Ausgabe 
25.10.1899 Erstes Blatt
 
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auch zeitweilig schweigend, bei der geringsten günstigen Ge­legenheit das Feuer unablässig wieder auf; die Geschütze wurden mit großem Mute bedient. Nach heftigem Gefechte nahm die Infanterie um 6»/z Uhr nachmittags die Stellung. Der Feind hielt bis zuletzt mit großem Mutund großerAusdauerbei denGeschützen stand. Unsere Kavallerie attakierte dreimal mit gutem Erfolge die zurück­weichenden Buren. Wir nahmen zwei Geschütze und das ganze Lager. Die Verluste der Buren sind be trächtlich. Wir nahmen den Buren einen eroberten Zug und neun englische Gefangene ab. Unser Verlust an Toten und'Verwundeten beträgt etwa 100 Mann.

Wie jetzt gemeldet wird, umfaßte die Abteilung der Buren, die am Freitag bei Glencoe focht, auch das hollän­dische, das deutsche und die übrigen fremden Freikorps. Teile derselben haben auch am Samstag bei Elandslaagte gekämpft. Da diese Korps sich der linken Flügelkolonne der Buren angeschlossen hatten, welche von Vryburg und Utrecht aus in Natal eindrang (das Haupt-Korps unter dem Höchstkommandierenden General Joubert ging von New-Castle direkt südwärts vor, während die rechte Heersäule die Oranjeburen westlich von Ladysmith einrückte), so ist mit Sicherheit anzunehmen, daß die linke Kolonne und nicht die Hauptmacht mit Joubert an der Spitze die Schlappen bei Glencoe und Elandslaagte erlitten hat. Diese linke Flügelkolonne unter den Obersten Botha und Simmet ist verhältnismäßig schwach; wenn sie geschlagen wurde, so ist das Unglück noch nicht so groß, als wenn dies der starken Mittelkolonne passiert wäre. Offenbar hat sich der linke Flügel zu viel zugemutet, indem er sich gleichzeitig drei Angriffs Objekte: Glencoe, Dundee (das von einer Abteilung desselben beschossen wird) und Elands­laagte auswählte und dadurch seine Kräfte zersplitterte. Bei Elandslaagte hatten übrigens die Buren, wie erinnerlich, vor einigen Tagen einen Eisenbahnzug weggenommen und mehrere englische Offiziere und Zeitungsbcrichterstatter ge­fangen ; nun haben sie ihre Beute wieder hergeben müssen. Der strategische Plan der Buren war der, daß die drei von Westen, Norden und Osten vorzurückenden Heersäulen gleich­zeitig zusammentreffen, das englische Korps unter General White angreifen, schlagen, nach Ladysmith zurückwerfen und, wenn möglich, einschließen sollten. Das hat nicht recht ge­klappt : die linke Kolonne hat offenbar den Angriff zu früh begonnen, während das Hauptkorps mit Joubert erst am Samstag bei Glencoe an - gdangt ist und nun den Ort belagert. Das ist zweifellos diezweite feindliche Abteilung von beträchtlicher Stärke", auf welche die auf der Verfolgung der Glencoe- Flüchtlinge befindliche englische Kavallerie stieß, die jeden­falls den für heute in Aussicht genommenen Angriff bei Waschbank aufgegeben hat. Es entspann sich ein Gefecht, in welchem die Engländer in die Flucht geschlagen worden sein müssen, sonst könnte Joubert nicht bis vor Glencoe vor- gedrungen sein. Aus demselben Grunde dürften die Eng­länder auch die den Buren am Freitag abgenommene Position wieder geräumt und sich in die Stadt zurückgezogen haben, ein Beweis, daß sie sich General Joubert gegenüber nicht stark genug fühlten. Die Scharten sind also anscheinend schon wieder ausgewetzt. Wahr­scheinlich haben am Samstag auch Kämpfe, in denen die Buren siegreich waren, stattgefunden; über diese meldet aber der englische Draht nichts. Ueber die Belagerung wird berichtet:

Glencoe, 21. Oktober. Ein heftiges Gefecht beginnt im Nordwesten des Lagers.

Glencoe, 22. Oktober. Die Burenabteilung, die gestern das Lager von Glencoe angegriffen hat, ist die Haupt­macht der Nordkolonne. Die Engländer sind in guter Stellung verschanzt und werden vom General Aule befehligt.

Es wäre durchaus verfrüht, jetzt schon, nach den beiden Mißerfolgen bei Glencoe und Elandslaagte, sein Urteil, wie es verschiedentlich geschieht, dahin abzugeben, die Buren hätten, was man ihnen vorausgesagt habe, gezeigt, daß sie sich nicht für den Angriffskrieg eignen, daß ihre Artillerie von schlechtem Material und ungenügend bedient sei und daß sie daher besser thäten, sich in die Gebirgspässe an der Grenze Transvaals und des Freistaates zurückzuziehen, wo ihre Eigenschaften als unübertroffene Scharfschützen und Reiter am besten zur Geltung kämen. Die beiden bis jetzt gelieferten Gefechte berechtigen zu diesem Urteil noch keines­wegs, denn sie zeigten zersplitterte, von der Uebermacht des Feindes erdrückte, kleine Abteilungen im Feuer, die sich aber trotz ihrer Schwäche mit größter Bravour schlugen. Warten wir erst die Erfolge der Belagerung von Glencoe durch General Joubert ab, die hoffentlich durch einen Angriff der Oranjeburen auf Ladysmith unterstützt wird. Dann ändert sich das Bild vielleicht zu gunsten der Buren. Schon bei Glencoe und Elandslaagte sind die Verluste der Engländer, namentlich an Offizieren, sehr schwer gewesen, und wenn auch die große Zahl der gefallenen Führer erkennen läßt, daß diese eine ruhmvolle Tapferkeit entwickelten, so scheint doch daraus, daß sie sich in dieser kaum begreiflichen Weise exponierten, hervorzugehen, daß die Manneszucht und der Todesmut der englischen Soldaten, die wohl stark der An- seuerung bedurften, nicht auf der Höhe standen.

Sonst sind noch folgende Meldungen zu verzeichnen:

London, 23. Oktober. Aus Kapstadt wird unter dem 21. d. Mts. berichtet, daß eine starke Marine Infanterie- Brigade, hauptsächlich vom KreuzerPowerful", in Son­derzügen nach dem Norden abgegangen sei.

London, 23. Oktober. DieTimes" schreiben: Die von den Buren entfalteten tüchtigen Eigen­schaften sollten in hohem Maße zur Pacifikation Süd­

afrikas, die der wahre Endzweck des Krieges (?) sei, bei­tragen. Wir haben ein für allemal die Frage der Supre­matie zu erledigen und für immer das Phantom einer Afrikander-Nation zu bannen. Wenn England von der Erreichung dieses Zieles zurücksteht, wird es eine erstaun­liche Dummheit, ein Verbrechen begehen.

Das ist doch endlich einmal offen. Vom westlichen Kriegsschauplatz wird gemeldet, Cecil Rhodes solle entschlossen sein, in Kimberley zu bleiben, obwohl man ihm dringend geraten habe, die Stadt zu verlassen. Die gewöhnliche Wafferzusuhr Kimberleys sei abgeschnitten, doch sei Wasser in der Stadt vorhanden. Aus Kapstadt be­richtet dieEvening News", Rhodes habe nahegelegt, daß es ratsam sei, so bald als möglich eine Entsatztruppe nach Kimberley zu schicken. Man glaubt, daß nahezu 3000Kapburen sich den Buren der Republiken angeschlossen haben. Die Belagerung von Mafeking dauert gleich­falls fort.

-i- *

London, 23. Oktober. Der PariserTemps" ver­öffentlicht ein Telegramm aus London, wonach dem eng­lischen Kriegsamte ein Telegramm aus Kapstadt zuge­gangen ist, wonach die englischen Truppen während des zweitenTreffensbeiGlencoevon denBuren mit schwerenVerlusten zurückgeschlagen worden seien. Bei dem Treffen seien die Verluste der Engländer so bedeutend gewesen, daß das Kriegsamt die Einzelheiten hierüber zurückbehalte, bis ein neuer Sieg der Engländer zu verzeichnen sei. DieSt. James-Gazzette" bestätigt angeblich die Meldung derTemps".

London, 23. Oktober. Ein heute hier eingegangenes Telegramm berichtet, daß Oberst Scott-Crnchols bei Elandslaagte verwundet worden ist.

London, 23. Oktober.Evenning News" berichten aus Kapstadt, daß das gesamte Rhodesia-Gebiet von Südafrika abgeschnitten sei. Infolgedessen liegen keine Meldungen aus Mafeking und Kimberley vor.

Aus Johannesburg wird unterm 2. Oktober gemeldet, daß dasDeutsche Korps" folgende Depesche an Kaiser Wilhelm gesandt hat:

Des Kaisers Majestät, Berlin.

Deutsche Freiwillige, zur Grenze rückend, ge­loben, Treue deutschem Bruder stamm fechtend und sterbend zu bewahren. Beklagen tief, daß Politik hoher Regierung Einfluß für unsere Interessen nicht ausüben kann, protestieren jedoch gegen Englands räuberisches Vorgehen. Möge deutsches Blut für Freiheit und Recht nicht umsonst fließen und Eurer Majestät Segen mit uns sein! Deutsche Soldatentreue wird Freundschaft halten, die Majestät einst selbst gezeigt haben. Colonel Schiel. Dr. Mangold. NamensDeutsches Korps".

(Eine Antwort wird auf diese Depesche wohl nicht er­folgt sein.)

Deutsches Keich.

Berlin, 23. Oktober. DieNordd. Allg. Ztg." be­zeichnet die Blättermeldung, daß ein Zusammentreffen Kaiser Wilhelms mit dem Herzog von Cumberland wegen Regelung der braunschweigischen Thronfolge in Windsor geplant sei, als jeder tatsächlichen Be­gründung entbehrend.

Der Staatssekretär des Reichsmarineamts Kontre-Admiral Tirpitz hat seine Besichtigungsreise nach Wilhelmshaven, welche bis Mitte dieser Woche dauern sollte, bereits am Sonnabend unterbrochen und?ist nach Berlin zurückgekehrt. WWMW-.HßW

Im Reichspostamt haben heute vormittag unter dem Vorsitz des Staatssekretärs von Podbielsky die Be­ratungen über geplante Po streformen, wie die Postcheckordnung, begonnen. Aus allen Teilen des deutschen Reichs waren Ober- und Postdirektoren erschienen.

Das Reichsgericht hat entschieden, daß für Un­fälle auf der Straße, die durch den schlechten Zu stand des Pflasters ober mangelhafte Beleuchtung ent­stehen, die betreffende Gemeinde haftbar ist.

Die nunmehr hier eingetroffene Meldung des Gouverneurs von Kamerun lautet, daß ihm über das Schicksal der Queis'schen Expedition nichts bekannt sei, daß er aber auf alle Fälle Hilfe nachsenden werde.

Wegen der zur Zeit in Venezuela und Haiti herrschenden Unruhen werden die deutschen Schul­schiffeMoltke",Stosch" undNixe", welche auf einer Kreuztour nach Westindien begriffen sind, den Schutz der dort ansässigen Deutschen und der deutschen Handelsiutereffen übernehmen. DieNixe" ist bereits am 7. d. M. in La Guayra eingetroffen.Moltke" undStosch" werden im Laufe des Monats November nachfolgen.

Eine vom Centralkomitee der deutschen Vereine vom Noten Kreuz zusammengestellte Abordnung von Aerzten und Krankenpflege.Personal wird sich im November in Neapel nach dem südafrikanischen Kriegsschau­plätze einschiffen.

Ausland.

Paris, 23. Oktober. Die Expedition Fourrcan Lamy ist, wie ein Telegramm an den Unterrichtsminister berichtet, am Twadsee wohlbehalten eingetroffen.

Athen, 23. Oktober. Der jüngsten Begegnung des Königs mit Kaiser Wilhelm in Potsdam wird in hiesigen Regierungskreisen eine hochpolitische Bedeutung beigelegt. Man erwartet, daß der Besuch günstige Wirkungen für Griechenland zur Folge haben wird.

Die Aushebung der Spracheuverorduuuge«.

Wien, 23. Oktober. In verschiedenen tschechischen Landstädten Böhmens und Mährens fanden gestern die von den Jungtschechen angekündigten Straßenkrawalle statt, doch scheint die Sprachenfrage allein zur Aufhetzung nicht hingereicht zu haben, da die Unruhen fast Überall den Charakter von Judenhetzen trugen. In Hol les ch au wurden zwei Judengefchäfte geplündert, die Fabrik eines Juden niedergebrannt. Die Gendarmerie feuerte, tötete drei nnb verwundete 20 der Teilnehmer. Das Militär mußte die Ordnung wieder herstellen. Auch in Pilsen und in Gava, wo vor drei Jahren die Gemeinde noch deutsch war, kam es zu Kravallen.

Wien, 23. Oktober. Der Herausgeber der neuen Montags-Zeitung, Moritz Baumfeld, wurde ver­haftet, weil er als Landwehrmann einer EinberufungS- ordre nicht Folge geleistet hatte.

Prag, 23. Oktober. Auch aus Eipel, Czaslau, Rokitzau, Münchengrätz und Jungbunzlau laufen Meldungen über Kundgebungen, die an den letzten Tagen stattgefunden haben, ein. Sie verliefen zumeist ruhig, nur in Eipel und Jungbunzlau wurden in drei Fabriken jüdischer Besitzer die Fensterscheiben eingeschlagen. Die Menge wurde überall durch Gendarmerie oder Polizei­wachen zerstreut.

Prag, 23. Oktober. Nach weiteren Nachrichten haben auch in Beraun, Klattow, Neustadt a. d. Mettau, Pardubitz, Beneschau und Melnik an den letzten Tagen Kundgebungen stattgefunden, die ohne Zwischenfälle verliefen. Nur in Klattau wurden einem Juden die Fensterscheiben eingeschlagen.

Brunn, 23. Oktober. Aus Leipnik, Frankstadt, Meseritsch und Gaya laufen Berichte über gestern abgehaltene Kund­gebungen ein, die in Umzügen, verbunden mit Absingen nationaler Lieder bestanden, jedoch ruhig verliefen. Aus­schreitungen kamen nicht vor.

Kremfier, 23. Oktober. Gestern abend fanden hier Kundgebungen statt. Mehrere Tausend Personen zogen unter Absingen nationaler Lieder durch die Straßen. An dem deutschen Concordiahause, sowie an mehreren Häusern von Juden wurden die Fenster eingeschlagen. Der Polizei und dem Gemeinderate gelang es, ohne Anwendung von Gewalt die Ruhe wieder herzustellen. Eine Person wurde verhaftet, mehrere Personen sind zur gerichtlichen Verfolgung angezeigt._______________________________________(K. Ztg.)

Lskslrs nnb KrovinMes.

Gießen, den 24. Oktober 1899.

* * GeschichtSkalender. (Nachdruck verboten.) Vor 38 Jahren, am 25. Oktober 1861, starb zu Berlin der bervorragende Lehrer des römischen Rechts Friedrich Karl von Savtgny. Er gilt alS Führer derhistorischen" Schule der Rechtsg'lehrten. Sein schon 1803 erschienenes klassisches BuchDas Recht des Besitzes" machte ihn mit einem Schlage berühmt. Seine Büchersammlung bildet «inen eigenen Bestandteil der königlichen Bibliothek zu Berlin. Er wurde am 21. Februar 1779 zu Frankfurt a. M. geboren.

* Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen fremder Orden. Seine Königliche Hoheit der G r o ß h e r z o g haben gnädigst geruht, am 14. Oktober l. Js. den nachbenannten Beamten die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen der ihnen von Seiner Königlichen Hoheit dem Fürsten von Bul­garien verliehenen Ordensdekorationen zu erteilen: Dem Geheimen Bergrat Otto Weiß zu Bad Nauheim das Kom- mandcurkreuz des Ordens für Zivilverdienst; dem Bade- kommissär Hermann v. Grolman zu Bad Nauheim daS Ritterkreuz 1. Klasse des St. Alexanderordens; dem Haus­verwalter und Bademeister Franz Kissel zu Bad Nauheim das Silberne Kreuz des St. Alexanderordens; dem Kur­hausaufseher Heinrich Horn zu Bad Nauheim das Silberne Kreuz des Ordens für Zivilverdienste; dem Forstwart Wil­helm Frank zu ForsthauS Winterstein die Bronzene Ver­dienst-Medaille.

* * Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuer­wehren wurde verliehen durch Allerhöchste Entschließung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs vom 16. Sep­tember d. I. den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr zu Michelstadt: Handarbeiter Ludwig Wießner und Spenglermeister Konrad Keil.

* Ans dem Gerichtsdienst. Durch Entschließung Groß« Herzogstichen Ministeriums der Justiz wurde der Gerichts-Assessor Dr. Pusch in Gießen mit Wahr­nehmung der Dienstverrichtungen eines Amtsrichters bei dem Amtsgericht Gießen beauftragt.

* Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung am Donnerstag dem 26. Oktober 1899, nachmittags 3i/? Uhr pünktlich: 1. Bau­gesuch des Heinrich Mylius für den Schiffenbergerweg; hier: Dispens. 2. Gesuch verschiedener Bewohner der Ebel- straße 2C. um Herstellung eines Verbindungsweges zwischen Stephan- und Ebelstraße.

* Aus dem Theaterbnreau.Hopf en rat Hs Erben", Volksstück mit Gesang in 5 Akten, wird am Mittwoch, dem 25. d. M. als b ritte Bolksvorstellung ausgeführt. Eintrittspreise: Loge 1 Mk., Saal 40 Pfg., Gallerie 20 Pfg. Die Saalthüren werden um 7y2 Uhr geöffnet.

* Die Zaubervorstellung des Zauberkünstlers Mercelli, unter Mitwirkung von Frl. Lola Mercelli, in Steins Garte« findet nicht, wie wir in Nr. 249 meldeten, nächsten Sonntag, sondern morgen Mittwoch, abends 8 Uhr, statt. Nach den uns vorliegenden Notizen auswärtiger Blätter können wir den Besuch der Vorstellungen auf das Wärmste em­pfehlen. Im übrigen verweisen wir auf das in heutiger Nummer befindliche Inserat.

* * Konzert Verein. Beethoven-Abend am Samstag, den 28. Oktober. Unser Universitäts Musikdirektor hat als Orchesterwcrk neben der C-moll Symphonie von Bee­thoven, die nach längst geklärten Urteilen selbst aus den eignen Werken hervorragen und isoliert dastehen soll, die Ouvertüre zu Coriolan gewählt. Richard Wagner bezeichnet in seinen kritische» Schriften diese Ouvertüre als

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