Ausgabe 
22.3.1899 Erstes Blatt
 
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man einem Poften: Nordische Wafferkante 50000 Mk., am 9. Januar d. I. X. Y. Z. 2000 Mk., am 8. Februar B. - B. P. S. 10000 Mk., Nordische Wasserkante 30064,34 Mk.; dazu kommen die von den Massen auf­gebrachten großen Summen. Die Tributleistungen erreichen i* einzelnen Wahlkreisen ganz bedeutende Höhen, dazu kommen Gelegenheitsgeschenke groß und klein, bald von fidelen Skatbrüdern, bald von Arbeitern eines bestimmten Betriebs, bald das Ergebnis einer Wette und dergleichen, auchBierprozente" und anderes mehr. Im ganzen be­ziffern sich die Einnahmen der Parteikaffe der Sozial- Demokratie im November 1898 auf 59 849 Mk., im De­zember auf 8837 Mk., zusammen 68 686 Mk. Der erste Monat im neuen Jahr erbrachte bereits wieder die stattliche Summe von 59134 Mk. Dazu bemerken dieMitteilungen" mit vollem Recht: Wir wollen nicht daneben setzen, was die nationalliberale Zentralkasse in denselben beiden Monaten von der Partei im Lande vereinnahmt hat, aber wir empfehlen jedem Vereinsvorstand und jedem opserfähigen Parteifreund, in seinen Ausgabebüchern festzustellen, was er in derselben Zeit für Parteizwecke dar­gebracht hat. Das Ergebnis dürfte sein, daß der Abgeordnete Singer leider nicht im Unrecht war, als er sich in seiner Reichstagsrede am 20. Januar mit einem gewiffen stolzen Uebermut auf die große Opferwilligkeit der sozialdemokratischen Partei berief und hinzufügte:Die bürgerlichen Parteien könnten sich ein Muster daran nehmen; sie sollten es ebenso machen." Es ist das in Der That eine sehr ernste Manuug, die wir ganz besonders an die Partei­freunde in der Rheinprovinz zu richten haben. Hier, wo aus den reichen Jndustriebezirken in die allgemeine Partei­kaffe wie in die der Provinz große Summen fließen müßten, kommt nur mit Mühe und Not soviel Geld zusammen, daß die nötigsten Ausgaben davon bestritten werden können. Gewiß haben auch die einzelnen Kreise noch für sich zu sorgen, aber das müssen auch die Sozialdemokraten thun, und trotzdem liefern sie die großen Summen ab, und so müssen wir uns durchaus den Worten derMitteilungen" anschließen: Wenn die Massen der sozialdemokratischen Wähler unter einem äußeren Druck sich befinden, indem sie nach Kräften und über die Kräfte hinaus ihre Steuern zu Parteikassen entrichten, so sollte es den bürgerlichen Parteien das eigene Gewissen zur Pflicht machen, daß sie hinter dem nicht zu­rückstehen, was die Sozialdemokratie finanziell zu leisten vermag.' Diese Mahnung, meint dieKreuzzeitung", sollten sich auch die Konservativen zu Herzen nehmen.

Cecil Rhodes, lieber den Erfolg, den Cecil Rhodes in Deutschland gehabt hat, weichen die Mitteilungen ab. DieFranks. Ztg." will zuverlässig wissen, daß die Verhandlungen bezüglich des Bahnbaues gescheitert seien. DieBerl. N. N." bezeichnen diese Behauptung als unbe­gründet. Die Diskontogesellschaft habe sich bereit erklärt, die Finanzierung des deutschen Abschnittes zu übernehmen, falls die deutsche Regierung die Zinsgewähr auf sich nehme; Rhodes sei mit der Diskontogesellschaft einverstanden und der Meinung, falls die deutsche Regierung ihren Abschnitt gewährleiste, würde das britische Kabinett wahrscheinlich be­züglich des Restes das Gleiche thun. DieDeutsche Tages- Zeitung" bezeichnet ebenfalls die Nachricht vom Scheitern ber Verhandlungen als unbegründet, bemerkt aber, sie seien allerdings auf nicht geringe Schwierigkeiten gestoßen. Sie erfährt darüber, daß die deutsche Regierung nur dann ihre definitive Zustimmung zum Bau der Südnordbahn geben werde, wenn diese Bahn ganz von deutschem Gelbe erbaut wird und unter deutsche Verwaltung kommt. Ferner sei man in der Regierung der Ansicht, daß zuerst die das Innere Deutsch-Ostafrikas mit der Küste verbindende Zentral­bahn gebaut werden müsse und erst nach deren Vollendung die Südnordbahn in Angriff genommen werden dürfe, wenn eine Ablenkung des Warenverkehrs von unseren Küsten­plätzen verhütet werden solle. Daß zur Finanzierung der Zentralbahn zunächst noch keine Mittel vorhanden seien, sei eine der Schwierigkeiten, die sich dem Abschlüsse des Ver­trages mit Rhodes entgegenstellen.

M.P.C. Wie wir aus Centrumskreisen erfahren, ist man in diesen noch immer nicht geneigt, zu glauben, daß der Bun des rat zu dem Jesuiten-Antrag jetzt eine andere Stellung einnehmen werde, als früher. Ab und zu will es sogar den Anschein gewinnen, als ob es der Centrums­leitung sehr erwünscht wäre, wenn der Bundesrat dem sozusagen einstimmig gefaßten Beschluß des Reichstags auch fernerhin die Berücksichtigung versage. Es könne dann, so heißt es mehrfach, die Partei viel leichter zusammengehalten werden, wenn Fragen religiöser Natur übrig blieben, für welche der einmütige Eifer angefacht werden könnte.

Kiel, 20. März. Das Kaiserpaar traf heute morgen 9 Uhr hier ein. Der Kaiser, welcher die Uniform des See-Bataillons trug, bestieg mit der Kaiserin und dem Prinzen Waldemar einen offenen Hofwagen. Die Herrschaften wurden auf der Fahrt durch die Stadt nach dem Schlosse vom Publikum lebhaft begrüßt. Um 10</4 Uhr trafen die kaiserlichen Prinzen von Plön in Kiel ein.

Ausland.

Brüx, 20. März. Wegen der Schlägerei in den gestrigen Versammlungen wurde gegen den Abgeordneten Wolff und den Ingenieur Lukas aus Prag Strafanzeige erstattet.

Triest, 20. März. Das hier verbreitete Gerücht, daß die heute von hier abgedampften österreichischen Schiffe sich nach Pola behufs Verproviantierung begeben und dann in die chinesischen Gewässer abgehen werden, wird von kompetenter Seite als unbegründet bezeichnet.

Triest, 20. März. Seit gestern wütet hier eine starke Bora mit Schneesturm. In der Stadt sowie im Hafen sind bereits mehrere Personen infolge des Sturmes verunglückt.

Ao», 20. März. Der hier eingetroffene chinesische Gesandte hatte auch heute eine längere Unterredung mit Canevaro. Von informierter Seite wird versichert, daß letzterer von dem Resultat dieser Besprechung äußerst be- friedigt sei.

Rom, 20. März. Die Blättermeldung, daß der Pap st gestern die Meffe gelesen, ist unrichtig. Er hat derselben nur im Lehnstuhle beigewohnt. Sein Befinden ist unver­ändert, die Ernährung nur gering und unregelmäßig.

Lüttich, 20. März. 150 klerikale Studenten drangen gestern abend in ein Lokal, in welchem der frühere Priester Charbonne einen Vortrag halten wollte. Das Erscheinen der Studenten, die mit Stöcken bewaffnet waren, rief eine große Panik hervor. Die Versammlung zerstreute sich sofort. Unter den Studenten befand sich auch ein Neffe des Bischofs von Lüttich. Der Angriff der Studenten bezweckte, die Jnsultirung des Priesters und dessen Ausweisung aus Belgien zu bewerkstelligen.

Toulon, 20. März. In der vergangenen Nacht wurde wiederum auf einen Wachtposten von unbekannten Per­sonen mehrere Schüsse abgegeben. Der Mantel des Soldaten wurde von einer Kugel durchbohrt. Der Posten schoß mehrmals in der Richtung der Fliehenden, ohne jedoch jemanden zu treffen. Es wurde sofort eine Untersuchung angeordnet, die indeffen bisher resultatlos verlief. In militärischen Kreisen sowohl als in der gesamten Bürger­schaft ist man äußerst aufgebracht über dieses neue Attentat.

Rußland. Gegen F i n l a n d tritt dieNowoje Wremja" sehr schroff auf. Sie schreibt:Die vor einigen Tagen in Petersburg eingetroffenen 500 Finländer konnten keinen Anspruch auf die BezeichnungDeputation" erheben, da sie weder Vollmachten, noch Aufforderung, noch Erlaubnis des Generalgouverneurs befaßen. Die hier eingetroffenen Fin­länder waren nicht Vertreter der Gemeinden, sondern sie setzten sich zusammen aus Pastoren, Bankdirektoren und Bauern." Die Finländer kehrten inzwischen bereits nach der Heimat zurück. Hätten sie die Zustimmung zu der neuesten russischen Politik betreffs Finlands ausgesprochen, so würde man sie in Petersburg sicherlich alsDeputation" anerkannt haben. Bekanntlich soll das finländische Militär einen neuen Eid schwören. Aus der bisherigen finländischen Eidesformel sollen die WorteGroßfürst von Finland", die im Herrschertitel vorkommen, gestrichen werden. Der Kriegsminister Kuropatkin behauptet nämlich,der kaiserliche Titel sei dadurch zu gunften der Theorien finländischer Politiker entstellt worden". Durch die neue Eidesformel wird aber auch eine aus dem orthodoxen Ritual genommene Zeremonie das Küssen des Kruzifixes eingeführt, die für die fast ausnahmslos lutherische Bevölkerung Finlands unbekannt und abstoßend ist.

Amerika. Obschon in Washington angeblich, und zwar infolge des jüngsten Kabel-Telegramms des Generals Otis aus Manila, auf eine baldige Beendigung des Kampfes auf ben Philippinen gehofft wird, werden die Vor­bereitungen zur Entsendung von Truppen und Vorräten nach den Philippinen nicht vermindert. Der französische Botschafter in Washington, Cambon, brachte nach erfolgter Ratifikation des Friedensvertrages im Namen Spaniens bei der Regierung der Vereinigten Staaten die Lage der spanischen Gefangenen auf den Philippinen zur Sprache und gab der Hoffnung Ausdruck, daß Schritte gethan würden, um die Freilassung derselben sicherzustellen. Während so die Regierung die guten Dienste Frankreichs in Anspruch nimmt, hat die spanische Gesellschaft vom Roten Kreuz das Genfer Zentralkomitee gebeten, einen internationalen Ausschuß nach Manila zu senden, um die endliche Auslieferung jener Unglücklichen durchzusetzen.

-3 > Vereinigte Staaten Die Untersuchung über dieFleisch- lieferungen an die Truppen während des Krieges ist in Chicago fortgesetzt worden und hat beschwerende Thatsachen gegen General Sagau, den Schützling des Präsidenten, er­geben, was auf letzteren zurückfällt. Eagan mischte sich in die Lieferungsverträge, und aus den Zeugenaussagen wäre zu schließen, daß er über die schlechten Eigenschaften des Fleisches wohl unterrichtet war. Mac Kinley wird von Blättern seiner eigenen Partei wegen des Schutzes für Eagan angegriffen, und es wird ihm vorgeworfen, daß er von dessen Schuld volle Kenntnis gehabt habe.

Portugiesisch Ostafrika. In mehreren Blättern werden Aeußerungen des Herrn Cecil Rhodes über die Zukunft von Portugiesisch-Ostasrika wiedergegeben. Danach hätte Herr Rhodes die Ansicht geäußert, daß Mozambique zwischen Deutschland und England aufgeteilt werden würde. Der nördliche Teil der portugiesischen Provinz bis zum Zambesi, dann diesen Strom hinauf bis zum Schire und letzterem entlang bis zu dem Punkt, wo er britisches Gebiet verläßt, solle Deutschland zufallen, während der südliche Teil zu Natal und Maschonaland geschlagen würde. Herrn Rhodes wird ferner die Ansicht beigelegt, daß Portugal nicht im­stande sei, seine afrikanischen Besitzungen noch drei Jahre hindurch zu behalten, und daß es sie an Deutschland und England gegen mäßige Kaufpreise veräußern werde.

Transvaal. In der am Freitag in einer öffentlichen Versammlung zu Heidelberg gehaltenen Rede erklärte Prä­sident Krüger, er habe nicht die Absicht, eine neue Steuer in der Dynamitfrage zu erheben, bevor er von dem Finanz- verständigen, den die Regierung aus Europa kommen lasse, einen Bericht über diese Angelegenheit erhalten habe. Der Präsident äußerte die Absicht, die Fabrik der Dynamitgesell­schaft sobald wie möglich zu übernehmen und diese zum Vor­teil des Landes zu betreiben. Er betonte mit Nachdruck die Notwendigkeit, daß mit dem gegenwärtigen Stande des Monopolsystems gebrochen werden müffe. Bezüglich der Gruben- und Untergrundsrechte sagte der Präsident, er werde den Volksrat ersuchen, seinen Beschluß vom vorigen Jahre nach der Richtung wieder in Erwägung zu ziehen, daß eine solche Rente nicht an die Außenstehenden verkauft, sondern nach billiger Schätzung den jetzigen Gesellschaften, die Eigen­

tümer der Oberfläche sind, das Vorzugsrecht auf den Untn- grund gegeben werden solle. Bezüglich der Ansprüche de: Ausländer auf die bürgerlichen Rechte sagte Ärüger, e werde dem Volksrat eine Aenderung des Gesetzes Vorschläge,, wonach die Fremden nur noch 9 Jahre zu warten habe»' bevor sie die vollen bürgerlichen Rechte erhellten, jedoch nur gegen die Ableistung des Unterthaneneides unter denselben Bedingungen, wie sie in Amerika bestehen.

Lokales und UrovinsieUes.

Gießen, den 21. März 1899.

Tagesordnung für die Sitzung der Stadtverordnete». Versammlung Donnerstag den 23. März 1899, nachmittags 31/, Uhr pünktlich: 1. Gesuch bei Adolf Braun um Erlaubnis zur Erbauung eines Backstein, macherhäuschens am Wege nach Wismar. 2. Desgleichei des Ludwig Klinket zur Erbauung einer Feldscheuer am Gleibergerweg. 3. Baugesuch des Eduard Sack II. für die Wallthorstraße; hier: Dispens. 4. Desgl. der Firma A. Euler für die Steinstraße; hier: Dispens. 5. Dr-gl des H. Benner II. für die Hammstraße; hier: Dispen? 6. Desgl. des Ludwig Huhn für die Stephanstraße, Pro- jekt II. 7. Desgl. desselben, Projekt III. 8. Desgl. bei Theodor Haubach für die Moltkestraße; hier: Dispens. 9. Gesuch des Georg Koch wegen Erwerb eines Gelände- streifens hinter seinem Erbbegräbnis im Quadrat IX bti Friedhofs. 10. Gesuch des I Hahn um tauschweise Uebtt- lassung von städtischem Gelände an der Wiesenstraße 11. Gesuch des Gastwirts Busch wegen Erwerbung von Ge lände an der Grünbergerstraße. 12. Teilung verschieden« Klassen der Volksschulen. 13. Chaussierung der Plockstraße, hier: Arbeitsvergebung. 14. Pflasterung der Rodheim?: straße vom Neustädterthor bis zum Schlachthof. 15. Am läge eines Viehmarktes; hier: Anlage eines Rohrkanals unb Pflasterung einer Gosse. 16. Die Polizeistation am Selters- Ihor; hier: Anschluß der Wohnung des Polizeiamtmannei Muhl an die Telephonleitung. 17. Die Stadtverordneten wähl; hier: Rechnung über den Druck der Wählerliste. 18. Desgleichen von der Reichstagswahl. 19. Gesuch bd Kriegervereins Gießen wegen Ueberlassung von Oswalds Garten zur Abhaltung seines 25jährigen Stiftungsfestes 20. Gesuch des Vorstandes desKuratoriums der Renn­bahn Gießen 1897" um Gewährung eines Wanderpreises. 21. Desgl. des Vorstandes derGießener RadfahmGesell­schaft Wanderer" um Gewährung eines Ehrenpreises. 22. Die Prüfung der Rechnung der Stadt Gießen und des ©tabt erweiterungsfonds pro 1897/98. 23. Gesuch des H Mayer zu Gießen um Erlaubnis zum Wirtschaftsbettieb im Hause Brandplatz 12. 24. Gesuch der Emilie Nebl Ehefrau um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Grünberger- straße 48.

Stadttheater. Ans dem Theaterbureau geht uns bie Mitteilung zu, daß außer der heutigen Vorstellung wahr­scheinlich nur noch eine Abonnements-Vorstellung ftattfmbti wird, weil das in Aussicht genommene Gastspiel des Frön- lein Lucie Vierua infolge von Erkrankung in Frage gestellt ist.

* * Kunstverein. Die Gemälde-Ausstellung im Turmhaus am Braud ist nunmehr wieder geöffnet. Wie bereits kurz erwähnt, hat ein teilweiser Wechsel der Gemälde ftattgefunben.

Karl Riesels Reisebureau in Berlin teilt uns mn. daß die am 6. April projektierte Frühjahrsreise nafr Italien incl. Riviera, Rom, Neapel und Korfu (Grieche!- land) bereits gesichert ist. Genanntes Bureau verpflegt aff allen seinen Reisen, was sonst im allgemeinen nicht üblich ist, auch während der Eiseubahufahrt und erhält jeder Tei- nehmer stets ein besonderes Zimmer. Programme gratis und franko.

* * Der 4. deutsche Handlungsgehilfentag wird am 3. Apn in Kassel, Stadtpark, abgehalten werden. Nach den des herigeu Anmeldungen dürften etwa 600 Städte vertrete« werden und über 1000 Handlungsgehilfen an den Be ratungen teilnehmeu. Die Tagesordnung umfaßt jolgenb Punkte: 1. Warenhäuser und Handlungsgehilfen, Bericht erftatter Herr R. v. Pein-Altona; 2. Novelle zur Gewerbe orbnung, Berichterstatter Herr Paul Elberbing-Elberfeld uni Herr Richarb Döring-Hamburg; 3. Kaufmännische Schied? gerichte, Berichterstatter Herr Franz Schneider-Leipzig. ~ Dem Handlungsgehilfentag geht in üblicher Weise am Ostei Sonntag der Verbandstag des 23,000 Mitglieder zählende Deutschuatioualen Handlungsgehilfen-Verbandes voran.

** Polizeibericht. In letzter Zeit sind öfters Klage» darüber laut geworden, daß Kinder im Alter von 6 bl 14 Jahren aus der Stein- und Dammstraße ihre Ungezogen heiteu dadurch zum Ausdruck bringen, daß sie au Häuser« uudsonstigem fremdeuEigentum allerleiUnful und Beschädigungen verüben. So wurden in letzt» Zeit auch am 18. d. Mts. an einem Fabrikgebäude daseUs 15 Fensterscheiben von denselben mittelst Steinen eingewors» und dergleichen grober Unfug verübt. Zur Sicherung d» Publikums und Erhaltung fremden Eigentums erscheint dringend geboten, daß die betreffenden Eltern ihre Swi:I besser beaufsichtigen und strenger halten. Sonntagadc' gegen 9 Uhr wurden von drei rohen Burschen, welche L in der Richtung nach Klein-Linden zu begaben an einer der Frankfurterstraße befindlichen eisernen Einfriedigad mehrere Verzierungen abgeriffeu und in die GlasscheM einer uächstgelegeneu Veranda hineingeschleudert. Die Thä» sind noch nicht ermittelt. Die Hundebesitzer wer e darauf aufmerksam gemacht, daß, nachdem nunmehr städtischen Anlagen gärtnerisch hergestellt, die Schutzma schaft angewiesen worden ist, Strafanzeigen gegen dreien^ Huudebesitzer zu erheben, welche ihre Hunde in den ftdbtna Anlagen, auf Beeten und Grasplätzen herumlaufen iqi» Ebenso wird noch darauf hingewiesen, daß von Spaz gängein in den Anlagen eine größere Aufmerksamkelt

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