9.
J.V-: Vogt.
843
169
12
1
327
Bopp.
844
Stück Eichen-Abschnitte mit 63,83 fm,
Stück Kiefern-Abschnitte mit 4,56 fm,
Buchen Abschnitt, 2 m lang, 63 cm Durchmesser
Strelitz. Das Technikum wurde im Schuljahr 1898 von 894 P rionen besucht. 169 davon haben sich nach bestandener Vor- p üfung der Haupiprüfung unterzogen und auch diese bestanden. Die Gesamtzahl der Absolventen während dec verflossenen 48 Kurse, in denen die Lehrweise des Einzel- und Gruppenunterrichts, die eine eibebltche Kürzung und Verbilligung der Gesamt-Studienzeit zuläht, geübt wurde, beträgt 1083. Am Technikum Strelitz bestehen Abteilungen für Hochbau, Tiefbau, Maschinenbau und Elektrotechnik. Von diesm bat die Abteilung für Elektotechnik tm letzten Jahre eine wesentliche Steigerung der Frequenz erfahren. Do d'^Lekiweise des Technikums den täglichen Eintritt gestattet, baben sich auch in diesen Tagen wieder zahlreiche Neueintretend» elnycsunden
Aus der Zeit für die Zeit.
Vor 24 Jahren, am 25. Januar 1875, erfolgte der Reichs- tagsbeschluß über die bürgerlicheEhe, wonach in Deutsch, land die Ehe vor dem bestellten Standesbeamten geschloffen wird. Doch enthält das Bürgerliche Gesetzbuch den Vorbehalt, daß die kirchlichen Verpflichtungen in Ansehung der Ehe dadurch nicht berührt werden.
gleiche, als der Norden zum größten Teile unter dem Einfluß des niederen Druckes steht, während der Süden von dem barometrischen Maximum beherrscht wird, welches über Italien und dem Mittclmeergebiet lagert. Voraussichtliche Witterung: Noch meist trübes Wetter mit zeitweisen Niederschlägen. Im Süden unter Föhn-Einstuß zunächst noch heiter, dann zunehmende Bewölkung.
in diesem neuen Leben ausdauern werde. Indes der Stoff ist interessant genug, wenn auch mehr für die novellistische als dramatische Behandlung geeignet.
Bei guter Darstellung wird sich das Stück noch als durchaus anziehend und wirkungsvoll erweisen. M —n.
Großherzogliche Oberförsterei Nidda. Hallwachs.
Dornanialjagdverpachtung.
Donnerstag den 2» Februar l. I., vormittags IO1/« Uhr beginnend, sollen im Saale der Brauerei Gambriuus zu Nidda die nachstehenden Domanial - Jagdbezirke hiesiger Oberförfterei auf 12 Jahre öffentlich verpachtet werden:
1. Jagdbezirk Nr. I (Gemarkung Harbwald), bestehend ru« 694,39 ha Wald und 61,19 ha Feldgrundstücken.
2. Jagdbezirk Nr. VII (Gemarkung Ober- und Unter- Wchmitten), bestehend aus 66,61 ha Wald, 2,70 ha Wiesen.
Ersterer Jagdbezirk ist etwa 2,5 km von Station Nidda der Eisen, bahn Gießen—Gelnhausen, letzterer ebensoweit von Station Unter Schmitten der Nebenbahn Nidda-Schotten entfernt.
Bewerber, deren Qualifikation zur Jagdpachtung nicht notorisch oor ^0t, wollen sich innerhalb 14 Tagen bei der unterfertigten Stelle hierüber »mügend ausweisen.
Nidda, den 20. Januar 1899.
67 Städte vertreten sind, beschäftigte sich zunächst mit deir Rechts-Verhältnissen der Kommunalbeamten.
Berlin, 24. Januar. Aus Bern berichtet die „Voss. Ztg.": Der Bundesral hat die neueste Note der russischen Regierung erhalten, wonach Rußland zuerst einen Meinungs-Austausch darüber pflegen will, ob es angezeigt erscheine, die Abrüstungs-Konferenz einzuberufen oder nicht.
Berlin, 24. Januar. Wie dem „Lokal-Anzeiger" mitgeteilt wird, bereitet die Neichsregieruug eine Novelle zur Gewerbe-Ordnung vor, welche für Geschäftsangestellte eine zehnstündige ununterbrochene Ruhezeit und einftüubige Speisezeit, falls außerhalb des Geschäfts gespeist wird, vorschreibt. Ausnahmen werden für Weihnachten, zur Inventur rc. zugelaffen. Falls zwei bis drei Geschäftsinhaber es beantragen, kann von der Ortsbehörde ein obligatorischer Geschäftsschluß von 8 Uhr abends bis 6 Uhr morgens mit dem Verbot des Hausierhandels während dieser Zeit verfügt werden.
Berlin, 24. Januar. Die „Vossische Zeitung" berichtet aus Wien. Bei der zweistündigen Audienz Banffys beim Kaiser und bei den Beratungen zwischen Banffy, Szell, Kallay und Szechenyi handelte es sich dem Vernehmen nach darum, eine befriedigende Formel für die Sicherung des österreichisch-ungarischen Ausgleichs zu finden. Die Personenfrage werde dann leichter geregelt werden können. Gerüchtweise verlautet hier, Finanznunister Lukacs solle Ministerpräsident werden.
Vlissingen, 24. Januar. In der vorigen Nacht fand auf der Schelde zwischen dem englischen Dampfer Prinz Heinrich und dem Dampfer Gotha ein Zusammenstoß statt, bei welchem der erstere so schwere Havarie erlitt, daß er sank. Seine Passagiere und Mannschaften wurden von dem Dampfer Gotha gerettet.
Paris, 24. Januar. Esterhazy wurde gestern nachmittag vor dem Kassationshofe verhört. Die Journalisten gaben sich alle Mühe, Esterhazy zu interviewen, konnten ihn aber nicht treffen, da er den Justizpalast durch eine geheime Thür verlassen hatte.
Paris, 24. Januar. In der gestrigen Kammer- sitzung interpellierte der Abgeordnete Estournelle die Regierung über die Beziehungen Frankreichs zu England. Der Interpellant sagte, seit 1894 hätte die Regierung Fehler gemacht, indem sie Marchand ohne Geld in Afrika gelassen habe. Er wirft der Regierung vor, von den Warnungen Englands bezüglich Faschoda keine Kenntnis bekommen zu haben. Redner erklärt, es seien nur zwei politische Wege offen, den Fehler wieder gut zu machen, entweder müsse gerüstet werden, um es mit England aufnehmen zu fünnen, oder man müsse Hand in Hand mit England gehen. Er sei der Ansicht, es sei vorzuziehen, mit England Hand in Hand zu gehen. Es müsse eine Bilanz ausgestellt werden von Zugeständnissen, die man England machen könne und von solchen, die man nicht machen könne. Die Abgeordneten Ribot und Denis Cochin sprachen sich in demselben Sinne aus und sagten, die Madagaskar-Frage könne im Einverständnis mit England geschlichtet werden, vorausgesetzt, daß England vernünftig sei und nicht zu chauvinistisch auftrete. Es liege im Interesse Frankreichs, Englands und ganz Europas, daß die beiden liberalen Länder England und Frankreich Hand in Hand gehen. Weiter betonte der Abgeordnete Ribot, die franko-rnssische Allianz sei in friedlichem Sinne geschloffen worden. Das vornehmlichste Resultat der Allianz sei die Annäherung Rußlands an Oesterreich und der französisch-italienische Handels-Vertrag. Die Franzosen sollten die inneren Streitigkeiten aufgeben und ihr Augenmerk auf die auswärtigen Angelegenheiten richten. In feiner Entgegnung erinnerte der Minister des Aeußern, Deleassc daran, daß Frankreich die Rolle eines friedlichen Vermittlers zwischen den Vereinigten Staaten und Spanien gespielt habe. Frankreich habe auch die Einladung des Zaren zur Abrüstungs-Konferenz angenommen und in der kretensischen Frage eine friedliche Rolle gespielt. Was die Faschoda-Frage betreffe, so habe Frankreich weise daran gethan, nachzugeben.
Januar: 8. Dem Metzger Steamund Cohn ein Sohn, Max. .. Dem Landwirt Karl Välzel eine Tochter, Anna. 9. Dem Bahn- arbetter Heinrich Schmidt Hl. ein Sohn, Wilhelm. 14.DemSchneidermeister Wilhelm Dapper ein Sohn, Ferdinand. 14. Dem Landwirt Stephan Kreiling ein Sohn, Karl. 16. Dem Cigarrenmacher Georg
Verpachtung eines Pfarrackers.
Der von uns angekaufte Acker der Fräulein Schneider, jetzt Acke der J. hiesigen Pfarrei, zwischen Liebig, und Wilbelmstraße neben dem Garten des Herrn Ingenieur Koch gelegen, Flur XXVI Nr. 50 und 269,4, soll neu verpachtet werden auf 6 Jahre, für die Zeit von 1899 bis Herbst 1904.
Die Verpachtung soll abgehalten werden om Samstag, den 28. Januar d. Js., vormittags 11 Uhr an Ort und Stelle.
Gießen, am 24. Januar 1899.
Der evangel. Gesamt-Kirchenvorstand.
Neueste Meldungen.
Depeschen des Bureau „Herold".
Berlin, 24. Januar. Ein Frühjahrs-Aufenthalt des Kaisers irn Schlosse zu H ornbur g ist geplant. Nach dem „Lokalanzeiger" wird das Kaiserpaar gegen Mitte März in Homburg erwartet und gedenkt bis Ende März daselbst zu verbleiben.
Berlin, 24. Januar. Der Staatssekretär des Reichs- Postamts, v. Podbielski, ist an einem Gichtanfall plötzlich erkrankt.
Berlin, 24. Januar. Der gestern hier zusammengetretene allgemeine preußischeStädtetag, auf welchem
Auszug aus den Standesamtsregistern der Gemeinde Mieseck.' .........
Vom 1. bis 17. Januar 1899.3,
Eheschließungen»
Januar: 8. Heinrich Umvach, Schneider, mit Louise Luh.
Geborene.
Gingesandt.
Gießen, 24. Januar 1899.
Indem wir Herrn Ritz er t sowie allen Mitwirkenden für die Mühe, welche fie sich bet der Aufführung deS Theaterstücks am vorigen Sonntag gegeben haben, bestens dar km, bitten wir Herrn R. höflichst, die Aufführung desselben bet einer der nächsten Festlichkeiten nochmals zu wiederholen. Auch der nochmaligen Aufführung des lebenden Bildes wird gerne entgegengesehen.
Diele Mitglieder des Ev. Arbeiterverein-.
Kau- und Auhhoh- NerKauf.
Montag de« 30. Januar d. I., nachmittags 2 Uhr, soll in der Pfeffer'schen Wirtschaft zu Bellnhausen das nachverzeichnete, in dem Jntereffentenwald daselbst geschlagene Holz zusammen öffentlich verkauft werden:
Wenbemsg" * sich an ie >u richten: ^<Men, durch Oktober 1860 7 sur ihre nicht be- W, oder ein= Den?" _ Dj,
Stände '• März Wz. 1 ersuchen, wo- und 'n an die Be- ingeben, ander- . der „Darinst. mdgerichts der 's zu erwarten, Gesetz über die 1 noch zu Recht : mehr möglich, 'echssung unter Wänden führt. ien ein AegH ö u. a. der ait i nicht mehr bt« । möglich diesem rechtfertigenden ungen ein Ende schädigen that- । das allgemeine
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde Bellersheim für 1899/1900 liegt vom 26. Januar l. Js. an acht Tage lang auf hiesiger Bürgermeisterei zur Einsicht der Jntereffenten offen.
Bellersheim, den 24. Januar 1899.
Großherzogliche Bürgermeisterei Bellersheim.
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Gustav Freytags Graf Waldemar
(Bur fünften Vorstellung des Theaterverems.)
G. Freytag ist der heutigen Generation als dramatischer 'Dichter fast nur noch durch sein Lustspiel „Die Journalisten" bekannt. Das ist eigentlich schade; denn seine beiden älteren Schauspiele „Die Valentine" und „Graf Waldemar" verdienen im Grunde nicht, so rasch vergessen zu werden. Erscheint auch manches in ihnen veraltet, so entschädigen dafür Vorzüge, die wir in dem modernen Schauspiel nicht allzuhäufig finden. Wer wird nicht ferner, da man einmal gewöhnt ist, in Freytag den Herold tüchtigen Bürgertums und deutschen Biedersinns zu sehen, etwas überrascht sein, wenn er wahrnimmt, wie der Dichter als gelehriger Schüler her französischen Dramatiker die blasierte und frivole Aristokratie mit entschiedenem Geschick, ja mit gewisser Vorliebe zu zeichnen versteht? Der Graf Waldemar ist 1847 entstanden d. h. in dem Jahrzehnt, da sich das deutsche Drama unter dem Einfluß der Anschauungen des jungen Deutschlands der Darstellung des wirklichen Lebens und der eigenen Zeit zuwandte. Gutzkow und Laube gaben damals den Ton an; Friedrich Hebbel, der sie an dichterischer Kraft weit überragte, schuf zu der gleichen Zeit mit seiner Maria Magdalena das moderne bürgerliche Trauerspiel. In ihren Fußstapfen wandelte damals auch G. Freytag. Außerdem wirkte aber Scribe, der französische Lustspiel- dichter, auf ihn ein. Bei ihm war etwas in technischer Beziehung zu lernen; nicht minder in der Behandlung des Dialogs. In der That zeichnet sich denn Freytag auch in beiden Schauspielen durch gewandte, ja geistreiche Konversation aus.
In dem Grafen Waldemar stehen sich Bürgertum und Aristokratie gegenüber. In der Art, wie Freytag diese Gegensätze behandelt, zeigt sich sein gemäßigter Liberalismus. Zwar nimmt er entschieden Partei für das Bürgertum und verbindet damit die Ansicht von dessen heilender Kraft für die sittlichen Schäden der Zeit; aber auf der anderen Seite ist keineswegs der aristokratische Held des Dramas etwa mit den schwärzesten Farben gezeichnet. Denn Freytag sieht doch auch wieder mit gewissem Spott auf das beschränkte Spießbürgertum des vormärzlichen Deutschlands herab und be- hinbet gern seineNeigung für weiterblickendeMenschen, die schon einmal etwas Anderes gesehen haben, als ihr Vaterländchen. Gerade dadurch weht ein frischer Luftzug durch seine Dichtung. Von diesem Schlage ist auch sein Graf Waldemar. Aber ihn haben die heimatlichen Verhältnisse leichtfertig, frivol und blasiert gemacht; in seiner schwächlichen Zeit hat er keinen Raum für größere Thätigkeit gefunden und so sein Leben in Aufregungen und Genüssen vergeudet, seine Erfahrungen Haden ihn dazu gebracht, alles, auch das Heiligste, mit überlegenem Spott zu behandeln.
Das Problem des Dichters ist es nun, allmählich die sittliche Gesundung seines gräflichen Helden herbeizuführen. Diese erfolgt durch seine Berührung mit dem Bürgerhanse. Allerdings thut man dem Grafen Waldemar zu viel Ehre an, wenn inan ihn als Helden bezeichnet; im Grunde ist er das Objekt, um das eine Art von Kampf geführt wird. In diesem Streit trägt das Bürgermädchen Gertrud Hiller durch keine anderen Waffen als durch sein einfaches und natürliches Empfinden und seine sittliche Ueberlegenheit den Sieg über ihre leidenschaftliche Nebenbuhlerin, die Fürstin Udaschkin, davon. Diese ist indes — eine stark romanhafte Voraussetzung — keine geborene Aristokratin, sondern eine der vielen Jugendgeliebteu des Grasen, aus niederem Stande, eine Jugendfreundin Gertruds. Aus ihrer Verbindung ist ein Sohn entsprossen, bei dem Gertrud Mutterstelle vertritt. Als Witwe eines russischen Fürsten ist nun erstere, von allen unerkannt, in die Heimat zurückgekehrt, um den Grafen von neuem zu gewinnen. Aber wie Gertrud der pflichtvergessenen Mutter das Herz des Sohnes abwendig gemacht, so verdrängt sie auch die Fürstin, ohne sich darum zu bemühen, aus dem Herzen des Grafen. Nachdem diese zu rechter Zeit noch ihre eifersüchtigen Rachegedanken aufgegeben hat, steht der Vereinigung der Gärtnerstochter mit dem Grafen, der nun ein neues Leben voll gesunder, freier Thätigkeit zu beginnen gedenkt, nichts mehr im Wege. Allerdings ist damit, was der Dichter auch selbst gefühlt hat; keineswegs der Zweifel beseitigt, ob der gebesserte Held auch
Bellnhausen, 23. Januar 1899. Der Waldvorftand:
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Gestorbene.
Januar: 17. Heinrich Dech III., 71 Jahre alt.
Spichlm irr ntrrinigfen frrakfarttr StMpater.
Opernhaus.
Dienstag den 24. Januar: Trompeter von Säkkingen. Mittwoch dm 25. Januar, nachmittags 31/« Uhr: Aschenbrödel. Donnerstag dm 26. Januar: Die Abreise. Hierauf: Josef tn Aegypten. Freilaa dm 27. Januar: Zur Feier des Aller- böchften Geburtstages Seiner Majettät deS Kaisers und Königs Wilhelm II. Tannhäuser. SamStag den 28. Januar, nachmittags 3Vi Uhr: Aschenbrödel. Abends 7 Uhr: Hänsel und Gretel. Die Verlobung bet der Laterne. Sonntag dm 29. Januar, nachmittags 3»/, Uhr: Aschenbrödel. Abends 7 Uhr: Carmen.. Montag den 30. Januar geschlossen. DtenStag den 31. Januar: Das Unmöglichste.
Schauspielhaus.
DtenStag den 24. Januar: Emilia Galotti. Mittwoch den 25. Januar: Zaza. Donnerstag dm 26. Januar: Fuhrmann Henschel. Freitag den 27. Januar: Zur Frier des Allerhöchsten Geburtstages Seiner Majestät des Kaisers unv Königs Wilhelm II. Minna von Barnhelm. SamStag den 28. Januar: Herostrat. Sonntag dm 29. Januar, nachmittags 3»/, Uhr: Im weißen Rößl. Abends 7 Uhr: Fuhrmann Henschel. Montag dm 30. Januar: Herostrat.
Verkehr, Land- und Volkswirtschaft.
Gießen, 24. Januar. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. JL 0.75—0.85, Hühnereier per St. 7—8 2 St. 00—00 Enteneier per St. 8—9 Gänse«
eier per St. 14—15 Käse 1 St. 5—8 Käsematte per St. 3
Erbsen per Liter 20 H, Linsen per Liter 30 Tauben per Paar
JL 0.80—1.00, Hühner per St. A 1.10—1.30, Hahnen per Stuck JL 1.00—1.60, Enten per St. A 1.90—2.20, Gänse per Pfund A 0.50—0.60, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 Kuh- und Rindfleisch per Pfd. 62—64 H, Schweinefleisch per Pfd. 68—76 H, Schweine« fleisch, gesalzen, per Pfd. 80 H, Kalbfleisch per Pfd. 64—66 Hammelfleisch per Pfd. 50—70 H, Kartoffeln per 100 Kilo 6.00 bis 6.50 A, Weißkraut per St. 00—00, Zwiebeln per Str. A 6.50—0.00, Milch per Liter 16
Dauer der Marktzeit von 8 Uhr Morgens bis 2 Uhr Nachmittags. Während der ersten 3 Stunden der Marktzeit darf im llmherziehen nicht feilgeboten werden.


