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— Amerika. Vom Kampfe auf den Philippinen oder richtiger in der Nähe von Manila haben die Amerikaner bisher nun doch noch nicht abgesehen. Ein Telegramm des Generals Otis meldete, daß eine fliegende Kolonne unter Führung des Generals Lawton gebildet sei, sowie daß ein neuer Feldzug unternommen werde, um die Filipinos aus den Wäldern im Norden von Manila bis zu den Vorbergen der sich nördlich und östlich erstreckenden Gebirge und bis nach Bulacan hin zu vertreiben. Dabei haben die Amerikaner schon gleich ein Gefecht mit den Tagalen gehabt, die am Quingur- Flusse in einer starken Stellung sich befanden. Die amerikanische Streitmacht bestand aus vier Bataillonen Infanterie mit vier Geschützen. General Otis meldet zwar, der Feind sei mit schweren Verlusten vertrieben worden, nach einer privaten Meldung aber endete das Gefecht unglücklich. Oberst Stothenburg vom Nebraska- Regiment kam erst um 11 Uhr vormittags auf den Schauplatz des Gefechts, welches bei Tagesanbruch von Abteilungen der Regimenter Iowa und Nebraska unter Mitwirkung der Kavallerie begonnen war. Zwei Majore rieten angesichts der Uebermacht der Filipinos zum Rückzüge, aber Stothenburg, welcher sich Vorwürfe machte, daß er, weil seine Gattin in Manila angekommen, das Regiment für 24 Stunden verlassen, ordnete den Sturmangriff an. Stothenburg wurde dabei mitten ins Herz geschossen, ebenso Leut- »ant Sisson. Die stärksten Verluste hat das Nebraska- Regiment davongetragen; es hat acht Tote und dreißig Verwundete. Die Verluste des Iowa-Regiments, sowie der Kavallerie und der Utha-Artillerie sind verhältnismäßig gering. Man erwartet vor Calumpit ein bedeutendes Gefecht, da von dort eine starke Zusammenziehung der Filipinos gemeldet wird. — General Otis sucht die bisherigen Mißerfolge auf das eigenmächtige Verhalten der Generale Arthur und Lawton abzuwälzen. Beide Generale hätten ihm unrichtige Meldungen über ihre angeblichen Siege zugesandt, und bei ihrem Borrücken die gegebenen Befehle weit überschritten.
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Jokales und ProvinfleUes.
Gieße«, 25. April 1899.
♦♦ Dilettanten Vorstellung im Stadttheater 3. und 4. Mai. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, daß der Billet- vorvcrkauf für beide Vorstellungen heute beginnt.
** Gießener Lesehalle Verein Die im Anzeigeteil der heutigen Nummer von feiten genannten Vereins an die Gießener Bevölkerung gerichtete dringende Bitte um Zu-
> weuduug weiterer Gabe« zur Hebung der Le seh alle | «ächte» wir auch an dieser Stelle befürworte«.
** Stenographisches. Der Gabelsberger Stenographeu- I verei« (gegründet 1861) hält Anfang Mai eine« Anfänger- I Unterricht in der Gabelsberger Stenographie, und ver- I weisen wir alle diejenige«, die solche^erlerue« wollen, auf I das heutige Inserat.
I ** Vom achtzehnte« Armeekorps. Der Korpskommandeur I hat bei Uebernahme des Kommandos folgendes Telegramm I au sämtliche Garnisonkommandos des Armeekorps über- I nommen. Wir wollen unsere Pflicht thun, volles Vertrauen I zu einander hegen und als höchstes Ziel vor Augen haben: I die Zufriedenheit Seiner Majestät des Kaisers mit unserer | kriegsgemäßen Ausbildung, durch die das 11. Armeekorps I stets beglückt wurde. Es lebe Seine Majestät der Kaiser! I gez. von Lindequist."
I Die mündlichen Ausführungen de8 FinanzmiuisterS, I mit denen er die Ueberreichung der gedruckten Darlegung I der Finanzlage des Landes in der Sitzung des Fiuanzaus- I schusses der Zweiten Kammer der Stände vom 21. I. MtS. | begleitete, lassen sich kurz dahin zusammenfaffen: 1. Die I Ueberschüsse aus früheren Finanzperioden werden von I 20400000 Mk. von 1888/91 auf rund 1000000 Mk. in I 1900/1903 gesunken sein. 2. Die Rechnung der laufenden I Finanzperiode 1897/1900 wird aller Wahrscheinlichkeit nach I Null für Null aufgehen. 3. Für das künftige Budget stehen I etwa 3000000 Mk. Mehreinnahmen zur Verfügung, die I durch bereits jeftt als unabweisbar erkannte Mehrausgaben I und Mindereinnahmen nahezu vollständig in Anspruch genommen werden. Weitere Mehrausgaben, die der Entwickelung der Verhältnisse des Landes nach wohl gar nicht umgangen werden können, sind nur durch Erhöhung der Steuern zu decken. 4. Bei dieser Lage des künftigen Budgets sind aus dem Schoß der Zweiten Kammer der Stände Ausgaben im Betrage von rund 10000000 Mk. pro Jahr beantragt. Diese Ausgaben würden eine Steigerung der direkten Steuern, bei Durchführung der Steuerreform, von 120 Prozent erfordern. 5. Dabei ist der Schuldenstand des Landes von der Periode 1888/91 bis 1900/1903 gestiegen von 35401620 Mk. auf 300168990 Mk., also um 264 767 370 Mk. Zuzüglich der nach 1. verbrauchten Ueber- I schösse von rund 19000000 Mk. ergiebt sich ein Kapitalaufwand von 283 767 370 Mk. Der Kapitalaufwand verteilt sich mit: 197 757 300 Mk. auf den Kaufpreis der Ludwigseisenbahn, 40392070 Mk. auf die Erbauung von Nebenbahnen und 46000000 Mk. rund (einschließlich der 19000000 Mk. Ueberschüsse) verschiedene Aufwendungen. 6. Gegenüber einer im Jahr durchschnittlich um über sieben Million wachsenden Schuldenlast — abgesehen von dem Erwerb der Ludwigseisenbahn — ist von 1900 ab eine Tilgung von 600000 Mk. — 0,2 Prozent der Gesamt- I schulden gesetzlich festgelegt, ein Verhältnis, das unter keinen I Umständen fortbestehen kann. 7. Aus dem vorstehend ge- I gebenen Bilde der hessischen Finanzlage kann und darf I keineswegs geschlossen werden, daß der Kredit des Staates I überlastet ist — der allgemeine Wohlstand unseres Landes I und seine Steuerkraft sichert demselben vielmehr eine dauernde I und unzweifelhafte Kreditwürdigkeit. Aber es muß an die I Staatsverwaltung aus der Entwickelung unseres Schulden- I ftandes und aus der Gestaltung unseres Staatsbudgets die I dringende Mahnung zur sorgsamsten Sparsamkeit gefolgert I werden. Unzweifelhaft aber läßt die Finanzlage des Landes I es nicht zu, daß auch nur ein Pfennig an denjenigen Ein- | nahmen in Wegfall kommt, die zur Durchführung der | Steuerreform in der allgemeinen Begründung als erforder- I lich bezeichnet sind und ist namentlich eine höhere Heranziehung I der Betriebsüberschüsse der Eisenbahnen ausgeschlossen. Nur I der dringende Wunsch, die Durchführung der Steuerreform I zu ermöglichen und das Vertrauen auf eine weitere Steigerung I der Ueberschüsse konnte den Finanzminister bestimmen, I 670000 Mk. zur Deckung der ordentlichen Staatsausgaben I heranzuziehen, sodaß nur eine Reserve von 370000 Mk. I verbleibt, während zur Tilgung 600 000 Mk. von 1900 ab I erforderlich sind. Die Eisenbahnbetriebsüberschüsse werden I den ihnen vorbehaltenen Dienst nur dann zu leisten im stände I sein, wenn eine weitere Steigerung derselben um 230000 Mk. I eintritt und wir von einem Rückgänge der Betriebsein- 1 nahmen in nächster Zeit verschont bleiben.
I. Grüuberg, 24. April. Das gestern nachmittag vom | hiesigen Musikverein in der Turnhalle veranstaltete I Konzert war trotz des schönen Frühlingswetters, das viele I Bewohner zu Spaziergängen in die frühlingsgrünen Fluren I veranlaßte, recht gut besucht. Die einzelnen Musikstücke I wurden mit großer Präzision zum Vortrag gebracht und I fanden reichen Beifall. Mit besonders stürmischem Applaus I wurden die komischen Vorträge des Herrn G. Jöckel aus I Offenbach ausgenommen. Auch zu der abends stattgehabten I Theateraufführung hatten sich sehr viele Zuhörer eingefunden, I so daß als Ergebnis der in allen ihren Teilen recht schön I verlaufenen Veranstaltung der Kasse des „Berkchrsvereiu" I ein namhafter Betrag zugeführt werden kann.
§ Aus dem Kreise Alsfeld, 24. April. Zu keiner Zeit I des Jahres tragen wir mehr Verlangen nach einem frisch I grünen Salate oder frisch grünen Gemüse, als um I die jetzige Zeit. Dieses Verlangen steigert sich mit der I Verspätung der Frühlings und des dadurch bedingten späten | Wachstums der Küchenpflanzen. Erklärbar ist diese Lust I nach frischem Grünen aus der um diese Zeit eingetretenen I Ebbe der Wintervorräte an grünen Gemüsen. Wohl aber I auch mag dieses Verlangen überall da stärker fein, wo man I die Bedeutung der in den Gemüsen und Salaten enthaltenden I Nährsalze und ihre blutreinigende Wirkung kennt und zu I würdigen weiß. In letzterer Beziehung hat ja erst die I Neuzeit Aufklärung gebracht. Gewiß dürfte es jedermann I bekannt sein, daß in der Zeit, in welcher die Gartenpflanzen | erst zu keimen und zu wachsen beginnen, draußen im großen I Garten der Natur genugsam Ersatz geboten wird. Wer |
ziehen, und es sind Beweise dafür vorhanden, daß sie die Reichswehr zu verstärken beabsichtigt. Sie ernannte jüngst einen Vizeadmiral und Kapitän für zwei neue Kriegsschiffe. Dennoch hat die Verderbnis in der Heeres- und Flottenverwaltung, seitdem die Kaiserin das Szepter ergriffen, eher zugenommen, als abgenommen, und die riesigen Heere, die in der Provinz Tschili versammelt sind, werden von sachkundigen Beobachtern als völlig nutzlos betrachtet, mit Ausnahme des von Auan Schi Kai befehligten Korps. Ferner heißt es, daß China jüngst einen nachdrücklichen Aufruf an Japan richtete, ihm militärischen und Flottenbeistand zu leihen gegen die Westmächte, die Chinas Gebiet zerstückeln. Die jüngste Drahtmeldung aus Peking besagt, die Haltung der chinesischen Regierung gegenüber den Ausländern drohe unerträglich zu werden: „Das Tsung-li-Aamen besteht jetzt aus Männern ohne Einfluß, ohne politische Kenntniffe; ihre Anstellung bildet nur einen Teil des Planes der Kaiserin- Wittwe, den Verkehr mit den Ausländern zu erschweren. Die Versprechen des Tsung-li-Iamen sind, wenn sie nicht durch den von bitterer Fremdenfeindschaft erfüllten Großen Rat gebilligt sind, ohne jeden Wert. Auf diese Weise wird das Tsung-li-Iamen lediglich zum Sündenbock, und die ausländischen Vertreter klagen darüber, daß Verhandlungen mit dem Tsung-li-Aamen reine Zeitverschwendung sind. Man darf annehmen, daß bei Fortdauer dieses Zustandes eine ernste Gegenvorstellung unmittelbar an die Kaiserin selber gerichtet werden wird.
Uebrigens hat der deutsche Gesandte Freiherr v. Heyking dem Tsung-li-Aamen mitge- teilt, er werde trotz des ihm erteilten Urlaubs in Peking bleiben, bis die Verhandlungen über die Bahnlinie Tientsin- Tschinkiang abgeschloffen seien.
Aus der Zeit für die Zett.
Vor 188 Jahren, am 26. April 1711, wurde'» - bürg David Hume geboren, der geistreiche Geschichte von England, zugleich ein heiterer fta' Lebensphilosoph. Hume stand mit Voltaire und btn v--". geistreichen Kreisen in inniger Verbindung und buto/ Grundsätzen geistiger Freiheit und philosophisch« > anschauung. Er starb am 25. August 1776 in feinet?- stadt.
Ausland.
Wie«, 24. April. Heute verlautet hier bestimmt, Kaiser Wilhelm werde zur Enthüllung des Denkmals für Erzherzog Albrecht am Pfingst-Sonutag dem 21. Mai *ach Wie» komme«. Prinzregent Luitpold von Bayer« und der König von Rumänien «erde» an diesem Tage gleichfalls erwartet.
Wie», 24. April. Die „Politische Korrespondenz" meldet aus dem Haag, daß die Eröffnung der Friedens- Konferenz am 19. Mai erfolge« wird.
M.P.C. Italien. Für den wenig beneideten Posten des Truppenkommandeurs in Erythrea ist als Nachfolger des Oberst Troya der Oberstleutnant im Generalstabe Trombi vom Kriegsminister bestimmt worden. Trombi war bis jetzt Chef des Stabes bei der Division in Florenz, vorher Militär-Attachö in Konstantinopel. Trombi ist aus der Artillerie hervorgegangen und kam 1886 als Hauptmann in den Generalstab. Seine Ernennung zum Oberst steht nahe bevor. 1896 nahm er am Feldzuge im Sudan teil und zwar im Hauptquartier der englisch-egyptischen Armee. Die hierbei erworbenen Kenntniffe der Verhältniffe im nordöstlichen Afrika werden ihm für seine neue Stellung vvn großem Nutzen fein.
Asien. Vom Hofe zu Peking kommen Stimmungsberichte auf dem Drahtwege, welche die jüngst gegebenen Mitteilungen bestätigen und ergänzen. Die Kaiserin-Witwe scheint entschlossen zu sein, ihre Stellung zu sichern. Sie läßt Truppen in der Nachbarschaft der Hauptstadt zusammen-
!Öä*;
Jedenfalls existieren noch mehr Lokalnamen für«, - jungen Wurzelblätter dieser Pflanze, die jetzt aus bei«1 wachsen, liefern das ausgezeichnete Gemüse. Dabei die Pflanze so häufig, daß die Wiesen einer Gemeinde 2 für alle ihre Familien liefern. Allerdings kommt der knöterich nicht in allen Gegenden vor. So findet » in der Wetterau nicht. Wer Gemüse von dieser j»?1 bereiten will, vergesse nicht, ein wenig Soda binuX’ Denn nur dadurch behält das Gemüse seine 2? Farbe. 1**
Verkehr, Land und Volkswirts
Gieße«, 26. April. Marktbericht. Auf dm Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. 0.90—i.oo Mm-'
per St. 0—0 H, 2 St. 10—11 Enteneier 2 St. ll-ilP»'. eiet per St. 11—12 Käse 1 St. 6—8 H, Käsematt, ' Erbsen per Liter 22 Linsen per Liter 82 Lrudm per .
•* 0.80—0.90, Hühner per St. X 1.10—1.80, Murn w - < X 1.60—2.00, Enten per St. X 2.10—2.60, -r. •,
X 0.00—0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 A, Äub>uni «? • per Pfd. 62—64 H, Schweinefleisch per Pfd. 60—72 \ fleisch, gefallen, per Pfd. 76 A, Kalbfleisch per Pfd. W-m , Hammelfleisch per Pfd. 60—70 Kartoffeln per 100 Jhlo » 7.00 X, Weißkraut per St. 00—00, Zwiebeln per tttr. * 9.00-u Milch per Liter 16 4-
Dauer der Marktzeit von 7 Uhr Morgen« bil i Ufr l j mittags. Während der ersten 8 Stunden der Martha! ton i Umherziehen nicht fellgeboten werden.
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Neueste Meldungen.
Depeschen des Bureau „fcetofo*.
Berlin, 25. April. Aus Paris wird dem „Ähr i Journal" telegraphiert: Hauptmann Freistättcr erfl i bei seiner gestrigen Vernehmung vor dem KafiatiouSs>7 unaufgefordert, daß das Kriegsgericht DreysuS tyiuptfädifa auf das Zeugnis Henrys hin verurteilte. Die Enquete u h wahrscheinlich heute mit Konfrontation beendet.
Berlin, 25. April. Die „Vossische Zeitung" nult aus Madrid: Die Karli st en fahren fort, Propagatt« durch Versammlungen in allen Provinzen zu machen. » erklären jedoch, daß keine Verschwörung in Barcelona i-, standen habe. Die entdeckte Waffen-Niederlage habe schi vor dem Kriege mit Amerika bestanden. Gestern fand große Versammlung der Steuerzahler statt, welche die Ä schaffung der Kriegssteuern verlangen uvb mit Schliejoq aller Fabriken und Geschäfte drohen, wenn sie nicht werden.
Wie», 25. April. In militärischen Kreisen gilt ” jetzt als feststehend, daß der Kriegsminister eine Umgtst - tung der Artillerie und die Einführung von ianone nach den in Deutschland und Frankreich bestehenden durchführen und von den Delegationen die nötigen Selb mittel verlangen wird.
Eger, 25. April. Der Oberkontroleur Üvch vo städtischen Hauptsteueramte wurde gestern verhaftet, weil । seiner Amtskasse 10000 Gld. Staatspapiere fehlten. ®' Verhaftung erregt großes Aufsehen, da Koch eine fef)r V. kannte und beliebte Persönlichkeit war.
Lemberg, 25. April. In dem Städtchen Sfalu n n über 100 Wohnhäu ser niedergebrannt.
Brüffel, 25. April. Die gestern Abend sestgeftcüte tz-- samtzahl der ausständigen Bergleute in den vier kohl« । Bezirken beträgt 60,000, also etwa 50 Prozent der ge\am?t Bergleute. In Mons werden Ausschreitungen besüMr Infolgedessen ist dorthin Militär abgegangen.
London, 25. April. Reuters Bureau meldet an Washington: Der deutsche Botschafter u»! gestern namens der deutschen Regierung bei bem «taai sekretär Hay formellen Protest gegen die Aeußentn^- des Kapitäns Coghlan in dem Union League-Klub eim vj erwiderte, daß der Kapitän Coghlan seine Rede als Pb mann in einem privaten Klub gehalten habe; dieselbe to daher nicht als offiziell oder offiziös angesehen werden,, dem Sinne, daß sie zu einer Aktion des Staat-tetre berechtige. Das Flotten-Departement sei jedoch ^oukom befugt, solche Maßregeln zu ergreifen, wie sie der zu erfordern scheine. Der betreffenden Meldung -u>' • soll sich Staatssekretär Holleben damit zuftieden «x.v- haben. ....
Konstantinopel, 25. April. Hier wurde em gr1«^1’" Schiff beschlagnahmt, welches eine große Menge Macedonien bestimmte Waffen transportierte. __
Kunst-Ausstellung. »Ä im Turmhaus am Brand ist täglich von 11 bis 1 Ubr . <<
Ausnahme des Samstags geöffnet, an Sonn- an“ ier“? tc d 11 bis 3 Uhr ununterbrochen. Eintritt für NichtmitgUeder sn tage» 50 Pfg. an Scan- und Feiertagen 80 Pfg.
!e««t »icht de« beliebte» Feldsalat (Rapunzel) b» * frtfle, die Eibische u. die alle a, Ettle fehlende- Garte-salalcS gern gegessen »erde«? 2 "! b« '
aber dürste bekannt sein, daß um die jetzig« o„,
auf unseren Wiesen eine ganz vartreffliche fXibut9'
wächst, deren Geschmack zwischen dem dn Mckdk^ "
Spinates zn setzen ist. Es ist der Wiesen,nät'ri^ 11 »'»'106 etiblM«11' Natternwurz genannt. Letzterer Name flammt'4. »*fb,e \ »ei älteren Zeit, in der man den doppelt gewundenen « S
st°ck der Pflanze für heilkräftig gegen giftige ö' h'elt. In manchen Gegenden heißt die Pflanze auch ,-nni __
Jedenfalls existieren noch mehr Lokalnamr» ---------


