Ausgabe 
25.6.1899 Viertes Blatt
 
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M.P.C. Aus Peterburg wird uns geschrieben: Je langer^ man in hiesigen denkenden Kreisen das Wirken des r^f?teQk Dcr^oI9t- um so mehr kommt man zu dem Schlüsse, daß derselbe von dem Moment an, wo er sich als begeisterter Anhänger der Friedenskonferenzidee des Kaisers Nikolaus ausgab, keinen anderen Plan verfolgte, als den, den Zaren und die von diesem geleitete russische Politik in den Dienst ganz bestimmter englischer Absichten zu spannen. Auch bei Kaiser Nikolaus I. wurde dieser Versuch s. Z. nicht umsonst gemacht. Von den verschiedenen Leidenschaften des Mr Stead ist nach hiesiger und entwickeltsten Auffassung am ausgeprägtesten seine Feindschaft gegen Deutschland.

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Wilhelm LSber.

« «r* T^beu erhalten wir die Festordnung für die am i6«7n/7iU^bc stattfindende Weihe des Denkmals für die Gefallenen, des 2. Thür. Jnf.-Reg Nr. 32 auf dem I Schlachtfelde von Worth. Aus demselben ersehen wir zunächst

daß die stattliche Zahl von 470 alten 32ern an der Feier I teil nimmt, außerdem etwa 50 ehemalige und jetzige Reserve-

Landwehr- und aktive Offiziere des Regiments. Die Festordnung I HE ,folgende: Am Freitag, dem 4. August, abends 8 Uhr, Be- I grußung der im Laufe des Tages angekommenen Festteilnehmer I Straßburger Civilkasino; Sonnabend, 5. August, früh I ' 9linJöme nach Worth zur Besichtigung des Schlachtfeldes. Abends von 8 Uhr ab zwanglos- kamerad- >ch"ltliche Vereinigung in verschiedenen Lokalen in Straß- but?- S°"ntag, den 6. August früh 7« gemeinsame Fahrt imd) Morsbronn zur eigentlichen Weihe des Denkmals

I yr Rückfahrt nach Straßburg, woselbst abends

6 Uhr das Festmahl stattfindet. Die sämtlichen Festteil­nehmer speisen gemeinsam in dem großen Festsaal des Straßburger Orangerie-Parks, woselbst am Montag, dem August vormittags 11 Uhr,och ein Frühschoppen vor­gesehen ist. Ferner enthalt die Festordnung die Bestimmungen über die Benutzung der für die ehemaligen Angehörigen des Regiments bewilligten Militärfahrkarten, Angaben der Fahrpreise sur -in- Anzahl besonders in Frage kommender Städte, Ratschlage,^welche Schnell-Züge von diesen Städten I er C ^ra^bm9 ain zweckmäßigsten zu benutzen

<^lnrtC fur t bie Besichtigung des Schlachtfeldes nebst Orientierungskarte des letzteren, Ratschläge zu Aus­flügen in die Vogesen sowie für den Besuch des National- denkmals auf dem Niederwald. Besonders hervorzuheben ist der Teil der Festordnung, welcher über den Quartier- nachweis m Straßburg sich ausspricht. Da von den 500 Fest- tellnehmern kaum i/3 Teil in Wörth und Morsbronn hätte untergebracht weiden können und ein gemeinsames Festmahl dort ganz unmöglich war, so sah sich das 32. Regt, genötigt, Unterkunft und Festmahl nach Straßburg zu verlegen. Da

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Die Bären-Jnsel. DieNordd. Allg. Ztg." schreibt:Die Nachricht, daß Deutschland die Bären Insel annektiert habe, ist falsch. Wir haben bereits vor kurzem festgestellt, daß eine von dem deutschen Seefischereiverein veranlaßte Expedition lediglich zu Fischereizwecken nach jener Insel abgegangen ist. Findet dieselbe den Platz für jene Zwecke geeignet, so wird es ihr natürlich frei stehen, auf dem herrenlosen Eiland die ihr etwa zweckmäßig scheinenden Anlagen herzustellen und in Betrieb zu nehmen. Einen Auftrag oder eine Ermächtigung, namens des Reiches auf der Bären-Jnsel die deutsche Flagge zu hissen, hat weder jene Expedition noch sonst jemand erhalten, auch nicht Herr Lerner, der in einem in hiesigen Zeitungen veröffentlichten Telegramm angibt, die Bären-Jnsel erreicht und ein Stück Land daselbst in Besitz genommen zu haben, mit dessen Unternehmen aber die deutsche Regierung nichts zu thun hat."

Aus Samoa. Eine amtliche Depesche des amerika­nischen Kommissars Tipp aus Samoa bestätigt die gestrige Depesche desR. B." aus Apia. Das Staatsdepartement Ul ist zufrieden mit dem Programm, sieht es

jedoch noch nicht als endgiltig an, sondern ist der Ansicht, I

Ausland.

9tom, 23. Juni. Die italienische Negierung hat der Obstruktion der Linken in der Deputiertenkam mer dadurch ein einstweiliges Ende gemacht, daß sie zu all­gemeiner Ueberraschuug die Kammer vertagt hat. Da diese Vertagung nur auf kurze Zeit bis zum 28. d. M. aus­gesprochen ist, kann man vermuten, daß noch weitere Maß­nahmen gegen die halsstarrigen Deputierten geplant sind- viele erwarten einen Erlaß, durch den die politischen Vor­lagen für den 1. Juli in Kraft gesetzt werden, so daß die Kammer am 28. Juni nur zur Bestätigung dieses Erlasses berufen werden würde. "

Paris, 23. Juni. In parlamentarischen Kreisen ver- der neue Knegsminister, General Gallifet, habe die Absicht, den Militär-Gouverneur von Paris, Zurlinden durch den General Bruyere zu ersetzen. Die Generale Voisdeffre und Gonse sollen pensioniert, Pellieux zur Dis­position gestellt und Roget aus Paris entfernt werden. Die | nationalistischen Blätter behaupren, Deroulede und Jude! sollten beim ersten besten Anlaß verhaftet werden. Der Figaro" will wissen, die Polizei-Präfektur von Paris werde Leplne übertragen, der im Staatsrat durch den jetzigen Präfekten Blanc ersetzt werden würde. Wie weiter aus Paris gemeldet wird, beabsichtigt General Mercier, vor dem Kriegsgericht in Rennes die geheimen Geschichten von 1894 I z? erzählen und vor der Verhandlung in Rennes intime bereiten"^" * veranstalten, um so die Stimmung vorzu-

Großbritannien. Während England auf der Friedens­konferenz nicht genug Mittel zur Vermeidung der Kriege |

London, 23. Juni.Daily Mail" erklärt es für eine desinttiv beschlossene Thatsache, daß der Herzog von Albany, Sohn des verstorbenen Herzogs von Albany, dem Herzog Alfred auf dem Koburger Throne folgt. Der junge Prinz reist mit seiner Mutter, welche bekanntlich eine Prinzessin von Waldeck ist, nach Deutschland, um nach deutschen Verhältnissen erzogen zu werden.

M.P.C. Rußland. Es ist kürzlich eine Vorschrift er­schienen, welche den Geschäftsbetrieb der Offizier- Warenhäuser regelt. Das erste Offizier-Warenhaus wurde vor ca. 8 Jahren für das Gardekorps gegründet und «ÄW» unterliegt.'®i£ I LsUWZ

^arfung ber »o,gärourbe mtrb ohne Zweifel bie Zu- solchen Anklang gefunben, baß in b-n verichiebensten mbeT ?,6erhmara C crl,Qlten'. b,e ®eto'66eif militärifdjen Zentren Warenhäuser unb Fil men

haben, daß der Gouverneur in einer Art gewählt wird, 1 " luien

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Schlüsse der Festordnung bittet das Regiment h"14 ' allen Wünschen Rechnung zu tragen und ' und ungetrübten Verlauf des ganzen Festes n die vorerwähnte Postkarte ausgefüllt bis spättst^! d. ^s. entweder durch die Ortskomitees ' direkt einzeln an den Präses der Deukmalskomiw!?'"^ Major Giersberg in Meiningen, einzusenden 1 a"f Wunsch Festordnungen zu beziehen sind"' '

* Von einer Rettuugsthat auf hoher See' durck s Aschen dem Tode entrissen wurden, wird 22 Ium, berichtet: Heute morgen kam die (L SchaluppeTexenna", die eine Ladung Koke^ , e na« Ystad überbringen sollte, in Warnemünde t vJ. e'L ?npttän des Schiffes, namens M ^Nilsff. richtete, dag er gestern abend in nordwestlicher L etwa 6 Seemeilen von Warnemünde entfernt ein M gestrichenes Boot mit zwei Leuten, die weiße Len auf der See treibend angetroffen habe. Er hab bi bet sich aufnehmen wollen und ihnen zuqerusen hu ? urch Stubern fernem Schiff- nähern USt* ine« nicht au^-suhrt. Wahrscheinlich seien £ 1 1 enthaftet gewesen. Di- Annahme b-S Sapitäns Ä ber bei zunehmenb-r Dunkelheit bas «oot au« L

I ®Erlor- f°®,e sich als richtig erweisen. Der Tour-nbampf-r .Friedrich Fischer", Kapitän W traf spater auf fcner Reise zwischen Rostock und jeueb «oot an, «fc barg bie beibeu Insassen u,b |td), baß eb zwei völlig er,chopfte Malergesellen ui L

I i." O,isee bei Ribnitz gelegenen Orte toufirow » ®ie £euie befanben sich schon feil 26 Stunden ota(S Nahrung anp See. Kapitän Meyer nahm bie retteten bis nach Holtenau mit, wo er sie ans

* Ein schlimmes Abenteuer erlebten dieiu u-' o- n auf er Wagenfahrt die Herren Li )ih JelÖfeUer, Ober-Jnaemeur Rolan aus Berlin und w ' Smreker aus Mannheim. Sie durchfuhren bie itiMud , ryoift, als der Wagen plötzlich in einen Sumpj nerittb webet vorwärts noch rückwärts konnte, ©tabtbnurdtfi feuer rettete sich durch einen gewaltigen Sprung, nad)* er sich der Beinkleider erledigt hatte, in's Trockne und. gelang ihm, die Pferde loszuschirren. Unterdessen sun!: j öer Wagen mit den beiden Ingenieuren immer tiefer r> daß bie Herren die höchsten Punkte des Wogens er,tu i mußten. In dieser Lage verblieben sie länger uie i - Stunden, jeden Augenblick gewärtig, im Sunijsc dem Wagen vollends zu verschwinden. Inzwischen ! ber Versuch gemacht, mit einem dritten, von dem 2:r ! rat herbeigeholten Pferd, das Gefährt herauszuzic Das mißlang gänzlich und hatte nur den Erfolg, dai Tier vollständig in den Morast einsank und nur noch m öem Kopfe aus dem Schlamm heraussah. Trotzdem nrb. | tete es sich, wie derVoss. Ztg." geschrieben wirb, nuck längerer Zeit heraus. Es war die höchste Zeü, ruoiti. aus der Stadt geholtes Militär eintraf, um den veisunkeuci Wagen unter großen Anstrengungen samt de» Insasse! zu retten.

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