hier entfernt erscheinende, nunmehr gewissermaßen Kopf stehe über die Verhältnisse in Hessen. In einer Reihe von Zeitungen, darunter der „Vossischen Zeitung", der ,,Täg- licheu Rundschau", werde das Vorgehen unserer Regierung durchaus gebilligt.
Abg. Osann bedauert, daß es in neuerer Zeit zu sehr Sitte geworden sei, jeder unliebsamen Haltung der Regierung wegen zu interpellieren. Er wundere sich, daß nicht schon gefragt worden sei: Warum wird der oder jener Herr nicht Landrichter? Bei der vorliegenden Interpellation vermisse er die allgemeine interessierende Seite und die gestellten Fragen verstehe er wohl gar nicht. Herr David frage, warum Schiller Pensioniert worden sei. Die Gründe hierfür lägen bei jedermann auf der Hand. Schiller sei doch schon um deswillen zu weit gegangen, weil er das, was er amtlich erfuhr, öffentlich breit trat. Die Verletzung des Amtsgeheimnisses sei bei den sozialdemokratischen Blättern nicht sonderlich unbeliebt. Herr David nennt die Wahrung desselben die „alte" Staatsraison; aber wir sind ja doch noch nicht in der „neuen" Staatsraison, und so lange Gesetze bestehen, sind sie dazu da, angewendet und nicht umgangen zu werden. Wenn Herr Schiller sich an eine Zeitung wendet, die darauf ausgeht, unser Groß- Herzogtum nur schlecht zu machey, ist er fähig, nicht nur pensioniert, sondern in einer ganz anderen Weise behandelt zu werden. (Bravo!) Daß Schiller Leute wie Knorr und Soldan, die sich nicht verteidigen könnten, angegriffen habe, sei völlig tadelnswert. Wer auf solche Angriffe in der „Frankfurter Zeitung" eine Erwiderung geben wollte, habe noch nicht das richtige Verständnis für jenes Organ. Nach alledem sei die Frage der Pensionierung vom ersten Augenblick an schlüssig gewesen. Was die zweite Frage der Interpellation anlange, so begreife er nicht, wie man auf eine solch' hypothetische Frage, ob die Negierung Herrn Schiller reaktiviere, falls in dem Disziplinarverfahren seine Unschuld erwiesen werde, eine Antwort verlangen könne. Er wisse nicht, wie weit Schäden wirklich vorliegen, und auch Herr David wisse doch nichts weiter, als daß Schiller ihm einmal etwas gesagt habe von einer Verfügung des Herrn v. Knorr. Man könne noch nicht einmal definitiv sagen, daß überall die volle Wahrheit gesagt worden sei. Hinsichtlich der dritten Frage der Interpellation, welche Mittel zur Beseitigung der aufgedeckten Schäden die Regierung anwenden wolle, halte er es denn doch für ein starkes Stück, daß man von der Negierung von morgens 11 Uhr, wo sie die Interpellation bekam, bis zum Mittag schon sagen wolle, ob bezw. welche Mängelrügen gerechtfertigt sind und welche Mittel man denn zur Besserung zu verwenden gedenke. Er vermute daher hinter der Interpellation einen anderen Zweck als den der Besserung. Was das Vorgehen der Regierung betreffe, so stehe er völlig auf dem Standpunkt des Abg. Jöckel. Die Ruhestandsversetzung gegenüber einem solchen Vorgehen halte er nicht einmal für hinreichend. Es handle sich nicht um Vergehen, bei denen Ungebildete in Betracht kommen, sondern um einen Mann, der weiß, was er thue. Man hatte Schiller sofort suspendieren und sofort gegen ihn das Disziplinarverfahren einleiten sollen. Er glaube und hoffe, daß Schiller auch noch einsehe, daß er gefehlt habe, lieber die Ruhe der Negierung sei er erstaunt gewesen ; man hätte es nicht bei den abgebrochenen offiziellen Berichten von der Pensionierung, dem Eintreffen der Gießener Uuiversitätsdeputation u. s. f. belassen sollen. Schiller habe, nachdem ihm das Lesen gestattet war, die Unverfrorerheit gehabt, zu erklären, daß er Recht gehabt habe, daß ihm der Staatsminister Recht gegeben und gesagt habe, er werde ihn unterstützen. Die Auslassungen Schillers unter 3 und 4 im gestrigen Abendblatt der „Frankfurter Zeitung" könne die Regierung nicht so ohne weiteres hinnehmen; der Herr Minister möge erklären, ob er solche Antworten Herrn Schiller gegeben habe. Es könne dann allerdings der Fall eintreten, daß Aussage gegen Aussage stehe. Dann möge jedermann seine Folgerungen ziehen.
Staatsminister Rothe Exc. giebt sodann nochmals Auskunft über den Verlauf der Konferenz vom 26. Juni l. Js. Herrn Schiller wurde damals mitgeteilt, daß man persönlich gehaltene Veröffentlichungen aus Anlaß der Dett- roeileraffairc von feiner Seite aus nicht mehr für angebracht erachte. Schiller, der übrigens äußerst erregt schon kam, erklärte, daß er in seiner wissenschaftlichen Ehre angegriffen worden sei, und nur gegen diese Ehre habe er sich verteidigt. Er lasse sich auch, so lange feine Gegner ihn nicht in Ruhe ließen, unter keinen Umständen in seiner Abwehr irgendwie hemmen. Er habe noch weitere Artikel geschrieben und werde diese bringen, sie seien nötig zur Rettung feiner wissenschaftlichen Ehre. Man möge ihn disziplinieren, in seiner Verteidigung lasse er sich nicht zurückhalten. Darüber, in welcher Weise er d i e Artikel bringen würde, bat er kein Wort gesagt, ebenso, daß er sie bereits an die Redaktion gegeben habe. Schiller habe Überdies in einer Weise der Regierung zu verstehen gegeben, daß er sich absolut nicht in wissenschaftliche Fragen hereinreden lasse, daß es der Regierung nie und nimmer mehr einfallen konnte, Nachfrage nach diesen Artikeln zu halten. Die Art seines Auftretens habe es unmöglich gemacht, ihn zu bitten; wohl aber habe die Regierung ihm gesagt, daß sie die letzte sei, die das freie Wort hindern wolle. Es sei Schiller gesagt worden, Ausführungen rein wissenschaftlicher Natur könne er erbringen( deut lieh sei ihm dies zu verstehen gegeben worden, aber nie, daß Persön lich gehaltene Artikel die Billigung der Regierung fänden. Von ben Artikeln 1—3 insbesondere fei gar keine Rede gewesen. Die Unterredung auf dem Ministerium hatte ganz den Charakter einer amtlichen Unterredung.
Ministerialrat Eifeuhuth giebt hierauf weitere Details an. Die Unterredung dauerte über eine Stunde und bewegte sich auf verschiedenen Gebieten. Schiller war bei
Hebattieo E. Burkharbt.
feinem Eintritt in einer hochgradigen Erregung. Die einfache Erklärung, man muffe mit Rücksicht auf die Affaire Dettweiler darauf Ijinarbeiten, daß die persönliche Polemik ein Ende nehme, beantwortete er sofort mit den Worten: „Sie disziplinieren mich mit Unrecht." T?e Erregung war erklärlich, denn Schiller war thatsächlich angegriffen worden und mau durfte ihm einmal uachgeben, wenn er über das Ziel hinaus schoß. Aber man war der Ansicht, daß doch endlich einmal Ruhe und eine objektive Auffassung eintreteu mußte. Die Worte dcs Herrn Staatsmiuisters beruhigten Schiller nicht; Schiller sagte: „Disziplinieren Sie mich, ich laß mir den Mund nicht verstopfen." Wenn eine überaus freundliche und sachliche Zusprache, wie sie Herr Staats- minifter Rothe Exc. geübt hat, auf einen derartigen Nefüs fällt, wer sollte da so wenig Achtung vor sich selbst haben, daß er nachher Herrn Schiller noch gesagt hätte: „Wollen Sie nicht so freundlich fein und mir Ihre Artikel zur Einsicht überlaffen?" „Ich würde das nie unternommen haben, mochten die Folgen fein, welche sie wollten."
Nun muß ich, so leid es mir ist, mich in einen gewissen Gegensatz zu den Herren Abgg. Jockei und Bär setzen und das betrifft die Beurteilung Schillers als Gelehrten. Ich selbst habe nur zweimal meines Erinnerns mit ihm gesprochen, ich kenne aber seine Werke und Thätigkeit ganz genau; Schiller war einer der ersten Gymnasialmethodiker, der eine führende Rolle in den Gymuasialseminaren spielte, ein Manu mit kolossaler Arbeitskraft. Ich kann daher versichern, daß es der Regierung mit Rücksicht darauf nicht so leicht gefallen tst, auf diese Weise vorzugehen. Aber, kann beuu eine derartige Stellung wie sie Schiller in der Gelehrten- und Pädagogenwelt einnimmt, etwa das recht- fertigen, was er gethau hat? Gerade das Gegenteil ist vorhin schon hervorgehobeu worden und das Nichtige. Schiller war doch kein Manu, der nicht wußte, was er that. Er sagt zwar, er sei häufig ein Mahner gewesen; ich habe wenig davon in den Akten gefunden, lege auch kein besonderes Gewicht darauf. Die Herren Soldan und von Knorr wollen davon nichts wissen. Herr Schiller sagt weiter, er glaube, der neuen Regierung die Wege geebnet zu haben. Da darf ich doch wohl behaupten: Neue Männer einer Ministerial-Behörde sind wohl selten unter so außerordentlichen Schwierigkeiten in ihr Amt eingetreten wie die jetzigen. Uns in unserer jetzigen Stellung will Schiller die Wege geebnet haben, wo er uns in ganz Deutschland in einer Weise ausschrie, das man meint, die Verhältnisse in Hessen seien so verrottet, wie nirgend anderswo auf der Erde. Zum Schluß ging Ministerialrat Eifeuhuth kurz noch auf die Dettweiler-Affaire ein, die mit dem, was die „Frankfurter Zeitung" brachte, nichts zu thuu habe. Herr Schiller hätte feine Aufklärung bringen können ohne die Artikel.
Ministerialrat Braun stellt hierauf fest, daß Herrn Schiller fein Gedächtnis im Stich lasse, wenn er behaupte, er habe bei der Konferenz am 26. Juni bereits die Artikel der „Frankfurter Zeitung" näher erwähnt. „Er hat sie nicht nur nicht genannt, sondern geradezu verleugnet. Er hat zu Exc. Rothe gesagt: „Exc eile uz, ich schreibe nicht in die „Frankfurter Zeitung", obwohl sie mich angegriffen hat." (Hort! Hort!) Schiller habe weiter damals Zustände auf dem Laubacher Gymnasium gerügt und auch mitgeteilt, daß der Sohu eines heute nicht anwesenden Abgeordneten in gleicher Weise wie Dettweiler junior gefördert worden sei. Der Herr Gymnasiallehrer Kiefer in Bensheim sei hierüber von Herrn Ministerialrat Ufinger vernommen, aber nicht nach Details befragt worden, obwohl er die Taschen vollgehabt habe. Er, Ministerialrat Braun, habe daraufhin den Gewährsmann Schillers, den Abg. Metz, hierüber befragt, der versicherte, derartige Angaben nicht Herrn Schiller gemacht zu haben. (Der Abg. Metz bestätigt dies im wesentlichen.) Von den Publikationen sei nur gesprochen worden, als Schiller sagte, er sei nicht ruhig bis seine Gegner schwiegen; eine weitere Verhandlung war nicht möglich. Es sei eine Wortklauberei und Silbeustecherei, wenn man sagen wolle, Herr Schiller sei nicht mit ausdrücklichen Worten aufgefordert worden, die Artikel nicht zu schreiben. „Ziehe hin, dich leitet dein Verderben", dies Wort fei ihm zum Schluß der Konferenz in den Sinn gekommen. Schiller habe nicht zur Wahrung feiner wissenschaftlichen Ehre die Artikel geschrieben; er wußte, daß er nicht pensioniert wurde.
Abg. Schmitt begrüßt mit Freuden, daß das Land und die Regierung sich gratulieren können, daß diese Debatte geführt worden fei. Sie müsse beruhigend und aufkläreud wirken. Dem Abg. David, der bezweifelte, ob es gut gewesen sei, die Bestimmungen von 1820 zur Anwendung zu bringen, bemerke er, daß sie vor 25 Jahren bei dem Direktor Bohne in Mainz ebenfalls angewendet worden seien. Sie seien mithin noch nicht veraltet. Vorliegenden Falles, wo Schiller eine solche Masse von Angriffen in seinen Artikeln brachte, müßte eine genaue Untersuchung noch eintreten. Wenn ein so bedeutender Mann wie Schiller technische Fragen anschneidet, so müsse man genau prüfen. Besonders verübeln müsse er es Herrn Schiller, daß er nicht die Schäden schon längst aufgedeckt habe, was feine Pflicht gewesen sei. Schiller sei ferner sich völlig dessen bewußt gewesen, was er that; er habe vielleicht eine schwerere Strafe erwartet; wenn die Regierung nicht sofort und mit Energie eingetreten wäre, wäre die Autorität vollständig untergraben worden. Der gestrige Artikel in der „Franks. Ztg." enthalte in Zis. 6 eine grobe Beleidigung des Herrn Staatsministers, wie könne man da mit dem Abg. David sagen, die neue Regierung sei nicht angegriffen Die Regierung habe recht gehandelt, daß sie Energie und Festhalten an der Autorität des Staates an den Tag legte. Die Verhandlung habe gezeigt, daß die Regierung, wenn sie kräftig eingreift, an der Zweiten Kammer einen festen Rückhalt habe. Möge die neue Negierung fo fortfahren!
Er rufe dem Herrn Staatsminister zu: „Landgraf, bleibe hart!"
Der Abg. David ergreift nochmals zu einer Verteidigungsrede (wie feine Ausführungen später vom Abg. Schmeel bezeichnet werden) das Wort, Schiller habe nicht früher losschlagen können, weil er noch amtlich Untergebener Soldans gewesen sei; Staatsgeheimnisse habe Schiller nicht verraten, sondern Geheimnisse des Herrn v. Knorr. Gegen den der Interpellation vom Abg. Osann untergeschobenen Zweck erhebe er Protest. Die ganze Schuld, die man Schiller zum Vorwurf mache, laufe darauf hinaus, daß er in der Form zu weit gegangen fei. Einen Mann aber, der vom frühesten Morgen bis spät in die Nacht hinein thütig sei, dürfe man nicht so ohne weiteres beiseite schieben. Wenn Schiller sanieren wollte, mußte er die Oeffentlichkeit betreten. Der Appell des Abg. Schmitt habe ihm wieder einmal gezeigt, daß die Sozialdemokratie den Geist des Forttschritts ausgenommen und die Oeffentlichkeit nicht zu scheuen habe.
Geh. Oberschulrat No dnagel erklärt, daß er während seiner 17jährigen Thätigkeit als Direktor nicht ein einziges Mal etwas von der lex Knorr gemerkt habe. Es bestehe lediglich die Einrichtung, wonach der jährliche Ausfall der Censuren kontrolliert wird. Es müßten also die Ausführungen Schillers hinsichtlich der lex Knorr auf einem Irrtum beruhen, der jedenfalls auf die Konferenz der Gymnasial- direktoren im Jahre 1884, der er nicht beiwohnte, weil er damals Realschuldirektor war, zurückzuführen sei. Es sei damals das Verfahren einiger Lehrer gerügt worden, die recht strenge, daher meist schlechte Censuren gaben, um die Schüler zur Arbeit zu bringen. Inter pocula sozusagen habe man wahrscheinlich dies damals berührt. Daß dies Verfahren auch nicht das heilsame fei, fei klar. Es konnte die Leistungen nicht heben, die ja meist nicht so gering waren, als sie nach den Zeugnissen aussahen. Wahrscheinlich hat der eine oder andere damals gefragt, was ist der normale Prozentsatz guter Noten und einer wird vielleicht etwas von 60 Prozent gesagt haben. Was die „Sperre" anbelange, so sei ihm nichts davon bekannt; hinsichtlich des Laubacher Gymnasiums, das davon betroffen werden soll, steht fest, daß dort sogar ziemlich viel Preußen sind. Außerdem, wenn es ganz und gar eine „Sperre" gebe, so erinnere er daran, daß allerdings bayerische, hessische u. a. doctores medicinae in Preußen gesperrt worden seien. Der Vorwurf der Sperresei also jedenfalls nicht erweislich. Dem Mangel einer fehlenden Zusammenstellung der Schulgesetze und -Verordnungen werde die neue Regierung abhelfen, ob aber damit die Leistungen besser würden, sei fraglich.
Auch für eine Statistik werde gesorgt. Er habe eine des neuen Gymnasiums von Herbst 1890 an. Bisher hätten dort 243 Abiturienten absolviert, von denen 4 bis 5 pCt. später mit zum Teil recht namhaften Preisen bedacht worden seien. Das, was ins Auge, gefaßt werden müsse, sei die Herbeiführung einer möglichst großen Anhänglichkeit der Schüler an ihre Lehrer.
Abg. Schmeel meint, der Abgeordnete David fei doch etwas zu weit gegangen in der Verteidigung. Wenn man Herrn Schiller auch den Fall Dettweiler in die Schuhe geschoben habe, so hätte er sich fachlich halten können. Alte gegangene Männer wie Knorr und Soldan brauche man da nicht mehr persönlich anzugreifen. Wenn man dies zulaffe, dürfe man die Erregung Schillers nicht mildernd in Betracht ziehen. Er konstatiere nochmals, daß die Regierung recht und eher zu gelinde als zu streng gehandelt habe.
Abg. Schmitt hält dafür, die Frage der Abschaffung der Verordnung von 1820 gehöre nicht hierher. De lege ferenda sei er allerdings auch für deren Beseitigung. Nochmals betone er hier, die Regierung dürfe sich ihre Autorität nicht rauben lassen und dem Abg. David rufe er in dieser Hinsicht das Wort seines Parteigenossen Liebknecht zu: „Wer nicht folgt, fliegt hinaus." (Bravo!)
Ministerialrat Braun widerlegt die David'sche Behauptung, die neue Regierung fei nicht angegriffen; Schiller sei nicht wegen der Artikel, sondern wegen des, nämlich des ersten Artikels gemaßregelt worden; dort seien schon gerade genug Beleidigungen gegen die neue Regierung zu lesen. Dort sei gesagt, Herr v. Knorr habe sich mit Vorliebe mit unfähigen Leuten umgeben; eines dieser unfähigen Exemplare sei Herr Ministerialrat Eisenhuth (Heiterkeit). Der Passus, wo es heißt, hoffentlich finde die neue Regierung „Zeit und Kraft", sei wegen seiner Apostrophe doch ebenfalls weiter nichts als eine Beleidigung. Kurz, man habe den Angriff in dem Maß, indem er gemacht worden, erwidert. Daß die dienstlichen Erörterungen im Ministerium Dienstgeheimnis seien, sei doch wohl nicht zu leugnen. Wer dies bestreite, mit dem werde man einfach nie über Anfang und Ende des Dienstgeheimnisses einig. £)ier ergänze er seine vorhinigen Ausführungen dahin, daß Schiller sogar geäußert hat, ergebeaufdiesAmtsgeheimnissehrweni g.(!) Der Herr Minister habe ferner sich jedenfalls von Herrn Schiller nicht instruieren zu lassen nötig gehabt, ob er Herrn Soldans Pensionsgesuch befürworten solle. Was die Suspendierung anlange, so sei sie ein zweischneidiges Schwert. Das Verfahren sei langsamer und spiele sich vor dem Verwaltungsgerichtshof ab; würde dann nicht auf Dienstentlassung erkannt worden sein, dann wäre Schiller allerdings pensioniert worden. Das hätte aber bann der Energie des Angriffs nicht entsprochen, der zu desinitiv war.
Wenn man jetzt sagen wolle, man habe dem aufgeregten Manne nicht abgeraten, so könne er nur sagen, wenn das neue Ministerium damals schon gewußt hätte, wie Herr Schiller es apostrophieren werde, habe er gleich den nötigen Bescheid erhalten. Hätte man sich das bieten lassen, dann hätte man mit Fug und Recht die Mitglieder der neuen Regierung für diejenigen Schwachköpfe halten können, als welche sie in der Tagespresse hingestellt wurden.
— Druck uud btr Vrühl'scheu UmverfitSl»-Buck>- mtb Steinbrutfetei (Pietsch Erbe«) hx Gieße».
„It l«1*
„LS
**Än,f
e
Ui d
UthtM hp
Nr. 60 des enthält:
(Nr. 2600 Einfuhr aus Ak
(Nr. 2601. Anlage B zur ; Deutschlands, l
(Nr. 2602.) Bestimmung im Haupteisenbahner
Gießen,!
Gros
In Linze Wetzlar) ist in 1 feftgefteflt und1
Unter dem izu Günterod Klauenseuche fe|
Gießen, Gro
Im Anschlu 1 (ZreMatt Nr. . die praktischen । htty Herrn Ob Sa:
MM im Garten, V hiermit nochmc Vereins und son i eingeladen.
Der Bi
I Ank, landw.
Der landtv. von Ende August °°n Sachverstänt ond zwar aus bi m Ober-Baden I'Rttf wirklich Men und Kalbi Ü“ s S "«d Salti« Men etwas nj fcrClc* Be .'Mlaß dürste flc
W ।
leiti d-r E
2®^" 'nen ei, ö« 3*
»•taS -


