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20. September 1899.
Seine Königliche Hoheit ^ergnädigst geruht, a» er Realschule zu Meld, um Lchm m b«n ,g UDUt 1. Ottober 1899
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Garten voraufgegangenen Konzerte, einen nur mäßigen Besuch. Die Kapelle spielte vorzüglich, mit besonderem Beifall wurde das Violin-Solo des Herrn Reinwarth sowie das Schlachten- Potpourri von 1870/71 ausgenommen. Zu dem heute abend stattfindenden zweiten Konzerte wünschen wir der Kapelle einen größeren Zuhörerkreis.
• • Vom Ueberfahrenwerden gerettet. Vorgestern wollte ein Herr aus Hungen den in Lich 6*8 Vorm. abfahrenden Zug noch rasch erreichen und überschritt das Vordergeleise in dem Augenblick, als ein Zug von Gelnhausen einfuhr. Nur der Geistesgegenwart des dienstthuenden Stationsbeamten Herrn Kratz, der im nu den Reisenden vom Geleise weg riß, ist es zu verdanken, daß hier kein Unglück geschah.
• * Aus dem Eisenbahnzuge gesprungen. Am Sonntag sprang, wie der „Oberh. Anz." meldet, aus dem Nachmittags- Schnellzuge von Gießen hinter der Station Großenlüder ein anscheinend dem Kleinhändlerstande angehöriger Mann während der vollen Fahrt zum Wagen hinaus und kollerte die Böschung hinab. Das Schicksal des kühnen Springers ist noch unbekannt.
* • Der Herborner Altertumsverein beabsichtigt kommenden Sonntag, den 24. d. M., einen Ausflug nach Gießen zur Besichtigung der Sammlungen des Oberhessischen Geschichtsvereins vorzunehmen. Nach dem Besuch des Museums findet Mittageffen und darauf bei günstiger Witterung Fußtour nach der vom Gleiberg-Verein schön wieder hergestellten Burg Gleiberg statt.
** Verkkhrsnotiz. Der definitive Winterfahrplan 1899/1900, gütig ab 1. Oktober d. I., für die Strecke des Eisenbahndirektionsbezirks Frankfurt a. M. liegt uns vor. Von den wichtigeren Aenderungen, die derselbe gegenüber den seitherigen Kursen verzeichnet, seien hier folgende, in Hessen ganz, bezw. teilweise gelegenen Strecken erwähnt: Schnellzug 837 Hanau ab 8”, Friedberg an 9», Personenzug 839 Friedberg ab 10^, Hanau an 11” fällt aus. — Personenzug 774 Marburg ab 9" (bisher 919), Gießen an 956 (bisher 1OC1) erhält in Gießen Anschluß an den Schnellzug 81 nach Hagen. — Personenzug 805 Frankfurt ab 6” (bisher 6^), Friedberg an 7^ (bisher 8^). — Personenzug 501 Stockheim ab 5“ (bisher 4^), Gießen an 720 (bisher 646). — Gemischter Zug 1332 Schlitz ab 645 (bisher 5™), Salzschlirf an 716 (bisher 5”).
Darmstadt, 19. September. Unser 8 Korrespondent schreibt uns: Die in Ihrem gestrigen Feuilleton gebrachte Notiz von Bresnitzo Sydacoff über Zar Nikolaus II. und sein Hof" möchte ich bei aller Achtung vor den Kenntnissen Ihres Gewährsmannes über russische und orientalische Verhältnisse nicht ganz unwidersprochen lassen. Wohl hängt dem ganzen Wesen der russischen Zarennatur, wie es die Verhältnisse ja milbringen, ein gewisser Ernst an; wer aber, wie wir, den Zaren im Kreise der Familie, bei Festlichkeiten, im Theater, unter Beamten und Militärs in ungezwungener und lebhafter Unterhaltung zu sehen Gelegenheit hatte, und beobachten konnte, mit welcher Liebenswürdigkeit und Freundlichkeit der Zar mit seiner Umgebung verkehrt, wird den „mühen, kranken" Blick und das düstere Augenpaar, das Ihr Artikelschreiber gesehen, nicht zu ernst nehmen. Wir hoffen Gelegenheit zu haben, bei der demnächstigen Hierherkunft des Zaren mehr darüber berichten jzu können.
Dillenburg, 19. September. Von dem Kuratorium der Bergschule hierselbft wurde Herr C. Doenges hier, bisher an der Mädchenschule angestellt, als Nachfolger des Herrn Zeichenlehrer Presber, zum Lehrer an der Bergschule gewählt. __________
Gingesandt.
Gießen, 20. September 1899.
Den Passanten der Lahnbrücke dringt aus den SchlachthauS- Anlagen ein wahrhaft pestilenzialtscher Geruch entgegen, der einem das Almen erschwert und es unbegreiflich erscheinen läßt, wie Menschen In den zum Schlachthause gehörenden Gebäuden wohnen können. Früher soll dergleichen nicht vorgekommen sein, und dem Vernehmen nach soll die Beseitigung der Fäkalien die Schuld daran tragen.
Im Jntereste der Anwohner und Passanten ist es dringend nötig, daß hier Abhilfe geschaffen wird.
Einer für Viele.
Meratur, Wissenschaft und Kunst.
— Seit 15 Jahren wirkt nun schon der bekannte Verlag John Henry Schwerin, Berlin, man kann sagen, als ein Herrscher im Reiche der Mode. Der Verlag John Henry Schwerin war der erste, der in seinen Illustrationen den hölzernen Stellungen der Modepuppen ein Ende machte und an ihre Stelle wirklich künstlerisch ausgeführte Moden- Genrebilder setzte. Diese werden allerdings auch von hervorragenden Künstlern komponiert und in eigenen Ateliers in Holz geschnitten. Der Anblick dieser Modenbilder gewährt selbst dem kunstgeübten Auge einen hohen Reiz. Trotz dieser kostspieligen Ausstattung und trotz der Reichhaltigkeit der Schwerin'schen Modentlätter kann aber kein anderes Modenblatt mit ihnen an Billigkeit und Fülle des Gebotenen konkurrieren. Wieso ist das möglich? Die Lösung dieses Rätsels besteht in der enormen Auflage der Schwerin'schen Blätter, die weit über ^/Millionen Exemplare beträgt. Diese Blätter erscheinen aber nicht nur in deutscher Sprache, sondern teilweise in einer großen Anzahl fremder Sprachen, sodaß der Verlag John Henry Schwerin eine internationale Verbreitung hat und ein glänzendes Zeugnis deutschen Fleißes und deutschen Unternehmungsgeistes bildet. Diesem Streben ist auch die Anerkennung nicht versagt geblieben, was eine Reihe von Ausstellungsmedaillen und Ehrendiplomen beweist. Die Hauptblätter des Verlages John Henry Schwerin sind die „Große Modenwelt" mit bunter Fächervignette, vierteljährlich 1 Mk., „Mode und Haus", mit acht Beilagen, vierteljährlich 1 Mk. und 1,25 Mk. „Kindergarderobe", vierteljährlich 60 Pfg. und „Illustrierte Wäschezeitung", vierteljährlich 60 Pfg. Im übrigen verweisen wir auf den dieser Nummer belliegenden, reich illustrierten Prospekt.
Neueste Meldungen.
Depeschen des Bureau „Herold".
Berlin, 20. September. Die „Hohenzollern" ist gestern wegen schwerer See bei Binz auf Rügen vor Anker gegangen. Die Weiterreise erfolgte nachmittags, die Ankunft in Malmö abends. Von dort hat sich der Kaiser auf die Reise nach Snogeholm begeben.
Berlin, 20. September. Der bekannte Bankier Max Arendt, der schon zu wiederholten Malen mit den Gerichten zu thun hatte und vor einigen Monaten in Leipzig verhaftet, dann aber wieder freigelassen wurde, hat gestern, als er wegen einer mit obiger Angelegenheit nicht in Verbindung stehenden Sache in Untersuchungshaft genommen wurde, einen Selbstmordversuch gemacht. Den Grund zur Festnahme bildete in diesem Falle Bewucherung des ehemaligen Cirkus-Direktors Ernst Renz. Unter derselben Beschuldigung wurde auch der Rennstallbesitzer Albert Levy, Besitzer eines Tattersalls, verhaftet.
Berlin, 20. September. Rach einem Telegramm aus Perth (Schottland) hat auf dem dortigen Bahnhofe ein Zusammenstoß zweier Züge stattgefunden. Im Salonwagen des schottischen Expreßzuges befanden sich Prinz und Prinzessin von Hohenlohe-Langenburg, die zu Boden geworfen wurden, während Gepäckstücke cuff sie herabfielen. Die Prinzessin konnte nur mit Mühe aus ihrer Lage befreit werden; sie trug jedoch keine Verletzungen davon.
Wien. 20. September. Von informierter Seite wird versichert, daß die Tage des Kabinetts Thun gezählt seien, und daß von dem gegenwärtigen Kabinett auch nicht ein einziger Minister dem neuen Ministerium angehören wird.
Vom Hochwasser.
Berlin, 20. September. Infolge des Regens der letzten Tage, kommen aus verschiedenen Gegenden wieder Hochwasser-Nachrichten. In Papenburg sind die Ems und ihre Nebenflüsse stark angeschwollen und über die Ufer getreten. Bei Komorn (Ungarn) wurde der Hauptdamm durchbrochen. 17,000 Joch Feld und viele Dörfer sind unter Wasser gesetzt. In Raab ist die Hauptbrücke überschwemmt. Das Theater steht unter Wasser, der Dampferverkehr ist eingestellt. Für die Gegend unterhalb Budapest besteht große Gefahr. Militär wurde zur Hilfeleistung befohlen.
Die Begnadigung Dreyfus'.
Paris, 20. September. Die Begnadigung Dreyfus' ist gestern nicht nur beschlossen, sondern auch bereits vollzogen worden. Die Form der Begnadigung, die veröffentlicht worden ist, hat nur den Zweck gehabt, etwaige Kundgebungen in Paris und Rennes zu verhüten. Im Einver
nehmen mit der Familie sind Anordnungen getroffen, daß Dreyfus Über Nacht aus dem Gefängnis gebracht werden kann. Er wird sich voraussichtlich sofort ins Ausland begeben.
Paris, 20. September. DieBegnadigungDreyfus wird hier ohne Erregung ausgenommen. Man erwartet vielleicht einige unbedeutende Manifestationen oder vielmehr Umzüge von Haufen schreiender Burschen, sonst dürfte die Nachricht aber keinerlei Unruhe Hervorrufen. Das Volk ist bereits gleichgiltig gegenüber der Affaire Dreyfus. Die Beratung im Ministerrat drehte sich nur um die Zeit der Bekanntgabe der Begnadigung.
Paris, 20. September. Die Begnadigung DreyfnS wirkt hier wie eine Erlösung. Die Regierung beschloß die Begnadigung, nachdem sie sich versichert hatte, daß der Komplotts-Prozeß vom Lande gut aufgenommen würde. Die Stellung des Kabinetts scheint jetzt gesichert, da Meines Leute nach der Abweisung der Kammer-Einberufungs-Vorschläge nicht mehr hervorzutreten wagen.
Brüssel, 20. September. Die hiesigen Blätter billigen ohne Ausnahme die Begnadigung Dreyfus', erklären aber, daß damit die Angelegenheit keineswegs erledigt sein kann, sondern daß man einem Unschuldigen seine Ehre wiedergeben müsse.
Die Festung Guvriu hat kapituliert.
Paris, 20. September. Heute morgen um 4 Uhr öffneten sich die Thore der Festung in der Rue Chabrol, und Gusrin mit seinen Genossen verließen die solange inne gehabte Festung. Die Polizei ließ die Genossen Guörins unbehelligt und führte nur Guörin allein ab. Derselbe wurde sofort in eine Droschke gebracht. Ein Kapitän der republikanischen Garde setzte sich zu ihm und beide fuhren nach dem Senats-Palaste. Der ganze Vorgang spielte sich unter einem großen Polizei-Aufgebot ab. Eine Kavallerie- Abteilung sowie die Feuerwehr waren zur Stelle. Es ist jedoch kein Zwischenfall vorgekommen. Sobald Gusrin das Haus verlassen hatte, begab sich der Polizei- Kommissar hinein und legte amtliche Siegel an alle Thüren. Eine Abteilung der republikanischen Garde ist mit der Bewachung des Hauses betraut. — lieber die Uebergabe der Festung in der Rue Chabrol wird noch weiter gemeldet: Ein letzter Versuch wurde gestern abend gemacht, um Gusrin aufzufordern, sich zu ergeben. Der Abgeordnete Millevoye hatte die Erlaubnis zum Eintritt in die Festung erhalten. Als er dieselbe verließ, begleitete ihn Gusrin bis zur Thür und umarmte ihn. Millevoye begab sich sofort zu Waldeck-Rousseau, mit dem er eine Unterredung hatte. Waldeck-Rousseau dankte Millevoye für seine Schritte, die er unternommen. Gegen Mitternacht kehrte Millevoye in Begleitung des Bruders Gusrins zur Festung zurück. Sie traten in dieselbe in Begleitung des Polizei-Kommissars ein. In diesem Augenblick erschien auch der Chef der Geheim-Polizei und es wurde abgemacht, daß Jules Gusrin in Begleitung des letzteren nach dem Senats- Palaste sich begeben sollte, um dort dem Staatsgerichtshofe zur-Verfügung gestellt zu werden. Während Gusrin seine besten Kleider anzog, verlangte er plötzlich zum Senats- Palaste ohne Begleitung gehen zu dürfen. Der Kommissar erklärte dies für unmöglich. Guärin willigte schließlich ein, mit dem Kommissar zum Senats-Palaste zu gehen. Eine große Menge Militär war aufgeboten, um die Straßen, welche zum Senats-Palaste führen, abzuschließen.
England uud Transvaal.
London, 20. September. Lord Salisbury ist gestern nachmittag hierher zurückgekehrt und hat die Einberufung des Kabinetts vorbereitet. Amtliche Kreise halten die Lage für hoffnungslos. Der Krieg sei nur noch durch ein Wunder ablenkbar. Nach einer Meldung der „Pall Mall Gazette" aus Kapstadt zweifelt dort niemand, daß die Buren alsbald die Initiative zum Kampfe ergreifen werden. Man erwartet stündlich einen Angriff.
London, 20. September. Morgen findet der entscheidende Kabinettsrat in der Transvaal- Frage statt. Das Gerücht, daß die Transvaal-Regierung dem englischen Gesandten in Prätoria eine versöhnliche Depesche übergeben wird, wird vom Auswärtigen Amte dementiert.
irritag den 29. September, nachmittags 2‘/a Uhr sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die den Erben der Theodor Lotz Eheleute in Gießen gehörigen Grundstücke: Flur li Nr.4u.b —1100 qm Acker auf der Harth rechts am Gleiberger Pfad, Flur 11 Nr. 6 — 1100 qm Acker dafelbst, Klur 17 Nr. 53,5 — 4077 qm Wiese am
Hamm,
Flur 25 Nr. 215 — 1144 qm Acker auf der Rothhohl auf den Leihgesterner Weg, Flur 28 Nr 7 — 437 qm Acker am Altenfeld auf das Bruch,
Flur 28 Nr. 100 — 1175 qm Wiese am Heegstrauch vor Stauden Garten,
Flur 28 Nr. 132,5 — 1938 qm Acker am Sandkauterweg links hinter den Gärten, Flur 28 Nr. 197 — 1396 qm Wiese am Hohen Rain,
Flur 29 Nr. 135 — 1838 qm Acker nn Rödern auf die Gräben,
Olur 29 Nr. 136 — 1875 qm Acker daselbst, lur 31 Nr. 138 — 2244 qm Acker am Erdkauterweg bis an den Grüninger Pfad,
Flur 33 Nr. 16 — 606 qm Acker nn Altenfeld bei den Gärten,
Flur 33 Nr. 17 — 344 qm Acker daselbst, Flur 33 Nr. 127 — 837 qm Acker am Nahrungsberg hinten am Feld
Erbverteilung halber freiwillig meistbietend versteigert werden.
Gießen, 20. September 1899. Großh. Ortsgericht Gießen.
6784 I. A. Bogt.
Höstversteigerung.
Samstag den 23. September soll das
Obst
der Gemeinde Fellingshausen ver- steigert werden. Der Anfang ist vormittags 9 Uhr am westlichen Aus- gang des Dorfes. 6776
_______Wagner, Bürgermeister.
Obsthersteigerung.
Nächste» Freitag den 22. d.
Mts., von vormittags 9 Uhr an, soll das der Gemeinde Großen-Buseck gehörige Obst versteigert werden.
Der Anfang ist am Pfingstweg.
Großen-Buseck, 19. Septbr. 1899. Gr. Bürgermeisterei Großen-Buseck.
6777 Meyer.
Donnerstag, den 28. Keptenidcr nachmittags 8V2 Uhr,
sollen auf dem hiesigen Ortsgericht die der Wittwe und Erben der Konrad Schmidt Eheleute in Gießen gehörigen Immobilien:
Flur 2 Nr. 13Q6/10 — 600 qm Hofraite in den vordersten Schießgärten,
Flur 2 Nr. 13186/lc0 — 1588 qm Grabgarten daselbst,
Flur 3 Nr. 16 — 62 qm Acker, Gewannlappen am Wismarer Weg,
Flur 3 Nr. 38 — 1338 qm Acker an der alten Leimenkaute am Wismarer Weg, Flur 3 Nr. 39 — 1344 qm Acker daselbst, Flur 3 Nr. 40 — 1344 qm Acker daselbst, Flur 3 Nr. 37 — 1338 qm Acker daselbst, Flur 8 Nr. 7 — 950 qm Wiese unter der Harth am Gleiberger Weg
Erbverteilung halber freiwillig meistbietend versteigert werden.
Gießen, 19. September 1899.
Großh. Ortsgericht Gießen
6783 I. A.: Vogt.
Bekanntmachung.
Donnerstag den 81. d. Mts., nachmittags 3 Uhr,
sollen im Bieker'schen Saale, Neustadt dahier, Haus- und Küchengeräte aller Art, sowie vier Oeldruckbilder u. v. a. zwangsweise gegen Bar versteigert werden.
Gießen, 20. September 1899.
6785 Seipel, Gerichtsvollzieher.
In dem Konkurs über das Vermögen des Gastwirts Leopold Schütz sollen auf Antrag der Konkursverwaltung ganntrefag, d. 28. September 1899 nachmittags 8 Uhr
auf dem hiesigen Ortsgerichte die den Leopold Schütz Eheleuten in Gießen gehörigen Immobilien:
Flur 1 Nr. 236‘/ii — 169 qm Hofraite auf dem Reichensand,
Flur 1 Nr. 236»/10 — 94 qm Grabgarten daselbst
freiwillig meistbietend versteigert werden.
Gießen, 19. September 1899.
Großh. Ortsgericht Gießen. 6782 I. A-: Vogt.
Obstdersteigerung.
Dienstag den 26. Septem» der, nachmittags 1 Uhr beginnend, soll das Gemeindeobst, bestehend in einer großen Quantität sehr guter Aepfelsorteu, Birnen und Zwetscheu meistbietend versteigert werden. — Zusammenkunft auf der Straße nach Hattenrod, am Wald.
Lich, den 19. September 1899. Großh. Bürgermeisterei Lich.
Heller. 6770
Göstversteigerung.
Montag den 25. September, vormittags 10*/, Uhr, wird auf dem Hofgut Obbornhofen die diesjährige Obsternte baumweife öffentlich versteigert.
6767 Boruemanu.
Höstversteigerung.
Freitag den 22. d. Mts.,
nachmittags 2 Uhr, wird das
Obst
der Gemeinde Kinzenbach (Birnen und Aepfel) versteigert.
Die Zusammenkunft ist bei meiner Wohnung.
Kinzenbach, den19.September 1899.
Der Gemeinde'Vorsteher: Pfaff. 6775
ÄL MMhMS.
Freibank. 67
Heute uud morgen:
Ochseufikssch 52 Pfg..
la. ächt. Rhein-Salm,
Hecht, Zander, Cabliau, Schellfisch,
Seezungen, und schönstes
Tafel-Geflügel
bei C. G. Kleinhenn,
03263 Bahnhofstr. 59, Telephon 66.


