Ausgabe 
25.10.1899 Zweites Blatt
 
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denn im einigen deutschen Reich oder im längst vergessenen deutschen Bund. Woher kommen solch verwickelte An­stellungsverhältnisse überhaupt? Nun, so verwickelt die Sache aussieht, so einfach erklärt sich dieselbe. Mit der Gründung des deutschen Kaiserreiches wurde durch Artikel 4 der Verfassung das Post- und Telegraphenwesen der Beaufsichtigung und Gesetzgebung des deutschen Reiches unterstellt und den einzelnen Landesregierungen nur gewisse Vorbehalte bezüglich Anstellung der Beamten eingeräumt; Preußen erwarb demgemäß als Nachfolger der Fürsten von Thurn und Taxis die Berechtigung zur Anstellung der Post­beamten im ehemals Taxis'schen Postgebiet, welches umfaßte: Hessen, Sachsen Weimar, Sachsen-Meiningen, Sachsen-Co­burg, Schwarzburg, Reuß und Lippe. In Waldeck und Birkenfeld stellt Preußen an auf Grund besonderer Verträge. In Anhalt, Oldenburg (ausschließlich Birkenfeld) Sachsen- Altenburg, den Hansastädten auf Grund besonderer Verträge der deutsche Kaiser, desgleichen in den Reichslanden. In den übrigen Staaten dagegen erfolgt die Anstellung durch bezw. mit Genehmigung der Landesregierung.

In allen Staaten dagegen werden im Namen des Kaisers angestellt die Verwaltungsbeamten: Oberpostdirektoren, Räte und Inspektoren. Diese Zugeständnisse an die einzelnen Staaten waren, bei Licht betrachtet, nur ein Akt der Höflich­keit, aber sie haben zur Folge gehabt: die eigenartigen An­stellungsverhältnisse, die wir heute im Bereich der Reichs- post- und Telegraphenverwaltung vorsinden. C. H.

Males und Vroviryielles.

Gießen, 24. Oktober 1899.

** PosteiulieferuugSbiicher sollen nach einer Anordnung des Reichspostamts auch an Korrespondenten mit geringerem Postverkehr ausgehändigt werden. Die Oberpostdirektionen sind aufgefordert worden, auf thunlichste Verwendung der Einlieferungsbücher durch solche Korrespondenten hinzuwirken. Zugleich ist bestimmt worden, daß außer den bisherigen Einlieferungsbüchern zu 5, 10 und 25 Bogen künftig solche in einer Stärke von 2 Bogen ausgegeben werden. Ein Buch zu 2 Bogen bietet für 90 Eintragungen Platz.

** Das XIII. deutsche Bundesschießeu, das im Jahre 1900 in Dresden stattfinden sollte, ist ernstlich in Frage gestellt. Der Festausschuß-Vorsitzende, Rechts­anwalt Dr. Lehmann, erläßt soeben ein Rundschreiben an die übrigen Mitglieder des Festausschusses, in welchem er ernstlich zu erwägen gibt, ob man die Abhaltung des Festes gegenwärtig noch wagen soll. Selbst nach den günstigsten Berechnungen, die der Vorsitzende anstellt, ist ein Fehlbetrag von über 200 000 Mark nach seiner Ansicht unvermeidlich.

Wrinzesstnnen Liebe.

Wird die Kronprinzessin Stefanie den Erwählten ihres Herzens, den ungarischen Grafen Lonyay, heiraten? Wird Oesterreichs greiser Herrscher seine Genehmigung dazu er­teilen, daß die Witwe seines Sohnes ein neues, glücklicheres Leben an der Seite eines einfachen Edelmannes beginne? Das ist die Frage, welche augenblicklich an allen Höfen Europas mit Leidenschaft besprochen und erörtert wird. Im Studium der Etikette alt und grau gewordene, würdige Oberhosmeisterinnen schütteln bedenklich das Haupt und sprechen von dem bösen, demokratischen Zuge unserer fin de sieele-Zeit, aber so manche blondhaarige und blauäugige kleine Prinzessin, die sich schon oft heimlich aus dem steifen Zwange des Fürstenschlosses herauSsehnte an die freie Luft, unter fröhliche Menschen, weiht im Stillen ihre herzlichste Sympathie der schönen Cousine am Donaustrande, die den harten Kampf der Liebe gegen die Staatsraison, die Vor­schriften höfischer Sitte unternommen hat. Die Staats­raison sie ist von jeher die unerbittliche Feindin der jungen Fürstentöchter gewesen. Nicht eigene Neigung, nicht die Stimme des Herzens ist es, die meist über ihr Lebenslos entscheidet, sondern die kalt prüfende und berechnende Ueber- legung der Diplomaten. Der erste, vielleicht nur leise ge­ahnte Traum der jungen aufkeimenden Liebe wird selten zur Wirklichkeit. Gehorsam reicht die von klein auf in der Erkenntnis der Pflichten ihres Standes sorgsam unter­richtete Prinzessin demjenigen die Hand zum Ehebunde, den die Eltern, auf den Rat bewährter Staatsmänner, ihr bestimmen.

Zahlreich sind die Beispiele, daß Fürstinnen, deren erste, auf solche Art geschlossene Heirat frühzeitig durch den Tod beendet wurde, gern auf den bis zum Grunde durch­kosteten Prunk, der sie von der Wiege an umgab, verzichteten, um an der Seite eines nicht ihrem Stande angehörenden Mannes das einfache Leben einer geliebten Frau zu führen. Und das stolze Haus Habsburg, das in seiner Gesamtheit dem Heiratsprojekte der Kronprinzessin wenig wohlwollend gegenübersteht, hat in seiner eigenen Geschichte zwei derartige Fälle zu verzeichnen. Leopoldine, Erzherzogin von Oester­reich-Modena, deren Vater, Ferdinand, das vierzehnte der sechzehn Kinder der großen Kaiserin Maria Theresia war, am 15. Februar 1795, kaum achtzehnjährig, dem siebzigjährigen Kurfürsten Karl Theodor von Bayern und der Pfalz vermählt. Der erhoffte Kindersegen blieb aus, und als Karl Theodor 1799 starb, die Linie Pfalz-Sulzbach mit ,hm erloschen und der noch jetzt den bayerischen Thron inuehabende Zweibrücken'sche Zweig des Wittelsbach'schen Hauses zur Negierung gelangt war, schloß Leopoldine bald eine zweite Ehe mit ihrem bisherigen Oberhofmeister, dem Grafen Ludwig Arco, und fast noch ein halbes Jahrhundert lang, bis zu ihrem 1848 erfolgten Tode, lebte sie mit ihm in vollendeter Harmonie, von blühenden Kindern und Enkeln umgeben.

Bekannter ist daS Schicksal ihrer Kousine Marie Luise, der Tochter Kaiser Franz I., die, ebenfalls aus Gründen der Staatsklugheit, gewissermaßen als ein Pfand des eben

Als die Dresdner Schützengilde im Mai 1897 den Antrag nach Nürnberg einbrachte, das XIII. Bundesschießen nach Dresden zu legen, erschienen zahlreiche Umstände in weit günstigerem Lichte als jetzt, sodaß die jetzige Finanzlage schwer vorauszusehen war. Bemerkenswert ist, daß das sächsische Kriegsministerium die Anfrage wegen Stellung von Mannschaften zu Zieler- und Warnerdiensten im ablehnenden Sinne beschied. Die neueren politischen Verhältnisse, ins­besondere die im Reichstage gelegentlich der Heeresvorlage erfolgten Aussprachen, haben die Militärverwaltung auf den Standpunkt gedrängt, grundsätzlich aktive Mannschaften nicht mehr zu außerdienstlichen Leistungen heranziehen zu lassen.

n. Stockheim, 23. Oktober. Unser neues stattliches Schulhaus wurde gestern unter regster Anteilnahme seitens sämtlicher Einwohner eingeweiht. An dem Zug, der sich vom alten nach dem neuen Schulhaus hinbewegte, nahmen außer der Schuljugend, dem Gemeinde-, Schul- und Kirchenvorstand sämtliche Vereine teil. An dem schön ge­schmückten Neubau wurde unter den üblichen Formalitäten der Schlüssel überreicht und die Thüre durch den Vor­sitzenden des Schulvorstandes, Herrn Pfarrer Köhler in Rohrbach, mit entsprechender Ansprache geöffnet. Nach der Besichtigung der Räume vereinigte man sich im Weitzel'schen Saal. Hier eröffnete Herr Amtmann Sandmann von Büdingen als Vertreter des Kreisamts und der Kreis- schulkommifsion die Reihe der Toaste mit einem Hoch auf Se. König!. Hoheit den Großherzog und seinen hohen Ver­bündeten, den Deutschen Kaiser. Die Feier, bei der noch eine große Reihe von Trinksprüchen ausgebracht wurde, nahm einen sehr animierten Verlauf.

A Ober-Ohmen, 23. Oktober. Gelegentlich einer vor­gestrigen, in einem hiesigen Waldbezirk abgehaltenen Treib­jagd, trug sich ein Jagdstückchen zu, das zwar stark nach Jägerlatein klingt, das aber den Vorzug voller Wahr­heit hat. In einem Treiben des Walddistriktes befanden sich drei Rehe. In die Enge getrieben, wußten die so scheuen Tiere nicht wohinaus. Dem Jagdpächter der Jagd kam eins der Rehe in nächste Nähe. Er legt an, ein Satz des Tieres und es sitzt dem Schützen auf den Läufen seiner Jagdflinte. Dabei entläd sich ein Schuß, und das Reh stürzt vor Schrecken zu Boden. Ehe aber der Jäger recht zur Besinnung kommen konnte, um einen zweiten Schuß aus sicherer Nähe abzufeuern, springt das Reh auf und davon. Zur Strecke wurde es aber dennoch gebracht. Der Fall erinnert an einen ähnlichen, der sich im vorigen Jahre auf einer Treibjagd in der Umgegend von Flenfnugen er­eignete. Hier sprang ein Reh einem Schützen gleichfalls

geschlossenen Friedens, auch erst achtzehn Jahre alt, dem Kaiser Napoleon angetraut wurde. Mit erstaunlicher Schnelligkeit fand die kaum den Kinderschuhen Entwachsene sich in die ihr zu Teil gewordenen neuen Lebensbedingungen. Noch erstaunlicher aber erscheint die Schnelligkeit, mit der sie, als Napoleon vom Thron gestürzt war, die Zeit, welche sie an der Seite des großen Corsen verbracht hatte, völlig vergessen konnte. Während Napoleon auf St. Helena das elende Dasein des von der ganzen Welt in Acht und Bann gelhanenen Besiegten führte, hatte Marie Luise längst im Herzogtum Parma, das ihr der Wiener Kongreß schenkte, einen Trost in der Gestalt ihres Hofkavaliers, des Grafen Adam Neipperg gefunden, der sie 1822 als Gattin heim- sührte und durch sie der Stammvater der österreichischen Fürsten Montenuovo (Monte nuovo Neuberg, Neipperg) wurde. Und als Neipperg, den Viktorien Sardou inMadame Sans-Gone" auf die Bühne gebracht hat, gestorben war, Marie Luise sich zum zweiten Male Witwe sah, schritt sie mit dessen Nachfolger, ihrem neuen Oberhofmeister, dem Grafen Bombellcs zum dritten Male zum Altar.

Napoleon hat ihrer bis zu feinem Tode nur mit Nach­sicht und Milde gedacht: er hatte ihren schwachen, von den jeweiligen äußeren Umständen abhängigen Charakter längst erkannt.

Auch Napoleons Lieblingsschwester Caroline Murat, die Exkönigin von Neapel, die nach dem tragischen Ende ihres tapferen Gatten in Triest als Gräfin Lipona (ein Anagramm von Napoli) abseits von der großen Welt in der Zurückgezogenheit lebte, soll, wie die Zeitgenossen ver­sichern, dem Vorstände ihrer Hofhaltung, General Mac- donald, die Hand zur Ehe gereicht haben. Caroline Murats älteste Tochter wurde die Gattin des Marchese Pepoli, und der aus dieser Verbindung hervorgegangene Sohn, der Marquis Joachim Napoleon Pepoli führte am 5. Dezember 1844 die Prinzessin Friederike von Hohenzollern-Sigma- ringen, eine Vatersschwester des derzeitigen Fürsten, heim. In den fürstlichen Linien des Hohenzollernhauses gehören derartige Verbindungen nicht zu den Seltenheiten. So vermählte sich der Prinzessin Friederike Schwester Prinzessin Caroline, nachdem ihre erste Ehe mit dem Prinzen Friedrich von Hohenzollern Hechingen durch den Tod gelöst war, mit dem österreichischen Oberstleutnant Stäger von Wald­burg, und eine andere sigmaringensche Fürstentochter, die Prinzessin Marie Crescentia, wurde die Gattin des Haus­lehrers ihres Bruders, Franz Xaver Fischlers, den diese Ehe zum Grasen Fischler von Treuberg erhob.

Im preußischen Königshause ist kein derartiger Fall der nicht standesgemäßen Vermählung einer Prinzessin zu verzeichnen. Die Tugenden häuslichen Gehorsams und die Pflichttreue sind von Alters her in unserem Herrschergeschlechte hochgehalten worden, und noch vor hundert Jahren konnte ein Baron von der Trenck in jahrelanger Festungshaft darüber nachsinnen, wie wenig es dem einfachen Sterblichen ansteht, die Augen zu der Schwester seines Königs zu er­heben.

Man ist allmählich in dieser Hinsicht toleranter geworden, und die Welt findet nichts dabei, daß eine Schwester des

in die Flinte, riß diese aus den Händen des wie vom Donner gerührten Jägers und setzte damit fort. Aus der Flucht sprang der Kolben von den Läufen, und der Jäger konnte sein Jagdgewehr nur in Stücken in einiger Ent­fernung auflesen.

§ Aus dem Ohmthale, 23. Oktober. Ueber den in diesem Herbste frühen Rück strich der Kraniche konnte man dieser Tage in den Zeitungen lesen. Dabei wurde die baldige Ankunft des Winters in Aussicht gestellt. Daß dieser Rückstrich aber keinesfalls ein ungewöhnlich früher ist, das beweisen die starken Geschwader von Kranichen, die wir im Laufe der vorigen Woche und insonderheit am vor­gestrigen Samstage nach dem Süden ziehen sahen. Als normale Zeit des Rückstriches der Kraniche sieht man den 18. Oktober an. Hiernach muß also der diesjährige Rück­strich als der normalen Zeit voll entsprechend angesehen werden. Auffällig sind nicht nur die starken, sondern auch die zahlreichen Kranichzüge. Die Schwalben haben uns seit 14 Tagen verlassen. Die Lerchen, die sehr zahlreich im Felde anzutreffen sind, haben noch nicht den Wegzug ange- treten. Sehr wenig konnte man in diesem Herbste die Wachtel int Felde bemerken. Zu verwundern ist das ja eigentlich bei dem planmäßigen Vogelmord in den südlichen Ländern nicht.

** Verschiedenes. Nach derW. Ztg." erklärte der Finanzminister Küchler einem Kollekteur, daß die Lose für die hessische Landeslotterie bestimmt Mitte Dezember zur Ausgabe gelangen.In Griedel schlossen sich nach einem voraufgegangenen Vortrage des Herrn Grauer-Butz- bach 22 Handwerker dem Butzbacher Gewerbeberein an. Dieser Tage wurde früh Morgens der Taglöhner Konrad Scholl in Botten dorf in der Nähe seiner Wohnung tot aufgefunden. Derselbe hat sich wahrscheinlich infolge des übermäßigen Genusses geistiger Getränke ermüdet nieder­gesetzt, ist eingeschlafen und bei der herrschenden Kälte er­starrt. Ein fremder Radfahrer unternahm eine Tour von Frankfurt nach Aschaffenburg. Gegen Abend hielt er in Stockftadt Rast und setzte dann nach angebrochener Dunkelheit die Reise fort, fuhr aber irrtümlicherweise an­statt nach Aschaffenburg nach Frankfurt zurück. Als er sich oberhalb der Stadt seines Irrtums bewußt wurde, schleuderte er in seiner Erbitterung sein ganz unschuldiges Rad mit solcher Wucht zu Boden, daß die Maschine in Trümmer ging.

Darmstadt, 21. Oktober. In Ergänzung unseres, der Frkf. Ztg." entnommenen Berichtes über die Disziplinär- Verhandlung gegen den Landgerichtsdirektor a. D. Küchler mögen noch diejenigen Bezichtigungen, die durch die Presse und auch sonst öffentlich erhoben, auch in

Königs von Dänemark erst einen einfachen Obersten von Lasperg, dann einen Grafen Hohenthal, der feine Herkunft auf das Leipziger Kaufmannshaus Homann zurückführte, mit ihrer Hand beglückte, daß die Schwester der Königin, die Prinzessin Auguste von Hessen-Kassel, einen dänischen Landedelmann, dem Baron von Blizen-Fineke, zum Altar folgte. Auch als vor einem Jahre eine andere hessische Prinzessin, die jüngste Schwester des Landgrafen Alexander, Sibylle, nach langen Kämpfen es durchsetzte, die Gattin eines simplen preußischen Leutnants, des Freiherrn v.Vincke, werden zu dürfen, waren die Sympathien des großen Publikums durchaus auf ihrer Seite. Und in Bayern erregte es nicht den mindesten Anstoß, als vor sechs Jahren die Tochter des Prinzen Leopold, eine Enkelin des Kaisers von Oesterreich, aus Liebe zu dem Baron Seefried das Haus der Eltern verließ, um auf diese Art deren Einwilligung zu erzwingen. Hat doch eine Cousine der tapferen kleinen Prinzessin ebenfalls keine standesgemäße Heirat geschlossen, indem sie die Gemahlin des österreichischen Grafen Wrbna wurde, und ist doch erst vor einem Jahre eine Tochter des Herzogs Karl Theodor, die Herzogin Sophie, die Gattin des Grafen Toerring, der ebenfalls keinem regierenden Hause entstammt, geworden.

Vielleicht schwebte dem bayerischen Hofe hierbei das Beispiel des englischen vor, der den Begriff desMes­alliance" Überhaupt nicht kennt. Dort konnte eine Tochter der Königin, die Priuzession Luise, der Werbung des Marquis of Lome ruhig Gehör schenken und, wenn dieser auch einst als Herzog von Arzyll der vornehmste Pair Schottlands werden wird, doch zugleich mit einem Dutzend gut bürgerlicher Familien durch diesen Schritt in nahe Verwandtschaft treten. Die Königin von England war eS auch, welche bei der Heirat der hannoverschen Prinzessin Marie mit dem Baron von Pawel-Rammingen die Ver­mittlerin spielte und die Vorurteile der übrigen fürstlichen Angehörigen besiegte.

Auch eine Vatersschwester unserer Kaiserin, dir holsteinische Prinzessin Henriette, hat einen Nicht-Fürsten, den berühmten Chirurgen von Esmarch, eine Schwester des Großherzogs von Oldenburg einen bayerischen Edelmann englischer Abstammung, den Baron Washington, eine Prinzessin von Sondershausen einen einfachen schweizerischen Landmann, den dann zum Baron erhobenen Bauernsohn Jud, eine Schwester des Königs von Sachsen, die ver­witwete Herzogin von Genua, Mutter der Königin vo« Italien, den Marchese Nazolla, zum Gatten gewählt, wie schon die Lieblingstochter Kaiser Nikolaus I., die schöne Großfürstin Marie, nach dem Tode ihres ersten Gatten, des Herzogs von Leuchtenberg, sich mit ihrem Hofmarschall Grafen Stroganow vermählte.

DerFall" der Kronprinzessin Stefanie, die, in der Blüte des Lebens stehend, noch einen kleinen Teil irdischen Glückes erobern möchte, ist demnach kein neuer, vereinzelt dastehender. Er ist so alt, wie die Liebe selbst und wieder­holt sich jedesmal dort, wo die Liebe sich stark genug er­weist, den Kampf mit menschlichen Gesetzen und Vorurteilen aufzunehmen. B. L. A.

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