Ausgabe 
25.11.1899 Erstes Blatt
 
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* Vom Kriegsschauplatz.

Der Vormarsch der Buren in Natal nach Süden geht jetzt rapid vor sich. Estcourt ist bereits isoliert, und Pieter­maritzburg scheint bedroht. Die Engländer schlugen ein Lager am Mooi-Flusse, zwischen jenen beiden Orten auf, das von den Buren bereits angegriffen wurde.

Von gestern wird aus Pietermaritzburg gemeldet: Sechstausend Buren befinden sich im Mooi-Fluß Distrikt. Ihre Haupttruppe machte den Einmarsch von Ulundi nach Fort Nottingham in einem Tage. Fort Nottingham ist eine Bahnstation, fünfunddreißig englische Meilen südlich von Estcourt, 14 Meilen vom Mooi-Fluß und 40 Meilen von Pietermaritzburg. Die Buren trafen dort am Dienstag ein. Es heißt, sie beabsichtigen Pietermaritzburg anzugreifen. Die Verbindung mit Estcourt ist am Dienstag abgebrochen worden. Auf das Mooi.Fluß Lager findet ein Bombarde­ment statt, und Granaten fallen ins Lager. Die Hügel zwischen Willow Grange und Highlands Station sind von den Buren mit Geschützen besetzt. Die Eisenbahn ist bei Highlands Station zerstört, die Bahn zwischen dem Mooi- Fluß und Estcourt ist total in den Händen der Buren. Aus Durban wird in demselben Sinne vom gestrigen Datum telegraphiert: Alle Berichte lassen erkennen, daß die Buren in entschlossenem Gewaltmarsch auf Pietermaritzburg begriffen sind. Ihre größte Streitmacht, aus 7000 Mann mit Artillerie bestehend, befindet sich jetzt 25 englische Meilen von Howick entfernt. General Joubert führt den Oberbefehl.

Die Situation in Ladysmith

ist somit offenbar ganz hoffnungslos. Der dort ein­geschlossene General White hat einen Ausfall gemacht, um zu entkommen, der aber mißglückt ist. Man nimmt an, daß der mißglückte Versuch eines Ausfalles gemacht wurde, um den Truppen in Estcourt Hilfe zu leisten, welche ein dringendes Gesuch um Hilfe nach Ladysmith gesandt hatten. Der Ueberbnnger der Botschaft war von den Buren auf­gegriffen, nachher aber wieder freigelassen worden. In seinem letzten Bericht meldet Joubert, er habe den Truppen in Estcourt den Rückzug nach Pietermaritzburg abgeschnitten, und dieselben nach dem Tugela zurückgetrieben. Die Lage Whites ist um so schlimmer, als ein Entsatz für ihn noch lange nicht in Aussicht steht.

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London, 23. November. Der Ausmarsch der englischen Kolonne aus Durban, die Ladysmith entsetzen soll, wird durch Mangel an Kavallerie verzögert.

London, 23. November.Daily Mail" erfährt, daß eine 6. Division für Südafrika in Aldershot mobili­siert wird.

London, 23. November. General Buller hat dem Befehlshaber der englischen Division in Queenstown den Auftrag erteilt, ihm eine vollständige Liste mit den Namen aller Einwohner holländischer Abkunft einzusenden, welche die Buren in irgend einer Weise unter­stützten.

Kleine Scharmützel finden täglich in der Nähe von Estcourt statt. Eine größere Schlacht zwischen den Truppen Jouberts und den Engländern steht bevor.

Kapstadt, 23. November. Eine Anzahl Engländer sind nach dem Basuto-Lande aufgebrochen, um die Eingeborenen, die im Begriffe stehen, die Waffen gegen die Eng­länder zu ergreifen, von ihrem Vorhaben abzubringen. Auch dieHolländer im Basuto-Land e wollen die Buren unterstützen.

Rom, 23. November. Es verlautet, daß General Buller bei den Truppen in De Aar ist. Von Si- monstown in der Nähe von Kapstadt ist von den Schiffen Moritz und Moharch ein Kontingent Matrosen nach der Front abgegangen. Dasselbe führt ein 4,7 zölliges Schnell­feuer-Geschütz mit sich.

Aus Naauport wird vom 22. d. M. nachmittags 5 Uhr gemeldet: Lord Methen hat den Oranje-Fluß über­schritten, um Kimberley zu entsetzen, auf welche Stadt er losmarschiert. Meldungen hierüber scheinen auch im Kriegs­amt eingetroffen zu sein. Eine Schlacht in der Nähe von Belmonz ist zu erwarten.

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Telegramme.

London, 24. November. Der Kriegsminister hat Befehl gegeben, acht neue Bataillone zu bilden. Die Zu­sammenstellung derselben dürfte am 11. Dezember be­endet sein.

London, 24. November. In Mafeking herrscht eine starke Fieber-Epidemie, die dem Mangel an gutem Wasser zugeschrieben wird.

London, 24. November. Die Morgenblätter beglück­wünschen den General Methuen zu dem den Buren gelieferten Kampfe. Gleichzeitig geben die Blätter ihrer Unruhe Ausdruck über die Lage in Natal. Ihre Zuversicht ist durch die Abreise des Generals Buller gestiegen.

London, 24. November.Morning Post" kommentiert die Lage in Natal und weist auf die zahlreichen Ueber- raschungen hin, die der jetzige Krieg bereits gehabt hat, und daß die Buren, obgleich bei Elandslaagte geschlagen, trotz­dem drei bedeutende Siege davongetragen haben und ihre Angriffe in Natal fortsetzen. Die Militär­behörde giebt nunmehr zu, daß die hervorragendste Eigen­schaft des Feindes dessen große Beweglichkeit sei.

Loudon, 24. November. Nach einem Telegramm aus Durban erwartet man dort, daß die Truppen von Estcourt und dem Mooi-Flusse vereint die Buren angreifen werden. Es ist zweifellos, daß von den Ladysmith be­lagernden Truppen Detachements in Natal vorgedrungen sind. Ein größeres Buren-Kontingent machte einen an­haltenden Eilmarsch von Ulundi nach Port Nottingham, welches an der direkten Linie nach Maritzburg liegt. Aus Pietermaritzburg wird von gestern gemeldet: General

Hildyard machte gestern einen Ausfall auf Estcourt und verwickelte die Buren in ein Gefecht. DieCentral-News" melden, daß verschiedene hohe Beamte Transvaals sich von der Delagoa-Bai eingeschifft haben, um im Interesse des Krieges zu wirken. Sie sind jedoch vom Präsidenten Krüger hierzu nicht autorisiert, handeln vielmehr auf eigene Faust und dürften bald von Krüger desavouiert werden.

Loudon, 24. November. Der Kriegsminister veröffent­licht folgendes Telegramm des Generals Buller: Kapstadt, 23. November. Folgendes Telegramm wurde mir aus Belmont vom General Methuen zugesandt: Ich habe heute morgen bei Tagesanbruch den Feind angegriffen, welcher eine sehr starke Stellung besetzt hielt. Drei Hügel wurden nacheinander im Sturme erobert. Dem letzten An­griff war ein Artillerie-Feuer vorangegangen. Die In­fanterie, unterstützt durch eine Marine-Brigade und Artillerie, leistete Hervorragendes. Der Feind verteidigte sich mit großem Mut und Geschicklichkeit. Wir machten 40 Buren zu Gefangenen und sind im Begriff, die getöteten Buren zu beerdigen. Die Zahl derselben ist sehr bedeutend, obgleich der Feind eine große Menge Tote mit sich nahm. Wir erbeuteten zahlreiche Pferde und eine große Menge Hornvieh. Unsere Verluste belaufen sich auf drei getötete und 21 verwundete Offiziere, 55 ge­tötete und 125 verwundete Soldaten. 21 Mann fehlen. Unter den verwundeten Offizieren befindet sich auch ein Brigade-General. (Nun muß man erst die Berichte via Brüssel abwarten. D. Red.)

Brüssel, 24. November. Die Transvaal-Gesandtschaft dementiert die Meldung derTimes", wonach Prä­sident Krüger durch die Vermittelung Schreiners um Frieden gebeten habe.

Deutsches Keich.

Berlin, 23. November. Die 14. Kommission des Reichs­tages trat heute in die Beratung des ihr überwiesenen Ent­wurfes eines Telegraphen-Wege-Gesetzes ein und erledigte die drei ersten Paragraphen mit einigen redaktionellen Aenderungen. Morgen werden die Beratungen fortgesetzt.

DerReichs-Anzeiger" veröffentlicht das deutsch­englische Abkommen betreffend die Samoa-Aufteilung.

Nach einer Meldung des Gouverneurs von Kamerun sind die über London hierher gelangten Nach­richten über neue Angriffe der Buli auf Batanga und über Zerstörung von Faktoreien unbegründet. Der Kommandeur der Schutztruppe befindet sich bereits wieder an der Küste.

Die Post hält die Berufung des Eisenbahn- Präsidenten Becher in. Essen a. d. R. auf den Posten des Präsidenten der Seehandlung für wahrscheinlich. Eine definitive Entscheidung sei indessen noch nicht getroffen.

Im diplomatischen Dienste des Reiches wurden so­eben eine Reihe von Veränderungen vollzogen: In Hessen wird es interessieren, daß der Geheime Legationsrat v. Schön den nach Bukarest versetzten jetzigen Gesandten in Kopen­hagen von Kiderlen-Wächter ersetzen wird. Herr v. Schön ist ein geborener Wormser und Vetter der Freiherren v. Heyl. Er diente zuerst als Offizier im 2. Hess. Drag - Regt. Nr. 24 und war damals ein vortrefflicher Herren­reiter. Später trat er in den diplomatischen Dienst des Reichs und war als Legationssekretär bei verschiedenen Bot­schaften thätig, u. a. in Madrid und Jahre lang in Paris. Längere Zeit war er Oberhofmarschall des jetzigen Herzogs von Koburg und Gotha, trat aber vor einiger Zeit in den diplomatischen Dienst zurück. Jetzt ist er zum deutschen Gesandten in Kopenhagen ernannt worden.

Weimar, 23. November. Der Landtag genehmigte die Errichtung einer Handelskammer für das Groß Herzogtum mit dem Sitz in Weimar.

Ausüm-.

Wien, 23. November. Im Abgeordnetenhause haben die Jungtschechen heute mit der Obstru ktion begonnen. Um die erste Lesung der Ausgleichs-Vorlage zu verhindern, haben sie verschiedene dringliche Interpellationen eingebracht. Der jungtschechische Abgeordnete Dolczal hielt eine endlose Rede über angebliche Vorkommnisse bei der letzten Volks­zählung.

Wien, 23. November. Wie demBerl. Lokal-Anzeig." gemeldet wird, ist hier eine Nachricht eingelaufen, daß nicht derFinanzminister,sonderneinCirkus-Direktor namens Witte einen Selbstmordversuch gemacht habe. Demselben Blatte zufolge verlautet in Petersburg, der Finanzminister sei beim Zaren um die Erteilung von einem Urlaub eingekommen, da er sich erholungs­bedürftig fühle. Der Zar habe auf das Gesuch erwidert, der Urlaub könne erst nach Darlegung der Affaire Mamontow gewährt werden. Bekanntlich befindet sich der Moskauer Millionär Mamontow wegen großer Eisenbahn-Schwindeleien in Untersuchung. Die Meldung des LondonerDaily Telegraph" über die Verhaftung des russischenFinanzministers Witte wird an hiesigen Stellen, die über einen solchen Vorfall unterrichtet sein müßten, entschieden dementiert.

Budapest, 23. November. Aus Anlaß der Beratung über die von den Quoten-Deputationen getroffene Verein­barung inscenierte die Opposition im Abgeordneten­hause große Lärmszenen. Nach einer äußerst sachlich gehaltenen Rede des Ministerpräsidenten Szell und trotz heftiger Opposition der äußersten Linken beschloß das Ab­geordnetenhaus mit großer Majorität, den Quoien-Entwurf an den Finanz-Ausschuß zu leiten.

Paris, 23. November. Der Gemeinderat von Dijon hat auf Vorschlag des Bürgermeisters den Namen einer Straße in Transvaalstraße umgcändcrt, um auf diese Weise den Buren ihre Sympathie auszusprechen

London, 23. November. In hiesigen politischen Kreisen erzählt man, Rußland werde augenblicklich nichts gegen England unternehmen, weil es ihm an Geld zu großen Operationen fehle.

London, 23. November. Die Regierung ist über die zahlreichen Volks-Versammlungen, welche in Irland abgehalten werden und daselbst große Begeisterung Hervor­rufen, sehr beunruhigt und wird diese Versammlungen künftig untersagen.

London, 23. November. Aus Hatfield wird gemeldet, Salisbury ist durch Influenza ans Zimmer gefeffelt und unfähig, die Geschäfte zu führen. Die Meldung erregt Bestürzung, da man annimmt, daß die Ankündigung seiner Erkrankung nicht erfolgt wäre, wenn sein Zustand nicht ernst wäre. Die Sympathie für ihn ist allgemein.

Petersburg, 23. November. Die Meldung, daß Herat bereits besetzt ist, wird dementiert. Nichtig sei nur, daß ein starkes russisches Detachement mit drei Batterien in der Nähe von Herat Aufstellung genommen hat, um für den Fall des Ablebens des Emirs die geeigneten Maßnahmen zu treffen.

Lokales Md Krsvnlstetier.

Gießen, den 24. November 1899.

* * Gefchichtskalender. (Nachdruck verboten.)^Vor 104 Jahren, am 25. November 1795, wurde die dritte Teilung der Republik Polen vollzogen, wodurch Polen aus der Reihe der Staaten voll- ständig verschwand. Preußen erhielt durcd den Wiener Kongreß 30,000 Quadrat-Kilometer, der Rest fiel Rußland xu, mit Aus­nahme der 1300 Quadrat-Kilometer großen Republik Krakau, die an Oesterreich kam.

* * Zum nahen Totenfeste. Der letzte Sonntag des Kirchenjahres wird als Totenfest in ernster Stille ge­feiert. Mahnt uns doch dieser Tag ^besonders, derer in Liebe und Dankbarkeit zu gedenken, die uns im Leben nahe standen. Um durch ein äußeres Zeichen unseren weh­mütigen Gefühlen gebührenden Ausdruck zu verleihen, ist es in vielen Orten üblich, zum Totenfeste die Gräber ihrer Lieeen mit Kränzen, wozu Epheu, Bux, Tannenzweige, Moos und die roten, weißen und schwären Beeren mancher Sträucher recht brauchbares Material geben, und Blumen zu schmücken. Es gewährt einen erhebenden und wohl- thuenden Anblick, in der Zeit, in welcher die ganze Natur ihrer Auferstehung entgegenschlummcrt, zu sehen, daß der Geist der Liebe und Verehrung für die Entschlafenen von neuem erwacht. Möchte diese schöne Sitte, zum Totenfeste die Gräber zu verschönern, sich immer weiter verbreiten. Sie wirkt sehr veredelnd.

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Charakter-Erteilungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog habenAllergnädigst geruht, am 15. November den Lehrern an dem Ludwig Georgs Gymnasium zu Darm­stadt Dr. Ludwig Buchhold und Dr. Julius Leidolf, dem Lehrer an dem Neuen Gymnasium zu Darmstadt Dr. Eduard Anthes, dem Lehrer an dem Gymnasium zu Büdingen Dr. Otto Dingeldein, dem Lehrer an dem Gymnasium und der Realschule zu Worms Christian Göckel, den Lehrern an dem Gymnasium zu Mainz Adam Rudershausen, Johann Baptist Heinrich, Dr. Karl Denig, Dr. Hugo Willenbücher, Dr. Karl Schmidt und Hermann Braun, den Lehrern an dem Realgymnasium zu Darmstadt Heinrich Weyell, Christian Len Hardt und Dr. Jakob Schneider, den Lehrern an dem Realgymnasium und der Realschule zu Gießen Dr. Rudolf Erb, Georg Hedderich und Dr. Eduard Ottmann, den Lehrern an dem Realgymnasium und der Realschule zu Mainz Viktor Geißner, Rudolf Gehrhard, Dr. Georg Dollhard und Augustin Uebel, dem Lehrer an der Realschule zu Gernsheim August Fuldner, dem Lehrer an der Realschule zu Heppenheim Dr. Georg Zilch, don Lehrern an der Real- und Landwirtschaftsschule zu Groß-Umstadt Dr. Gustav Tasche und Heinrich Engel­mann, dem Lehrer an der Realschule und dem Pro­gymnasium zu Michelstadt Dr. Christoph Wittich, dem Lehrer an der Realschule und dem Progymnasium zu Alzey Dr. Georg Müller , dem Lehrer an der Höheren Mädchen­schule zu Worms Dr. Gustav Marx und dem Lehrer au dem Schullehrerseminar zu Alzey Karl Knoll den Charakter alsProfessor" zu erteilen.

* Kirchliche Dienstnachrichteu. Seine Königl. Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 4.Novbr. dem Pfarrverwalter Hermann Weigel zu Stein-Bocken- heim die evangelische Pfarrstelle zu Wonsheim, Dekanat Wöllstein, am 10. November dem Pfarrer Wilhelm Briegleb zu Zotzenheim die zweite reformierte Pfarr­stelle zu Groß Umstadt, Dekanat Groß-Umstadt, und am 15. November dem Pfarrer Julius Karl Betzler zu Rothenberg die evangelische Pfarrstelle zn Mörfelden, Dekanat Groß-Gerau, zu übertragen.

* * Kuuflverein. In der Gemälde-Ausstellung am Brand, sind aus der Ausstellung der freien Vereinigung Darmstädter Künstler Gemälde und Werke der plastischen Kunst neu ausgestellt. Wir wollen es nicht unterlassen auf die diesmalige intereffante und reichhaltige Ausstellung ganz besonders hinzuweisen, indem wir hoffen, daß dieselbe bei unseren Kunstfreunden einen großen Anklang finden wird. Weitere in der freien Vereinigung ausgestellten Gemälde von Professor Bracht und Professor Harburger gelangen wegen Ueberfüllung voraussichtlich erst bei dem demnächstigen Wechsel zur Ausstellung.

♦♦ Die Reihe der akademischen Vorträge eröffnete am Mittwoch dem 22. d. M. Herr Geheimrat Prof. Oncken mit seinen Mitteilungen überBismarck als Geheimminister Friedrich Wilhelms IV. 1848 und 1854." Eine dicht­gedrängte Zuhörerschaft lauschte den überraschenden Auf­schlüssen, welche der Vortragende mit gewohnter rednerischer Meisterschaft über die wichtige Rolle gab, welche Bismarck im Jahre 1848 bei der Vorbereitung und Ausführung der

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