Ausgabe 
26.2.1899 Drittes Blatt
 
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Aus der Zeit fitr die Zeit.

Vor 28 Jahren, am 26. Februar 1871, wurde der Präliminarfriede zwischen dem Fürsten Bismarck und Jules Favre mit Zustimmung der französischen Kommiffarien und der süddeutschen Minister, die zu diesem Behufe nach Versailles beschieden waren, abgeschlossen. Frankreich ver­pflichtete sich zur Abtretung von Elsaß-Lothringen mit Straße bürg und Metz und zur Zahlung von 5 Milliarden Franks Kriegsentschädigung. So endigte der gewaltige Krieg zwischen Frankreich und Deutschland, ein Krieg, wie die Weltgeschichte fast keinen erlebt hat.

Vor 120 Jahren, am 27. Februar 1779, starb zu Berlin der Aesthetiker Johann Georg Sulzer. Was die Schweizer Dichter, seine Landsleute, praktisch übten, faßte er theoretisch zusammen, indem er in seiner berühmte« Theorie der schönen Künste die Erweckung sittlicher Gefühle als Endzweck hinstellte und folglich die Klopstocksche Poesie, welche Moral mit Schönheit anstrebte, als die einzig wahre pries, wenn er schon andererseits der französischen Verstandes- Poesie ebenfalls ihr Recht einräumte. Er wurde am 5. Ok­tober 1720 zu Winterthur geboren.

einige Tage in der Ausstellung, worauf wir nochmals ganz besonders aufmerksam machen wollen.

** 17. Derbandsschießen des Badischen Laudesschützeu- Vereins, des Pfälzischen und Mittelrheinischen Schnheubnndes

auch hier reichen Beifall fand. Die Darstellung war eine gute. Herr Rollet war in der Titelrolle, abgesehen von einigen Dialektfehlern, vortrefflich. Besonders gut gelang ihm der schwierige letzte Akt. Gegen seine Leistung fiel die des Frl. Lilia als Hanne merklich ab, doch war auch ihre Leistung eine im großen Ganzen gute. Die übrigen Nollen geben zu besonderem Hervortreten keinen Anlaß, doch thateu sämtliche Mitwirkende ihr Bestes zum Gelingen der Auf. führung. Gestern fand zum Benefiz für den ersten Kapell­meister Emil Steinbach eine vortreffliche Aufführung von Richard WagnersSiegfried" statt. Besonders Herr Costa als Siegfried bot eine großartige Leistung, doch auch der Mime des Herrn Nowack verdient das Prädikat vortrefflich. Die übrigen Rollen waren mit den Damen von Dierkes, Hesse und Wenger, sowie den Herren Rünger, Seim und Jslaus gut besetzt. Herr Oberregisseur Aglitzky hatte das Werk glanzvoll inszeniert. Die nächste Woche bringt als Benefiz für Frl. HesseLohengrin" und als Benefiz für Herrn KrämerZirkusleute" sowie Samstag das erste Gast­spiel der Soubrette Emma Frühling inDer jüngste Leutnant".

* Kinderfest. Zur Ergänzung unseres gestrigen Refe­rates gestatten wir uns, heute noch zuzufügen, daß die I junge Dame, welche durch ihr schönes Biolinspiel berech­tigtes Aufsehen erregte, eine Schülerin des Herrn Franz I Bauer ist.

Polizeibericht. Ein an der Dampfbaggerei von I Weimer beschäftigter Arbeiter stellte sich gestern nachmittag I auf den letzten Wagen eines von der Lahn aus die Böschung hinaufgehenden Kieszuges. Plötzlich lösten sich mehrere Wagen vom Zuge los, rollten rückwärts, und stürzten, mit denselben auch der Arbeiter, in die Lahn. Der Arbeiter ertrank. Die Leiche wurde heute morgen geländet.

** Patente- und Gebrauchsmuster-Eintragungen von im Großherzogtum Hessen lebenden Erfindern. Patent-An­meldungen. Filter aus geriefelten Metallscheiben, Jakob Krug, Worms, 9. 6. 98. Bogenlampe mit winklig gestellten I Kohlenpaaren, Alexander Stuttmann, Rüsselsheim, 18. 5. 98. Formverfahren, Heinrich Fischer, Glashütten bei Gedern, 28.9.98. Patent-Erteilungen. Schutzvorrichtung für Straßenbahnwagen, H. Kraft, Darmstadt, Rheinstraße 28, 25. 6. 98. Leitende Schienenverbindung für elektrischen Bahnbetrieb, A. Reger, Darmstadt, Pallaswiesenstraße, 3. 12. 97. Flaschenspülmaschine, E. Kirschner, Darmstadt, Mühlstraße 42, 22. 6. 97. Schleifscheibe mit selbstthätiger Staubbeseitigung, Zus. z. Pat. 90107, F. Schmaltz, Offen­bach a. M., 8. 12. 96. Gebrauchsmuster-Ein- tragungen. Acetylen -Entwickler mit mehreren neben­einander angeordneten Carbidkammern, welche einzeln durch Herausziehen eines Verschlußstiftes für die Klappen entleert werden, Rudolf Welkoborsky, Gießen, 31. 10. 98. Antriebs­vorrichtung für Acetylengaserzeuger mit rotierenden Vor­ratskammern aus einem Sperrgetriebe und doppelt regulier- barem Kontregewicht, F. Hartmann, Stockheim, 1. 11. 98. Porte-Tresor in Verbindung mit wechselseitig von oben oder unten zu öffnenden Taschen, D. Heymann, Offenbach a. M., 10. 11. 98. Porte-Tresor aus einem Stück in Verbindung mit einem kastenartigen Behälter, Derselbe, 14. 10. 98. Wechselseitig zu öffnendes Porte-Tresor, wobei durch das I Oeffnen einer Seite gleichzeitig der andere Teil geschlossen I wird, Derselbe, 14. 10. 98. Geldtasche mit derartig ge­brochenem Boden, daß solcher eine verbogene Banknoten-, I Karten- oder dergl. Tasche enthält und in geöffnetem Zu- stände gleichzeitig zur Vergrößerung des Geldbehälters dient, I Derselbe, 30. 9. 98. Geldtasche, deren Ueberschlag derartig ansgeführt ist, daß seine rückseitige Verlängerung als Ueber- I schlag einer unsichtbar angebrachten Extra-Tasche dient, Der- I selbe, 30. 9. 98. Umschreibungen. Notierender I Brennofen für Erd- und Mineralfarben, Cement, Gips rc., I Christoph Hendorf, Mainz. Verlängerung der I Schutzfrist. Farbwerk für Schnellpressen rc.. Schnell- I pressensabrik Worms Ehrenhardt u. Gramm, Worms, 3. I 12. 95, 23. 11. 98.

Ju der heutigen Sitzung des Kreiöausschuffes wurde I dem von dem Stadtverordneten Krumm erhobenen Ein- I wände dagegen, daß bei der letzten Stadtverordnetenwahl I 117 Stimmen zu Unrecht als nicht auf ihn gefallen be- I zeichnet worden, stattgegeben. Sonach ist Herr Krumm I auf 6 Jahre, Herr Architekt Huhn auf 3 Jahre als I Stadtverordneter gewählt.

G. Darmstadt, 25. Februar, 12 Uhr 30 Min. (Telephon- I Meldung.) Die Erste Kammer der Stände, welche I heute morgen zu einer kurzen Sitzung zusammentrat, nahm den Gesetzentwurf, betreffend die Einführung des | Notariats in Hessen, debattenlos an, ebenso den! Gesetzentwurf, betreffend die Anlegung des Grund- I buch es, und bewilligte die Mittel zur Ausstattung für I die physikalischen Institute an der Landes- I Universität. Hierauf vertagte sich die Kammer auf un- I bestimmte Zeit. Die Zweite Kammer wird am I 13. März dss. Js. zu einer längeren Tagung zusammen- I treten.

Mainz, 24. Februar. Mainzer Theaterbrief. Gerhart HauptmannsFuhrmann Henschel" wurde ver- I stoffenen Sonntag hier zum ersten Male aufgeführt. Da das Stück in diesem Blatte bereits eingehend besprochen I wurde, bleibt mir nichts übrig als zu bestätigen, daß cs I

mann Henschel, nachdem ihm sein redliches Weib gestorben ist, das Unglück kommt, die Unehre und die Zerrüttung, in Gestalt einer liederlichen Magd, die er sich neu zum Weibe setzt, und an der er zu Grunde geht. Mit außerordent­licher Knappheit und Schlagkraft und mit einer wunderbaren Fülle scharf und tief erschauter Menschen hat Gerhart Hauptmann dieses sein neues Dichtwerk gebaut. Den Er­folg, den er gefunden, hat er verdient. Von der Darstellung aber sei mit lauter Stimme gesagt, daß sie geradezu über jedes Lob erhaben war. Sie war nicht blos in den Haupt­rollen, sie war bis in die kleinste Nebenrolle sorgfältig aus­geschliffen, und über dem ganzen ruhte Leben atmend und einheitlich jener starke und würzige Geisteshauch, den nur die Gegenwart und Mitarbeit des Dichters erzeugt.

* Stadttheater. Am Montag abend geht als 15. Volks­vorstellung das vieraktige Volksstück von KarlweisDas grobe Hemd" über die Bühne.

" Ortsgewerbevereiu. Für die dem Bezirksverband Gießen angehörenden Gewerbevereine findet Sonntag den 26. Februar, nachmittags 4 Uhr, in den oberen Räumen der Restauration Fcidel ein Vortrag des Herrn Oberrechnungsprobators Engelbach statt, in welchem derselbe nähere Erläuterungen und Auskünfte über die für Mitglieder des Landesgewerbevereins ins Leben ge­tretene Sterbekasse geben wird. Bei dem großen Interesse, welches dieser Sterbekaffe in Handwerkerkreisen entgegen­gebracht wird (dieselbe zählt bereits nahezu.1000 Mit­glieder), dürfte auch dieser Vortrag mit großem Interesse ausgenommen werden, und wollten wir nicht verfehlen, auch an dieser Stelle alle Interessenten auf denselben aufmerksam zu machen. Ht.

vom 2. bis 9. Juli zu Gießen. Unter dem Vorsitze des Herrn Oberbürgermeisters Gnauth tagte am 20. d. Mts. in Steins Garten der Festausschuß gemeinschaftlich mit dem Geschäftsführenden Ausschüsse zur end­gültigen Feststellung des Haushaltungsplanes für das Fest. Der Voranschlag war nach genauen Berechnungen seitens der Einzelausschüsse von dem Geschäftsführenden Ausschüsse aufgestellt, und gleicht in Einnahme und Ausgabe mit einer Summe von 99719 Mk. aus. Auf Ersuchen des Herrn Vorsitzenden erläuterte Herr Fr. Helm, Vor­sitzender des Geschäftsführenden Ausschusses, die einzelnen Positionen des Voranschlags, und war aus diesen Aus­führungen zu entnehmen, daß man einenteils die Einnahmen möglichst niedrig veranschlagt, andernteils aber die Aus­gaben in reichlicher Höhe vorgesehen, so daß die Bilanzierung auf durchaus vorsichtiger, gewissenhafter Grundlage beruht. Der Voranschlag fand darum auch einstimmige Genehmigung, und werden die Ergebnisse des Festes sicherlich demselben entsprechen, wenn irgend der Himmel kein allzu ungünstiges Gesicht macht. Im Anschlüsse an diese Versammlung des Fest- und Geschäftsführenden Ausschusses fand sich am Freitag, dem 24. dss. Mts., abends im Hotel Einhorn der Gesamt- ausschuß des Festes zu einer Sitzung zusammen. Dieselbe war sehr zahlreich besucht, und nahm auch hier Herr Fr. Helm als Vorsitzender Veranlassung den Voranschlag ein­gehend zu erötern. Seine Ausführungen hierüber fanden allseitigen Beifall. Herr Helm berichtete weiter, daß in Kürze mit den Bauausführungen auf dem Festplatze begonnen wird. Die Herstellung des Schießplatzes ist bereits in An­griff genommen. Der Bau-Ausschuß hatte auch an diesem Abend seine Pläne zur Ausstellung gebracht; die Schönheit und Zweckmäßigkeit derselben fand lobende Zustimmung, I und dankbare Anerkennung. Im ferneren Verlaufe des I Abends wurde das Festprogramm in seinen allgemeinen Zügen I erörtert, und dazu manche dankenswerte Anregungen aus der Versammlung gegeben, die bei der demnächstigen end- I gültigen Feststellung in gute Berücksichtigung gezogen werden I sollen. Die Abhaltung dieser Gesamtausschuß-Sitzungen I sollen dazu dienen, jedes Mitglied eines Ausschusses auf I dem Laufenden in den Festangelegenheiten zu erhalten und I demselben Gelegenheit zu geben, seine Ansichten und Vor- I schlage der Gesamtleitung zur Nutzbarmachung vorbringen zu können. _m.

P. Stadttheater. Unser Theater war gestern wieder I einmal nahezu ausverkauft, und diese erfreuliche Thatsache ist jedenfalls dem Charakterdarsteller und Regisseur, Herrn Liebscher, zu verdanken, der sein Benefiz feierte. Schon im vorigen Jahre hat sich dieser fleißige und äußerst ver- I wendbare Künstler die Gunst der Theaterfreunde erworben I und sich in derselben durch so manche treffliche Leistung in diesem Winter noch befestigt. Herr Liebscher wählte sich für seinen Ehrentag ein Schauspiel von Ganghofer und Brociner I aus.Die Hochzeit von Valeni" betitelt und setzte dasselbe selbst in geschicktester Weise in Scene. Das interessante Stück erweckt die Vermutung, daß es nach einem Roman gearbeitet sei; "es ist reich, ja überreich an Begeben- I heiten und erhält den Zuschauer in beständiger Spannung. I Die im ersten Akt gebotene Exposition ist vorzüglich, die I Lösung im vierten Akte dagegen etwas verworren, weil sich die Dichter offenbar nicht recht aus der Masse des Stoffes herauszuwinden wußten. Auch die soziale Frage wird ge­streift, doch ist es hierfür gut, daß die Handlung in Rumänien spielt, denn so lassen sich einzelne Unwahrscheinlichkeiten I leichter in Kauf nehmen. Leider ist bei einigen Haupt­personen die Charakteristik nicht ohne Widersprüche; dadurch wird den Schauspielern ihre Aufgabe erschwert. Um so mehr müssen die tüchtigen Leistungen unserer Künstler aner­kannt werden. Die schwierigste Rolle, der Staatsanwalt Tschuku, wurde von Herrn Liebscher gegeben. Verzehrende Leidenschaftlichkeit, weltmännische Klugheit und skrupelloser Egoismus wurden als Grundzüge der Figur von dem Dar- I Mer überall festgehalten. Wenn dabei die Grenzlinien des Schönen in Sprache und Bewegungen nicht immer beobachtet wurden, so ist dies bei diesem Stiefsohn der Natur, der I sich selbst mit Richard III vergleicht, leicht entschuldbar. : Die tragische Heldin, um derentwillen man das Stück auch als Trauerspiel bezeichnen könnte, wurde von Frl. Würdig gut gegeben. Die Darstellerin legte mehr Gewicht auf die I :

.Aiten des Charakters wie auf das zigeunerhaft Ver­führerische. Den Idealisten Ionel, der uns eher deutsch I wie rumänisch anmutet, gab Herr Dietz sch durchaus ein­wandfrei, seine Braut Pia wurde von Frl. Schloß mit gutem Verständnis dargestellt. Aus dem alten Zigeuner­musikanten Barbu (Herr Wilhelmi) läßt sich wohl noch etwas mehr machen; in den kleineren Nollen sind namentlich

$Ir\.$irehor Helm zu loben. Das Publikum ließ sich durch die nicht unerheblichen Vorzüge des Dramas fesseln und kargte den Schauspielern gegenüber Nicht nut seinem Beifall, dessen Löwenanteil wohl der auch m müderer Weise ausgezeichnete Benefiziant für sich in An­spruch nehmen dürfte.

* Stadttheater. Für Sonntag steht das beliebte L Arronge schc VolksstückHasemanns Töchter" auf dem Spielplan der hiesigen Bühne. In Vorbereitung ist Fuhrmann Henschel" von Gerhart Hauptmann. Ueber den durchschlagenden Erfolg dieser Novitük in Berlin berichtet dieVossische Zeitung": Gerhart Hauptmanns langerwarteterFuhrmann Henschel" errang bei seiner Erst­aufführung im Deutschen Theater einen gewaltigen, durch­schlagenden Erfolg. Der Märchenpoet derVersunkenen Glocke" hat sich wieder ins Volk begeben, wo die starken Wurzeln seiner Kraft liegen, und führt in fünf mächtigen, wie aus des Lebens Urkraft herausgepellten Bildern eine erschütternde Tragödie an uns vorüber: wie über den Fuhr-

Vermischtes.

* Philipp Galen. Wie bereits gemeldet, ist der unter dem Anagramm seines Namens:Galen" bekannt gewordene Oberstabsarzt Dr. med. Karl Lange in Potsdam ge­storben. Er lebte, wie dasKleine Journal" mitteilt, in I den letzten Jahren sehr zurückgezogen. Bis zu seinem letzte« Augenblick bewahrte er sich eine bewunderungswürdige geistige Frische. Philipp Galen gehörte zu den fruchtbarster) Romanschriftstellern. Die ältere Generation verschlang seine phantasiereichen und spannenden Geschichten und Erzählungen^ Seine bekanntesten Romane sind:Der Irre von St. James", Der Jnselkönig",Fritz Stilling",Walter Lund", Andreas Burns und seine Familie",Der Sohn des Gärtners",Die Insulaner",Der Leuchtturm auf Kap Wrath",Der grüne Pelz" usw. Spannende Handlung, ausgeprägte Charaktere, blühende Phantasie und Erzählungs­kunst, welche es versteht, den Leser fortdauernd zu fesseln, zeichnen fast alle seine Schriften aus. Karl Lange wurde Potsdam am 21. Dezember 1813 geboren. Er studierte Medizin und trat dann als Chirurg ins preußische Heer ein. Als Leiter eines Feldlazaretts machte er nach seiner Ernennung zum Stabsarzt 1849 den Krieg gegen Schleswig mit und ließ sich 1857 nach Potsdam versetzen, wo er im Jahre 1878 als Oberstabsarzt seinen Abschied nahm.

* Auf den Pariser Boulevards erzählte man sich beim Leichenzuge Faures folgenden Scherz: Wie heißt der größte Herr der deutschen Abordnung? Plüskow car d ost plus quhaut!

Auszug aus den Stmrdesamtsregistern der Stadt Gießen.

Aufgebote.

Februar: 3. Wilhelm Christian Jacob LSffert, Schlosser dahm, mit Barbara Klepper Hierselbst. 20. Johann Karl Gustav Röche. Bergmann zu Senftenberg, mit Auguste Kobm daselbst. 21. Johann Alexander Leonhard Hermann Kubl, Friseur zuGtktzn, mit Lina Dommershausen zu Wieseck. 22. Friedrich Carl Christian Marx, Lackierer dahier, mit Katharine Hainer hterselbst. 23. Christian olUn» < hierselbst, mit Anna Emilie Balser dabi-r.

nar <?arL Posthilfsbote dahier, mit Margarethe Scheid zu

Grotzen-Buseck.

Eheschlietzungeu.

118t?rani Heikler, Installateur zu Gießen,- mit Katharine Hainbächer hierselbst. 23. Georg Schmitt, Schutzmann zu Worms, mit Anna Eltsabethe Stühler hterselbst.

<-, ,, _ Geborene.

tfebruat: 14. Dem Kaufmann Anton Donhausen eine Toch er, i AUabeth. 16. Dem Schneider seibert Möhl ttnr lojter, Mar^ Elisabeth. 18. Dem Kaufmann Wolf Katz ein Sodn, o k i « Dem Schreiner Bernhard Kratzenberger ein Sodn^ Ludwig Auaust Hans Kart. 19. Dem Schneidermeister Karl Hof- 5?nn. ""^Tochter, Marie Margarethe Eltsabethe. 20. Dem Schlosser

^"»?°chter. 21. Dem Prostssor Dr. Oscar Holtzmann etn Sohn, Kurt. 22. Dem Kaufmann Carl Klemmrath eine Tochter.

Gestorbene.

hrthi,r5ebtiQar:» l8, Wilhelm Munzel, 74 Jahre alt, Privatmann ÄLft/n/r 30bann£ Stmmer, 1 Jahr alt, Tochter von Hi ls- , & <r A*n, Joseph Simmer dahier. 18. Henriette Bamr,. «Lor ?qolt- dahier, Witwe von Barbier Alexander

1®- Heinrich L.tb, 54 Jahre alt, Wirt dahier. 18. Ann«.

e« 69 $abre aIt< Wtttwe von Schuhmacher 191£?nn® Weiner, geb. Lipvert, 56 Jahre alt, W lwe von Schneidermeister Martin Weiner bierselbst. 19. Hetn"ch J5 *5?^ alt' Uhrmacher dahier. 19. Katharine Wagner, 68 Jahre alt Hospitalitin dahier. 20. Julie Auguste Schmidtbon, 73 Jahre alt, Erzieherin dahier. 21. Martha Luise Mari- Block.

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