— Abg. Schmeel plädiert für die Beibehaltung des direkten Wahlrechts, ist aber auch für Einführung der Wahlpflicht, wenn ihm ein einigermaßen annehmbarer Vorschlag gemacht werde. Gegen eine Wahl am Sonntag ist derselbe ans verschiedenen Gründen. — Abg. Metz-Gießen begreift recht wohl, daß eS der nationalliberalen Partei mit einer Reform in der Landtagswahl nicht so ganz Ernst ist, aus verschiedenen Gründen. Er tritt für das direkte Wahlrecht ein, weil das Volk politisch reifer wird und mit mehr Jn- terefle die Arbeiten des Landtages verfolgt. Nach den Erklärungen des Staatsministers stehe die Negierung ja selbst auf dem Standpunkte einer Reform des Wahl- verfahrenS, und daher möge man der Regierung die Wünsche des Hauses unterbreiten. — Abg. Joutz tritt für die Anträge des AuSschuffes auf Reform der Landtagswahlen ein, dahingehend, daß direkte Wahl stattfindet, und daß die Wahlpflicht, Sonntagswahl, zur Durchführung kommt. Auch für Erweiterung der Wahlkreise um noch weitere Vertreter in die Kammer zu bringen werde er eiutreten. — Abg. Kramer freut sich, daß im vorigen Jahr in demselben Augenblick wo die sächsische Regierung das direkte Wahlrecht «ufhob, in Hessen der Antrag auf Einführung direkter Wahlen zum Landtag Annahme fand. Heute sei das Volk «n den Arbeiten des Landtages mehr interessiert wie früher weil alle Schichten der Bevölkerung in demselben vertreten sind und weil das Volk politisch reifer geworden ist. Die Gegner der direkten Wahl hätten ihre Gründe, dieselbe zu fürchten, weil die Parteien, welche für indirekte Wahlen schwärmen immer mehr in sich selbst aufgehen. — Abg. Jöckel tritt als entschiedener Gegner der direkten Rahlen zum Landtag auf, weil gerade in der indirekten Wahl der Wille des Volkes zum Ausdruck kommt. — Abg. Ulrich wendet sich in scharfer Weise gegen die gestrigen Ausführungen der Abgg. Dr. Schroeder und Friedrich. Heute gelte es wieder einmal Farbe zu bekennen, und da höre man das Lied der Nationalliberalen wieder ix allen Tonarten. Er halte das hessische Volk für besser wie den Abg. Schroeder und deshalb ersucht er das Haus um Annahme der Ausschußanträge. Da namentliche Abstimmung beantragt ist, wird die Beratung hier abgebrochen. Morgen früh 9 Uhr Fortsetzung der Beratungen.
Deutsches Reich.
MP.C. Berlin, 19. April. Wenn auch augenblicklich eine gewisse Beruhigung allerwärts wegen Samoa zurück- gekehrt ist, so erscheint es doch nicht ausgeschlossen, daß über kurz oder lang neue Erregungen eintreten. Namentlich dürften dazu direkt aus Samoa stammende, demnächst hier eintreffende Nachrichten beitragen. Die Deutschen in Samoa möchten natürlich, daß das fragliche Jnselgebiet überhaupt ganz deutsch werde; daran ist ja natürlich gar nicht zu denken. Daß manche der in Frage stehenden Berichte von ehrlicher Entrüstung eingegeben sein dürften, soll von vornherein in keiner Weise bestritten werden. Es kommt aber auch vor, daß Persönlichkeiten eine bessere Wahrnehmung des Schutzes der deutschen Interessen für notwendig erklären, die Anlaß zu haben glauben, persönliche Gereiztheit gegen die Leitung des auswärtigen Dienstes zu hegen und zu fruktifizieren, nachdem es ihnen, nicht ohne daß sie selbst mit daran Schuld tragen, nicht möglich gewesen ist, sich im unmittelbaren Dienste von Kaiser und Reich zu behaupten, »der eine Stufe zu erklimmen, für die sie sich besonders gut qualifiziert hielten.
MP.C. Man schreibt uns aus London: Die italienischfranzösische Flottenverbrüderung von Cagliari wird in hiesigen politischen Kreisen nicht unter ihrem Wert laxiert, «ber auch nicht über denselben hinaus. Es war vorauszusehen, daß ebenso wie s. Z. der schleunige Abschluß des französisch-italienischen Handelsvertrags jetzt die Flotten- entrevue vielfach in einem Lichte würde dargestellt werden, «lö ob Frankreich, wenn es von England schnöde behandelt werde, nur die Hand auszustrecken brauche, um so viel Verbündete zu haben, wie es gebrauche. Wenn aber von Rußland aus gesagt wird, durch die Natur der Dinge und ihre geographische Lage seien Frankreich und Italien berufen, die Herrschaft über die Gewässer des Mittelländischen Meeres unter sich zu teilen, so ist eine solche Sprache vielleicht geeignet, das Selbstgefühl der Italiener noch zu steigern. — Natürlich werden auch die Franzosen sich bemühen, die Italiener möglichst lange in ihrem Verbrüderungsrausch zu erhalten; die Kehrseite des Vergnügens dürfte sich dann s. Z. ix Gestalt einer ferneren Machterweiterung Frankreichs auf Kosten des italienischen Bruders darstellen.
Ausland.
Wien, 19. April. Der Ostdeutschen Rundschau und der Arbeiter-Zeitung zufolge hat der Direktor des Hauptzollamtes, Hofrat Pronay, in höherem Auftrage persönlich in allen Zollstationen der Wiener Bahnhöfe den Befehl gegeben, daß sämtliche Sendungen aus dem Auslande mit noch größerer Strenge als bisher nach Druckschriften, welche die „Los von Rom"-Bewegung betreffen, durchsucht werden müssen. Diese Schriftstücke seien zu beschlagnahmen und den. Polizei-Behörden auszuliefern.
Druffel, 19. April. Ein Teil der aus ständig en Ziegelbrenner hat die Bedingungen der Arbeitgeber, eine Lohnerhöhung von einem halben Frank angenommen.
Kopenhagen, 19. April. Ein reicher schwedischer Kaufmann hat Johannsen, den Begleiter Nansens auf der „Fram" angeboten, eine große Expedition auszurüsten, xm Andree in Franz-JosefSland aufzusuchen.
Bilbao, '19. April. Auf einer Eisenbahnstation, wo zahlreiche Arbeiter mit Reparaturarbeiten beschäftigt waren, fand eine Pulverexplosion statt. 14 Arbeiter wurden getötet, zahlreiche verwundet.
Vermischtes.
* Leipzig, 17. April. Heute starb hier der 1835 in Leipzig geborene, als Schriftsteller, namentlich aber als Komponist weitbekannte Heinrich Pfeil. Seine Lieder sind in allen Gesangvereinen des Deutschen Reiches eingebürgert, werden aber auch im Auslande überall, soweit die deutsche Zunge klingt, mit Vorliebe gesungen, da sie, in Wort und Ton zu Herzen gehend, immer an die alte Heimat erinnern.
* Braunschweig, 16. April. Die Verlagsbuchhandlung Fr. View eg u. Sohn hier, die in diesen Tagen die Feier ihres 100jährigen Bestehens beging, überwies aus diesem Anlaß einer Anzahl hiesiger Wohlthätigkeitsanstaltex ansehnliche Gaben.
* Einen Beitrag zur Geschichte der ältesten Zeitungen bringt Or. Hans Schulz im Aprilhest der „Zeitschrift für Bücherfreunde". Es handelt sich um die Zeitungen, die die Kunde von der berühmtep Plünderung Roms im Jahre 1527 in Deutschland verbreiteten. Bekanntlich erschienen die ältesten sogenannten Zeitungen nicht regelmäßig und an demselben Ort, berichteten auch nicht über mancherlei Stoff, wie die heutigen Blätter es thun, sondern brachten nur einen meist recht knappen Bericht über ein einzelnes, besonders auffallendes Ereignis, erzählten etwa von der Entdeckung fremder Länder, von einem Wunderzeichen, von einer merkwürdigen Erscheinung am Himmel, von einer Mißgeburt, von Shriegen und Schlachten u. s. w. Diese Zeitungen sind auf zwei ober mehr Quartblätter gedruckt und oft auf der Titelseite mit einem rohen Holzschnitt versehen, der auf die Neuigkeit Bezug hat. Da nur über besonders interessante Ereignisse mehrere solche Blätter erschienen, so läßt sich ermessen, welche Sensation in der ersten Blüte dieser Zeitungen die Nachricht von dem Zuge Frundsbergs nach Italien mit seinem Ergebnis, der Einnahme und Plünderung von Rom, in Deutschland gemacht hat, wenn es Schulz gelungen ist, nicht weniger als sieben Zeitungen und einige selbständige Schriften aufzufinden, die sich mit dem Ereignis befaßten. Der Zug Frundsberg erweckte in Deutschland die größte Anteilnahme und Freude. Die furchtbare Plünderung, die nach der Einnahme am 6. Mai 1527 erfolgte, ist ja in allen Einzelheiten bekannt. Die älteste Mitteilung ist wohl die „Newe gezeytange von Rom, wye des Keysens volck die statRom, am vij. Tag May hat eyngenommen ym Jare M. D. X. X. vij.“ Sie ist „Gegeben zu venedige am 17. tage may im jare 1527". Die Erzählung ist von Venedig aus an eine der verschiedenen deutschen Sammelstellen für „neue Zeitungen" geschickt worden. Da sie auch handschriftlich erhalten ist, so ist sie entweder ein Brief gewesen, der zum Zwecke der weiteren Verbreitung seines persönlichen Inhalts entkleidet wurde oder auch eine Beilage zu einem Briefe, die der Absender schon in der Absicht schrieb, sie als Zeitung in die Welt gehen zu lassen. Auch mehrere andere Zeitungen tragen ausgesprochene Briefcharakter. Merkwürdig ist dagegen eine „Wahrhafftige newe zeytung aus Rom geschrieben, wie herr Jeorgen von Fronsbergs sohn den Bapst mit 18 Cardinaln gefangen hat". Der Inhalt der drei Quartblätter ist eine humorvolle Umkleiduug der Kirchengesänge und Meßanfänge der Sonntage von Ostern und Pfingsten mit Beziehungen zur Geschichte Roms in diesen Tagen. ES ist eine Verherrlichung Frundsbergs und seines Sohnes. Die am meisten verbreitete Flugschrift ist eine „Wahrhaftige und kurtze berichtung Inn der Summa: wie u. s. w Der Verfasser dieser auf elf Quartblättern erschienenen Zeitung hat in Muße und Ruhe geschrieben. Er hat an den Ereignissen nicht teilgenommen, sondern erzählt sie mit Benützung vorhandener Literatur und von Nachrichten, die
Kukates und Vrovinsteües.
Lauterbach, 17. April. Unterm 18. Februar l. I. ist für die Gemeinden des Kreises Lauterbach eine Schlacht- xnd Fleischverkaufsordnung erlassen worden, die, mit dem 1. Mai l. I. in Kraft tretend, daS Schlachten im Freien untersagt, und für die Einrichtung der Schlachtlokalitäten nähere Bestimmungen trifft. Im Hinblick hierauf hat die hiesige Metzgerinnung beschlossen, ein gemeinschaftliche- Schlachthaus zu beschaffen, und nach längeren Verhandlungen dieser Tage von den Freiherren Riedesel das hinter dem Felsenkeller zum Johannesberg gelegene Sudhaus der ftühereu Krömmelbeinschen Brauerei nebst Nebengebäuden für den Preis von 30 000 Mark erworben. Die dort vorhandenen guten Keller dürften es der Innung ermöglichen, vorläufig ohne besondere Kühlvorrichtung auszukommen. Zur Nutzbarmachung der betreffenden Gebäulichkeiten zum fraglichen Zwecke sind einige Bauarbeiten nötig, die alsbald in Angriff genommen werden sollen. Von dem Felsenkeller zum Johannesberg wird das künftige Schlachthaus voraussichtlich durch eine Mauer getrennt werden.
-i. Seiß-Nidda, 19. April. Auch in unserer Gegend fängt es an mit Wilddiebereien bedenklich zu werden, obwohl die scharfen Strafen gegen die Mockftädter Knap- pereien ganz geeignet find, abzuschrecken. Von einem Frankfurter Jagdherrn sind Geldprämien für diejenigen in Aussicht gestellt worden, die einen Wilddieb so kenntlich machen, daß er gerichtlich belangt werden kann. — Das Gewitter am 16. d. M. hat sich auch bei uns gezeigt; fast scheint es, als wenn seitdem die Macht des Winters gebrochen worden wäre, denn seitdem hat die Aufregung in der Natur nachgelaffen und milder Sonnenschein macht sich endlich bemerklich.
Mainz, 17. April. Bei dem gestrigen Radwett- fahren dahier wurde das Erstfahren, ErmunterungS- und das Vorgabefahren und zwar mit drei ersten Preisen auf „Kayser"-Rädern gewonnen. Das ist gewiß ein glänzender Erfolg für die vorzüglich bewährten Fabrikate der „Kayser"- Fahrradwerke in Kaiserslautern.
'kl <
a lh,e™ H1Ui
AiMu Ehre» der
lut obiger C Hei junge Leute, un GÜjige Subvention SMungranstalt ech i11 NaM
Dar EtipeM 8-doch nut Angehöch ti dieser Stift hiernach bered ndrnREmg eir 'sich uta bat S * ilt b •wrtaeret an bie W
Otten der Pr, '«vberheffen an
Mrgennnsterei *** 3 gelugen ju barmst«-,,
----?r. @
>h« »durch die Post axzezehgt» werde». Tr ist z-ugter Lutheraner. Dieser Bericht ist bann auch in Bearbeitung und in verschiedenen Ausgaben als (rihfu ?■ Schrift erschiene». Er hat bex größten Einfluß Mehrlieferung ausgeübt.
• Proftssrr Kußmaul und die Abhirtung. ( „Jugenderiunerungen", in welchen sich mehrfach hygienische Notizen eingefiochten finden, kommt der berüK Kliniker auch auf die so viel ventilierte Frage der »7 Härtung zu sprechen. Er empfiehlt zu diese» aL jahrelang fortgesetztes tägliches Eintauchen der kaltes Wasser und Abwaschen der Beine mit dem Schm bis zu den Knien hinauf, mit rasch nachfolge-de«^!.^' erwärmen im Bette kurz vor dem Aufstehen. Dieser- fache Verfahren, wie eS Kußmaul beschreibt und »ü cs selbst bex größten Nutzen gebracht hat, läßt sich ,u" Jahreszeit leicht ausführen unb verlangt keine großen V kehrungen. JebeS zur Aufnahme beiber Füße . große, tiefe unb starke Wasserbecken eignet sich bd<0' y besten wirb baS Becken schon am Abend zuvor mit so hoch gefüllt, daß die Füße darin bis über bu eintauchen, und an daS Bett gestellt; daneben Trocken^.- Befolgt man gewisse Vorsichtsmaßregeln, so lernt bi? ? zärteltste Haut das kalte Wasser ertragen. Man ban nicht gleich mit zu niedrigen Temperaturen beginnen c fängt, je nach der Reaktion, mit 20, je 22 und 24«'p. und geht dann sachte im Laufe von Wochen auf itz- nur ausnahmsweise tiefer, herab. Unter allen muß man dem kurzen, nur wenige Sekunden mähret, Fußbade ein rasches Erwärmen der Beine folgen lafa Dies geschieht in wenigen Minuten, wenn man fiä r 2 flüchtigem Abtrocknen in das warme Bett jurüdbringt. . Abreiben ist unnötig; je rascher sie in da- Bett jurii’d bracht werden, desto besser wird daS Fußbad ertragen ■ bei zu niedrigen Temperaturen kann es länger als ja Minuten dauern, bis sie gut warm werden. Geschirr, und alte Personen sollen zu niedere Temperaturen me,:. und bei 16—20® R bleiben. — Zur Abhärtung der des ganzen Körpers empfiehlt Kußmaul für empfindlict' Personen das folgende Verfahren: Man nimm! yitrft t-.: Abwaschen des Körpers bis herab zu den Knien tm besten stehend oder kniend über das Wasserbecken gthjr unb läßt bas Wasser aus bem Schwamm namentlich Nacken unb Hals kräftig strömen, bann trocknet man f.: rasch ab, hüllt ben Leib ein, setzt sich auf bex Bettrand . taucht jetzt bie Füße in bas Becken, daS am Bctt <:■; wäscht Die Beine bis zu ben Knien herauf, trodxet ; flüchtig unb zieht sie zuletzt unter bie warme Bettdecke . rück. Waschung unb Fußbab beanspruchen wenige Minute in zehn bis weiteren fünfzehn Minuten längsten- roirb: ■ ganze Körper im Bett warm. Man steht dann sofort cf Kußmaul schließt diese Ratschläge mit den Worten: „t:. denen, die solcher vorsichtiger Methoden der Abhärtung r: bedürfen und schon in der Kindheit daran gewöhnt tourt, morgens gleich beim Aufstehen ein flüchtiges lalle« bad, eine kalte Brause oder eine Abwaschung des ganzer Körpers im kalten Sitzbad zu gebrauchen."
* Allgemeine Deutsche Sport Ausstellung, München IW Die Ausstellung der Ausstellung X „Luftschissahn deren Durchführung die Herren Ernst Blanc, kgl. Ctc leutnant, Carl Brug, Major im k. Generalstabe in Laut:. Dr. phil. Robert Emden, Privatdozent, Dr. Sebch- Finsterwalder, Professor an der k. technischen HoihM August Grashey, kgl. Major a. D., Karl Mödebeck, ! preuß Hauptmann, Straßburg und Dr. Peter Bogel, Professor an der Artillerie- und Ingenieurschule | übernommen haben, verspricht außerordentlich intereffm werden. Seitdem mehrere deutsche Luftschiffer-Vereine ni die Förderung der Aeronautik besonders angelegen ’t'1 lassen, unb bie Ballons in ben militärischen und wissens lichen Dienst gestellt würben, ist bas Interesse fir -x „Luftspvrt" in weiteren Kreisen wach gerufen »ort?" Deutscher Geist unb beutscher Fleiß haben in md)t grob zwei Jahrzehnten auf bem aeronautischen Gebiete (an Sailer.-:: unb Flugmaschinen) BebeutenbeS geleistet. Die deutsch» Lustschiffahrt kann sich heute rühmen, von keine, treirt länbischen bezüglich Tüchtigkeit unb Leistungsfähi.ikcu übt: troffen zu werben. Die Ausstellung wird nicht nur t:«' Geschichte ber Luftschiffahrt in Wort und 8ilb vMändi« vorführen, Mobelle von Ballons, technische Zeichnungen voii Luftschiffen unb Flugmaschinen aller Art, technolognch | Sammlungen, Instrumente, Zeichnungen von Fahrinuun^ Drachen verschiebenster Konstruktionen, ßitteiatur cnihai" fonbern es wird die Luftschiffahrt auch praktisch vorgerc:.. werden. Die Geschichte ber Luftschiffahrt wird wie RI zur Darstellung gelangen: 1. Luftschiffer-Jdeen vor Erfinbung bes Luftballons. 2. Die Erfinder des x_ ballons; bie ersten Luftfahrzeuge und die ersten Luttichm 3. Geschichtstafeln der Luftschiffahrt. 4. Erwerbs schiffer. Auffahrten derselben vom Ende des vorigen ja Hunderts bis auf unsere Zeit. 5. Projekte und i5muy> den Ballon lenkbar zu urachen. 6) Der Ballon st" tärischen Dienste. 7. Der Ballon im wissemchastu Dienste. 8. Die Luftschiffahrt als Sport. 9. Die wl der Luftschiffahrt. 10. Der deutsche Drachenballon. 11 t) ■ Maschinen. 12. Fallschirme. 13. Die Luftschiffahrt m 6arn und Witz. 14. Einladungs-, Menu-, Glückwunsch, WH Postkarten rc. — Die von Süden gegen Norden fltteg Gallerie des Ausstellungsgebäudes wird ^e Ableuung schiffahrt aufnehmen. Im Parterre wird daS Modell c. Graf Zeppelin'schen lenkbaren Luftballons zu fthen , E. Troitzsch, Schöneberg bei Berlin stellt auch em Bau modell aus. Die praktische Thätigkeit wird lm Frei wickelt werden, wo tagtäglich Auffahrten mit einem j ballon neuester Konstruktion, Drachenballon, axsge,^ werden. Einer dieser Fesselballons, em Parseval' Drachenballon hat 1100 Kubikmeter Inhalt und wird Wasserstoffgas gefüllt. Das k. bayerische Kriegsminister -,
> Ä
eW
' ,wi 6I1W Bi "ie", btr
* "fwÄ* ki"! *‘rt" i1» M« «
5 » «b ■ £ mit btm br 3a.r(oni.©ta»«>ntn j heul ess-
*ie6t Ä M dazu nid)t mel tontn möchte. Es lötien
taten der Plan ein.
unb Nord-»«- ajcht zu ferner Zul erom Urtti! ihr t n)n iibii t* I eii len ififiltuivi leiii »erden.
* Tal »efhebex iVMg zu erleichler benötigen berzuMen.
tirßnbungde-Das stder HauSfiau uni Hsima August Jen D-ellung diese- Art i-.U vollständig be Hadrllate den 9i WalinialTerpentin Änfotberungen. 5 mvendung geringer i blendend toeij;, mit
^nhJbero deo
Der Er,
!
•.
Ll 9D '


