Ausgabe 
21.9.1899 Erstes Blatt
 
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Das Hochwasser in Süddeutschland.

München, 19. September 1899.

Montag abend um 8 Uhr versammelte sich eine statt­liche Anzahl von Herren aller Stände, einer Einladung der Gemeindevertretung folgend, im Sitzungssaal des Gemeinde­kollegiums, um über die Maßnahmen zu beraten, die zur möglichst raschen Linderung der Not der Wasserbeschädigten zu treffen seien. Auf Vorschlag des Herrn Bürgermeisters v. Borscht erklärten sich die Mitglieder der Versammlung bereit, sämtlich einem Hilfskomitee beizutreten, das in den geschäftsführenden Ausschuß zum ersten Vorsitzenden Herrn Bürgermeister v. Borscht, zum zweiten Vorsitzenden Herrn Kommerzienrat Friedrich Seyboth und zum dritten Vor­sitzenden den Vorsitzenden des ständigen Landratsausschusses Herrn Hofrat Dr. Jochner wählte. Der geschäftsführende Ausschuß soll als Mitglieder erhalten: Minister v. Feilitzsch, General v. Euler-Chelpin, Geh. Hofrat Klug, Polizeidirektor Meixner, Intendant v. Possart, General Speck, Bankdirektor v. Pechmann Prof. Manuel, Dekan Kahl, Prof. Ober­hummer, Bankier Lang, Kommerzienrat Kirchdorfer und Kommerzienrat Weibert, und außerdem von den Redaktionen der Münchener Zeitungen, die mit den Geldsammlungen schon begonnen, je einen Vertreter. Die Führung der Kassengeschäfte übernimmt nach einer Erklärung des Herrn Direktors v. Pechmann die Handelsbank.

Ein Aufruf, den Herr Bürgermeister v. Borscht in Vorschlag brachte, wurde unverändert angenommen. Der Aufruf wird in den Tagesblättern veröffentlicht werden und die Sammelstellen dabe^ angefügt. Die Verteilung der ein­gehenden Summen soll, wie im Jahre 1897, den Regierungs­präsidien im Einvernehmen mit dem ständigen Landrats­ausschuß überlassen werden. Der Versammlung wohnten außer den als Ausschußmitglieder des Hilfskomitees ge­nannten Herren u. a. bei: Minister v. Leonrod, Staats­rat v. Neumayer, Staatsrat v. Raeßfeld, Gemeindekollegiums­vorstand Hergel und Medizinalrat Dr. Aub, Domkapitular Dr. Lechner und andere höhere Geistliche, sowie zahlreiche andere hervorragende Persönlichkeiten.

Aus den zahlreichen Berichten, die uns über die Hoch­wasser-Katastrophe zugingen, heben wir noch folgende Einzel­heiten heraus:

Eine sehr große Gefahr bedrohte Bad Reichenhall in der Nacht vom 13. auf 14. September. Schon über­spülte das Wasser die Brücke. Die Feuerwehr arbeitete mit übermenschlicher Anstrengung an der Entfernung der sich an den Brückenpfeilern stauenden Bäume und Gebälke. Morgens 3 Uhr stürzte dann der Spiegelgang des Trift­kanals mit dem Wasserthorhaus ein, dem bald auch der mittlere Teil der Luitpoldbrücke, der ohne Pfeiler war, folgte. Dadurch fand das Wasser einen Ausweg in das jenseitige Flußbett. Ein wildes Chaos bildeten die sich stauenden Brückenteile, Baumstämme, Bretter, aller mög­liche Hausrat, Fensterstöcke, Kuhbarren u. s. w. Auch Hornvieh, Hirsche, Rehe und Gemsen sah man in den tosenden Fluten, woraus sich schließen läßt, daß das Wasser im Gebirge entsetzlich gehaust haben mußte. Als Reichenhall frei geworden, arbeitete die Saalach mit furcht­barer Gewalt am linken Ufer bei Kirchberg, so daß dieser Ort nur mit größter Anstrengung gehalten werden konnte.

Anläßlich einer Wanderung von Tölz nach Leng­gries berichtet ein Korrespondent über die Verheerungen, die dort der Steinbach und Arzbach angerichtet haben. Von Lenggries wurden Pioniere zu Hilfe gerufen, um die in der Nähe des Sil v en st ein zerstörte Landstraße wieder in stand zu setzen. Aus Eggstätt am Chiemsee wird in der Schilderung der durch die Prien angerichtelen Ver­wüstungen u. a. berichtet: Neben der Eisenbahnbrücke gruben die ausgetretenen Wassermassen in den zweigeleisigen Damm ein derartiges Loch, daß die beiden Geleise auf drei Schienen­längen in der Luft schwebten. Ein Bremser des Abend­zuges Salzburg-München (es war in der Nacht vom 14. September) lief voraus, um die Brücke zu untersuchen. Dabei bemerkte er nebenan den beginnenden Rutsch und machte den nächsten Bahnwärter aufmerksam. Das Not­signal hielt den Zug in Prien zurück und so wurde unsäg­liches Unglück verhütet. Heber die Verheerungen in Teisendorf und Oberteisendorf liegen uns mehrere ausführliche Berichte vor, die alle die schweren Schädigungen hervorheben. In Oberteisendorf ist das Haus des Krämers Schmuck ganz weggerissen und das Häuschen einer armen Witwe, HausnameBeim Loaner", zur Hälfte. Zwei kranke Kinder, darunter ein Mädchen von 18 Jahren, das schon fünf Jahre unheilbar darniederliegt, wurden mit der Mutter glücklich gerettet. Die arme Familie hat ihr bischen Hab und Gut verloren, und thut Hilfe dringend not. Herr Bürgermeister Hofstätter in Teisen­dorf nimmt Unterstützungen für die Unglücklichen entgegen.

Einem Berichte aus Holzkirchen über die Ueber- schwemmung im Mangfallthale entnehmen wir, daß der Pächter der Grubmühle nur mit Mühe und Not seine Familie retten konnte. Dagegen ist seine sämtliche Habe verloren und der Arme bitterer Not preisgegeben. Aus Berchtesgaden berichtet man über die totale Unter­brechung jedweden Eisenbahn- und Postverkehrs, die die wildangeschwollene Achen verursacht, und über die sonstigen Verwüstungen, die sie angerichtet hat und die sehr schlimmer Art sind. Dagegen kommt aus Partenkirchen die er­freuliche Nachricht, daß die ersten Unglücksbotschaften über­trieben waren. Partnach und Loisach sind nur wenig über­getreten, die Loisach scheint ihre Verheerungen erst unter­halb der Märkte begonnen zu haben. Dagegen hat die Kanker arg gehaust, ein kleiner Zufluß der Partnach. Im Markte selbst gab es nur in den Kellern Grundwasser, und man brauchte weder beritten zu sein noch sich der Kähne zu bedienen, um in den Markt zu gelangen. Die tiefer gelegenen Stadtteile von Traunstein und die Salinen­

gemeinde Au wurden von der Katastrophe so schwer be­troffen wie vorher noch von keiner Hochwassersnot in diesem Jahrhundert. Da die städtischen Arbeiter und die Feuer­wehr der Gefahr nicht mehr Herr werden konnten, wurde die zweite Kompagnie des Eisenbahnbataillons zu Hilfe ge­rufen, die im Verein mit den Erstgenannten auf das an­strengendste arbeitete bis tief in die Nacht hinein, um die Kommunikation wieder herzustellen und isolierte, vom Wasser bedrohte Bewohner zu retten. Ferner wurden mehrere Menschen gerettet durch den Zahntechniker Baumhölzl und die Ledererssöhne Pflanz.

Deutsches Deich.

Berlin, 19. September. Als neuer vortragender Rat im Kultusministerium ist der augenblicklich beim Oberpräsidium in Münster beschäftigte Regierungsrat Fleischer beauftragt worden.

Nach einem hier eingetroffenen amtlichen Telegramm aus Sansibar ist der Freihafen daselbst aufge- hoben worden. Zollfrei bleiben nur Münzen, Kohlen, Elfenbein, Kautschuck und Schildpatt. Von allen übrigen Waren wird ein Einfuhrzoll von 5 Prozent erhoben. Der bisherige Spirituosenzoll bleibt derselbe.

Die Nachricht, daß der lippesche Staatsminister von Miesitscheck als Nachfolger des indenRuhe- stand tretendenOberpräsidialrats vonPusch in Danzig in Aussicht genommen sei, frischt in Lippe-Detmold wieder die Erinnerung an die unliebsamen Vorgänge auf, die sich zwischen dem dortigen und dem preußischen Hofe abgespielt haben. Damals hatte sich bekanntlich der Graf- Regent zur Absendung einer Beschwerdeschrift an die deutschen Bundesfürsten veranlaßt gesehen, in der er über Nicht­beachtung der preußisch lippeschen Militärkonvention Klage führte. Hierbei soll Herr v. Miesitscheck, der Verfasser jener Beschwerde, sich versehentlich auf die frühere Kon­vention von 1867 berufen haben, die inzwischen durch eine neue ersetzt und gerade in den streitigen Punkten abgeändert worden war. Auch sonst hat seine zweijährige Minister- thätigkeit im Lande vielfache Anfeindungen erfahren. Es wäre deshalb begreiflich, wenn Herr v. Miesitscheck den Wunsch hegen sollte, aus dem lippeschen Staatsdienste zu scheiden. Er war bereits vor seinem Amtsantritt in Detmold als Deeernent beim Oberpräsidium in Danzig beschäftigt und ist durch seine Gemahlin, eine geborene v. Goßler, mit dem jetzigen Oberpräsidenten von Westpreußen verwandt. Von einer Herrn v. Miesitscheck nahestehenden Seite wird zwar erklärt, daß diesem von seiner angeblich bevorstehenden Ernennung zum Oberpräsidialrat nichts bekannt sei, allein die Hinzufügung, daß man es dem Minister gewiß nicht verdenken könnte, wenn er bei der Erschwerung seiner Stellung durch das Verhalten seiner Gegner in eine lieb­gewordene Thätigkeit zurückzukehren geneigt wäre, läßt doch darauf schließen, daß seines Bleibens in Detmold nicht mehr lange sein dürfte.

Die 71. Versammlung deutscher Natur­forscher und Aerzte wurde in München mit einer großen Sitzung im Hoftheater, der auch mehrere Prinzen und Prinzessinnen des königlichen Hauses beiwohnten, er­öffnet. Nachdem Geheimrat Professor v. Winckel-Müncheu die Versammlung mit einer Ansprache und mit einem Hoch auf den Prinzregenten und den Kaiser eröffnet hatte, über­mittelte Prinz Ludwig Ferdinand von Bayern die Grüße des Prinzregenten und des Herzogs Karl Theodor. Kultusminister v. Landmann begrüßte die Versammlung im Namen der Staatsregierung und betonte dabei, welchen Aufschwung Wissenschaft und Kunst im ganzen deutschen Reiche genommen haben. Nach weiteren Begrüßungsan­sprachen von Vertretern der Stadt München und der Aka­demie der Wissenschaften, der Universität und der Technischen Hochschule hob der Vorsitzende der Gesellschaft deutscher Naturforscher und Aerzte, Wirklicher Geheimrat Professor Neumayer-Hamburg, hervor, welche Bedeutung der po­litische Aufschwung Deutschlands auch der Naturforschung gebracht habe, indem jetzt deutsche Expeditionen zur Er­forschung der Tiefsee, der Polargegenden u. s. w. ausge­sandt werden, und indem auch in den deutschen Kolonieen ein neues Feld für naturwissentliche Arbeiten eröffnet worden ist. Von lebhaftem Beifall empfangen, betrat hierauf Pro­fessor Dr. Frithjof Nansen die Rednertribüne und führte in längerem Vortrage und an der Hand von treff­lichen Lichtbildern die wissenschaftlichen Ergebnisse seiner Nordpolfahrt auf dem Gebiete der Geographie, Meteoro­logie, Zoologie u. s. w. vor. Außerdem sprach in der gestrigen Sitzung noch Geheimrat Professor v. Bergmann- Berlin über die Anwendung der Röntgenstrahlen für die moderne Chirurgie und Geheimrat Förster-Berlin über die bis jetzt beobachteten und gemessenen Bewegungser­scheinungen in den Sternenräumen. D. T. A.

M.P.C. Man schreibt Uns aus Hofkreisen. Durch die Veränderungen im Bestand des Ministeriums wird auch das gesellschaftliche Bild der Reichshaupt­stadt eine nicht unwesentliche Verschiebung erfahren. Freifrau v. d. Recke, die Gemahlin des bisherigen Ministers des Innern fühlte sich in der Gesellschaft von Berlin, welche die Hofkreise, die Regierungswelt und die Finanzaristokratie umfaßt, niemals besonders wohl. Ein gleiches schien von der Gemahlin des bisherigen Kultusministers Dr. Bosse angenommen werden zu dürfen. Frau Exzellenz Bosse hielt sich im ganzen sehr zurück und lebte fast ausschließlich ihrem Gatten und ihren Kindern. Der neuernannte Kultusminister Exzellenz Studt hat in Münster, dem Mittelpunkt seines bisherigen Wirkens ein ziemlich großes Haus gemacht. Seine Vermögensverhältnisse kamen ihm dabei sehr erheblich zustatten, gleichzeitig aber auch das gewinnende Wesen, durch das er selbst sowohl als auch seine Gemahlin im ge­sellschaftlichen Verkehr sich auszeichnen. Im Hause des bis­herigen Oberpräsidenten der Provinz Westfalen verkehrten

gleich gern wie die Industriellen und die Beamten der Pro­vinz auch die Herren und Damen vom alten westfälischen Adel. Es ist bekannt, daß der letztere im ganzen ziemlich exklusiv ist. An den Gesellschaftstagen des Studt'schen Hauses merkte man nichts hiervon. Voraussichtlich werden Minister Studt und Gemahlin die Pflege edler Geselligkeit auch in Berlin eine ihrer vornehmsten Aufgaben sein lassen. Das Ministerhotel Unter den Linden Nr. 4 wird unter diesen Umständen bald eine große Anziehungskraft auf die vornehme Gesellschaft von Berlin ausüben.

Ausland.

Wien, 19. September. DasNeue Wiener Tagebl." erfährt aus diplomatischer Quelle, der einzige Zweck der Reise des Fürsten von Montenegro nach Kon­stantinopel sei der gewesen, beim Sultan darüber zu sondieren, wie er die eventuelle Besetzung des serbischen Thrones und die Vereinigung Serbiens mit Montenegro durch den Fürsten von Montenegro aufnehmen werde. Der Sultan soll sich äußerst ablehnend dazu verhalten haben.

Paris, 19. September. Man erwartet Dreyfus' Freilassung am Samstag. Einer Meldung au« Rennes zufolge wird daselbst Labori erwartet, der Dreyfus auf den bevorstehenden Gnadenakt vorbereiten soll. Man glaubt, Dreyfus werde nach einem bretonischen Hafen gebracht werden und auf einer Privatyacht die englische Küste erreichen.

Belgrad, 19. September. Im Attentatsprozeß zu Belgrad kamen nach dem Staatsanwalt auch noch die Verteidiger zu Worte, wobei sich ein bemerkenswerter Zwischenfall ereignete. Der Verteidiger des Angeklagten Dimic erregte nämlich ungeheures Aussehen und die größte Bewegung durch die Behauptung, der Mordplan sei in Cettinje ausgeheckt und von Bukarest aus, wo Alexander Karageorgievic lebt, in Szene gesetzt worden. Als hierauf der Anwalt Markovic, der für Pasic plädierte, ebenfalls fremde Mächte, namentlich Rußland in die Sache zu ziehen versuchte, wurde ihm dies aufs strengste vom Präsidenten untersagt. Uebrigens bricht sich die Ansicht Bahn, daß die Attentatsgeschichte mittelbar für Milan auch noch un­angenehme Folgen haben könnte. Wir erhalten hierzu folgende Meldung:

Wien, 18. September. DerNeuen Freien Presse" wird aus Belgrad mitgeteilt, daß dort die Meinung herrsche, die Macht des jetzigen Regimes in Serbien werde nur von kurzer Dauer sein. Man empfinde es als ein Unglück, daß Rußland und Oesterreich-Ungarn sich über ihre Haltung zum Hochverrats-Prozeß, wie es scheine, geeinigt hätten. König Alexander getraue sich nicht, bei seinen bisherigen Entschließungen zu beharren. Es werde ihm schwer, einen würdigen Nachfolger Georgiens' zur Bildung des Kabinetts zu finden, denn jeder ehrliche Mann fürchte die verschlechterten Beziehungen zu Oesterreich und Rußland. Man rate ihm von maßgebender Seite, im eigenen und im Interesse des Landes, den Vater wenigstens für einige Zeit aus Serbien zu entfernen. Nur so könne er die verlorenen Sympathieen seines Volkes zurückgewinnen.

Klcksies und Provinzielles.

Gießen, den 20. September 1899.

* * Vom höheren Schulamt. Seine Königliche Hoheit der Groß her zog haben Allergnädigst geruht, am 16. September den Lehrer an der Realschule zu Alsfeld, Professor Karl Henkelmann, zum Lehrer an dem Gym- nasium zu Bensheim, mit Wirkung vom 1. Oktober 1899 an, den Lehrer an dem Gymnasium zu Gießen, Dr. August Baur, zum Lehrer an dem Neuen Gymnasium zu Darmstadt, mit Wirkung vorn 11. September 1899 an, zu ernennen.

* * Goethe Feiern. Im hiesigen Großherzoglichen Gym­nasium, wie der Höheren Töchterschule wurden heute Goethe-Feiern abgehalten.

* Für die vom Hochwasser Ueberschwemmteu in Süd­deutschland sind heute vomGießener Anzeiger" als erste Rate 100 Mk. nach München abgesandt worden. Mit dem besten Dank für die bereits eingegangenen Gaben verbinden wir die Bitte um weitere Zuwendungen, da die Not, wie wir an anderer Stelle heute ausführlich mit- teilen, ungeheuer groß ist.

* Gießener Stadttheater. Wie aus dem Inseratenteile ersichtlich, werden die Abonnenten des Stadttheaters, welche ihre alten Plätze für die kommende Saison wieder ein­zunehmen gedenken, gebeten, ihre diesbezüglichen Wünsche an das Theaterbureau (Wallthorstraße 36, Part, links) oder an Herrn Ernst Challier gelangen zu lassen.

* * Kaufmännische Fachschule. Zu den berechtigten An­forderungen, welche heutzutage an jedermann gestellt werden, gehört unzweifelhaft eine gute Handschrift, denn eine schöne, geläufige Schrift ist eine Empfehlung für jeden Menschen; der Mangel einer solchen wird von jedem, der ihn zu tragen hat, schwer empfunden. Dem jungen Kaufmann und Be­amten aber ist eine schöne Handschrift unentbehrlich, weil sie die Grundlage seiner Existenz bildet. Freilich giebt es noch viele, welche die Aneignung einer schönen und flotten Handschrift nach vollendeter Schulzeit für unmöglich halten; bei richtiger Anleitung ist dies jedoch nicht der Fall, und bei gehöriger Aufmerksamkeit, sowie fleißiger Uebung kann mau schon zum gewünschten Ziele kommen. Hierzu ist jetzt wieder Gelegenheit geboten durch den am 2. Oktober beginnende« Winterkursus der kaufmännischen Fachschule, woselbst eine große Menge Schriftproben aufliegen, welche beredte- Zeugnis von dem guten Erfolg des dortselbst stattfindenden Schreib-Unterrichts geben.

Konzert. Das gestern abend im Cafö Leib gegebene Konzert der Hamburger Matrosenkapelle Concordia zeigte, wohl infolge der am Sonntag und Montag in Steins

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