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25.1.1899 Erstes Blatt
 
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Fräulein Pollner mit ihren deklamatorischen Darbietungen., Ebenso wurden die Chöre des Schuler'schen Männerchors applaudiert.

Karlsruhe, 23. Januar. Die Jahres-Versammlung des badischen Kunstgewerbe-Vereins beschloß die Abhaltung einer großen kunstgewerblichen Landes-Ausstellung anläßlich des 50jährigen Regierungs-Jubiläums des Groß­herzogs im Jahre 1902.

Ausland.

Wien, 23. Januar. Der ungarische Ministerpräsident Baron B anffy ist unerwartet heute früh hier eingetroffen. Mittags wurde er vom Kaiser in besonderer Audienz empfangen. Man bringt die Hierherkunft Banffys mit der Anwesenheit Koloman Szells in Zusammenhang und legt der Audienz hier große politische Bedeutung bei.

Jglau, 23. Januar. Die große Militär-Tuchfabrik Kern L Sohn in Altenberg ist teilweise niedergebrannt. Der Schaden beträgt 300 000 Gulden.

Budapest, 23. Januar. Die ganz im Stillen erfolgte Abreise Banffys nach Wien macht hier großes Aufsehen. Es werden verschiedene Gerüchte kolportiert, lieber die weitere Entwickelung der innerpolitischen Situation erklärt man in parlamentarischen Kreisen, vollkommen im ungewissen zu sein. Es herrscht die überwiegende Ansicht vor, daß die Kompromiß-Verhandlungen, falls Banffy in Wien seine Demission nicht geben sollte, nach seiner Rückkehr fortgesetzt werden.

Rom, 23. Januar. Der Empfang der römischen Aristokratie im Vatikan, welcher auf heute angesetzt war, wurde wegen der andauernden Schwäche des Papstes auf Donnerstag verschoben.

Paris, 23. Januar. DerMatin" publiciert eine Londoner Depesche, in welcher ausgeführt wird, man täusche sich in Frankreich, wenn man glaube, Deutschland werde je etwas gegen England thun. Seit Beginn der Aera Bülow habe Deutschland sich England genähert. Der Korrespondent desMatin" erklärt, Waddington wisse, daß Deutschland England zu seiner ägyptischen Politik ange­lrieben habe.

Paris, 23. Januar. Paul Cassagnac hat an den Präsidenten des Syndikats der Pariser Presse einen offenen Brief gerichtet, in welchem er den Präsidenten ersucht, Schritte zu thun, um die Journalisten gegen die parlamen­tarische Immunität zu schützen.

London, 23. Januar.Daily Mail" meldet aus Konstantinopel, der Sultan habe eine Summe von zwei Millionen als erste Anzahlung auf eine Summe von 100 Millionen zur Lieferung von Munition an die Firma Mauser gezahlt.

Madrid, 23. Januar. Die Königin-Regentin wird heute ein Reskript unterzeichnen, nach welchem den spanischen Flüchtlingen unter gewissen Bedingungen voll­ständige Amnestie zugesichert wird.

Madrid, 23. Januar. Nach einer Washingtoner Meldung wird der Friedens-Vertrag noch in dieser Woche ratisiciert werden. Die Kortes sollen Mitte Februar einberufen werden.

Konstantinopel, 23. Januar. In den Kreisen der Pforte verlautet, Graf M u r a w i e w habe den türkischen Botschafter in Petersburg verständigt, Rußland und Oesterreich-Ungarn hätten Vorsorge getroffen, daß die Balkan-Staaten die mazedonische Frage nicht aufrollten.

Amerika. Man beeilt sich in den Vereinigten Staaten, das Projekt des Nicaragua-Kanals gesetzlich unter Dach und Fach zu bringen. Die Kanalvorlage, wie sie jetzt vom Senat angenommen wurde, ist die Morgan-Bill mit wesentlichen Abänderungen. Die Gesellschaft behält den NamenMaritime Canal Company" und giebt 1000000 Anteile zu je 100 Dollars aus, wovon die Vereinigten Staaten 92 500 000 Dollars übernehmen. Es sollen sieben Direktoren ernannt werden, von denen fünf aus den Ver­einigten Staaten, einer aus Nicaragua und einer von Costarica sein sollen. In sechs Jahren soll der Kanal fertig sein und nicht mehr als 115 Millionen Dollars kosten. Die Bill fordert die Abschaffung aller dem Bau des Kanals hinderlichen Verträge; sie gewährleistet dagegen die Neutralität des Kanals. Mit letzterer Bestimmung hofft man wohl Englands Bedenken gegen die Aufhebung des Clayton-Bulwer- Vertrages zu beschwichtigen.

Die Niederlage der Silberleute bei den jüngsten Wahlen in den Vereinigten Staaten macht jetzt ihre praktische Wirkung geltend. Der Währungsausschuß des Repräsentantenhauses hat durch Parteiabstimmung eine Vor­lage angenommen, deren Hauptzug eine nachdrückliche Empfehlung der Goldwährung ist. Die Vorlage verbietet die Prägung von Silberdollars aus anderem als dem gegen­wärtig im Staatsschatz besindlichen Vorrat an ungeprägtem Silber und sieht die Einziehung von Greenbacks und Schatz­noten vor mit der Bestimmung, daß dieselben, wenn sie ein­mal in Gold eingelöst sind, nur für Gold wieder ausgegeben werden können.

Males und Provinzielles.

Gießen, den 24. Januar 1899.

* Zur Feier des Geburtstages Seiner Majestät des Kaisers sindet Freitag den 27. ds. Mts., II1/, Uhr vor­mittags, auf dem Hofe der neuen Kaserne Parade statt. Im Anschluß an dieselbe spielt die Musik. Von 11 Uhr ab ist der Kasernenhof für das Publikum geöffnet.

* Kirchliche Dienstnachrichten. Seine Königliche Hoheit der G r o ß h e rz o g haben Allergnädigst geruht, am 14. Januar den von den Herren Senioren der Freiherrlichen Samt­familie Schenck zu Schweinsberg auf die evangelische Pfarr­stelle zu Ulfa, Dekanat Schotten, präsentierten Pfarrvikar Karl Peters zu Wolfskehlen für diese Stelle zu bestätigen.

* Militärdienst-Nachrichten. Menges, Generalmajor und Kommandeur der 79. Infanterie-Brigade, in Geneh­migung seines Abschiedsgesuches mit Pension zur Disposition gestellt. Klövekorn, Fähnrich im 3. Großh. Hessischen Infanterie-Regiment (Leibregiment) Nr. 117, zur Reserve beurlaubt. S ch ä ck e r, Leutenant der Reserve des 4. Großh. Hess. Infanterieregiments (Prinz Carl) Nr. 118, aus allen Militärverhältnissen entlassen.

*Pr. Konzertverein. Das gestrige vierte Konzert des Konzertvereins war von ganz außerordentlichem Erfolg gekrönt. Nicht nur war es dem Vorstand gelungen, für die Ausführung desselben ganz hervorragende Kräfte, unsere geschätzte und verehrte Landsmännin, Frau Kammersänger Marie Wittich aus Dresden und die Homburger städtische Kurkapelle zu gewinnen, sondern es hatte auch der musika­lische Leiter, Herr Universitätsmusikdirektor Trautmann ein glänzendes, hochmodernes und äußerst interessantes Programm zusammengestellt, das wohl geeignet war, eine größere Zu­hörerschar als gewöhnlich anzulocken. Der Klubsaal war thatsächlich überfüllt, und mancher, der einen Sitzplatz zu erstehen gehofft hatte, mag froh gewesen sein, wenn er die musikalischen Kostbarkeiten des gestrigen Abends stehend ge­nießen konnte. Eingeleitet wurde das Konzert mit Beet­hovens herrlicher ^-ckur-Symphonie, einem Werke, das durchaus geeignet war, die schönen Vorzüge des Homburger Orchesters, über die wir in diesen Spalten schon früher aus­führlicher gesprochen haben, aufs neue in das glänzendste Licht zu stellen. Die wackere Künstlerschar, unter der wir liesmal die Holzbläser besonders lobend erwähnen, folgte deifJntentionen unseres trefflichen Universitätsmusikdirektors auf's pünktlichste und verhalf so dem prachtvollen Werke zu einer wirklich guten Wiedergabe, die das Herz jedes an- rächtigen Zuhörers mit hoher Freude erfüllen mußte. Was die übrigen Nummern des Programms anbetrifft, so hat in erster Linie Herr Universitätsmusikdirektor Trautmann sich das große Verdienst erworben, das Konzertpnblikum Gießens mit Werken eines Mannes bekannt gemacht zu haben, der unseres Wissens mit Orchesterwerken auf den Programmen des Konzertvereins bisher überhaupt noch nicht vertreten war, mit Schöpfungen von Richard Wagner. Dieses Ver- )ienst wird für Herrn Trautmann um so größer, als sein Unternehmen von dem denkbar schönsten Erfolg gekrönt wurde und durch die liebevolle Aufnahme, welche sowohl das Siegfried-Idyll, wie das Fragment ausTristan und Isolde" und das froh bewegte Vorspiel zuDie Meistersinger von Nürnberg" fanden, nur der Beweis erbracht wurde, daß es mit der Einführung Waguer'scher Orchesterwerke im Konzert­verein gewissermaßen höchste Zeit wurde. Daß in diesen Programmnummern das Orchester nur vorzügliches bot, be­darf kaum der Erwähnung, und wir bedauern nur, uns aus Mangel an Zeit und Raum nicht weiter über die herrlichen Tonschöpfungen verbreiten zu können. In dem Vorspiel und Isoldens Liebestod ausTristan und Isolde" hatte die Partie der Isolde Frau Marie Wittich übernommen, welche dieselbe mit hoher Vollendung durchführte und sich damit als eine Wagnersängerin von hervorragender Be­deutung zeigte. Ihr schönes klangvolles Organ kam trotz der enormen Steigerungen im Orchester immer voll zur Geltung und trug so sehr wesentlich dazu bei, daßRichardWagner auf der ganzen Linie in Gießen einen vollständigen Sieg gewann. Frau Wittigs gestriger Erfolg in Gießen dürfte unbestritten sein, und wir glauben gern, daß die hochbegabte Künstlerin, die eben jetzt völlig auf der Höhe ihres Könnens zu stehen scheint, bei solchen Leistungen gar bald der erklärte Liebling des Dresdener Publikums geworden ist. Sie darf versichert sein, daß sie auch hier mit ihrem gestrigen Auftreten bei allen Kunstfreunden nur den einen sehnlichen Wunsch offen gelassen hat, sie recht bald wieder im Konzertverein zu hören. Von lebhaftem Beifall waren vor dem Fragment ausTristan und Isolde" auch die verschiedenen Lieder von Fuchs, Bungert, Schumann und Rich. Strauß begleitet, und die geehrte Künstlerin war liebenswürdig genug, auf stürmisches Verlangen auch noch eine Zugabe (Neue Liebe" von Anton Rubinstein) zu geben.

cf Theater-Verein. Vorstellung am Mittwoch, dem 25. Januar. Die meisten Künstler lieben es, sämtliche Zeitungsurteile über ihre Leistungen zu sammeln, dieselben feinsäuberlich einzubinden, und hat ein Spaßvogel, nicht mit Unrecht, dieses Sammelsurium als R u h m e s h a l l e bezeichnet. Nun giebt es aber auf der anderen Seite eine ganze Reihe von Darstellern, die davon absolut nichts wiffen wollen, und zwar sind das sehr oft die hervorragendsten. Zu den letzteren zählen wir, nicht blos als Nichtsammler, sondern vor allen Dingen als bedeutenden Schauspieler Herrn Leffler, von ihm wiffen wir, daß er eine ruhmvolle Künstlerlaufbahn durcheilt hat, schwarz auf weiß können wir es unseren Lesern nicht beweisen, doch halt, da weht ein günstiger Wind uns aus letzter Zeit ein Urteil aus Wiesbaden zu, welches wie folgt lautet: Herr Leffler als Karl Moor war es in erster Linie, der durch sein bedeutendes Spiel der ganzen Darstellung alsbald Haltung und Farbe gab. Er brauchte sich nicht in seine Rolle hineinzuspielen, er stand sofort mit beiden Füßen drinnen, und sein Auftreten in der Libertinerszene brachte alsbald seine hervorstechenden Eigen­schaften prächtig zur Geltung: treffsichere Auffassung, feuriges Temperament, schöne Erscheinung und machtvolles, bei den größten Kraftszenen nie versagendes Organ. Sein Karl wuchs empor zu einem Titanen, der Felsblöcke gegen das Schicksal schleuderte, und das Interesse blieb an ihm, diesem Charakter aus einem Guß, gefettet bis zum Ende der Hand­lung. Welch einen Faust werden wir von diesem ausge­zeichneten Künstler zu erwarten haben dürfen! Herr Leffler ragt über feine Mitspielenden hinweg um Hauptes Länge, wie der König Saul über seine jüdischen Mitbürger, trotzdem blieb, nicht zum wenigsten durch das Verdienst einer offenbar sehr sorgfältigen und liebevollen Regie, die Darstellung einheitlich und geschloffen, und es fügte sich im allgemeinen jeder gut in das Ensemble ein.

** Haftpflicht der Gemeinden für Arzneirechunngen. Eine Anfrage des Abgeordneten Schröder in vorstehendem Be­treff lautet: Der ergebenst Unterzeichnete beehrt sich an Großherzogliche Staatsregierung die Anfrage zu richten: Ist nicht bald eine Gesetzesvorlage zu erwarten, durch welche die Aufhebung des Gesetzes vom 30. Oktober 1860, die Haftverbindlichket der Gemeinden für ihre Gemeindeangehörigen in Bezug auf nicht be­zahlte Arzneirechnungen betreffend, erfolgt, ober ein­schlägige andere Bestimmungen getroffen werden?" Die Begründung hierzu besagt: Die Zweite Kammer der Stände beschloß einstimmig in ihrer Sitzung vom 30. März 1898: die Regierung um ein? Gesetzesvorlage zu ersuchen, wo­durch das Gesetz vorn so. Oktober 1860 aufgehoben und zugleich die Pflicht der Apotheker, Arzneien an die Be­völkerung auch ohne sofortige Bezahlung abzugeben, ander- weit geregelt wird." Nach einer Meldung derDarmst. Ztg." betreffs einer Entscheidung des Landgerichts der Provinz Starkenburg wird, wie nicht anders zu erwarten, daran festgehalten, daß das mehrgenannte Gesetz über die Haftpflicht der Gemeinden für Arzneischulden noch zu Recht bestehe. Es ist aber kein Zweifel darüber mehr möglich, daß fragliches Gesetz in seiner heutigen Verfassung unter den veränderten Verhältnissen zu schweren Mißständen führt. Hiernach steht dem Apotheker unter Umständen ein Negreß- anspruch an die Heimatgemeinde zu, während u. a. der alte Begriff der Heimatgemeinde rechtlich längst nicht mehr be­steht. Es ist deshalb geboten, so rasch als möglich diesem gesetzlich unhaltbaren, oder doch nicht zu rechtfertigenden Zustande durch zutreffende gesetzliche Bestimmungen em Ende zu machen. Weitere Verzögerungen hierin schädigen that­sächlich die betreffenden Gemeinden und ebenso das allgemeine Rechtsgefühl.

Im hiesigen Omnibusbetrieb wird mit dem heutigen Tage versuchsweise, um die Unkosten zu verringern, eine Aenderung eingeführt werden, die in vielen anderen Städten mit ähnlichem Verkehr bereits längere Zeit ein­geführt ist, und sich allgemein bewährt haben soll. Die kürzlich in Betrieb gestellten neuen Einspänner werden ohne Schaffner gefahren, und hat der Kutscher den Fahrschein-Verkauf durch eine am Kutschersitz angebrachte Zahlklappe mitzubesorgen. Infolgedessen werden diese Wagen zum Ein- und Aussteigen nicht mehr beliebig, son­dern nur an den Haltestellen anhalten, wie dies anderwärts bei allen Straßenbahnen eingeführt ist. Die bezüg­lichen Haltestellen sind übrigens durch Schilder kenntlich gemacht.

Vortrag. Morgen (Mittwoch) abend findet in den Räumen des Kaufmännischen Vereinshauses ein Vortrag des Herrn Reallgymnasiallehrers Ko ob über die Bewohnbarkeit der Planeten, insbesondere des Mars", statt. Der interessante Vortrag wird durch zahlreiche Licht­bilder erläutert, und verfehlen wir nicht, die Mitglieder und Freunde des Kaufmännischen Vereins auch an dieser Stelle darauf aufmerksam zu machen.

**nn Forstkränzchen. Das Großh. Ministerium der Finanzen, Abteilung für Forst- und Kameral-Verwaltung, hat mit Anfang ds. Js. an die Förstereien einen Erlaß gerichtet, in welchem mitgeteilt wird, daß die feit einer Reihe von Jahren mit gutem Erfolge bestandenen Forst­kränzchen aufgehoben und an deren Stelle ein sogenannter Wirtschaftsrat" gesetzt wird. Zur Unterscheidung der Wirtschaftsräte untereinander wurden als Ortsbenenn­ungen diejenigen Städte gewählt, welche sich für die Zu­sammenkünfte der Forstbeamten ohne Exkursionen besonders eignen dürften. Innerhalb acht Wochen ist jeder Wirt­schaftsrat zu einer konstituierenden Versammlung einzube­rufen, in welcher ein Vorsitzender und ein Schriftführer zu wählen, und zugleich festzusetzen ist, wann wieder eine Neuwahl stattfinden soll. Ferner sind Zeit und Ort für die nächste Versammlung event. auch die Zusammenkünfte für das ganze Jahr festzustellen. Diese konstituierende Versammlung soll auch noch Beschluß fassen bezüglich der auch noch sonst zur Beteiligung einzuladenden Personen, wie Pensionäre, Privatforstbeamte und Forstbeamte angrenzender Nachbarstaaten, Forstassessoren und Forstassistenten. Der Vorsitzende hat die Verhandlungen des Wirtschaftsrates zu leiten und dafür besorgt zu fein, daß über jedes behandelte Thema ein schriftliches Protokoll ausgenommen und an die Forstabteilung innerhalb acht Tagen einzusenden ist. Die Einberufung der konstituierenden Versammlungen erfolgt durch den dienstältesten Beamten, und wird daher der erste Wirtschaftsrat Darmstadt durch Oberförster Heinemann- Darmstadt, der zweite Wirtschaftsrat Erbach durch den Groß­herzoglichen Forstmeister Engelhardt-Offenbach, der dritte Wirt­schaftsrat Bensheim durch den Großherzoglichen Forstmeister Pfannstiel-Gernsheim, der vierte Wirtschaftsrat Groß-Gerau durch den Großherzoglichen Forstmeister Neuschäffer-Mainz; der fünfte Wirtschaftsrat Alsfeld durch den Großherzoglichen Forstmeister Haberkorn-Windhausen; der sechste Wirtschafts­rat Nidda durch den Großherzoglichen Oberförster Lauer- Lich; der siebente Wirtschaftsrat Gießen durch den Groß- herzoglichen Oberförster Amendt zu Trais a. d. Lda. ein­berufen. Die Regierung hofft, daß sich alle Forst­beamten mit regem Eifer an dieser Neueinrichtung beteiligen, und daß die geplante freiwillige Arbeit für den gesamten technischen Betrieb von Vorteil sein werde.

** Zu dem Bericht über das Winterfest des Schühev- vereins Gießen tragen wir berichtigend nach, daß die von dem zweiten Vorsitzenden der Gießener Turnerschaft, Herrn Pirr, überreichte Fahnenschleife nicht vom Turnverein, sondern von der Gießener Turn er schäft gestiftet wurde. Die Schleife wurde in dem Stickereigeschäft von Louis Walther, Lindenplatz, hergestellt.

** Wetterbericht. Das Depressionsgebiet im Norden nimmt nunmehr an Tiefe ab, und scheinen sich demnach die Luftdruck-Unterschiede über dem Kontinent allmählich au$' zugleichen. Die Wetterlage ist aber insofern noch die

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