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27.4.1899 Drittes Blatt
 
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* Hans Thoma und feil Scheidei voi Frankfurt. Die »Kleine Preffe" hatte dieser Tage Hans Thoma'S Bild gebracht und die Entwickelung des Künstlers geschildert. Dafür hat nun Thoma dem Frankfurter Blatt in einem Schreiben gedankt, in dem es u. a. heißt:Als ich vor etwa 25 Jahren einen berühmten Maler sah, und ihm mit­teilte, daß ich in Frankfurt sei, sagte er:Da werden Sie nicht lange bleiben, es ist kein Kunstsinn in Frank­furt." Ich bin doch geblieben, und habe sehr viel und sehr redlichen Kunstsinn in Frankfurt gefunden. Nie dachte ich mehr daran, Frankfurt zu verlasien aber das Leben be­steht aus einer Kette, deren Glieder oft wunderbar in­einander greifen, sodaß das eigene Wollen nicht immer ent­scheiden darf. Dem Rufe meines Landesherrn mußte ich folgen, denn es war ja auch der Großherzog, der es durch persönliches Eingreifen mir im Jahre 1859 möglich machte, »ich der Künstlerlaufbahn zu widmen. Mit meiner Berufung uach Karlsruhe schließt sich so ein Kreis, der freilich von niemand vorausgesehen und gewollt, doch zu einem zwingenden Bande wurde, dem mich zu entziehen mir nun wie eine Art öm Feigheit vorgekommen wäre. Mit Vertrauen gehe ich der neuen Stellung entgegen, und hoffe, daß ich auch da »einer Aufgabe treu befunden werde. Dies Vertrauen wird nn sehr gestärkt, seit ich weiß, daß die guten Wünsche »einer Frankfurter Freunde mich begleiten; daß es der Freunde mehr sind, als ich je zu hoffen wagte, stärkt das Band, das mich mit Frankfurt im Lause der Jahre um­woben hat, sodaß es nicht zerrissen wird. Vielleicht ent­steht ja dadurch eine südwestdeutsche Kunst, die sih als dritte im Bunde sehr wohl neben die Münchener und Ber­liner stellen darf."

* Zwischen den Leitern der Turuerschaft und des Reichs- Vereins für vaterländische Festspiele hat, wie vor kurzem mit­geteilt wurde, eine Besprechung in Leipzig stattgefunden, die zu einer vollkommenen Zerstreuung der bislang noch bestandenen Mißverständnisse, und dann zu einer Verständigung geführt hat. Das ist um so mehr zu begrüßen, als die Ziele des Reichs-Vereins und der Turnerschaft sich durch­aus nach der gleichen Richtung bewegen. Die Mitteilung von dieser Verständigung hat daher diejenigen, die die Ziele des Reichs-Vereins und die zu ihrer Durchführung gewählten Mittel kannten, um so weniger überrascht, als hervorragendste

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Wenn em Telephonabonnent sein Bermittelu.^. anruft, so fällt bekanntlich auf dem letzteren eine herunter, auf der sich die Nummer seines Bnfakjüi * zeichnet findet. Dadurch wird der Beamte, welck/- 1 Herstellen der Verbindungen besorgt, aufmerksam 1 daß der betreffende Abonnent zu sprechen wünscht großen Centralen, wo viele Abonnenten angescklosi,, find dann außerordentlich umfangreiche Apparate noiir^ und man hat schon vielfach versucht, an Stelle der z andere Vorrichtungen einzuführen, welche den jli

erkennen lassen, wer von den Abonnenten einen 4v>

wünscht. Wie wir aus einer Mitteilung des Jntcnu>-. Patentbureaus Carl Fr. Reichelt, Berlin yy ersehen, hat man zu diesem Zwecke mit Vorteil kl^-z lämpchen verwendet. Wenn ein Abonnent sein vom Haken herunter nimmt, so leuchtet auf dem seiner Nummer entsprechende Glühlampe auf, fou * Beamte sofort den Ursprung der Anfrage erkennen w darunter befindliche Abfrageklinke stöpseln kann, u erlischt die Glühlampe von selbst. Nun gehören auch Abrufglühlampen zu jeder Verbindung. Die eine vor. glüht so lange,bis der Angerufene sein Hörrohr vom.-f nimmt, sodaß Sder Beamte genau erkennen kann, oi gewünschte Verbindung wirklich hergestellt worden ist." ; dritte Glühlampe leuchtet bei Beendigung des Gestik so lange bis der Beamte die Unterbrechung wieder » genommen hat. Diese Einrichtung erscheint als so vr^'- daß sie jedenfalls noch erheblich an Verbreitung geiröt wird.