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24/11/1899 Erstes Blatt
 
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der Schwierigkeit und dem Gewicht dieses Problems find hierfür drei Referenten in Aussicht genommen; an erster Stelle Geheimrat Professor Dr. Adolf Wagner Berlin, außerdem ein Missionsleiter und ein Nationalökonom.

lieber den Vorgängen im Kolonialrat und den Gründen, die zu der entscheidenden und den deutschen leitenden Kreisen durchaus unerwarteten Wendung in der Samoafrage führten, ruht noch ein gewisses Dunkel. Sicherlich aber trägt zu der Aufhellung desselben die uns völlig verbürgt zugehende Mitteilung bei, daß Graf Bülow selbst in der vielbesprochenen Sitzung die Notwendigkeit, Samoa preiszugeben, durchaus als feststehend hingestellt hat, wie ja auch sowohl die plötzliche Berufung des Kolonialrates, als das unerwartete Erscheinen des Staatssekretärs an der Seite des Herrn v. Buchka darauf hinweist, daß es sich damals um endgiltige Beschlüsse han­delte, die, durchaus unpopulär, dem Grafen Bülow in dem Kolonialrat eine Art Koulisse geben sollten. Wenn dennoch die von uns unmittelbar nach dem Eingang der Londoner Zugeständnisse signalisierte Wendung eintrat, so war Graf Bülow von dieser Wendung ebenso überrascht, wie Herr v. Eckardstein, der Schwiegersohn des Herrn Maple, der in London eine wenig nützliche Thätigkeit entfaltet hatte. Das Verdienst an dem Erfolge gebührt neben den Buren dem deutschen Botschafter in London, Grafen Hatzfeld und der vom Kaiser selbst in der Frage der englischen Reise einge­nommenen zögernden Haltung.

Magdeburg, 21. November. Zum Fall Hoens- broech wird derMagdeb. Ztg." geschrieben:

Zu dem Bericht über die Verhandlung der Privat­klagesache des Herrn von Pokorny gegen Professor Bey sch lag hat dieGermania" von vornherein den Zusatz gemacht:Diese Behauptung des Rechtsanwalts Keil ist unwahr." In der nächsten Nummer war sie so freundlich, die Möglichkeit zuzugeben, daß meine Erklärung auf einer falschen Information seitens des Herrn Prof. D. Beyschlag oder seitens des Grafen Hoensbroech beruhen könne; daher die öffentliche Aufforderung an uns drei.

In Wahrheit liegt die dritte Möglichkeit vor: Der von derGermania" gebrachte Bericht über die Ver­handlung ist in diesem Punkt unrichtig. Ich habe that« sächlich nicht von dem Chefredacteur derGermania" gesprochen und von dessen angeblicher Erklärung, v. Pokorny habe sich zeitweilig in dem Bureau derGermania" auf­gehalten, sondern ich habe den Inhalt eines mir vor­liegenden Pfändungs-Protokolls wiedergegeben. Danach hat der Gerichtsvollzieher Bußler, Berlin, Zimmerstraße 81 a, am 2. November 1889 wegen der seitens des Herrn v. Pokorny dem Grafen Hoensbroech zu erstattenden außergerichtlichen Kosten im Betrage von 872 Mk. die Pfändung gegen v. P. im Redaktionsgebäude der ZeitungGermania" versucht. Er hat dabei den Direktor der Aktiengesellschaft ZeitungGermania" an­getroffen, der ihm erklärt hat:

v. Pokorny hat vor einigen Tagen sich hier in Berlin aufgehalten, besitzt aber in unserem Hause weder eine Wohnung, noch ein Geschäftslokal."

Ich habe daraus den Schluß gezogen, daß immerhin noch vor kurzem eine gewisse Verbindung zwischen v. Pokorny und dem genannten Herrn Direktor bestanden hat, da sonst gar nichts über den Aufenthalt des angeblich in England befindlichen, aus Ungarn stammenden v. Pokorny zu er­mitteln gewesen ist. Hochachtungsvoll

Dr. Keil.

Ausland.

Wien, 22. November. Aus den Berichten über die bisherigen Audienzen der verschiedenen Partei­führer beim Kaiser ist ersichtlich, daß der letztere an dem parteilosen Ministerium nur so lange festhält, bis auf einer parlamentarischen oder nationalen Verständigung die Möglichkeit eines andern Regierungs-Systems sich entwickelt. Die gegenwärtige Majorität des Abgeordnetenhauses ist aber vom Kaiser keinesfalls als Grundlage für ein künftiges Ministerium in Aussicht genommen.

Die Vermählungsabsichten der Kron­prinzessin Stephanie scheinen nunmehr definitiv auf gegeben zu fein. Wie derFigaro" aus vatikanischen Kreisen erfährt, sei es den Vorstellungen ihres Vaters, des Königs der Belgier, und des Papstes gelungen, die verwitwete Kronprinzessin von ihrem Heiratsplane abzu­bringen.

Budapest, 22. November. Zwischen den beiden Quoten- Deputationen wurde heute mittag eine Einigung er zie lt.

Brüssel, 22. November. Der Vertreter Transvaals, Dr. Leyds, hat dem Vorsitzenden des Pariser Ge­meinderates einen Dankbrief gesandt wegen des Votums, welches der Gemeinderat am 6. d. M. zu gunsten der Buren angenommen hatte.

Paris, 22. November. Der Kriegsminister wird der Kammer in Form eines Gesetzentwurfes folgende Um­gestaltung des Militär-Strafgesetzbuches unter­breiten: 1. Zuständigkeit der gewöhnlichen Tribunale für sämtliche Rechtsvergehen in Friedenszeit. 2. Befugnis des Kassationshofes, Urteile des Kriegsgerichtes zu kassieren. 3. Zulassung von mildernden Umständen in Friedenszeit. 4. Geheime Beratung der Kriegsgerichte. 5. Zusammen­stellung der Militärgerichte.

London, 22. November.Daily Telegraph" meldet aus Kairo: Aus zuverlässiger Quelle verlautet, daß die englischen Truppen in das Gebiet von Wadai, welches das Hinterland von Tripolis bildet, eingedrungen find. Dieses Hinterland ist dem anglo-französischen Ver­trage zufolge den Franzosen als Einfluß-Sphäre zuerkannt worden.

* Vom Kriegsschauplatz.

Die Aussichten der Engländer.

Man gewinnt immer mehr die Ueberzeugung, daß die Engländer an keiner Stelle den Buren mit einjer starken Uebermacht werden entgegentreten können, und vermag den Gedanken nicht abzuweisen, daß die Eng­länder auch mit der 5. Division, die jetzt aufgestellt wird, keine nennenswerten Erfolge über die Buren davontragen werden. Auch in England gibt man gelegentlich ähnlichen Erwägungen Raum, aber man tröstet sich bann schnell mit der Zuversicht, daß das Kriegsamt im Notfälle weitere Divisionen mobil machen wird. Dem gegenüber ist es an­gebracht, sich einmal klar zu machen, wie groß die militärische Leistungsfähigkeit Englands über­haupt noch ist, d. h. wie viel Truppen ohne Gefährdung der sonstigen Interessen Großbritanniens noch nach Süd­afrika entsandt werden können.

Für die Mobilmachung der fünften Division, die nach den Niederlagen bei Glencoe und Ladysmith angeordnet wurde, kommt vor allem die Thatsache in Betracht, daß sich zur Zeit nur noch 41 Infanterie-Bataillone im Vereinigten Königreich befinden. Diese Bataillone, die als Ersatzba­taillone für die im Ausland stehenden Feldbataillone anzu­sehen sind, sind, wie in derMünchner Allg. Ztg." von einem militärischen Sachverständigen dargethan wird, au ausgebildeten Mannschaften so schwach, daß der für einen Feldzug verwendbare Bestand kaum erheblich über 300 Mann für das Bataillon betragen dürfte. Von diesen 41 Ba­taillonen sind nun 12 in der Mobilmachung begriffen, d. h. sie müssen durch einberufene Reserven von 300 auf 1000 Mann ergänzt werden. Berücksichtigt man, daß dazu schon ältere Jahrgänge eingezogen werden müssen, bei denen über 25 vom Hundert wegen Untauglichkeit auszufallen pflegen, so werden für die fünfte Division über 10 800 Reservisten herangezogen werden müssen. Da im ganzen 90 000 Re- servissen vorhanden sind und davon bereits 56 000 Mann für Südafrika verbraucht sind, so verbleiben nach Beendig­ung der Mobilmachung der neuen Division an Truppen des stehenden Heeres und deren Reserve nur noch im ganzen etwa 42 000 Mann.

Aus dieser Aufstellung ergibt sich, daß England mit der Aufstellung einer 5. Division bereits das Aeußerste gethan hat, was es innerhalb des Rahmens seines stehenden Heeres und der gesetzlichen Bestimmungen über Verwendung von Truppen im Auslandsdienste ohne völlige Entblößung des Mutterlandes von aktiven Truppen­teilen zu leisten vermag. Nun kann Großbritannien zwar ein zweites Armeekorps an Infanterie aufstellen; damit ist aber auch sein gesamter Vorrat an Reservisten und Linien­truppen völlig erschöpft. Würden auch diese Neuformationen in das Ausland entsendet, dann befänden sich im vereinigten Königreiche nur mehr Milizformationen. Da es nun aus genugsam bekannten Gründen ganz ausgeschloßen erscheint, daß Irland von Truppen völlig entblößt wird, so er- giebt sich als weitere Folge, daß die nach Mobilmachung der 5. Division noch verbleibenden 29 Linienbataillone un­bedingt im Heimatlande, das heißt Irland, zurückbehalten werden müssen, daß also für den Burenkrieg von dorther weitere Truppen nicht verfügbar gemacht werden können. Es ist überdies in Rechnung zu setzen, daß die bereits in Südafrika verwendeten Truppenkörper so stark mit Artillerie und Reiterei ausgestattet sind, daß ein etwa mobil gemachtes zweites Armeekorps in diesen beiden Truppengattungen weit hinter seiner planmäßigen Stärke zurückbleiben müßte.

Diese nüchternen Darlegungen beweisen, daß die mili­tärische Lage der Engländer auch nach dem Eintreffen aller beschlossenen Truppenverstärkungeu nicht annähernd so gut sein wird, wie die in militärischen Dingen häufig schlecht unterrichtete englische Presse hofft, und sie bestätigen, wie sehr im Recht Lord Wolseley mit seinem Zugeständnis war, daß man sich in einen Krieg eingelassen hat, ohne über die Streitkräfte des Gegners im Klaren zu fein.

Ist Ladysmith gefallen?

läßt sich allerdings immer noch nicht mit absoluter Sicher­heit beantworten. Wie dasBerl. Tgbl." mitteilt, ver­lautete zwar am Montag abend in Berliner Bankierkreisen, welche mit London in Verbindung stehen, ebenfalls, daß die Stadt kapituliert habe, allein eine authentische Be­stätigung liegt bis jetzt nicht vor. Die Londoner Abend­blätter vorn Montag kündigen sogar eine neue Schlacht an, die am Mittwoch voriger Woche ftnttgefunben haben soll. Sie veröffentlichen eine aus Estcourt vorn 20. November dadierte Depesche, nach welcher es heißt, daß der Kampf von Tagesanbruch bis 2 Uhr nachmittags dauerte. An dem Kampfe sei nur Infanterie beteiligt gewesen, viele Buren seien getötet, eine erhebliche Anzahl gefangen.

Das sind natürlich Aufschneidereien, mit denen die Londoner Blätter ihr Publikum über die verzweifelte Lage, in der sich die Armee des Generals White, wenn dieselbe wirklich noch bestehen sollte, jedenfalls befindet, zu trösten suchen. Würden die Truppen Whites noch zu Besorgnissen Anlaß geben, so könnten nicht so große Burenmassen nach Süden gehen. Es ist überhaupt fraglich, sicherlich noch nicht aufgeklärt, ob seit dem 9. November noch Kämpfe vor Ladysmith stattgefunden haben.

Die neuesten Meldungen.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Loudon, 21. November. Der Berichterstatter des Standard meldet ans Ladysmith vom 17. November: Die Ankunft eines Teils der Entfatztruppen in Estcourt habe die Pläne der Buren gänzlich geändert. Joubert habe sich nach Süden gewendet, um die Vereinigung der Entsatz- kollonne unter General Clery mit Whites zu verhindern; die Besatzung sei im Besitz genügender Mund- Vorräte und Munition (?), das Bombardement nehme

seinen Fortgang, richte aber verhältnismäßig wenig Schaden an. Die Recognoscierung am 14. November zeigte, daß die Buren die Straße nach Colenso in großer Stärke besetzt halten. Bei Annäherung der Entsatz­brigade wird ein entscheidendes Treffen erwartet. Nach einer Drahtmeldung aus Estcourt vom 18. November treffen dort beständig Verstärkungen ein. Der Vorstoß dürfte in wenigen Tagen erfolgen. Südlich vo« Tugelaf luß zerstörten die Buren die Eisenbahn an verschiedenen Punkten. Sonntagabend fand südlich von Estcourt ein unerhebliches Scharmützel statt.

London, 21. November. Die Abendblätter veröffent­lichen eine Drahtnachricht anS Estcourt vom 20. d. M., in der berichtet wird, es sei nunmehr bekannt ^. worden, daß General Joubert mit seiner gesamten Streitmacht südlich nach Estcourt vorrückt. Die Belagerung Lady­smiths sei wahrscheinlich aufgehoben worden. (Sott die letztere Bemerkung vielleicht ein geblümtes Eingeständ­nis der Kapitulation sein? Die Red.)

Estcourt, 20. November. Der Feind, der zehn Meilen nordwestlich vonEstcourtAufstellunggenornmen hat, hat sich nicht aus seiner Stellung locken lassen. Am Mooiflusse soll ein Gefecht in der Richtung nach Süden im Gange sein. Die südlich von Ladysmith stehenden Buren sind eifrig mit Fouragieren auf den Gehöften be­schäftigt.

Durban, 21. November. Nach einer Drahtnachricht desNatal Advertiser" ans Estcourt haben etwa 700 Buren, von Weenen kommend, gestern eine starke Stellung bei Turners Farm auf dem Hochlande, etwa 14 Meilen südlich vonEstcourt, nordwestlich des Mooi-Flusses, besetzt. Britische berittene Infanterie und Karabiniers aus Estcourt verwickelten den Feind in ein Gefecht. Der Feind, der einen Verlust von drei Mann, einschließlich des Führers, erlitten haben soll, zog sich zurück und nahm von der Farm 200 Stück Vieh mit.

Die Stadt Estcourt liegt an der Vereinigung des Bushman und Little Bushman River, der von einer Eisen­bahnbrücke mit fünf Oeffnungen überspannt wird. In Est­court, das 300 Einwohner zählt und eine öffentliche Bib­liothek und eine Kirche besitzt, befindet sich der Sitz des Gerichtes für die Grafschaft Weenen. Das angebliche Fort Durnford, das die Stadt beherrscht, ist nur eine so­genannte Defensions-Kaserne mit einem Belegraume von 50 berittenen Polizisten.

Capstadt. 16. November. Die in Johannesburg er­scheinendenStandard and Diggers News" erklären die Nachricht, daß die Regierung der Südafrikanischen Republik die Goldminen zerstöre, für unbe­gründet und bemerken, die Minen seien im Betriebe, und das Gold werde für die Zwecke der Verteidigung der Un­abhängigkeit des Landes benutzt. Nach Beendigung des Krieges werde das Geld zurückgezahlt werden, und die Aktionäre in Europa könnten beruhigt fein, daß dann keine Minen zu Grunde gerichtet seien.

Westlicher und südlicher Kriegsschauplatz.

London, 20. November. Nach einerReuter"-Mel- dung aus Capstadt vom 15. November ist der Einfall der Buren in die Kapkolonie jetzt eine vollen­dete Thatsache. Es besteht kein Zweifel, daß Versuche gemacht werden, die Fahne des Aufruhrs in der ganzen Kolonie zu entfalten. Die Aussichten der Buren auf Erfolg sind schwer zu beurteilen, viele Holländer sind ohne Zweifel aufgeregt durch die Anwesenheit der Buren. Darunter befinden sich zahlreiche, welche, so lange die Buren noch auf der anderen Seite des Flusses sich be­fanden, nie daran gedacht haben würden, zum Feinde über­zutreten. Näheres über ihre Haltung muß abgewartet werden, bevor sich irgend etwas hinsichtlich der Möglichkeit eines holländischen Aufstandes sagen läßt; die Militärbe­hörden am Cap halten jede Vorwärtsbewegung der Truppen möglichst geheim. Das Publikum bleibt vollständig im Dunkel über den Bestimmungsort einzelner auf den Kriegs­schauplatz gesandter Regimenter.

London, 21. November. Eine Kapstädter Drahtmel- bung besagt, daß die Buren bei Kuruman (Britisch- Betschuanaland) von den britischen Truppen ge­schlagen wurden. (?) Einzelheiten darüber werden nicht gemeldet. Der Einfall der Buren in die Kap- Kolonie nehme größeren Umfang an. Die besetzten Städte würden systematisch unter die Herrschaft des Frei­staates gestellt. Der Aufruf an die Afrikander, sich den Buren anzuschließen, sei bisher ergebnislos geblieben.

OranjeRivier, 21. November. Die Buren bei Bel­mont sollen 1200 Mann stark sein.

London, 21. November. DasReuter'sche Bureau" berichtet aus Naauwpoort unter dem 15. d. M.: Zur Verstärkung der 1300 Buren, die Colesberg bereits be­setzt haben, werden noch 1500 erwartet. Die Buren sind vorzüglich beritten und haben genügend Munition und 20 Wagen mit Proviant. Die Buren sind von bewaffneten schwarzen Dienern be­gleitet.

Telegramme.

London, 23. November. Nach einer amtlichen Sta­tistik, die in Prätoria ausgegeben wurde, betragen die Verluste der Buren bisher 90 Tote und 200 93er» wundete. Von den letzteren sind indes eine Anzahl be­reits wieder genesen und kämpfen wieder mit.

London, 25. November. Eine Meldung aus Mafe- king berichtet, daß am Montag nachmittag die Engländer ein heftiges Feuer gegen die Buren begonnen haben. Die Buren beantworteten dasselbe mit ihren Geschützen, worauf die Engländer das Feuer bald einstellten. Die Bure» hatten nur einen Verwundeten.

Prätoria, 23. November. General Joubert hat die Engländer, welche einen Angriff machten, nach dem Tugela-Flusse zurückgeworfen.