Deutsches Reich.
Berli», 19. Oktober. Der Kaiser hörte heute morgen AM 9 Uhr die Vorträge des Kriegsministers von Goßler und des Chefs des Militär-Kabinetts von Hahnke. Später nahm der Kaiser n. a. die Meldung des Staatsministers Dr. Bosse entgegen.
— Die gestrige Rede des Kaisers in Hamburg wird in einer besonderen Ausgabe des „Reichsanz." in dem bereits bekannten Wortlaut veröffentlicht.
— Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die Ernennung des Oberpräsidialrats v. Waldow zum Regierungspräsidenten in Königsberg i. Pr.
— Der HerzogvonAlbany,der zukünftige Thronfolger von Sachsen^Koburg Gotha, erhält am 1. November «ine» preußischen Offizier als militärischen Begleiter.
— Die Doktorfrage der technischen Hochschulen ist anläßlich der heutigen Jahrhundertfeier der Charlottenburger technischen Hochschule dahin entschieden 'worden, daß die preußischen Lehranstalten dieser Art das Recht erhalten, wie die Universitäten Promotionen vorzunehmen und auf Grund derselben Den Doktortitel zu verleihen, welcher zum Unterschiede von den Universitätsfakultäten „Doktor-Ingenieur" lautet. (Bgl. UniversitätS- , Nachrichten.) t
— Rennsport und Spielsucht. Aberkennung des Adels. Das „Deutsche Adelsblatt" enthält in seiner neuesten Nummer zwei „Eingesandt" zum Prozeß gegen die Harmlosen, deren eines einen beachtenswerten Hinweis enthält, während das andere zum Widerspruch herausfordert. In dem zuerst erwähnten „Eingesandt" wird nämlich u. a. das nachstehende ausgeführt: „Geht man an der Hand des Prozesses der Wurzel des Uebels nach, so findet man dieselbe auf den öffentlichen Rennplätzen. Dort ist der Sport vielfach zum Geschäft, zum Glücksspiel geworden. Der mühelos erworbene Gewinn hat dann das Glücksspiel mit den Karten und seine Konsequenzen im Gefolge. Was nützt die Erziehung zu einer strengen Auffassung seiner Standes- und Berufspflichten, welche dem jungen Offizier im Offizierkorps zu Teil wird, wenn dieselbe auf den öffentlichen Rennplätzen zum Teil paralysiert wird durch den intimen Verkehr mit zweifelhaften Elementen, welche dort ihr Wesen treiben. Die breite Kluft, welche den Offizier von solchen Elementen trennt, sollte weder durch den Sport, noch durch das Spiel überbrückt werden können. Hierher sollten die in diesen Dingen maßgebenden Stellen ihr Augenmerk lenken und energisch Wandel schaffen." Das ist gewiß zutreffend. Wandel aber wird sich solange nicht schaffen lassen, als der Rennsport auf das System der Geldpreise nicht verzichten zu können glaubt. So ost Vorschläge auftauchten, welche für die Ersetzung der Geldpreise durch Ehrenpreise Propaganda machten, wurde geantwortet, daran sei mit Rücksicht auf die Pferdezucht »icht zu denken. Bei dieser Ansicht dürfte man auch jetzt noch beharren, und so wird denn nach wie vor wenn auch nicht d i e Wurzel der Spielsucht und sonstiger Ausschweifungen, so doch eine sehr starke Wurzel dieser liebel fortbestehen. — In dem zweiten „Eingesandt" des „Deutschen Adelsblattes" wird der Prozeß gegen die Harmlosen zum Ausgangspunkt der Mahnung an den Adel genommen, „sich zusammenzuschließen, um sich einerseits gegen die Feinde ringsum zu wehren, andererseits seine Reihen zu mustern und Unwürdige auszuschließen, damit sie nicht im stände sind, unseren ehrlichen Stand zu besudeln. Die Aberkennung des Adels ist das einzige radikale Mittel, um uns von solchen Elementen zu reinigen. (Eine derartige „Reinigung" mag für den Adel eine ebenso einfache wie angenehme Prozedur sein. Die große Masse der Bürgerlichen jedoch, die im großen Ganzen auch Anspruch auf das Beiwort „ehrlich" haben, müssen sich für die hier vorgeschlagene Prozedur höflichst bedanken Zum Glück ist die Aberkennung des Adels nicht so einfach ins Werk zu setzen, wie der Einsender des „Deutschen Adelsblattes" anzunehmen scheint. In Preußen wenigstens ist für Namensänderungen — und darum würde es sich doch handeln — laut der Kabine tts- ordre vom 15. April 1822 die staatliche Genehmigung erforderlich. Für die Erteilung der staatlichen Genehmigung ist nach dem Allerhöchsten Erlaß vom 12. Juli 186 7 der Regierungspräsident zuständig. Der Regierungspräsident müßte demnach angegangen werden, wenn eine Adelsgenossenschaft irgend einem Adeligen das Adelsprädikat «berkennt, weil der betr. Adelige sich ehrlos verhalten hat. Sollte der Regierungspräsident aus solchem Anlaß die Namensänderung gestatten, so würde er eine schreiende Ungerechtigkeit begehen. Denn ebenso wie das Reichsstrafgesetzbuch in § 360, Ziff. 8, die unbefugte Annahme von Adelsprädikaten bestraft, ebenso haben die bürgerlichen Klassen den moralischen Anspruch auf den Schutz des bürgerlichen Namens als solchen. Dieser Schutz aber würde in fein Gegenteil verkehrt werden, wenn ehrlosen Adeligen das Adelsprädikat aberkannt werden dürfte.)
Köln, 19. Oktober. Die „Köln. Volksztg." glaubt, daß m der gestrigen Rede des Kaisers in Hamburg ein Fingerzeig zu erblicken sei für die Richtung, in welcher der neue Kurs weiter gesteuert werden soll. Man erinnere sich, daß Miquel es sei, welcher über das deutsche Parteiwesen wiederholt sich in ähnlicher Weise geäußert hat. Insoweit erscheine die Kaiserrede als eine in diesem Augenblick besonders beachtenswerte Zustimmung zur Miquel- sch en Politik. Bezüglich der kaiserlichen Betonung der Notwendigkeit der Verstärkung der deutschen Flotte sagt das führende Organ der Eentrumspartei: Die deutsche Flotte müffe verstärkt werden; aber bei einer Bestimmung des Tempos wirkten finanzpolitische Erwägungen mit. Der deutsche Reichstag habe entschieden die Leistungsfähigkeit des -Volkes im Auge zu behalten.
Ausland.
Wie«, 19. Oktober. Betreffs der Besetzung der Vizepräsidenten stellen im Abgeordnetenhause ist zwischen den Parteien der Rechten und Linken noch immer keine Einigung erfolgt. Der größte Teil der Rechten verweigert kategorisch die Überlassung der ersten Vizepräsidentenstelle an die Linke. Die morgige Parlaments- Sitzung dürfte daher einen erregten Verlauf nehmen. — Im Herrenhause verlautete, daß die Rechte den ehemaligen Ministerpräsidenten Grafen Thun zum Parteichef ernennen wird.
— Dem Cumberland'schen Hofe nahestehende Kreise erklären die Gerüchte von einer bevorstehenden Aussöhnungszusammenkunft des Herzogs von Cumberland mit dem deutschen Kaiser in England für vollständig unbegründet.
Prag, 19. Oktober. Die Polizei erließ eine Bekanntmachung, in welcher bei Fortdauer der Demonstrationen die schärfsten Maßregeln angedroht werden. Wie verlautet, ist die Regierung entschloffen, eventuell den Ausnahmezustand über Prag zu verhängen.
Rom, 19. Oktober. Nach Meldungen aus Kairo wird durch englische Vermittelung die Beseitigung der letzten Differenzen zwischen König Menelik und Italien gelingen. Es stehl der Abschluß eines Abkommens bezüglich der Grenze sowie auch eines Handelsvertrages zwischen Aethiopien und Italien bevor.
Rom, 19. Oktober. Wie verlautet, wird der in Erithrea weilende Graf von Turin dem Ras Makonnen und König Menelik einen Besuch abstatten und als Vertreter des Königs von Italien die Grenzregelung und den Handelsvertrag abschließen.
Paris, 19. Oktober. Ein Redakteur des „Siöcle begab sich zu Dreyfus. Derselbe erholt sich nur langsam. Die Gattin Dreyfus erklärte dem Redakteur, der Kampf sei noch keineswegs eingestellt.
— Das Kriegsgericht von Rennes wird sich dieser Tage versammeln, um zu beschließen, ob eine gerichtliche Verfolgung gegen zwei Blätter in Lyon wegen beleidigender Artikel gegen die Mitglieder des Kriegsgerichts anzuordnen ist.
— Die hiesigen Blätter melden, der Staatsgerichtshof werde sechs Angeklagte in der Komplotts-Affaire verurteilen, nämlich: Buffet, Dsroulöde, Godefroy, Baillieres, Dubuc und Guörin. Gegen die übrigen Angeklagten werde das Verfahren eingestellt werden.
— Der Kommandant Marchand, welcher gestern dem Gottesdienste zu Ehren des erschossenen Obersten Klobb beiwohnen wollte, erhielt Befehl, sich dem Gottesdienste fern zu halten.
— Nach einer dem Kolonialminister zugegangenen Depesche sind die HaupHeute Voulet und Chanoine von ihren eigenen Leuten erschossen worden.
Petersburg, 19. Oktober. Die Regierung kommandierte den Generalstabsoberst Stachowitsch in das britische Hauptquartier in Südafrika ab. Zu den Buren wird kein russischer Offizier abkommandiert, weil Transvaal nach internationalem Recht kein selbständiger Staat ist.
Kskalrs «nd ProvisMes.
Gießen, den 20. Oktober 1899.
** Geschichtskalender. (Nachdruckverboten.) Vor 94Jahren, am 21. Oktober 1805, wurde bet Trafalgar durch die Engländer unter Nelson die ganze französische, mit den ungeheuersten Kosten auSgerüstcte Flotte vernichtet. Auf ein Menschenalter hinaus oab es keine französi che Seemacht mehr. Aber auch der Jubel der Engländer war nicht ungetrübt, da ihr ruhmgekrönter Seehrld Nelson geblieben war.
Arbeit macht das Leben fuß! Na, na, wird da mancher sagen, wohl nicht immer! Nun ja, es kommt allerdings sehr viel auf die Verhältnisse, Beschäftigung und Lebenslage eines jeden Menschen an. Hat man eine angemessene Beschäftigung, so ist es ein Vergnügen, zu arbeiten , überhaupt für einen fleißigen und strebsamen Menschen; doch oft erfordern es auch die Verhältnisse, daß jemand eine Arbeit zu verrichten gezwungen ist, zu welcher er keine Neigung besitzt. Ein anderer verrichtet seine Arbeit mit Mißmut und verdroffenem Gesicht, weil er mit seinen Kräften am unrechten Orte steht, er muß seine eigentlichen Fähigkeiten brach liegen lassen, und auf einem Gebiete arbeiten, wohin ihn weder Lust, noch Anlagen ziehen. Hier wieder arbeitet einer ohne Anerkennung, er setzt wohl seine ganze Kraft und Fleiß an die Arbeit, aber niemand freut sich darüber, niemand spornt durch Lob die Schaffenskraft an. Dann gievt es Menschen, welche verhindert sind, das ganze Maß ihres Könnens zu entfalten; die Schaffenslust ist in ihnen groß, aber ihr Arbeitsfeld ist zu klein, sie fühlen sich beschränkt und beengt, und darum fast unglücklich. Da ist es sehr gut, wenn ihnen die gute Trösterin zur Seite steht, die Geduld. Jeder sollte sich diese edle Tugend, wenn er sie noch nicht besitzt, angewöhnen, denn sie ist für das Leben unentbehrlich, will man sich nicht in nervöser Reizbarkeit aufreiben. Aber nicht allein um der Existenz willen, sondern auch zur Erhaltung geistiger und körperlicher Frische sollen wir arbeiten. Thätigkeit gehört zu den Bedingungen einer richtigen Lebensweise, durch sie erlangen wir Heiterkeit und Gemütsfrieden, und wenn wir uns an die Arbeit begeben, so müssen wir mit Leib und Seele, mit Lust, Liebe und Fleiß dabei sein; denn wer fleißig ist, kommt durch die Welt, und sei er noch so arm. Ein arbeitsames Leben zu führen, ist die Bestimmung und Pflicht eines jeden Menschen; nur wer arbeitet, ist ein nützliches Mitglied der menschlichen Gesellschaft.
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♦ ♦ Bon der Universität. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigst geruht, am 14. Oktober
den ordentlichen Professor bei der medizinischen FakultäS der Landesnniversität für das Lehrfach der Veterinär- Heilkunde, Dr. Georg P flug zu Gießen, auf sein Nachsuchen, mit Wirkung vom 1. November ds. Js. an, unter Anerkennung seiner langjährigen Dienstleistung, in den Ruhestand zu versetzen.
• * Ordens-Verleihungen. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben mittelst Allerhöchster Entschließung vom 18. Oktober Allergnädigst zu verleihen geruht: Dem Oberstleutnant und Kommandeur des 1. Badischen Feld- artillerie-RegimentS Nr. 14 v. Beck, seither Abteilungskommandeur im Feldartillerie Regiment Nr. 25 (Großh. Artilleriekorps), dem Hauptmann und Kompagniechef bei der Haupt-Kadetten Anstalt Pfaff, seither Sompagniechef im 4. Infanterie-Regiment (Prinz Karl) Nr. 118, und dem Oberstabsarzt 1. Klasse und RegimentSarzt des 3. Badischen Feldqrtillerie-Regiments Nr. 50 Dr. Fröhlich, seither im 4. Infanterie-Regiment (Prinz Karl) Nr. 118, das Ritterkreuz 1. Klasse; dem Oberroßarzt Thomann im Feldartillerie-Regiment Nr. 72, seither Roßarzt im Train- Bataillon Nr. 25, das Ritterkreuz 2. Klasse; dem Post- assistenten beim Kaiserlichen Postamt Mainz Lind, seither Wachtmeister beim Garde-Dragoner-Regirnent Nr. 23, dem Stations-Aspiranten Schmidt bei der König!. Preußischen und Großh. Hessischen Eisenbahndirekton, seither Vize Wacht- meister beim Garde Dragoner Regiment Nr. 23, und dem Gerichtsvollzieher Fath in Hungen, seither Bezirksfeldwebel beim Landwehrbezirk I Darmstadt, sowie dem berittenen Oberwachtmeister Conrad im Großh. Gendarmeriekorps das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen.
• * Zn den Ruhestand versetzt wurde der Zugführer der der Hessisch-Preußischen Eisenbahngemeinschaft Moritz Geisel in Gießen auf fein Nachsuchen unter Anerkennung seiner langjährigen treu geleisteten Dienste mit Wirkung vom 1. Dezember laufenden Jahres.
* * Entlassen. Am 13. Oktober laufenden Jahres wurde der Steuerkommissariatsgehilfe beim Steuerkommissariat Friedberg in Oberhessen Ludwig Leonhard auf Nachsuche», seiner Dienstpflicht entlassen.
* * Der Universität stehen beim Beginne des Wintersemesters mancherlei Umwandlungen bevor. Das Kollcgieu- hans, im Volksmunde „die Aula" bot bisher mancherlei Instituten Unterkunft, welche ihrem Wesen nach nicht hineingehörten, indem sie störten und gestört werden. Zwei vo« diesen, das physikalische und das pharmakologische, ziehen nunmehr in andere, größere Räume über. Für das physi. kalische Institut erhebt sich ein neuer, südöstlich vom Kollegienhause gelegener, schöner Ban, in den zugleich das physikalisch chemische Institut aus dem alten Liebig'sche» Laboratorium einzieht. Das pharmakologische Institut ist vorläufig in dem früheren Schwestemhause an der Wieseck untergebracht, bis es ein endgütiges Heim findet. Durch diese Umänderungen wird zugleich einem bei dem stetig wachsenden Besuche der Universität immer empfindlicher gefühlten Mangel obgeholfen, indem im Kollegienhause nunmehr neue Räume für Vorlesungszwecke frei werden.
* * Großherzogliche Handelskammer. Heute vormittag fand hierselbst in Anwesenheit des Großh. Ministerialrats Braun und in Gegenwart von Vertretern des Handelsvereins in Lauterbach und des Kaufmännischen Vereins in Alsfeld eine Sitzung der Großh. Handelskammer statt, in welcher die in Aussicht genommene Neuorganisation der Kammer beraten wurde. Die Erschienenen einigten sich dahin, es sei, den Vorschlägen des Herrn RegierungsoertreterS entsprechend, die Zahl der Handelskammermitglieder von neun auf achtzehn zu erhöhen. Von den neun neu eintretenden Mitgliedern hätten vier auf den Landkreis Gießen, drei auf den Kreis Alsfeld und zwei auf den Kreis Lauterbach zu entfallen. Die Neuorganisation wird im Verordnungswege demnächst enbgiltig geregelt, sodaß die erforderlichen Wahlen voraussichtlich noch im Laufe dieses JahreS durch die zuständigen Kreisämter abgehalten werden könne«.
* * Kaufmännischer Verein. Die Schreibmaschine» sind schon vor 10 Jahren in Deutschland eingeführt worden, aber jetzt erst beginnen sie mehr und mehr Verbreitung zu finden. Das ist eigentlich wunderbar, wenn man bedenkt, wie sauber, exakt und leserlich die Schrift ist, und wie viel weniger das Schreiben auf der Maschine die Augen an- greift, als die gewöhnliche Schrift. Auch haben viele Leute, trotzdem sie viel schreiben müssen, eine unleserliche Hand- schrift, was für den Empfänger peinlich und zeitraubend ist. Bei Anwendung der Schreibmaschine fällt dies alles fort und wird dadurch drei- dis fünfmal so viel geleistet als bei größtem Fleiß ein anderer Schreiber fertig zis bringen im stände ist. Zur Erlernung dieser Kunst ist nunmehr auch hier in Gießen Gelegenheit geboten, da nach einer Annonce der kaufmännische Verein in seiner Schule das Schreiben auf der Schreibmaschine einführen will, und werden deshalb Herren aus allen Ständen zur Teilnahme eingeladen.
* * Der Student Kopf in Darmstadt, der wegen Körperverletzung zu 8 Monaten Gefängnis verurteilt wurde, ist vom Großherzog begnadigt worden.
• • Erledigte Stellen für Militäranwärter im Bezirk M 18. Armeekorps. Frankfurt a. M., Städtisches Gewerbe- und Verkehrsamt, Kanzlist, 2100, 2200, 2300, 2400, 2500, 2600, 2650, 2700 Mk., von 3 zu 3 Jahren bei guter Dienstführung aufsteigend. — Höchst a. M., Magistrat, Pedell am Realprogymnasium, jährlich 1100 Mk., sowie freie Wohnung und freie Heizung.
© Großen-Linden, 20. Oktober. In den letzten Tage» ist hier die erfreuliche, wohl auch weitere Kreise interessierend» Kunde eingetroffen, daß durch die erfolgreiche dankenswerte Verwendung des Herrn Direktor Paöcoe in Gieße» die frühere allbeliebte Firma C. W. B. Fernie zur Verschönerung des altehrwürdigen Großen-Lindener Gottes-


