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Andererseits wird durch derartige Raffen, wie die Erfahrung vielfach bewiesen hat, der Sparsinn unter den Bewohnern ungemein gefördert. Zu bedauern ist nur, daß durch diese Genoffenschaftskaffen das Geschäftsergebnis der sogenannten Bezirks - Sparkassen ungünstig beeinflußt wird. Letzt.-re verwenden bekanntlich den erzielten Reingewinn ausschließlich zu Wohlthätigkeits- und SanitätSzwecken, sowie zur Unterstützung von gemeinnützigen Vereinen und Anstalten und haben sich im Lauf der Jahre als recht segensreich wirkende Institute erwiesen.
Darmstadt, 23. November. Gestern früh kurz nach 9 Uhr wurde der Güterbodenarbeiter Stork, der behufs Ueberbringens eines Ballens von der Eilguthalle der Preuß.- Hess. Staatsbahn zu einem Zuge die Geleise überschritt, von dem Odenwaldzuge überfahren und furchtbar verstümmelt. Der Tod trat sofort ein. (D. Z.)
Darmstadt, 23. November. Blättermeldungen zufolge wird das Landtagsmandat des verstorbenen Abg. Glaser dem Bürgermeister Seelinger-Lampertsheim übertragen werden.
Ober-Ramstadt, 21. November. Ein orgtnelleS Stückchen hat sich in den letzten Tagen hier, und in Nieder-Ramstadt zugetragen. Ein bis jetzt mit Namen und Heimatsort unbekannt gebliebener Mensch, verstand es, mit einem Mädchen von Nieder-Ramstadt, nach einmaligem Zusammentreffen dieselbe für sich zu gewinnen, und sodann mehrere Stelldichein abzuhalten. Bei dieser Gelegenheit fragte das Mädchen, wie ihr Liebhaber denn eigentlich heiße. Die Antwort lautete, ich bin Obermüller in der Kaisermühle bei Eberstadt, heiße Adam R., und bin von Ober-Ramstadt. Nach diesem letzten Besuch, wobei auch das Eheversprechen gegeben war, ließ sich der Liebhaber nicht mehr sehen, und das Mädchen, nichts Gutes ahnend, schrieb einen Liebesbrief an Herrn Adam 91., Händler in Ober Ramstadt, folgenden Inhalts: „Lieber Adam! Heute mit schwerem Herzen, und thränenden Auge ergreife ich die Feder, Dir einige Zeilen folgenden Inhalts mitzuteilen. — Lieber Adam! Du hast mir doch das Heiraten versprochen, und weißt doch wie wir zusammen stehen, und sollte etwas vorliegen, dann weiß ich wohl was ich zu thuu habe. Lieber Adam! Du hast mir versprochen mich Sonntag den 5. November zu besuchen, bist aber nicht ge- kommen. Teile mir deshalb mit, weshalb Du nicht gekommen bist. Wenn Du im Voraus gewußt hast, daß Deine Eltern dagegen sind, dann hättest Du mir meinen freien und sicheren Lauf lassen sollen, und mir meine Ehre nicht rauben sollen. Es grüßt und küßt Dich Deine Marie X." Nach Empfang und Durchsicht dieses Briefes begab sich H«r R. sofort nach Nieder-Ramstadt, und das Mädchen mußte zu ihrem Leidwesen feststellen, daß dieser Adam R. nicht ihr Liebhaber sei. R. ist, wie die „N. H. V." berichten, von mittlerer Statur, blond, blauen Augen, aber ihr gesuchter Liebhaber sei groß, habe schwarze Augen und Haare. Nunmehr begab sich das Mädchen in Begleitung seiner Mutter nach Ober-Ramstadt auf die Suche. Am dritten Tage sagte die Marie plötzlich zu ihrer Mutter, dort kommt er auf dem Stuhlwägelchen, das ist er. Es dauerte auch gar nicht lange, und in dem Tagesgespräche wurde ein Herr M. genannt. Dieser Herr, der auch von gar nichts wußte und das Mädchen überhaupt nicht kannte, hielt sofort mit dem ersten Besten, und gleichzeitig mit R. eine Sühnenverhandlung ab. Zu dieser Verhandlung hatten die Angeklagten das Mädchen herbeigeholt, aber auch hier mußte die Marie gestehen, daß Herr W. nicht der Gesuchte wäre, indem der wirkliche Liebhaber ja ganz anders aussehe, und überhaupt eine andere Stimme habe. Die Marie trat nun weinenden Herzens den Heimweg an, während dem sich der gesuchte Liebhaber heimlich ins Fäustchen lachen wird. Da der Sache ein gerichtliches Nachspiel folgt, gelingt es vielleicht doch noch, den echten Heiratskandidat zu erwischen.
Mainz, 23. November. Ein Hilfsbremser wurde heute auf der Strecke Alzey-Mainz üb er fahren. Der Schwerverletzte wurde ins hiesige Hospital verbracht.
— Mainz, 23. November. Das fortwährende Sinken des Rheines hat hier bereits eine Verkehrsstörung hervorgerufen, indem die eine der beiden Trajektanstalten zwischen hier und Kastel, diejenige unterhalb der Straßenbrücke, wegen des niederen Wasserstandes den Betrieb einstellen mußte. Bei einer Fahrt gestern nachmittag ist in Mitten des Rheins das Ueberfahrtsboot festgefahren und mußte von einem zweiten Boot flottgemacht werden. An der Kasteler Seite ist der Rhein stellenweise so nieder, daß man ganz leicht die Sohle des Flußbettes sehen kann.
Frankfurt a. M., 23. November. Der gestrige Buß - t a g veranlaßte die Frankfurter trotz des schlechten Wetters wieder vielfach zu den üblichen Ausflügen ins nahe Hess en re ich. In Frankfurt selbst herrschte äußerlich überall die vorschriftsmäßige königlich preußische Stille und Büßfertigkeit. Der Bericht des Samaritervereins weiß leider doch von einer Schlägerei, die in einer Wirtschaft der Gluckstraße entstand. Ein Schutzmann und ein Schlosser wurden durch Messerstiche verletzt. Die Thäter sind ermittelt.
Vermischtes.
♦ Berlin, 22. November. Die Abreise . . . Das Heim der bekannten Tragödin Marie Barkany in Berlin war der Schauplatz eines erschütternden Ereignisses. Der Schwager des Fräuleins Barkany, Jens Weile, Professor an der Universität zu Florenz, hatte, so berichtet ein Morgen- blatt, einen Ruf an die Kriegsschule in Livorno erhalten und war vor der Uebersiedelung mit Frau und Kind hier eingetroffen, um Fräulein Barkany und dann seine Mutter in Hannover zu besuchen. Professor Weile hatte mit seiner Familie in fröhlicher Stimmung am Mittagessen teilgenommen und sich dann verabschiedet, um die Reise nach Hannover
anzutreten. Er befand sich bereits auf der Treppe, als ihm fein oben im Flur stehendes Töchterchen noch zurief: ,,Ach, Papa, sieh mich doch noch einmal an!" Professor Weile wandte lächelnd den Kopf und winkte seinem Kinde einen Abschiedsgruß zu — den letzten, denn ein Moment später stürzte er vor den Augen seiner Angehörigen leblos nieder; ein Herzschlag hatte seinem Leben ein jähes Ende bereitet. Professor Weile stand erst im vierzigsten Lebensjahre. _
• Pößneck (Thüringen), 22. November. Em Stadtverordneter ist durch Entscheidung des Landesverwaltungsgerichts für unwürdig erklärt worden, dieses Amt weiter verwalten zu können. Der Stadtverordnete Friseur Paul Seige, der Führer der hiesigen Sozialdemokratie, hat im September 1897 von einer öffentlichen Sitzung des Gemeinde- rats öffentlich behauptet, daß sie vertagt worden sei, weil einige Anhänger der Magistratsvorlage gefehlt hätten. Er selbst hat in der Sitzung für die Vertagung mitgestimmt. Diese Mitteilung Seiges an die Bürgerschaft und später auch an das Ministerium sei wider die Wahrheit und wider besseres Wissen des Seige erfolgt und sei geeignet, die Meinung der Bürger irrezuführen und diese gegen die Behörde aufzuregen. Eine solche That mache ihn seines Amtes unwürdig. Gegen dieses Urteil steht Seige die Berufung zu, aber auch bis zum Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils ist Seige von seinem Dienste als Stadtvertreter durch Ministerial-Verfügung entbunden. Außerdem hat Seige noch alle Kosten und Auslagen des Verfahrens zu tragen.
* Bromberg, 21. November. Das 14 jährige Dienstmädchen Anna Klein wurde verhaftet; sie hatte, um aus dem Dienst zu kommen, einem sechswöchigen und einem 1^2jährigen Kinde der Dienstherrschaft Scheidewasser eingegeben; das erstere starb, das zweite gilt für rettungslos verloren.
* Hamburg, 23. November. Im Hauptbahnhof von Hamburg wurde Schachtmeister Rehberg von einem Schnellzug überfahren und getötet.
* Koblenz, 23. November. Bürgermeister Schäfer aus Zell wurde wegen Unterschlagung von 10000 Mk. Amtsgeldern und wegen einfacher Unterschlagung zu einer Gesamtstrafe von Vf, Jahren Gefängnis verurteilt. Er wurde zugleich auf drei Jahre für ungültig erklärt, öffentliche Aemter zu verwalten.
♦ Köln, 23. November. Der Kondukteur des auf der Fahrt von Mannheim nach' Rotterdam besindlichen niederländischen Dampfschiffes „Emma" wurde bei seiner Ankunft in Rotterdam, als er eben seine dortige Wohnung betreten hatte, überfallen und ermordet. Die Mörder wurden alsbald von der dortigen Polizei ausfindig gemacht und verhaftet. Der Ermordete war in Köln ansässig und verheiratet.
* Heidelberg, 23. November. Wie das „Heidelberger Tageblatt" meldet, wurde der Staatssekretär v. Podbielski bei seiner vor einigen Tagen erfolgten Durchreise im hiesigen Bahnhof nahezu verhaftet. Als er nämlich im V-Zug ankam und sich mit dem ihn begleitenden Beamten an einer Flasche Champagner gütlich that, erregte diese „Ueppigkeit" bei einem am Bahnhofe stationierten Schutzmann schlimmen Verdacht. In Frankfurt war ein Defraudant nach Unterschlagung von 32 000 Mk. flüchtig gegangen. Unser Schutzmann entdeckte eine Ähnlichkeit zwischen dem fremden Herrn, der sich den Champagner so gut schmecken ließ, und dem Defraudanten, eilte auf den Wagen zu und fragte nach dem Namen des Verdächtigen. Als der Staatssekretär sich weigerte, seinen Namen zu nennen, wuchs der Verdacht unseres Dieners der heiligen Hermandad, der nun seiner Sache sicher zu sein glaubte. Der peinlichen Szene wurde erst dadurch ein Ende gemacht, daß Podbielski auf den Rat seines Begleiters feinen Namen angab. Mit überraschtem Gesichte zog sich der Schutzmann zurück. Herr v. Podbielski aber wird an dieses heitere Erlebnis auf seiner Reise in Süddeutschland mit größerem Vergnügen zurückdenken, als an Stuttgart und München. — Wie es heißt, trank Herr v. Podbielski eine besondere Sorte Sekt; es war nämlich eine — Einheitsmarke!
* Karpsham (Bayern), 22. November. Ein gräßlicher Vorfall erregt in der ganzen Umgegend großes Aufsehen. Der in weiten Kreisen hochgeachtete und besonders in Jägerkreisen bekannte Landwirt Johann Happ er von Steindorf wurde in der Nacht vom Sonntag auf Montag auf dem Heimwege zwischen Schönburg und Steindorf erstochen. Der Thäter ist der 22jährige Gütlerssohn Win kl Hofer von Rohr. Happer wurde erst nach drei Stunden aufgefunden und nach Hause gebracht, wo er nach wenigen Stunden seinen Geist aufgab. Eine Frau und drei unmündige Kinder beweinen den besorgten Gatten und Vater. Was den Bubeu zu dieser That eigentlich veranlaßt, weiß man nicht, denn nach Aussage Happers vollführte Winklhofer einen regelrechten Ueberfall. Der Thäter soll bereits verhaftet sein.
* Straßburg, 23. November. In dem lothringischen Orte Rombach fand ein Renkontre zwischen einem Gendarmen und italienischen Arbeitern mit tätlichem Ausgange statt. Der Arbeiter Stellar sollte verhaftet werden, suchte jedoch mit Hilfe von 12 anderen Arbeitern zu entkommen und machte auf dreimaliges Anrufen nicht Halt, worauf der Gendarm Feuer gab und den Flüchtling erschoß.
* Freyburg a. U., 23. November. Schutz den Liebespaaren! Der hier erscheinende Bote bringt folgenden „Hilferuf der Liebespaare": „In der am 15. November abgehaltenen Bürgerversammlung wurde der Antrag gestellt, an der Molkerei eine — beleuchtete Nachtwächterstechuhr anzubringen. Dieser lauschige stille Winkel ist der einzige dunkle, ungestörte, sichere Platz für das Stelldichein Liebender. Wir bitten die Herren Stadtverordneten, diesen un= liebenswürdigen Antrag abzulehnen.
* KonigShütte, 23. November. Wie die Borsig'sche Verwaltung mitteill, werden nach endgültiger Feststellung infolge des Brandes in der LudwigSglückgrube elf Wann vermißt, lieber das Unglück berichtet der „Ober» schlesische Wanderer": Gestern, Sonntag, nachmittag riß durch bisher nicht bekannte Ursachen in der Ludwigsgtück- grube ein Sicherheitsdamm, der ein brandiges Feld ab sperrte. Die vordringenden Flammen entzündeten in heftiger Explosion die Grubengase und griffen weiter um sich. Von der in der Grube befindlichen Brandwache wurde dem Obersteiger Muschallck Meldung gemacht, der diese sofort an den Bergwerksdirektor Moll weitergab. Letzerer fuhr alsdann in Begleitung des Obersteigers von Thun, des Steigers Kleinert und des Oberhäuers Klinn ein, um in Gemeinschaft mit der Belegschaft nach der Brandursache zu forschen und Rettungsarbeiten vorzunehmen, da acht Mann der Brandwache vermißt wurden. Am Feuerherde schlugen ihnen die Flammen entgegen und ergriffen die Kleider, wobei Bergwerksdirektor Moll und Obersteiger Thun schwere Brandwunden erlitten und sofort zu Tage gefördert werden mußten, um ins Knappschaftslazarett nach Zabrze gebracht zu werden. Dorthin brachte man auch im Laufe des Abends als mehr oder weniger leicht durch Brandwunden verletzt oder durch Einatmen giftiger Gase erkrankt, die Steiger Kleinert und Oberhäuer Paul Klein, die Häuer Bakschik, Kilscha, Kowollik, Bremser Gabrysch, Maurer Tiltschner, Füller Gawlik. — In der Grabe griff das verheerende Feuer weiter um sich, drang im Schachte empor und ergriff das Gebäude der Wasserhaltungsmaschinen, das trotz der Anstrengungen der Feuerwehren, die von Borfigwerk, der Donnersmarckhütte, Mikultschütz, Zabrze und Beuchen zu Hilfe eilten, vernichtet wurde. Bis Montag mittag waren die Schächte abgedämmt. Aus dem Wasserhaltungsschachte züngeln noch die Flammen empor, von der Borsigwerker Feuerwehr beobachtet. Es ist ein günstiger Zufall, daß das Unglück sich nicht nach Beginn der Schicht ereignete, sonst wären Hunderte verunglückt. — Zu dem Grubenbrand auf der Ludwigsglück- grube wird dem „BreSl. Gen.-Anz." noch gemeldet: In einer Konferenz, die gestern abend unter Teilnahme des Berghauptmanns Pinno, des General-Direktors Merklin und des Oberbergrates Hilger in Zabrze stattfand, wurde der Beschluß gefaßt, die Schächte abzudichten und ersaufen zu lassen, um weitere Lebensgefährdung zu vermeiden. Die Toten sollen in der Grube bleiben. Der Stillstand des Betriebes wird neun Monate dauern. Der Ausfall beträgt täglich tausend Tonnen.
Daudet und Verkehr. Volkswirtschaft.
Frankfurter Börse vom 23. November-
Wechsel auf New-York zu 4.20*/2-21 Vz-
Prämien auf Kredit per ult. November 0.80%, do. per ult, Dez. 2.20%. Diskonto Kommandit per ult. Nov. 0.70 / , do. per ult. Dez. 1.90"/o, per ult. Jan. 2.80, Lombarden per ult Nov. 0.55%, do. per ult. Dez 0.85 /», Staatsbahn per ult. Dez —.—%.
Notierungen : Kreditaktien 232.20-232, Diskonto-Kom- mandit 191.80-191.60, Staatsbahn 140.70-30, Gotthard 14350-000, Lombarden 31.80, Ungar. Goldrente 97 85, Italiener 93.90-00, ßprozentige Mexikaner—.—, 3proz. Mexikaner 25.70-80, Oesterr. Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.19, Privat-Diskont 5%% G.
1% bis 2% Uhr: Kredit 232.80-232.70, Diskonto Kommandit 191.60-40, Staatsbahn 140.40-20, Lombarden 31.80, Türken C 00.00.
Verlosungen. (Ohne Gewähr.)
Stadt Brüssel 100 Fr.-Lose vom Johre 1886. Ziehung am 15. November 1899. Auszahlung am 2. Januar 1900. Haupt-- preisel Serie 16 Nr. 18 25 000 Franks, Serie 79 144 Nr. 7 1000 Fr., Serie 7031 Nr. 5 500 Fr., Serie 15 411 Nr. 4, Serie 109 602 Nr. 25 je 250 Fr., Serie 8184 Nr. 7, Serie 8484 Nr. 24, Serie 20 647 Nr. 7 Serie 29 183 Nr. 7, Serie 33 752 Nr. 11, Serie 34 665 Nr. 25, Serie 41 582 Nr. 16, Serie 52 602 Nr. 11, 17, Serie 69 438 Nr 14, )7, Serie 72 291 Nr. 16, Serie 72 343 Nr. 18, Serie 80 807 Nr. 2, Serie 8684 Nr. 22, Serie 9811 Nr. 7, Serie 100 260 Nr. 15, Serie 104 822 Nr. 16, Serie 108 602 Nr. 14, 16 je 150 Fr. — Alle übrigen gezogenen Nummern je 100 Fr.
3proz. Prämien-Schuldverschreibung der allg. Ssterr. Bodenkreditanstalt-Emission von 1880. Ziehung am 16. November 1899. Auszahlung am 1. Juni 1900. Hauptpreise: Serie 1859 Nr. 53 zu 45 000 fl., Serie 1144 Nr. 35 zu 2u00 fl , Serie 2298 Nr. 36, Serie 3355 Nr. 30 je 1000 fl. — Tilgungsziehung: Nr. z174 720 1146 1219 1668 1765 1943 2085 2387 2392 2607 2690 2727 3152 3270 3350. Die in diesen Serien enthaltenen 16üO Lose werden mit 100 fl. steuerfrei eingelöst.
Zahlungseinstellungen.
Concurseröffnungen: K»ufmann Alex Weinberg, Aachen; Kaufmann Luk. Metzner, Altenburg; Garderobehändler Siegfried Katz, Berlin; Maler Paul Wiegmann, Berlin; Glaser Karl Job. Theod. Kläbenow, Bremen; Firma Eduard Hagemann, Bremerhaven; Firma J. W. Puch, Dannenberg; Nachlnss der Polizeiwachtmeisters-Ehefrau Wilh. Hankele, Dinkelsbühl; Posamentierer Ludw Högelmayr, Grafing (Ebersberg); Kaufmann Franz Werckenthin (A. C. Rosa Nachf.) Eberswalde; Dreschmaschinenhalter Freerk Barhhoff, Groothusen (Emden); Brauereibesitzer Rud. Hepke, Fürstenwalde; Fabrikant Konr. Aug. Cramer, Fürth; Müblenbesitzer Theod. Dressier, Homburg ; Nachlass des Gutsbesitzers Max Böhmer, Wittgendorf (Landeshut i. Schl); Kaufmann Karl Rud. Götzie, Memel; Kaufmann Franz Jos. Üampert, Neubreisach; Bäcker Georg Krauss, Pyrbaum (Neumarkt i. 0.); Krämer Nikol. Schmit, Meisstratzheim (Oberehnheim); Ziege* leibesitzer Wilh. Berenbach, Sierenz; Kaufmann Adolf Aronrehn, Stettin; Schuhmacher Isidor Kerler, Mumau (Weilheim); ‘Fabrikbesitzer Herrn. Gust. Kieseling, Steinpleis (Werdau); Schuhwarenhändler G. Graf II, Worms.
Giessen
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Kunst-Ausstellung. ausstdllung im Turmhaus am Brand ist täglich von 11 bis 1 Uhr mittags mit Ausnahme des Samstags geöffnet, Mittwochs auch noch von 3 bis 5 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 3 Uhr ununterbrochen. Eintritt für Nichtmitglieder an Werktagen 50 Pfg^ an Sonn- und Feiertagen 20 Pfg.


