Ausgabe 
25.11.1899 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

* Die Postgesetze.

Gießen, den 24. November 1899.

Es ist nicht zu verkennen, daß der Nachfolger des seligen Stephan sein Ressort mit lobenswertem Eifer ver- waltet und sich bemüht, manchem bureaukratischen Zopf, der sich auch in unserer Reichsverkehrsverwaltung eingenistet hatte, den Garaus zu machen. Als ein gutes Zeichen dafür, daß Herr v. Podbielski sein Amt von der allein richtigen Seite auffaßt, haben wir es von jeher betrachtet, daß er bei seinen Reformen die Ansichten der Interessenten, also der Vertreter des Handels, der Industrie usw., einholt und die dabei erhaltenen praktischen Winke zu verwerten sucht. Wenn bisher nur geringe Fortschritte auf dem reformatori­schen Wege in unserer Post- und Telegraphenverwaltung gemacht wurden, so ist das immerhin erklärlich, da der jetzige Chef der Verkehrsinstitute ein Neuling im Fache war und jedenfalls von dem Grundsätze ausgeht, daß man auch mit Reformen vorsichtig sein muß. Unter den letzteren versteht das große Publikum vor allen Dingen Verbillig­ungen der Tarifsätze, Erhöhung der Leistungen, weitere Ein­führung von Bequemlichkeiten in der Auflieferung und im Empfang der Postsachen usw.

Wir gestehen dem jetzigen Staatssekretär der Post und Telegraphie den besten Willen zu, das Publikum nach jeder Richtung hin zufrieden zu stellen, aber auch Herr v. Pod­bielski muß dabei mit noch anderen Faktoren rechnen und Rücksicht auf die allgemeine Finanzlage nehmen. Freilich schwelgen wir ja augenblicklich in einer Reihe fetter Jahre, aber man muß erwägen, daß alle jetzt festgelegten Mehr­ausgaben, alle beschlossenen Mindereinnahmen auch für etwa kommende magere Jahre Geltung haben, und deshalb ist eine gewisse Vorsicht der Verwaltung bei Aufstellung ihres Etats jedenfalls am Platze.

Am Dienstag und Donnerstag dieser Woche sind die zur Beratung gestandenen Postgesetze vom Reichstage end- giltig verabschiedet worden. Für das große Publikum von Bedeutung ist besonders die Heraufsetzung der Gewichts­grenze für einfache Briefe auf 20 Gramm und die Bildung von Zonen für den Nachbarortsverkehr. An dem neuen Zeitungstarif sind vorläufig nur die Verleger beteiligt, und die Fernsprechgebührenordnung bringt im allgemeinen keine Ermäßigung mit sich. Dagegen werden die auf den Aus­sterbeetat gesetzten Privatpostunternehmungen in manchen Städten schmerzlich vermißt werden, da eine entsprechende Herabsetzung der Gebühren für Drucksachen, Postkarten usw. im Ortsverkehr ja erst noch kommen soll. Wir haben uns über diesen Punkt vor kurzem ausführlicher ausgelassen und wollen hier nur noch einmal die Hoffnung wiederholen, daß die Reichsregierung nicht einseitig die Privatpostunter­nehmungen unterdrückt hat, ohne das Publikum für die dadurch erlittenen Nachteile durch Verbilligung der Tarife zu entschädigen.Die Welt steht im Zeichen des Verkehrs", das mögen sich die maßgebenden Organe immer vor Augen halten, dann können wir den weiteren Reformen auf dem Gebiete des Post- und Telegraphenwesens mit Vertrauen entgegenblicken.

Sitzung -er Stadtverordneten

am 23. November 1899.

Anwesend Herr Oberbürgermeister Gnauth, die Herren Beigeordneten Georgi und Wolff, von seilen der Stadt­verordneten die Herren Brück, Emmelius, Euler, Faber, Flett, Dr. Fuhr, Dr. Gaffky, Dr. Gut­

Eine empörende Taktlosigkeit begeht der Zirkusdirektor Albert Schumann, und Berliner Blätter nehmen ernsthaft davon Notiz. Der Waschzettel, der dem Publikum der Reichshauptstadt vorgesetzt wird, lautet:Transvaal- Buren in Berlin. Dem Zirkusdirektor Albert Schumann ist es mit großen pekuniären Opfern gelungen, eine Truppe von den momentan so viel Aufsehen erregenden Transvaal- Buren für seinen Zirkus zu erwerben. Diese Truppe ist gestern Über Hamburg in Berlin eingetroffen und wird nächstens im Zirkus Albert Schumann (Renz-Gebäude) auf­treten." So die Meldung. Man scheint in Berlin kein Gefühl dafür zu haben, welche Rohheit darin liegt, eine Truppe" unserer tapferen StammeSgenoffen, die für die Freiheit ihres Landes in den Kampf gezogen sind, und Gut und Blut opfern für das heiligste Besitztum einer Nation, gerade jetzt wie wilde Tiere oder eine Herde Hottentotten im Zirkus auszustellen, ganz abgesehen davon, daß man bezweifeln muß, daß es sich hier wirklich um Buren handelt.

* In der MünchenerJugend" veröffentlicht ein Mit arbeiter folgendes Gedicht:

Samoa unser!

6in Auftrag, der mir arge Not schafitl Die Redaktion derJugend" schreibt: Vernehmen Sie die Freudenbotschaft, Daß Deutschland Herr Samoas bleibt I Drum stimmen schleunigst Sie die Leier Zu Jubeltönen, ivenn's beliebt! Um halber Sechse holt der Meier Bei Ihnen dann das Manuskript! Geehrte Herrn! Das mit Samoa, Es freut mich riesig, ja gewiß!

Daß man's der feisten Britenboa Zuletzt noch aus den Zähnen rißl Bejubeln muß ich dies Gelingen, Ich find' es herrlich und famos Doch es mit Schwung jetzt zu besingen Dazu bin ich zu fassungslos!

Daß Deutschland wirklich mal auf Erden, Wenn wo ein fetter Braten liegt, Bestimmt dazu, verteilt zu werden, Den allerbesten Braten kriegt, Und nicht die abgenagten Knochen, .Daran es fich die Zähne bricht Die Nachricht hat mich ganz gebrochen Ich fass' es nicht. Ich fass' es nicht!

fleisch, Grünewald, Hanau, Haubach, Heichel­heim, Helfrich, Huhn, Keller, Kirch, Krumm, Leib, Löber, Loos, Orbig, Petri, Dr. Schäfer, Scheel, Schiele, Schmal! und Wallenfels. Ent­schuldigt Herr Heyligenstaedt.

Herr Oberbürgermeister Gnauth brachte vor Eintritt in die Tagesordnung eine Einladung der Freiw. Gail- schen Feuerwehr zu deren am 2. Dezember stattfindenden 44. Stiftungsfest zur Kenntnis der Versammlung.

Die Baugesuche der Herren Philipp Bauer (Wall- thorstraße 67) und Dachdecker Prang (Löbers Hof), die in Bezug auf Anlage von Aborten des Dispenses von den ein­schlägigen Bestimmungen des Ortsbaustatuts bedürfen, wurden befürwortet.

Herr Heinrich Keßler hat mit der Anlage einer Einfriedigung an der Grünbergerstraße die Bebauungsgrenze um 6 Ctm. Überschritten. Die Versammlung beschloß, auf Zurückversetzung des Spaliers zu verzichten und das betr. Gelände zum Preise von 8 Mk. an Keßler abzutreten.

Ueber die aus dem Mangel eines Einfallschachtes für das aus der Schloßgasse über den Kirchenplatz nach derKaplaneigasse geleiteteWasser sich ergebenden Mißstände haben 15 Anwohner Beschwerde geführt. Aus der von Herrn Oberbürgermeister gegebenen Erläuterung geht hervor, daß bereits vor Jahren durch Anlage erhöhten Trottoirs an der Engel-Apotheke und dem Ferber'schen Hause am Kirchenplatz ein besserer Abfluß hergestellt werden sollte. Die Ausführung scheiterte aber an dem Widerspruch des früheren Besitzers der Engel-Apotheke. Die Versammlung beschloß auf Antrag der Baudeputation, erhöhte Asphalt­trottoirs (in bezeichneter Stelle baldigst anzulegen, wofür 200 Mk. bewilligt werden. Eine radikale Beseitigung der durch die Gosse verursachten Mißstände würde nach Dar­legung der Baudeputation nur durch Abfangen des Wassers in Senkschächte und Leitung desselben durch den sogen. Feuerlauf in der Schloßgasse nach der Stadtbach am Linden­platz zu erreichen fein. Da indeß mit Sicherheit anzunehmen ist, daß im nächsten Jahre mit der Kanalisation begonnen wird, stimmt die Versammlung dem Antrag auf Ablehnung der auf 600 Mk. zu veranschlagenden Ableitung nach dem Stadtbach zu in der Annahme, daß man sich bis dahin mit der kleinen Verbesserung, wie sie durch die Anlage erhöhter Trottoirs erreicht wird, begnügen könne.

Dem Gesuch des Oktroirerhebers um Anschluß feiner Wohnung im Thorhause am Neuenwegerthor an die Wasserleitung wird nicht stattgegeben, da voraussichtlich das Haus nicht mehr lange seinem jetzigen Zwecke dient. Da­gegen werden die auf 110 Mk. veranschlagten Kosten für Anbringung von Fensterläden bewilligt.

Dem wegen der Dichtung des Kellerfußbodens der Heizkammer im Erweiterungsbau der Realschule mit Herrn Bauunternehmer Thiele abgeschlossenen Vertrage stimmt die Versammlung zu, desgl.

der freihändigen Uebertragung von Straßenbauarbeiten vor demRussischen Hofe" an der Frankfurter Straße an Herrn Bauunternehmer Winn.

Das Legen von Buchenriemenfußböden im Be­ratungszimmer der Bürgermeisterei hat 200.25 Mk. Kosten verursacht, deren Dekretur die Versammlung zustimmt.

Bei dem Bau des Aussichtsturms auf der Hoch­warte, welcher ursprünglich zu 3200 Mk., später zu 4600 Mk. veranschlagt war, haben sich die Kosten auf 5859 Mk. erhöht. Nach einer früher mit dem Verschönerungsverein getroffenen Vereinbarung leistet derselbe einen Beitrag von 1000 Mk., ferner auf die Dauer von 10 Jahren jährlich 100 Mk. Die Versammlung sprach sich für Genehmigung der Kreditüberschreitung aus und beschloß weiter, dem Ver­schönerungsverein einen weiteren Zuschuß von 500 Mk., der in beliebiger Form geleistet werden kann, anzusinnen.

Das Gesuch der Bu'oeruS'schen Eisenwerke um Ueberlaffung von etwa 60 Quadratmeter Hospitalgelände zur Herstellung eines Zufuhrweges wird genehmigt, der Kaufpreis auf 1 Mk. Pro Quadratmeter festgesetzt.

Dem Gesuche einiger Anwohner um Verbesserung der Straßenbeleuchtung an der Ecke der Hamm- und Lahn­straße soll durch Aufstellung einer neuen Laterne entsprochen werden.

Die vom Verlag des Adreßbuches nachgesuchte Be­willigung von 200 Mk. für eine gefälligere Ausstattung des Einbandes zum Adreßbuch wird abgelehnt.

Der Ortskrankenkasse, welche bisher für die Führung der Geschäfte der Jnvaliditäts- und Altersver­sicherung 155.50 Mk. erhielt, soll mit Rückwirkung bis 1. April d I. für die Ausstellung und den Umtausch der Quittungskarten, sowie die Ausfertigung der AufrechnungS- karten eine Entschädigung von 300 Mk. jährlich bewilligt werden.

Der Aenderung der den Omnibusverkehr be­treffenden Polizeiverordnung, wonach einesteils dieselbe aus­gedehnt wird auf alle weiteren Linien außerhalb der Stadt, anderseits bestimmt wird, daß das tarifmäßige Fahrgeld ohne jede Aufforderung an den Schaffner oder Wagenführer gegen Einhändigung des Fahrscheins abzuführen ist, stimmt die Versammlung zu.

Ebenso wird die Uebertragung von Krediten für genehmigte, im Etatsjahre 1898/99 entweder nicht oder nur teilweise zur Ausführung gekommene Bauten an Straßen und Gebäuden in das lausende Etatsjahr ge­nehmigt.

Herr Löber drückt den Wunsch aus, daß doch bald mit dem Umbau des alten Regierungsgebäudes am Kanzlei­berg, das zurzeit einen trostlosen Anblick biete, begonnen werden möge. Herr Oberbürgermeister Gnauth teilt darauf mit, daß mit der Arbeit schon hätte begonnen werden können, wenn die Pläne, welche Herrn Geh. Oberbaurat Hoffmann in Darmstadt vorgelegt wurden, zurückgekommen wären; er habe nochmals an den Herrn Oberbaurat ge­

schrieben, und erklärt, daß im nächsten Frühjahre unte allen Umständen mit dem Bau begonnen würde.

Zu Delegierten auf dem 8. Städtetag des Groß­herzogtums, der am 30. November in Bingen stall findet, werden außer dem Herrn Oberbürgermeister die Herren Beigeordneten Grüneberg und Wolff (Herr Georgi hat er­klärt, an der Teilnahme verhindert zu sein), sowie die Herren Stadtverordneten Heyligenstaedt, Scheel und Dr. Gutfleisch, zu Stellvertretern die Herren Kirch und Keller gewählt.

Das Wirtschaftskonzessionsgesuch des Herrn Karl Lenz (Felsenkeller) wird nicht beanstandet.

Lokales und VrovinfieUes.

Gießen, den 24. November.

** Allgemeiner deutscher Sprachverein. Am 20. d. M. hielt der Zweigverein Gießen des A. D. Spr.-V. im Hotel Viktoria eine Versammlung ab, in welcher der Vor­sitzende desselben, Herr Geh. Hofrat Pros. Dr. Behage! Bericht erstattete über die diesjährige Hauptversammlung des A. D. Spr.-V. in Zittau. Der A. D. Spr.-V. zählt zur Zeit Über 100 Zweigvereine mit etwa 15 000 Mitgliedern. Der Verein, welcher dahier die ihm gebührende Verbreitung noch nicht gefunden hat, ist seiner Satzung gemäß bestrebt, Liebe und Verständnis für die Muttersprache zu wecken, den Sinn für ihre angestammte Eigenart, ihre Richtigkeit und Klarheit, Schönheit und Würde zu beleben, ihre Rei­nigung von unnötigen fremden Bestandteilen zu fördern und auf diese Weise das nationale Bewußtsein im deutschen Volke zu kräftigen." Obwohl der Verein in erster Linie wissenschaftlichen Charakter hat und sich infolgedessen von der gewöhnlichen Vereinsmeierei unserer Tage vorteilhaft auszeichnet, wendet er sich an alle Stände und Berufe ohne Unterschied. Der niedrig bemessene Jahresbeitrag von 3 Mark, wofür die Zeitschrift, die wiffentschaftlichen Bei­hefte, die Verdeutschungsbücher und die anderen Druck­schriften des Vereins frei zugestellt werden, ermöglicht jeder­mann den Beitritt. Denjenigen aber, die den Bestrebungen des Vereins noch fern ober gleichgültig gegenüberstehen, rufen wir die Worte von Jakob Grimm zu: Deutsche, ge­liebte Landsleute, welches Reiches, welches Glaubens ihr seiet, tretet ein in die euch allen aufgethane Halle eurer angestammten uralten Sprache, lernt und heiliget sie und haltet an ihr, eure Volkskraft und Dauer hängt in ihr." Von Interesse dürfte noch sein, daß der Zweigverein Gießen, der etwa 50 Mitglieder zählt, demnächst eine öffentliche Versammlung abhält, in welcher Herr Geh. Hofrat Pro­fessor Dr. Behagel Über hessische Dialektdichtungen spreche» wird. Wir verfehlen nicht, schon jetzt auf den hochfesseln­den Vortrag aufmerksam zu machen.

** Oberhesfischer Geschichtsverein. Wie unsere Leser au- dem Inseratenteile ersehen, hält Freitagabend der Ober- hessische Geschichtsverein seine erste diesjährige Winter­versammlung ab. Wir verfehlen nicht, auch hier noch einmal darauf aufmerksam zu machen und auf den Vortrag des Abends,Waldenser-Siedlungen in Hessen", zu verweisen. Der Vortragende, Herr Töchterschullehrer D. Bonin aus Mainz, früher am hiesigen Realgymnasium, ist dem enge» Kreise der Forscher auf dem Gebiete der Waldensergeschichte bereits vorteilhaft bekannt und als Nachkomme einer alte» Waldenserfamilie ganz besonders dazu befähigt, seinen Zu­hörern in wahrheitsgetreuer und fesselnder Schilderung das für die Kirchengeschichte unserer Heimat so wichtige Er­eignis der Umsiedelung waldensischer Gemeinden nach Hessen, zu entwerfen. Wie immer hat der Oberhessische Geschichtsverein die morgige Sitzung nicht nur seinen Mit­gliedern, sondern auch allen etwaigen Freunden der heimische» Geschichte zugänglich gemacht und wird seine Gäste herzlich willkommen heißen.

** Evangelischer Arbeiterverein. Wir sehen uns ver­anlaßt, unsre gestrige Mitteilung betr. Weihnachtsfeier des Vereins in Steins Garten um nicht Herrn Stein in ein falsches Licht zu rücken dahin zu berichtigen, daß infolge von heute nicht mehr aufzuklärenden Mißver­ständnissen, die in dieser Frage zwischen einem Vor­standsmitglied und Herrn Stein obwalteten, der Umstand hervorgerufen wurde, daß gleichzeitig zwei Vereine am zweiten Weihnachtsfeiertag den großen Saal belegt hatten, ohne daß dies Herrn Stein bis vor kurzem bekannt war. Da nach seiner uns gewordenen Mitteilung der andere Verein den Saal schon seit Jahren an diesem Tag inne hatte, mußten wir zurücktreten. Dafür können wir heute schon mitteilen, daß an Stelle der am 26. Dezember aus­fallenden Feier nunmehr ein Familienabend verbunden mit Weihnachtsfeier am Neujahrstag in Steins Garte» abgehalten werden wird.

+ Vom Lande, 23. November. Bei der Landbevölkerung bricht sich immer mehr die Ueberzeugung Bahn, daß der Landwirt nur auf dem Wege der Selbsthilfe auf ge­nossenschaftlicher Grundlage einigermaßen zur Ver­besserung seiner Lage beitragen kann. Hier und da sind denn auch bereits Dreschmaschienen-, tzObstverwertungS-, Lagerhaus- und andere Genossenschaften gegründet worden, und namentlich die Genossenschafts-Spar- und DarlehnSkassen wachsen wie Pilze aus der Erde. Es ist fast keine Gemeinde mehr, in welcher nicht ein derartiges Institut besteht. Gewiß ist dies in volkswirtschaftlicher Hinsicht mit Freuden zu begrüßen. Ist doch dadurch dem kleineren Landwirt oder Geschäftsmann die Möglichkeit geboten, ohne größere Schwierigkeit und gegen mäßige Zinsvergütung das vielleicht zum intensiveren Geschäfts- oder Landwirtschaftsbetrieb erforderliche Kapital zu erlangen, während er sonst nicht selten zu Wucherern seine Zuflucht nehmen mußte. Freilich kann auch nicht in Abrede gestellt werden, daß die Möglichkeit, auf bequeme Art ein Darlehen zu erhalten, für manchen recht verhängnisvoll werden tann~

fwird du' iWM1* * JtMl zur?'7 sich in'5 h Wule eI' »ir,tnh 23. qiihr wurde der h Staat«*,?, <"Ä» f. », Söckchen M 1 5iiet.er.3ia* «ab

mit ent® w

Md frW eigentlid) in bet R** bin non Dber-SRa®!* auch ba« habet nicht mehr |i ahnend, schrieb einen, in Ober Arnstadt, Heute mit schwerem 8 die Feder, Dir > Steilen. Lieber U versprochen, und weis M etroai vorliege chnn habe. Lieder Sonntag den ö. Ao kommen. Teile mb kommen bist. Wen Deine Eltern dage freien und sicheren nicht rauben solle! Marie V Nach l begab sich Hsrr 9 das Mädchen mußte Adam R. nicht ihr Li berichten, von mitt! aber ib): gesuchter Li« und Haare. Niinmei gleituBfl seiner Mutte Arn dritten Tage sagt dort kommt er ans 1 dauerte auch gar ni wurde ein Herr W. gar nichts wußte ur hielt sofort mit dem Sühnenverhandlung Angeklagten das! die Marie gestehen, indem der wirkliche, überhaupt eine anbei vemenden Herzens 1 gesuchte Liebhaber h dn Sache ein geriet W doch noch, den , Mainz, 23. N heute auf der Stre Schwerverletzte wurt -. == Mainz, 23. Sinftn »er ^ei ftanj §en>orgenifen

Mischen in

JäS's B Wz leicht t 8 veranlaßt"^ wieder vielte ° e $ LL-ZV feße der ßuuV°£n eine- Schi-ff-r! k ®

M