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iHtiai Postanstalten, den Zeitungsträgern iitrü ter Expedition, Schulstraße 7, -mit den Zweigstellen, jederzeit ent- ge,Wg.enommen. ____________________
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Schulfiraße Hx. 1.
Nachdem der Ausbruch von zwei weiteren Fällen der Maul- und Klauenseuche unter dem Rindviehbestand m Lardenbach, Kreis Schotten, amtlich konstatiert worden ist, ist die über das Gehöft des Heinrich Mölcher verhängte I rate -ugehen. Sperre aufgehoben und statt deren die Gemarkungssperre angeordnet worden. , ,
In Lehrbach, Kreis Alsfeld,, ist^die^Maul- und Klauenseuche ausgebrochen i u M * **"*"""
Adresse für Depeschen: Anzeiger Hieße«.
Fernsprecher Nr. 51.
Gratisbeilagen: Gießener Famiiienbiätter, Der hessische Landwirt, Mütter für hessische Volkskunde.________________
'Mittwoch den 26. April
Berlin 24. April. Wie eine parlamentarische Kvrre- spondcnz meldet, wird dar Gesetz zum Schutze der Arbeitswilligen in den nächsten Tagen dem Bundes-
worden.
Gießen, den 22. Avril 1899.
Großherzogliches KreiSantt Gießen, v. Bechtold.
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2 Mart 20 Pfg. menathd} 75 PfH. mit Brragerloha.
vei -ostbezuA 2 Mark 50 Psg. virrtkljährUch.
auf den
kießknrr Anzeiger
Gießen, den 21. April 1899.
1 Bttr..: Die Wirksamkeit der Versicherung von Gebäuden in Bezug auf die Brandschadensvergütung.
MS 'Grobherzogliche Kreisamt Gießen
e*u die Grotzh. Bürgermeistereien deS KreiseS.
tet Artikel 17 des Gesetzes vom 28. September 1890 .chranil vor: „Die Wirksamkeit der Versicherung in Bezug aufs >it Vergütung von Brand- und diesen gleich zu be- hargMden Schäden beginnt mit dem Tage der Au- menllhmfl des Versicherungsantrages, bezw. des Antrags ausrj nhiöhung oder Minderung der Versicherungssumme, inhiijiMt mit derjenigen Summe, welche endgiltig fest- gestchL wird.
Un ter Bezugnahme auf die Erklärung des Herrn Regie- rurByIsmmissars im Protokoll 64, Seite 23, der Verhand- Ixriafi .Zweiter Kammer der Stände vom 29. Mai 1890 frenertei wir Ihnen, daß eine mündliche Mitteilung au - Bürgermeisterei nicht genügt, um die fraglichen recht- lichte Wirkungen zu äußern, sondern daß der Antrag vrmlokivllarisch festgestellt sein muß, was durch Aus- siMIirz der Seite 1 des Formulars für Brandversicherungs- AEze , Datierung und Unterschrift desielben sowohl seitens lnüragstellerS, als des Bürgermeisters zu geschehen hat. OrW reim der Antrag in dieser Weise festgestellt ist, kommt tzev: kwilhnte Arttkel 17 zur Anwendung.
v. Bechtold.
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374 1.82 0.67
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230 23.16 10.48 19 90
1.39 0.75 075 621 9.17
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2.38 0.15 0.80
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3.20 2.— 3.62 0.52 0.20 1.39 1.70 2.90
295 5.16 260 0.30
225 0.30 5.60 1.80
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Bekanntmachung,
betreffend: die Maul- und Klauenseuche.
biWallernhausen, Kreis Büdingen, ist die Maul- Am ikllaneuseuche auSgebrochen und deshalb GehSft- aengeorduet worden.
Gießen, den 24. April 1899. igtlr. : Das Auftreten von Blatternerkrankungen unter fremdländischen Arbeitern.
DÄ Moßherzogliche Kreisamt Gießen
tritt das Grosth. Polizeiamt Gießen
uuiS dbe Grotzh. Bürgermeistereien des Kreises.
Zeitungsnachrichten zufolge sind innerhalb des ReichS- |eb»iiat5, angeblich durch Arbeiter aus dem Osten ein- gcs Dpp't, Blatternerkrankungen vorgekommen. Wir bringen beflityb unser Amtsblatt Nr. 9 vom 14. Dezember 1894 zurr fiMlichen Nachachtung in Erinnerung.
v. Bechtold.
Bekanntmachung, betreffend: Die Einsendung der für die Landeswaisenanstalt zu erhebenden Kollekten und Büchsengelder.
5m Kreise Gießen sind in der Zeit vom 1. Februar 1898 bis dahin 1899 in den einzelnen Gemeinden d,e nachstehend verzeichneten Beträge für die LaudeSwaisenkaffe ein* gegangen. „ ,
Man bringt dies mit herzlichem Danke für die Geber hierdurch zur öffentlichen Kenntnis.
Gießen, den 21. April 1899.
Großherzogliches Kreis amt Gießen.
v. Bechtold.
geben hat.
Berlin, 24. April. Wie aus Brooklin gemeldet wir», erhielt der Kapitän Coghlan, der in New-York eine Hetzrede gegen Deutschland gehalten hat, als er sich m den Klub begeben wollte, um die Schmähungen gegen den deutschen Kaiser und Deutschland fortzusetzen, den Befehl von Seiten des Sekretärs der Flotte in Washington, sich sofort auf sein Schiff zu begeben und dieses unter feinen Umständen zu verlassen. Das Verhalten CoghlanS hat in den amerikanischen Regierungskreisen auf das unangenehmste berührt.
Berlin, 24. April. Zu der Rede des Kapitäns Coghlan in New-York über einen angeblichen Zwischenfalt zwischen dem Admiral Dewey und einem deutschen See- Offizier in Manila schreibt die „Nordd. Allg. Ztg.": Die politische Tragweite derartiger Taktlosigkeiten eines emzelnen fremdländischen Offiziers wollen wir schon deshalb Nicht überschätzen, weil dieselben wie es scheint, in angetrunkenem Zustande begangen worden sind. Wir nehmen Akt davon, daß die vorgesetzte Behörde sofort Korrektur hat em- treten lassen.
Berlin, 24. April. Wie dem „Lokal-Anzeiger" aus Madrid telegraphiert wird, wird nach einer Privatmeldung aus New-York Kapitän Coghlan außer Aktivität treten. Den Vorgesetzten gegenüber bedauert er ferne unbesonnenen Worte, den Reportern gegenüber suchte er ferne vehemente Sprache gegen Deutschland aus seiner überwältigenden Vaterlandsliebe zu erklären. .
MP C. Berlin, 25. April. Zur internationalen Lage. In neuerdings hier eingetroffenen Berichten aus Manila begegnet man vielfachen Einzelheiten, die auf ent autes Einvernehmen zwischen Deutschen und Amerikanern auf den Philippinen schließen lasten. Wenn nun neuerdings aus New-York gemeldet wird, daß auf einem zu Ehren des Kapitäns Coghlan und der Offiziere des von den Philippinen zurückgekehrten Kreuzers der Vereinigten Staaten „Raleigh" ftattgehabten Bankett Kapitän Coghlan eine Rede gehalten I habe, in welcher er von einem Vorfälle sprach, der während I der Blokade Manilas zwischen dem Admiral Dewey und einem Offizier sich abspielte, welchen der deutsche Admiral abgeschickt hätte, um Beschwerde zu führen. — Coghlan will gehört haben, wie Dewey den Offizier ersuchte, de« deutschen Admiral zu sagen, die deutschen Schiffe mußten I stille stehen, wenn es Dewey sage, das geringste Zuwider- I handeln gegen die Blokadereglements bedeute nur eins, I nämlich Krieg —, so erinnert dies durchaus an die Zeit I der Champagner Skobeleffs. Deutschland hat dieselbe mit | Ehren bestanden; es wird auch mit solchen über Perioden I Hinwegkommen, in denen es den durch Champagner Über- I heizten Köpfen in Amerika gefällt, das deutsche Reich zum I Frühstück zu verzehren.
— Neu-Guinea. Der neue kaiserliche Gouverneur I für das Neu-Guinea-Schutzgebiet, v. Bennigsen, wird I voraussichtlich die Reise nach der Südsee Ende Mai an= treten. Wahrscheinlich wird er anfangs noch einige Zeit I seinen Wohnsitz auf Kaiser Wilhelms-Land zu Friedrich I Wilhelms-Hasen nehmen müssen, da der Bau des Gouver- I nements zu Herbertshöhe im Bismarck-Archipel dann noch I nicht vollendet sein wird. Als notwendig wird es sich wohl Herausstellen, daß er selbst dort die Anweisungen zum Bau I seines Wohnhauses gibt. Von den Beamten, welche am I 4. April von Genua aus nach Neu-Guinea abgereist sind, I um den Bau des Gouvernements-Gebäudes an der Blanche- I bai in Angriff zu nehmen, sind zwei verheiratet. Der eine I hat allerdings eine Frau aus der Südsee, die samoanisches I Blut in sich hat, der andere aber hat sich am Tage feiner I Abreise von hier mit einer Berlinerin verheiratet und hat I mit ihr die Reise angetreten. Wenn die Bauten in Her- I bertShöhe vollendet find, begibt sich das Ehepaar nach der I Insel Rusa nördlich von Neu-Mecklenburg, u« dort eine I Station zn errichten.
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RetagS. , -------------------
tt Siebener
nxutmtm Anzeiger viermal le gelegt.
Deutsches Reich.
Berlin, 24. April. Die vorläufige Enthebung des Privatdozenten Dr. Arons erfolgte zu der Zeit, wo in der Universität und ihren Znstitutsgebäuden die Vorlesungs- anschläge für das beginnende Halbjahr an das Schwarze Brett zu heften waren. Um festzustellen, ob ein Anschlag oon Dr. AronS sich am Schwarzen Brett befinde, hat am letzten Mittwoch die Behörde, wie von einem Augenzeugen berichtet wird, fich eines Kriminalkommissars bedient, der sich als solcher auswies. Ueber dieses ungewöhnliche Vorgehen herrscht in akademischen Kreisen nicht geringe Aufregung.
Berlin, 24. April. Im Univerfitätsgebäude hat, wie die »Vossische Zeitung- hört, am Samstag die erste Vernehmung des Privatdozenten Dr. Arons in seinem Disziplinarprozeß stattgeftmden. Die Vernehmung dauerte vier Stunden.
araaicte von Anzeigen |« Wt nachmittag» ffc k* nettes Tag erscheinenden Rümmer bis vor». 10 Uhr.
75. D'Hingen
76. Watzenborn m. Steinberg 7.89
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Berlin 24. April. Nachdem das Gesetz über den Ankauf derBernsteinwerke des Geheimrat Becker vom Slsielv in oic u/caui- uuu । Landtage angenommen ist, wird der Staatsbetrieb der und Wftfrerre -,g-°rdn°t | BA-ing-wmnung st°m^^d,J° b-°-nn-^Z Bergrat Hueck aus Saarbrücken in Aussicht genommen, der sich bereits zur näheren Information nach Königsberg be-
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Gemeinden
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1. Albach
2 Allendorf a. d. Lahn
3. Allendorf a. d. Lda.
4. AllertShanien
5. Alten-Buseck
6. Annerod
7 Bellersheim
8. Beltershain
9. BerSrod
10. Bettenhausen
11. Beuern
12. Birklar
13. Burkhardsfelden
14. Climbach
15. Daubringen
16. Dorf-Gill
17. Eberstadt
18. Eitingtzbausen
19. Garbentetch
20. GeilShausm
21. Gietzen
22. Göbelnrod
23. Großm Buseck
24. Grotzen-Lwden
25. Grüuberg
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27. Harbach
28. Hattenrod
29. Hausen
30. Heuchelheim
31. Holzheim
I 32. Hungen
33. Inheiden
34. K-sselbach
35. Mein-Linden
36. Langd
37. Lang-GönS
38. Langsdorf
39. Lauter
40. Leihgestern
Gießener Anzeiger
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1TP ■ II I — II xL^I lll< I nehmen Anzeigen für den (Slkbener Anzeiger entgegen.
BerzeichuiS
der im «reift Gießen in der Zeit vom 1. Februar 1898 bis dahin 1899 eingegangenen Watsenbüchfengelder.
Amtlicher Teil.
'Sk. IW des Reichsgesetzblattes, ausgegeben den 21. d.Mts., entM:
(Ri. 2567.) Bekanntmachung, betreffend Aenderung der i Inlqge B zur BerkehrS-Orduung für die Eisenbahnen DeiMjhlc ndS. Vom 17. April 1899.
2568.> Bekanntmachung, betreffend die An- ucrniiung der Internationalen Pariser Sanitäts-Konvention wns. IM (Reichs-Gesetzblatt 1898, S. 973) auf brittsche RoBimien Vom 17. April 1899.
(JiT 2569.) Bekanntmachung, betreffend die Unter- deS Börsenterminhandels in Kaminzug. Vom 20. ( slpM 1899.
Siußen, am 25. April 1899.
GroßherzoglicheS Kreisamt Gießen.
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Gemeinden
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47. Münster
48. Mufchenheim
49. Nteder-Besstngen
50. Nonnenroth
51. Obbornhofen
52. Ober-Besfingen
53 Ober-Hörgern
54. Odenhausen
55. Oppenrod
66. Queckborn
57. Rabertshausen
58 RetnhardShain
59. RetSktrchm
60. Rodheim
61. Rödgen
62. RöthgeS
63 Rüddtngshausev
64 Ruttershausen
65. Saasen
66. Stangenrod
67. Staufenberg
68. Steinbach
69. Steinhei«
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