Ausgabe 
22.4.1899 Erstes Blatt
 
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bedienen könne«. Man glaubt, daß der Ausstand nächste Woche ei» vollständiger sein wird. In Mons ist die Lage wenig verändert.

Lokales und Provinzielles.

Gießen, den 21. April 1899.

Auszeichuuung. Seine Königliche Hoheit der Groß­herzog haben Allergnädigst geruht, am 28. März dem Feldschütze« Michael Herz in Bretzenheim das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift:Für langjährige treue Dienste" zu verleihen.

* ' AuS dem Verwaltungsdienst. Durch Entschließung Großherzoglichen Ministeriums deS Innern vom 17. April ist der Großherzogliche Regierungsaffessor Herberg zu Alzey bis auf weiteres mit AuShilfeleistuug bei Großherzogl. Kreisamt Alzey beauftragt worden.

Kuustvereiu. In der Gemälde-Ausstellung im Turm- Hause am Brand sind diese Woche wieder neue Gemälde (zirka 50) zur Ausstellung gelangt.

* HempelKouzert. Zu einer Erbauungsstunde in der Johanneskirche rief die Musica sacra gestern abend, und keiner, der ihrem Rufe Folge leistete, wird dies bereut haben, denn das Gebotene war in der That geeignet, die Hörer in eine weihevolle Stimmung zu versetzen. Sie alle werden das von uns jüngst wiedergegebene Urteil der Münchener Allgemeinen Zeitung" mit Freuden bestätigen, das Herrn Hempel als Orgelvirtuosen alle Ehre wider­fahren läßt. Herr Hempel kennt sein Instrument, und weiß es mit seltenem Verständnis zu behandeln. Erhebend wirkte die Harmonie, darin er sich mit seiner geschätzten Gattin vereinte. Frau Hempel verfügt über eine er­giebige, sympathische, weiche und doch kräftige Stimme, die besonders in der Mendelssohn'schenElias"-Arie:Höre, Israel", zu voller Geltung kam. Verriet schon das kunst­verständig zusammengestellte Programm, weffen man sich von dem Künstlerpaare zu versehen hatte, so wurde diese gute Meinung durch den Verlauf des Konzertes vollauf bekräftigt, nicht am wenigsten durch den Vortrag der eigenen Kom­positionen des Künstlers und die verständnisinnige Unter­stützung, die ihm von seilen seiner ebenbürtigen geschätzten Gattin zu Teil wurde.

Das neue Schwesternhaus des Allgemeinen Ver­eins für Armen- und Krankenpflege geht, wie schon im Jahresbericht mitgeteilt wurde, seiner Vollendung ent­gegen. Die Einweihung wird noch vor Ende Mai erfolgen. Gegenwärtig sind die Damen des Vereins eifrig beschäftigt, für die innere Einrichtung zu sorgen, und auch die noch fehlenden Mittel dafür herbeizuschaffen. Es darf vielleicht darauf hingewiesen werden, daß auch Geschenke an Möbeln, Weißzeug, kleineren Haushaltungsgegenständen, Küchen­geräten gerne und dankbar angenommen werden. Auch Bilder für die leeren Wände sind sehr erwünscht. Für die kunstfertige Damenwelt eröffnet sich ebenfalls ein Feld der Betätigung. Es werden so viele schöne Sprüche gebrannt und gemalt. Für dergleichen Spenden werden die Schwestern sehr dankbar sein. ' r*'***^

♦♦ Das Fruhjahrsschliefen des Vereins zur Züchtung reiner Hunderassen zu Gießen, welches am nächsten Sonntag auf derSchönen Aussicht" stattfindet, hat eine sehr gute Beschickung erfahren, sowohl was die Zahl, als auch die Qualität der gemeldeten Hunde anlangt. Als Preisrichter fungieren die Herren: C. Sauer-Koblenz, Vorsitzender des deutschen Foxterrier-Klubs, Rechtsanwalt Selz er-Offenbach, Vorsitzender des Dachshundschliefklubs Frankfurt a. M., sowie die Herren Förster Roggendorf- Oberbiel und Förster Kuhl-Katzenfurt, Vorstandsmitglieder des Vereins zur Züchtung reiner Hunderassen zu Gießen. Als Prämien kommen cirka 350 Mk. bar, sowie eine An­zahl gestifteter Ehrenpreise und silberne Medaillen zur Ver­teilung. Am Vorabend findet auf dem Lenz'schen Felsen­keller Zusammenkunft der Teilnehmer und Vereinsmitglieder statt, zu welcher auch Interessenten und Liebhaber von Hunden Zutritt haben.

* *H. Frühjahrs-Gautag des Gauverbandes 9 des Deutschen Radfahrer-Bnudes. Die zahlreichen Preise, welche am nächsten Sonntag im Korso- und Saalfahren umstritten werden, sind im Erkerfenster der Firma Ernst Blödner, Seltersweg, ausgestellt, und erregen das Interesse aller Paffanten. Auch sei an dieser Stelle nochmals daran er­innert, daß Eintrittskarten zum Saalfahren in Steins Saalbau nur so lange verkauft werden, als Plätze vor­handen sind, sodaß deren umgehende Bestellung sehr an­gebracht erscheint.

B. Schützenfest. Die gestrige Abend verermgte imCafe Ebel" die Mitglieder sämtlicher Ausschüsse, die sich gebildet haben, um dem großen Schützenfest, das vom zweiten bis neunten Juni dieses Jahres in unserer Stadt gefeiert werden soll, zu einem glänzenden Verlauf zu ver­helfen. Der Zweck der Versammlung war, den Herren, die nicht allen Ausschüssen angehören, ein Bild der Gesamt- thätigkeit zu geben, die bis jetzt im Interesse des Festes entfaltet worden ist. Der Vorsitzende, der sich dieser Auf­gabe mit großem Geschick entledigte, führte aus, daß es, trotz der nicht unerheblichen Schwierigkeiten, bisher gelungen sei, auf der ganzen Linie siegreich vorzugehen und hofft, das es auch in Zukunft gelingen werde, alle Hindernisse aus dem Wege zu räumen; sein Bericht enthielt die erfreulichsten Thalsachen. So wurde gestern mit dem Bau der Festhalle begonnen, die an Größe und Bauart keineswegs hinter den Hallen früherer Feste zurückstehen wird. Auch wurde uns versichert, daß durch die Errichtung von vier Bierhallen in ausgiebigster Weise für das leibliche Wohl der Festteilnehmer Sorge getragen werde; drei derselben haben hiesige Brauereien übernommen, während dieDurstigen in der vierten echt bayrisches Getränk aus den tüchtigen Händen ebenfalls aus dem Bayerland importierter Biernymphen empfangen. Kurz, alle Ausschüsse sind bemüht, den Festfreunden das Leben so angenehm als

möglich zu machen und bereiten die seltensten Neberraschungen vor. Hoffentlich beehrt uns Frau Sonne, die Vorsitzende des Wetterausschusses während der Festtage recht häufig mit ihrem glänzenden Besuch und unterstützt uns in dem Be­streben, den neuen Festplatz auf dem vordere« Teil des Triebs, der sonst unter den wuchtigen Tritten wackerer Krieger erzittert, durch ei« ix allen Teilen wohlgelungenes Fest würdig einzuweihen.

* Sind Postsendungen der Pfändung nnterworfe« ! Nach einem Urteil des Reichsgerichts nicht, da der Absender einer Postsendung diese vor ihrer Zustellung an den Em­pfänger jederzeit zurückoerlangen oder die Adreffe abändern kann. Der Absender bleibt daher bezüglich der Postsend­ungen so lange Eigentümer der von ihm zur Post gegebenen Sendungen, bis deren Zustellung an die Adressaten erfolgt ist. Eine Pfändung vor der Zustellung ist deshalb nicht erlaubt.

Befitzwechsel. Die Block 'sche Villa (Ecke Frank­furter- und Wilhelmstraße) ging für den Preis von 130000 Mk. an die Firma Birken stock & Schneider über.

* * Polizeibericht. Gestern wurde von einer hiesigen Firma, sowie von einem Privaten bei dem Polizeiamt die Anzeige gemacht, daß eine Frauensperson bei denselben höhere Geld­beträge erschwindeln wollte. In ersterem Fall versuchte dieselbe bei einer hiesigen Firma unter falscher Vorspiegelung 1000 Mark zu erheben, indem sie angab, sie sei Hausmädchen bei einem hiesigen Bankier, bei welchem die Firma einen Wechsel von 5000 Mark zu begleichen habe. Der Geschäfts­teilhaber sei dagewesen und habe bereits 4000 Mark auf den fälligen Wechsel bezahlt und sie sei geschickt, die noch fehlenden 1000 Mark zu holen. Im zweiten Fall versuchte dieselbe bei einem hiesigen Privaten ebenfalls unter falscher Vorspiegelung 1000 Mark zu erschwindeln, indem sie dort in Abwesenheit des Mannes bei dessen Ehefrau angabihr Gemahl, der Herr des Hauses, habe in einem hiesigen Ge­schäft einen Wagen gekauft, wozu sie 1000 Mark im Auf- trag des Ehemannes holen solle. Die Polizei begab sich alsbald auf die Suche, und wurde die Schwindlerin in der Person einer hiesigen unter sittenpolizeilicher Kontrolle stehenden Frauensperson verhaftet.

Marktbericht. Auf dem am 18. und 19. ds. Mts. dahier abgehaltenen Vieh markt waren aufgetrieben: 719 Stück Rindvieh und 1328 Stück Schweine. Die Preise aller Biehgattungen waren höher als am letzten Markte. Nächster Markt Dienstag den 9. und Mittwoch den 10. Mai ds. Js., am letzteren Tage auch Krämermarkt (Himmelfahrt­markt). Das Ablesen der Krämerstände findet morgens 7 Uhr statt.

0. Ruttershausen, 20. April. Ein Radler aus dem benachbarten Salzböden hatte auf dem Bahnübergang bei Ruttershausen-Kirchberg mit seinem Rad Unglück. Kurz entschlossen faßte er mit Hilfe des hiesigen Polizeidieners das Rad und warf es über die P/a Meter hohe Brüstung der Brücke in die Lahn.

cos Ans dem mittleren Oberhesien, 20. April. So un­willkommen dem Landwirt auch das seitherige naffe Wetter wegen der verspäteten Feldbestellung gewesen, so ist es doch nicht ohne Nutzen geblieben. Dieser besteht in erster Linie in einer gründlichen Bewässerung der Wiesen. Die durch­aus trockenen Monate Februar und März hätten einen ge­ringen Graswuchs im Gefolge gehabt, wäre der Trocken­periode nicht reichlicher Niederschlag gefolgt, der die Bäche aus ihren Ufern treten ließ. So aber läßt sich auch für dieses Jahr wiederum eine gute Heu- und Futterernte er­hoffen. In zweiter Linie hat das naßkalte Wetter die Obstbaumblüte sehr zurückgehalten. Schon im Februar begannen die Blütenknospen zu treiben und wir hätten ohne Rückschlag eine sehr frühe Blütezeit bekommen. Für unsere Gegenden ist aber diese meist gleichbedeutend mit einer Miß­obsternte. Die ersten Grundbedingungen: reicher Blüten­ansatz und späte Blütezeit sind in diesem Jahre vorhanden. Hoffentlich bleiben wir dabei von Maifrösten verschont.

nn Darmstadt, 21. April. Herr Finanzminister Küchler ist jetzt soweit wieder hergestellt, daß er heute mittag einer Sitzung des Finanz-Ausschusses wegen der Reform der Steuergesetze beiwohnen kann. Die Geschäftslage der II. Kammer der Stünde wird diesmal eile sehr ausgedehnte sein und noch etwa 27 Sitzungen umfassen, um alle Gegen­stände und insbesondere die Reform der Steuergesetze bis zum Schluß des Landtages, der anfangs Juni erfolgen wird, zu erledigen. Die erste Kammer der Stände wird voraus­sichtlich im Monat Mai zusammentreten.

nn Darmstadt, 21. April. Ein Streik der Maurer steht in nächster Zeit für Darmstadt in Aussicht. Gestern tagte im Saale der Turngesellschaft eine von ca. 800 der Organisation angehörenden Maurern besuchte Versammlung, welche sich eingehend mit den hiesigen Lohnverhältnissen beschäftigte. Als wesentliche Punkte ihrer Forderungen wurden in dieser Versammlung festgesetzt: lOftünbige Arbeits­zeit, Mindestlohn für Arbeiter über 18 Jahre 50 Pfg. pro Stunde, für Junggesellen 40 Pfg. Aufhebung der Akkord- Arbeit und Wegfall einer Maßregelung wegen Zugehörigkeit zu einer Organisation und Abschluß eines Arbeitsvertrags zwischen der Organisation der Meister und derjenigen der Gesellen. Falls bis zum 1. Mai d. IS. von Seiten der Arbeitgeber eine zusagende Antwort nicht erfolgt ist, soll sofort der Streik proklamiert werden.

A Mainz, 20. April. Den 29. dieses Monats findet die diesjährige ordentliche Sitzung des Provinzialtages der Provinz Rheinhessen statt. Neben den Ergänzungs­wahlen und Budgetberatungen der verschiedenen Provinzial­fonds steht der für die ländliche wie städtische Bevölkerung der diesseitigen Provinz gleichwichtige Antrag der Errichtung von Heilanstalten für Lungenkranke auf der Tagesordnung. Der Antrag ist von dem hiesigen Oberbürgermeister in Gemeinschaft mit dem Geheimen Kommerzienrat Michel ge­

stellt worden. Ix einer der letzt verflossenen

.in einem hiesigen en^ros-Geschäft ein bedeutender I diebftahl verübt worden. Sackweise hatten bie L-1 de§ Kaffee geraubt. Als Dieb wurde gesteru ein V* ermittelt, der in Gemeinschaft mit mehreren Famil^ gliedern zur nächtlichen Stunde den Raub in sej«^ gebracht hatte. Die ganze aus 5 Personen bestehend, > rnilie des Fuhrmanns wurde heute morgen in\ - nommen. * n je.

Sitzung der Stadtverordneten

am 20. April 1899.

Anwesend die Herren Oberbürgermeiste; $na Beigeordneten Georgi, Grüneberg und Wolff.vo» iJ. der Stadtverordneten die Herren Brück, Emme!--' Euler, Faber, Flett, vr. Gaffky, Dr. ©ntfltju Hanau, Haubach, Heichelheim, Helfrich, H»,,. Keller, Kirch, Krumm, Leib, Löber, Or big, Petri, Dr. Schäfer, Scheel unb ffiaffrV fels. Entschuldigt die Herren Dr. Fuhr. Schma'i Jughardt wegen Kranksein, «egen allenfallsiz^ kommens die Herren Grünewald, Heyligeusta^ und Schiele.

Vor Eintritt in die Tagesordnung teilt Herr £> bürgermeister Gnauth mit, daß nach Mitteilung Großh. Steuerkommiffariats das Gesamt-Kommun steuerkapital der Stadt Gießen für 1899/1900 1 757 787.80 Mk. festgestellt worden sei. Im laufcie'i Jahre betrug das Steuerkapital 1 643 038 M Mehrertrag der Kommunalsteuer berechnet sich banadi - 8503 Mk. Eine weitere Mitteilung betrifft bit ladung zu dem am Sonntag den 23. d. M. ftattjtntc?-. Gautag des Gauverbandes 9 des Deutschen Radfaln Bundes.

Hebet dieErmäßigung der Fernspr,: gebühren" hatte die Versammlung bereits anläßlich en® vom Deutschen Handelstage im Jahre 1895 gefaßten Res» lution beraten. In derselben wurde dem Vunfche Festsetzung der Gebühren auf höchstens 150 Ml. für gnjer und nicht mehr wie 50 Mk. für kleinere Städte ^ab­gegeben. Die Versammlung hatte sich s. Z. bet Wwm angeschlossen, der zufolge die für Gießen in Änchr kommende Gebühr etwa 100 Mk. betragen würde, fi-u aus den bisherigen Besprechungen über den zur an den Reichstag bestimmten Gesetzentwurf, bett, die Fen sprechgebühren, zu entnehmen, hat der Entwurf in :< Streifen der Interessenten eine freundliche Ausnahme r.ii gefunden. Die Versammlung beschloß, ihrer seinerzeitig Unterstützung einer von der Sonneberger Handelskaan^ an den Reichstag gerichteten Eingabe, in welcher befontt:. auf die Umständlichkeit der in Aussicht genommenen H- sprächszählung und teilweiser Verteuerung der Femspnr gebühren hingewiesen wurde, gemäß, Zustimmung zu ehe neueren Resolution, in welcher der Reichstag ersucht n:: dem Gesetzentwurf wenigstens in Beziehung auf bit & bühren für den Ortsverkehr die Zustimmung zu Versager.

Betr. Beschaffung der für 1898,99 unö 1899/1900 erforderlichen, durch Kapitalau' nahmen zu deckenden Mittel für die Stadt G>eßu berichtete Herr Oberbürgermeister Gnauth, daß dir Irsir Kapitalaufnahme im Jahre 1897/98 zur Bestreitung:< laufenden Ausgaben bis etwa zum Frühjahr 1900 rei$a: werde. Der zunächst erforderliche Kapitalbedarf xt 912 633 Mk. werde sich bis auf etwa 600000 M '- schränken lassen. Man werde aber bei deren Ausvi« mit einer 4prozentigen Verzinsung rechnen, und d: Anleihen von einer Million an zur Börse zugelaffen inf.«- versuchen müssen, auf privatem Wege die obenbezciLnu Summe zu erhalten. Es hat danach Die FinanzkonMi'M beantragt, daß unter Angebot eines 4prozentigen und fünfjähriger Hnkündbarkeit versucht werden soll bai Kapital bei einer benachbarten JnvaliditätS- un» Versicherungsanstalt zu erhalten. Die Versammlung W den Antrag zum Beschluß.

Gegen die vorliegenden Wirtschaf tSkon Zession» ge suche von Friedrich Teigler (Bahnhofstraße 76), Lippold (Brandgasse 8) und Heinr. Fries (Wdftrw R hat die Versammlung nichts zu erinnern, da Hebergang bereits bestehender Wirtschaften au ank.rc c sitzer handelt.

ergiebt:

I.

II.

HI.

Klasse: 5 500 JC Mindestgehalt mit.12 lährl'A ' Zulagen von 125 JC bis zum Höchstgehalt cf

Im nichtöffentlichen Teil der gestrigen u Stadtverordneten-Versammlu ngsmd demr. gang der größeren Städte des Landes folgend --QU$ Gießen die Dienst- und Gehalts-Verhältnisse der beamten neu geregelt und in Einklang gebracht worden dem Gesetz vom 9. Juni 1898, betr. Die Besoldungen Staatsbeamten. . b _

Die Dienststellen der Gemeindebeamten und die 1 _ verbundenen Gehaltsbezüge sind dabei in elf geteilt worden, innerhalb deren unter Aufrechnung festgesetzten Nebenbezüge der Höchstgehalt ourq Währung von 12 bis 20 jährlichen Zulagen zu dem gehalt erreicht wird, sodaß sich die nachstehendeM der Dienststellen und Besoldungen der Gemeinde B

7000 Stadtbaurat .

Klasse: 4 800 Jt Mindestgehalt mit.12 jabrh^

Zulagen von 100 JC bis zum Höchstgehalt <

6 000 dC .. *2 ,iuY) A

Direktor des Gas- und Wafferwerks (öw

Nebenbezüge)

Klasse: 3 600 JC Mindestgehalt mit 12 jabr

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