Ausgabe 
24.6.1899 Erstes Blatt
 
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Jedoch soll auch Tanu nicht König werden, vielmehr ist die gänzliche Beseitigung der Königswürde beschlossen worden. Der Oberrichter und die Munizipalbeamten üben bis au weiteres ihre bisherigen Funktionen aus. Dr. Sols hat den Posten des Munizipalpräsidenten übernommen. Das englische KriegsschiffPorpoise" ist am 8. Juni in der Richtung nach den Fidschi-Inseln abgegangen. Die Stadt und das Land nehmen wieder ein normales Aussehen an. Zu diesem Ergebnis der Verhandlungen betnerkt ein Artikel derTimes": Wenn dahin gewirkt werden kann, daß die neuen Vereinbarungen auf Samoa eine Zeit lang, da ihre Ausführung in den Händen eines neuen Personals liegt, schonend durchgeführt werden, wird die Thätigkeit der Kommission keineswegs unwirksam gewesen sein, und sie kann durch nachfolgende direkte Verhandlungen zwischen den drei Mächten eine Fortsetzung und Ergänzung auf breiterer Grundlage erfahren.

Das Jesuitengesetz und die Schutzgebiete. Die Erklärung des Staatssekretärs von Bülow, das Jesuitengesetz gelte für die deutschen Schutzgebiete nicht, beruht auf der Thatsache, daß die deutschen Schutzgebiete zwar völkerrechtlich einen Teil des Deutschen Reiches bilden, nicht aber staatsrechtlich. Denn Artikel 1 der Reichsver- faffung, der vomBundesgebiet" handelt, zählt eben nur die 25 deutschen Staaten auf, die das Deutsche Reich bilden. Staatsrechtlich gehört außer ihnen noch Elsaß-Lothringen und Helgoland zum Bundesgebiet; die Reichslande wurden durch das Reichsgesetz vom 9. Juni 1871, Helgoland wurde durch das Reichsgesetz vom 15. Dezember 1890 mit dem Reiche vereinigt. Die Schutzgebiete aber gelten nur aus­nahmsweise, soweit es durch Gesetz ausdrücklich bestimmt wird, als Bundesgebiet. Eine solche ausdrückliche Be­stimmung giebt es in Bezug auf das Jesuitengesetz nicht. Da nun letzteres in seinem § 1 wörtlich lautet:Die Orden der Gesellschaft Jesu und die ihm verwandten Orden und ordensähnlichen Kongregationen sind vom Gebiete des Deutschen Reiches ausgeschlossen" gilt das Jesuitengesetz für die deutschen Schutzgebiete nicht.

Die VereinfachungdesSchreibwerks treibt, wie dieK. Z." bemerkt, eine Reihe von Behörden jetzt schon soweit, daß sie es nicht der Mühe wert halten, ihre Verfügungen und Mitteilungen handschriftlich zu unter­zeichnen, sondern den faksimilierten Namen unter das Schrift­stück setzen, gleichviel ob es an vorgesetzte, gleichstehende oder untergeordnete Amtsstellen gerichtet ist. Abgesehen von einer gewissen Unhöflichkeit, die mit dieser Form des Voll­zuges verbunden ist, hat die Sache doch auch ihre rechtlichen Bedenken. Ein amtliches Schreiben, das nicht von dem zu­ständigen Beamten eigenhändig vollzogen ist, hat keine Rechts­verbindlichkeit, denn der Name des Beamten kann von jedem Bureaudiener unter eine Sache gestempelt werden. Im Streitverfahren könnte dieser Ersatz der eigenhändigen Unterschrift leicht zu Weiterungen führen. Einen Vorteil hat die Sache allerdings für den Empfänger, indem die faksimilierten Unterschriften leserlich sind, was man von den eigenhändigen nicht immer sagen kann.

ArkÄmS.

Wien, 22. Juni. Die österreichischen Zeitungen klagen über die überhandnehmende Unkenntnis der deutschen Armeesprache. Alljährlich sei es kläglicher mit den zu den Aufnahmeprüfungen der Kadettenschulen und Militär­realschule erscheinenden bestellt und namentlich die Unfertig­keit im Gebrauch, ja die völlige Unkenntnis der deutschen Armeesprache biete bei diesen Prüfungen fast unübersteigliche Schwierigkeiten. Deshalb seien vor einiger Zeit sogenannte Vorbereitungsklassen für solche Kadettenschulaspiranten be­schlossen worden, die noch nicht den Anforderungen (nament­lich in sprachlicher Hinsicht) genügen. Auch die Errichtung von Vorbereitungsklassen für die Militärrealschulen erscheine notwendig. Ueber tschechische Erfolge im deutschen Sprach­gebiet berichtet. die tschechischePolitik": In der Ortsge­meinde Vierhöf mit 2000 Einwohnern, die unmittelbar an Budweis grenzt, fanden eben die Gemeindewahlen statt. Nach hartem Kampfe gelang es den Tschechen, den ersten Wahlkörper zu gewinnen und in den zwei anderen Wahl­körpern solche Minderheiten zu erzielen, daß der Ausgang der nächsten Wahlen zu Gunsten einer tschechischen Mehrheit schon heute zweifellos erscheint. Die Budweiser deutsche Sprachinsel, von der noch Dr. Herbst in seiner bekannten Schrift über die nationale Abgrenzung so viel Aufhebens machte, schmilzt immer mehr zusammen, denn auch andere deutsche Gemeinden im Budweiser Gebiete weisen bereits, wie Budweis selbst, eine tschechische Bevölkerungsmehrheit auf, die schließlich auch politisch und repräsentativ zur Gel­tung kommen wird. Eine in Wien erschienene Schrift, die dem Abgeordneten Rutowski zugeschrieben wird, rät dem Polenklub, mit den Deutschen zusammenzugehen. Man stutzt einen Augenblick und dann wirft man die Schrift bei Seite.

Prag, 22. Juni. Kardinal Schönb orn ist an Lungen­entzündung erkrankt.

Paris, 22. Juni. Der bisherige Direktor der Marine- Artillerie, General Cuverville, richtete infolge seiner von Lockroy verfügten Versetzung in den Ruhestand ein Schreiben an Loubet, in welchem er gegen diese Versetzung energisch protestiert. Als Antwort verfügte Lockroy die sofortige Versetzung des Generals, welcher in Zellenhaft genommen wurde.

Paris, 22. Juni. Das Ministerium Waldeck- Rousseau ist nunmehr endgültig gebildet. Waldeck- Rousseau übernimmt das Präsidium und Innere, Delcassö Aeußeres, General Galtet Krieg, Monis Justiz, Millerand Handel, Baudin Oeffentliche Arbeiten, Decrais Kolonieen, L!aneffan Marine, Leygues Unterricht, Jean Dupuy Land­wirtschaft, Cmllet Finanzen. Die neuen Minister begaben sich um 6 Uhr ms Elysee und stellten sich dem Präsidenten Loubet vor.

London,22. Juni. Graf Hatzfeld hatte eine längere Unterredung mit Salisbury über die englisch-deutsche Handelsvertrags-Angelegenheit sowie über Samoa.

London, 22. Juni. DieTimes" melden aus Apia: Die Kommission würde demnächst Schritte ergreifen, um den Rücktritt des Oberrichters Chambers und des amerika­nischen Konsuls herbeizuführen. Die Kommission hofft, ihre Arbeiten bis Ende Juni zu beendigen.

Petersburg, 22. Juni. Die Großmächte beraten wegen eines Kollektivschrittes in Konstantinopel, damit die Pforte durch die Schaffung von Kontrol-Organen eine gründliche Durchführung der Sicherheitsmaßregeln in den türkischen Provinzen eintreten lassen könne, und jede weitere Grenzverletzung und Bedrohung des allgemeinen Friedens beseitigt werde.

Petersburg, 21. Juni. Aus St. Petersburg wird der T. R. geschrieben: Am 12. Juni ist das Studienjahr der russischen Universitäten geschlossen, das neue beginnt am 1. September. Die Regierung hat demnach ein paar Monate Zeit, sich zu überlegen, was sie im Winter mit ihren Hochschulen anfangen will. Aber wenn ihr zu dieser Ueberlegung ebenso viele Jahre zur Verfügung ständen, so würde sie doch zu keinem Entschluß kommen, da in dieser Frage die vollendetste Ratlosigkeit herrscht. Man will sämt­liche Universitäten wieder eröffnen und weiß doch ganz genau, daß nach vier Wochen der Skandal wieder losgeht. Eine ganze Reihe zum Theil höchst sonderbarer Pläne zur Ver­meidung der Unruhen ist aufgetaucht. Die einen sehen die Hilfe lediglich in der verschärften Ueberwachung in der Universität selbst und im Verkehr der Studenten. Sie wünschen eine Vermehrung der Inspektoren die nebenbei das gleiche Gehalt wie der Rektor beziehen und eine förmliche Polizeiwache in oder unmittelbar bei dem Univer­sitätsgebäude. Ferner soll die Wohnungsfrage der Studenten so geregelt werden, daß die polizeiliche Aufsicht leichter wird, als bisher. Ebenso ist die Erschwerung der Immatrikulation notwendig. In Dorpat muß schon jetzt jeder Student bei seiner Immatrikulation schriftlich auf Ehrenwort erklären, daß er sich nicht an studentischen Unruhen beteiligen wird, zudem hat er drei Photographien mit eigener Unterschrift einzureichen, von denen eine sofort auf die Polizei wandert. Für die großstädtischen Hochschulen hält man noch ein halbes Dutzend solcher anmutigen Maßregeln bereit, die den Studenten einfach zum Polizeigefangenen machen. Andere Leute wollen nur immer eine Fakultät in einer Stadt haben, um dadurch die Anhäufung der Studenten zu verhindern, wieder andere fordern die Verlegung der Hochschulen von Petersburg, Moskau und Odessa nach Kleinstädten mit starker Garnison. Es gibt aber in den maßgebenden Kreisen auch verständige Männer, die gern für eine freiheit­lichere Entwicklung des Universitätslebens eintreten würden, wenn sie sich nur den geringsten Erfolg davon versprächen. Aber sie sagen mit Recht, daß die Studenten sich längst nicht mehr mit studentischen Forderungen begnügen, die man in Erwägung ziehen könnte, sondern politische Rechte beanspruchen, die in einer absoluten Monarchie für keinen Menschen denkbar sind. In dieser Richtung hat das Ein­dringen der Sozialdemokratie in die Reihen der Studenten etwa seit 1895 viel verheerender gewirkt, als seiner Zeit der Nihilismus. Es fehlt den Studenten jede Fähigkeit, soziale Fragen ernsthaft zu beurteilen und ist in den Köpfen ein heilloser Wirrwarr entstanden. Da die Leute selbst nicht wissen, was sie wollen, wird das der Regierung sehr schwer gemacht, erfüllbaren Wünschen entgegenzukommen. Wie es heißt, sollen die Hochschulen und die verwandten Institute, auf denen es ebenso schlimm zugeht, sofort für das ganze Semester geschlossen werden, sobald die geringsten Unruhen ausbrechen. Ebenso werden die Skandalmacher auch ferner sofort unter Verlust ihrer Vergünstigungen unter das Militär gesteckt. Man wendet solche Eisenbart-Kuren an, weil man um andere thatsächlich in Verlegenheit ist. Nach neueren Nachrichten hat der Minister für Volksaufklärung, Geheimrat Bogoljepow, sämtliche Rektoren der russischen Universitäten nach Petersburg berufen, um über die wichtigsten Fragen des Universitätslebens zu beraten.

DerEvening Post" wird aus Washington ge­meldet, man spreche dort an hoher Stelle davon, daß russische Agenten mit amerikanischen Geschützfabriken über chleunige Lieferung von 100 Batterien schnellfeuernder Feldgeschütze, im Ganzen 600, verhandeln. Die Kosten ollen 600 Millionen Dollars betragen. Und die Ab­rüstungskonferenz?________________________________

Lokales und Provinzielles.

Gießen, den 23. Juni 1899.

* Die Besserung in dem Befinden Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs hat auch in den letzten Tagen wieder erfreuliche Fortschritte gemacht. Die Kräfte haben bereits o zugenommen, daß Seine Königliche Hoheit seit mehreren Tagen das Bett auf längere Zeit verlassen können.

* Ordens-Verleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 18. Juni dem Hauptmann a. D. v. Gordon, seither Kompagniechef im 5. Großh. Infanterie-Regiment Nr. 168, das Ritterkreuz 1. Klaffe des Verdienstordens Philipps des Großmütigen zu verleihen geruht.

* Kirchliche Dieustnachrichten. Seine König!. Hoheit der Großherzog hat dem Pfarrverwalter Karl H a n st e i n zu Horrweiler die evangelische Pfarrstelle daselbst, dem Pfarrer Gustav Naumann zu Heidelbach, derzeit Pfarr­verwalter zu Gelnhaar, die evangel. Pfarrstelle zu Gelnhaar übertragen; dem Rechner des evangel. Zentralkirchenfonds und Hauptrechner der allgemeinen geistlichen Witwenkasse, Steuerassessor Adam Fuchs zu Darmstadt den TitelRent­amtmann" verliehen. Ernannt wurden: Pfarrvikar Krauß zu Düdelsheim zum Verwalter der Pfarrstelle zu Schöllenbach - Bullau; Pfarrverwalter Schultheiß zu

Heuchelheim zum Pfarrvikar in Düdelsheim- . 233 ex geI zu Vilbel zum Verwalter der Psarrü'ps? Bockenheim und Wonsheim. Planstellen zm

** Reue 50 Markscheine. Der öffentlich eine Bekanntmachung, R-ichskassenscheiue zu fünf.9f werden. 189 ousfe

" Ab°-n-«-utS.K°iizert. Das qeftrigt< ,, ments-Konzert unserer Regimeutrküd.ii der ungünstigen Witterung halber nicht in gtls2 sondern im Saale stattfand, war recht Qut 1 sanden die trefflichen Leistungen d-r Kapcll? verd haltenden Beifall.

" Kunstverein. In der Gemälde-Aus»^ im Turmhaus am Brand hat diese ffin*. größerer Wechsel der Gemälde ftatlqtfunbm , diesmal befinden sich unter den neu QutaMt'\ wieder eine große Anzahl hochinteressanter Stiirf ' Teil derselben verbleibt nur bis Ende nächster Ausstellung. Das große GemäldeDie §tum^ Serails" von P. Bouchard, Paris, 'wird v nur noch kurze Zeit ausgestellt bleiben.

* Schützeusest.Postkarlen. Es ist selbstverständl. - bei einem Feste, welches monatelang die Gemüter 1 alle Hände beschäftigt und so groß angelegt ist yJ" Schützenfest, auch die illustrierten Postkart fehlen dürfen. Uns liegt eine solche Postkarte vor' -' die Firma Ernst Balser hier, den Festbesuchern ru gedenkt. Auf der Karte kommt bildlich so »emL zum Ausdrucke, was sich auf das Fest bezieht- tV" brüderung Badens, Bayerns und Hessens ist durch H prächtige Wappen angedeutet, während das Wappen v-. - über dem Bilde der Stadt selbst angebracht ist. Den ' punkt der Karte nimmt das farbige Schützenwapvi' Die untere linke Ecke bewacht ein Schütze in akt'- i Tracht. Ferner enthält die Karte niedliche, aC:- detailliert ausgeführte Abbildungen des PorW i? Grünberger Straße und des Gabentempels.

wird die Karte noch dadurch wertvoll, daß bit ' gedruckt ist. Wie wir vernehmen, werden dir Marken'! des Postamts auf dem Festplatz auch mit tinim VS r Stempel versehen.

* Einheitliche Dekoration des SelterswA Aus»- des Schützenfestes wird unsere HauptgeschästSstrax, Selters weg, einheitlich durch die Gärtner Beck i. Georg gemeinsam für Rechnung der Anwohner gesyr werden. Von einem kleinen Kreis der Geschäfts!^ geregt, fand die Idee, gemeinsam diesen Straßen^- . schmücken, allgemeinen Anklang. Nach dem vorli^ Kostenanschlag wird die Umwandlung der Straße in 11 Laubengang ca. 700 Mk. kosten, welcher Betrag m : Hausbesitzern und Miethern bis auf einen unbede i:: - Rest bereits gedeckt ist.

** 17. Verbandsschießen. Mißverständnissen bei L. von Familienkarten vorzubeugen, bemerken ivi- i die zur Familienkarte bestimmten Beikarten nur st Mitglieder eines und desselben Hausstandes^ geschlossen Söhne über 18 Jahre) ausgestellt werden

** SchönschreibKursus. Wir erlauben uns. noir.i auch an dieser Stelle auf die täglich wachsenden &f des Spezialisten Herrn Germeshausen, wohndt- Sächsischen Hof", aufmerksam zu machen. Herr Ge­häusen unterrichtet durch seine eigenartige Mchsc ii wie Jung mit gleich gutem Erfolge, und können wir Schreibkurse des Herrn Germeshausen nur emMen.

** Zum Perkeo. Am ersten Juli wird Herr Peter im früher Weißbäcker'schen, jetzt Blödner'schen Hauser in demselben neu uno stylgerecht eingerichtete Rest«! eröffnen. Die dem Gambrinus geweihte Stätte roit NamenZum Perkeo" erhalten. Clemens Perkeo, da i Tirol gebürtiger Zwerg, war Anfang des 18. Jahrh^ Hofnarr des Kurfürsten Karl Philipp zu Heidelbm 1 machte sich durch seinen übergroßen Durst bekannt, tvfr- ihn Victor von Scheffel im Gaudeamus besungei - Seine in Holz geschnitzte Figur befindet sich gegcniibc » berühmten großen Faß im Schloßkeller zu ^eibelbr welcher Stadt übrigens ihm zu Ehren ebenfalls eint Quelle seinen Namen trägt und dadurch auf O Mufensöhne, aber auch auf die Philister eine ftai£ ziehungskraft ausübt.

** Wirtschafts-Uebergabe. Wie wir hören, ist he^- altbekannte Gasthofzum Löwen" an Herrn H- Ar-!! langjähriger Oberkellner im alten Cafö Kasino und » A Bahnhof Frankfurt a. M., auf mehrere Jahre verfiel worden. Die Uebernahme soll schon am nächsten T-A erfolgen.

* Als erster Gruß vom Schützenfeste liegt uns- eine wirklich künstlerisch ausgeführte Fest-Po st kar» Die nach einem Original-Aquarell prachtvoll nachgr- Karte stellt ein kleines Kunstwerk dar; nur die gro j-> läge ermöglicht es, dieselbe zu dem billigen Pr^r 10 Pfg. zu verkaufen. Im Vordergründe ein schütze, welcher der Stadt mit den Burgen vom aus seinen Gruß sendet. Die große Festhalle, umrnki einer Eiche, in deren Aesten das Gießener Stadv-. und das Schützenwappen malerisch angebracht stw, - entiert sich prachtvoll, und wird jedem Festbesucttl iebe Erinnerung sein. Durch das frühe Erscheiner sich die Karte auch als Einladungskarte für das W Die Karte, im Verlage hiesiger Papierhändler eiu (siehe Inserat), ist in fast allen Papier- und Buchhatt -- zu haben.

O @riin6etg, 22. Juni. H-Ule wurde hier k-' ährige Johannimarkt abgehalten. morgens wieder zu regnen begann, hatten sich n viele Marktbesucher eingefunden. Schweine waren m> großer Anzahl aufgetrieben; der Handel mit oenfe

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