ist sprudelnd, pikant, Ina । und durchaus verständlich. Er starb am 24. Januar zu Darmstadt. '
Vermischtes.
* Wehlar, 28. April. Auf dem Bahngeleise an da Eisenbahnbrücke unterhalb der Eisernen Hand wurde hru morgen von dem Hilfsbahnwärter Schäfer die Leiche eim jungen Schreinergesellen von hier aufgefunden. De« treffenden war der Kopf abgefahren. Anscheinend hat junge Mensch selbst seinem Leben ein Ende gemacht.
* Ei« Teil der Fürsorge der soziale« Berficher»»-s-ev- tritt von Jahr zu Jahr mehr in den Vordergrund.^ Uebernahme des Heilverfahrens für .erkrankte SxhW) durch die Jnvaliditätsversicherungsanstalten, und bte g Erfahrungen damit lassen auch die fortwährende Ausdetz R derselben als geboten erscheinen. Es fehlt nur an ein' um den Erfolg dauernd zu sichern, nämlich an oc schaffung einer geeigneten Arbeitsstelle für den .7 nahezu Geheilten. Mancher darf seine frühere tigung, die zum Teil sein Leiden verursacht hat, * aufnehmen; es ist aber schwierig, eine gesunde, lei^ finden, da teilweise Arbeitgeber die Annahme eme- leidend Gewesenen in überängstlicher Weise ablehuen, solche Stellen den Militäranwärtem vorbehalten stno. ist uns ein Mann von 30 Jahren bekannt, der u*P Lage ist, der schon persönlich den besten Eindruck «acht
äußerungen solcher geistlich-ritterlicher «nstalte, Gegend wrrd verlangt, eine anschauliche, «us h, geschöpfte, frische, geschmackvolle Darstellung wird»- bte nicht nur den Fachmann befriedigt, sonder, jede« gebildete« Leser anzuziehen vermag. Gewüm^'^ nicht eine Chronik, sondern ein Kulturbild voll 9,2 *n;- dessen auf streng kritischer Grundlage Die einen Umfang von 10 Druckbogen nicht Äberfareib. hält sie den ausgesetzten Preis, so wird sie ($Lnt*Ä fcr Geschichtsvereins, der seinerseits für die Beröffkmi^ sorgt. Die zur Bewerbung bestimmten flrbtivn s* mit einem Kennwort versehen, von einem selben Kennwort bezeichneten Brief bcgl itet her*1' Namen des Verfassers enthält, sauber ‘ bis zum 1. Juli 1900 beim Vorsitzenden der Vorsl^ zureichen. Die Verkündigung des Urteils erfolgt bis «u nachten desselben Jahres. Eine Verlängerung J? Werbungsfrist ist nicht ausgeschlossen. Das Preisnch,,..^ haben die Herren Professor Dr. Höhlbaum, des Vorstands, Oberbibliothekar Professor Privatdozent Or. I. R. Dieterich in Gießen übtrioit^ Die Bewerbung um den Preis ist unbeschränkt.. Nichts" Arbeiten werden den Verfassern auf ihren Wunsch zugestellt. Gießen, im April 1899. Der ^orftaxb t* Oberhessischen Geschichtsvereins. — Wünschen wi- £ Verein weitere hochherzige Gönner und Freunde, da«e in die Lage versetzt wird, sein Ziel immer besser uno «1 ständiger zu erreiche».
Für Pfiugstreisende. Auf den Preußischen Hessischen Staatsbahnen wird den am 18. Mai und da folgenden Tagen gelösten gewöhnlichen Rucks,rhrkn> — nicht audi Arbeiter-Rückfahrkarten — von sonst iürjn, Dauer verlängerte Giltigkeit bis einschließlich;« 29. Mai er. beigelegt. Die Rückfahrt muß spälesteni , letzten Tage um 12 Uhr Mitternacht angetreten und sr nach Ablauf dieses Tages nicht mehr unterbrochen werbe Die gleiche Vergünstigung tritt auch ein im Verkehr nut t Kronberger, Kerkerbach-, Bröhlthaler und Bahn, der Sächsischen und Oldenburgischen der Lübeck Büchener, der Eutin-Lübecker, Meäl^'^ch,.-' Friedrich- Franz-Eisenbahn, sowie im Verkehr rv > Holländischen, den Niederländischen und den R. 8 ur.- reichischen Staatsbahnen. Die direkten Rückfahrkarte uc« und von badischen, bayerischen, württembergischen, pfüW'- und Stationen der Reichs-Eisenbahnen erhalten bit tu ■ längerte Giltigkeitdauer (bis zum 29. Mai) nur auf b i Preußischen und Hessischen Strecken, während u die Geltungsdauer auf den Strecken der üorgenaipv i Bahnen selbst nicht über Mitternacht des zehnten Iaq:e vom Lösungstage ab gerechnet, hinaus erstreckt.
♦* UniverfitätStafchenbuch. Das feit einer Reihe di Jahren von der Universitätsbuchhandlung August Fr-, herausgegebene Gießener Universitätstaschenbn ist soeben für das Sommersemefter 1899 erschiene», tiri 13. Ausgabe reiht sich nach Inhalt und Ausstattung ihr., Vorgängern würdig an, und dürste sich somit verdient" maßen des Beifalles aller Gießener Musensöhne erfreue,
*♦ GanderS Schreib- und BuchführungS Kvrse hm« und Dame«. Wie aus dem Inseratenteile unserer heutl-o Nummer ersichtlich, findet die Eröffnung dieser Kurse ci nächsten Donnerstag dem 4. Mai statt. DaS llnik' richtslokal befindet sich im Gasthof „zum Einhorn", »oselb! die Herren Gebrüder Gander die Anmeldungen enlgtp* nehmen. Es ist sonach jetzt Herren aus allen Stände«, io wie auch Damen Gelegenheit geboten, sich in kurzer eine schwungvoll schöne Handschrift anzueignen, ur) ‘i wenn nötig, auch in der Buchhaltung auszubilden.
* * Polizeibericht. Heute nacht gegen 1 Uhr paMi ein dahier in Kondition stehender Kommis die öeftonlcga Er glitt an einem Bordstein des Trottoirs aus uoö bte* ein Sein. Derselbe mußte in die Klinik verbrach? nröeil
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Bia* erbleicht ober Fimmels. Wenn wvirb das Psnellil - teerten: man 2'men des Tässel üt «endet sich selbe X. -■ • lebt von seinem J freie Traurigkeit, g>Wn W&- b ^Zchvmhaun, v.! begiuut.
! Die LernsreuWö r terhaltung mit ihn ritt hier auf Erde '.foltert ihn. Der «wieder auszuricht «wieder in Eifer i darüber nach. ri I Hutes damit, sie i »icht bester, mal «heimlichen und , Illusionen jtt rot i ihren Lagen jü
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