Saalbau Brillant-Vorstellungen. Heber die Leistungen des Künstlers wird in einer auswärtigen Zeitung folgendes ge-
Krakau, 20. Oktober. Die hiesigen Blätter kritisieren scharf die Erklärung des Ministerpräsidenten Grafen Clary im Abgeordnetenhause. Die radikalen Ruthenen werden gemeinschaftlich mit der Schönerer-Gruppe den Antrag auf Aufhebung der Sprachen-Verordnung für Galizien und die Einführung der selbständigen Amtssprache fordern.
I und zu hoher Wärme und vor Nässe geschützt und nicht I glicht und dumpfig ist; daß weiter in demselben eine reine, I trockene Luft und genügend Licht ist. So kann es z. B. I ^icht vorkommen, daß der ganze Kartoffelvorrat unbrauch- I bar wird, wenn die Wärme in dem Keller unter Null sinkt, I f^igt fa zu hoch, so ist der Schaden oftmals ein noch | größerer, denn dann erwärmen sich die in Haufen auf- I geschichteten Knollen, erleiden dadurch eine Umwandlung I und Verringerung ihres Nährwertes und Geschmackes, I keimen, schimmeln und faulen sogar. In einem gute« I Keller soll die Wärme im Winter 6 bis 10 Grad Reaumur I und im Sommer 10 bis 14 Grad Reaumur nicht I Übersteigen. Ein zu hoher Wärmegrad läßt sich meisten» I .^cht beseitigen, wogegen die Kälte schwerer zu bekämpfe» I ist, wenn der Keller nicht tief genug im Boden liegt. Je- I doch kann man auch hier durch sorgfältiges Verwahren der I ThÜren und Fenster, durch Aufhäufen von Erde um die I äußeren Kellerwandungen in den meisten Fällen Abhilfe I schaffen. Jedenfalls ist das Vertiefen des Kellers ein Auf- I wand, welcher sich bald bezahlt macht. Jede Hausfra» wird auch schon wahrgenommen haben, daß die gute» Keller manchmal von den Eigentümern selbst dadurch unbrauchbar gemacht werden, daß sie zur Aufbewahrung aller erdenklichen Sachen benutzt werden. So sieht man häufig, daß in einem und demselben Keller Rüben, Kartoffeln, Gemüse, Wein, Obst usw. aufbewahrt werden. Manchmal wird auch noch die Milch darin aufgestellt; daß in solche» Kellern naturgemäß eine schlechte Lust herrschen muß, und daß diese auf die Produkte höchst schädlich wirkt, liegt auf ! der Hand. Man sorge also vor allen Dingen für eine sachgemäße Sortierung und Lagerung der einzelnen Fruchte arten!
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Für diejenige» unserer Abonnenten, welche die Phase» des südafrikanischen Krieges im Speziellen verfolgen, habe« wir die kürzlich im „Gießener Anzeiger" erschienene Karte vom Kriegsschauplatz auf besserem Papier und i« deutlicher Zurichtung anfertigen lassen. Wir geben dieselbe in unserer Expedition an Abonnenten — soweit der Vorrat reicht — gratis ab.
** Auszeichnung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 16. September dem Bürgermeister Jakob Sittmann zu Rüsselsheim das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Groß- mütigen zu verleihen.
*• Militärdienstnachrichten, v. Steub en, Hauptman« und Kompagniechef am Kadettenhaus in Potsdam, in das 5. Großh. Hess. Infanterie - Regiment Nr. 168 versetzt, ö. Schultzendorff, Hauptmann im 1. Großh. Hess. Infanterie (Leibgarde-)Regt Nr. 115, unter Enthebung vo» dem Kommando als Adjutant bei der 5. Jnf.-Brigade, als Kompagniechef in das Kaiser Alexander Garde-Grenadier- Regiment Nr. 1 versetzt, v. Kietzell, Lt. im 1. Großh. Hess. Jnf.'(Leibgarde )Reg. Nr. 115, unter Versetzung iw das Kadettenkorps vom 1. November d.J. ab als Adjutant zum Kommando des Kadettenkorps kommandiert. Befördert sind zu Leutnants: die Fähnriche Sold an im Jns.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess.) Nr. 116, Hamens im 3. Großh. Hess. Jnfant. Regiment (Leib-Regt.) Nr. 117, o. Aerßen im 4. Großh. Hess. Infanterie Regt. (Prinz KarYNr. 118, Schultze im 5. Großh. Hess. Jnf.-Regt.
-französischen Krieg zu unterlassen. Wenn nun der Kaiser demnächst nach England reifte, dort, wie es seinem ritterlichen Sinne entspräche, ähnlich wie dieser Tage in Hamburg, bei irgend einer Gelegenheit jeden fremden Staat in seiner Entwickelung zu achten mahnte und dafür von den «Daily News" oder anderen Londoner Blättern in unverschämter Weise angezapft würde, so würden wohl auch die deutschen Blätter, die jetzt den Kaiser zu der Reise treiben möchten, Worte der Entrüstung finden. Trotzdem würde auf ihnen der Vorwurf haften bleiben, die Schuld an solchen Unverschämtheiten zu tragen.
— Betrachtungen eines Burschenschafters über den Spielerprozeß finden wir in den „Burschen- schaftl. Blätt.", deren Herausgeber Hugo Böttger u. a. schreibt:
„Der Prozeß der Harmlosen interessiert uns nur so weit, als darin Studenten und Studierte verwickelt find. Wir sind vom Pharisäertum frei, peccatur intra et extra muroe, glauben aber im allgemeinen, daß in dieser Gesellschaftsschicht der Harmlosen ein Burschenschafter eine ziemlich schlechte Figur machen würde, daß hierzu eine Weltanschauung und Charaktererziehung gehört, die die Burschenschaft zu ihrer Ehre nicht leistet. Man kann im Leben nicht selten die Wahrnehmung machen, daß jene Anpassungsfähigkeit und elegante Schmiegsamkeit, die der ausgesprochene Vergnügungs- und Gesellschaftsstudent mit dem lyrisch veranlagten Kaufmannsgehilfen und dem aufgeweckten Theaterfriseur teilt, dem Burschenschafter etwas weltstemdes sind. Bei allem Sinn für gute Formen, für feine Geselligkeit, für harmlose Fröhlichkeit und auch für keckes Draufgehen besitzt er doch soviel deutsche Innerlichkeit und trotzige Eigenart, daß er das Zeug zu einem Könige der „goldenen Jugend" im Leben nicht erwirbt. Manchmal wird er über das gesellschaftliche Vordrängen jener anderen verstimmt sein, sich selbst unbeholfen und rückständig schelten. Besser jedoch i für ihn und das Gemeinwesen: Eigenart und Eigenwert, als die Talmi-Eleganz, die äußerliche Schneidigkeit, die nicht selten in Oberflächlichkeit und Brutalität einmündet und die lediglich in der Solidarität der Clique und Sippe wurzelt. Es kann einem leid thun, wenn mitunter auch gediegene Kräfte dem Spielteufel und verwandtem gesellschaftlichen Morphinismus anheimfallen. Nicht nur in Berlin baut man heimlich und ungestraft den Tempel Mosis, die verschlagensten Amtsgerichte und Waldstädtchen geben ihre Geheimnisse nicht heraus. Heberall aber ist der Mangel an ernsterer und fesselnder Beschäftigung, das Fehlen eines größeren Lebensinhalts und Zieles, eines Ideals, für das man kämpfen kann, I der Grund zu mancherlei heimlichen Lastern der gebildeten Gesellschaft. Wenn man jenen Blasierten mit sozialen und I völkischen Problemen kommt, lachen sie verständnislos auf I den Stockzähnen. Ob hier nicht eine gewisse parteipolitische Parole: die Studenten sollten sich nicht mit politischen I Fragen befassen, in dem Prozeß der Harmlosen und dem I sonstigen Auftreten der goldenen Jugend ein unerwünschtes Ergebnis gezeitigt hat? Ich denke ja, und darum bleiben wir Burschenschafter bei unserer Methode, dem Leben durch vaterländische Arbeit, durch einfache Weltanschauung seine herben, kräftigen Reize abzugewinnen. Fände man sich allgemein mit dieser Lebensanschauung ab, so würden wir es I wahrscheinlich erreichen, daß dem Skandal von gestern und heute fein Skandal von morgen mehr folgen könnte!"
München, 20. Oktober. Der bisherige päpstliche Delegat in Peru, Monsignore Gaspari, wird Nuntius I in München.
Köln, 20. Oktober. Gegenüber den erwarteten neuen ! Flotten-Forderungen schreibt die „Volks-Zeitung", dem Centrum sei es unmöglich, einer neuen Flotten- I Vorlage, wenn sie auch nur eine Beschleunigung des Schiffsbaues empfehle, zuzustim men. Bei dem vorjährigen Flottengesetz sei gleichsam ein Vertrag zwischen der Volks. I Vertretung und der Negierung geschlossen worden, wonach für die nächsten 6 Jahre diese Frage erledigt sein sollte. Die Regierung habe versprochen, mit weiteren Forderungen nicht zu kommen. Es wäre eine arge Täuschung des bewiesenen Vertrauens, wenn jetzt eine Beschleunigung oder Vergrößerung der beschlossenen Flotte beantragt werden sollte.
Males und Urovinflelles.
Gießen, 21. Oktober 1899.
** Geschichtskalender. (Nachdruckverboten.) Vor 8t Jahren, am 22. Oktober 1818, starb zu Biaunschweig der hervorragende Pädagoge Joachim Heinrich Campe, der sein edles Streb-n für baft Wohl der Mcnschett auf dem Gebiete der Jugenderziehung ver wtrklichle. Seme Schlitten sind nach Inhalt und Form gleich trefflich, seine lexckographischen Arbeiten für die deutiche Sprach sorschung wertvoll. C. wurde am 29. Juni 1746 zu De-nfen in Braunschweig geboren.
•* Aus den Tiefen des Hauses. Obwohl der Winter „noch nicht ganz" da ist, so dürfte es doch angezeigt sein, schon heute einige Worte über die Tiefen des Hauses, oder nennen wir das Kind bei dem richtigen Namen, über den Keller zu schreiben. Spielen doch die Keller in der Hauswirtschaft eine so große Rolle, daß ihre Beschaffenheit wohl von der größten Wichtigkeit ist. Im Keller heben wir einen großen Teil der Vorräte für unseren Lebensunterhalt auf, und es hängt ganz von der Art des Kellers ab, ob sich die Vorräte darin längere Zeit gut halten oder nicht. Leider trifft man noch recht häufig in den ländlichen Gegenden mehr oder weniger mangelhafte Keller an; sie sind klein, dumpfig, feucht, falt oder warm. In solchen Kellern kann selbstverständlich nichts auf die Dauer aufgehoben werden. Von einem guten Keller verlangt man: daß er vor Kälte
| Es wird damit bezweckt, die Regierung zu veranlassen, die I Großmächte zu einer neuen Konferenz zusammenzuberufen, I um Mittel und Wege ausfindig zu machen, dem Blut- I vergießen in Südafrika ein Ende zu bereiten.
Belgrad, 20. Oktober. König Alexander wird seine I Auslandsreise nach Tirol und der Riviera richten und dort I einen Monat weilen. König Milan wird für einige Tage I zur Jagd zu dem Grafen Zichy nach Ungarn kommen.
Petersburg, 20. Oktober. Die Ausrüstung eines russischen Freiwilligenkorps für Transvaal ist I erfolgt. Dasselbe wird in Stärke von 200 Mann in I den ersten Tagen der nächsten Woche nach Südafrika ab- I gehen.
London, 20. Oktober. „Daily Chronicle" veröffentlicht I ein Facsimile der mit 125000 Namen unterzeichneten | Sympathie-Adresse an Madame Dreysus.
I Ll.k.6. Belgien. Nach verschiedenen Zeitungsnachrichten I heißt es, daß in Brüssel und Antwerpen sich eine Menge Freiwilliger für Transvaal gestellt I haben. Eine belgische Militärzeitung bestreitet I dies aber ganz entschieden, und erinnert daran, daß, als I im Jahre 1870 die Regierung einen Aufruf an Freiwillige I erließ, die Waffen zum Schutz der Neutralität Belgiens zu ergreifen, sich nur 225 Mann gemeldet haben.
Zur Aufhebung der Tpracheuverorduuugeu ! in Oesterreich.
Wien, 20. Oktober. Nachdem das Exekutiv-Komitee I der Rechten in der heute vormittag abgehaltenen Sitzung die I Forderung der Linken auf Ueberlassung der ersten Vizepräsidentenstelle abgelehnt hatte, wählte das Abgeord- I netenhaus den Polen, Hofrat Pientak mit 197 gegen I 165 Stimmen, welch' letztere auf den liberalen Kandidaten Dr. Prade fielen, zum ersten Vizepräsidenten.
I Wien, 20. Oktober. An der Universität fanden heute vormittag stürmische Demonstrationen der deutsch-nationalen Studenten gegen den aus Graz I an die hiesige Universität versetzten, der klerikalen Partei angehörigen Geschichts Professor vr. Josef Hirn statt. Trotzdem der Universitäts-Rektor vermittelnd eingriff, wurde I Professor Hirn verhindert, seine Antritts-Vor- I lefung zu halten und von den Studenten gezwungen, I den Hörsaal zu verlassen.
Brünn, 20. Oktober. Nach Berichten aus Prerau, I Proßnitz, Trebitsch, Boskowitz und Kojetein sind gestern und vorgestern Kundgebungen veranstaltet worden. I In Prerau zog am 17. d. Mts. nach dem Schluffe einer Versammlung eine Menschenmenge unter Absingung nationaler Lieder durch die Straßen. Da die Menge der Auf- I sorderung, auseinanderzugehen, keine Folge leistete, und sich auch das Einschreiten der Gendarmerie als nicht zureichend I erwies, rückte Kavallerie vor. Aus dem Publikum wurden gegen die Pferde Knallkapseln geschleudert, deren Platzen zur Folge hatte, daß die Pferde in die Menge sprangen, I wobei einige Personen zu Boden geworfen wurden. Drei I Personen wurden leicht verletzt. Eine Person wurde von einem Dragoner, gegen den jemand aus der Menge Steine I geworfen hatte, durch einen Säbelhieb schwer verletzt. Auf Befehl des Bezirkshauptmanns zog sich die Kavallerie zurück. Die Menge begab sich sodann truppweise auf den Stadt- I platz und auf den Zierotin-Platz, wo die Fenster der von I Juden bewohnten Häuser zertrümmert wurden. Der I Bürgermeister erließ gestern eine Kundgebung, in der vor I Ausschreitungen gewarnt wird.
Trebitsch (Mähren), 20. Oktober. Die Kundgebungen gegen die Aufhebung der Sprachenver- I ordn ungen wiederholten sich gestern in größerem Maße. I Die Gendarmerie schritt ein und nahm vier Verhaftungen I vor. Die Ruhe war bald wiederhergestellt.
Graz, 20. Oktober. Anläßlich einer Kontrollversamm- I lung in Laibach wurde Reservist Podborsek, der sich bei I dem Namenaufruf anstatt mit deutsch „Hier" mit slovenisch „Tukai" meldete, sofort verhaftet und I zu 5 Tagen Arrest verurteilt.
Ausland.
Prag, 20. Oktober. Vom Landesschulrat wurde an die Direktoren der Mittelschulen eine Verfügung erlassen, wonach sich vom 1. Oktober 1899 bis Ende März 1900 Schüler nach 7 Uhr abends auf der Straße nicht aufhalten dürfen.
Wien, 20. Oktober. Heute Morgen ist der österreichische Oberst. Schneider gestorben. (Der Entschlafene, bekanntlich bis vor kurzem Militärattache in Paris, litt an einer Nierenkrankheit, die sich infolge der Aufregungen über den Dreyfusprozeß und der Verdächtigungen, denen er ausgesetzt war, rapid verschlimmert und den Tod des 47jährigen Mannes herbeigesührt hat. Schneider war fein geborener Oesterreicher, sondern 1852 in Frankfurt a. M. geboren. Die Familie verließ Frankfurt infolge der Ereignisse des Krieges von 1866.
Brussel, 20. Oktober. Hier wurden vier ans London ^"getroffene französische Anarchisten nach heftiger Gegenwehr dingfest gemacht, als zwei von ihnen gerade in ein Kloster in Schaerbeek eindrangen und von Mönchen gewaltsam Geld zu erpressen suchten. Nach dem Geständnis war ein großer Koup in Deutschland geplant, zu welchem Zweck ein fünfter Anarchist in Straßburg auf die hier verhafteten wartete.
Amsterdam, 20. Oktober. Das Parlament hat eine Zuschrift erhalten, in welcher die Mitglieder desselben aufgefordert werden, eine internationale Interpellation zu Gunsten des Friedens herbeizuführen.
•* Verem zur Förderung eines SaalbaueS in Gieße» Der Verein, welcher einer Verkettung widriger Umstände zufolge im vorigen Winter die übliche Anzahl der Konzerte leider nicht einhalten konnte, wird in diesem Winter seine Mitglieder für den Ausfall schadlos halten. Der als dritter Abend 1898/99 für den 2. November ds. Jrs. angesetzte Konzertabend wird davon Zeugnis ablegen, daß der Vereinsvorstand die Veranstaltungen zu künstlerischen erste« Ranges zu gestalten bemüht ist. An ihm wird das hoch- berühmte „Quartett Übel" aus Wien die Gießener Kunstfreunde durch formvollendete, sinnige Vorträge erfreue«. Der „Berliner Börsen-Courier" beurteilt ein Udel-Konzerl ttne folgt: Das Quartett Udel aus Wien ist in Berlin mit wahrhaften Begeisterungs-Chören begrüßt worden. Die sauber etnftubierten, vielgeübten, heiter-originellen Gesänge wurden mit spontanen Ausbrüchen eines uneinstudierten Ent- zückens aufgenommen. Wir begreifen es, daß Wien die eS Quartett verhätschelt, daß es eine Art zärtlich gehegter Lieblings,nstitutio« der Kaiserstadt ist, vorn Hof wie vo« der Bevölkerung gleich sehr geschätzt. Seine Vorträge erbeben sich aber in der Präzision und Feinheit der Durch, führung, in der feinkomischen Wirkung hoch über gewöhn- lidje Leistungen. Die vier Herren tragen ihre Gesänge mit einem erstaunlichen Nuancenreichtum vor. Zur Originalität ihrer ergötzlichen Vorträge gesellt sich eine ungewöhnliche Sorgfalt in der Herausfindung der Pointen. Die wunderbar exakte Durchführung läßt uns mitunter vermuten, daß die vier Sänger nur eine Individualität, ein unteilbar einziges Wesen bilden — die schönen, feingeschulten Stimmen scheine« förmlich ineinandergewachsen zu sein. Jede der drastische« Nummern, welche das Quartett vortrug, wurde mit dem lebhaftesten Beifall ausgenommen. Geradezu stürmische« Enthusiasmus rief der nach „Freischütz"-Motiven gesungene Theaterzettel des „Freischütz" hervor.
** AuS dem Theaterbureau. Das am gestrigen Freitag unter großem Beifall begonnene Gastspiel Carl Schönfelds wird morgen Sonntag in dem unverwüstliche« Schwank „Madame Bonivard" fortgesetzt. Herr Carl Schönfeld zählt den „Componisten Duval" zu seine« besten Rollen, und wird noch bemerkt, daß nur noch ei« Gastspiel des trefflichen Künstlers statifinden kann.
** Zaubervorstellung. Sonntag Abend 8 Uhr veranstaltet der bekannte Zauberkünstler Mercelli unter Mitwirkung von Fräulein Lola Mercelli in Steins
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