Ausgabe 
26.9.1899 Erstes Blatt
 
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der geburtshilflichen Institute im Dienste der H sodann als Programm zum Geburtsfest des L die Abhandlung:Die Zahlzeichen" von Prof. Dr. Gunder­mann. Dem der ersten Schrift beigegebenenVerzeichnis

mittels Sonderzuges nach Skaberjö zurückzukehren. Zum I Empfang des hohen Herrn war Graf Beck-Friis auf der I Station Börringe erschienen. Sofort nach Eintreffen des Sonderzuges wurden die Wagen zur Fahrt nach dem prächtig I geschmückten Schloß Börringe bestiegen. Dort fand ein | Lunch statt, an welchem die ganze Jagdgesellschaft teilnahm. Der Kaiser traf gestern abend um 81/«, Uhr wieder in I Skaberjö ein.

Berlin, 24. September. Die Nachricht von der Ent- I sendung eines niederländischen Kriegsschiffes nach der Mapia-Jnsel scheint sich zu bestätigen. Die Insel galt zwischen Spanien und Holland als streitiger I Besitz. Die niederländische Oberhoheit ist auf spanischer I Seite niemals anerkannt worden, vielmehr hat auch Spanien I die Hoheitsrechte ausgeübt. Die niederländische Regierung dürfte bereits im Besitz deutscher Erklärungen sein, durch die eine freundschaftliche Erörterung des Gegenstandes ein- I geleitet ist.

Zu Ehren der neuen Minister Freiherr I v. Rheinbaben und Dr. Studt fand heute bei dem I Reichskanzler Fürsten Hohenlohe ein Diner statt, zu dem die anderen aktiven Staatsminister sowie die Staats­sekretäre der Reichsämter geladen waren.

München, 24. September. In der Berufungssache der Münchener Post" und fünf Genossen gegen das Urteil des Schöffengerichts, durch das sie zu je 20 Mark Geldstrafe verurteilt wurden, weil sie die Zuchthausvorlage als Schandgesetz bezeichnet hatten, erkannte das Landgericht auf Freisprechung mit der Begründung, daß der inkriminierte Ausdruck zwar nicht parlamentarisch zu nennen sei, aber auch nicht als grober Unfug angesehen werden könne.

Wie derNational-Ztg." aus Stendal mitgeteilt wird, steht der Kaiser dem daselbst zu errichtenden Bismarckheim durchaus wohlwollend gegenüber; er hat in seinem unter Ablehnung des Protektorats an den Stendaler Arbeitsausschuß gelangten Schreiben betont, daß er das wärmste Interesse dem geplanten Unternehmen ent­gegenbrächte.

DenBerliner Neueste Nachrichten" zufolge liegen die Vorschläge für die Besetzung der Oberpräsidien von Brandenburg und Posen, sowie für die Neu­besetzung einer Anzahl von Regierungspräsidien, außer den bereits vakanten, dem König zur Genehmigung vor.

Die nationalliberale Fraktion desReichs- tags bereitet zu der Zuchthaus-Vorlage Anträge vor, welche von einem Spezialgesetz absehen und sich auf den Ausbau des § 153 der Gewerbeordnung beschränken.

Der holländische Besuch. Wie holländische Zeitungen berichten, wird der Besuch der jungen Königin ! von Holland mit ihrer Mutter in Potsdam gelegentlich der Taufe des Erbprinzen von Wied am Sonntag, dem 8. Ok- ; tober, einen ganz familiären Charakter tragen; ursprünglich sei der Besuch für früher geplant gewesen, er wurde aber i auf persönlichen Wunsch des Kaisers verschoben, wohl wegen seines Jagdaussluges nach Schweden oder wegen des be­vorstehenden internationalen Geographen - Kongresses in Berlin, der dem Kaiser vielleicht einige Aufmerksamkeit für anwesende hervorragende Gäste auferlegt, während das Kaiserpaar den holländischen Besuch im Familienkreise nicht missen möchte. Der Besuch gilt offiziell nur der Taufe und nicht dem Berliner Hofe, wenn auch der Kaiser un­gefähr 20 Zimmer im Potsdamer Stadtfchlosse den könig­lichen Gästen zur Verfügung stellen ließ. Die in Berlin ansässigen Holländer, vertreten durch ihren VereinNeeder- land en Oranje", wollen ihren Königinnen ein kostbares Blumenstück durch eine Abordnung überreichen lassen. Es ist sehr fraglich, ob die Berliner die junge Königin zu sehen bekommen werden, denn bis jetzt ist noch kein Programm i aufgestellt, das einen Ausflug der Königinnen von Potsdam nach Berlin ins Auge .faßt. Der Aufenthalt in Potsdam ist bis zum 11. Oktober festgesetzt.

Wie aus Hannover gemeldet wird, soll binnen kurzem eine Büste des Finanzministers Dr. non Miquel im dortigen Kestner-Museum Aufnahme finden. Herr von Miquel, der von dieser Absicht in Kenntnis gesetzt wurde, hat darauf folgendes Schreiben an Herrn Stadt- direktor Tramm gerichtet:

Hochverehrter Herr Stadtdirektorl

Indem ich für die gefällige Mitteilung, nach welcher meine Büste in dem dortigen Kestner-Museum auf gestellt werden soll, meinen verbindlichsten Dank zu sagen mich beehre, darf ich wohl I dem verehrltchen Vorstande gegenüber meine dankbare Freude zum Ausdruck für die Ehre bringen, welche mir hierdurch unverdienter I Weise von meinen Landsleuten in meiner Hrtmatsprovtnz erwiesen I wird. Ich habe mich immer mit einem berechtigten Stolz als I Hannoveraner gefühlt und empfinde nunmehr eine besondere Genug- I thuung darüber, daß ich trotz meiner langen Abwesenheit noch als I zur Provinz gehörig angesehen werde.

I Inzwischen verbleibe ich mit bekannten verehrungsvollen Gr- I stnnungen mI ,

Ihr ergebenster Miquel."

Frankfurt a. M., 24. September. Die Kron- I Prinzessin Stephanie vonOe st erreich mitTocht er I begab sich heute früh mit dem fahrplanmäßigen Zug 11 Uhr 40 Min. zum Besuch des russischen Kaiserpaares I und des Großherzoglichen Hofes nach Schloß Wolfs- I garten.

sch en Freimaurer-Loge hat den Wunsch geäußert, die Stadt Paris möge die Festlichkeiten der Ein­weihung des MonumentesTriumph der Re­publik" so schnell als möglich stattfinden laffen und alle Arbeiter-Syndikate und demokratischen Gruppen zur Teilnahme an dieser republikanischen Kundgebung einladen.

Paris, 23. September. Nach den letzten Meldungen aus Carpentras dürfte die Bevölkerung des Städtchens die ruhige Haltung auf geben, die sie während der ersten zwei Tage von Dreyfus' Aufenthalt bewahrte. Bisher war es reine Neugierde, was kleine Ansammlungen vor der Villa Quintini veranlaßte; es beginnen sich aber jetzt deutlich zwei Lager zu bilden, und Kundgebungen sind zu befürchten. Die Behörde hat umfassende Sicherheits­maßregeln angeordnet. Die Kinder Dreyfus' werden morgen in Carpentras erwartet. Gestern nachmittag wurde der Kommandant Forzinetti von Dreyfus empfangen. Das DepeschenbureauHerold" meldet aus Zürich: Matthieu Dreyfus hat in der Nerven-Heilanstalt des Dr. Binswanger eine Wohnung gemietet, wie man glaubt, zur Aufnahme seines Bruders. (??)

Belgrad, 23. September. Der Gendarmerie- Kapitän Jowan Jowanowitsch wurde vor das Militärgericht gestellt, weil er im Verdacht steht, den Atten­täter Knesevic zu seiner, die anderen Angeklagten entlastenden Aussage beredet zu haben. Simonowitsch, früherer Staatsanwalt in Mitrowitza (Slavonien), wurde hier und Panajotowitsch, Mitarbeiter derZastava" in Neusatz auf Ansuchen der serbischen Regierung verhaftet, weil sie zu dem hiesigen serbischen Generalkonsul die falsche (?) Zeugin Milinkowitsch, Gattin des vor dem Belgrader Kriegsgericht stehenden Angeklagten, gebracht und damit eine Erpressung versucht haben. Die neuesten Enthüllungen des Attentäters Knesevic, welche allgemein als mit Drohungen und Versprechungen erreicht, bezeichnet werden, werden als Erfindung erklärt, umsomehr als der Gendarmerie-Hauptmann Georgewitsch als ein königstreuer Mann bekannt ist. Die Fällung des Urteils steht unmittelbar bevor.

Salouichi,24. September. Der Albanesenaufstand in Prizrend nimmt große Dimensionen an. Der Bali von Kussowo erbat aus Konstantinopel weitere Truppensend­ungen.

Häuser und Chantants erfreuen sich ungeahnten, inter- | nationalen Verkehrs. Niederländer, Deutsche, Franzosen, 1 Engländer und Portugiesen sitzen, bis spät in die Nacht hinein eifrig den Kriegsfall diskutierend, in friedlicher Ein- i tracht nebeneinander, und nicht selten hallen am frühen Morgen die Straßen von den Klängen patriotischer Lieder wieder.....

Zur Krisis selbst liegen uns heute folgende Mel­dungen vor: , c. r

Berlin, 23. September. Die Post verwerft bie Mel­dung, daß bei Ausbruch eines Krieges zwischen England und Transvaal Rußland und Frankreich England in den Rücken fallen würden, daß ferner Rußland Englands Herrschaft in Indien übernehmen und daß Frank­reich sich in Afrika für Faschoda rachen würde, in das Reich der Fabel. Keine europäische Intervention von irgend einer Seite sei in Aussicht genommen. Sollte von den beiden Streitenden die Vermittelung anderer Mächte gemeinsam verlangt werden, so würden diese natür­lich nicht zögern, einem solchen Rufe Folge zu leisten. Bis jetzt aber ist, so sagt die Post, ein solches Verlangen nicht gestellt worden und deshalb sind alle jene Kombinationen, mit denen heute die Zeitungen ihre Spalten füllen, hinfällig. Nur in einem sind die Mächte zunächst einig: Transvaal nicht zum Gegenstand eines europäischen Streitobjektes machen zu lassen.

London, 23. September. Es verlautet, die neuen Vorschläge der britischen Regierung würden sehr weitgehende sein. Sie dürften sogar die Ver­schmelzung ganz Süd-Afrikas in einDominium" umfassen, in welchem kein Raum vorhanden sein würde, die Autorität der Vormacht ohne Rücksicht auf bestehende Konzessionen anzufechten. Zur Erwägung dieser Vorschläge würde der Buren-Regierung die Frist von einer Woche gesetzt werden. Ist die Annahme bis zum 15. Oktober nicht erfolgt, so wird das erste Armee-Korps in Bewegung gesetzt werden. Bis zum 29. September hat die Buren-Regierung Zeit, die alten Bedingungen anzunehmen.

London, 23. September. Der gestrige Ministerrat be­schloß, dem Präsidenten Krüger eine weitere Frist zu gewähren und abzuwarten bis der Oranje-Freistaat eine bestimmte Haltung zum Konflikt einnimmt. Es wird hervorgehoben, daß es notwendig sei, die aus England und Indien eingeschifften Truppen in Süd-Afrika liegen zu lassen, um sofort bei Beginn des Feldzuges einen ent­scheidenden Schlag führen zu können. Dem Prä­sidenten Krüger wird ein neues Telegramm gesandt werden, worin die englische Regierung erklären wird, sie bedauere dem Beschlüsse des Volksraad nicht zustimmen zu können und sie behalte sich vor, demnächst neue Bedingungen auf­zustellen.

London, 24. September. Einem Gerücht zufolge er­hielt die Regierung die Mitteilung von Trans­vaal, die Republik wäre eventuell bereit, das einjährige Wahlrecht zu bewilligen, falls sie Versicherungen be­züglich der Suveränität erhalte. Hierauf soll der Kabinetts­rat in einer neuen Depesche dem Präsidenten Krüger mit­geteilt haben, daß die Regierung diesen Ansp ruch Trans­vaals auf Anerkennung als internationaler Suveränitätsstaat absolut zurückweise, aber nicht beabsichtige irgendwelche Rechte der Einmischung in die inneren Angelegenheiten Transvaals zu beanspruchen, außer soweit die Regierung zum Schutze ihrer Unterthanen hierzu berechtigt ist.

London, 23. September. Daily Chronicle meldet aus Kapstadt: Nach zuverlässigen Meldungen aus Bloemfontein beschloß der Rat des Oranje-Freistaates ein­stimmig, Transvaal gegen britische Angriffe beizu stehen. (Siehe oben).

Mates und Prsvnnkües.

Gießen, den 25. September 1899.

* Von der Universität. Vor kurzem sind zwei Uni­

versitätsschriften erschienen: erstlich die bei der Feier deS Jahresfestes der Universität von dem zeitigen Rektor Pros. Dr. Löhlein gehaltene Rede:Leistungen und Aufgaben ~ umanität,

Ausland.

Wien, 24. September. Der am Dienstag hier ein» treffende Fürst Ferdinand von Bulgarien wird vom Kaiser am Bahnhofe empfangen werden und in der Hofburg Wohnung nehmen. Aus diesem Umstande ist ersichtlich, daß der Besuch des Fürsten von ganz außerordentlich politischer Bedeutung sein wird.

Rom, 23. September. Der Sohn Crispis wird wegen Juwelen-Dieb stahl, begangen an einer römischen Gräfin, steckbrieflich verfolgt.

Paris, 23. September. Die Direktion der f ranzösi-

Deutsches Keich.

Berlin, 24. September. Zu den Kaisertagen in Rominten. Die Vorbereitungen im Jagdhaus, das der Kaiser in Rominten bewohnen wird, sind beendet, gleich­zeitig ist die innere Einrichtung des von der Kaiserin ge­stifteten, mehrfach erwähnten Kinderheims und neuen zwei- ! stückigen Arbeiterwohnhauses fertiggestellt worden. Sämtliche Einwohner von Rominten sind beschäftigt mit der äußeren Ausschmückung des Dörfchens durch Guirlanden und Ehren­pforten. Zum Empfang des Kaiserpaares sind die Ober­förster und Forstbeamten der Heide, Landrat und RegierungS- rat Jachmann-Goldap, sowie Bauinspektor Wiechert-Jnster- burg, der die neuen Bauten geleitet hat, befohlen worden. Die neuen Einrichtungen für das Post- und Telegraphen­wesen Romintens treten heute, Sonnabend, in Kraft. Gleich­zeitig wird auch ein starkes Gendarmerie Kommando unter Führung des Oberwachtmeisters Gast - Goldap anlangen, ebenso treffen die beiden Ehrenkompagnieen vom 33. und 59. Infanterie-Regiment, erstere unter Hauptmann v. Lind, letztere unter Hauptmann v. Schimmelmann, ein. Die 33er werden in Jszlaudszen, die 59er in Spiltkehmen einquartiert. Der Kaiser wird, wie gemeldet, nach seiner Rückkehr aus Schweden in Neufahrwasser den großen Panzerkreuzer Kaiser" besichtigen, welcher seit dem Sommer 1895 Flagg­schiff des in den chinesischen Gewässern befindlichen Kreuzer­geschwaders gewesen und jetzt in die Heimat zurückgekehrt ist. Die Inspektion erfolgt in Gegenwart des General- Inspekteurs der Marine, Admirals Köster. Das Schiff ist zu diesem Behuse von Kiel nach Danzig in See gegangen.

Jagdaufenthalt desKaisers inSchweden. Man schreibt aus Skaberjö vom Samstag: Bei prächtigem Wetter jagte Kaiser Wilhelm in der Umgegend. Um 1 Uhr nachmittags fuhr der Kaiser gemeinsam mit dem Kronprinzen von Schweden und Norwegen und mit dem Jagdgefolge nach dem Schloß Börringe. Nachmittags fand alsdann im Börringer Grunde wiederum eine Jagd statt; nach Be­endigung des Aufenthalts dort beabsichtigte der Kaiser,

der Promotionen an der Großh. Landesuniversität vom 1. Juli 1898 bis 30. Juni 1899" entnehmen wir, daß innerhalb dieses Zeitraumes im ganzen 51 Herren rite an der hiesigen Universität promoviert worden sind, und zwar haben sich 22 denDr. med., 15 denDr. phil., 7 denDr. med. vet., 5 denDr. jur., 2 denLic. theol. erworben. Ehren-Promotionen fanden zwei statt, eine in der medizinischen Fakultät Finanzminister a. D. August Weber in Darmstadt und eine in der philo­sophischen Baron Walter Rothschild in Tring (Eng­land).

** Aus dem Bauwesen. Auf Grund Allerhöchster Ermächtigung vom 20. d. M. ist der Bauinspektor des Hochbauamts Bensheim, Wilhelm Diehl, dem Professor Messel bei der Ausführung des Neubaues des Museums zu Darmstadt bis auf weiteres belassen; der Bauinspektor für besondere Bauausführungen, August Becker, zum Vor­stände der Baubehörde für die Universitäts-Neubauten zu Gießen bestellt, und der Bauassessor, Bauinspektor Gustav Plock mit Versetzung der Stelle eines Bauinspektors des Hochbauamts Bensheim bis auf weiteres beauftragt worden.

** Verleihung. Das Ehrenzeichen für Mit­glieder freiwilliger Feuerwehren wurde verliehe» durch Allerhöchste Entschließung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs vom 26. August d. I. dem Mitgliede der freiwilligen Feuerwehr zu Ober-Ingelheim Johann Straub daselbst.

Für die Ueberschwemmten in Süddeutschlaud wurden heute abermals vomGießener Anzeiger" als dritte Rate 100 Mk. nach München abgesandt.

* Oesfentliche Anerkennungen. Dem Dammwärter­aspiranten Valentin Egry zu Worms wurde in Aner­kennung der von demselben am 15. Juli ds. Js. mit Mut und Entschlossenheit, sowie unter eigener Lebensgefahr be­wirkten Rettung des Adam Grünig zu Stockstadt a. Rh. vom Tode des Ertrinkens, die Rettungsmedaille verliehen. Ferner wurde dem Bauunternehmer Karl Strebel zu Mainz, in Anerkennung der von demselben am 3. Juli ds. Js. mit Mut und Entschlossenheit, so- i wie unter eigener Lebensgefahr bewirkten Rettung der Frau Auguste Nenhoff zu Mainz vom Tode des Ertrinkens die Rettungsmedaille verliehen. Zu der Verleihung an Herrn C. Strebel ist noch nachzutragen, daß der Groß- Herzog gleichzeitig dem Matrosen Br eit b ach vom Schiffe Deutscher Kaiser" der Köln Düsseldorfer Gesellschaft, für die mit eigener Lebensgefahr verbundene Beihilfe zur Rettung der Frau Auguste Neuhoff vom Tode des Ertrinkens, eine Geldprämie von 25 Mk. bewilligt hat. Das Großh. Kreisamt Mainz hat dem Matrosen die diesbezügliche Großh. | Verfügung zustellen lassen.