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| würde im Falle eines Konflikts zwischen zwei Mächten und I auf den Wunsch dieser Mächte verpflichtet sein, ein Schieds- I gencht zur Aburteilung der Streitigkeiten zu berufen. Es I würde also kein ständiges Schiedsgericht bestehen. Man werde ein Verfahren festsetzen, welches innegehalten werden müsse, um vorkommenden Falles ein Schiedsgericht zu bilden. Das Gericht würde in jedem Falle fakultativ sein. Es sei I aller Grund zu der Annahme vorhanden, daß die übrigen I Mächte^ wenn die Antwort Deutschlands günstig laute, entschlossen sind, diesen neuen Vorschlag als Grundlage der I Unterhandlungen anzunehmen.
M.P.C. Aus demHaag wird uns geschrieben: Unter den günstigen Wirkungen, welche die sogenannte Friedens- I konferenz zu haben verspricht, steht eine weit voran, an die I bisher noch wenig gedacht worden ist. Je reichhaltiger das I Informations-Material wird, welches auf der Konferenz I Zur Vorlage und zum Austausch gelangt, um so mehr überzeugen sich die französischen Delegierten, daß der Abstand, I in dem sich die Kriegsvorbereitungen Frankreichs zu Lande I und zu Wasser zu denen mehrerer anderer Mächte befinden, I ein durchaus nicht unerheblicher sei. Das muß notwendig dazu führen, daß die leitenden Kreise in Frankreich noch I vorsichtiger werden, eine kriegerische Verwicklung in den Kreis ihrer Berechnungen zu ziehen, als dies schon bislang I der Fall gewesen ist.
Aus Ostafrika. Ueber die Hungersnot, die in der ganzen Gegend zwischen Sansibar und Mombasa herrscht, bringt die letzte Post aus Ostafrika traurige Nachrichten. So schreibt ein Missionar der Mission von Magela, der Hauptstadt von Usambara, unterm 4. Mai: „Die Lage wird seit Beginn der Regenzeit verzweifelt; alle Außen-! j arbeiten mußten eingestellt werden, und wir haben hier auf unserer Mission allein 1200 Menschen ohne Brot, ohne Geld, ohne alle Hilfsmittel. Die Zahl der Todesfälle seit Beginn der Regenzeit ist schreckeneregend. Die Leute kommen zu uns von meilenweit entfernten Dörfern und Städten und bitten um Nahrung. Die Städte sind ganz verlassen. Ich erfuhr gestern, daß in vielen derselben nicht eine Kreatur I übrig geblieben, da fast alle gestorben sind. Die Uebrigen I kommen hier verhungert an, wenn sie nicht schon unterwegs sterben. Gestern abend ging ich nach Kiumba, eine englische I Meile von hier, und fand auf dem kurzen Wege 27 Leichen. I Als wir heute aus der Kirche kamen, fanden wir vor der- I selben zwei Leichen. Die Leute hatten sich vor die Kirchen- I thür geschleppt in der Hoffnung auf Nahrung und waren I dort während des Gottesdienstes gestorben." — Eine Missionarin schreibt: „Wir haben nie etwas Aehnliches erlebt. Ueberall sterben die Leute wie Fliegen dahin. Manche sind so schwach, daß sie gar keinen Widerstand leisten können, und werden von den wilden Bestien einfach niedergerissen, I und bei lebendigem Leibe aufgefressen. Die Eltern verlassen ihre Kinder, weil sie ihnen nichts geben können und selbst I verhungern. Viele kommen auf den Marktplatz am Mangoschelle und raffen die im Schmutze Herumliegenden Zucker- I rohre auf. Die Zeiten sind schrecklich." Die Schilderungen I der Missionare klingen erschütternd und machen schnelle und möglichst umfassende Hilfeleistungen zur gebieterischen Pflicht.
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fchrift zusammengetragenen Thatsachenmaterials zu. Etwas so hetzerisches, wie diese Denkschrift und diese Vorlage habe es noch gar nicht gegeben. Er wünsche und hoffe, daß diese Vorlage, die Deutschland zur Schande gereiche, so schnell wie möglich wieder beseitigt werde. (Lebhafter Beifall links.)
Hierauf vertagt sich das Haus auf morgen 1 Uhr. Tagesordnung: Fortsetzung der Beratung.
Schluß 5% Uhr.
gez. O. Weigert. Dr. Hugo Gerschel.
Für die Arbeitnehmerbeifitzer des Gewerbegerichts zu Berlin.
gez. Rudolf Millarg. gez. Alwin Körsten.
Dem Beschlüsse ist eine eingehende Begründung beigegeben.
— Zuchthausvorl age. Die polnische Reichstagsfraktion hat beschlossen, bezüglich des Gesetzentwurfs zum Schutze des gewerblichen Arbeitsverhältnisses die Kommissionsberatung abzulehnen.
— Der Grvßherzog von Baden hat gestern wiederum eine Rede gehalten, die sich als eine Art von Ergänzung der Pforzheimer Rede darstellt-. Bei der Einweihung eines Kriegerdenkmals im Dorfe Kehl erwiderte nämlich der Großherzog auf die Festrede mit einer Ansprache, in welcher es heißt, daß das Denkmal auch die Erinnerung an Kaiser Wilhelm den Großen in sich schließe; ihm sei zu verdanken, was die Armee geleistet hat, denn seit er ihr oberster Führer war, habe ihm immer nur daran gelegen, die Armee zu stärken und so auszubilden, daß sie im stände sei, für die Kraft und die Macht Deutschlands einzutreteu. Ihm verdanke man die vortreffliche Organisation der Armee, ihm verdanke man den Geist, welcher die Armee erfülle, ihm verdanke man alles, was die Führung des Heeres angehe. Insofern sei es besonders wertvoll, seiner zu gedenken, denn ohne Heer würde das, was wir erreicht haben, nicht zu stände gekommen sein. Nur der Sieg der Waffen habe das geschaffen, daß wir heute alle das Deutsche Kaiserreich feiern könnten. Der Großherzog schloß mit einem Appell an die Jugend, sich von demselben Geist tragen zu lassen, wie die Generation von 1870.
— Die Thronfolgefrage in Koburg-Gotha ist, wie die „Goth. Ztg." schreibt, für das Land von außerordentlich großer Bedeutung bezüglich der Staatsfinanzen, da sie eng verknüpft ist mit der Domänenfrage. Das Domänenabkommen ist im Jahre 1855 vom Landtag genehmigt worden. Es bestimmt, daß das ganze Domänengut als Privatvermögen an die jetzige Herrscherlinie fällt, sobald diese zu regieren aufhört. Das Domänenabkommen ist dem Staatsgrundgesetz gleich zu achten und unanfechtbar. Aus dem Erträgnis der Domänen erhält der Großherzog jährlich 300000 Mk. als Zivilliste, der Rest, welcher ungefähr eine Million Mark beträgt, fällt zur Hälfte an den Herzog, zur Hälfte an die Staatskasse. Für den Fall, daß ein Fürst aus einer anderen Dynastie als der regierenden als Thronfolger berufen würde, müßte das ganze Domänengut an den Mannesstamm der jetzt regierenden Linie als dessen Privateigentum fallen.
— Im Haag hatte der deutsche Delegierte Professor Zorn eine längere Besprechung mit dem Grafen Münster und reiste darnach nach Berlin. Es verlautet, er werde dort über die Lage der Konferenz bezüglich des Schiedsgerichts mündlichen Bericht erstatten. In dieser Woche ist in den letzten Tagen der Versuch gemacht worden, die Möglichkeit einer Verständigung durch einen neuen Vorschlag zu finden, dahingehend, in Haag ein Bureau mit beschränkten Befugnissen emzurichten, welches nicht die Autorität der eigentlichen Vertreter der Mächte besitze. Das Bureau
Males und Provinfieltrs.
Gießen, den 20. Juni 1899.
** Die Besserung in dem Befinden Seiner Königlichen Hoheit des Grobherzogs schreitet in erfreulicher Weise fort. In den letzten Tagen konnten Seine Königliche Hoheit bereits für kurze Zeit das Bett verlassen.
* • Aus dem Gerichtsdieust. Durch Entschließung Großherzoglichen Ministeriums der Justiz wurde der Gerichtsassessor Adolf Müller jn Gießen mit Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eines Amtsrichters bei dem Amtsgericht Offenbach beauftragt.
* Seine Exzellenz der kommandierende General des 18. Armeekorps, von Lindequist, trifft heute abend hier ein und nimmt im „Großherzog von Hessen" Wohnung.
* * Vom Regiment. Morgen vormittag von 7 Uhr an findet die Besichtigung der Bataillone unseres Infanterie- Regiments Kaiser Wilhelm durch den kommandierenden General des 18. Armeekorps auf dem Exerzierplätze statt.
Militärdienst-Nachrichten. Werner, Major, aggreg. dem 1. Großh. Hess. Jnf.-(Leibgarde)-Regt. Nr. 115, als Bats. Kommandeur in das 2. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 82 versetzt. v. Zastrow, Oberst und Kommandeur des 2. Bad. Gren.-Regts. Kaiser Wilhelm I. Nr. 110, mit Beibehalt seiner bisherigen Uniform zum Kommandanten von Mainz ernannt. Oberstleutnant v. Dewitz, beauftragt mit der Führung des Jnf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Großh. Hess) Nr. 116, unter Ernennung zum Kommandeur dieses Regiments zum Obersten befördert. Major Frhr.v. Maltzahn, Bats.-Kommandeur im 1. Großh. Hess. Jnf.-(Leibgarde-) Regiment Nr. 115, zumOberstlt. befördert, v. Leuchsen- ring, Major z. D. und Kommandeur des Landwehrbezirks Schrimm, in gleicher Eigenschaft zum Landwehrbezirk II Darmstadt versetzt. Frießem, Oberstlt. z. D., unter Enthebung von der Stellung als Kommandeur des Landwehrbezirks II Darmstadt, mit seiner Pension und der Uniform des 1. Nass. Jnf.-Regts. Nr. 87 der Abschied bewilligt. v. Lengerke, Oberlt. im 3. Großh. Hess. Jnf.- Regt. (Leibregiment) Nr. 117, von Beendigung des Kommandos bei der Kriegsakademie, im Juli d. I. bis 30. September zur Dienstleistung bei dem 1. Bataillon des Fußart.- Regiments von Hindersin (Pomm.) Nr. 2 kommandiert. Major v. Görne, Kommandeur des 1. Großh. Hessischen Dragoner-Regiments (Garde-Drag.-Regts. Nr. 23, zum Oberstlt. befördert. Heer, Major und Abteil.-Kommandcur im Großh. Hess. Feldart.-Regt. Nr. 25 (Großh. Art.-Corps), zum Oberstl. befördert. Glaise, Fähnrich im 4. Großh. Hess. Jnf.-Regiment (Prinz Karl) Nr. 118, zum Leutnant befördert, v. Oppeln-Bronikowski, Unteroffizier im
1) Die Bestimmungen des Entwurfes liegen weder im Interesse der Arbeitgeber noch Arbeitnehmer.
2) Die durch den Gesetzentwurf angestrebte Beschränkung des zur Zeit gesetzlich gewährleisteten Koalitionsrechtes kann für die gesunde Entwicklung der gewerblichen Arbeitsverhältnisse im Deutschen Reiche nur verderblich sein.
3) Die zur Zeit bestehenden gesetzlichen Bestimmungen bieten Arbeitswilligen ausreichenden Schutz.
Im Interesse einer wirksamen Agitation gegen den Gesetzentwurf werden die Ausschüsse, Arbeitgeber- und Arbeitnehmervereinigungen der Gewerbegerichte Deutschlands ersucht, in gleicher Weise zu der Vorlage Stellung nehmen. Das betreffende Gesuch ist unterschrieben:
Verein der Arbeitgeberbeisitzer des Gewerbegerichts zu Berlin.
Deutsches Keich.
N.P.0. Aus dem Abgeordnetenhause wird uns geschrieben: Es würde irrig sein zu glauben, daß es dank der dilatorischen Politik des Centrums leichter geworden sei, die Agrarier für die Kanalvorlage günstig zu stimmen. Die Agrarier befürchten, daß die von der Staatsregierung in Aussicht genommenen Kompensationen nicht sowohl einen Vorteil als vielmehr weitere Nachteile für die Landwirtschaft darstellen dürften.
— Der deutsch-spanische Vertrag. Die Kommission der spanischen Deputierten erstattete gestern ihren Bericht über die Abtretung der Karolinen-, Palau- und Marianen-Jnseln. Der Bericht spricht sich für die Vorlage aus, die heute von der Kammer angenommen werden dürfte. Die Königin-Regentin wird am Dienstag dem Abkommen die Bestätigung erteilen.
— Kundgebung gegen die „Zuchthausvorlage". Der aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern bestehende Ausschuß des Gewerbegerichts zu Berlin für Gutachten und Anträge in gewerblichen Fragen hat einstimmig beschlossen, eine Petition an den Bundesrat und Reichstag zu richten, in welcher eine Ablehnung des Gesetzentwurfes I zum Schutze des gewerblichen Arbeitsverhältnisses mit folgender Begründung gebeten wird:
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Mainz, 18. Juni. In einem Steinbruch der Genr fabrik in Weisenau waren gestern mittag Versäum- Arbeiter mit dem Sprengen von Eementsteinen beschä-' Als der mit den Sprengarbeiten beschäftigte Arbeiter *■ Signal zum Zurückziehen der Arbeiter gegeben, ging.? etwa 100 Meter von der Sprengstelle stehende itahcrp Arbeiter Contrini, trotz des Zurufes nicht von seiner S - Der „Sprenger", ebenfalls ein Italiener, rief dcmCor^ nochmals zu, er möge sich zurückziehen, denn es erfolg schwere Sprengung; Contrini kümmerte sich aber trai- nicht um den Zuruf und blieb in seiner exponierten Stell- Als der aufgewirbelte Staub und der Dampf hatte, fand man Contrini mit zerschmettertem ch auf der Erde liegen; ein Sprengstück, das sich fln bet sprengenden Stein losgelöst hatte, war etwa 100 J weit geflogen und hatte ihn getroffen. Das Gerich« . heute an Ort und Stelle und hat den Thatbestano genommen.
Mainz, 19. Juni. Die Buchdruckergehi^ feierten gestern ihr übliches Johannisfest. Zui - Zwecke war das Denkmal des Altmeisters der sch Kunst, Johann Gutenberg, festlich beflaggt und V- berg selbst mit Lorbeer bekränzt. Vormittags fand i
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! Berlin, beglück' i warm empslwo der M.-V _• qeialiavereincn 'graphm"» r bergDuartett .-berg". Mainz." ^Nachmittags 3 -Feier. Der • mär tiger Buch rZLiesbaden, F' -vertreten, eben : bewegte sich ul ! zunächst "ach ,bie übliche Ov , tom Aangsqu I „Atenbng"-F twb
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I Infanterieregiment Kaiser Wilhelm (2 m tc Nr. 116, zum Fähnrich befördert ( ®t0M- HM
** Tagesordnung für die Sitzuua d» .
Versammlung Donnerstag, den 22 Lri “""W 3‘A Uhr pünktlich. 1. Gesuch des i Erlaubnis zur Erbauung eines Arbeiterhäuslb^^^» Grundstuck am Wege nach Wißmar - hie? Di«», 'I gesuch des Georg Bichler für die Hardt 7"' 1
3. Desgl der Firma H-Yligenstädt L Ci? H
langerte Llebigstraße; hier: Dispens 4 b" I
Heinrich Kockerbcck für Ecke Sonnen- nnh &29! I 5. Desgl. des I. Pfeffer für die Wagengasse " 6. Desgl. des H. C. Werner für
D-sP-ns. 7. Desgl. der Dr. Jett Witwe b-rgerstraße; hier: Dispens. 8 DeSql ™e« b für die Hofmannstraße; hier: Dispens, y aih“^ Straße vom Brandplatz nach der Ostanlaae der Architekten Stein und Meyer um käufliche 11, der früheren Stallmcisterwohnung am Brandplad gesuch des H. Mylms für den Schiffenberge»? Austausch von Gelände betr. 12. Verbreiteruna d" ?' gaffe! hier: Tausch mit Karl Huhn Eheleuten^ i, . gesuch des L. Lotz für die Bahnhofstraße; hj„. »J®1
I von Gelände zur Materiallagerung. 14. @eiudi s ’-L Pröscher um pachtweise Ueberlassung von städtistem ÖL" Zur Aufstellung eines Bienenstandes. 15 «2 * Dn 3uhu« Cäsar um Ueberlassung von Räumen in- Schloß zum Trocknen von Arzneikräutern. 16 aIIÄh " Johannesstraße; hier: Bordsteinlieferunq für 2 17. Lieferung von Pflaster- und Decksteinen für 1899 18. Die Crednerstraße; hier: Vergütung von Aunülli-- an den evangelischen Arbeiterverein. 19. Trottoirs in der Frankfurterstraße; hier: Verlegung von vor den Häusern Nr. 21 und 23. 20. Parallrlsn^ i Grünbergerstraße zwischen Moltkestraße und s,,L' hrer: Benennung derselben. 21. Baugesuch der ewiiJ Krrchengemetnde für die Kirchstraße; hier: Straßenkoitc^,^ 22. Gesuch des Louis Huhn um Einleitung des J verfahrens auf Grund des Art. 69 der atonal ordnung. 23. Die Hundeausstellung am 15. Unf» 1' ; 1899; hier: Gesuch um Bewilligung eineSPrchs fdrt . Ausstellung. 24. Gesuch der Theaterdirektvren W
| Helm um Bewilligung einer weiteren Subvention, Modifikation der daran geknüpften Bedingung. 25. lr.Lj eines neuen Viehmarktes hinter dem Schlachthaus. 26.'/. sstch des Jakob Schmidt um Erlaubnis zur Ausstell. i. einer Wasserbude auf dem Viehmarktplatz. 27, Gesud :■ Ludwig Jochem um Erlaubnis zur Herstellung tnr Brücke über den Lohmühlbach nach der Pulvemiid'! 28. Gesuch des Martin Steinmeyer um Erlaubnis nr. Wirtschaftsbetrieb im Hause Licherstraße 1, 29. u-l des H. Schäfer im Hause Seltersweg 50. 30. Desgl. h Gebrüder Noll zum Ausschank von Branntwein über o Straße im Hause Bahnhofstraße 6.
** Die Reichsbauk l)at den Diskont auf 4«/, und den Lombardzinsfuß für Darlehen gegen Pfändung von Wertpapieren und Waren auf 51/, festgesetzt.
** Wichtig für Haushaltuugsvorstände u. f. w. L‘: machen an dieser Stelle auf die in vorliegender Numr' enthaltene Bekanntmachung Großh. Bürgermeistere!, tr. die An- und Abmeldung der sogen. Lauffraun bei der Jnvaliditäts- und Altersversicherung, aufmerfiiit Die genaue Befolgung der diesbezüglichen Vorjchnsien r wahrt vor Ordnungsstrafen und sonstigen UnannehmlMe t
•* Der Gesangverein Frohsinn" zu Mmttid) otran staltete am Sonntag dem 18. dss. Mts. einen äumIh . nach dem benachbarten Kloster Arnsburg uW Mil Wirkung der Vereinskapelle, welche auf dem Mgr W- als in dem Auflugsorte selbst durch Vortrag Konzertstücke zur Erhöhung der Stimmung beitrug dem der Verein mehrere Lieder in der Gartenwirh^ von I. Thörner vorgetragen und sich gebührend gejtür: hatte, machte er sich auf den Heimweg.
** Polizeibericht. Verhaftet wurde gestern nachmiw. ein Taglöhner aus Großen-Buseck, welcher sich schon Zeit in Wirtschaften am Riegelpfad Herumtrieb, wo nw unbewachten Augenblicken Schränke 2c. durchsuchte, willkommenes mitgehen hieß, insbesondere aber die Zigar bestände der betreffenden Wirte verminderte; desgleu:^ gestern abend ein Backsteinmacher aus Heinebach, Melsungen, wegen Verbrechens gegen § 176 des R.-St — Zur Anzeige kamen mehrere unberufene Latw- anzünder und -Auslöscher.


